CH103906A - Verfahren zur Herstellung von lichtempfindlichen Schichten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lichtempfindlichen Schichten.

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CH103906A
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Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/54Diazonium salts or diazo anhydrides

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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     lichtempfindlichen    Schichten.    Zur Herstellung     von        sogenannten    Licht  pauspapieren,     die    für die     Gewinnung    vom  negativen .oder positiven Kopien dienen, kam  bisher im     ;allgemeinen    nur das     sogenaaute     Eisenverfahren in Frage:. Ferner hat man be  reits gewisse     Diazoverbindungen    für die Her  stellung vom     Lichtpaus-    oder photographi  schen Papieren verwendet.

   Die nach     diesem     Verfahren erhältlichen Papiere sind     zum    Teil  nicht besonders     lichtempfindlich,    zum Teil  nicht genügend     beständig,    zum Teil sind sie       beides    nicht.  



  Es ist nun gefunden worden,     @dass    die -am  Licht ausbleichenden     Diazaanhydride    sich zur  Erzeugung von     lichtempfindlichen    Schichten  für die Gewinnung     vom    Lichtbildern beson  ders eignen,     weil    sie einerseits einen hohen  Grad von     Lichtempfindlichkeit    besitzen, an  derseits sehr beständig sind.  



       Gegenstand    der Erfindung     ist        deAmnach     ein Verfahren zur Herstellung von     hohtemp-          findlichen    Schichten .auf     geeigneten    -Unter  lagen, wie z. B. Papier, Glas oder Film, die  sowohl für     Lichtpauszwecke,        alsauch    für die  Herstellung von photographischen Bildern       Verwendung    finden können.

      Das Verfahren     beruht    darauf, dass die Un  terlage, insbesondere Papier, mit     einer    Schicht  von     am        Lioht    ausbleichenden     Di.azoanhydri-          den    überzogen     wird.    Im     allgemeinen        geschieht     dies in der Weise, dass eine     wässerige    Lösung  der     genannten        DiazoanhydTide    zum     BeispiJ     auf Papier aufgestrichen wird,

   wobei die An  wendung eines Kleb- oder     Bindemittels    nicht       nötig    ist. Doch könnte die Herstellung der  Schicht     .auch    durch Überziehen der Unterlage  mit     einer    die     Diazoanhydride    enthaltenden  Emulsion, oder zum Beispiel durch     Einreiben     der Unterlage mit     Diazo.anhydriden    ge  schehen.  



  Als am Licht ausbleichenden     Diazoanhy-          dride    kommen hauptsächlich die     Sulfosäuren     der     Naphtalin-1    - 2- oder 2.     1-Diazo,anhydride     oder deren Derivate, vorzugsweise Halogen  oder     Nitroderivate,    in Frage.

   Wird eine mit  einer derartigen Schicht versehene Unterlage  wie Papier, Glas, Film oder dergleichen, un  ter     einem    Positiv dem     Lichte    ausgesetzt, so  wird die     D.iazoverhindung    an denjenigen Stel  len,     wo,das        Licht    freien Zutritt hat, zerstört,  derart,     d.ass    sie nicht mehr in der Lage ist,  mit     Azofarbstoffkomponenten    zu kuppeln.

        Man erkennt die völlige Zerstörung in dem  völligen Ausbleichen der     :gelbgefärbten        Dia-          zoverbindung.    An denjenigen Stellen, wo sich  die     undurehlässigen_    Stellen der Bilder befin  den, hat das Licht keinen oder nur unvoll  kommenen Zutritt. Infolgedessen bleibt     d:ac     darunter befindliche     Diazoanhydrid    befähigt,  mit     Azof.arbstoffkomponenten    zu kuppeln.

    Wird daher eine derart belichtete Schicht in  ein Bad einer     Azofa.rbstoffkomponente,    dem  etwas Alkali zugesetzt ist, eingebracht, so  tritt Kupplung und infolgedessen     Azofa.rb-          stoffbildung    an den nicht belichteten     .Stellen     ein.

   Es     entsteht    daher     bei    Gebrauch einer  nach dem     vorliegenden    Verfahren     hergestell-          ten        lichtempfindlichen    Schicht unmittelbar  ein positives     Bild.    Wendet man beispiels  weise als     Entwicklungskomponente        Resorcin     an, so erhält man schöne rote     Tö?ie.     



