AT71381B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fein verteiltem Kochsalzstaub und dgl. für Inhalationszwecke. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fein verteiltem Kochsalzstaub und dgl. für Inhalationszwecke.

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AT71381B
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Austria
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finely divided
common salt
producing finely
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Wilhelm Dr Reismann
Franz Prof Dr Wenzel
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Wilhelm Dr Reismann
Franz Prof Dr Wenzel
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    Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fein verteiltem Kochsalzstaub und dgl. für Inhalationszwecke.   
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 salzes, ein Schälchen   c,   zweckmässig aus Platin, auf welchem ein mit einem Knie versehenes Inhalationsrohr d unmittelbar aufgesetzt ist. Dieses Rohr wird vorzugsweise aus Porzellan hergestellt. Metallröhren sind für diesen Zweck wegen ihrer Leitfähigkeit für Wärme nicht geeignet und werden auch durch die Kochaalzdämpfe angegriffen. Das letztere gilt auch von Röhren aus   Speckstein   oder Meerschaum, die bezüglich ihrer Wärmeleitfähigkeit wohl brauchbar wären ; Porzellan entspricht jedoch allen Anforderungen.

   Das Schälchen   c   und Porzellanrohr d werden durch drei, behufs Wärmeisolierung mit Porzellanröhrchen umkleidet Stellschrauben   e, f, g gestutzt   (Fig. 3), wobei eine dieser Schrauben e zum Zwecke der leichteren Herausnahme der Teile in einem am Gehäusemantel vorgesehenen Schlitz   h   (Fig. 1) verschiebbar angeordnet ist. 
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 dritte k aber hohl ausgebildet und mit drei seitlichen Rohransätzen   m, 16, 0 (Fig. 1) ver-   sehen ist. Durch dieses Roht wird von der untersten Rohrabzweigung aus, welche als Schlauchansatz dient, Pressluft zugeführt, die mittels eines Handblasebalges oder Gebläses erzeugt wird.

   Der Rohransatz   it,   der in der Mitte der Öffnung des Gehäusebodens a unmittelbar über der Heizvorrichtung mündet, dient als   Blasprohr   zur Erzeugung einer Stichflamme. Der oberste Rohransatz o, der durch die Wandung des Porzellanrohres hindurchtritt, dient zur Einführung der Druckluft, welche auf die aus der geschmolzenen Masse aufsteigenden Dämpfe einwirkt. 



   Als Heizvorrichtung kann eine. Spirituslampe p oder dgl. verwendet werden. Zum Abziehen der Verbrennungsgase dient das Abzugsrohr   q.   



   Der Apparat für elektrische Heizung (Fig. 4 und   5)   ist aus zwei passend aufeinandersitzenden Teilen zusammengesetzt, von denen der Unterteil die Verdampfungsschale c, der Oberteil das knieförmig Porzellanrohr d enthält. 



   Der Unterteil besteht aus einem beispielsweise zylindrisch gestalteten Gehäuse r, welches auf drei Füssen aufruht und mit Asbest oder dgl. ausgekleidet ist. In einen Einsatz t aus geeignetem Material sind der Platintiegel c und die Heizdrähte u eingebettet, welch letztere an die Klemmen   v, w angeschlossen sind. Der   Oberteil wird aus einem gleichfalls mit Isoliermaterial s ausgekleideten Gehäuse   a ;   gebildet und trägt das knieförmig gebogene 
 EMI2.3 
 und zur Einführung der Gebläseluft zwecks Abführung des   Kochsa1zstaubes   dient. Anstatt der Pressluft kann auch ein anderes gasförmiges, unter Druck stehendes Medium, z. B. Sauerstoff, Verwendung finden. 



   Das aus dem Gehäuse herausragende Inhalationsrohr wird bei beiden Ausführungsformen zweckmässig nach oben durch einen Schirm z (Fig. 1) überdeckt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Verfahren zur Erzeugung von fein verteiltem Kochsalzstaub und dgl. für Inhalationszwecke, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochsalz bzw. der betreffende Stoff in einem zur Erzeugung hoher Temperaturen geeigneten Herd in geschmolzenem Zustande bis zur reichlichen Abgabe von Dämpfen erhitzt wird und die Dämpfe oberhalb der Verdampfungstelle der Einwirkung eines   Drnckluftstrahles   unterworfen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Inhalationsrohr, in das eine gegen die Mündung gerichtete Druckluftdüse hineinragt, einem Schmelztiegel an sich bekannter Art, in dem Temperaturen von etwa 7000 und darüber erzeugt werden können, unmittelbar angeschlossen ist.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der das Gehäuse des Herdes tragenden Fusse hohl gestaltet und als Leitung mit zwei Abzweigungen ausgebildet ist, von denen die eine der Heizflamme einen Prossluftetrahl zufllhrt, während die andere, in das Inhalationsrobr mündende Abzweigung zum Abführen des Kochsa1zstaubes dient.
    4. Ausführungsform der Vorrichte g nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem unteren Teil eines zweiteiligen Gehäuses in einem Einsatz aus geeignetem Material ein Platinschalchen und ein elektrischer Heizkörper eingebettet sind, während der obere, den Deckel bildende Gehäuseteil das Inhalationsrohr und ein Zuführungsrohr für Pressluft oder Gase trägt.
AT71381D 1912-02-26 1912-02-26 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von fein verteiltem Kochsalzstaub und dgl. für Inhalationszwecke. AT71381B (de)

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