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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anzeige der fruchtbaren Periode der Frau mit einem Uhrwerk und einem von diesem über einem Zifferblatt mit Tageseinteilung angetriebenen und von Hand verstellbaren Zeiger, wobei der volle Zeigerumlauf den längstmöglichen Zyklus umfasst. Ein bekanntes Gerät dieser Art (USA-Patentschrift Nr. 3, 001, 303) ist mit seiner festen Sektoreneinteilung an eine bestimmte Zyklusdauer gebunden bzw. schlägt zur Anpassung an verschiedene Zyklen eine Auswechslung des Zifferblattes und bestimmter Getriebeteile vor. Es ist offensichtlich, dass ein solcher Vorschlag für die Praxis, insbesondere bei der Benutzung durch weniger geschulte Personen, völlig ungeeignet ist.
Die Erfindung sucht diesem Übelstand abzuhelfen und eine Vorrichtung zu schaffen, die für beliebige und schwankende Zyklusdauern gleichermassen einfach einstellbar und ablesbar ist. Sie erreicht dies dadurch, dass auf dem Zifferblatt eine verdrehbare und fixierbare Segmentscheibe angeordnet ist, die eine Zyklusendmarke und, von dieser rückzählend, unterschiedlich markierte Segmente zur Kennzeichnung der davorliegenden unfruchtbaren und der möglicherweise fruchtbaren Periode innerhalb eines beliebigen Zyklus aufweist.
Eine Segmentscheibe, wie sie hiemit zur Ergänzung des Zifferblattes vorgeschlagen wird, ist zwar an sich ebenfalls schon bekannt (österr. Patentschrift Nr. 269517), jedoch nur im Zusammenhang mit einem Kalender, so dass hier wieder nicht die einfache Ablesbarkeit mittels des automatisch fortschreitenden Zeigers unabhängig vom Wissen um den jeweiligen Kalendertag gegeben ist.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l die erfindungsgemässe Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 2 die Segmentscheibe.
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aufeinanderfolgende, verschieden markierte Segmente auf. Diese können beispielsweise verschieden gefärbt sein, oder aber es kann, wie in Fig. 2 deutlich erkennbar, das mittlere Segment einen geringeren Radius als die beiden äusseren Segmente aufweisen, so dass eine dieses mittlere Segment und damit auch die beiden äusseren Segmente kennzeichnende Aussparung entsteht.
Auf dem Zifferblatt könnte auch jener Gesamt-Tagesbereich, der für die fruchtbare Periode bei allen möglichen Zyklusdauern in Frage kommt, bis zum Radius der Scheibe--2- markant gefärbt sein, so dass diese Farbe, wie in Fig. l durch Schraffierung zum Ausdruck gebracht, bei jeder praktisch in Frage kommenden Stellung der Scheibe --2-- unter der Aussparung --7 -- sichtbar wird. Der Winkel des dritten Segmentes entspricht der am Ende eines Zyklus liegenden, für die verschiedensten Zyklusdauern stets gleichlangen unfruchtbaren Periode, der Winkel des mittleren Segmentes der Dauer der davorliegenden fruchtbaren Periode, die-mit einem entsprechenden Sicherheitsbereich versehen-ebenfalls für verschiedene Zyklusdauern als konstant angesehen werden kann.
Der Winkel des ersten Segmentes ist von keiner Bedeutung, da der Beginn der ersten unfruchtbaren Periode ohnehin durch die Nullmarke definiert ist. Es dient eigentlich nur dazu, die erwähnte Färbung des Zifferblattes, soweit sie vor dem Bereich der eingestellten mittleren Periode liegt, abzudecken. Das Ende des dritten Segmentes ist durch eine Zyklusendmarke--8-gekennzeichnet. Der Zeiger --4-- kann von Hand jeweils auf Null zurückgestellt werden. Gegebenenfalls könnte hiedurch, wie es bei Kurzzeitmessern üblich ist, der Aufzug des Uhrwerkes erfolgen.