  Es hat sich dann weiter gezeigt, dass es  nicht     einmal    nötig ist., die     Azofarbstoffkorm-          ponente    nachträglich mit der     belichteten     Schicht in Verbindung zu bringen, sondern  dass es ohne     Beeinträchtigung        der        tVirkung     und ohne Bildung von Schleier beim Ent  wickeln möglich ist, gleichzeitig mit den     Dia-          zoa.nhydriden    auch die     Azofa.rbstoffkompo-          nente    auf der Unterlage aufzubringen.

   Man  kann also die     Diazoanhy        dri,cl,e    mit. der     Azo-          farbstoffkomponent.e,    z. B.     Resorein,        Phloro-          gluein,        Methylphenylpyra.zolo7.    in etwa mo  lekularem Verhältnis in gemeinsamer Lösung  auf die Unterlage     auftragen.    Im eine beson  ders lange Haltbarkeit der lichtempfindlichen  Schicht zu sichern, kann der Lösung noch  eine geringe Menge einer Säure, z. B. Wein  säure oder Zitronensäure, zugefügt werden.  



       Bringt    man eine auf     fliese    Weise herge  stellte     lichtempfindliche    Schicht unter ein zu  kopierendes positives Bild und belichtet, so  kann man den entsprechenden positiven Ab  zug in der Weise erzeugen, dass man die  Schicht entweder in die     wässerige    Lesung  eines Alkalis, z. B. Natronlauge, Soda, Kalk  hydrat oder     Ammoniak    bringt, oder noch  zweckmässiger,     indem    man sie     einfach    einer  Atmosphäre von     Ammoniakgas    aussetzt, zum  Beispiel in     einfachen    Fällen in den obern Teil    einer     Ammoniakflasche    einführt.

   Man     erhäl     in dem     zuletzt    genannten Falle, ohne     Anwen          dung    irgendwelcher     Flüssigkeit,        ebenfalls    so       fort    ein intensives     positives-Bild..    -  Die     Entwicklung    des Bildes kann     aber     noch in anderer Weise geschehen.  



  Wie bereits erwähnt, werden die     Diazo-          anhydride    durch Einwirkung des Lichtes zer  stört. Bevor die     völlige    Zerstörung eintritt;  bildet sich jedoch eine Verbindung,     die    mög  licherweise eine     weitere        Hydroxylgruppe    ent  hält, jedenfalls aber befähigt     ist,    mit den un  veränderten     Diazoanhydrid    zu kuppeln.

    Bringt man daher     die    lichtempfindliche  Schicht:, die lediglich aus einem     Diazoa.nhy-          drid    ohne     Zumischung    einer     Azofarbstoff-          kompo        ente    besteht, so lange     unter    ein Posi  tiv, bis das     Diazoaiihydricl    unter den belich  teten Stellen     ausgebleicht    ist, und setzt dann  die Schicht nach Wegnahme des Positives  noch kurze Zeit dem Lichte aus,

   so kuppelt  das an den nicht     belichteten    Stellen noch vor  handene     Diazoa.nhydrid    mit dem durch das       Na,chbeli@ahten    in eine     Azofa.rl)stoffl=omlio-          nente    umgewandelten Teil des     Dia,zoa,nhy-          drids.    Es     entsteht    auch in :diesem Falle bei  der     Einwirkung    von Alkali ebenfalls ein po  sitives Bild.

   Man. kann solche Bilder     auch     ohne besondere     Nachbelichtung    in der Weise  erhalten, dass man die Kopie in vollem Son  nenlicht oder im     elektrischen    Licht -mit Alkali       entwickelt.    Lediglich unter Verwendung von  im Licht ausbleichenden     Diazoa,nhydriden     und ohne jede besondere Weiterbehandlung  können auch Positive von Positiven in der  Weise erzielt werden,     d@a.ss    man die unter  einem Positiv     belichtete    Schicht nach der Be  lichtung nochmals kurze Zeit dem Licht aus  setzt und das Bild dann einige Zeit im Dun  keln, z. B. einer     Schublade,    aufbewahrt.

   Nach  einiger Zeit entstehen dann von selbst an den  Stellen, an denen nur eine teilweise Zerset  zung des     Dia.zoanhydrids        stattgefunden    hat,  also an den Stellen, über denen sich Linien  der Zeichnung befunden haben, Färbungen.  



  Mit Hilfe der     gemässe    vorliegendem Ver  fahren erhältlichen Schichten kann man auch      von     einem.    negativen     Bilde    eine positive Ko  pie erzeugen, wenn man     'die    Schicht im beson  deren     wie    folgt herstellt.

