CH117582A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Durchschriftkopien auf Schreibmaschinen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Durchschriftkopien auf Schreibmaschinen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J17/00—Mechanisms for manipulating page-width impression-transfer material, e.g. carbon paper
- B41J17/02—Feeding mechanisms
- B41J17/08—Feed independent of the record-paper feed
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Durchschriftkopien auf Schreibmaschinen. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur Herstel lung von Durchschriftkopien auf Schreib maschinen.
Die jetzt allgemein übliche Methode, auf jede Durchschriftkopie bezw. das hierfür be stimmte Blatt ein Farbblatt, z. B. gohlen- papier oder dergleichen, aufzulegen, bringt den Nachteil mit sich, dass das Farbblatt mit den Papierlagen geschaltet und darum nur zeilenweise, also nur teilweise abgenützt wird. Ein Teil des Farbblattes geht dann meist unausgenützt verloren. Nebstdem ist ein Verschmieren der Durchschriftblätter durch die Farbblätter beim Einspannen und Zeilenschalten meist unvermeidlich.
Nicht selten kommt es auch vor, dass ein Farbblatt oder mehrere beim Einspannen zum Teil um gefalzt werden, so dass an der betreffenden Stelle die Durchschrift fehlt.
Diese Übelstände treten beim Gegenstand vorliegender Erfindung nicht auf. Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung wird ein nur zum Teil zwischen die Papierlage gehal tenes Farbblattband beim Zeilenschalten stillgehalten und der gleiche Streifen des -stillgehalten wird so lange zur Durch schrift benützt, bis er abgenützt ist. Nach Abnützung dieses Streifens wird das Farb- blattband weiterbewegt, so dass der abgenützte Streifen aus dem Druckbereich und ein unbe- nützter Streifen in den Druckbereich rückt.
Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung besteht darin, dass bei der Papierwalze der Schreib maschine ein aufgerolltes Durchschreib-Farb- blattband abrollbar angeordnet ist, von dem ein Teil so zwischen die Papierlagen gehalten wird, dass er beim Reihenschalten der Papier lagen nicht mitgenommen wird und dessen Berührung mit dem Schreibpapier ausserhalb des Druckbereiches durch eine den abgeroll ten Farbblattbandteil beidseitig umgebende Hülle verhindert ist.
Dank dieser Massnahmen kann das Durch schrift-Farbblattband über die ganze Fläche des benützten Querstreifens gleichmässig ab genützt werden und dieser, sobald er abge nützt ist, entweder durch Abreissen oder Weiterrollen des Farbbandes entfernt und ein unbenützter Streifen in den Typenbereich gerückt werden. Eine Verschmierung der Schreibblätter kann hierbei nicht mehr ein treten.
Vier verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung im Querschnitt schematisch dargestellt. ' Die Ausführung des Verfahrens geht aus der nachfolgenden Beschreibung der verschiedenen Ausfüh rungsformen der Vorrichtung hervor.
In der ersten Ausführungsform der Vor richtung nach Fig, 1. ist 1 die im Querschnitt bezeichnete Schreibwalze einer Schreib- niaschine. 2 ist das die Walze umgebende Papierführungsblech, welches an seinem obern Rande bei 3 befestigt ist. 4 ist das Typenfarbband. 0 ist. ein Oribrinalschreib- blatt, Y ein Blatt für die Durchschrift.
Gleichgerichtet zur Schreibwalze 1 ist ober halb derselben eine Stange 5 befestig, an welcher eine flache Blechhülle 6 angebracht ist, die die Schreibwalze ungefähr oberhalb des Typenbereiches tangiert, und am obern Teil eine Ausbauchung 6a hat, in welcher eine Rolle Kohlepapier h drehbar gelagert ist. Das Ende des Kohlepapiers ragt durch clie Hülle 6 hindurch und ein Querstreifen von ungefähr der Höhe des Typenbereiche Hängt unten aus dem zwischen den beiden Schreibblättern 0 und D' befindlichen, mit einem Schlitz versehenen Hüllenende heraus.
Lediglich dieser Querstreifen wird beim Schreiben zum Durchschreiben benützt und knmmt allein mit dem Schreibpapier in Be rührung. Ist er abgenützt, so wird er durch abschneiden oder Abreissen entfernt und die Rolle gedreht, so dass ein entsprechender Querstreifen des Kohlepapierbandes nach- rückt.
MTährend in oben beschriebenem Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 1 die Kohlepapier rolle K oberhalb der Schreibwalze vorn an geordnet ist, ist beim zweiten Ausführungs beispiel nach Fig. 2 die Kohlepapierrolle hin ter der Walze angeordnet.
Die Blechhülle 7 ist wieder an einer oberhalb der Schreib- walze befestigten Stange 15 angebracht, sie besitzt eine Ausbauchung 7a zur Aufnahme der Kohlepapierrolle K und einen gebogenen, die Schreibwalze umgebenden Teil, der bis nahe an den Typenbereich von unten heran reicht und zu dessen beiden Seiten die Schreibblätter 0 und D' liegen. Das Ende des Kohlepapierblattes tritt aus einem Schlitz am Ende der Blechhülle 7 nach oben heraus und erstreckt sich ungefähr über den Typen bereich. Die Gebrauchsweise dieser Einrich tung ist genau die gleiche wie für Fig. 1 be schrieben.
Bei der dritten Ausführungsform nach Fig. 3 ist .die Blechhülle 8 an einer oberhalb der Schreibwalze 1 sitzenden Stange ange bracht und umgibt die Schreibwalze ringsum bis auf ungefähr gleiche Höhe auf der Riick- seite derselben, so da.ss sie der untern Wal zenhälftenoberfläche parallel verläuft.
