AT527900B1 - Eckfrontbeschlag zur Befestigung von wenigstens zwei Frontplatten einer abgewinkelten Frontblende einer Schublade - Google Patents
Eckfrontbeschlag zur Befestigung von wenigstens zwei Frontplatten einer abgewinkelten Frontblende einer SchubladeInfo
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- AT527900B1 AT527900B1 ATA51035/2023A AT510352023A AT527900B1 AT 527900 B1 AT527900 B1 AT 527900B1 AT 510352023 A AT510352023 A AT 510352023A AT 527900 B1 AT527900 B1 AT 527900B1
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Abstract
Eckfrontbeschlag (6) zur Befestigung von wenigstens zwei Frontplatten (4a, 4b) einer, vorzugsweise nach innen, abgewinkelten Frontblende (4) einer Schublade (3), umfassend: - ein erstes Beschlagteil (20a) zur Befestigung einer ersten Frontplatte (4a), - ein zweites Beschlagteil (20b) zur Befestigung einer zweiten Frontplatte (4b), - wobei zumindest eines der Beschlagteile (20a, 20b) um eine Schwenkachse (14a, 14b) schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise wobei beide Beschlagteile (20a, 20b) jeweils um eine Schwenkachse (14a, 14b) schwenkbar gelagert sind, - wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) zum lösbaren Befestigen wenigstens einer Frontplatte (4a, 4b) an einem der beiden Beschlagteile (20a, 20b), wobei die Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) wenigstens eine an einer Frontplatte (4a, 4b) zu befestigende Montageplatte (22a, 22b) aufweist, welche über wenigstens eine Einhängeachse (29) am Beschlagteil (20a, 20b) einhängbar ist, wobei die wenigstens eine Einhängeachse (29) und die Schwenkachse (14a, 14b) quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinkelig, zueinander verlaufen.
Description
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[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Eckfrontbeschlag zur Befestigung von wenigstens zwei Frontplatten einer, vorzugsweise nach innen, abgewinkelten Frontblende einer Schublade, umfassend:
- ein erstes Beschlagteil zur Befestigung einer ersten Frontplatte,
- ein zweites Beschlagteil zur Befestigung einer zweiten Frontplatte,
- wobei zumindest eines der Beschlagteile um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise wobei beide Beschlagteile jeweils um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert sind,
- wenigstens eine Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Befestigen wenigstens einer Frontplatte an einem der beiden Beschlagteile, wobei die Befestigungsvorrichtung wenigstens eine an einer Frontplatte zu befestigende Montageplatte aufweist, welche über wenigstens eine Einhängeachse am Beschlagteil einhängbar ist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Frontbaugruppe für ein Möbel, vorzugsweise für einen Eckschrank, mit wenigstens einem Eckfrontbeschlag der zu beschreibenden Art.
[0003] Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Möbel, vorzugsweise einen Eckschrank, mit wenigstens einem Eckfrontbeschlag der zu beschreibenden Art.
[0004] In der WO 2004/082431 A1 ist ein Eckschrank mit einem Möbelkorpus und mit einer relativ zum Möbelkorpus herausfahrbaren Schublade gezeigt, welche eine nach innen abgewinkelte Frontblende mit zwei beweglichen Frontplatten aufweist. Damit die beiden Frontplatten der Frontblende beim Öffnen der Schublade nicht mit den Frontblenden benachbarter Schubladen kollidieren, sind die beiden Frontplatten vor dem Herausfahren der Schublade aus dem Möbelkorpus relativ zueinander und relativ zu den Seitenwänden der Schublade beweglich gelagert. Auf diese Weise können die seitlichen Außenkanten der Frontplatten beim Öffnen der Schublade an den Frontblenden seitlich benachbarter Schubladen vorbeibewegt und die Schublade ohne Kollision aus dem Möbelkorpus herausgezogen werden. In den Fig. 58-60 der WO 2004/082431 A1 ist eine Ausführungsform gezeigt, wobei zur Befestigung der Frontplatten an einem Eckfrontbeschlag eine Montageplatte an den Frontplatten vormontiert ist. Die beiden Frontplatten sind über die Montageplatten und über einen schwenkbar gelagerten Kipphebel mit einem Halteteil des Eckfrontbeschlages lösbar verriegelbar. Nachteilig daran ist, dass die Drehachse des Kipphebels und die Achsen, um welche die beiden Frontplatten schwenkbar gelagert sind, parallel zueinander verlaufen. Konkret bedeutet dies, dass bei der Verriegelung und/oder bei der Entriegelung des Kipphebels eine Relativbewegung zwischen den Halteteilen des Eckfrontbeschlages und den Frontplatten stattfinden kann, wobei die Verriegelung und/oder die Entriegelung des Kipphebels durch die besagte Relativbewegung erschwert wird. Außerdem ist der Kipphebel für eine manuelle oder für eine mittels eines Werkzeuges erfolgende Betätigung nur schwer zugänglich.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Eckfrontbeschlag der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Einhängeachse und die Schwenkachse quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinklig, zueinander verlaufen.
[0008] Durch quer verlaufende Anordnung der Einhängeachse relativ zur Schwenkachse kann die Montage und die Demontage der Frontplatte an oder von den Beschlagteilen erheblich vereinfacht werden, weil bei einer Kraftausübung auf die Einhängeachse eine Bewegung der Beschlagteile um die Schwenkachse gehemmt wird. Mit anderen Worten kann die Montageplatte am Beschlagteil eingehängt und verriegelt werden, ohne dass dies zu einer wesentlichen Bewegung der Beschlagteile um die Schwenkachse führt.