   Man führt ausser den       Diazoanhydriden    noch ein     säurebindendes     Mittel in die     lichtempfindliche        Schicht    ein,  zweckmässig in der Weise, dass man .die  Schicht -des     Dia,zoanhydrids    vor der Belich  tung in eine Lösung von     Alkalien    oderessig  sauren Salzen     bringt    und dann trocknet.

   Un  ter einem Negativ' belichtet,     entsteht    dann  unter den     liohtdurchlässigen    Stellen ein so  fort sichtbares     Positivbild,        weil,der    am     Licht     zerstörte Teil der     Diazoverbindung        in        eine          Azofarbstoffkomponente        übergeht    und     unter     der     Einwirkung    des säurebindenden Mittels       sofort    mit dem     unveränd-erten    Teil der     D,

  iazo-          verbindung    kuppelt. Durch     Auswaschen    der       lichtempfindlichen    Schicht,     wodurch    die  nichtbelichtete     Diazoverbindung    entfernt       wird,        wird    das Bild     fixiert.    Für dieses Ver  fahren können auch solche     Diazoverbindun-          gen    verwendet werden, die am Licht nicht  rein .ausbleichen.  



  Man kann daher mit den nach dem vor  liegenden Verfahren     erhältlichen    lichtemp  findlichen Schichten, sowohl Positive als Ne  gative von .der     geichen    Vorlage erzielen. Setzt  man den     Diazoanhydriden    ausser     denn    säure  bindenden Mittel noch eine     Beize,        wie    zum       Bt:ispiel        Brechweinstein,    zu, so     erhält    man       Schichten,    die die     Lichtempfindlichkeit    des  Chlorsilbers fast um das Doppelte übertref  fen. Man kann .das     Farbstoffbild,auch    tönen,  z.

   B.     reit        Bichromat,    Oxydationsmitteln und  dergleichen. Diese     Körper    können auch der  Schicht einverleibt werden.  



  Mit dem     nach    dem vorliegenden Verfah  ren erhältlichen     lichtempfindlichen    Papier  kann man von     Positiven        aunch        negative    Ko  pien gewinnen, wenn man das lichtempfind  liche Papier mit .der     lichtempfindlichen     Schicht nach unten .auf das Positiv legt und  durch die     lichtempfindliche    Schicht hindurch  belichtet. Zu     diesen    Zweck soll das die licht  empfindliche Schicht     tragende    Papier     trans-          parent    sein. Es kann auch durch Films oder  dergleichen ersetzt werden. Man erhält eine  sogenannte Reflexkopie.

      Die mit     nach    den     vorstehenden    Verfahren  hergestellten     lichtempfindlichen    Schichten       erhältlichen    Bilder     sind.für    ,die     gewöhnlichen     Zwecke genügend geeignet. Sie sind jedoch  wasserempfindlich, so dass sie zum     Beispiel     im Regen .auslaufen.

   Führt man jedoch in die  Bildschicht gewisse Metallsalze ein, insbeson  dere solche des Kupfers,     Nickels,    Eisens,  Mangans oder     Quecksilbers,    so erhalten die  Bilder eine ganz     erhebliche    Widerstands  fähigkeitgegen die Einwirkung von Wasser,  so     @lass    sie praktisch     völlig        wasserbeständig     sind. Durch     Einführung    solcher Metallsalze  dürften     wahrscheinlich    die     Metallverbindun-          gen    der     entsprechenden        Dia,zoanhydride    oder  der Farbstoffe entstehen.

   Die     Metallsalze          können    entweder     gemeinsam        anit,den        Diazo-          anhydriden    oder den     Farbstoffkomponenten     in     einer        einzigen    Lösung,     oder    für sich auf       die        Unterlage        .aufgebracht    werden,

   .oder     -sie     können     .auch    .allein oder in Gemeinschaft     mit     der     Azofarbstoffkomponente    und     eineue        ge-          gebenenfalls        nachträglich    zugesetzten     Alkali     in ein Bad gebracht werden, in .dem das     be-          lichtete        Bild    entwickelt     wird.    Auch wird die       Lichtechtheit    solcher Bilder,     insbesondere          @dureh    Kupfer- und Nickelsalze,

   ebenfalls ver  bessert. Auch die Farben sind je nach der An  wendung der verschiedenen Metallsalze ver  schieden, so dass man     verschiedenartige    Farb  töne erzeugen kann. Man     kann    zum     Beispiel     aus dem chlorierten     1-Diazo-2-oxynaphtalin-          4-sulfosäüreanhydrid    und     Resorcin    mit     Zink-          und        Aluminiumsalzen    sehr reine rote, mit       Kalksalzen    blaurote, mit     Eisensalzen    bräun  liehe,

   mit     Mangansalzen    schwarzblaue und  mit Kupfersalzen     rotviolette    Töne erhalten.  



