Schaltungsanordnung zur Zeichengebuug mittelst Hochfrequenzwellen mit Gegensprechen und Wahlanruf, sowie mit Wellenwechsel. In Radiotelephonienetzen, bei denen die Zeichengebung mittelst Hochfrequenzwellen auf drahtlosem Wege oder längs Leitungen erfolgt, ist es erforderlich, dass jeder Station mindestens eine Empfangs- und mehrere Sende wellen (oder umgekehrt) zugeteilt werden,<B>je</B> nachdem, wie viel Stationen direkt einander anrufen oder miteinander verkehren sollen.
Eine Drahtwellen-Telepholiieanlage zum Beispiel längs Kraftleitungen möge ein Bei spiel zeigen.
In Fig. <B>1</B> seien<B><I>A.,</I></B><I> B</I> und<B>C</B> drei Elek- trizitätswerkzentralen, deren jede mit Draht- wellentelephonie längs ihren Hoch#pannungs- leitungen ausgerüstet wird. Alle drei Stationen sollen sich beliebig untereinander anrufen und miteinander verkehren können. Der Station<B>A</B> sei die Empfangswelle 400 in, B die Ein- pfangswelle <B>500</B> in und C die Empfangswelle <B>600</B> m zugeteilt.
Damit<B>A</B> dann nach Belieben mit B und<B>C</B> verkehren kann, muss sie mit den Sendewellen<B>500</B> und<B>600</B> m ausgerüstet sein, von denen sie die<B>600</B> m Welle braucht, wenn sie<B>C</B> auf Anruf antworten und die <B>500</B> m Welle, wenn sie B anrufen will.
Man könnte nun die Telephoniestation so einrichten, dass, wenn zum Beispiel die Station B die Station<B>A</B> mit der Wellen länge 400 m angerufen hat, die Station<B>A</B> mittelst eines Abstimworganes, zum Beispiel eines Varlometers, sich senderseitig auf die Empfangs,welle von B,<B>500</B> m, abstimmt, und wenn<B>-</B> sie darauf von<B>C</B> angerufen wird, sich mit demselben Abstimmorgan auf die Sende welle<B>600</B> m, die Empfangswelle von C, ab stimmt.
Der Telephonierende müsste also, gleichgültig, ob er nachher zwischen Sprechen und Hören umschaltet oder gegenspricht, das heisst gleichzeitig spricht und hört, wie bei den Posttelephonen, jedenfalls bevor er ant wortet, erst Abstimmung vornehmen, denn zum Beispiel Druckknopfeinstellung dür <B>je-</B> weiligen Sendewelle allein, ohne Nachstim mung, wäre bei solchen Ein<B>'</B> zelabstimmittel- apparaten kaum möglich, weil die festen Wellenabstimmorgane bei der Montage nur durch sehr langwierige Arbeit, wahrscheinlich aber gar nicht so genau eingestellt werden <B>C</B> können,
dass für jede Sendewelle, also bei<B>A.</B> z. B.<B>für 500</B> und<B>600</B> in das Abstimmittel (Varioineter) an derselben Stelle stehen bleiben muss. Es müsste also auch hier ausser der Druckknopf- oder Schaltereinstellung nach gestimmt werden. Dieser Abstimmhandgriff, der leicht bei Übergang von einer zur andern Welle vergessen werden kann und dann plötzlich eine Verständigung mit der Station, von der er angerufen wurde, unmöglich macht, ist also nicht zu ersparen.
Nach vorliegender Erfindung sollen nun für jede Welle getrennte Abstimmittel (Vario- ineter, Kondensatoren) oder auch beides, vor gesehen werden, die gänzlich voneinander unabhängig sind. Jede Welle kann dann bei der Einrichtung der Station jede für sich unabhängig von der andern eingestellt werden, so dass eine reine Schalter- oder Druckknopf- einstellung möglich wird.
Der Schalter, der die Welleneinstellung übernimmt, kann sogar so eingerichtet sein, dass er jeweilig nur das Abstimmittel freigibt, das die Welle verändert, auf die er eingestellt ist und die Abstimm- mittel der andern Welle blockiert.
