Stanzmaschine, insbesondere, zur Herstellung von Husterkarten, z. B. für Strickmaschinen. Die Herstellung der für selbsttätige Bunt strickmaschinen zur Steuerung der Strick- nadeln erforderlichen Musterkarten, die aus miteinander vereinigten Metallbändern be stehen, erfolgte bisher auf Stanzmaschinen, bei denen die Auslösung des Stanzwerk- zeuges, zwecks Ausführung der Stanz- schnitte im Metallband.
durch den Stanzer auf Grund einer entsprechend gezeichneten Vorlage zu erfolgen hatte. Dabei lässt sich aber auch bei geübten Stanzern selbst unter Zuhilfenahme von auf dem Zeichnungsblatt spielenden Zeigern oder andern optischen Hilfsmitteln nicht vermeiden, dass infolge von Stanzfehlern unbrauchbare Metallbänder entstehen.
Dieser Nachteil ist. bei der, insbesondere zur Herstellung von Musterkarten, zum Bei spiel für Strickmaschinen, bestimmten Stanz maschine gemäss der Erfindung dadurch be seitigt, dass bei derselben die durch das Stanzwerkzeug im Arbeitsstück, beispiels weise im Metallband, auszuführenden Stanz- schnitte in vorausbestimmter Weise durch eine Fühlvorrichtung veranlasst werden. Dadurch wird ohne weiteres fehlerfreie Stanzarbeit nach gegebener Musterung er reicht.
Dabei kann die Stanzarbeit selbst verständlich auch schneller und billiger aus geführt werden, als wenn, wie bis anhin, die Stanzschnitte durch den Stanzer zu bestim men sind. Mit einer solchen Sianzmaschine kann sich zum Beispiel der Strickwaren fabrikant die Musterkarten für die selbst tätigen Bunistrickmaschinen selbst herstel len, wodurch er der Gefahr enthoben ist, dass unbefugte Entnahme seiner Muster, bei der bisher meistens erfolgten Herstellung der Musterkarten durch auswärtige Berufsstan- zer stattfindet.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sollen mit Hilfe der Zeich nung erläutert werden, welche im wesent lichen auf die zur Erklärung der Erfindung dienlichen Teile beschränkt ist. Es zeigt: Fig. 1 das erste Beispiel im Aufriss mit Schnitt, Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt zii Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit, Fig. 4 einen Teil der zugehörigen Muster vorrichtung in Ansicht, Fig. 5 eine Oberansicht zu Fig. 4, Fig. 6 einen Teil eines gestanzten Ban des.
Fig. 7 das zweite Beispiel im Aufriss mil Schnitt, Fig. 8 eine Einzelheit, Fig. 9 eine andere Einzelheit, und Fig. 10 einen Teil eines gesta.nzl.en Ban des.
Die Stanzmaschine besitzt einen Tisch 1, -,Selcher beim Betrieb der Maschine, wie an sich bekannt, selbsttätig schrittweise in der in Fig. 1. und 7 eingezeichneten Pfeilrichtunu geschaltet wird. Diese Schaltbewegung des Tisches 1 erfolgt von einem (nicht gezeichne ten) Antriebsmotor aus, der eine Welle 2 an treibt. Auf der Welle 2 sind Hubdaumen 3, 1- vorgesehen, welche an Rollen von Steuer hebeln 5, 6 wirken und diese periodisch ent gegen dem Einfluss von Zugfedern 7, 8 ver- schwenken.
Der Steuerhebel 5 ist am freien Ende durch . einen Lenker 9 mit einem am Ma schinengestell (gelagerten Winkelhebel 10 verbunden, der ,mit einem ebenfalls am Ma schinengestell gelagerten Hebel 11 gekuppelt ist, welcher eine Schaltklinke 12 trägt. Bei jedem Anheben des Steuerhebels 5 bewirkt die Schaltklinke 12 die Vorwärtsbewegung des Tisches 1 um einen Schritt, indem diese Klinke 12 mit einer am Tisch 1 angebrach ten Zahnleiste 13 zusammenarbeitet. Die Zahnleiste 13 ist abnehmbar am Tisch 1 an geordnet, um erforderlichenfalls gegen eine Zahnleiste mit anderer Teilung ausgewech selt werden zu können.