  Ferner hat sich gezeigt, dass lösliche     Kalk-          salz.e,    die vorzugsweise der     Schicht    einver  leibt werden können, insbesondere     Chlorcal-          cium,    eine schnellere     Entwicklung    der herge  stellten Pausen, sowohl in     Ammoniakgas,        als     in andern wässerigen Bädern bewirken.

           Beispiel        r:       Geeignetes Papier wird mit einer Lösung  von 2,5     gr        1-Diazo-2-Naphtol-4-Sulfosäure-          anhydried    in 1 Liter Wasser     bestrichen.        Nach              dem.        Trocknen    ist das Papier gebrauchsfertig  und dauernd haltbar.  



  In derselben Weise können     .andere        Diazo-          anhydride,    wie -das 2     .1-Diazooxy-3    .     6-naph-          ta.lin-:

  disulfosäureaahydrid,    das     m-Bisdiazo-p-          diphenola.nhydrid        (Ber.    21, S. 3333),     Tetrazo-          diphenol        (Ber.    21, S. 3333), oder das     Inda-          zo-Itriazolen        (Ber.    32, S. 1779 und.     Ber.    21,  S. 3333)     verwendet.    werden. Beim Gebrauch  kann das Papier nach -der Belichtung unter  einem Positiv in eine     alkalische    Lösung von       Resorcin    gebracht werden.

   Es entsteht ein  positives     violettes        Bild.     



  <I>Beispiel 2:</I>       1-Diazo@-2-o3#ynaphtalin-4-sulfosäure:anhy-          drid''    wird     in    einer     G:elatinelösung    mit Brech  weinstein und Soda, versetzt und damit Pa  pier oder Films     lichtempfindlich        gemacht.     Das     Diazopa:pier    kann     auch    erst     unmittelbar     vor Gebrauch mit Alkali behandelt werden.  



  Nach der Belichtung eines solchen Papiers  unter einem Negativ und Auswaschen des  Papiers in verdünnter     Sodalösung        entsteht     ein Positiv.  



  <I>Beispiel 3:</I>  20     Gewichtsteile        1-Diazo-2-oxynaplita:lin-          4-sulfosäureanhydrid    und 5     Gewichtsteile          )Veinsäure    werden in 800 Teilen Wasser ge  löst, und dazu eine Lösung von 10 Gewichts  teilen     Resorein    in 200 Teilen Wasser zugege  ben. Mit dieser Lösung wird das Papier in der  üblichen 'Weise bestrichen und getrocknet.  



  An Stelle des     Resorcins    können äquiva  lente Mengen     Phloroglucin,        Ph-eny@methyl-          pyra.zolon    oder ähnliche     Azofarbstoffkompo-          nenten    angewendet werden und .an Stelle der  Weinsäure, Zitronensäure und dergleichen.  



  Mit solchem Papier erhält .man von     einem          Positiv    ein Positiv.  



  <I>Beispiel</I>  20     Gewichtsteile    chloriertes     1-Diazo-2-          oxynaphtalin-4-sulfosäureanhydrid    und 10       Gewichtsteile        Resorcin    werden in 700 Ge  wichtsteilen Wasser gelöst und dazu eine Lö  sung von 60     Gewichtsteilen    Kupfervitriol in  300     Gewichtsteilen    Wasser gegeben. Mit die-         ser    Lösung wird eine Unterlage in der     übli          chen    Weise bestrichen und     fertig    gemacht.

    <I>Beispiel 5:</I>  20     Gewichtsteile    -chloriertes     1-Dia.zo-2.          oxynaphta.lin-4-sulfosäureanhydrid    und     1t1     Gewichtsteile     Phloroglu!cin    werden in 700     Ge.          wichtsteilen        Z@Tasser    gelöst und dazu eine Lö  sung von 60 Gewichtsteilen     Kupferchlorid     und 75 Gewichtsteilen     Chlorcalcium    in 300       Gewi.ahtsteilen        ZVa.ssergegeben.    Mit dieser  Lösung wird eine     Unterlage    in der üblichen  Weise bestrichen und fertig gemacht.  