Ein Beispiel für eine drahtlose Sende schaltung für zwei vertauschbare Wellen zeigt Fig. 2, bei der die Antennen- und Kopplungs- bezw. Abstimmsysteme in zwei Teile geteilt sind, die Antennenanordnung am Verbindungspunkt der beiden Teile ge erdet ist, und für jede Welle besondere, zusätzliche Abstimmittel, sowie verschieden grosse Kopplungsteile zugeschaltet werden.
Hier sind beispielsweise<B>A</B> und A' die An tennen, die die Übertragung der Wellen auf die Leitung besorgen,<B>8p</B> mit ihren Abzwei gungen die festen Antennenspulen, V, und V- die Variometer für Abstimmung der kleinen CQ und grossen (Vg) Wellen (z.
B.<B>500</B> und<B>600</B> m). Der Schalter<B>S</B> schaltet in der gezeichneten Stellung.1, in die er durch Ver schiebung in der Pfeilrichtung fg gebracht wird, nur das grosse Varionieter <B>E,</B> in die Antenne, gleichzeitig natürlich auch die ent sprechenden Abstimmorgane und Stufen der SChWiDgungserzeuger, hier ist nur die Anoden spule<B>A,</B> mit ihren Abzweigungen gezeichnet.
Bei dem Aufbau der Station oder auch bei der fertigen Station während des Betriebes kann nun bequem die grosse Welle nach dem Stromzeiger<B>A."</B> eingestellt werden, ohne dass sie einmal wieder nachgestellt zu werden braucht.
V, beeinflusst die Welle garnicht. Bei Stellung 2, in die der Schalter<B>k9</B> durch Verschiebung in der Pfeilrichtung<B>t',</B> über geführt wird, ist V, in die Antennen ge schaltet und F# hat keinen Einfluss. Der Schalter<B>8</B> kann so eingerichtet sein, dass er ein Drehen des Variometers <B>V,</B> in Stellung<B>1</B> und des Varionieters 11-1 in Stellung 2 blok- kiert, wenn er sich in der Stellung<B>1</B> be findet,
so dass Irrtümer bei der Einrichtung überhaupt nicht vorkommen können.
Fig. <B>3</B> gibt die gleiche Anordnung mittelst Kondensatoren<B>für</B> dralitlose Empfänger, deren WirkungsweisC ohne Beschreibung verständ lich ist.<B>A,</B> Ai sind die Antennen,<B><I>C,</I></B> Ci die Hauptkondensatoren,<B>0'.</B> und C'g regelbare Zusatzkondensatoren für die grosse und <B>C,</B> und<B>C2,-</B> einstellbare Zusatzkondensatoren für die kleine Welle, L die Kopplung,<B>8</B> der Schalter und<B>G</B> die Röhre mit Telephon T. Die Bedienung der Schalter kann natürlich automati8ch oder von Hand erfolgen.
Es ist nicht notwendig, dass die ab- oder zuge schalteten Abstimmittel. stetig veränderlich sind, es genügen häufig feste Stufen.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Umschaltung von zwei vertauschbaren Wellen durch ein Relais bewirkt wird, das ferngesteuert werden kann. Die drahtlose Station besteht hier aus dem Sender<B>8</B> und dem Empfänger<B>E.</B> Diese beiden Apparate weisen<B>je</B> eine Antenne T., bezw. T" auf. Der Sender enthält ausserdem eine Kop plungsspule L", welche durch ein Relais Rr ganz oder nur zum Teil in den Antennen kreis geschaltet worden kann.
Im Empfänger E, ist ein Relais R" vorgesehen, mittelst dessen der Kondensator<B>Q</B> oder der Kondensator C- an die Kopplung L" gelegt werden kann. Für die Umschaltung des Gitterkreises ist im Sender ein Relais R." angeordnet, das die Gitterspule L, der Vakuumröhre T# ganz oder teilweise einzuschalten gestattet. Im Empfän ger ist das Relais R, dazu benutzt, auch die -Umschaltung des Gitterkreises der Vakuum röhre V" von dem Kondensator 3#, auf den Kondensator K- zu bewirken.
