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des röhrenartigen Teiles festgehalten und entsprechend Fig. 4 und 6 ausgestanzt, um diese Enden zu falschen Scharnierstiften zu formen, die in die eingebogenen. Augen des Behälterteiles passen. Die
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dritte Arbeitsstufe über den vorstehenden Stiften des Deckels geschlossen werden.
20 ist ein prismatischer Metallbehälterteil, der auch eine beliebig andere, mit einer flachen Basis versehene Form besitzen kann. 21 ist ein nach vorbeschriebenen Erläuterungen hergestellter Deekel zum Behälterunterteil 20. Die eine Randseite dieses Deckelteiles 27 ist zwischen den Einschnitten 23 breiter gehalten als die übrigen Seitenflächen. Der mittlere vorstehende Teil 22 stellt das Material zur Bildung der Scharnierstifte dar. Die Einschnitte 23 dehnen sich mehr oder weniger (s. Fig. 2) in den Rand
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dieses Teiles 22.
Zur Herstellung der Scharnieraugen wird der Behälter 20 (Fig. 8) über eine Seitenfläche eines
Stanzenunterteiles 24 gestülpt, der in Fortsetzung der Bruchkante 2 ; ; geeignet in der Presse gebettet ist. Auf der gegenüberliegenden Seite von 24 kann gleichzeitig ein Deckelteil 21 aufgesetzt werden.
Der Stanzenunterteil 24 hat zwei halbzylindrische Erhöhungen 27, deren äussere Enden abgerundet, deren innere Enden aber scharf und lotrecht abgeschnitten sind. Zwischen den Erhebungen 27 breitet sich eine Vertiefung aus. Der im Oberteil einer Presse oder eines Fallwerkes befestigte, von einem Mittel- stücke.'30 getragene Stanzenoberteil 29 besitzt zu den Erhöhungen 27 passende Vertiefungen.'31 und einen in die Vertiefung zwischen den Erhöhungen 27 passenden Vorsprung 32. Beim Abwärtsgehen des Oberteiles formen die Erhöhungen 27 ausgeprägte Wulste. 3. 3 und der Vorsprung 32 eine der Ver- tiefung entsprechende Vertiefung 28' (s. auch Fig. 3) am Behälterteil 20.
Dabei greifen die Innenkanten der Erhöhungen 27 mit den Randkanten des Vorsprunges 32 ineinander und stellen dadurch am Be- hälterteil 20 Einschnitte 34 an den Innenkanten der Wulste 33 her. Das Ausformen und Einschneiden der die Scharnieraugen bildenden Wulste 83 wird dadurch in einer Arbeitsweise erreicht und ist nach dieser Arbeit der Behälterteil 20 soweit fertiggestellt, dass die auf dem Deckelteile 27 sitzenden Scinrnier- stifte in den Wulsten 33 leicht eingebaut werden können.
Die zur Herstellung der Deckelteile 21 dienende Seite 26 des Stanzenunterteiles. 24 ist mit einer
Rippe. 36 von halbrundem Querschnitte versehen, die in ihrer Länge mit dem abstehenden Teil 22 des
Deckelrandes übereinstimmt, auch kann sie etwas länger sein als dieser Teil 22. Der Stanzenoberteil. 37 ist mit zwei parallen Zugrippen 38 und 39 ausgestattet, zwischen denen eine der Rippe 86 entsprechende
Rille ausgearbeitet ist. Die Rippe 38 greift beim Abwärtsbewegen des Oberteiles-37 der Rippe 39 vor und biegt den vorstehenden Randteil 22 des Deckels 21 über die Rippe 36, bevor noch die Rippe 39 mit dem Blech des Deckelteiles 21 in Berührung kommt. Letztere zieht dann das Blech des Randstückes 22 über die Rippe 36.
Das Runden der die Scharnierstifte bildenden Teile des Deckels 21 geht genau vor sich und liefert die in Fig. 4 dargestellte Form. Dabei greifen die Rippen 38 und. 39 in die Vertiefungen 40 und 41 des Stanzenunterteiles 26 ein.
