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Stellstückspeicher für Kartenlochmaschinen
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der Anker 32 des Magneten 33 durch die Sperrklinke 34 gehalten. In der Verriegelungsstellung 43 ist die Verklinkung zwischen Anker 32 und Sperrklinke 34 gelöst. Die Löschschwinge 21 wird durch die Zugfeder 45 in die äusserste linke Stellung und die Sperrschwinge 24 wird durch die Feder 23 gegen die Anschläge 46 der Sperr- und Löschschienen 14 gedrückt, womit die Verriegelungsstellung erreicht ist. In der Löschstellung 44 befindet sich Schiene 14 in der äussersten rechten Stellung. Im folgenden werden die einzelnen Funktionen des Speichers beschrieben.
Setzen : Die Schiene 14 steht in Setzstellung, die bereits beschrieben wurde. Durch Bewegung der Schieberstucke 12 bzw. 13 werden dieRastklinken 10 gelöst und die Stellstücke 4 bzw. 5 durch ihr Eigengewicht und die Federn 6 nach unten bewegt. Sollen die durch die Stellstücke 4 dargestellten Werte über mehrere Lochungen erhalten bleiben, werden die Konstantenstellstücke 5 zusätzlich zu den Wertstellstücken 4 gesetzt.
Verriegeln : Nach Beendigung des sich über eine beliebige Zahl von Spalten erstreckenden Setzvorganges bewegt der mit dem Maschinengang gekoppelte Magnet 35 die Sperrklinke 34 und gibt den Anker 32 frei, und es erfolgt die Verriegelung in der bereits beschriebenen Weise. Die Verriegelung wird während der Stanzhübe solange aufrechterhalten, bis sie von einer der nachfolgenden Funktionen abgelöst wird.
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: HiebeiLöschstellung wird durch einen nicht dargestellten Kupplungsmagnet ausgelöst. Hierauf wird durch die Kur- venschelbe 30 über die entsprechenden Übertragungsglieder 29-25 die Loschschwinge 21 m ihre äusserste rech- te Lage bewegt. Diese Löschbewegung wird über die Löschschwingenachse 19, Schieber 20 und die zugehörigen Federn 20a auf die Schienen 14 übertragen.
Gleichzeitig werden die gesetzten Konstantenstellstücke 5 durch die Löschachse 40, die durch die zugeordneten Übertragungsmittel 39,38, 37 beim Ansprechen des Magneten 36 bewegt wird, angehoben und somit in die Höhe der wirksamen Löschebene der Schiene 14 gebracht. Die zu löschenden Stellstücke werden durch die Löschbewegung der Schiene 14 über die Kurvenbahnen 16 emporgehoben und hängen sich wieder in die Rastklinken 10 ein.
Durch die Löschbewegung der Löschschwinge 21 wird der Anker 32 des Magneten 33 mitgenommen und durch die Sperrklinke 34 verklinkt. Damit ist die Setzstellung aller Schienen 14 wiederhergestellt.
Löschung der Nichtkonstanten : Der Ablauf ist wie bei der Gesamtlöschung, nur der Magnet 36 zieht nicht an. Dadurch werden die Konstantenstellstücke nicht angehoben. Die Stifte 7 der entsprechenden Stellstücke 5 verhindern die Ausführung der Löschbewegung der Schienen 14 in den Spalten, in denen die Werte erhalten bleiben sollen. Von diesen Schienen 14 werden nur die federnden Schieber 20 nach rechts bewegt, so dass die Löschschwingenachse 19 die Löschbewegung ungestört ausführen kann.
Nachsetzen : Beim Nachsetzen werden zu bereits gesetzten und verriegelten Werten neue hinzugesetzt.
Dazu muss die Setzstellung der Schienen 14 ohne vorherige Löschung herbeigeführt werden. Hiezu wird der Magnet 33 erregt, wodurch der Anker 32 in die Sperrklinke 34 einrastet und die Schienen 14 in Setzstellung bringt.