Die übrigen Teile des Senders und Empfängers sind nicht näher dargestellt und können die übliche Aus führungsform erhalten. Die Relais erhalten Strom aus der Batterie B in Reihen- bezw. Parallelschaltung über einen Schaltkontakt<B>U,</B> der zum Beispiel von Hand oder sonstwie geschlossen -wird.
Im Sender ist in Reihe mit den Umschalt kontakten des Relais R,<B>je</B> ein Variometer n bezw.-V, aii die Kopplungsspule L" bezw, deren Teilabzweigung angeschlossen, während im Empfänger<B>E</B> die Kondensatoren Og und <B>C,</B> zu einem Kondensator C und die Konden satoren K, und<B>Kg</B> zu einem Kondensator K abwechselnd parallel geschaltet werden kön- neu. Die Schaltung ist derart getroffen, dass das Relais<B>B,
</B> jeweils nur dasjenige der beiden <B>17,</B> bezw. <B>n</B> in den Stromkreis legt, das für die gerade eingestellte Welle zuständig ist. Eine Verdrehung an dem andern Variometer kann also keine Änderung am Ausschlag des Antennenstromgerätes hervorrufen. Auch ist der Sender nach Einstellung der Variometer T7,- und T# bei Umschaltung stets auf die richtige -\Velle abgestimmt., ohne dass es einer Nachstimmung bedarf.
In älinlic#er Weise wird im SprechempfUger <B>E</B> jeweils durch das Relais Pi, zum Kondensator<B>E</B> nur der Kondensator<B>Q</B> oder der Kondensator Cg und zum Kondensator -Tü der Kondensator I#C, oder der Kondensator K, für den Antennen- bezw. G'itterkreis parallel geschaltet.
Es ist also auch hier verhindert, dass eine Verdrehung des nicht zugehörigen Kondensators eine Änderung der Empfangslautstärke bewirkt, und gleichzeitig ist bei entsprechender<B>Ein-</B> stellung der zusätzlichen Kondensatoren C,1 <B>K,</B> und<I>K,</I> für jede Schaltstellung die rich tige Empfangswelle ohne Notwendigkeit eitie-r Nach.stimmung eingestellt.
Die Schaltung nach Fig. 4 wird zum Bei spiel in der Weise beiiutzt,"dass die Station in der Anrufs- oder Ruhestellung durch das Variometer V, auf eine Empfangswelle von <B>500</B> m eingestellt ist. Will nun die Station eine andere Station anrufen und mit dieser spreahen, der eine Empfangswelle von<B>500</B> in und eine Sendewelle von 400 m zug6ordnet ist, so muss ein Umtausch der Wellen auf der Station der Fig. 4 erfolgen.
Zu diesem Behufe wird der Schalter<B>U</B> geschlossen, wo durch die Relais R" und R", sowie auch 1?,g aus der Batterie B Strom erhalten und erregt werden, so dass sie ihre Schalter umlegen, Dadurch wird der Sender<B>8</B> auf die Sende welle von<B>500</B> in umgeschaltet, indem das über die ganze Kopplungsspule L, ange schlossene Variometer Vg eingeschaltet -wird. Gleichzeitig wird durch das Relais Rg nur ein Teil der Gritterspule <B>L,</B> eingeschaltet.
Im Empfänger<B>E</B> anderseits wird auf die Welle 400 m umgeschaltet, indem das Re lais<B>B,</B> statt der Kondensatoren<B>C,</B> und<B>E</B> die Kondensatoren<B>Q</B> und K, an die An tenne T, anschliesst. Die Station der Fig. 4, welche nunmehr nach Wellenwechsel mit Welle<B>500</B> m sendet und mit Welle 400 m empfängt, kann nun mit der von ihr ange rufenen Station, welche mit Welle<B>500</B> m empfängt und mit Welle 400 in sendet, und bei der kein Wellenwechsel stattfindet, nach dem üblichen Anruf in Gesprächsverkehr treten.