  <I>Beispiel 6:</I>  17     Gewichtsteile        1-Dia:zo-2-oxyna.phtalin-          4-sulfosäurea.rihydrid    und 10     Gewriehtsteile          Resorcin    werden in 700 Gewichtsteilen Was  ser gelöst und     dazu    eine Lösung von 50     Ge-          ,vi:chtsteilen        Nickelsulfat    in 300 Gewichtstei  len Wasser gegeben. Mit dieser Lösung     wird     eine Unterlage in der üblichen Weise bestri  chen und     fertig    gemacht.  



       Beispiel.   <I>7:</I>  20 Gewichtsteile chloriertes     1-Dia.zo-2-          oxyna.phta.lin-4-sulfosäureanhydrid    und 10       Gewi.chtstcile        R:esorcin    werden in 700 Ge  wichtsteilen Wasser gelöst. und dazu eine Lö  sung von 60     Cre-#vielilstwilen        Man:ganchlorür     in 300     Crew-i@üht:,teilen        @#@rasser    gegeben. Mit  dieser Lösung wird eine Unterlage in der       üblichen    Weise     bestrichen    und fertig     ge#maeht.     



  Nach der Belichtung kann das Bild     in     einer wässerigen     Alkalilösung,    zum Beispiel  einer solchen von     Kalkhydrat    oder Am  moniak (von 5 bis 10 %     N$;    Gehalt), oder  auch in einer     Ammoniakgasatmosphäre    ent  wickelt werden.  



  Auf diese Weise erhält man mit dein nach  den Verfahren der Beispiele 4 bis 7 herge  stellten Papier ebenfalls ans einem Positiv  ein Positiv.         Beispiel   <I>8:</I>    17 Gewichtsteile     1-Diazo-2-oxynaphta.lin-          4-sulfosäurea.nhy@dricl    und 10     Gewichtsteile          Resorcin    werden in 1000 Gewichtsteilen Was  ser gelöst.

             Die        mit    dieser Lösung     bestrichenen    Pa  piere     und    dergleichen werden nach dem Ko  pieren entweder in einem Bade von Kalk  hydrat oder von 5     bis        10-prozentigem    Am  moniakwasser zur     Entwicklung    gebracht, ge  spült und dann in einem Bade von 5 Ge  wichtsteilen Nickelsulfat in 100     Gewichtsteile     Wasser nachbehandelt und gespült.

   Man kann  die Kopien auch in einem     ammoniakalischen     Kupferbade, bestehend aus 2     Gewichtsteilen     Kupfervitriol, gelöst in 80     Gewiehtsteilen     Wasser, und 20     Gewiehtsteilen        tone.    Am  moniakwasser     entwickeln.    Hierauf wird ge  spült.  



  <I>Beispiel 9:</I>  <B>0</B>     Gewichtsteile        chloriertes    1 -     Diazo-2-          2          oxynaphtalin-4-sulfosäureanhydrid    werden in  1000 Gewichtsteilen Wasser gelöst.  



  Mit dieser Lösung     bestrichenes    Papier  wird nach dem Kopieren in einem Bade ent  wickelt, das aus einer     Lösung    aus 2,5 Ge  wichtsteilen     Resorcin    und 5 Gewichtsteilen       I%upfervitriol    in 80 Gewichtsteilen Wasser       besteht,    dem 20     Gewichtsteile        konz.        Am-          moniak    hinzugegeben ist. Nach der Entwick  lung werden die Kopien     in.    Wasser gespült.

    Man kann ,auch in einem Bade aus 2,5 Ge  wichtsteilen     Resoroin,    20     Gewichtsteilen        konz.     Ammoniak und 80 Gewichtsteilen Wasser  entwickeln. Darauf spült man und     behandelt     die Kopien in einem Bade von 5 Gewichts-    teilen Kupfervitriol in 100     Gewichtsteilen     Wasser nach, worauf     nochmals    gespült wird.  



  Auch nach den Beispielen 8 und 9 erhält  man aus     einem    Positiv ein Positiv.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von licUtemp- findlichen Schichten auf geeigneten Enter- lagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Un terlage mit einer Schicht am Licht ausblei chender Diazoanhydride überzogen wird. UNTERANSPR-CCHE: 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage mit einer :Schicht von Diazoanhydriden und einer Azofarbsto.ffkomponente über zogen wird. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der liohtemp- findlicUen Schicht ein Alkali zugesetzt wird. B.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der lichtemp findlichen Sohicht eine Beize zugesetzt wird. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss, Metallsalze der lichtempfindlichen Schicht zugefügt wer den.
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