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Külvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Nahrungsmitteln, Genussmitteln u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung und auf Verbesserungen der Kühlvor- richtung nach dem Patente Nr. 140038.
Das Stammpatent betrifft eine Kühlvorrichtung zum Aufbewahren und Frischhalten von Nahrungs- mitteln, Genussmitteln u. dgl. und ist auf eine frei im Raum angeordnete Fläche gerichtet, auf der die kühlzuhaltenden Waren der freien Sicht zugänglich gelagert sind ; diese Fläche kann irgendeine geeignete
Form besitzen und stellt das die Kälte abgebende Organ einer Kühlanlage dar, deren Kühlleistung so gross ist, dass die Temperatur der Kühlfläche so niedrig gehalten werden kann, dass sich auf ihr infolge der Feuchtigkeit der Luft Rauhreif bildet, wobei diese Kühlfläche von derart isolierten Teilen umgeben ist, dass der Reif ein scharf begrenztes Feld bildet.
Bei der wichtigsten Verkörperung dieser Erfindung ist diese Kühlfläche von einem Rahmen umgeben, der die bereifte Fläche begrenzt und von dieser so gut isoliert ist, dass er niemals eine so niedrige Temperatur annehmen kann, dass sich Reif auf ihm bildet.
Vorzugsweise besteht der Rahmen aus Metall, das schnell (der guten Leitfähigkeit wegen) die Temperatur der umgebenden Luft anzunehmen vermag.
In der Praxis hat es sich herausgestellt, dass man sehr wohl den Rahmen so gegen die Kühlfläche isolieren kann, dass sich der Rahmen bei Benutzung der Einrichtung niemals selbst mit Reif bedeckt.
Infolgedessen ist die bereifte Fläche stets scharf getrennt von dem nichtbereiften Rahmen, wodurch ein schönes Aussehen der Vorrichtung nach dem Stammpatent erreicht wird.
Man hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass bei sehr feuchter Atmosphäre, d. h. bei sehr hohem
Wassergehalt der Luft, dieses Wasser sich doch ab und zu am Rahmen kondensiert. Dies beruht darauf, dass die von der Kühlfläche durch die Isolierung an den Rahmen übertragene Kälte an die umgebende
Luft abgegeben wird und der Rahmen dadurch eine Temperatur besitzt, die etwas unter der Temperatur der ihn umgebenden Luft liegt. Wenn nun die Temperatur des Rahmens unterhalb des Taupunktes der
Luft liegt, wird sich Wasser am Rahmen kondensieren. Dadurch wird das schöne Aussehen der ganzen
Vorrichtung beeinträchtigt, da der Rahmen, wenn er beispielsweise aus glänzendem Metall, wie etwa
Chrom, hergestellt ist, nur in trockenem Zustande schön aussieht.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden und besteht in der Anordnung von Ein- richtungen, um den Rahmen zu heizen, so dass ein Niederschlag von Feuchtigkeit aus der Atmosphäre verhindert wird oder dass diese Feuchtigkeit durch Verdampfung entfernt wird, ohne den Reif auf der
Kühlfläche zu beeinflussen. Durch Erwärmung des Rahmens kann seine Temperatur auf die Temperatur der umgebenden Luft oder darüber hinaus erhöht werden, so dass keine Kondensation von Wasser mehr eintreten kann.
Das Erwärmen des Rahmens kann auf verschiedene Weise bewirkt werden. Es ist möglich, dies mittels elektrischer Widerstände durchzuführen. Man kann jedoch auch den Rahmen durch das ver- dichtete gasförmige Kältemittel erhitzen, das beim Verlassen des Kompressors der zu der Kühleinrichtung gehörenden Kühlanlage eine erhebliche Temperatur besitzt.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispiels- weise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführung des Rahmens nach
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Fig. 4 der Stammanmeldung, wobei ein Heizelement in Form eines besonderen elektrischen Kabels vorgesehen ist ; Fig. 2 dieselbe Bauart eines isolierten Rahmens, jedoch eine andere Art der Anbringung eines elektrischen Heizdrahtes ; Fig. 3 den gleichen Querschnitt, jedoch mit einem Rohr zum Hindurchführen des verdichteten warmen Kältemittels.