Soll anderseits die Station der Fig. 4, welche, wie erwähnt, in Rubestellung auf die Sendewelle 400 m und die Empfangswelle <B>500</B> m eingestellt ist, von einer andern Station angerufen werden, so muss diese zweite Station einen Wellenwechsel in der Weise vornehmen, dass sie mit der Welle<B>500</B> m sendet und mit der Welle 400 in empfängt, um auf die ent sprechenden Wellengrössen der Station der Fig. 4 eingestellt zu werden.
Der Gegen sprechverkehr selbst findet in der üblichen Weise statt, und die Statiorjen sind zu diesem Behufe in bekannter Weise geschaltet und ausgestattet, was der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist. Es kann ferner dafür gesorgt werden, dass in der Ruhe- oder Empfangsstellung der Station der Hörer abgenommen und empfangen werden kann, ohne dass der Sender Wellen aussendet. Dies -wird dadurch erreicht, dass ein besonderer Schalter vorgesehen wird, mittelst dessen zweckmässig über ein Relais der Sender der art beeinflusst werden kann, dass er ausser Schwingung gesetzt wird.
Dieses Ziel kann in einfachster Weise dadurch verwirklicht werden, dass das Relais, welches im Sender die Wellenumschaltung im Gitterkreis be wirkt, durch eine Taste Z erregt wird, so dass es die Gitterspule umschaltet, wenn auch im Antennenkj-eis des Senders und im Ein- pfänger keine Umschaltung bewirkt wird. Indein so eine falsche Sendewelle eingestellt ist, wird der Sender ausser Schwingung ge setzt, so dass der Hörer abgenommen und empfangen werden kann, ohne dass der Sender Wellen ausstrahlt.
Statt der Einstellung der falschen Gitterwelle kann die beabsichtigte Wirkung auch durch Kurzschliessen des Gitters, oder Unterbrechung der Anodenspannung, oder des Heizstromkreises erreicht werden, jedoch sind diese Massnahrnen der Benutzung des Gitterkreises an Einfachheit unterlegen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung soll erreicht werden, dass die gegen seitige Anpassung der -Wellen der rufenden und der gerufenen Station unabhängig von der Aufmerksamkeit und dem Zutun des die Station bedienenden Beamten oder Teilnehmers bewirkt wird, wodurch die Schnelligkeit und Sicherheit des Betriebes gesteigert wird.
Dies wird zum Beispiel dadurch ei-reicht., dass die Wellenumschaltung auf der rufenden ,Station selbsttätig zwangsläufig durch die Bedienung der zur Herbeiführung des Anrufes zu benutzenden Vorrichtung hervorgerufen wird.
Wird die Wellenumschaltung auf der rufenden Station vorgenommen, so ist die Ruf vorriehtung so auszubilden, dass beim Anruf durch die dabei von Hand bewegte Rufvor richtung selbst oder durch die Lösung eines diese Vorrichtung sperrenden Verriegelungs- ZD mittels dIe Umschaltung der Wellen veranlasst wird, indem zum Beispiel durch die Rufvor richtung bei deren Einstellung oder durch das Verriegelungsmitte1 bei dessen Lösung ein Kontakt geschlossen wird, der den Stromkreis eines Umschaltrelais vollendet. Der Wahl anruf selbst kann in irgend einer geeigneten Weise, zum Beispiel durch verschiedene An rufzeichen erfolgen.
Um die Wellenumschaltung beim Anruf zu bewirken, kann beispielsweise an der Rufvorrichtung vor einer zur Abgabe des Anrufes dienenden Scheibe, die ähnlich den bei den gewöhnlichen Selbstanschluf)-Fern- sprechanlagen gebräuchlichen Nummernschei ben ausgebildet sein kann, eine zweite Scheibe angeordnet sein, welche die Rufscheibe erst nach einer bestimmten Drehung frei gibt und bei dieser Drehung selbsttätig die Umschaltung von der einen auf die andere von zum Bei spiel zwei Wellen etwa durch Schliessung eines Relaisstromkreises hel-VOITUft. Statt dessen kann auch die Rufscheibe selbst zur Schliessung dieses Relahstromkreises ben utzt werden,
indem sie einen entsprechenden Kon takt erhält, der vor Herbeiführung des Anrufs zur Wirkung kommt.