Dadurch kann der, entsprechend der Nadelteilung der in Be tracht kommenden Strickmaschine einzu stellenden Grösse des Schaltschrittes des Ti sches 1 Rechnung getragen werden, zu wel- claem Zwecke auch der Lenker 9 in Schlit zen der Hebel 5 und 10 einstellbar ist.
Der Steuerhebel 6 steht durch einen Lfn- ker 14 mit einem Hebel 15 in VerbindunO@I, welcher seine Bewegung auf einen Fiihlhelff < -I 16 überträgt. Der Lenker 14 ist zweiteilige, und zwar sind beide Stangenteile in bekann ter Weise in einem Gehäuse 17 durch eine Schraubenfeder derart miteinander gekup pelt, dass diese Feder bei der Abwärtsbewe gung des Lenkers 1.1 zusammengedrückt wird, wenn der Fühlhebel 16 auf einen Widerstand auftrifft, so da.ss der Verbin dungshebel 15 nicht seinen vollen Hub aus führen kann.
Der Verbindungshebel 15 ist durch ein C:estän@ye 18 an einen am Ma schinengestell gelagerten Sperrhebel 19 an geschlossen, welcher mit einem Dreharm 20 (Fig.3) zusammenwirkt. Wenn der Sperr hebel 19 sich in der Drehbahn des Armes 20 befindet, hält er diesen in der Drehbewegung auf.
Dies hat in an sich "bekannter Weise zur Folge, dass eine vom Antriebsmotor aus angetriebene Riemenscheibe 21 leer weiter dreht, das heisst ohne eine in sie eingebaute Kupplung mitzudrehen. Infolgedessen bleibt der Antrieb eines auf der Achse der Riemen scheibe 2'1 exzentrischen Wellenkopfes 22 (Fig. 1) unterbrochen, so dass der Schlitten 23, an welchem (las Stanzmesscr 24 befestigt ist, nicht bewegt wird bezw. in angehobener Lage stillsteht.
Wenn dagegen der Sperr hebel 1.9 aus der Drehbahn des koaxial zur Riemenscheibe 21 angeordneten Dreharmes 20 herausgeschw'enkt wird, wie in Fig.3 strichpunktiert eingezeichnet, dann wird in folge Kraftsehlusses durch die P.iemenscheibe 21 die eingebaute Kupplung mit dem Arm 20 mitgedrelit. Dadurch wird der Schlitten 23 gesenkt und --ehoben zwecks Ausführung von Stanzarbeit durch das Messer 24.
Dem Stanzmesser 24 steht eine am Maschinen gestell vorgesehene Matrize 2,5 ( Fig.1) gegen über.
Mittelst des Tisches 1 wird das zu lochende Metallband 26 über die Matrize 25 hinweg bewegt. Dieses Band 26 ist mit sei nen Enden am Tisch 1 mit Hilfe von Klemm- vorrichtungen 27, 28 eingespannt. Die Klemmvorrichtung 2 7 ist am Tisch 1 mittelst einer Gewindespindel 29 verstellbar, wodurch ein genaues Einstellen des zu lochenden Ban des in bezug auf den Arbeitsbeginn möglich ist.
Die Klemmvorrichtung 218 ist am Tisch 1 verschiebbar geführt und mit einem am Tisch gelagerten Hebel 30 (Fig. 1, 2) ver bunden, an welchem ein über eine Leitrolle 31 gelegtes Zugseil 32 angreift. Durch das Zugseil 8'2 wird das zu lochende Band 26 gestreckt und zugleich eine Zugwirkung auf den Tisch 1 entgegen dessen Vorv-ärtsbewe- gung ausgeübt. Eine am Maschinengestell angeordnete Sperrklinke 33 (Fig. 1) verhin dert durch Eingriff in die Zahnleiste 13 eine unbeabsichtigte Rückwärtsbeweb eng des Ti sches 1.
