AT517167B1 - Flüssigkeitsspeicher - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Flüssigkeitsspeicher (1) mit zumindest zwei Betonrohren (2) gezeigt, von denen ein erstes Betonrohr (2) ein Spitzende (3) und das andere zweite Betonrohr (2) ein Muffenende (4) aufweisen, in das das Spitzende (3) des ersten Betonrohrs (2) hineingesteckt ist, und mit mindestens einer Dichtung (5) zwischen Muffenende (4) und Spitzende (3). Um einen gegenüber Keimbildung standfesteren, konstruktiv einfachen, Flüssigkeitsspeicher zu schaffen wird vorgeschlagen, dass die Betonrohre (2) je eine Auskleidung (8) aus Edelstahl aufweisen, die sich vom Innenmantel (22) des jeweiligen Betonrohrs (2) bis in den Stoß (9) von Spitzende (3) und Muffenende (4) erstrecken, und dass die Dichtung (5) eine Fugendichtung (13) aufweist, die in der Stoßfuge (24) zwischen den Auskleidungen (8) der Betonrohre (2) vorgesehen ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsspeicher mit zumindest zwei Betonrohren, von denen ein erstes Betonrohr ein Spitzende und das andere zweite Betonrohr ein Muffenende aufweist, in das das Spitzende des ersten Betonrohrs hineingesteckt ist, und mit mindestens einer Dichtung zwischen Muffenende und Spitzende.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Flüssigkeitsspeicher, insbesondere Trinkwasserspeicher, bekannt, die modular erweiterbar aus zusammengesteckten Betonrohren aufgebaut werden - wie diese Betonrohre beispielsweise auch aus dem Kanalbau bekannt sind. Zur Abdichtung der zusammengesteckten Betonrohre ist eine Dichtung zwischen Spitzende und Muffenende der zusammengesteckten Betonrohre bekannt. Trotz solch einer Abdichtung trat im Bereich des Stoßes zwischen den Betonrohren eine erhöhte Keimbildung auf, was die Verwendbarkeit und Standfestigkeit solcher Flüssigkeitsspeicher beeinträchtigt.
[0003] Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen Flüssigkeitsspeicher der eingangs geschilderten Art, in der Standfestigkeit gegenüber Keimbildung zu erhöhen. Außerdem soll der Flüssigkeitsspeicher konstruktiv einfach ausgebildet sein.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe hinsichtlich des Flüssigkeitsspeichers dadurch, dass die Betonrohre je eine Auskleidung aus Edelstahl aufweisen, die sich vom Innenmantel des jeweiligen Betonrohrs bis in den Stoß von Spitzende und Muffenende erstrecken, und dass die Dichtung eine Fugendichtung aufweist, die in der Stoßfuge zwischen den Auskleidungen der Betonrohre vorgesehen ist.
[0005] Weisen die Betonrohre je eine Auskleidung aus Edelstahl auf, kann die von Edelstahl bekannte Hygiene- und Materialeigenschaft genutzt werden, im Flüssigkeitsspeicher geringe Keimentwicklung sowie Oberflächenunempfindlichkeit gegenüber Korrosions- und Erosionsprozessen sicherzustellen. Erstreckt sich diese Auskleidung aus Edelstahl vom Innenmantel des jeweiligen Betonrohrs bis in den Stoß von Spitzende und Muffenende, und weist die Dichtung eine Fugendichtung auf, die in der Stoßfuge zwischen den Auskleidungen der Betonrohre vorgesehen ist, kann die Keimbildung im Flüssigkeitsspeicher weiter reduziert werden. Die Edelstahl-Auskleidungen im Stoß der Betonrohre können nämlich im Zusammenwirken mit der dort vorgesehenen Fugendichtung vorteilhaft auch in der Stoßfuge einer Keimbildung entgegenwirken und damit die diesbezügliche Standfestigkeit des Flüssigkeitsspeichers weiter erhöhen. Zudem bedarf es für die Auskleidung keiner besonderen konstruktiven Maßnahmen an den Betonrohren, wodurch der erfindungsgemäße Flüssigkeitsspeicher konstruktiv einfach ausgebildet werden kann.
