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Die so erhaltene gemischte Lösung wird in die mit den Häuten beschickte Trommel in zwei getrennten Portionen eingeführt, und zwar lässt man die Trommel nach Einführung der ersten Portion etwa 30 Minuten lang, nach Einführung der zweiten Portion aber etwa 15 Jtssnuten lang rotieren. Sodann wird die Lösung in einen Behälter abgezogen und die der Trommel entnommenen Haute werden für etwa 3-4 Stunden oder gewünschtenfalls auch tut ladite Zeit in diesen Behälter eingelegt. Nach dem solcherart erfolgten Einweichen legt man die Häute auf Böcke oder dergleichen und belässt sie daselbst behufs Entwässerung ungefähr zwölf Stunden.
Hierauf gelangen die Häute neuerdings in die Trommel und werden. der Waschwirkung einer neuen Boraxlösung unterworfen, worauf letztere abgezogen wird.
Nunmehr vermischt nan eine frische Menge der vorteilhaft in angegebener Weise hergestellten Lösung von. Alaun, Kochsalz und Natriumpyrophosphat mit einer Lösung von rohem Gambir und Quebracho, führt die Mischung in die mit Häuten beschickte Trommel ein und lässt diese durch etwa drei Stunden rotieren. Das Einführen der genannten Mischung erfolgt in drei getrennten Anteilen, wobei die Trommel nach jeder einzelnen Einführungsoperation immer wieder in Umdrehung versetzt wird.
Die Gambir-und Quebracholösung wird dadurch erhalten, dass man die gewünschte Menge von Gambir in warmem Wasser löst, während die entsprechende Menge von Quebracho in einer hievon gesonderten Portion warmen Wassers zur Lösung gebracht wird, worauf beide Lösungen miteinander vermischt werden.
Für gewisse Gattungen von Leder, wie Sohlen-und Blankleder, können die Häute und die zu ihrer Behandlung dienende Mischung genannter Art-anstatt in eine rotierende Trommel-
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Tage belassen werden.
Nachdem die Häute der kombinierten Wirkung dieser Mischung der Alaun-, Kochsalzund Natriumpyrophosphatlösung mit der Gambir-und Quebracholösung ausgesetzt worden
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ein, worauf sie herausgenommen, auf Gestellen oder Böcken entwässert und schliesslich in üblicher Weise zugerichtet werden.
Die Konzentrationsverhältnisse der zur Behandlung der Häute dienenden Lösungen ändern sich naturgemäss entsprechend den verschiedenen Arten und Gewichten der zu behandelnden Häute. Die nachfolgenden Verhältnisse haben sich beispielsweise für die Behandlung von zehn Kuhhäuten von einem durchschnittlichen Gewicht von je 20-23 kg als zweckentsprechend erwiesen : a) Für die erste Gerblösung: 11 kg Alaun, 7 kg Kochsalz. 2#25 kg Natriumpyrophosphat, 110 l Wasspr ; b) für die Boraxwaschflüssigkeit, mit welcher dann die Häute behandelt werden : 1 kg Borax gelöst in 180/Wasser : c) für die zweite Gerbmischung :
2'25 kg Alaun, 1'10 keg Kochsalz, 0'7 Natriumpyro-
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1. Gerbverfahi-en, dadurch gekennzeichnet, dass die in beliebiger Weise vorbehandelten bezw. enthaarten, ausgestreiften, ausgefleischten und gewaschenen Häute der Einwirkung einer
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Behandlung mit einer Mischung einer solchen Lösung und einer wässerigen Lösung von Gambir und Quebracho unterworfen werden.
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The mixed solution thus obtained is introduced into the drum loaded with the skins in two separate portions, rotating the drum for about 30 minutes after the introduction of the first portion, but for about 15 minutes after the introduction of the second portion. The solution is then drawn off into a container and the skins removed from the drum are placed in this container for about 3-4 hours or, if desired, for a little while. After soaking in this way, the skins are placed on trestles or the like and left there for about twelve hours for drainage.
Then the skins get into the drum lately and become. subjected to the washing action of a new borax solution, whereupon the latter is removed.
Now mixed together a fresh amount of the solution of. Alum, table salt and sodium pyrophosphate with a solution of raw gambir and quebracho, feed the mixture into the drum, which is loaded with skins, and let it rotate for about three hours. The above-mentioned mixture is introduced in three separate parts, the drum being repeatedly set in rotation after each individual introduction operation.
The gambir and quebracho solution is obtained by dissolving the desired amount of gambir in warm water, while the corresponding amount of quebracho is dissolved in a separate portion of warm water, after which the two solutions are mixed together.
For certain types of leather, such as sole and bare leather, the hides and the mixture used for their treatment can be used instead of in a rotating drum.
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Days to be left.
After the skins have been exposed to the combined action of this mixture of alum, saline and sodium pyrophosphate solution with gambir and quebracho solution
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a, whereupon they are taken out, drained on racks or trestles and finally trimmed in the usual way.
The concentration ratios of the solutions used to treat the hides naturally change according to the different types and weights of the hides to be treated. The following ratios have proven to be appropriate, for example, for the treatment of ten cowhides with an average weight of 20-23 kg each: a) For the first tanning solution: 11 kg of alum, 7 kg of table salt. 2 # 25 kg of sodium pyrophosphate, 110 l of water; b) for the borax washing liquid with which the hides are then treated: 1 kg of borax dissolved in 180 / water: c) for the second tanning mixture:
2'25 kg alum, 1'10 keg table salt, 0'7 sodium pyro-
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1. Gerbverfahi-s, characterized in that the pretreated in any way or. depilated, stripped, fleshed out and washed hides of the action of one
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Treatment with a mixture of such a solution and an aqueous solution of gambir and quebracho.