Beim ersten Beispiel arbeitet der Fühl- hebel 16 mit einer zerlegbar zusammen gesetzten endlosen 11ustervorrichtung 34 (Fig. 1) zusammen, die über einen am Ma schinengestell gelagerten Zylinder 35 gelegt ist. Dieser Zylinder 35 wird beim Betrieb der Maschine schrittweise durch eine Schalt vorrichtung, bestehend aus Rad 36, Klinke 37 und Traghebel 038, geschaltet; 36' ist eine Sperrklinke.
Der Klinkentraghebel 38 ist durch einen Lenker 39 mit einem Steuerhebel 40 verbunden, welcher entgegen dem Einfloss einer Zugfeder 41 periodisch durch einen auf der Welle 2 vorgesehenen Hubdaumen 12 a.n- @gehoben wird, zwecks Schaltung des Zylin ders<B>3,5.</B> Der Zylinder 35 nimmt die Musfer- vorrichtung 34 durch Zapfen zwangläufig mit, und zwar wird dieselbe bei jedem Schalt schritt um den Betrag einer Teilung ver stellt.
Die Mustervorrichtung 31- weist Stäbe 43 (Fig. 1, 4, 5) auf, welche durch Gelenk- -,lieder zu einer endlosen Kette miteinander vereinigt sind. Die Stäbe 43 dienen zur Auf nahme von auf ihnen verschiebbaren An schlagnocken 44 für den Fühlhebel 16. Den Nocken 44 ist durch Lagerung auf zwei zu einander benachbarten Stäben 43 der erfor derliche Halt gegeben.
Die Stäbe 43 besitzen Umfangskerben 45 für den Eingriff einer im einzelnen Nocken 44 vorgesehenen, von einer Druckfeder 46 belasteten Kugel 47, wodurch ohne weiteres ein Sichern des Nockens 44 in der Einstellage an den Stäben 43 erreicht wird. Gemäss Fig. 5 sind an den Stäben 43 sechs Kerben 45 vorgesehen, was die Einstel lung von Anschlagnocken 44 in sechs Bewe gungsbahnen bezw. die Anordnung von sechs verschiedenen Gruppen von Nocken 44 an der Mustervorrichtung ermöglicht.
Der Fühl- bebel 1.6 kann auf seiner Welle 16', die auf einem Träger 18 angeordnet ist, dementspre chend verstellt werden, um in die Bewe gungsbahn der verschiedenen Gruppen von Nocken 44 gebracht zu werden, zwecks Zu sammenarbeitens mit dieser oder jener Nockengruppe.
Wenn nun nach einem Schaltschritt des Tisches 1 der abwärtsschwingende Fühlhebel 16 auf einen Nocken 44 der Mustervorrich tung aufschlägt, führt dieser Hebel nun einen kurzen Ausschlag aus. Dadurch ver mag das dem Einfluss des Verbindungshebels 1.5 unterstellte Gestängre 18 nicht, den Sperr hebel 19 aus der Bahn des Dreharmes 20 her aus zu versebv;
enken, so dass keine Arbeits bewegung des Stammessers 24 erfolgt. Wenn dagegen nach dem nächsten oder einem spä teren Schaltschritt des Tisches 1, sowie des ,lie Mustervorrichtung 34 bewegenden Zylin ders 35 der abwärtsschwingende Fühlhebel 16 keinem Nocken 44 der Mustervorrichtung begegnet, führt er mit dem Verbindungs hebel 15 den vollen Hub aus, so dass das Stanzmesser 24 am Band 26 einen Aus schnitt erzeugt;
in Fig. ;6 ist mit 49 ein sol cher einzelner Ausschnitt- im Band 26 be zeichnet. Wenn das Stanzmesser 24 bei auf einanderfolgenden Schaltschritten des Ti sches 1 zur Wirkung kommt, entstehen im Band 26 entsprechend grosse Öffnungen, wie in Fig. 6 mit 50 und 51 bezeichnet.
