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Die Erfindung bezieht sich auf eine Fenster-Absturzsicherung mit einer an einem Fensterstock od. dgl. abstützbaren Schutzwehr.
Gesetzliche Bestimmungen fordern bei absturzgefährlichen Arbeiten geeignete Sicherungsvorkehrungen zum Schutz der die Arbeiten ausführenden Personen und solche Sicherheitsvorkehrungen sind selbstverständlich auch bei Fenstern für Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten zu treffen, wenn Absturzgefahr vorliegt. Bestimmungsgemäss liegt im Fensterbereich Absturzgefahr bei einer Absturzhöhe von mehr als zwei Metern und einem erhöhten Arbeitsstandort vor, für den das Fensterparapet nicht mehr als geeignete Absturzsicherung gilt.
Fensterabsturzsicherungen gibt es in verschiedensten Ausführungen, wobei die meisten den Einsatz eines Sicherungsseiles mit sich bringen, das im Rauminneren auf geeignete Weise verankert und an der zu sichernden Person mit Sicherheitsgurt od. dgl. angeschlossen werden muss, was aufwendig, umständlich und auch für das eigentliche Arbeiten hinderlich ist. Abgesehen von diesen Seilsicherungen gibt es als Seitenschutz auch schon Fenstergeländer, die als verstellbares Stabwerk ausgebildet und über vertikale und horizontale Abstrebungen am Fensterstock abzustützen sind. Diese Fenstergeländer erfordern dazu eine spezielle Ausbildung der Fensterstöcke, sie sind verhältnismässig sperrig in den Abmessungen und mühsam zu handhaben, wodurch ihr Einsatz wenig befriedigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Fenster-Absturzsicherung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sich durch
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ihre leichte und geschickte Handhabung, durch ihren geringen Platzbedarf sowie durch ihren einfachen Aufbau und ihre vielfältige Einsatzfähigkeit bei ausreichender Schutzwirkung auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Schutzwehr aus einer zweiteiligen Teleskopstange besteht, die in unterschiedlichen Verstellängen verrastbar ist und beiderends frei vorstehende koaxiale Ankerzapfen aufweist, und dass in den Fensterstöcken od. dgl. den Ankerzapfen als Ankerstellen zugeordnete Paare koaxialer Horizontalbohrungen vorbereitet sind. Diese Teleskopstangen können entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten als Brustwehr und zusätzlich als Mittel- oder Fusswehr angebracht werden, so dass sich stets eine den gesetzlichen Vorschriften genügende Absturzsicherung erreichen lässt.
Zum Anbringen der Teleskopstange ist es dazu lediglich erforderlich, die Fensterstöcke, Fensterrahmen, Mauerlaibungen u. dgl. mit den die Ankerstellen bildenden Horizontalbohrungen zu versehen, die zweckmässigerweise mit an die Ankerzapfen angepassten Ankerbüchsen bestückt sind, wobei bereits beim Setzen dieser Bohrungen auf die Sicherheitsbestimmungen geachtet wird und dann zwangsweise die eingesetzten Teleskopstangen die richtige Schutzwehr ergeben. Die Teleskopstange selbst ist leichtgewichtig und daher ohne Probleme von Fenster zu Fenster mitzunehmen, sie lässt sich mit wenigen Handgriffen auf die jeweilige Fensterbreite einstellen und sie bietet durch die vorbereiteten Ankerstellen mit ihren einwandfreien Abstützverhältnissen einen festen Halt und damit einen verlässlichen Schutz.
Sind in die Teleskopstange eine die Teleskopteile im Verlängerungssinn belastende Ausschubfeder und eine Ausschubbegrenzung eingebaut, erhöht sich die Handhabungsfreundlichkeit, da sich die Teleskopteile der in dem Fensterstock eingesetzten Teleskopstange nach Lösen der Verrastung selbständig der Länge nach an die jeweilige Fensterbreite anpassen und dann mit dem Verrasten sofort den ordnungsgemässen Sitz der Teleskopstange in den Ankerstellen gewährleisten. Die Ausschubbegrenzung verhindert ein ungewolltes Auseinanderfallen der Teleskopstange auch bei unsachgemässer Handhabung.