Die Fig. <B>5</B> zeigt den selbsttätigen Wellen wechsel in einem Ausführungsbeispiel für drahtlose Telephonie, wobei angenommen ist, dass die selbsttätige Wellenunischaltung auf der rufenden Station vor sich geht mit der selben Stationseinrichtung wie in Fig. 4.
Die Steuerung des Relais<I>R"</I> Pt-. und l?" wird dadurch bewirkt, dass die Anschluss- leitung der Relais zur Batterie B über einen Schaltkontakt<B>U</B> geführt ist, der von der Anrufvorrichtung beherrscht wird. Die Anruf vorrichtung weist zu diesem Zwecke eine besondere Drehscheibe<B>D,1</B> auf, die mit einer Nase<B>N</B> versehen ist, welche bei Drehung der Scheibe auf den Kontakthebel<B>U</B> trifft und diesen schliesst.
Die Unischaltdrehscheibe D" sitzt lose auf der Achse der Rufdrehscheibe<B>D"</B> welche hinter der Unischaltseheibe D" derart angeordnet ist, dass sie erst nach Drehung der Umschaltscheibe uni den zum Schluss'e des Kontaktes<B>U</B> nötigen Winkel für die Ausführung des Anrufes freilegt und bedient werden kann. Die Uniselialtscheibe bleibt in der die Rufscheibe freigebenden Stellung, bis der Hörer R nach Beendigung des Gespräches wieder aufgelegt wird, der dann zum Beispiel eine Sperrklinke Z auslöst, welche die Um schaltscheibe in der Arbeitsstellung festhält.
Die Rufscheibe D" kann in der für gewöhn liche Selbstanschluss-Fernsprechstellen ge bräuchlichen Bauart als Fingerscheibe mit einer der Zahl der Teilnehmer der Anlage entsprechenden Anzahl von Löchern ausge bildet sein. Mit dem Finger in dem der ge wünschten Station zugeordneten Loch wird sie bis zu einem festen Anschlag gedreht und dann freigelassen. Bei der Rückdrehung gibt sie ein nur für diese Station bestimmtes Anrufszeichen. Beim Abheben des Hörers auf der gerufenen Station wird dort das ausgelöste Anrufsignat ausser Betrieb gesetzt und die Betriebsbereitschaft der Station herbeigeführt.
Die Aufhebung der Unischaltung der Wellen wird nach Beendigung des Gespräches da durch herbeigeführt, dass der Hörer R auf gelegt und dadurch die Sperrung Z der Um schaltscheibe D" ausgelöst wird, so dass diese Scheibe in die Anfangslage zurückkehren kann und die Öffnung des Umschalters<B>U</B> unter Federwirkung gestattet.
Infolge der Öffnung des Stromkreises der Batterie B werden die Relais<I>R.,</I> R# und Rg stromlos, was die Umlegung der von ihnen beherrschten Schalter in die Ausgangslage veranlasst. Bei Stationen für Drahtwellentelephonie treten an die Stelle der Antennen der Ausfüh rungsbeispiele der Schaltungen der Fig. 2-6 die entsprechenden an die Drahtleitungen anzu- schliess'enden Kopplungseinrichtungen.
Diese Schaltungsanordnungen sind ferner auch dann anwendbar, wenn mehrere Paare von umzu- schalt6iideil Wellen bei einer grösseren Zahl von Teilnehmern verwendet werden. Die Wellenumschaltung kann inatürlich sowohl durch Veränderung der Kapazität oder der Selbstinduktion der einzelnen Kreise bewirkt werden.
Circuit arrangement for building signs by means of high frequency waves with two-way communication and dialing calls, as well as with wave change. In radio telephony networks, in which the signaling is carried out by means of high-frequency waves wirelessly or along lines, it is necessary that each station is assigned at least one receive and several transmit waves (or vice versa), depending on how many stations should call each other directly or communicate with each other.
A wire wave telephoto system, for example, along power lines may show an example.