[0006] Weisen Spitzende und Muffenende innere radiale Stirnflächen auf, die an den Innenmantel des jeweiligen Betonrohrs anschließen und an denen die Auskleidungen enden, kann stets für eine ausreichende Flächenüberdeckung der Edelstahl-Auskleidungen gesorgt werden, um Keimbildungen im Fugenbereich standfest entgegenzuwirken. Zudem kann durch diese Flächenüberdeckung von parallelen Stirnflächen der dichte Anschluss der Fugendichtung an die Auskleidung auch bei Relativbewegungen der Betonrohre gewährleistet bleiben, was die Standfestigkeit des Flüssigkeitsspeichers weiter verbessern kann.
[0007] E in über den Stoß der Betonrohre vollflächiger Anschluss der Edelstahl-Auskleidungen kann konstruktiv einfach ermöglicht werden, indem die Auskleidungen je in einem umlaufenden Flansch enden.
[0008] Geht der dem Innenmantel des Betonrohrs folgende Innenabschnitt der Auskleidung in den durch Umformen der Auskleidung ausgebildeten Flansch einstückig über, so kann ein nahtloser Übergang zwischen Auskleidung und Flansch geschaffen werden, wodurch zusätzliche Abdichtungen verzichtbar sind. Zudem wird dadurch die Korrosionsgefahr durch das Vermeiden von zahlreichen Schweißnahtstellen reduziert - und damit die Standfestigkeit des Flüssigkeitsbehälters weiter erhöht.
[0009] Die Keimbelastung im Flüssigkeitsspeicher kann weiter vermindert werden, wenn die Auskleidungen den Innenmantel des jeweiligen Betonrohrs vollflächig auskleiden.
[0010] Weisen die Auskleidungen in das jeweilige Betonrohr eingegossene Verankerungsfortsätze auf, so können die Edelstahl-Auskleidungen auf konstruktiv einfache Art und Weise zuverlässig mit den jeweiligen Betonrohren verbunden und damit an diesen befestigt werden. Ein äußerst langlebiger und standfester Flüssigkeitsspeicher kann dadurch geschaffen werden. Die Befestigung der Edelstahl-Auskleidung am Betonrohr kann verbessert werden, wenn die Verankerungsfortsätze kreisringförmig ausgebildet sind. Zudem können diese kreisringförmigen Verankerungsfortsätze als Verstärkungsrippen für die Edelstahl-Auskleidung dienen, insbesondere wenn diese sehr dünnwandig ausgeführt ist. Die geometrische Standfestigkeit des Flüssigkeitsspeichers kann damit weiter erhöht werden.
[0011] Weist die Auskleidung eine Blechdicke von 1 bis 2 mm auf, kann der Flüssigkeitsspeicher besonders kostengünstig hergestellt werden. Diese dünnwandige Ausführung der Auskleidung ist durchaus vorstellbar, zumal die mechanische Stabilität des Flüssigkeitsspeichers maßgeblich durch das Betonrohr selbst vorgegeben ist.
[0012] Weist die Fugendichtung eine Fugenmasse auf, so kann die Edelstahl-Auskleidung zwischen zwei Betonrohren zuverlässig und standfest abgedichtet werden. Ist die Fugenmasse dauerelastisch kann dies beispielsweise einer Versprödung der Fugendichtung Vorbeugen und damit Rissbildungen in der Fugendichtung verhindern. Die Standfestigkeit des Flüssigkeitsspeichers ist dadurch weiter verbesserbar.
[0013] Weist die Fugendichtung eine äußere Fugenschnur auf, an die die innere Fugenmasse anschließt, so kann die Position der Fugendichtung auf konstruktiv einfache Art und Weise in der abzudichtenden Stoßfuge festgelegt werden. Außerdem kann diese Fugenschnur die Einbringung der Fugenmasse erleichtern, da diese einen Rückhalt für die Fugenmasse bieten kann. Zudem stellt die Fugenschnur eine Armierung der Fugenmasse dar, was deren Standfestigkeit gegenüber mechanischen Belastungen weiter erhöhen kann.
[0014] Schließt die Fugendichtung an die aneinander angrenzenden Innenabschnitte der Auskleidung plan an, so kann die an die Flüssigkeit exponierte Oberfläche der Fugendichtung besonders gering gehalten werden. Zudem kann dadurch die Bildung von Nischen und Ritzen verhindert werden, in welchen sich vermehrt Sedimente und keimbelastetes Material ablagern können. Ein hygienischer Flüssigkeitsspeicher kann somit geschaffen werden.
