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EMIL HÄRING-STRUB m THALWIL (SCHWEIZ).
Pfropfen.
Beim Ausgiessen von Bodensatz bildenden Getränken ans Flaschen entsteht bei den bisher in Gebrauch sich befindenden Mitteln infolge des gleichzeitigen Lufteintrittes durch die gleiche Bohrung ein Schlürfen, das die Ursache davon ist, dass auch beim sorgfältigsten Ausgiessen sich immer ein Teil des Bodensatzes mit dem ausfliessende Getränke mischt. Wird dieses sozusagen ruckweise Schlürfen vermieden, so fliessen die Getränke ohne Bodensatz ab. Diesen Zweck verfolgt nun der Gegenstand vorliegender Erfindung. Eine Aus- führungsform desselben ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt ihn im Längsschnitt in Verbindung mit einer Flasche. Fig. 2 zeigt denselben allein im Querschnitte.
Ein gewöhnlicher Pfropfen a ist mit einer Bohrung versehen, in der Rohr b festsitzt. Auf der Innenseite endigt'Rohr b in der gleichen Fläche mit dem Pfropfen. Auf der Aussenseite dagegen ragt es entsprechend über den Pfropfen hinaus und ist hier an seinem Ende mit einem passenden Verschluss versehen, beispielsweise wie in der Zeichnung angedeutet, mit einer Deckelhülse. In Rohr b bezw. an der Innenwand des letzteren ist ein engeres Röhrchen c befestigt, das auf der Innenseite des Pfropfens so weit über diesen hinausragt, dass es wenigstens bis an das Niveau der Flüssigkeit im Behälter reicht.
Auf der Aussenseite, d. h. bei c'ist dieses Röhrchen abgebogen und greift durch die
Wandung von Rohr b hindurch. Vorteilhafterweise wird diese Abbiegung seitlich gemacht, wie dies auf der Zeichnung dargestellt ist.
Beim Ausgiessen durch diesen Pfropfen kann nun der Querschnitt von Rohr b im übrigen ganz von der ausfliessende Flüssigkeit benutzt werden, indem die notwendige Luft durch das Röhrchen c eindringt, wo ihr die Flüssigkeit nicht hinderlich ist. Das ruckweise Schlürfen ist also vermieden, allfälliger Bodensatz wird dadurch nicht mehr aufgewühlt, die Flüssigkeit kann also frei von diesem ausgegossen werden.
Ein Verschliessen des Luftröhrchens c mit dem Finger oder auf mechanischem Wege während des Ausfliessens der Flüssigkeit durch Rohr b bewirkt augenblicklich ein Aufhören des Ausflusses. Da dies erfolgt, ohne beispielsweise eine Flasche, aus der man Wein einzuschenken im Begriffe steht, in ihrer Lage verändern zu müssen, so wird hiemit "in Aufschütten von allenfalsig vorhandenem Bodensatz beim Übergehen von einem ge- führten Glas zu einem zu füllenden vermieden.
Einen weiteren Vorteil bietet dieser Pfropfen, indem er mit dem Aufheben des oben besprochenen ruckweisen Schlürfens auch das damit zusammenhängende nur stossweise Auslaufen der Flüssigkeit und das damit verbundene Verspritzen derselben aufhebt.
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EMIL HÄRING-STRUB in THALWIL (SWITZERLAND).
Graft.
When pouring sediment-forming beverages into the bottle, the means previously in use cause a slurp due to the simultaneous entry of air through the same hole, which is the reason that even with the most careful pouring, part of the sediment always mixes with the flowing beverage . If this, so to speak, jerky slurping is avoided, the drinks flow off without sediment. This is the purpose of the present invention. An embodiment of the same is shown in the drawing.
Fig. 1 shows it in longitudinal section in connection with a bottle. Fig. 2 shows the same alone in cross section.
An ordinary plug a is provided with a hole in which tube b is stuck. On the inside, tube b ends in the same area with the plug. On the other hand, it protrudes correspondingly beyond the plug on the outside and is provided with a suitable closure at its end, for example with a cover sleeve as indicated in the drawing. In pipe b respectively. a narrower tube c is attached to the inner wall of the latter and protrudes so far beyond the plug on the inside that it extends at least up to the level of the liquid in the container.
On the outside, d. H. at c 'this tube is bent and reaches through the
Wall of tube b through it. Advantageously, this bend is made to the side, as shown in the drawing.
When pouring out through this plug, the cross-section of tube b can now be used entirely by the outflowing liquid, in that the necessary air penetrates through the tube c, where the liquid is not a hindrance. Jerky slurping is avoided, any sediment is no longer stirred up, so the liquid can be poured out freely.
Closing the air tube c with the finger or by mechanical means while the liquid is flowing out through tube b causes the outflow to stop immediately. Since this takes place without, for example, having to change the position of a bottle from which one is about to pour wine, this avoids "pouring out any sediment present when moving from a guided glass to one to be filled."
This plug offers a further advantage in that, with the abolition of the jerky slurping discussed above, it also abolishes the intermittent leakage of the liquid and the associated splashing of the same.
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