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Geräuschgedämpfter flüssigkeitsgekühlter Transformator
EMI1.1
Einlage als mit Sand gefülltes, mechanisch stabiles Dämmfach auszubilden, das sich über die ganze Höhe des aktiven Teils des Transformators erstreckt.
Der Aufwand sowohl an Zeit und Material, den eine derartige Anordnung zur Geräuschdämmung erforderlich macht, ist zwar bei kleineren Transformatoren bzw. Drosseleinheiten noch tragbar, wird aber ausserordentlich kritisch bei grossen und grössten Einheiten, bei denen wegen der geforderten Bahnprofilgängigkeit im Kessel kein Platz für die Unterbringung von Einbauten verfügbar ist.
Da nun solche Einheiten gewöhnlich an geeigneten Stellen des Kessels derart angeordnete Aussenversteifungen besitzen, dass diese Versteifungen mit den entsprechenden Kesselwandbereichen Hohlräume einschliessen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, diese Hohlräume mindestens teilweise mit Sand auszufülien. Als besonders vorteilhaft im Hinblick auf die schahdämmende Wirkung haben sich dabei Quarzsand und Stahlsand erwiesen.
Durch die vorgeschlagene Massnahme ergibt sich damit in einfacher Weise die Möglichkeit, bei schon fertiggestellten Transformatoreinheiten, die mechanisch bedingt, bereits Kesselhohlräum e aufweisen, nachträglich eine wirkungsvolle Dämmung des abgestrahlten Geräusches herbeizuführen. Die schalldämmende Wirkung des Füllsandes beruht dabei auf der Umwandlung der Schallenergie in Reibungsarbeit der Sandkörner, ausserdem ist noch die Sandmasse als solche wirksam.
Durch Abdeckung der zwischen aufeinanderfolgenden Hohlräumen verbleibenden Nischen mit Blechplatten, die einen schallschluckendenBelag besitzen und zweckmässigerweise elastisch gelagert sind, wird auch in diesen Kesselbereichen eine gute Dämmwirkung erzielt. Damit ist längs der Kesselwände für eine gleichmässige gute Dämmung des Störgeräusches gesorgt.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels, das die grundsätzliche Anordnung der Kesselhohlräume und der zwischen aufeinanderfolgendenHohlräumen verblei- benden Nischen bei einem 100 MVA-Transformatorkessel erkennen lässt, noch näher erläutert.
Nach der Figur, die einen Teil der Seitenwand des Transformators im Schnitt erkennen lässt, sind die Kesselversteifungen, die mit der Kesselwand 10 in bestimmtenBereichenHohlräume 11 einschliessen, mit 12 bezeichnet. Der eingefüllte Sand ist durch Punkte angedeutet. 13 ist die Sandeinfüllöffnung, der beispielsweise am unteren Ende des Hohlraumes die gestrichelt angedeutete Sandentleerungsöffnung 14 gegenüberliegt. Diese Öffnungen sind verschliessbar und können an jeder geeigneten Stelle der Hohlräume beziehungsweise der Kesselaussenversteifungen vorgesehen sein. Diese Öffnungen ermöglichen im Interesse eines geringeren Transportgewichts die Sandfüllung beziehungsweise Entleerung am Aufstellungsort.
Auch die Ausführung des Verschlusses der Sandentleerungsöffnung beziehungsweise der Sandeinfüllöffnung. kann in jeder geeigneten Form verwirklicht werden, beispielsweise als Schraubverschluss, als Schieber od. dgl.
Die zwischen den beiden Hohlräumen verbleibende Nische 15 ist durch einen Deckel 16, der einen schallschluckenden Belag aufweist, unter Zwischenschaltung von Gummidichtungen 17 nach aussen abgeschlossen. Die Befestigung des Deckels 16 erfolgt im gezeigten Beispiel mittels einer Schraubkappe 18 ; die eine Gummihülle besitzt und die gegen den Druck der Feder 19 auf an der Kesselwand 10 befestigte Gewindebolzen 20 aufgeschraubt ist.
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Noise-dampened liquid-cooled transformer
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Form the insert as a mechanically stable insulation compartment filled with sand, which extends over the entire height of the active part of the transformer.
The expenditure in terms of both time and material that such an arrangement requires for noise insulation is still bearable for smaller transformers or choke units, but is extremely critical for large and largest units in which there is no space for the boiler due to the required path profile Housing of fixtures is available.
Since such units usually have external stiffeners arranged at suitable points on the boiler in such a way that these stiffeners enclose cavities with the corresponding boiler wall regions, it is proposed according to the invention to fill these cavities at least partially with sand. Quartz sand and steel sand have proven to be particularly advantageous with regard to the shock-absorbing effect.
The proposed measure thus makes it possible, in a simple manner, to subsequently effect effective damping of the radiated noise in transformer units that have already been completed and which, for mechanical reasons, already have boiler cavities. The sound-absorbing effect of the filling sand is based on the conversion of the sound energy into the frictional work of the sand grains, and the sand mass as such is also effective.
By covering the niches remaining between successive cavities with sheet metal plates that have a sound-absorbing covering and are expediently elastically mounted, a good insulating effect is also achieved in these boiler areas. This ensures that the background noise is evenly and well insulated along the boiler walls.
The invention will be explained in more detail below on the basis of a schematically illustrated embodiment, which shows the basic arrangement of the boiler cavities and the niches remaining between successive cavities in a 100 MVA transformer tank.
According to the figure, which shows part of the side wall of the transformer in section, the boiler stiffeners, which with the boiler wall 10 include cavities 11 in certain areas, are designated by 12. The filled in sand is indicated by dots. 13 is the sand filling opening which, for example at the lower end of the cavity, is opposite the sand emptying opening 14 indicated by dashed lines. These openings can be closed and can be provided at any suitable point in the cavities or in the outer reinforcements of the boiler. These openings enable sand to be filled or emptied at the installation site in the interests of lower transport weight.
Also the execution of the closure of the sand discharge opening or the sand filling opening. can be realized in any suitable form, for example as a screw cap, as a slide or the like.
The niche 15 remaining between the two cavities is closed off from the outside by a cover 16, which has a sound-absorbing covering, with the interposition of rubber seals 17. In the example shown, the cover 16 is fastened by means of a screw cap 18; which has a rubber sleeve and which is screwed against the pressure of the spring 19 onto threaded bolts 20 attached to the boiler wall 10.