Korrektur oder Einzellöschung : Die Löschbewegung einer einzelnen Schiene geschieht aus der Setzstellung heraus durch den spaltenweise mitlaufenden Hebel 41. Gleichzeitig spricht der Magnet 36 an, wodurch alle gesetzten Stellstücke 5 über die Löschachse 40 in die Höhe der wirksamen Löschebene der Schiene 14 gebracht werden. Somit wird bei der Einzellöschung der Inhalt einer einzelnen Spalte gelöscht, unabhängig davon, ob konstante oder nichtkonstante Werte gespeichert waren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stellstückspeicher für Kartenlochmaschinen, gekennzeichnet durch kombinierte Sperr- und Löschschienen (14), die drei getrennte Stellungen (42,43, 44) zum Setzen, Verriegeln und Löschen einnehmen können.
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Storage space for card punching machines
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the armature 32 of the magnet 33 is held by the pawl 34. In the locking position 43, the latch between armature 32 and pawl 34 is released. The extinguishing rocker 21 is pushed into the extreme left position by the tension spring 45 and the locking rocker 24 is pressed by the spring 23 against the stops 46 of the blocking and extinguishing rails 14, whereby the locking position is reached. In the extinguishing position 44, the rail 14 is in the extreme right position. The individual functions of the memory are described below.
Set: The rail 14 is in the set position, which has already been described. By moving the slide pieces 12 and 13, the locking pawls 10 are released and the adjusting pieces 4 and 5 are moved downwards by their own weight and the springs 6. If the values represented by the setting pieces 4 are to be retained over several perforations, the constant setting pieces 5 are set in addition to the value setting pieces 4.
Locking: After completion of the setting process, which extends over any number of gaps, the magnet 35 coupled to the machine gear moves the pawl 34 and releases the armature 32, and locking takes place in the manner already described. The lock is maintained during the punching strokes until it is released by one of the following functions.
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: HiebeiLöschstellung is triggered by a clutch magnet, not shown. Then, by means of the cam 30 via the corresponding transmission members 29-25, the extinguishing rocker 21 m is moved to its extreme right position. This extinguishing movement is transmitted to the rails 14 via the extinguishing arm axis 19, slide 20 and the associated springs 20a.
At the same time, the set constant setting pieces 5 are raised by the extinguishing axis 40, which is moved by the assigned transmission means 39, 38, 37 when the magnet 36 is activated, and thus brought to the height of the effective extinguishing plane of the rail 14. The adjusting pieces to be deleted are lifted up over the curved tracks 16 by the deleting movement of the rail 14 and are hooked into the latches 10 again.
The armature 32 of the magnet 33 is entrained by the extinguishing movement of the extinguishing rocker 21 and latched by the pawl 34. The set position of all rails 14 is thus restored.
Deletion of the non-constants: The process is the same as for total deletion, only the magnet 36 does not attract. This will not raise the constant setting pieces. The pins 7 of the corresponding adjusting pieces 5 prevent the execution of the deletion movement of the rails 14 in the columns in which the values are to be retained. Of these rails 14, only the resilient slides 20 are moved to the right, so that the extinguishing arm axis 19 can carry out the extinguishing movement undisturbed.
Repositioning: When repositioning, new values are added to already set and locked values.
For this purpose, the set position of the rails 14 must be brought about without prior deletion. For this purpose, the magnet 33 is excited, whereby the armature 32 engages in the pawl 34 and brings the rails 14 into the set position.
Correction or individual deletion: The extinguishing movement of an individual rail occurs from the set position through the column-wise moving lever 41. At the same time, the magnet 36 responds, whereby all the set pieces 5 are brought via the extinguishing axis 40 to the height of the effective extinguishing plane of the rail 14. With the individual deletion, the content of an individual column is deleted, regardless of whether constant or non-constant values were stored.
PATENT CLAIMS:
1. Position storage for card punching machines, characterized by combined locking and erasing rails (14), which can take three separate positions (42, 43, 44) for setting, locking and deleting.