Da beim gegebenen Beispiel jeder Schaltschritt des Tisches 1 der Nadelleitung einer Strick maschine entspricht, fällt jeder Stanzschnitt auf eine Stricknadel, wie an der Mustervor richtung 3 l- durch entsprechende Anord nung der Nocken 44 vorausbestimmt worden ist.
Das Einstellen der Nocken 44 an der Mustervorrichtung 34 erfolgt nach Massgabe einer Musterzeichnung. Nocken in gleicher Bewegungsbahn an der Mustervorrichtung dienen ein und derselben Fadenfarbe, so dass zum Beispiel für ein 3-farbiges Muster drei Nockengruppen erforderlich sind. Es wer den dann nacheinander die drei verschiede nen Bänder gestanzt, welche zusammen nach ihrer Vereinigung bei Verwendung an einer Strickmaschine zur Bildung einer Masche dienen.
Die Verwendung einer endlosen Mustervorrichtung zur Steuerung des Stanz- vorganges kommt hauptsächlich dann in Be tracht. wenn es sieh um kleinere Motive han delt, welche sich auf der Länge des einzelnen Stanzbandes und somit in der Nadelreihe der Strickmaschine mehrmals wiederholen. Diese endlose Mustervorrichtung kann nach Bedarf eine grössere oder kleinere Anzahl von Stä ben aufweisen, die zur Aufnahme von An schlussnocken für den Fühlhebel 16 dienen, das heisst sie muss aus derselben Anzahl Nocken bestehen wie die Rapportbreite des herzustellenden Motives Nadeln beansprucht.
An Stelle einer endlosen Mustervorrich tung zur Steuerung des Stanzvorganges kann auch die beim zweiten Beispiel (Fig.7 bis 10) vorgesehene Vorrichtung treten. Dieselbe kommt. hauptsächlich in Betracht zum Stan zen von Bändern für wechselnde Motive, also solche, die sich an der Strickmaschine in der ganzen Maschenreihe nicht wiederholen, und auch für ganz grosse sieh wiederholende Mo tive, die sich zum Beispiel auf mehr als 125 Nadeln erstrecken.
Diese Vorrichtung besitzt einen vom An triebsmotor der Maschine aus schrittweise ge schalteten Zylinder 52 (Fig. 7, 8). Dieser Zylinder 52 besitzt eine schraubenlinienför- mig verlaufende Umfangsnut 53 mit vier da zu gleichlaufenden Reihen von Bohrungen 54. In die Nut 53 des Zylinders 52 fasst ein Arm eines in der Achsrichtung des Zylinders 52 verschiebbar geführten (nicht gezeichne ten) Schlittens, welcher ferner einen Fühl- hebel 55 trägt, der durch eine Stange 56 mit einem Hebel 57 gekuppelt ist.
Der Hebel 57 ist durch einen Lenker 58 mit einem Winkel hebel 59 verbunden, welcher durch eine Schaltklinke 60 mit dem Schaltrad 61 einer Nockenscheibe 62 zusammenarbeitet. Mit die ser Nockenscheibe 6? wirkt der Fühlhebel 1 C zusammen.
Der Fühlhebel 55 arbeitet mit am Zy linder 52 angeordneten Anschlagnocken 63 zusammen, für deren Aufnahme die Boh rungen 54 dienen. Die Nocken 63 sind als Stecknocken < ausgebildet, zu welchem Zwecke dieselben, wie aus Fig. 9 ersichtlich, am Ein steckschaft einen Längsschlitz 6.1 und ein verdicktes Ende 65 aufweisen, so dass sie sich durch Klemmwirkung in der Bohrung 54, in welche sie eingesetzt worden sind, festhalten. Die Nocken 63 werden nach Massgabe einer Musterzeichnung am Zylinder 52 angeordnet. welcher somit eine Mustervorrichtung dar stellt.
Die vier Reihen Bohrungen 54 am Zylinder 52, auf welche der Fühlhebel 55 an seinem Schlitten wahlweise eingestellt wer den kann, ermöglichen die Bildung von vier Nockengruppen. die zur Stanzung einer vier farbigen Maschenreihe, bestehend aus vier Bändern, dienen. Zwecks Bereitstellung des Zylinders, zum Beispiel zur Herstellung einer dreifarbigen Maschenreihe, bestehend aus drei Bändern, benötigt man drei Reihen von Bohrungen, welche fortlaufend numeriert sind.