[0009] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Be1719
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festigungsvorrichtung wenigstens ein schwenkbar und/oder verschiebbar gelagertes Verriegelungselement aufweist, durch welches das Beschlagteil mit der Montageplatte lösbar verriegelbar ist.
[0010] Vorzugsweise ist das wenigstens eine Verriegelungselement als ein um eine Drehachse drehbarer Verriegelungshebel ausgebildet.
[0011] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann wenigstens eine Koppelvorrichtung vorgesehen sein, durch welche die beiden Beschlagteile miteinander bewegungsgekoppelt sind. Die Koppelvorrichtung kann beispielsweise eine am ersten Beschlagteil angeordnete erste Verzahnung aufweisen, welche bei einer Relativbewegung der Beschlagteile zueinander mit einer am zweiten Beschlagteil angeordneten zweiten Verzahnung kämmt.
[0012] Alternativ oder ergänzend kann die wenigstens eine Koppelvorrichtung wenigstens eine Seilzugvorrichtung und/oder wenigstens ein Zahnradgetriebe umfassen.
[0013] Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind die wenigstens zwei Beschlagteile relativ zueinander zwischen einer ersten Betriebsstellung, welche einer geschlossenen Stellung der Frontblende relativ zu einem Möbelkorpus entspricht, und wenigstens einer zweiten Betriebsstellung über einen Öffnungswinkelbereich bewegbar, wobei der Öffnungswinkel der beiden Beschlagteile in der zweiten Betriebsstellung relativ zur ersten Betriebsstellung verkleinert ist.
[0014] Vorzugsweise ist wenigstens ein Federelement vorgesehen, durch welches die beiden Beschlagteile relativ zueinander in Richtung der zweiten Betriebsstellung vorgespannt sind.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
[0016] Fig. 1a, 1b zeigen eine typische Einbausituation eines Möbels in Form eines Eckschranks und den in eine Ecke einzubauenden Eckschrank in perspektivischen Ansichten,
[0017] Fig. 2a, 20 zeigen eine Schublade in einer perspektivischen Ansicht und in einer Draufsicht,
[0018] Fig. 3a, 3b zeigen den Eckfrontbeschlag in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten,
[0019] Fig. 4a, 49 zeigen eine perspektivische Ansicht eines Beschlagteiles und eine perspektivische Ansicht des Beschlagteiles mit verriegelter Montageplatte,
[0020] Fig. 5a, 5b zeigen die Befestigungsvorrichtung mit der Montageplatte in einem unverriegelten Zustand und in einem verriegelten Zustand,
[0021] Fig. 6a, 6b zeigen die Montageplatte in einer perspektivischen Ansicht und den Eckfrontbeschlag in einer Ansicht von hinten,
[0022] Fig. 7a, 7b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Eckfrontbeschlages, welcher zur Befestigung einer hohen Frontblende ausgebildet ist,
[0023] Fig. 8a, 8b zeigen zwei verschiedene Ansichten eines Teilbereiches des Eckfrontbeschlages gemäß Fig. 7a, 7b mit einem bewegbar gelagerten Löseelement zum Lösen der Verriegelung zwischen dem Beschlagteil und der Montageplatte.
[0024] Fig. 1a zeigt eine typische Einbausituation eines Möbels 1 in Form eines Eckschranks 1a. Die äußere Form des Eckschranks 1a ist so ausgebildet, dass der Eckschrank 1a zum Einbau in eine Ecke 8 eines Raumes geeignet ist.
[0025] Die Schubladen 3 weisen jeweils eine nach innen abgewinkelte Frontblende 4 mit zumindest zwei bewegbar gelagerten Frontplatten 4a, 4b auf.
[0026] Damit die seitlichen Außenkanten der beiden Frontplatten 4a, 4b beim Öffnen der Schublade 3 nicht mit den Frontblenden 7a, 7b benachbarter Schränke kollidieren, sind die beiden
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Frontplatten 4a, 4b relativ zueinander und relativ zu den (hier nicht ersichtlichen) Seitenwänden 9a, 9b (Fig. 2a, 2b) der Schublade 3 beweglich gelagert.
[0027] Fig. 1b zeigt das in die Ecke 8 einzubauende Möbel 1 in Form des Eckschranks 1a in einer perspektivischen Ansicht. Das Möbel 1 umfasst einen Möbelkorpus 2, wobei mehrere übereinander angeordnete Schubladen 3 relativ zum Möbelkorpus 2 in ausziehbarer Weise gelagert sind.
[0028] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Frontplatten 4a, 4b um eine im Wesentlichen vertikal verlaufende Schwenkachse 14a relativ zueinander verschwenkbar, sodass der Öffnungswinkel, den die beiden Frontplatten 4a, 4b relativ zueinander einschließen, vor dem Herausfahren der Schublade 3 verkleinerbar ist. Erst wenn die Schublade 3 wieder vollständig in den Möbelkorpus 2 eingeschoben ist, werden die Frontplatten 4a, 4b wieder in ihre Schließstellung bewegt.
[0029] Die beiden Frontplatten 4a, 4b sind um eine im Wesentlichen vertikal verlaufende Schwenkachse 14a zwischen einer ersten Betriebsstellung und einer zweiten Betriebsstellung begrenzt bewegbar gelagert, vorzugsweise innerhalb eines Winkelbereiches zwischen 0° und 15°. Die Winkelstellung von 0° entspricht der geschlossenen Stellung der beiden Frontplatten 4a, 4b relativ zum Möbelkorpus 2.