In Fig. <B> 1 </B> let <B> <I> A., </I> </B> <I> B </I> and <B> C </B> be three power stations each of which will be equipped with wired telephony along its high voltage lines. All three stations should be able to call each other and communicate with each other. The station <B> A </B> is assigned the reception wave 400 in, B the reception wave <B> 500 </B> in and C the reception wave <B> 600 </B> m.
So that <B> A </B> can communicate with B and <B> C </B> at will, it has to be equipped with the transmission waves <B> 500 </B> and <B> 600 </B> m of which she needs the <B> 600 </B> m wave when she <B> C </B> answers the call and the <B> 500 </B> m wave when she wants to call B.
The telephone station could now be set up in such a way that, for example, when station B has called station <B> A </B> with a wave length of 400 m, station <B> A </B> by means of a voting organ for Example of a varlometer that adjusts itself to the receiving wave of B, <B> 500 </B> m, on the transmitter side, and when <B> - </B> it is called by <B> C </B>, with the same tuning element on the transmission wave <B> 600 </B> m, the reception wave of C, from.
Regardless of whether he switched between speaking and listening or talking to the other, i.e. speaking and listening at the same time, as with the postal telephones, at least before answering, the person making the phone would first have to vote, because, for example, push-button setting should always </B> A temporary transmission wave alone, without retuning, would hardly be possible with such a <B> '</B> individual tuning device, because the fixed shaft tuning elements can only be adjusted during assembly through very tedious work, but probably not at all precisely will <B> C </B>,
that for each transmission wave, i.e. at <B> A. </B> z. B. <B> for 500 </B> and <B> 600 </B> in the tuning means (Varioineter) must remain in the same place. So here too, apart from the push button or switch setting, it would have to be adjusted. This tuning handle, which can easily be forgotten when switching from one wave to the other and then suddenly makes communication with the station from which it was called, impossible, cannot be spared.
According to the present invention, separate tuning means (vario ineter, capacitors) or both are now to be seen for each shaft, which are completely independent of one another. When setting up the station, each shaft can then be set independently of the other, so that a pure switch or push-button setting is possible.
The switch that takes over the shaft setting can even be set up in such a way that it only releases the tuning means that changes the shaft to which it is set and blocks the tuning means of the other shaft.
An example of a wireless transmission circuit for two interchangeable waves is shown in FIG. 2, in which the antenna and coupling respectively. Tuning systems are divided into two parts, the antenna arrangement is grounded at the connection point of the two parts, and special, additional tuning means, as well as coupling parts of different sizes are switched on for each wave.
Here, for example, <B> A </B> and A 'are the antennas that transmit the waves to the line, <B> 8p </B> with their branches are the fixed antenna coils, V, and V- die Variometer for tuning the small CQ and large (Vg) waves (e.g.
B. <B> 500 </B> and <B> 600 </B> m). The switch <B> S </B> switches in the drawn position.1, in which it is moved by shifting in the direction of the arrow fg, only the large variety <B> E, </B> in the antenna, at the same time of course also the corresponding tuning organs and stages of the vibration generator, only the anode coil <B> A, </B> with its branches is shown here.
When setting up the station or when the station is finished during operation, the large shaft can now be conveniently adjusted according to the current indicator <B> A. "</B> without having to be readjusted again.
V, does not affect the wave at all. In position 2, in which the switch <B> k9 </B> is moved by moving it in the direction of the arrow <B> t ', </B>, V, is switched to the antennas and F # has no effect. The switch <B> 8 </B> can be set up in such a way that it blocks a turning of the variometer <B> V, </B> in position <B> 1 </B> and the variometer 11-1 in position 2 - kiert when it is in position <B> 1 </B>,
so that errors in the establishment cannot occur at all.
Fig. 3 shows the same arrangement by means of capacitors for wire-less receivers, the mode of operation of which can be understood without description. A, Ai are the antennas, < B> <I> C, </I> </B> Ci the main capacitors, <B> 0 '. </B> and C'g adjustable additional capacitors for the large and <B> C, </B> and < B> C2, - </B> adjustable additional capacitors for the small wave, L the coupling, <B> 8 </B> the switch and <B> G </B> the tube with telephone T. The operation of the switch can can of course be done automatically or by hand.