Die Gebrauchsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende. Zu Beginn einer Regel wird der
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Bei exakter Durchführung der geschilderten Handhabung, die wegen ihrer Einfachheit ohne jegliche Vorkenntnis oder Schulung, ohne Kalender oder irgendeine Aufzeichnung oder Berechnung erfolgen kann, zeigt der vorrückende Zeiger --4-- jederzeit folgende Daten :
1. der wievielte Tag ist nach der Blutung ?
2. sind fruchtbare oder unfruchtbare Tage ?
3. in wieviel Tagen wird voraussichtlich die nächste Blutung einsetzen ?
4. Dauer des Zyklus im Vergleich zum letzten (bei Verwendung der erwähnten verschiebbaren Marke auch zum vorletzten) Mal.
Durch den möglichen Vergleich vorangegangener Zyklusdauern gemäss Punkt 4) wird auch die Möglichkeit eröffnet, bei Beginn der Regel den Zyklusendzeiger-8-nicht exakt auf die Stellung des Zeigers-4-, sondern auf einen Mittelwert aus den vorangegangenen Zyklusdauern einzustellen und somit eine noch bessere Anzeige für den folgenden Zyklus zu erreichen.
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The invention relates to a device for displaying the fertile period of women with a clockwork mechanism and a hand driven and manually adjustable pointer which is driven by the latter over a dial with daily division, the full pointer rotation encompassing the longest possible cycle. A known device of this type (US Pat. No. 3, 001, 303) is tied to a specific cycle duration with its fixed sector division or proposes an exchange of the dial and certain gear parts to adapt to different cycles. It is obvious that such a suggestion is completely unsuitable for practice, especially when used by less trained people.
The invention seeks to remedy this inconvenience and to create a device which is equally easy to set and read for any and fluctuating cycle times. It achieves this in that a rotatable and fixable segment disc is arranged on the dial, which has a cycle end marker and, counting back from this, differently marked segments to identify the sterile and possibly fertile periods before it within any cycle.
A segment disk, as it is proposed here to supplement the dial, is also already known per se (Austrian patent specification No. 269517), but only in connection with a calendar, so that here again the easy readability by means of the automatically advancing pointer is not possible is given regardless of knowledge of the respective calendar day.
In the drawings, an example embodiment of the subject invention is shown, u. Between Fig. 1 shows the device according to the invention in plan view, Fig. 2 shows the segment disk.
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successive, differently marked segments. These can be colored differently, for example, or, as can be clearly seen in FIG. 2, the middle segment can have a smaller radius than the two outer segments, so that a recess is created that characterizes this middle segment and thus also the two outer segments.
On the dial, the total day area that comes into question for the fertile period with all possible cycle lengths up to the radius of the disk - 2 could be markedly colored, so that this color, as in Fig. 1, is expressed by hatching brought, in every practically possible position of the disc --2-- under the recess --7 - becomes visible. The angle of the third segment corresponds to the sterile period at the end of a cycle, which is always the same length for the most varied of cycle durations, the angle of the middle segment corresponds to the duration of the previous fertile period, which - provided with a corresponding safety range - is also regarded as constant for various cycle durations can.
The angle of the first segment is of no importance since the beginning of the first sterile period is defined by the zero mark anyway. It actually only serves to cover the mentioned color of the dial, as far as it is before the range of the set middle period. The end of the third segment is identified by an end-of-cycle marker - 8-. The pointer --4-- can be reset to zero by hand. If necessary, the winding of the clockwork could take place as a result, as is customary with short-term measuring devices.
The use of the device according to the invention is as follows. At the beginning of a rule the
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If the described handling is carried out exactly, which due to its simplicity can be carried out without any prior knowledge or training, without a calendar or any recording or calculation, the advancing pointer --4-- shows the following data at all times:
1. What is the day after the bleeding?
2. are fertile or sterile days?
3. In how many days is the next bleeding likely to start?
4. Duration of the cycle compared to the last time (and the penultimate time when using the aforementioned movable mark).
The possible comparison of previous cycle times according to point 4) also opens up the possibility of setting the end-of-cycle pointer -8-not exactly to the position of pointer-4, but to an average value from the previous cycle times and thus an even better one Reaching display for the following cycle.