[0030] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die beiden Frontplatten 4a, 4b in der geschlossenen Stellung (d.h. in der ersten Betriebsstellung) relativ zum Möbelkorpus 2 einen OÖffnungswinkel von annähernd 90° relativ zueinander einschließen.
[0031] Fig. 2a zeigt die Schublade 3 in einer perspektivischen Ansicht. Die Schublade 3 umfasst die Frontblende 4 mit den beiden bewegbaren Frontplatten 4a, 4b, einen Schubladenboden 12, Seitenwände 9a, 9b und Rückwandplatten 10a, 10b.
[0032] Die Rückwandplatten 10a, 10b schließen einen spitzen Winkel, vorzugsweise von etwa 90°, relativ zueinander ein. Durch die relativ zueinander abgewinkelten Rückwandplatten 10a, 10b wird eine verbesserte Raumausnutzung erreicht.
[0033] Zur Stabilisierung der Rückwandplatten 10a, 10b kann wenigstens ein quer zur Längsrichtung der Schublade 3 verlaufendes Stabilisierungselement 11 vorgesehen sein, welches mit den Rückwandplatten 10a, 10b fest verbunden ist.
[0034] Die beiden Schubladenseitenwände 9a, 9b sind im gezeigten Ausführungsbeispiel als Hohlkammerprofile ausgebildet und weisen einen Rückwandadapter 17a, 17b zur, vorzugsweise lösbaren, Verbindung mit den Rückwandplatten 10a, 10b auf.
[0035] Die Frontbaugruppe 19 für das Möbel 1 umfasst den Eckfrontbeschlag 6 und wenigstens zwei Innenwandelemente 15a, 15b (Fig. 2b), wobei ein erstes Innenwandelement 15a an einer ersten Seite des Eckfrontbeschlages 6 und ein zweites Innenwandelement 15b an einer zweiten Seite des Eckfrontbeschlages 6 angeordnet oder anordenbar sind.
[0036] In einem montierten Zustand sind die beiden Innenwandelemente 15a, 15b feststehend angeordnet, wobei die beiden Frontplatten 4a, 4b der Frontblende 4 relativ zu den beiden Innenwandelementen 15a, 15b bewegbar, vorzugsweise schwenkbar, gelagert sind.
[0037] Die Schubladenseitenwände 9a, 9b weisen zudem einen Befestigungsadapter 13a, 13b auf, durch welchen wenigstens ein Innenwandelement 15a, 15b mit einer Schubladenseitenwand 9a, 9b verbindbar ist.
[0038] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann der wenigstens eine Befestigungsadapter 13a, 13b wenigstens eine Bewegungssteuerungsvorrichtung 16 umfassen, durch welche in einem montierten Zustand wenigstens eine Schwenkbewegung einer mit einem Beschlagteil 20a, 20b (Fig. 3a, 3b) verbundenen Frontplatte 4a, 4b steuerbar ist.
[0039] Fig. 2b zeigt die Schublade 3 gemäß Fig. 2a in einer Draufsicht. Der Eckfrontbeschlag 6 umfasst wenigstens einen Grundkörper 18, an welchem wenigstens eine Schwenkachse 14a, 14b, vorzugsweise zwei Schwenkachsen 14a, 14b, zur schwenkbaren Lagerung von zwei Be-
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schlagteilen 20a, 20b (Fig. 3a) angeordnet ist oder sind. An den Beschlagteilen 20a, 20b sind die beiden Frontplatten 4a, 4b schwenkbar lagerbar.
[0040] Fig. 3a zeigt den Eckfrontbeschlag 6 in einer perspektivischen Ansicht.
[0041] Der Eckfrontbeschlag 6 weist wenigstens einen ortsfesten Grundkörper 18, vorzugsweise aus Kunststoff, auf, wobei wenigstens zwei Beschlagteile 20a, 20b relativ zum wenigstens einen Grundkörper 18 bewegbar gelagert sind.
[0042] Der wenigstens eine Grundkörper 18 des Eckfrontbeschlages 6 weist wenigstens zwei Schenkel 18a, 18b auf, welche einen spitzen Winkel, vorzugsweise von im Wesentlichen 90°, relativ zueinander einschließen.
[0043] Der Eckfrontbeschlag 6 umfasst das erste Beschlagteil 20a zur Befestigung einer ersten Frontplatte 4a und das zweite Beschlagteil 20b zur Befestigung einer zweiten Frontplatte 4b, wobei zumindest eines der Beschlagteile 20a, 20b um eine Schwenkachse 14a, 14b schwenkbar gelagert ist.
[0044] Vorzugsweise sind beide Beschlagteile 20a, 20b jeweils um eine Schwenkachse 14a, 14b schwenkbar gelagert.
[0045] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel verlaufen die Schwenkachse 14a des ersten Beschlagteiles 20a und die Schwenkachse 14b des zweiten Beschlagteiles 20b im Wesentlichen parallel zueinander.
[0046] Der Eckfrontbeschlag 6 umfasst ferner wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 21a, 21b zum lösbaren Befestigen wenigstens einer Frontplatte 4a, 45 an einem der beiden Beschlagteile 20a, 20b.
[0047] Die Befestigungsvorrichtung 21a, 21b weist wenigstens eine an einer Frontplatte 4a, 4b zu befestigende Montageplatte 22a, 22b auf, welche über wenigstens eine (hier nicht ersichtliche) Einhängeachse 29 (Fig. 4a) am Beschlagteil 20a, 20b einhängbar ist.