Das dreifarbige Dessin wird nun ab der Zeichnung in der Weise auf den Zylinder übertragen, dass jeder Reihe von Bohrungen eine Farbe zugeteilt wird, und in dieser leihe wird der Anfang der betreffenden Farbe, so wie das Ende derselben Farbe derart gekenn zeichnet, dass man in die Bohrungen der nach Zeichnung vorgesehenen Teilung einen Steck nocken einsetzt. Es muss nach dieser Aus führungsart nur für den Farbenwechsel. nicht aber für jede einzelne Zwischenteilung ein Stecknocken vorgesehen sein.
Durch den periodisch geschalteten Zy lin der 52 wird dementsprechend der den Fühl- hebel 55 tragende Schlitten achsial längs die ses Zylinders verschoben. Sobald nun der Fühlhebel 55 über einen Nocken 63 des Zy linders 52 gleitet, wird durch das Hebelwerk 57,<B>58,</B> 59 und die Klinke 60 die Nocken scheibe 62 um den Betrag einer Teilung ge schaltet.
Wenn dem Fühlhebel 16 ein Nocken der Scheibe 62 gegenübersteht, ist dieser vom Verbindungshebel 15 beeinflusste Fühlhebel 16 an der Ausführung seines vollen Hubes behindert, so dass, wie schon beim ersten Bei spiel dargestellt, das Stanzmesser nicht zur Wirkung kommt. Steht dem Fühlliebel 16 dagegen eine Lücke der Noekenscheibe 6? gegenüber, dann schwingt der vom Verbin dungshebel 15 bewegte Fühlhebel 16 ganz aus. was die Auslösung des Stanzvor < ganges zur Folge hat, wie früher beschrieben.
Dies ändert sich nun erst, wenn der Fühlhebel 55 neuerdings mit einem Nocken 63 des Zylin ders 52 zum Zusammenwirken kommt, wor auf dann der Stanzvorgang unterbrochen wird, bis ein neuer Anschlagnocken 63 den Fühlhebel 55 erreicht usw. In Fig. 1(1 ist ein mittelst dieser Vorrichtung gelochtes Band 26 gezeigt, bei welchem sich der Rap port (das Motiv) auf der ganzen Maschen reihe nicht wiederholt, also das Bild stets wechselt.
Beide erläuterten Ausführungsarten der Mittel zur Auslösung und Unterbindung des Stanzvorganges können miteinander kombi niert an ein und derselben Stanzmaschine vor- @0-es ehen werden, um wahlweise, je nach Be darf, in Benutzung genommen werden zu können.
An Stelle eines Zylinders mit Einsteck- nocken könnte auch ein radförmiger Dreh körper oder ein anderer beweglicher Noekeil- t@räger vorgesehen sein, beispielsweise in Ge stalt einer mit Einstecknocken ausgerüsteten Gleitschiene. Es leuchtet ein, dass Ände rungen in der praktischen Ausführung #egen- iiber den erläuterten Beispielen auch in bezug auf andere Einzelheiten möglich sind, ohne vom dargelegten Erfindungsgedanken abzu weichen.
So zum Beispiel könnte, vom er klärten zweiten Beispiel ausgehend, ein mit Stecknocken ausgerüsteter Drehkörper als Nustervorrichtung verwendet werden, von welcher aus durch Vermittlung eines Fühl liebels, ohne Zuhilfenahme eines zureiten Fühlers mit zugeordnetem Nockenträger, der Stanzvorgang bestimmt würde.
Mit der Stanzmaschine gemäss der Er findung können selbstredend auch Muster karten oder dergleichen für andere Verwen- dungszv-eelke. als beschrieben, hergestellt wer den.
