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Setbstkassierender Postkartenverkäufer.
Die Erfindung betrifft derartige Postkartenverkäufer, bei welchen die einzelnen Postkartenstapel in Behältern eines endlosen Becherwerks untergebracht sind.
Bei dem neuen Postkartenverkäufer kommt ein hebelartig wirkender Abstreicher in Anwendung, welcher die unterste Postkarte eines Stapels von hinten zu erfassen und vorzuschieben vormag. Dieser Abstreicher wird von einem Arm getragen, der an einem gradlinig hin-und herbewegten Schlitten federnd angebracht ist und wirkt als federnder Hobel, der sozusagen die zu verausgabende Ware von dem Stapel abhobelt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar erläutert Fig. 1 die von dem Handschieber zu bewegenden Teile in vorderer Ansicht und
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ähnlicher Schnitt wie Fig. 2 und veranschaulicht die Stellung der Teile während der Verausgabung einer Karte.
Die Karten sind in Stapeln in den Bechern eines im Gehäuse 1 vor einem Fenster vorbeibewegbaren endlosen Becherwerks untergebracht und werden durch Federn 52. duc sich einesteils gegen die Bodenplatte 53 und anderenteils gegen eine auf den Stapel ruhende Druckplatte :) 1 stützen, gegen ein vorderes Gegenlager 54 angedrückt. Bei der
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eines jeden Bechers ein Schieber 55 angebracht, welcher vor die zurückgesetzte'Vorder- kante dieser Seitenwand fasst.
Der Handschieber 37 steht nach beiden Richtungen hin unter Einwirkung je eines Rollenzuges, von denen in der Zeichnung nur der vordere Rollenzug 39 angedeutet ist.
Der hintere Rollenzug ist der Einfachheit halber weggelassen. Der Handschieber kann durch Einwurf einer Münze in irgend einer zweckmässigen Weise ausgelöst werden, so dass er mit der Hand ausgezogen worden kann.
An den Rollenzug 39 ist ein auf den Querstangen 50 verschiebbarer Schlitten 38
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ist, der unter Einwirkung einer Feder 43 steht und in seinem Abstande von dem Arm 40 durch einen Schraubstift 44 mit Mutter 45 geregelt werden kann. An dem Arm 42 ist eine Schiene 46 befestigt, deren freies Ende mit Hülfe eines federnden Druckstücks 47 durch einen Ausschnitt des Armes 42 3 hindurch gedrückt werden kann, so dass die vordere
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nachdem man das Druckstück 47 mit Hilfe einer durch eine Brücke 49 gezogenen Stellschraube 48 einstellt.
Wird der ausgelöste Handschieber 37 ausgezogen, so wird auch der Schlitten 38 nach rechts bewegt, wobei sich das vordere, geschweifte Ende des federnden Armes 42 auf oder an dem Kartenstapel entlang schiebt. Bei weiterer Rechtsbewegung des Schlittens schiebt sich die vorstehende und zweckmässig abgesc@rägte Kante der Schiene 46 zwischen die erste und zweite Karte zwecks Trennung dieser Karten, um dann sofort die abgebogene Kante der ersten Karte zu erfassen und die Karte durch einen mittels Stellschieber zu regelnden Ausschnitts des Bechers hindurch dem Auslassschlitz 6 des Gehäuses 1 zuzuführen und durch diesen hindurch anszuschieben (Fig. 3), so dass sie von dem Käufer erfasst und mit Hand ganz herausgezogen werden kann.
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Nach Loslassen dos IIandschiebers 37 wird dieser durch seinen Rollenzug selbsttätig in das Gehäuse 1 zurückgezogen und der an den RoHenzug 39 angeschlossene Schlitten ans der Stellung Fig. 3 in die Stellung Fig. 2 zurückgebracht, weil die Kraft des ersteren Rollenzuges die des letzteren überwiegt.
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Set self-collecting postcard seller.
The invention relates to postcard vendors of this type in which the individual stacks of postcards are accommodated in containers of an endless bucket elevator.
The new postcard seller uses a lever-like scraper, which can grasp the bottom postcard of a stack from behind and push it forward. This scraper is carried by an arm which is resiliently attached to a carriage that is moved back and forth in a straight line and acts as a resilient plane which, so to speak, planes the goods to be dispensed from the stack.
In the drawing, an exemplary embodiment of the invention is shown and that FIG. 1 explains the parts to be moved by the manual slide valve in a front view and
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Similar section to FIG. 2 and illustrates the position of the parts during the issuing of a card.
The cards are stored in stacks in the cups of an endless bucket elevator that can be moved past a window in the housing 1 and are supported by springs 52 on the one hand against the base plate 53 and on the other against a pressure plate 1 resting on the stack, against a front counter bearing 54 pressed. In the
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A slide 55 is attached to each cup and grips in front of the set-back front edge of this side wall.
The manual slide 37 is under the action of a pulley in both directions, of which only the front pulley 39 is indicated in the drawing.
The rear pulley is omitted for the sake of simplicity. The manual slide can be triggered in any convenient way by inserting a coin so that it can be pulled out by hand.
On the pulley 39 is a slide 38 displaceable on the crossbars 50
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is, which is under the action of a spring 43 and can be regulated in its distance from the arm 40 by a screw pin 44 with nut 45. A rail 46 is attached to the arm 42, the free end of which can be pressed through a cutout of the arm 42 3 with the aid of a resilient pressure piece 47, so that the front
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after adjusting the pressure piece 47 with the aid of an adjusting screw 48 pulled through a bridge 49.
If the triggered manual slide 37 is pulled out, the carriage 38 is also moved to the right, the front, curved end of the resilient arm 42 sliding on or along the stack of cards. When the slide moves further to the right, the protruding and appropriately scaled edge of the rail 46 is pushed between the first and second cards for the purpose of separating these cards, in order to then immediately grasp the bent edge of the first card and the card through a section to be regulated by means of a slide of the cup through the outlet slot 6 of the housing 1 and push it through it (Fig. 3) so that it can be grasped by the buyer and pulled out completely by hand.
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After releasing dos IIandschiebers 37 it is automatically withdrawn into the housing 1 by its pulley and the slide connected to the RoHenzug 39 is brought back from the position Fig. 3 to the position Fig. 2, because the force of the former outweighs that of the latter.