[0015] Die Auskleidung kann gegenüber Beschädigungen bei der Montage des Flüssigkeitsspeichers geschützt werden, wenn die Innenabschnitte der Auskleidungen mit einer lösbaren Schutzfolie kaschiert sind. Neben einem Schutz der Oberfläche der Auskleidung kann damit auch ein Schutz der Auskleidung gegenüber Verunreinigung ermöglicht werden. Nach Endmontage des Flüssigkeitsspeichers kann die Schutzfolie beispielsweise im Zuge einer Endreinigung handhabungsfreundlich entfernt werden.
[0016] Weist die Dichtung zwischen Muffenende und Spitzende eine Ringdichtung auf, die zwischen inneren axialen und zylindrischen Stirnflächen von Muffenende und Spitzende vorgesehen ist, können die Betonrohre gegenüber von außen eindringendem Material standfest abgedichtet werden. Insbesondere kann damit ein Eindringen von Erdreich zur Fugendichtung hin vermieden und diese damit geschützt werden. Die Standfestigkeit des Flüssigkeitsspeichers kann dadurch weiter erhöht werden.
[0017] Läuft die äußere Stirnfläche des Spitzendes konisch der äußeren radialen Stirnfläche des Muffenendes zu, kann eventuell an den Stirnflächen der Betonrohre anhaftendes Erdmaterial einfach zur Außenseite hin verdrängt werden. Ein standfesterer Flüssigkeitsspeicher kann damit geschaffen werden.
[0018] Die zusammengesteckten Betonrohre können zuverlässig fest miteinander verbunden werden, wenn die Betonrohre an ihrer Außenseite vor dem Muffenende oder vor dem Spitzende je mindestens eine Aufnahme ausbilden, und wenn der Flüssigkeitsspeicher mindestens eine
Halteklammer aufweist, die in die Aufnahmen ein- und damit den Stoß zwischen den Betonrohren übergreift. Dabei können die Halteklammern etwa bei der Endmontage zu deren Fixierung eingesteckt, eingeschlagen oder eingeschraubt werden.
[0019] In den Figuren ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand anhand mehrerer Ausfüh-rungsvarianten näher dargestellt. Es zeigen [0020] Fig. 1 eine Schnittansicht durch einen teilweise dargestellten Flüssigkeitsspeicher, [0021] Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht auf den oberen Stoß des Flüssigkeitsspeichers nach Fig. 1 und [0022] Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht des oberen Stoßes nach Fig. 1 dargestellten
Flüssigkeitsspeichers vor einem Zusammenstecken seiner Betonrohre.
[0023] Gemäß Fig. 1 ist ein Flüssigkeitsspeicher 1 gezeigt, welcher aus zumindest zwei Betonrohren 2 zusammengesetzt ist. Die Betonrohre 2 weisen hierbei jeweils ein Spitzende 3 und ein Muffenende 4 auf, wobei das Spitzende 3 eines ersten Betonrohres 2 in das Muffenende 4 eines zweiten Betonrohres 2 gesteckt wird um einen Flüssigkeitsspeicher 1 zusammenzusetzen. Zudem weisen die Betonrohre 2 zur Abdichtung zumindest eine Dichtung 5 zwischen Muffenende 4 und Spitzende 3 auf. Die Betonrohre 2 sind hierbei je aus einer zylinderförmigen Seitenwand 6 geformt, die zu beiden Stirnseiten 7 jeweils in einem Muffenende 4 und einem Spitzende 3 ausläuft.
[0024] Erfindungsgemäß weisen nun die Betonrohre 2 an ihrem zylindrischen Innenmantel 22 eine vollflächige Auskleidung 8 aus Edelstahl auf. Diese Auskleidung 8 erstreckt sich bis in den Stoß 9 von Spitzende 3 bzw. Muffenende 4 der Betonrohre 2 - und zwar lediglich bereichsweise in den Stoß 9, wie dies in den Figuren 2 und 3 besser erkannt werden kann. Zudem findet sich hier eine Dichtung 5, die in Form einer Fugendichtung 13 ausgeführt ist und in der Stoßfuge 24 zwischen den Auskleidungen 8 der Betonrohre 2 vorgesehen ist - und damit eine Abdichtung schafft. Wie in diesem Zusammenhang nach Fig. 2 weiter erkannt werden kann, ist diese konstruktive Ausgestaltung von abgewinkelten Auskleidungen 8 aus Edelstahl samt einer Fugendichtung 13 zwischen diesen Auskleidungen 8 besonders hilfreich, eine Keimentwicklung im Stoß 9 der Betonrohre 2 zu unterbinden.