Punching machine, in particular, for the production of cough cards, e.g. B. for knitting machines. The production of the pattern cards required for automatic colored knitting machines to control the knitting needles, which consist of metal strips united with one another, has so far been carried out on punching machines in which the punching tool is triggered for the purpose of making the punching cuts in the metal strip.
had to be done by the punch on the basis of an appropriately drawn template. Even with experienced punches, however, even with the aid of pointers playing on the drawing sheet or other optical aids, it is impossible to avoid the creation of unusable metal strips as a result of punching errors.
This disadvantage is. in the punching machine according to the invention, which is intended in particular for the production of sample cards, for example for knitting machines, in that the punching cuts to be made by the punching tool in the workpiece, e.g. in the metal strip, are predetermined by a sensing device be initiated. As a result, error-free punching work according to the given pattern is easily enough.
The punching work can of course also be performed faster and cheaper than when, as before, the punching cuts are to be determined by the punch. With such a sianz machine, the knitwear manufacturer can, for example, produce the sample cards for the self-employed buni knitting machines, relieving them of the risk of unauthorized removal of their samples, which was previously mostly done by external professional dancers.
Two embodiments of the subject matter of the inven- tion are to be explained with the help of the drawing, which is limited to the essential parts serving to explain the invention. 1 shows the first example in elevation with section, FIG. 2 shows a partial cross section through FIG. 1, FIG. 3 shows a detail, FIG. 4 shows a part of the associated pattern device, FIG. 5 shows a top view of FIG 4, 6 a part of a punched band of the.
7 shows the second example in elevation with a section, FIG. 8 shows a detail, FIG. 9 shows another detail, and FIG. 10 shows part of a stamped strip.
The punching machine has a table 1, -, Selcher when operating the machine, as is known per se, is automatically switched in steps in the direction of the arrows shown in FIGS. 1 and 7. This switching movement of the table 1 is carried out by a (not signed th) drive motor that drives a shaft 2. Lifting thumbs 3, 1- are provided on shaft 2, which levers on rollers of control levers 5, 6 and pivot them periodically against the influence of tension springs 7, 8.
The control lever 5 is through at the free end. A handlebar 9 is connected to an angle lever 10 mounted on the machine frame, which is coupled to a lever 11 which is also mounted on the machine frame and carries a pawl 12. Each time the control lever 5 is raised, the pawl 12 causes the table 1 to move forward a step in that this pawl 12 cooperates with a toothed strip 13 attached to the table 1. The toothed strip 13 is detachably arranged on the table 1 in order to be able to be exchanged for a toothed strip with a different pitch if necessary.
In this way, the size of the switching step of the table 1 to be set according to the needle pitch of the knitting machine in question can be taken into account, for which purpose the link 9 can also be adjusted in the slots of the levers 5 and 10.
The control lever 6 is connected to a lever 15 via a fan 14, which transfers its movement to a fi lling aid 16. The handlebar 14 is two-part, namely both rod parts in a known manner in a housing 17 by a helical spring so kup pelt that this spring is compressed during the downward movement of the handlebar 1.1 when the sensing lever 16 encounters a resistance, so da.ss the connec tion lever 15 can not perform its full stroke.
The connecting lever 15 is closed by a C: estän @ ye 18 to a locking lever 19 mounted on the machine frame and which cooperates with a rotary arm 20 (FIG. 3). When the locking lever 19 is in the rotational path of the arm 20, it stops this in the rotational movement.
This has the consequence, in a manner known per se, that a belt pulley 21 driven by the drive motor continues to rotate idle, that is, without rotating a coupling built into it. As a result, the drive of a shaft head 22 eccentric on the axis of the belt pulley 2'1 remains (Fig. 1) interrupted, so that the carriage 23, to which (the punch knife 24 is attached, is not moved or stands still in the raised position.
If, on the other hand, the locking lever 1.9 is pivoted out of the rotational path of the rotary arm 20, which is arranged coaxially with the pulley 21, as shown in dash-dotted lines in FIG. 3, then the built-in clutch with the arm 20 is also related as a result of the power loss through the pulley 21. As a result, the carriage 23 is lowered and raised for the purpose of performing punching work by the knife 24.