Um das Längsverstellen zu vereinfachen, ist die Teleskopstange zur Verrastung der Teleskopteile mit einem federbelasteten, in Rastlöcher der Teleskopteile eingreifen-
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den Rastbolzen ausgestattet, so dass zum Stangenverstellen der Rastbolzen gegen die Federbelastung im Öffnungssinn betätigt werden muss und ein Loslassen des Rastbolzens zwangsweise zu einer Verrastung führt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 eine erfindungsgemässe Teleskopstange in Draufsicht bzw. Seitenansicht und die Fig. 3 eine Fenster-Absturzsicherung mittels dieser Teleskopstange in einem Sche- ma.
Um bei Bedarf schnell und mit wenigen Handgriffen eine Fenster-Absturzsicherung anbringen zu können, gibt es eine Teleskopstange 1, die aus zwei ineinanderschiebbaren Profilstangen als Teleskopteile 2,3 besteht. Diese Teleskopteile 2,3 sind über eine Verriegelungseinrichtung 4 miteinander in unterschiedlichen Verstellängen verrastbar, wobei die Verriegelungseinrichtung 4 einen über eine Druckfeder 5 im Verrastungssinn belastbaren Rastbolzen 6 aufweist, der in geeignete Rastlöcher 7,8 der Teleskopteile 2, 3 eingreift. Ein Abdeckblech 9 dient zur Befestigung der Ver- negelungseinrichtung 4 am Teleskopteil 2 und als Abdeckung für die Druckfeder 5 und den Rastbolzen 6.
Die Teleskopteile 2,3 sind durch eine in den Teleskopteil 2 eingesetzte Ausschubfeder 10 gegeneinander federnd abgestützt und eine Ausschubbegrenzung 11 verhindert ein ungewolltes Auseinanderziehen der Teleskopteile 2,3. Die Teleskopstange 1 trägt beiderends von einer stirnseitigen Anschlagscheibe 12 frei vorstehende koaxiale Ankerzapfen 13, mit denen sie an einem entsprechende Ankerstellen aufweisenden Fensterstock abgestützt werden kann.
Wie in Fig. 3 veranschaulicht, wird bei einem Fenster 14, das bei Reinigungs- und Installationsarbeiten eine Absturzsicherung verlangt, der Fensterstock 15 für den Einsatz der Teleskopstange 1 vorbereitet, wozu lediglich in geeigneter Höhe an bei den Vertikalschenkeln koaxiale Horizontalbohrungen 16 gebohrt und vorzugsweise mit Ankerbüchsen 17 bestückt werden. Diese Paare von Horizontalbohrungen 16 dienen als Ankerstellen für die Teleskopstangen 1 und gewährleisten gleichzeitig auch die richtige Positionierung dieser Teleskopstangen 1 zur Absturzsicherung als Brustwehr oder erforderlichenfalls durch Einsatz zweier oder auch dreier Teleskopstangen
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als Brust- und Mittel- oder auch als Fusswehr.
Zur eigentlichen Montage braucht die Teleskopstange 1 lediglich durch Ziehen des Rastbolzens 6 entriegelt zu werden, wodurch aufgrund der Ausschubfeder 10 eine selbständige Längenanpassung an die vorhandene Breite des Fensterstockes 15 erfolgt und sich dabei die Ankerzapfen 13 bis zum Anschlag an den Anschlagscheiben 12 in die Horizontalbohrungen 16 einschieben. Ein Loslassen des Rastbolzens 6 führt zur automatischen Verrastung der Teleskopteile 2,3 und die Absturzsicherung ist ordnungsgemäss gesetzt.
Die erfindungsgemässe Fenster-Absturzsicherung zeichnet sich durch ihre leichte Handhabung, ihr geringes Gewicht und ihre kleinen Abmessungen und nicht zuletzt aufgrund der einfach vorzubereitenden Ankerstellen durch ihren stets lagerichtigen und ordnungsgemässen Sitz beim Anbringen an einem Fensterstock aus.
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The invention relates to a window fall protection device with a protective weir that can be supported on a window frame or the like.
Statutory regulations require suitable safety precautions to protect the persons performing the work in the event of a fall, and such safety precautions must of course also be taken for windows for cleaning or maintenance work if there is a risk of a fall. As intended, there is a risk of falling in the window area with a fall height of more than two meters and an elevated work location for which the window package is no longer considered a suitable fall protection device.
There are various types of window fall protection, most of which involve the use of a safety rope that has to be anchored in the interior in a suitable manner and connected to the person to be secured with a seat belt or the like, which is complex, cumbersome and also for the actual one Work is a hindrance. In addition to these safety ropes, there are also window railings as side protection, which are designed as adjustable rod structures and are supported on the window frame by vertical and horizontal struts. These window railings require a special training of the window frames, they are relatively bulky in size and laborious to handle, so their use is not very satisfactory.