Nach der ersten Arbeitsstufe (Fig. 3,4, 8, 9) kommen sowohl Behälter 20 wie auch Deckelteil 21 auf einen zweiten Stanzenunterteil 43 und 44, der bei 46 in die Presse oder in das Fallwerk eingebettet ist. Der Unterteil 43 trägt zwei Formblöcke 46 von prismatischer Form mit rechteckiger Basis und abgeschrägter trapezförmiger Quersehnittfläche. Diese Formblöcke sitzen am Unterteil 4.'1 unmittelbar unter den Wulsten 33 des Behälterteiles 20.
Mittels des von einem Mittelstücke 48 getragenen Oberteiles 47 kann nun durch eine über die Formblöcke 46 passende Ausnehmung 49 der Behälterteil 20 an drei Seiten 50 um die Wulsten 33 herum ausgeschnitten und aus seinem Material die den Fig. 5 und 11 entsprechenden Zungenteile mit den Scharnieraugen 33 hergestellt werden. Auf dem Unterteile 43 ist endlich eine Vertiefung vorgesehen, um den ausgetieften Teil 28'des Behälterunterteiles 20 aufzunehmen.
Gegenüber dem Unterteil 43 ist der für die weitere Bearbeitung des Deckelteiles 21 dienende Unterteil 44 in den Pressentisch gebettet. Er ist (Fig. 11) mit Ausnehmungen 52 versehen. Der in diese Ausnehmungen 52 passende Stempel J3 schneidet die in Fig. 4 einpunktierten Teile 54 des Deckelrandes aus, verlängert dadurch zugleich die Kerben 23 hinter der Wulst 42 (Fig. 4) und bildet dadurch aus dieser die Sehamierstifte. 56 durch Ausschnitte 66 (Fig. 6), die noch in den Wulsten 33 des Behälterteiles 20 einzubetten sind. Der Stempel 63 ist von einem Abstreifer 56 umgeben, der eine Rille 58 zur Aufnahme der Wulst 42 des Deckelteiles 21 besitzt.
Sind die Stücke 54 aus dem Deckelteile 27 ausge- schnitten und die mit den Wulsten 33 versehenen Zungen am Behälterteile 20 aufgehoben (Fig. 5, 6 und 11). so hebt sich das Mittelstück 48 des Oberteiles und die Behälterstücke 20 und 21 können von den Unterteilen 43, 44 abgenommen werden. Die zweite Herstellungsstufe Fig. 5, 6,10 und 11 ist dadurch fertiggestellt.
Der Behälterteil 20 wird dann über die lotrechte Seite eines Stanzenbloekes 69 gelegt, während der Deckel auf dessen gegenüberliegende schräge Seite gestülpt wird, so dass er sieh gegen die Rückseite des Behälterteiles 20 neigt, wodurch die Stifte des Scharnieres JJ 5 unmittelbar unter die die Wulsten 33 tragenden Zungen des Behälterteils 20 zu liegen kommen. Durch Niedergehen des zweiteiligen Stempels 60 wird das Scharnier in der dritten Erzeugungsstufe fertiggestellt. Der Stempel 60 wird mit dem einen seiner Teile 61 im Oberteil der Presse befestigt, während sein zweiter Teil 62 durch eine Feder 63
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verschiebbar gemacht ist. Der Teil ? ragt in normaler Lage unter dem Teil 61 ein Stück hervor, auch dann wenn der Pressenoberteil sich senkt.
Dadurch ergreift der Teil 62 zuerst das Scharnier und hält es fest.