[0048] Die Montageplatten 22a, 22b sind in einem ersten Montageschritt an den Frontplatten 4a, 4b vorzumontieren. In einem nachfolgenden Montageschritt sind die Frontplatten 4a, 4b über die vormontierten Montageplatten 22a, 22b mit den Beschlagteilen 20a, 20b lösbar verriegelbar.
[0049] In der gezeigten Figur ist der verriegelte Zustand zwischen den Montageplatten 22a, 22b und den Beschlagteilen 20a, 20b gezeigt. Die mit den Montageplatten 22a, 22b verbundenen Frontplatten 4a, 4b sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. In einem montierten Zustand sind die beiden Frontplatten 4a, 4b an einer Innenseite des Grundkörpers 18 anlegbar.
[0050] Fig. 3b zeigt den Eckfrontbeschlag 6 gemäß Fig. 3a, wobei der Grundkörper 18 aus Gründen der verbesserten Übersicht nicht dargestellt ist.
[0051] Die Befestigungsvorrichtung 21a, 21b weist wenigstens ein schwenkbar und/oder verschiebbar gelagertes Verriegelungselement 25a, 25b auf, durch welches das Beschlagteil 20a, 20b mit der Montageplatte 22a, 22b lösbar verriegelbar ist. Vorzugsweise ist das wenigstens eine Verriegelungselement 25a, 25b als ein um eine Drehachse 33 (Fig. 5b) drehbarer Verriegelungshebel ausgebildet.
[0052] Es ist wenigstens eine Koppelvorrichtung 24 vorgesehen, durch welche die beiden Beschlagteile 20a, 20b miteinander bewegungsgekoppelt sind. Durch die Koppelvorrichtung 24 sind die beiden Beschlagteile 20a, 20b synchron um die beiden Schwenkachsen 14a, 14b bewegbar gelagert.
[0053] Die Koppelvorrichtung 24 kann beispielsweise eine am ersten Beschlagteil 20a angeordnete erste Verzahnung 24a aufweisen, welche mit einer am zweiten Beschlagteil 20b angeordneten zweiten Verzahnung 24b kämmt.
[0054] Die wenigstens zwei Beschlagteile 20a, 20b sind relativ zueinander zwischen einer ersten Betriebsstellung, welche einer geschlossenen Stellung der Frontblende 4 relativ zu einem Möbelkorpus 1 entspricht, und wenigstens einer zweiten Betriebsstellung über einen Öffnungswinkel-
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bereich bewegbar. In der zweiten Betriebsstellung ist der Öffnungswinkel der beiden Beschlagteile 20a, 20b relativ zur ersten Betriebsstellung verkleinert.
[0055] Durch wenigstens ein Federelement 23 sind die beiden Beschlagteile 20a, 20b relativ zueinander in Richtung der zweiten Betriebsstellung vorgespannt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das wenigstens eine Federelement 23 als Zugfeder ausgebildet.
[0056] Auf diese Weise haben die Beschlagteile 20a, 20b (und damit die mit den Beschlagteilen 20a, 20b verbundenen Frontplatten 4a, 4b) stets die Tendenz, zur Verringerung des zwischen den Frontplatten 4a, 4b eingeschlossenen Offnungswinkels zusammengeklappt zu werden.
[0057] In der gezeigten Figur sind die beiden Schwenkachsen 20a, 20b über wenigstens ein von den Beschlagteilen 20a, 20b gesondertes Halteelement 28 miteinander verbunden.
[0058] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass
- das erste Beschlagteil 20a und/oder das zweite Beschlagteil 20b einen im Wesentlichen Cförmigen oder einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist oder aufweisen, und/oder
- das erste Beschlagteil 20a und/oder das zweite Beschlagteil 20b aus einem gebogenen Metallteil, vorzugsweise aus Stahl, besteht oder bestehen, und/oder
- das erste Beschlagteil 20a und/oder das zweite Beschlagteil 20b wenigstens eine Ausnehmung 26a, 26b aufweist oder aufweisen, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement 25a, 25b zumindest bereichsweise hindurchgeführt ist, und/oder
- die beiden Beschlagteile 20a, 20b spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind.
[0059] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das wenigstens eine Verriegelungselement 25a, 25b in einer Montagelage des Eckfrontbeschlages 6 an einer nach oben weisenden Stirnseite 27a, 27b des Eckfrontbeschlages 6 angeordnet. Auf diese Weise kann die Zugänglichkeit des wenigstens einen Verriegelungselementes 25a, 25b für eine manuelle oder für eine mittels eines Werkzeuges erfolgende Betätigung verbessert werden.
[0060] Fig. 4a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beschlagteiles 20b, wobei die nachfolgenden Erläuterungen für beide Beschlagteile 20a, 20b gültig sind.
[0061] Das Beschlagteil 20b weist wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 21b zum lösbaren Befestigen wenigstens einer Frontplatte 4b auf. Die Befestigungsvorrichtung 21b weist wenigstens eine an einer Frontplatte 4b zu befestigende Montageplatte 22b (Fig. 4b) auf, welche über wenigstens eine Einhängeachse 29 am Beschlagteil 20b einhängbar ist.
[0062] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Einhängeachse 29 und die Schwenkachse 14b quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinklig, zueinander verlaufen.
[0063] Die Montageplatte 22b ist an der wenigstens einen Einhängeachse 29 einhängbar, im eingehängten Zustand um die wenigstens eine Einhängeachse 29 verschwenkbar und über das wenigstens eine Verriegelungselement 25b mit dem Beschlagteil 20b lösbar verriegelbar.
[0064] Vorzugsweise ist die wenigstens eine Einhängeachse 29 im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet.