Auf der Zeichnung sind dieselben Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 4 der Stammanmeldung.
Die Platte 9 stellt die Kühlfläche dar, die sich mit Reif bedecken soll und durch an ihrer Unterseite angelötet Rohrwindungen 22 gekühlt wird. Die Platte 9 ist von einem Rahmen 12 umgeben, der vorzugsweise aus Metall besteht, z. B. aus verchromtem Messing. Die Platte 9 ist an ihrer Oberseite durch einen Gummistreifen 16 abgeschlossen (es kann auch statt dessen ein mit Kork gefülltes Gummirohr verwendet werden), gegen den die Platte 9 mittels der'Schrauben 1"1 angedrückt wird. Unmittelbar an der Unterseite der Platte 9 liegen dünne Korkstreifen 18, die durch kleine Holzstreifen 19 getragen werden ; gegen diese werden kleine Platten 20 aus Fiber, Bakelit od. dgl. gepresst.
Die Schrauben 17 sind in Muttern 21 eingeschraubt, die ebenfalls aus Isolierstoff, wie Fiber od. dgl., bestehen. Diese Muttern 21 fassen in eine im Rahmen 12 vorgesehene Nut, in der sie sich in Längsrichtung verschieben können. Auf diese Weise kann die Platte 9 genau ausgerichtet und gegen Wasser und Luft abgedichtet werden und es ist trotzdem die Übertragung von Wärme zwischen der Platte 9 und dem Rahmen 12 sehr erschwert. Die Wärmeübertragung wird weiter dadurch erschwert, dass die. Platte 9 den Gummi 16 und den Kork 18 nur mit einem ganz schmalen Streifen berührt.
Der Rahmen unterhalb der Platte und somit der Raum um die Rohrschlange 22 ist mit einer Isoliermasse 23, beispielsweise Kork, gefüllt, deren Fugen sorgfältig mit feinerem Isoliermaterial, wie etwa Korkpulver, Schlackenwolle od. dgl., ausgefüllt sind. Das Ganze ist ferner durch eine Platte 24 so abgeschlossen, dass eine luft-und wasserdichte Einheit entsteht. Es ist natürlich wichtig, dass in den zwischen den Platten 9 und 24 sich befindlichen Raum keine Luft eindringen kann, denn wenn dort eine Luftzirkulation auftreten würde, so würde sich dort auch Reif bilden, wodurch die Kühlwirkung an der oberen Seite erheblich vermindert würde, während sich Kondenswasser innerhalb der Isoliermasse bilden könnte.
Infolge seiner grossen Oberfläche kann der Rahmen 12 Wärme rasch an die ihn umgebende Luft abführen. Er bedeckt sich daher normalerweise nicht mit Reif.
Um aber den Niederschlag von Wasser aus der Atmosphäre auch dann mit Sicherheit zu verhindern, wenn die Atmosphäre einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt hat, wird an der Innenseite des Rahmens, d. h. der Sicht entzogen, ein elektrisches Kabel 25 angeordnet. Dieses Kabel kann beispielsweise ein mit einer Bleiumhüllung versehenes Kabel sein, das eine Seele aus Asbest besitzt, auf'die ein Draht schraubenförmig aufgewunden ist, der aus Metall von hohem Widerstand besteht. Dieses Heizelement ist mit besonders behandeltem Gummi umgeben und dann mit der Bleiumhüllung versehen. Das Kabel könnte natürlich auch aus einem einfachen geraden Draht bestehen, der in dem besonders behandelten Gummi eingebettet und mit Blei umschlossen ist.