Der nachfolgende Teil 60, 61 bewirkt dann das Rückbiegen der Zungen des Behälterteiles 20 in die vor dem Ausschneiden der Kanten 50 (Fig. 3) entsprechende Lage, wobei jedoch nunmehr die Stifte 55 in den Augen 33 eingeschlossen sind. Die unteren Ränder der beiden Teile des Stempels 60 sind bei 64' ausgekehlt, um die Wulste 33 und die Stifte 55 vor Verbiegungen zu schützen, sobald der Stempel niederschlägt. Der Teil 61 des Stempels ist mit Vorsprüngen 64 versehen, die so hergerichtet sind, dass sie in die Öffnungen 65 des Deekelkörpers 21 passen. Die Flächen dieser Vorsprünge 64 sind in Grösse und Form auch der Begrenzung der Wulste 33 tragenden Zungen angepasst. Der Stanzblock 59 besitzt eine mittlere Vertiefung, welche der Vertiefung. 28' des Behälterteiles. 20 entspricht.
Auch sind Vertiefungen 67 angebracht, um in diesen die Stifte 55 beim Zusammenpressen der Scharnieraugen einbetten zu können.
Die Wulste 3. 3 sind nach Fertigstellung des Scharniers genügend weit, um eine freie Angelbewegung der Stifte 55 beim Öffnen und Schliessen des Deckels zu gewährleisten. Der Zweck einer Abrundung der Stifte 55 ist der. die Bildung rauher Kanten zu vermeiden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung der Scharnierverbindung von Blechbehältern durch Einpressen von Seharnierwülsten im Schachtelunterteile und rinnen-oder röhrenförmigen Scharnierzapfen in einem vorspringenden Randteile des Deckels, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (65), die sich am Deckelteil auf bekannte Weise hinter das die Scharnierstifte (55) bildende Material erstrecken und die Stifte von dem übrigen Teil des Deckels trennen, erst ausgestanzt werden, nachdem die Stifte (55) ihre Rinnen-oder Röhrenform erhalten haben.
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of the tubular member and punched out as shown in FIGS. 4 and 6 to form these ends into false hinge pins which are inserted into the bent. Eyes of the container part fit. The
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third stage of work can be closed over the protruding pins of the lid.
20 is a prismatic metal container part, which can also have any other shape provided with a flat base. 21 is a cover for the lower container part 20, produced according to the explanations described above. One edge of this cover part 27 is held wider between the incisions 23 than the other side surfaces. The middle protruding part 22 represents the material for forming the hinge pins. The incisions 23 stretch more or less (see FIG. 2) into the edge
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of this part 22.
To produce the hinge eyes, the container 20 (FIG. 8) is over a side surface of a
Punch lower part 24 put inside out, which in continuation of the break edge 2; ; is suitably embedded in the press. A cover part 21 can be placed on the opposite side of 24 at the same time.
The punch lower part 24 has two semi-cylindrical elevations 27, the outer ends of which are rounded, but the inner ends of which are cut off sharply and perpendicularly. A depression spreads out between the elevations 27. The upper part of the punch 29, which is fastened in the upper part of a press or a drop mechanism and carried by a middle piece.'30, has depressions.'31 that match the elevations 27 and a projection 32 that fits into the depression between the elevations 27. When the upper part goes down, the Elevations 27 distinct bulges. 3, 3 and the projection 32 a recess 28 ′ (see also FIG. 3) on the container part 20 that corresponds to the recess.
The inner edges of the elevations 27 engage with the edge edges of the projection 32 and thereby produce incisions 34 on the inner edges of the beads 33 on the container part 20. The shaping and cutting of the bulges 83 forming the hinge eyes is thereby achieved in one mode of operation and after this work the container part 20 is completed to such an extent that the scoring pins sitting on the lid part 27 can easily be installed in the bulges 33.
The side 26 of the lower part of the punch used for producing the cover parts 21. 24 is with one
Rib. 36 of semicircular cross-sections provided, which in length with the protruding part 22 of the
Lid edge matches, it can also be a little longer than this part 22. The punch top. 37 is equipped with two parallel pulling ribs 38 and 39, between which one of the rib 86 corresponding
Groove is worked out. When the upper part 37 moves downward, the rib 38 reaches in front of the rib 39 and bends the protruding edge part 22 of the lid 21 over the rib 36 before the rib 39 comes into contact with the sheet metal of the lid part 21. The latter then pulls the sheet metal of the edge piece 22 over the rib 36.