[0065] Das wenigstens eine Verriegelungselement 25b ist durch wenigstens eine (hier nicht ersichtliche) Feder 34 (Fig. 5b) vorgespannt, wobei die Verriegelung zwischen dem Beschlagteil 20b und der Montageplatte 22b durch eine Bewegung des Verriegelungselementes 25b entgegen einer Kraft der Feder 34 entriegelbar ist.
[0066] Die Befestigungsvorrichtung 21b kann ein, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrisches, Halteteil 31 umfassen, welches von der wenigstens einen Einhängeachse 29 im Wesentlichen parallel beabstandet ist und welches in einem verriegelten Zustand der Montageplatte 22b in eine korrespondierende Ausnehmung 31a (Fig. 5a, 5b) der Montageplatte 22b eingreift. Auf diese Weise wird eine besonders stabile und kippsichere Befestigung der Montageplatte 22b am Beschlagteil 20b ermöglicht.
[0067] Fig. 4b zeigt das Beschlagteil 20b mit verriegelter Montageplatte 22b. Im gezeigten Aus
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führungsbeispiel weist die an der Frontplatte 4b zu befestigende Montageplatte 22b eine vergrößBerte, vorzugsweise im Wesentlichen quadratische, Anlagefläche 30 zur Anlage an der Frontplatte 4b auf, sodass eine stabile Befestigung des Beschlagteiles 20b an der Frontplatte 4b möglich ist und eine verbesserte Kraftverteilung herbeigeführt wird.
[0068] Fig. 5a zeigt die Befestigungsvorrichtung 21a mit der Montageplatte 22a in einem unverriegelten Zustand. Die Befestigungsvorrichtung 21a umfasst wenigstens eine Einhängeachse 29, welche quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinklig, zur Schwenkachse 14a, 14b verläuft.
[0069] Zur Befestigung der an der Frontplatte 4a vormontierten Montageplatte 22a wird in einem ersten Schritt die Ausnehmung 29a der Montageplatte 22a an der Einhängeachse 29 eingehängt.
[0070] In einem weiteren Schritt ist die an der Schwenkachse 29 eingehängte Montageplatte 22a um die Schwenkachse 29 verschwenkbar. In einem weiteren Schritt ist die Montageplatte 22a mit dem Verriegelungselement 25a verriegelbar.
[0071] Fig. 5b zeigt den verriegelten Zustand der Montageplatte 22a in einer Querschnittansicht. Im verriegelten Zustand befindet sich die Schwenkachse 29 in einer Kerbe 29a der Montageplatte 22a, das Halteteil 31 befindet sich in der Ausnehmung 31a und das Verriegelungselement 25a hintergreift einen Vorsprung 32 der Montageplatte 22a.
[0072] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Verriegelungselement 25a als ein um eine Drehachse 33 schwenkbarer Verriegelungshebel ausgebildet, welcher durch wenigstens eine Feder 34 in Richtung einer die Montageplatte 22a verriegelnden Stellung vorgespannt ist.
[0073] Die Drehachse 33 des wenigstens einen Verriegelungselementes 25a verläuft im Wesentlichen parallel zur Einhängeachse 29 und/oder quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinklig, zur Schwenkachse 14a, 14b der Beschlagteile 20a, 20b.
[0074] Fig. 6a zeigt die Montageplatte 22a in einer perspektivischen Ansicht, wobei die Montageplatte 22a wenigstens zwei in Längsrichtung der Einhängeachse 29 voneinander beabstandete Kerben 29a zur Aufnahme der Einhängeachse 29 und/oder wenigstens zwei in Längsrichtung der Einhängeachse 29 voneinander beabstandete Vorsprünge 32 zur lösbaren Verriegelung mit dem Verriegelungselement 25a aufweist.
[0075] Die Ausnehmung 31a ist für die Aufnahme des, vorzugsweise zylindrischen, Halteteiles 31 vorgesehen.
[0076] Durch wenigstens eine Einstellvorrichtung 35 ist eine Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a, vorzugsweise in einer ersten Einstellrichtung, einstellbar.
[0077] Die wenigstens eine Einstellvorrichtung 35 umfasst wenigstens ein drehbares Einstellelement 35a, wobei eine Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a durch Drehung des wenigstens einen Einstellelementes 35a einstellbar ist.
[0078] Die wenigstens eine Einstellvorrichtung 35 ist vorzugsweise selbsthemmend ausgebildet, d.h. dass eine vorab eingestellte Lage zwischen dem Beschlagteil 20a und der Montageplatte 22a stets in der vorab eingestellten Lage verbleibt.
[0079] Die wenigstens eine Einstellvorrichtung 35 kann wenigstens einen, vorzugsweise selbsthemmenden, Exzenter und/oder wenigstens ein selbsthemmendes Schneckengetriebe aufweisen.
[0080] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist durch die Einstellvorrichtung 35 eine Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a in einer seitlichen Richtung einstellbar.
[0081] Fig. 6b zeigt den Eckfrontbeschlag 6 in einer Ansicht von hinten. Die Befestigungsvorrichtung 21a weist im montierten Zustand eine der Frontplatte 4a zugewandte Vorderseite und eine von der Vorderseite abgewandte Rückseite 38 auf, wobei das wenigstens eine Einstellelement 35a der wenigstens einen Einstellvorrichtung 35 von der Rückseite 38 aus zugänglich ist.