Ani vordern Ende besitzt die Hülle eine zylin drische Ausbauchung Sb und am riielLwärti- gen Ende ebenfalls eine zylindrische Erwei terung 8a, in welcher die Kohlepapierrolle K drehbar gelagert ist. Das Kohlepapierband durchläuft die Hülle H und wird in der Aus bauchung 8b wiederum auf eine von Hand zu drehende Rolle aufgerollt.
0 ist wieder das Originalsckreibblatt, D' das Durchschrift blatt, zwischen welchen beiden die Hülle 8 liegt, und 4- ist das Typenfarbband. Im Be reich des letzteren sind die beiden Blech wände der Hülle 8 durch Fenster 8c durch brochen, so dass der Durchschlag durch diese hindurch stattfinden kann. Ist das Kohle papierband auf dem hinter den Fenstern 8e liegenden Querstreifen abgenützt, so wird durch Drehen der Rolle in 8b ein Nachschub des Bandes bewirkt. welches sich hierbei in 8b aufrollt und in 8a abrollt.
Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform kann als Kombination der beiden Beispiele nach Fig. 1 und 2 angesehen werden und er laubt die gleichzeitige Anfertigung zweier Durchschriften. Zu diesem Zweck ist an der vordern Stange 5 eine Hülle 6 genau wie in Fig. 1, und an der hintern Stange 15 eine Hülle 7 ähnlieli der in Fig. 2 angebracht.
D- ist das direkt der Schreibwalze 1 anlie gend(, zweite Durchschriftblatt, D' das erste Durchschriftblatt, zwischen beiden 'liegt die vordere Hülle 6 mit dem nach unten heraus hängenden gohlepapierband K. Die hintere Hülle 7 umgibt das Durehschriftblatt D' an der untern Walzenhälfte und erstere ist aussen vom Originalblatt 0 umgeben, zwischen wel chen beiden Blättern sich das aus der Hülle 7 nach oben heraustretende gohlepapierband K' befindet.
4 ist das Typenfarbband, in des sen Bereich sich die beiden Kohlepapierbän- der mit ihren Endquerstreifen überdecken.
Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen kann durch Verwendung eines doppelseitigen Farbblattbandes eine Durchschrift mehr auf Transparentpapier mit Spiegelbildschrift auf der Rückseite erzielt werden, indem das be treffende Transparentblatt direkt hinter dem Originalblatt eingespannt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Durch schriftkopien auf Schreibmaschinen mit- telst über jedem Durchschriftblatt an geordnetem Farbblatt, dadurch gekenn zeichnet, dass nur ein Teil des als Band ausgebildeten Farbblattes zwischen die Papierlagen eingelegt gehalten wird, beim Zeilenschalten der Papierlagen das Farbblattband stillgehalten und erst ge schaltet wird, wenn der in Schreiblage befindliche Teil abgenützt ist.1I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanpruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Papierwalze der Schreibmaschine ein aufgerolltes Durchschreib-Farbblattband abrollbar an geordnet ist, von dem ein Teil so zwi schen die Papierlagen gehalten wird,dass er beim Reihenschalten der Papierlagen nicht mitgenommen wird und dessen Be rührung mit dem Schreibpapier ausser halb des Druckbereiches durch eine den abgerollten Farbblattbandteil beidseitig umgebende Hülle verhindert ist. UNTERMSPRüCI-TE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da ' durch gekennzeichnet, dass jeder Quer streifen am Ende des Farbblattbandes zwischen die Papierlagen eingelegt ge halten und nach seiner Abnützung ab gerissen wird. 2.Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oberhalb der Schreibwalze befestigten Stange eine die Walze oberhalb des Ty penbereiches vorn tangierende Blechhülle angebracht ist, welche am obern Ende eine walzenförmige Ausbauchung zur Aufnahme der drehbar gelagerten Farb- blattbandrolle und am untern Ende einen Schlitz zum Austritt des Farbbandes nach unten aufweist.3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oberhalb der Schreibwalze befestigten Stange eine die untere Walzenhälfte um gebende, bis unten an den Typenbereich. sich erstreckende Blechhülle befestigt ist, welche am obern Ende eine zylin drische Erweiterung zur Aufnahme der drehbar gelagerten Farbblattbandrolle und am untern Ende einen Schlitz zum Austritt des nach oben herausragenden Farbbandes aufweist.Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oberhalb der Schreibwalze befestigten Stange eine die Schreibwalze umgebende und an deren unterer Hälfte anliegende Blechhülse angebracht ist, welche am hintern Ende eine zylindrische Erwei terung zur Aufnahme der drehbar ge lagerten Farbblattbandrolle und am vor- dern Ende eine zylindrische Ausbau chung zur Aufnahme des durch die Hülle hindurchlaufenden, abgenützten Teils des Farbblattbandes aufweist, wobei die Wandungen der Hülle im Bereich der Typen durchbrochen sind.Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bleehhüllen gemeinsam an der Schreibwalze angeord net sind, derart, dass die austretenden Farbba.ndstreifen im Typenbereich über einander liegen, zum Zwecke, gleich7ei- tig zwei Durchschriften anfertigen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH117582T | 1925-10-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH117582A true CH117582A (de) | 1926-11-16 |
Family
ID=4376594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH117582D CH117582A (de) | 1925-10-15 | 1925-10-15 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Durchschriftkopien auf Schreibmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH117582A (de) |
-
1925
- 1925-10-15 CH CH117582D patent/CH117582A/de unknown
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