The invention is therefore based on the object to remedy these shortcomings and to provide a window fall protection of the type described, which is characterized by
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characterized by their easy and skillful handling, their small footprint, their simple structure and their versatility with sufficient protection.
The invention solves this problem in that the protective weir consists of a two-part telescopic rod which can be locked in different adjustment lengths and has freely projecting coaxial anchor pins at both ends, and that pairs of coaxial horizontal bores assigned to the anchor pins as anchor points are prepared in the window frames or the like. Depending on the circumstances, these telescopic poles can be attached as a breast barrier and also as a middle or foot guard, so that fall protection that meets the legal requirements can always be achieved.
To attach the telescopic rod, it is only necessary to the window frames, window frames, wall reveals and. Like. Provide with the horizontal holes forming the anchor points, which are expediently equipped with anchor sleeves adapted to the anchor pins, the safety regulations being observed already when these holes are drilled, and then the telescopic rods used forcibly result in the correct protection. The telescopic rod itself is light-weight and therefore easy to take from window to window, it can be adjusted to the respective window width in a few simple steps and, thanks to the prepared anchor points and its perfect support conditions, it offers a firm hold and therefore reliable protection.
If an extension spring loading the telescopic parts in the extension direction and an extension limit are installed in the telescopic rod, the ease of handling is increased, since the telescopic parts of the telescopic rod used in the window frame automatically adjust their length to the respective window width after releasing the locking mechanism and then immediately with the locking mechanism ensure that the telescopic rod is properly seated in the anchor points. The extension limit prevents the telescopic rod from falling apart, even when handled improperly.
In order to simplify the longitudinal adjustment, the telescopic rod for locking the telescopic parts is to be engaged with a spring-loaded, in locking holes of the telescopic parts.
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equipped the locking bolt so that the rod must be actuated against the spring load in the opening direction in order to adjust the rod and releasing the locking bolt inevitably leads to locking.
In the drawing, the subject matter of the invention is illustrated, for example, and FIGS. 1 and 2 show a telescopic rod according to the invention in a top view and a side view, and FIG. 3 shows a window fall protection by means of this telescopic rod in a schematic.
In order to be able to quickly and easily attach a window fall protection if required, there is a telescopic rod 1, which consists of two telescoping profile rods as telescopic parts 2, 3. These telescopic parts 2, 3 can be locked to one another in different adjustment lengths by means of a locking device 4, the locking device 4 having a locking pin 6 which can be loaded in the locking direction by means of a compression spring 5 and which engages in suitable locking holes 7, 8 of the telescopic parts 2, 3. A cover plate 9 is used to attach the negating device 4 to the telescopic part 2 and as a cover for the compression spring 5 and the locking bolt 6.
The telescopic parts 2, 3 are resiliently supported against one another by an extension spring 10 inserted into the telescopic part 2, and an extension limit 11 prevents the telescopic parts 2, 3 from being pulled apart unintentionally. The telescopic rod 1 carries on both ends of an end stop disc 12 protruding coaxial anchor pin 13, with which it can be supported on a corresponding anchor points window frame.
As illustrated in FIG. 3, in the case of a window 14 which requires fall protection during cleaning and installation work, the window frame 15 is prepared for the use of the telescopic rod 1, for which purpose only at a suitable height is drilled in horizontal bores 16 coaxial with the vertical legs and preferably with Anchor bushes 17 can be fitted. These pairs of horizontal bores 16 serve as anchor points for the telescopic rods 1 and at the same time also ensure the correct positioning of these telescopic rods 1 for fall protection as a parapet or, if necessary, by using two or three telescopic rods
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as a chest, middle or foot guard.
For the actual assembly, the telescopic rod 1 only needs to be unlocked by pulling the locking pin 6, which means that due to the extension spring 10 there is an independent length adjustment to the existing width of the window frame 15 and the anchor pins 13 come into contact with the stop disks 12 in the horizontal bores 16 insert. A release of the locking pin 6 leads to the automatic locking of the telescopic parts 2, 3 and the fall protection is properly set.
The window fall protection according to the invention is characterized by its easy handling, its low weight and its small dimensions and not least because of the easy-to-prepare anchor points by its always correct and correct fit when attached to a window frame.