The rounding of the parts of the cover 21 forming the hinge pins takes place precisely and provides the shape shown in FIG. The ribs 38 and 38 engage. 39 into the depressions 40 and 41 of the lower punch part 26.
After the first work stage (FIGS. 3, 4, 8, 9), both the container 20 and the cover part 21 come onto a second lower punch part 43 and 44, which is embedded at 46 in the press or in the drop mechanism. The lower part 43 carries two shaped blocks 46 of prismatic shape with a rectangular base and a beveled trapezoidal cross-sectional surface. These shaped blocks are located on the lower part 4. 1 directly below the beads 33 of the container part 20.
By means of the upper part 47 carried by a center piece 48, the container part 20 can now be cut out on three sides 50 around the beads 33 through a recess 49 that fits over the mold blocks 46 and the tongue parts corresponding to FIGS. 5 and 11 with the hinge eyes 33 from its material getting produced. Finally, a recess is provided on the lower part 43 in order to receive the recessed part 28 ′ of the container lower part 20.
Opposite the lower part 43, the lower part 44 serving for the further processing of the cover part 21 is embedded in the press table. It is provided with recesses 52 (FIG. 11). The punch J3, which fits into these recesses 52, cuts out the parts 54 of the lid edge dotted in FIG. 4, thereby at the same time lengthening the notches 23 behind the bead 42 (FIG. 4) and thereby forming the hemming pins from this. 56 through cutouts 66 (FIG. 6) which are still to be embedded in the beads 33 of the container part 20. The punch 63 is surrounded by a stripper 56 which has a groove 58 for receiving the bead 42 of the cover part 21.
Once the pieces 54 have been cut out of the cover part 27 and the tongues provided with the beads 33 are removed from the container parts 20 (FIGS. 5, 6 and 11). the middle piece 48 of the upper part is raised and the container pieces 20 and 21 can be removed from the lower parts 43, 44. The second production stage, FIGS. 5, 6, 10 and 11, is thereby completed.
The container part 20 is then placed over the vertical side of a punch block 69, while the lid is placed on its opposite inclined side so that it inclines against the rear of the container part 20, whereby the pins of the hinge JJ 5 directly under the bulges 33 bearing tongues of the container part 20 come to rest. By lowering the two-part punch 60, the hinge is completed in the third production stage. The punch 60 is fastened with one of its parts 61 in the upper part of the press, while its second part 62 is fastened by a spring 63
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is made movable. The part ? in the normal position protrudes a little under the part 61, even when the upper part of the press is lowered.
As a result, the portion 62 first grasps the hinge and holds it in place.
The following part 60, 61 then causes the tongues of the container part 20 to be bent back into the position corresponding to before the cutting out of the edges 50 (FIG. 3), but the pins 55 are now enclosed in the eyes 33. The lower edges of the two parts of the punch 60 are fluted at 64 'to protect the beads 33 and pins 55 from bending once the punch hits. The part 61 of the stamp is provided with projections 64 which are prepared so that they fit into the openings 65 of the cover body 21. The size and shape of the surfaces of these projections 64 are also adapted to the delimitation of the tongues carrying beads 33. The punch block 59 has a central recess, which is the recess. 28 'of the container part. 20 corresponds.
Recesses 67 are also provided so that the pins 55 can be embedded in them when the hinge eyes are pressed together.
After the hinge has been completed, the beads 3. 3 are sufficiently wide to ensure a free pivoting movement of the pins 55 when the cover is opened and closed. The purpose of rounding the pins 55 is. avoid the formation of rough edges.
PATENT CLAIMS: l. Method for producing the hinge connection of sheet metal containers by pressing in hinge beads in the box lower parts and channel-shaped or tubular hinge pins in a projecting edge part of the lid, characterized in that the openings (65), which are located on the lid part in a known manner behind the hinge pins (55) forming material and separating the pins from the rest of the cover, are only punched out after the pins (55) have received their trough or tubular shape.