CH143755A - Elektrostatischer Frequenzmesser. - Google Patents

Elektrostatischer Frequenzmesser.

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CH143755A
CH143755A CH143755DA CH143755A CH 143755 A CH143755 A CH 143755A CH 143755D A CH143755D A CH 143755DA CH 143755 A CH143755 A CH 143755A
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CH
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electrostatic
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Inventor
Aktien-Gesellschaft Hart Braun
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Hartmann & Braun Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R9/00Instruments employing mechanical resonance
    • G01R9/04Instruments employing mechanical resonance using vibrating reeds, e.g. for measuring frequency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


  Elektrostatischer     rrequenzmesser.       Man hat versucht, elektrostatische     Fre-          quenzmesser    herzustellen, bei welchen eine  Reihe schwingungsfähiger Zungen (ähnlich  wie bei den bekannten elektromagnetischen       Frequenzmessern)    von einem elektrosta  tischen Wechselfeld periodisch angezogen  wurde. Es kommt dann diejenige Zunge in  stärkste Schwingung, deren Eigenschwin  gungszahl mit der Frequenz des Wechsel  feldes übereinstimmt.

   Hierbei stellt die  Zungenreihe selbst die eine Elektrode, eine  nahe an die Zungenreihe herangebrachte     He-          kn     die andere Elektrode dar; an die  beiden wird die Wechselspannung angelegt,  deren Frequenz gemessen     werden    soll. Um  durch die an sich sehr kleinen elektrostati  schen Kräfte die Zungen in Schwingung zu  bringen, ist es notwendig, die feste Platte  sehr nahe an die Zungenreihe heranzubrin  gen. Kommt dann eine Zunge in Schwingung,  so nähert sie sich zeitweise der festen Platte  noch mehr oder berührt sie, und es kommt  zum elektrischen Überschlag. Diese Erschei-         nung    macht es unmöglich, bei direkter Ein  wirkung des elektrostatischen Feldes auf die.

    Zungenreihe einen technisch brauchbaren       Frequenzmesser    zu bauen. .  



  Bei der vorliegenden Erfindung, die in  den     Abb.    1-3 in Beispielen     schematisch    dar  gestellt ist,     wird    die elektrostatische Kraft  wirkung des Wechselfeldes indirekt auf die  Zungenreihe übertragen. Ein     membranförmi-          ger    Körper 1, zum Beispiel eine Metallplatte  oder ein Metallband, ist     zwischen    Schneiden  2 und 3 so befestigt, dass bei     Schwingungen     des Körpers 1 sich in den Lagerstellen 2 und  3 Knotenlinien ausbilden.

   Die Eigenschwin  gungszahl, zum Beispiel einer Platte 1 liegt       zweckmässigerweise    ausserhalb (meist ober  halb) der Wechselzahl der zu messenden  Frequenz, so dass die Schwingungsamplitude  des Körpers 1 klein gegen den Abstand a zur  feststehenden starr gelagerten     Platte    4 bleibt.  Die Spannung führt über die Klemmen 5 und  6 an die Platten 1 und 4. An dem einen Ende  der Platte 1 sind die Zungen 7 befestigt, und      zwar so, dass ihre Wurzeln möglichst nahe  am Schwingungsknotenpunkt (Linien 2 und  3)     liegen.     



  Wird nun die Platte 1 durch die Span  nung in erzwungene     Schwingung    von kleiner  Amplitude versetzt, so wird diejenige der  Zungen 7 frei und mit stärkster Amplitude       schwingen,    deren     Eigenschwingungszahl    mit  der Frequenz der an die     Platten    1 und 4 an  gelegten Wechselspannung     übereinstimmt.     Dabei ist die Gefahr eines Kurzschlusses  durch die     schwingende    Zunge beseitigt.  



  In den     Abb.    1 und 2 ist die Zungenreihe  mit den Zungen 7 an das rechte Ende der       Platte    1 gezeichnet. Es könnten selbstver  ständlich auch an beiden Enden der Platte 1  Zungenreihen angebracht sein. In der     Abb.    1  liegen die Zungen in der Ebene der Platte 1;  sie könnten auch in     einem    beliebigen Winkel,  zum Beispiel senkrecht zur Platte 1 stehen.  



       Abb.    3 zeigt eine besondere     Ausbildungs-          fbrm    der erzwungen schwingenden Platte 1.  Durch Ausbrüche sind Laschen 10 bis 13 ent  standen, die fest     mit    der     Grundplatte    ver  schraubt     werden    können. Bei dieser     einfachen          Befestigungsweise    entsteht an der Wurzel  der     Zungen    ebenfalls ein echter     Schwin-          gungsknotenpunkt.        wie    bei den Schneiden  nach     Abb.    1 und 2.  



  Die Ausbildung des elektrostatischen       Frequenzmessers    nach     Abb.    1 bis 3 lässt sich  auch für eine optische Anzeige einrichten.  Man kann zum Beispiel in der Knotenlinie  der     Platte    1 einen Spiegel     anbringen,    der  einen Lichtstrahl reflektiert und dabei den  Schwingungszustand der     Platte    1 erkennen  lässt oder irgendwie     auszuwerten    gestattet.  In ähnlicher Weise könnten auch die schwin  genden Zungen selbst mit kleinen Spiegeln  versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrostatischer Frequenzmesser, da durch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Zungen an einem membranförmigen Körper befestigt ist, der durch die Kraftwirkung eines elektrostatischen Wechselfeldes in er zwungene Schwingung versetzt wird, wobei diejenige Zunge in stärkste Schwingung ge rät, deren Eigenschwingungszahl mit derjeni gen der erzwungenen Schwingung des Kör pers übereinstimmt. U N TERAINTSPRüCHE 1.
    Elektrostatischer Frequenzmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselspannung, deren Fre quenz gemessen werden soll, an den mit Zungen versehenen Körper und an eine demselben in gewissem Abstand gegen überliegende feststehende Platte anzulegen ist. ?. Elektrostatischer Frequenzmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch bekennzeichnet, dass der erzwungen schwingende Körper an seinen Enden zwi schen Schneiden gelagert ist, damit an der Wurzel der Zungen ein Schwingungs- knoten entstehen kann. 3.
    Elektrostatischer Frequenzmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet., dass der erzwungen schwingende Körper mit Befestigungs laschen versehen ist. 4. Elektrostatischer Frequenzmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Knoten linie oder nahe der Knotenlinie des er zwungen schwingenden Körpers ein Spie gel aufgesetzt ist, der einen Lichtstrahl reflektiert und hierdurch gestattet, den Schwingungszustand der Platte zu erken nen oder auszuwerten.
CH143755D 1929-10-16 1929-10-16 Elektrostatischer Frequenzmesser. CH143755A (de)

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CH (1) CH143755A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3007111A (en) * 1957-10-21 1961-10-31 J B T Instr Inc Vibrating reed comb assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3007111A (en) * 1957-10-21 1961-10-31 J B T Instr Inc Vibrating reed comb assembly

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