[0025] Die Betonrohre 2 weisen zudem an ihren Spitzenden 3, sowie an ihren Fugenenden 4 jeweils innere radiale Stirnflächen 10 auf, die an den Innenmantel 22 des jeweiligen Betonrohrs 2 normal anschließen. Die Auskleidung 8 endet insbesondere an diesen radialen Stirnflächen 10, und zwar in einem umlaufenden Flansch 11, der damit den Stoßabschnitt der Auskleidung 8 formt. Dies kann insbesondere aus der Fig. 3 entnommen werden, wo ein Detailausschnitt zweier Betonrohre 2 vor dem Zusammenstecken von Spitzende 3 und Muffenende 4 gezeigt ist.
[0026] Die umlaufenden Flansche 11 sind hierbei direkt aus der Auskleidung 8 abgeformt, gehen also einstückig vom Innenabschnitt 23 der Auskleidung 8 in den Flansch 11 über. Damit kann auf eine Schweißnaht verzichtet werden, was die Auskleidung 8 kostengünstiger in der Herstellung und standfester gegenüber Korrosion macht.
[0027] Gemäß Fig. 1 kann erkannt werden, dass die Auskleidung 8 auch Verankerungsfortsätze 12 aufweist, welche in das Betonrohr 2 eingegossen sind um die Auskleidung 8 im Betonrohr 2 zu befestigen. Diese Verankerungsfortsätze 12 sind hierbei kreisringförmig ausgebildet und stehen radial von der Auskleidung 8 in Richtung Betonrohr 2 ab. Die Blechstärke der Auskleidung 8 beträgt hierbei vorzugsweise 1 bis 2 mm, da dies sowohl ausreichende Standfestigkeit als auch günstige Herstellung sicherstellen kann.
[0028] Gemäß Fig. 2 ist der Bereich um den Stoß 9 zwischen zwei ineinandergesteckten Betonrohren 2 im Detail zu erkennen. Hierbei ist gezeigt, dass zwischen den Flanschen 11 der Auskleidung 8 eine Fugendichtung 13 eingebracht ist. Diese Fugendichtung 13 ist insbesondere aus einer dauerelastischen Fugenmasse ausgeführt, um die Lebensdauer und Standfestigkeit der Fugendichtung 13 zu verbessern. In Richtung des Betonrohrs 2 hinter der Fugendichtung 13 ist zudem eine Fugenschnur 14 zwischen die Flansche 11 eingebracht, um die erforderliche
Menge an Fugenmasse für die Fugendichtung 13 zu minimieren. Diese Fugenschnur 14 dient hierbei als Rückhalt für die Fugenmasse bis zur Aushärtung derselben. Die Fugendichtung 13 schließt hierbei insbesondere im Kantenbereich 15 plan an die Auskleidung 8 an. Somit entstehen zwischen den beiden Auskleidungen 8 weder Stöße noch Einbuchtungen.
[0029] In Fig. 2 kann zudem erkannt werden, dass die Innenabschnitte 23 der Auskleidung 8 mit einer lösbaren Schutzfolie 16 abgedeckt sind. Dies ist der besseren Darstellung wegen in Fig. 2 nur für die Auskleidung 8 des oberen Betonrohres 2 gezeigt - ist in diesem Beispiel jedoch für alle Betonrohre 2 des Flüssigkeitsspeichers 1 vorgesehen.
[0030] Gemäß Fig. 3 ist zudem gezeigt, dass zwischen den inneren axialen zylindrischen Stirnflächen 17 an Spitzende 3 und Muffenende 4 eine Ringdichtung 18 vorgesehen ist. Diese Ringdichtung 18 ist in einer entsprechenden Ausnehmung im Muffenende 4 der Betonrohre 2 befestigt.