The punch knife 24 is provided on the machine frame die 2.5 (Figure 1) opposite.
In the middle of the table 1, the metal strip 26 to be punched is moved over the die 25. This band 26 is clamped with its ends on the table 1 with the aid of clamping devices 27, 28. The clamping device 27 is adjustable on the table 1 by means of a threaded spindle 29, whereby an exact setting of the Ban to be punched is possible with respect to the start of work.
The clamping device 218 is slidably guided on the table 1 and ver with a lever 30 mounted on the table (Fig. 1, 2) connected to which a pull rope 32 placed over a guide pulley 31 engages. The band 26 to be perforated is stretched by the pull rope 8'2 and at the same time a pulling effect is exerted on the table 1 against its forward movement. A pawl 33 (Fig. 1) arranged on the machine frame prevents unintentional backward movement of the Ti cal 1 by engaging in the toothed bar 13.
In the first example, the feeler lever 16 works together with an endless 11uster device 34 (FIG. 1) which can be dismantled and which is placed over a cylinder 35 mounted on the machine frame. This cylinder 35 is gradually switched by a switching device consisting of wheel 36, pawl 37 and support lever 038 during operation of the machine; 36 'is a pawl.
The latch support lever 38 is connected by a link 39 to a control lever 40 which, against the influx of a tension spring 41, is periodically lifted by a lifting thumb 12 provided on the shaft 2 for the purpose of switching the cylinder <B> 3,5. < / B> The cylinder 35 inevitably takes the Musfer device 34 along with it by means of a pin, and in fact the same is adjusted by the amount of a division with each switching step.
The pattern device 31 has rods 43 (FIGS. 1, 4, 5) which are united with one another by articulated links to form an endless chain. The rods 43 are used to receive on them slidable to impact cams 44 for the feeler lever 16. The cam 44 is given by mounting on two adjacent rods 43 of the neces sary hold.
The rods 43 have circumferential notches 45 for the engagement of a ball 47 provided in the individual cam 44 and loaded by a compression spring 46, as a result of which the cam 44 is easily secured in the set position on the rods 43. According to Fig. 5, six notches 45 are provided on the rods 43, what the setting of stop cams 44 in six BEZW movement paths. allows the arrangement of six different groups of cams 44 on the pattern device.
The feeler 1.6 can be adjusted accordingly on its shaft 16 ', which is arranged on a carrier 18, in order to be brought into the movement path of the various groups of cams 44 for the purpose of working with this or that group of cams.
If now, after a switching step of the table 1, the downward swinging feeler lever 16 hits a cam 44 of the Mustervorrich device, this lever now performs a short deflection. As a result, ver likes the linkage 18, which is subject to the influence of the connecting lever 1.5, not to versebv the locking lever 19 from the path of the rotary arm 20;
so that there is no work movement of the tribal knife 24. If, however, after the next or a later switching step of the table 1, as well as the cylinder 35 moving the sample device 34, the downward-swinging sensing lever 16 does not encounter any cam 44 of the sample device, it performs the full stroke with the connecting lever 15, so that the Punch knife 24 on the band 26 creates a cutout;
In Fig.; 6 is marked with 49 such a single cutout in the band 26 be. When the punching knife 24 comes into effect with successive switching steps of the Ti cal 1, correspondingly large openings arise in the band 26, as indicated by 50 and 51 in FIG.
Since in the given example each switching step of the table 1 corresponds to the needle line of a knitting machine, each punching cut falls on a knitting needle, as has been predetermined by the appropriate arrangement of the cams 44 on the Mustervor device 3 l-.
The setting of the cams 44 on the pattern device 34 takes place in accordance with a pattern drawing. Cams in the same movement path on the pattern device serve one and the same thread color, so that, for example, three groups of cams are required for a 3-color pattern. There who then punched the three different bands one after the other, which together after their union when used on a knitting machine to form a stitch.
The use of an endless pattern device to control the punching process is then mainly considered. if it is about smaller motifs, which are repeated several times along the length of the individual punched tape and thus in the row of needles of the knitting machine. This endless pattern device can, as required, have a larger or smaller number of rods that serve to accommodate connection cams for the feeler lever 16, that is, it must consist of the same number of cams as the repeat width of the motif to be produced requires needles.
