Kalium- und Eitliiumhalogensalze entbaltendes Schweissmittel für Magnesium und Magnesiumlegier engen. Die Anwendung der zum Schweissen von Aluminium und dessen Legierungen üblichen, Kalium- und Lithiumhalogensalze enthalten den Schweissmittel hat sich im allgemeinen beim Schweissen von Magnesiumlegierungen insofern nicht bewährt., als es hierbei sehr wesentlich auf die Geschicklichkeit des Ar beiters ankommt und die Aufmerksamkeit besonders darauf zu richten ist, dass die Schweissnähte keine Salzeinschlüsse aufneh men.
Es entstehen häufig bei den Magne- siumlegierungen blasige Stellen in der Schweissnaht, welche Salz enthalten, dessen Entfernung nicht so einwandfrei durch- Creführt werden kann, dass jede Veranlassung zu Anfressungen behoben ist.
Es ist nun gefunden worden, dass ein Schweissmittel der nachfolgend beschriebenen Zusammensetzung das einwandfreie Schwei ssen von Magnesiumlegierungen, insbesondere von Blechen dieser Legierungen, leicht er möglicht.
Das Schweissmittel gemäss der Erfindung besteht aus einem Salzgemisch, das minde stens zur überwiegenden Hauptmenge, zum Beispiel 80 %, als Kationen Lithium und Ka lium und als Anionen Chlor und Fluor in einem Verhältnis entsprechend 0,8 bis 14 Teile Lithiumchlorid auf einen Teil Kalium fluorid enthält.
Im allgemeinen erweist es sich als zweck mässig, das Schweissmittel ausschliesslich aus den genannten Bestandteilen zusammen zusetzen. In Sonderfällen, wenn es auf be sonders niedrigen Schmelzpunkt des Schweiss mittels., zum Beispiel bei sehr niedrig schmel zenden Legierungen, ankommt, kann das Schweissmittel auch untergeordnete Mengen, nämlich bis zu etwa '2)0%, anderer Alkali halogenide, wie zum Beispiel Chlorkalium oder Fluornatrium, enthalten. Dabei müssen jedoch stets die oben genannten Grenzen für das Verhältnis des Lithiumchlorides zum Kaliumfluorid gewahrt bleiben.
Die Salz mischungen können entweder trocken oder als zum Beispiel mit Wasser angeteigte Paste zur Verwendung gebracht werden. Es hat sich jedoch als besonders vorteilhaft erwie sen, sie in einer Lösung, beispielsweise in Wasser gelöst, oder in einer Aufschlämmung zur Anwendung zu bringen, da hierdurch den Unzuträglichkeiten bei Verwendung zu gro sser Schweissmittelmengen sozusagen selbst tätig vorgebeugt wird.
Da bei der Lösung in Wasser. wie auch beim Schmelzen Ionisie- rung stattfindet, so kann man naturgemäss auch von Lithiumfluorid (neben Lithium- chlorid) und von Kaliumchlorid in den ent sprechenden Mengen ausgehen, um zum glei chen Ionenverhältnis zu gelangen. Die besten Ergebnisse erzielt man durch Verwendung von gesättigten Lösungen des Salzgemisches, die zugleich noch ungelöstes Salz enthalten.
Solche erhält man durch Aufnahme von<B>1,5</B> Teilen Lithiumchlorid und 7,5 Teilen Ka- liumfluorid in 100 Teilen Wasser. Diese Schweissmittel werden, wegen des Boden satzes nach jeweiligem Umschütteln, auf die Schweissstellen dünn aufgetragen., worauf die Schweissung mit dem Knallgasbrenner, bei spielsweise gespeist mit Sauerstoff und Ace tylen oder Wasserstoff, in der üblichen Weise erfolgen kann. Man kann aber auch mit ungesättigten Lösungen arbeiten.
Für die Herstellung des Schweissmittels kann man an Stelle von Wasser auch leich- ter oder schwerer verdunstende andere Flüs sigkeiten, zum Beispiel Spiritus, Glyzerin oder andere organische Stoffe verwenden, welche das Salzgemisch der erwähnten Zu sammensetzung hinterlassen.
Welding agent containing potassium and potassium halogen salts for magnesium and magnesium alloys. The use of potassium and lithium halogen salts, which are customary for welding aluminum and its alloys, contain the welding agent, has generally not proven itself when welding magnesium alloys, as it depends very much on the skill of the worker and particular attention to it It is important to ensure that the weld seams do not absorb any salt inclusions.
In the case of magnesium alloys, there are often blistered spots in the weld seam which contain salt, the removal of which cannot be carried out so properly that any cause for pitting is eliminated.
It has now been found that a welding agent of the composition described below easily enables proper welding of magnesium alloys, in particular of sheets of these alloys.
The welding agent according to the invention consists of a salt mixture, the minde least for the predominant main amount, for example 80%, as cations lithium and Ka lium and as anions chlorine and fluorine in a ratio corresponding to 0.8 to 14 parts of lithium chloride to one part of potassium fluoride contains.
In general, it proves to be expedient to assemble the welding material exclusively from the components mentioned. In special cases, when it comes to the particularly low melting point of the welding means, for example with very low-melting alloys, the welding agent can also contain minor amounts, namely up to about '2) 0%, of other alkali halides, such as Contain potassium chloride or sodium fluorine. However, the above-mentioned limits for the ratio of lithium chloride to potassium fluoride must always be maintained.
The salt mixtures can be used either dry or as a paste made up of water, for example. However, it has proven to be particularly advantageous to use them in a solution, for example dissolved in water, or in a slurry, as this prevents the inconveniences of using too large amounts of welding agent, so to speak, actively.
As for the solution in water. Just as ionization takes place during melting, one can naturally also start from lithium fluoride (in addition to lithium chloride) and potassium chloride in the appropriate quantities in order to achieve the same ion ratio. The best results are achieved by using saturated solutions of the salt mixture that also contain undissolved salt.
These are obtained by taking up 1.5 parts of lithium chloride and 7.5 parts of potassium fluoride in 100 parts of water. These welding materials are applied thinly to the welding points because of the soil rate after each shaking, whereupon the welding with the oxyhydrogen torch, fed with oxygen and acetylene or hydrogen for example, can be carried out in the usual way. But you can also work with unsaturated solutions.
Instead of water, other liquids that evaporate more easily or more difficultly can be used to produce the welding material, for example alcohol, glycerine or other organic substances, which leave behind the salt mixture of the above-mentioned composition.