It is not necessary that the switched off or on switched voting means. are constantly changing, fixed levels are often sufficient.
Fig. 4 shows an embodiment of the invention in which the switching of two interchangeable waves is effected by a relay that can be remotely controlled. The wireless station here consists of the transmitter <B> 8 </B> and the receiver <B> E. </B> These two devices each have an antenna T. T ". The transmitter also contains a Kop plungsspule L", which can be switched completely or only partially in the antenna circuit by a relay Rr.
A relay R "is provided in the receiver E, by means of which the capacitor Q or the capacitor C- can be connected to the coupling L". A relay R. "is arranged in the transmitter for switching the grid circle, which allows the grid coil L of the vacuum tube T # to be switched on in whole or in part. In the receiver, the relay R is also used to switch the grid circle of the vacuum tube V "from capacitor 3 # to effect capacitor K-.
The remaining parts of the transmitter and receiver are not shown in detail and can receive the usual imple mentation. The relays receive power from the battery B in series or. Parallel connection via a switching contact <B> U </B> which is closed, for example, manually or in some other way.
In the transmitter, in series with the switching contacts of the relay R, <B> each </B>, a variometer n or -V, aii, the coupling coil L "or its partial branch is connected, while in the receiver <B> E </ B > the capacitors Og and <B> C, </B> can be alternately connected in parallel to form a capacitor C and the capacitors K, and <B> Kg </B> to form a capacitor K. The circuit is made in this way that the relay <B> B,
</B> only that of the two <B> 17, </B> respectively. <B> n </B> in the circuit that is responsible for the wave that has just been set. A rotation of the other variometer cannot cause any change in the deflection of the antenna current device. Also, after setting the variometer T7, - and T #, the transmitter is always tuned to the correct - \ Velle when switching, without the need for retuning.
In general, in the speech receiver <B> E </B> becomes through the relay Pi, to the capacitor <B> E </B> only the capacitor <B> Q </B> or the capacitor Cg and to the capacitor -Tü the capacitor I # C, or the capacitor K, for the antenna or. Grid circuit connected in parallel.
Here, too, it is prevented that a rotation of the non-associated capacitor causes a change in the reception volume, and at the same time with a corresponding setting of the additional capacitors C, 1, K, and <I> K, </I> the correct reception wave is set for each switch position without the need for re-tuning.
The circuit according to FIG. 4 is used, for example, in such a way that the station is set in the calling or idle position by the variometer V to a reception wave of 500 m. The station now wants If you call and speak to another station to which a receive wave of <B> 500 </B> in and a transmit wave of 400 m is assigned, the waves must be exchanged on the station in FIG. 4.
For this purpose, the switch <B> U </B> is closed, where the relays R "and R", as well as 1?, G receive current from the battery B and are excited so that they flip their switches If the transmitter <B> 8 </B> is switched to the transmission wave from <B> 500 </B> in, the variometer Vg connected over the entire coupling coil L is switched on. At the same time, only part of the gridded coil <B> L, </B> is switched on by the relay Rg.
In the receiver <B> E </B>, on the other hand, a switch is made to the 400 m shaft by using the relay <B> B, </B> instead of the capacitors <B> C, </B> and <B> E < / B> the capacitors <B> Q </B> and K, to the antenna T, connects. The station in FIG. 4, which now sends after wave change with wave <B> 500 </B> m and receives with wave 400 m, can now with the station called by it, which with wave <B> 500 </B> > m receives and sends in with wave 400, and with no wave change taking place after the usual call into conversation.
If, on the other hand, the station in FIG. 4, which, as mentioned, is set to the transmission wave 400 m and the reception wave <B> 500 </B> m, is to be called by another station, then this second station must change the wave in such a way that it transmits with the wave <B> 500 </B> m and receives with the wave 400 in, in order to be set to the corresponding wave sizes of the station of FIG.