[0031] In Fig. 3 wird außerdem dargestellt, dass die äußere radiale Stirnfläche 19 des Spitzendes 3 einen Konus gegenüber der Stirnfläche des Muffenendes 4 ausbildet. Dadurch kann ein einfaches Zusammenstecken von Spitzende 3 und Muffenende 4 gewährleistet werden. Eventuell im Stoß, insbesondere an den Stirnflächen anhaftendes, Bettungsmaterial oder Rollierung wie Schotter oder Kies, Sand oder Erdreich usw. kann somit beim Zusammenstecken der Betonrohre 2 durch die konische Stirnfläche 19 zur Außenseite hin verdrängt werden, um einen verbesserten und korrekten Sitz zu garantieren.
[0032] Gemäß Fig. 1 ist zudem gezeigt, dass die Betonrohre 2 an ihrer Außenseite im Stoß 9 jeweils gegenüberliegende Aufnahmen 20 aufweisen. In diese Aufnahmen 20 können entsprechende Halteklammern 21 eingeschlagen oder eingeschraubt werden, um zwei aneinander angrenzende Betonrohre 2 zusammenzuspannen. Die Halteklammern 21 greifen hierbei jeweils in eine Aufnahme 20 zweier Betonrohre 2 ein.
Claims (14)
- Patentansprüche1. Flüssigkeitsspeicher mit zumindest zwei Betonrohren (2), von denen ein erstes Betonrohr (2) ein Spitzende (3) und das andere zweite Betonrohr (2) ein Muffenende (4) aufweist, in das das Spitzende (3) des ersten Betonrohrs (2) hineingesteckt ist, und mit mindestens einer Dichtung (5) zwischen Muffenende (4) und Spitzende (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Betonrohre (2) je eine Auskleidung (8) aus Edelstahl aufweisen, die sich vom Innenmantel (22) des jeweiligen Betonrohrs (2) bis in den Stoß (9) von Spitzende (3) und Muffenende (4) erstrecken, und dass die Dichtung (5) eine Fugendichtung (13) aufweist, die in der Stoßfuge (24) zwischen den Auskleidungen (8) der Betonrohre (2) vorgesehen ist.
- 2. Flüssigkeitsspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Spitzende (3) und Muffenende (4) innere radiale Stirnflächen (10) aufweisen, die an den Innenmantel (22) des jeweiligen Betonrohrs (2) anschließen und an denen die Auskleidungen (8) enden.
- 3. Flüssigkeitsspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungen (8) je in einem umlaufenden Flansch (11) enden.
- 4. Flüssigkeitsspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Innenmantel (22) des Betonrohrs (2) folgende Innenabschnitt (23) der Auskleidung (8) in den durch Umformen der Auskleidung (8) ausgebildeten Flansch (11) einstückig übergeht.
- 5. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungen (8) den Innenmantel (22) des jeweiligen Betonrohrs (2) vollflächig auskleiden.
- 6. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungen (8) in das jeweilige Betonrohr (2) eingegossene, insbesondere kreisringförmige, Verankerungsfortsätze (12) aufweisen.
- 7. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung (8) eine Blechdicke von 1 bis 2 mm aufweist.
- 8. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung (13) eine, insbesondere dauerelastische, Fugenmasse aufweist.
- 9. Flüssigkeitsspeicher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung (13) eine äußere Fugenschnur (14) aufweist, an die die innere Fugenmasse anschließt.
- 10. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung (13) an die aneinander angrenzenden Innenabschnitte (23) der Auskleidungen (8) plan anschließt.
- 11. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenabschnitte (23) der Auskleidungen (8) mit einer lösbaren Schutzfolie (16) kaschiert sind.
- 12. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (5) zwischen Muffenende (4) und Spitzende (3) eine Ringdichtung (18) aufweist, die zwischen inneren axialen und zylindrischen Stirnflächen (17) von Muffenende (4) und Spitzende (3) vorgesehen ist.
- 13. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stirnfläche (19) des Spitzendes (3) konisch der äußeren radialen Stirnfläche des Muffenendes (4) zuläuft.
- 14. Flüssigkeitsspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonrohre (2) an ihrer Außenseite vor dem Muffenende (4) oder vor dem Spitzende (3) je mindestens eine Aufnahme (20) ausbilden, und dass der Flüssigkeitsspeicher (1) mindestens eine Halteklammer (21) aufweist, die in die Aufnahmen (20) eingreift und damit den Stoß (9) zwischen den Betonrohren (2) übergreift. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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