Instead of an endless pattern device for controlling the punching process, the device provided in the second example (FIGS. 7 to 10) can also be used. The same is coming. mainly to be considered for punching tapes for changing motifs, i.e. those that are not repeated on the knitting machine in the entire row of stitches, and also for very large, repeating motifs that extend, for example, to more than 125 needles.
This device has one of the drive motor to the machine from gradually ge switched cylinder 52 (Fig. 7, 8). This cylinder 52 has a helical circumferential groove 53 with four parallel rows of bores 54. An arm of a slide (not shown) that is slidably guided in the axial direction of the cylinder 52 fits into the groove 53 of the cylinder 52 Feeler lever 55 carries which is coupled to a lever 57 by a rod 56.
The lever 57 is connected by a handlebar 58 to an angle lever 59, which cooperates with the ratchet wheel 61 of a cam 62 through a pawl 60. With this cam 6? the feeler lever 1 C works together.
The sensing lever 55 works with the cylinder 52 arranged stop cams 63, for the inclusion of the bores 54 are used. The cams 63 are designed as plug-in cams, for which purpose the same, as can be seen from FIG. 9, have a longitudinal slot 6.1 and a thickened end 65 on a plug-in shaft so that they are clamped in the bore 54 into which they have been inserted are, hold on. The cams 63 are arranged on the cylinder 52 in accordance with a pattern drawing. which thus represents a sample device.
The four rows of bores 54 on the cylinder 52, to which the feeler lever 55 on its carriage optionally set who can, allow the formation of four cam groups. which are used to punch a four-colored row of stitches consisting of four ribbons. In order to provide the cylinder, for example to produce a three-colored row of stitches consisting of three bands, three rows of bores are required, which are numbered consecutively.
The three-color design is now transferred to the cylinder from the drawing in such a way that each row of holes is assigned a color, and in this line the beginning of the relevant color, as well as the end of the same color, is marked in such a way that one can in the holes of the division provided according to the drawing uses a plug-in cam. According to this type of execution, it only needs to be used for the color change. but not a plug-in cam be provided for each individual intermediate division.
By means of the periodically switched cylinder 52, the slide carrying the feeler lever 55 is accordingly displaced axially along this cylinder. As soon as the feeler lever 55 slides over a cam 63 of the cylinder 52, the cam disk 62 is switched by the lever mechanism 57, 58, 59 and the pawl 60 by the amount of a division.
When the feeler lever 16 faces a cam of the disc 62, this feeler lever 16 influenced by the connecting lever 15 is prevented from executing its full stroke, so that, as already shown in the first example, the punch knife does not come into effect. On the other hand, is there a gap in the Noek disc 6 for the Fühlliebel 16? opposite, then swings from connec tion lever 15 moved sensing lever 16 completely. which results in the triggering of the punching process, as described earlier.
This only changes when the sensing lever 55 recently comes to cooperate with a cam 63 of the cylinder 52, whereupon the punching process is interrupted until a new stop cam 63 reaches the sensing lever 55, etc. In Fig. 1 (1 is a By means of this device, perforated band 26 is shown, in which the rap port (the motif) is not repeated over the entire row of stitches, so the image always changes.
Both explained embodiments of the means for triggering and preventing the punching process can be combined with each other on one and the same punching machine vor- @ 0-es to be used, depending on the needs.
Instead of a cylinder with plug-in cams, a wheel-shaped rotating body or another movable cam wedge carrier could also be provided, for example in the form of a slide rail equipped with plug-in cams. It is evident that changes in the practical implementation are possible in relation to the examples explained, also in relation to other details, without deviating from the inventive concept presented.
For example, starting from the second example explained, a rotating body equipped with plug-in cams could be used as a nuster device, from which the punching process would be determined by mediating a feeler, without the aid of a sensor with an associated cam carrier.
With the punching machine according to the invention, it goes without saying that sample cards or the like can also be used for other areas of use. as described, manufactured.