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Verfahren zur Herstellung von künstlichen Wursthüllen.
Es sind bereits künstliche Wursthüllen aus Pergamentpapier od. dgl. bekannt, welche den gewünschten Farbton aufweisen, ohne dass die Farbe beim Kochen an das eingefüllte Wurstfleisch übertritt. Die Verhinderung des Abfärbens nach innen wird entweder dadurch bewirkt, dass der Kunstdarm lediglich auf einer Seite gefärbt ist bzw. dass eine gefärbte Schichte des Ausgangsmaterials für den Kunstdarm mit einer ungefärbten bzw. weissen Schichte vereint wird.
Bei den bekannten Kunstdärmen kommt Hämoglobin als Bindemittel für den Farbstoff vor allem in Betracht. Diese bekannten künstlichen Wursthüllen weisen unter Umständen den Übelstand auf, dass der Farbstoff beim Kochen in die Kochflüssigkeit übergeht und dadurch andere Würste, beispielsweise solche mit Naturdärmen, angefärbt werden. Dies kann Anlass zu irgendwelchen Beanstandungen bilden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung künstlicher Wursthüllen, welche beim Kochen eine Abgabe des Farbstoffes an die Kochflüssigkeit unmöglich machen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Kunstdarm, welcher aus einem hitzebeständigen Material in einer oder mehreren Schichten hergestellt wird und die gewünschte schwarze bzw. rotbraune oder gelbe Farbe aufweist, auf beiden Seiten mit einer Schichte überzogen wird, welche einerseits die Farbe der Wursthülle durchschimmern lässt, anderseits aber verhindert, dass bei der Wursterzeugung der Farbstoff bzw.
Farbschicht durch die Hitze gelöst wird. Für die Überzugsmasse, welche von dem verwendeten Farbstoff und dem verwendeten Bindemittel für den Farbstoff ganz unabhängig ist, kommen Stoffe in Betracht, aus welchen Kunstdärme hergestellt werden können.
Harz kommt als Überzugsmasse für das Verfahren nach der Erfindung nicht in Betracht, weil dieses Material nicht die erforderliche Koehfestigkeit aufweist.
Das Überziehen des Kunstdarmes kann entweder in der Weise geschehen, dass die Papierbahn oder aber der fertige Schlauch mit dem durchschimmernden Material behandelt wird.
Als Ausführungsbeispiel für das Verfahren nach der Erfindung hat sich in der Praxis als besonders günstig erwiesen : Eine Bahn aus farbiger Zellulose wird in eine durchschimmernde Losung eines Zellulose- derivates getaucht, wodurch sich eine Überzugsschichte bildet. Hierauf wird ein Schlauch gebildet.
Es können auch andere für Kunstdärme geeignete Stoffe verwendet werden, wobei Ausgangsmaterial und Überzugsmasse verschiedene Materialien sein können. Die Hitzebeständigkeit kann den Darm auch nach der Schlauchbildung auf bekannte Weise verliehen werden. Das Überziehen kann auch nach der Schlauchbildung erfolgen, z. B. durch Bestreichen, Bespritzen od. dgl.
Damit kann auch erreicht werden, dass ein vorher farbiges Darmmaterial seinen ursprünglichen Farbton ändert und das Wurstfleisch durchschimmern lässt.
In den Rahmen der Erfindung fällt auch die Herstellung von künstlichen Wursthüllen, die nur teilweise gefärbt sind.
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Process for the production of artificial sausage casings.
Artificial sausage casings made of parchment paper or the like are already known which have the desired color without the color transferring to the filled sausage meat during cooking. The inward discoloration is prevented either by the fact that the artificial casing is only colored on one side or that a colored layer of the starting material for the artificial casing is combined with an uncolored or white layer.
In the case of the known artificial casings, hemoglobin comes into consideration primarily as a binding agent for the dye. Under certain circumstances, these known artificial sausage casings have the drawback that the dye passes into the cooking liquid during cooking and that this causes other sausages, for example those with natural casings, to be colored. This can give rise to any complaints.
The subject matter of the present invention is a process for the production of artificial sausage casings which make it impossible for the dye to be released into the cooking liquid during cooking. This is achieved in that the artificial casing, which is made of a heat-resistant material in one or more layers and has the desired black, red-brown or yellow color, is coated on both sides with a layer which, on the one hand, lets the color of the sausage casing shimmer through , on the other hand, prevents the dye or
The heat dissolves the paint layer. For the coating composition, which is completely independent of the dye used and the binder used for the dye, substances come into consideration from which artificial casings can be made.
Resin does not come into consideration as a coating compound for the method according to the invention because this material does not have the required strength.
The covering of the artificial casing can either be done in such a way that the paper web or the finished tube is treated with the shimmering material.
As an exemplary embodiment of the method according to the invention, it has proven to be particularly favorable in practice: A web of colored cellulose is immersed in a shimmering solution of a cellulose derivative, whereby a coating layer is formed. A tube is then formed.
Other materials suitable for artificial casings can also be used, and the starting material and coating composition can be different materials. The heat resistance can also be imparted to the casing after the tube formation in a known manner. The coating can also be done after the tube formation, e.g. B. by brushing, spraying od. Like.
This can also ensure that a previously colored casing material changes its original color and lets the sausage shimmer through.
The production of artificial sausage casings that are only partially colored also falls within the scope of the invention.
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