Die Temperatur des Rahmens kann durch Beeinflussung der elektrischen Spannung od. dgl. geregelt werden, wozu Widerstände, Schalter od. dgl. vorgesehen sind. Es ist ferner nicht notwendig, das Heizkabel 25 od. dgl. entlang der gesamten Rahmenlänge anzuordnen, vielmehr wird es in vielen Fällen ausreichen, nur den Teil des Rahmens zu erwärmen, von dem man wünscht, dass er nicht feucht wird. In Fig. 1 ist ferner dargestellt, wie das Kabel 25 vermittels eines Streifens 26 aus Isolierstoff befestigt wird.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der ein einfacher elektrischer Heizdraht 30 zwischen zwei Asbeststreifen 27 und 28 eingeschlossen ist.
Fig. ? zeigt eine Ausführungsform mit einem Rohr 29, das an die Innenseite des Rahmens an- gelötet ist und an die Auslassseite des Kompressors der Kühlanlage angeschlossen werden kann.
In jedem Fall soll die durch die beschriebene Vorrichtung entwickelte Wärme nicht so gross sein, dass der Reif auf der Oberfläche der Platte 9 beeinflusst wird.
Ein weiterer Vorteil der oben beschriebenen Heizelemente besteht in folgendem : Wenn aus irgendeinem Grunde Feuchtigkeit in den Raum zwischen den Platten 9 und 24 gelangt ist, so dass beispielsweise die Isoliermasse 23 Wasser enthält, so ist es möglich, dieses Wasser durch Verdampfung infolge Heizung des Rahmens und damit der Platte vermittels der beschriebenen Heizeinrichtungen zu entfernen. Vorzugsweise wird die Kühlung dann unterbrochen, d. h. die Kühlmaschine wird stillgesetzt und die Reifschicht entfernt. Es ist jedoch auch möglich, in diesem Falle stärker zu heizen, beispielsweise indem die elektrische Spannung der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung erhöht wird.
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Cooling device for storing and keeping food, luxury foods, etc. fresh. like
The invention relates to a further embodiment and to improvements in the cooling device according to patent no. 140038.
The parent patent relates to a cooling device for storing and keeping foodstuffs, luxury foods and the like. Like. And is directed to a freely arranged surface on which the goods to be kept cool are stored in an accessible manner; this area can be any suitable
Have the shape and represents the cold-releasing organ of a cooling system, the cooling capacity of which is so great that the temperature of the cooling surface can be kept so low that hoarfrost forms on it due to the moisture in the air, this cooling surface being surrounded by parts insulated in this way is that the hoop forms a sharply delimited field.
In the most important embodiment of this invention, this cooling surface is surrounded by a frame which delimits the frosted surface and is so well insulated from it that it can never reach such a low temperature that frost forms on it.
The frame is preferably made of metal which can quickly (because of its good conductivity) take on the temperature of the surrounding air.
In practice it has been found that the frame can very well be insulated from the cooling surface in such a way that the frame never covers itself with frost when the device is used.
As a result, the frosted surface is always sharply separated from the non-frosted frame, whereby a beautiful appearance of the device is achieved according to the parent patent.
However, experience has shown that in a very humid atmosphere, i.e. H. at very high
Water content of the air, this water condenses on the frame from time to time. This is due to the fact that the cold transferred from the cooling surface through the insulation to the frame to the surrounding one
Air is released and the frame has a temperature that is slightly below the temperature of the air surrounding it. If the temperature of the frame is below the dew point of the
If there is air, water will condense on the frame. This will make the beautiful look all over
Device impaired because the frame, for example if it is made of shiny metal, such as
Chromium, which is manufactured, only looks beautiful when dry.
The invention aims to avoid this disadvantage and consists in the arrangement of devices to heat the frame, so that a precipitation of moisture from the atmosphere is prevented or that this moisture is removed by evaporation without the frost on the
To influence cooling surface. By heating the frame, its temperature can be increased to the temperature of the surrounding air or above, so that no more condensation of water can occur.