[0082] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass - wenigstens zwei Einstellvorrichtungen 35, 36 vorgesehen sind, wobei eine erste Einstellvor-
richtung 35 zum Einstellen einer Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a in einer ersten Einstellrichtung und eine zweite Einstellvorrichtung 36 zum Einstellen einer Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a in einer zweiten Einstellrichtu-ng vorgesehen ist, wobei die erste Einstellrichtung und die zweite Einstellrichtung quer zueinander verlaufen, vorzugsweise wobei eine dritte Einstellvorrichtung 37 zum Einstellen einer Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a in einer dritten Einstellrichtung vorgesehen ist, wobei die dritte Einstellrichtung quer zur ersten Einstellrichtung und quer zur zweiten Einstellrichtung verläuft, und/oder
- die wenigstens eine Einstellvorrichtung 35, 36, 37 selbsthemmend ausgebildet ist, und/oder
- die wenigstens eine Einstellvorrichtung 35, 36, 37 wenigstens ein drehbar gelagertes Einstellelement 35a, 36a, 37a aufweist, wobei eine Lage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a durch Drehung des wenigstens einen Einstellelementes 35a, 36a, 37a einstellbar ist, und/oder
- die Befestigungsvorrichtung 21a im montierten Zustand eine der Frontplatte 4a zugewandte Vorderseite und eine von der Vorderseite abgewandte Rückseite 38 aufweist, wobei wenigstens ein Einstellelement 35a, 36a, 37a der wenigstens einen Einstellvorrichtung 35, 36, 37 von der Rückseite 38 aus zugänglich ist, und/oder
- wenigstens drei um eine Drehachse drehbare Einstellelemente 35a, 36a, 37a zum Einstellen einer Lage der Montageplatte 22a, 22b relativ zum Beschlagteil 20a, 20b vorgesehen sind, wobei die Drehachsen der wenigstens drei Einstellelemente 35a, 36a, 37a im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
[0083] Durch die zweite Einstellvorrichtung 36 ist eine Höhenlage der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a einstellbar.
[0084] Durch die dritte Einstellvorrichtung 37 ist eine Neigung der Montageplatte 22a relativ zum Beschlagteil 20a einstellbar.
[0085] Fig. 7a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Eckfrontbeschlages 6, welcher zur Befestigung einer hohen Frontblende 4 ausgebildet ist.
[0086] Der Eckfrontbeschlag 6 weist wenigstens ein weiteres Beschlagteil 20c, 20d auf, welches in Richtung der wenigstens einen Schwenkachse 14a, 14b über dem ersten oder zweiten Beschlagteil 20a, 20b angeordnet ist.
[0087] Die weiteren Beschlagteile 20c, 20d sind über wenigstens eine zweite Koppelvorrichtung 24 miteinander bewegungsgekoppelt verbunden und/oder sind durch wenigstens ein zweites Federelement 23 in Richtung der zweiten Betriebsstellung, in welcher der zwischen den Beschlagteilen 20a-20d eingeschlossene Öffnungswinkel verkleinert ist, vorgespannt.
[0088] Das wenigstens eine weitere Beschlagteil 20c, 20d kann wenigstens ein bewegbares, vorzugsweise verschiebbar gelagertes, Löseelement 39a, 39b aufweisen, durch welches zumindest das wenigstens eine Verriegelungselement 25a, 25b der Befestigungsvorrichtung 21a, 21b des unter dem weiteren Beschlagteil 20c, 20d angeordneten Beschlagteiles 20a, 20b lösbar ist.
[0089] Fig. 7b zeigt den Eckfrontbeschlag 6 gemäß Fig. 7a, wobei der Grundkörper 18 aus Gründen des verbesserten UÜberblicks nicht dargestellt ist und die Montageplatten 22a, 22b eine verkleinerte Anlagefläche 30 zur Anlage an den Frontplatten 4a, 4b aufweisen.
[0090] An den Beschlagteilen 20a-20d ist eine Frontblende 4 mit einer vergrößerten Höhe zu befestigen. Durch Kraftausübung auf die Löseelemente 39a, 39b in eine Richtung parallel zur Schwenkachse 14a, 14b sind die beiden Verriegelungselemente 25a, 25b der Befestigungsvorrichtung 21a, 21b des unter dem weiteren Beschlagteil 20c, 20d angeordneten Beschlagteiles 20a, 20b lösbar.
[0091] Die Beschlagteile 20a-20d sind über wenigstens eine oder mehrere Koppelvorrichtungen 24, im vorliegenden Fall über vier Koppelvorrichtungen 24, miteinander bewegungsgekoppelt verbunden.
[0092] Fig. 8a zeigt einen Teilbereich des Eckfrontbeschlages 6 gemäß Fig. 7a, 7b mit einem
A ‚hes AT 527 900 B1 2025-09-15
Ss N
bewegbar gelagerten Löseelement 39b zum Lösen der Verriegelung zwischen dem Beschlagteil 20b und der Montageplatte 22b.
[0093] Das in Höhenrichtung linear verschiebbare Löseelement 39b weist wenigstens eine Schrägfläche 40 zur Anlage am schwenkbaren Verriegelungselement 25b auf, wobei das Verriegelungselement 25b bei einer Druckausübung auf das Löseelement 39b nach unten aus der Verriegelungsstellung lösbar ist.
[0094] Ferner ist wenigstens eine zusätzliche Montageplatte 42 vorgesehen, welche mit einem vertikalen Abstand zur Montageplatte 22b an der Frontplatte 4b zu befestigen ist. Durch die zusätzliche Montageplatte 42, welche relativ zum Löseelement 39b verschiebbar gelagert ist, kann eine verbesserte Befestigung von hohen Frontplatten 4a, 4b herbeigeführt werden.