The counter-communication itself takes place in the usual way, and the stations are switched and equipped for this purpose in a known manner, which is not shown in the drawing for the sake of simplicity. It can also be ensured that the receiver can be picked up and received in the rest or receiving position of the station without the transmitter sending out waves. This is achieved in that a special switch is provided, by means of which the transmitter can expediently be influenced via a relay in such a way that it is set out of oscillation.
This goal can be achieved in the simplest way by the fact that the relay, which in the transmitter effects the wave switching in the grid circle, is excited by a key Z, so that it switches the grid coil, even if in the antenna of the transmitter and in the receiver no switchover is effected. If such a wrong transmission wave is set, the transmitter is put out of vibration so that the receiver can be picked up and received without the transmitter emitting waves.
Instead of setting the wrong grid wave, the intended effect can also be achieved by short-circuiting the grid, or interrupting the anode voltage, or the heating circuit, but these measures are inferior to the use of the grid circuit in terms of simplicity.
In a further embodiment of the invention it is to be achieved that the mutual adaptation of the waves of the calling and the called station is effected independently of the attention and action of the officer or participant operating the station, whereby the speed and security of the operation is increased .
This is achieved, for example, by the fact that the wave switching on the calling station is automatically and automatically brought about by operating the device to be used to initiate the call.
If the wave switching is carried out on the calling station, the Rufvorriehtung must be designed so that when the call is made by the Rufvor device itself, which is moved by hand, or by solving a locking ZD that blocks this device, the waves are switched by means of the Example by the Rufvor direction when setting or by the Sperrmitte1 when solving a contact is closed that completes the circuit of a changeover relay. The dialing call itself can be done in any suitable way, for example by different call signs.
In order to effect the wave switching when a call is made, a second disk can be arranged on the call device in front of a disk which is used to make the call and which can be designed similar to the number disks used in conventional self-connecting telephones is only released after a certain rotation and with this rotation automatically switching from one to the other of, for example, two shafts by closing a relay circuit hel-VOITUft. Instead, the call disc itself can be used to close this relay circuit,
by receiving a corresponding contact that takes effect before the call is initiated.
FIG. 5 shows the automatic wave change in an exemplary embodiment for wireless telephony, it being assumed that the automatic wave switching on the calling station takes place with the same station equipment as in FIG. 4.
The control of the relay <I> R "</I> Pt-. And l?" is caused by the fact that the connection line of the relay to battery B is routed via a switching contact <B> U </B>, which is controlled by the call device. For this purpose, the call device has a special turntable <B> D, 1 </B> which is provided with a nose <B> N </B> which, when the disk is rotated, onto the contact lever <B> U < / B> hits and closes it.
The switching disk D ″ sits loosely on the axis of the calling rotary disk <B> D ″ which is arranged behind the switching disk D ″ in such a way that it is only after rotation of the switching disk and at the end of the contact <B> U < / B> the necessary angle for the execution of the call can be exposed and operated. The Uniselialt disc remains in the position releasing the call disc until the handset R is hung up again after the call has ended, which then triggers a pawl Z, for example, which the Um holding the indexing disc in the working position.
The call disk D ″ can be designed as a finger disk with a number of holes corresponding to the number of subscribers in the system. With the finger in the hole assigned to the desired station, it is up to one When turned back, it gives a call signal that is only intended for this station. When the receiver is picked up on the called station, the call sign triggered there is deactivated and the station is ready for operation.
The cancellation of the unconnection of the waves is brought about after the end of the conversation because the listener R hangs up and thereby the lock Z of the switching disk D "is triggered, so that this disk can return to the initial position and the opening of the switch <B > U </B> permitted under spring action.
As a result of the opening of the circuit of battery B, the relays <I> R., </I> R # and Rg are de-energized, which causes the switches controlled by them to be switched to the starting position. In stations for wire-wave telephony, the antennae in the exemplary embodiments of the circuits in FIGS. 2-6 are replaced by the corresponding coupling devices to be connected to the wire lines.
These circuit arrangements can also be used when several pairs of switchable shafts are used with a large number of participants. The wave switching can of course be effected by changing the capacitance or the self-induction of the individual circuits.