The frame can be heated in a number of ways. It is possible to do this using electrical resistors. However, the frame can also be heated by the compressed gaseous refrigerant, which has a considerable temperature when it leaves the compressor of the cooling system belonging to the cooling device.
Various embodiments of the subject matter of the invention are illustrated by way of example in the drawing. 1 shows a cross section through an embodiment of the frame according to FIG
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4 of the parent application, with a heating element in the form of a special electrical cable; 2 shows the same type of insulated frame, but a different type of attachment of an electrical heating wire; 3 shows the same cross section, but with a tube for passing the compressed warm refrigerant through.
The same reference numerals are used in the drawing as in FIG. 4 of the parent application.
The plate 9 represents the cooling surface, which is to be covered with frost and is cooled by pipe windings 22 soldered to its underside. The plate 9 is surrounded by a frame 12, which is preferably made of metal, e.g. B. made of chrome-plated brass. The top of the plate 9 is closed off by a rubber strip 16 (a rubber tube filled with cork can also be used instead), against which the plate 9 is pressed by means of the screws 1 "1. Directly on the underside of the plate 9 thin cork strips 18, which are carried by small wooden strips 19, against which small plates 20 made of fiber, bakelite or the like are pressed.
The screws 17 are screwed into nuts 21, which are also made of insulating material such as fiber or the like. These nuts 21 engage in a groove provided in the frame 12 in which they can move in the longitudinal direction. In this way, the plate 9 can be precisely aligned and sealed against water and air, and the transfer of heat between the plate 9 and the frame 12 is nevertheless very difficult. The heat transfer is further complicated by the fact that the. Plate 9 only touches the rubber 16 and the cork 18 with a very narrow strip.
The frame below the plate and thus the space around the pipe coil 22 is filled with an insulating compound 23, for example cork, the joints of which are carefully filled with finer insulating material such as cork powder, slag wool or the like. The whole is also closed off by a plate 24 so that an airtight and watertight unit is created. It is of course important that no air can penetrate into the space located between the plates 9 and 24, because if an air circulation were to occur there, frost would also form there, whereby the cooling effect on the upper side would be considerably reduced while Condensation could form inside the insulating compound.
As a result of its large surface area, the frame 12 can quickly dissipate heat to the air surrounding it. It is therefore usually not covered with frost.
However, in order to prevent the precipitation of water from the atmosphere with certainty even when the atmosphere has a very high moisture content, on the inside of the frame, i. H. Out of sight, an electrical cable 25 is arranged. This cable can, for example, be a cable provided with a lead sheath which has an asbestos core onto which a wire is wound in a helical manner and which consists of metal of high resistance. This heating element is surrounded with specially treated rubber and then provided with the lead sheath. The cable could of course also consist of a simple straight wire which is embedded in the specially treated rubber and enclosed with lead.
The temperature of the frame can be regulated by influencing the electrical voltage or the like, for which purpose resistors, switches or the like are provided. Furthermore, it is not necessary to arrange the heating cable 25 or the like along the entire length of the frame, but in many cases it will be sufficient to only heat the part of the frame which it is desired not to get wet. In Fig. 1 it is also shown how the cable 25 is attached by means of a strip 26 made of insulating material.
In FIG. 2, an embodiment is shown in which a simple electrical heating wire 30 is enclosed between two asbestos strips 27 and 28.
Fig.? shows an embodiment with a tube 29 which is soldered to the inside of the frame and can be connected to the outlet side of the compressor of the refrigeration system.
In any case, the heat developed by the device described should not be so great that the frost on the surface of the plate 9 is affected.
Another advantage of the heating elements described above consists in the following: If for any reason moisture has got into the space between the plates 9 and 24, so that, for example, the insulating compound 23 contains water, it is possible to disperse this water by evaporation as a result of heating the frame and thus to remove the plate by means of the heating devices described. The cooling is then preferably interrupted, i. H. the refrigerator is shut down and the layer of frost is removed. In this case, however, it is also possible to increase the heating, for example by increasing the electrical voltage of the device shown in FIGS. 1 and 2.
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