[0095] Zur linearen Verschiebbarkeit des Löseelementes 39b in vertikaler Richtung kann beispielsweise wenigstens ein an der Montageplatte 42 angeordneter Stift vorgesehen sein, welcher in einem vertikal verlaufenden Langloch des Löseelementes 39b verschiebbar geführt ist.
[0096] Fig. 8b zeigt die Ausführungsform des Eckfrontbeschlages 6 gemäß Fig. 8a in einer Seitenansicht. Zu erkennen ist, dass das Löseelement 39b durch einen Kraftspeicher 41 vorgespannt ist. Das Verriegelungselement 25b ist durch manuellen Druck auf das Löseelement 39b entgegen der Kraft des Kraftspeichers 41 in eine Lösestellung bewegbar, in welcher die Montageplatte 22b vom Beschlagteil 20b trennbar ist.
Claims (15)
1. Eckfrontbeschlag (6) zur Befestigung von wenigstens zwei Frontplatten (4a, 4b) einer, vorzugsweise nach innen, abgewinkelten Frontblende (4) einer Schublade (3), umfassend:
- ein erstes Beschlagteil (20a) zur Befestigung einer ersten Frontplatte (4a),
- ein zweites Beschlagteil (20b) zur Befestigung einer zweiten Frontplatte (4b),
- wobei zumindest eines der Beschlagteile (20a, 20b) um eine Schwenkachse (14a, 14b) schwenkbar gelagert ist, vorzugsweise wobei beide Beschlagteile (20a, 20b) jeweils um eine Schwenkachse (14a, 14b) schwenkbar gelagert sind,
- wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) zum lösbaren Befestigen wenigstens einer Frontplatte (4a, 4b) an einem der beiden Beschlagteile (20a, 20b), wobei die Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) wenigstens eine an einer Frontplatte (4a, 4b) zu befestigende Montageplatte (22a‚,22b) aufweist, welche über wenigstens eine Einhängeachse (29) am Beschlagteil (20a, 20b) einhängbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Einhängeachse (29) und die Schwenkachse (14a, 14b) quer, vorzugsweise im Wesentlichen rechtwinklig, zueinander verlaufen.
2. Eckfrontbeschlag (6) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) wenigstens ein schwenkbar und/oder verschiebbar gelagertes Verriegelungselement (25a, 25b) aufweist, durch welches das Beschlagteil (20a, 20b) mit der Montageplatte (22a, 22b) lösbar verriegelbar ist, vorzugsweise wobei das wenigstens eine Verriegelungselement (25a, 25b) als ein um eine Drehachse (33) drehbarer Verriegelungshebel ausgebildet ist.
3. Eckfrontbeschlag (6) nach Anspruch 1 oder 2, wobei wenigstens eine Koppelvorrichtung (24) vorgesehen ist, durch welche die beiden Beschlagteile (20a, 20b) miteinander bewegungsgekoppelt sind, vorzugsweise wobei die Koppelvorrichtung (24) eine am ersten Beschlagteil (20a) angeordnete erste Verzahnung (24a) aufweist, welche bei einer Relativbewegung der Beschlagteile (20a, 20b) zueinander mit einer am zweiten Beschlagteil (20b) angeordneten zweiten Verzahnung (24b) kämmt.
4. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die wenigstens zwei Beschlagteile (20a, 20b) relativ zueinander zwischen einer ersten Betriebsstellung, welche einer geschlossenen Stellung der Frontblende (4) relativ zu einem Möbelkorpus (2) entspricht, und wenigstens einer zweiten Betriebsstellung über einen Öffnungswinkelbereich bewegbar sind, wobei der Öffnungswinkel der beiden Beschlagteile (20a, 20b) in der zweiten Betriebsstellung relativ zur ersten Betriebsstellung verkleinert ist, vorzugsweise wobei wenigstens ein Federelement (23) vorgesehen ist, durch welches die beiden Beschlagteile (20a, 20b) relativ zueinander in Richtung der zweiten Betriebsstellung vorgespannt sind.
5. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei beide Beschlagteile (20a, 20b) jeweils um eine Schwenkachse (14a, 14b) gelagert sind, wobei die Schwenkachse (14a) des ersten Beschlagteiles (20a) und die Schwenkachse (14b) des zweiten Beschlagteiles (20b) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
6. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die wenigstens eine Montageplatte (22a, 22b) an der wenigstens einen Einhängeachse (29) einhängbar, im eingehängten Zustand um die wenigstens eine Einhängeachse (29) verschwenkbar und über das wenigstens eine Verriegelungselement (25a, 25b) mit dem Beschlagteil (20a, 20b) verriegelbar ist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Einhängeachse (29) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist.
7. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei wenigstens eine Einstellvorrichtung (35, 36, 37) zum Einstellen einer Lage der wenigstens einen Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) vorgesehen ist, vorzugsweise wobei
- wenigstens zwei Einstellvorrichtungen (35, 36, 37) vorgesehen sind, wobei eine erste Einstellvorrichtung (35) zum Einstellen einer Lage der Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) in einer ersten Einstellrichtung und eine zweite Einstellvor-
richtung (36) zum Einstellen einer Lage der Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) in einer zweiten Einstellrichtung vorgesehen ist, wobei die erste Einstellrichtung und die zweite Einstellrichtung quer zueinander verlaufen, vorzugsweise wobei eine dritte Einstellvorrichtung (37) zum Einstellen einer Lage der Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) in einer dritten Einstellrichtung vorgesehen ist, wobei die dritte Einstellrichtung quer zur ersten Einstellrichtung und quer zur zweiten Einstellrichtung verläuft, und/oder
- die wenigstens eine Einstellvorrichtung (35, 36, 37) selbsthemmend ausgebildet ist, und/oder
- die wenigstens eine Einstellvorrichtung (35, 36, 37) wenigstens ein drehbar gelagertes Einstellelement (35a, 36a, 37a) aufweist, wobei eine Lage der Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) durch Drehung des wenigstens einen Einstellelementes (3ba, 36a, 37a) einstellbar ist, und/oder
- wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) im montierten Zustand eine der Frontplatte (4a, 4b) zugewandte Vorderseite und eine von der Vorderseite abgewandte Rückseite (38) aufweist, wobei wenigstens ein Einstellelement (35a, 36a, 37a) der wenigstens einen Einstellvorrichtung (35, 36, 37) von der Rückseite (38) aus zugänglich ist, und/oder
- wenigstens drei um eine Drehachse drehbare Einstellelemente (35a, 36a, 37a) zum Einstellen einer Lage der Montageplatte (22a, 22b) relativ zum Beschlagteil (20a, 20b) vorgesehen sind, wobei die Drehachsen der wenigstens drei Einstellelemente (35a, 36a, 37a) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
8. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
- das erste Beschlagteil (20a) und/oder das zweite Beschlagteil (20b) einen im Wesentlichen C-förmigen oder einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist oder aufweisen, und/oder
- das erste Beschlagteil (20a) und/oder das zweite Beschlagteil (20b) aus einem gebogenen Metallteil, vorzugsweise aus Stahl, besteht oder bestehen, und/oder
- das erste Beschlagteil (20a) und/oder das zweite Beschlagteil (20b) wenigstens eine Ausnehmung (26a, 26b) aufweist oder aufweisen, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement (25a, 25b) zumindest bereichsweise hindurchgeführt ist, und/oder
- die beiden Beschlagteile (20a, 20b) spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind.
9. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Eckfrontbeschlag (6) wenigstens einen ortsfesten Grundkörper (18), vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist, wobei die beiden Beschlagteile (20a, 20b) relativ zum wenigstens einen Grundkörper (18) bewegbar gelagert sind, vorzugsweise wobei der wenigstens eine Grundkörper (18) wenigstens zwei Schenkel (18a, 18b) aufweist, welche einen spitzen Winkel, vorzugsweise von im Wesentlichen 90°, relativ zueinander einschließen.
10. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei das wenigstens eine Verriegelungselement (25a, 25b) in einer Montagelage des Eckfrontbeschlages (6) an einer nach oben weisenden Stirnseite (27a, 27b) des Eckfrontbeschlages (6) angeordnet ist.
11. Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei der Eckfrontbeschlag (6) wenigstens ein weiteres Beschlagteil (20c, 20d) aufweist, welches in Richtung der wenigstens einen Schwenkachse (14a, 14b) über dem ersten oder zweiten Beschlagteil (20a, 20b) angeordnet ist, wobei das wenigstens eine weitere Beschlagteil (20c, 20d) wenigstens ein bewegbares, vorzugsweise verschiebbar gelagertes, Löseelement (39a, 39b) aufweist, durch welches zumindest das wenigstens eine Verriegelungselement (25a, 25b) der Befestigungsvorrichtung (21a, 21b) des unter dem weiteren Beschlagteil (20c, 20d) angeordneten Beschlagteiles (20a, 20b) lösbar ist.
12. Frontbaugruppe (19) für ein Möbel (1), vorzugsweise für einen Eckschrank (1a), mit wenigstens einem Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Frontbaugruppe (19) wenigstens zwei Innenwandelemente (15a, 15b) aufweist, wobei ein erstes In-
10 / 19
nenwandelement (15a) an einer ersten Seite des Eckfrontbeschlages (6) und ein zweites Innenwandelement (15b) an einer zweiten Seite des Eckfrontbeschlages (6) angeordnet oder anordenbar sind.
13. Frontbaugruppe (19) nach Anspruch 12, wobei die Frontbaugruppe (19) wenigstens einen Befestigungsadapter (13a, 13b) aufweist, durch welchen wenigstens ein Innenwandelement (15a, 15b) mit einer Schubladenseitenwand (9a, 9b) verbindbar ist, vorzugsweise wobei der wenigstens eine Befestigungsadapter (13a, 13b) wenigstens eine Bewegungssteuerungsvorrichtung (16) umfasst, durch welche in einem montierten Zustand wenigstens eine Schwenkbewegung einer mit einem Beschlagteil (20a, 20b) verbundenen Frontplatte (4a, 4b) steuerbar ist.
14. Möbel (1), vorzugsweise Eckschrank (1a), mit einem Möbelkorpus (2) und mit wenigstens einer relativ zum Möbelkorpus (2) herausfahrbaren Schublade (3), wobei die wenigstens eine Schublade (3) wenigstens einen Eckfrontbeschlag (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder wenigstens eine Frontbaugruppe (19) nach Anspruch 12 oder 13 umfasst.
15. Möbel (1) nach Anspruch 14, wobei die Schublade (3) eine Frontblende (4) mit wenigstens zwei Frontplatten (4a, 4b) aufweist, welche miteinander einen Öffnungswinkel einschließen und welche relativ zueinander und relativ zum Möbelkorpus (2) bewegbar gelagert sind, wobei der Öffnungswinkel, den die Frontplatten (4a, 4b) miteinander einschließen, vor dem Herausfahren der Schublade (3) aus dem Möbelkorpus (2) durch den wenigstens einen Eckfrontbeschlag (6) verkleinerbar ist.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
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2024
- 2024-11-18 WO PCT/AT2024/060450 patent/WO2025129219A1/de active Pending
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