CH177963A - Verfahren und Einrichtung zum Landen von Flugzeugen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Landen von Flugzeugen.

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CH177963A
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CH
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Karl Dr Phil Baumann
Ettinger Armin
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Karl Dr Phil Baumann
Ettinger Armin
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/04Control of altitude or depth
    • G05D1/06Rate of change of altitude or depth
    • G05D1/0607Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft
    • G05D1/0653Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing
    • G05D1/0676Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing specially adapted for landing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Landen von Flugzeugen.    Bei der Landung ohne Sicht von Flug  zeugen muss dem Piloten auf irgend eine Art  angezeigt werden, dass er sieh in der Lande  richtung des Platzes befindet, und dass er auf  einem für den Platz geeigneten Gleitweg  niedergeht (Horizontal- und Vertikalnaviga  tion). Bekannt ist ein Verfahren, bei dem  dem Flugzeug die     Landerichtung    durch auf  dem Boden aufgestellte Funkbaken vermit  telt wird, von denen Zeichen, die sich ab  wechselnd ergänzen, mit verschiedenen Richt  charakteristiken ausgesandt werden.

   In der  genauen     Landerichtung    ergänzen sich die von  beiden Richtcharakteristiken übermittelten  Zeichen zu einem Dauerstrich, während bei  Abweichung aus der Mittelrichtung die Zei  chen des einen oder des andern Richtsenders  im Flugzeugempfänger hörbar werden, so dass  der Pilot in den Dauerstrich zurücksteuern  wird.  



  Bekannt ist auch die     Vertikalnavigation     durch am Boden aufgestellte     Gleitwegbaken,     die Ultrakurzwellen so ausstrahlen, dass das.  Flugzeug beim Einhalten gleicher Empfangs-         intensität    auf einer für den Platz geeigneten       Landekurve    niedergeht.  



  Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren und  eine Einrichtung, bei denen sich an Bord des  Flugzeuges ein Sender befindet,. der eine mit  einem konstanten Ton modulierte Welle aus  sendet. Am Boden ist eine Empfangseinrich  tung aufgestellt, die diese Welle empfängt  und durch eine automatische drahtlose Rück  xneldevorrichtung dem Piloten mitteilt, ob er  sich links oder rechts von der genauen Ein  flugrichtung befindet, so dass er seinen Lande  kurs korrigieren kann, und die ihm auch  meldet, wie er vertikal zu navigieren hat,  damit; er auf der geeigneten     Landekurve     niedergeht.  



  Die Erfindung ist im folgenden an einem  Ausführungsbeispiel erläutert:       a)    Zur Feststellung der horizontalen Ein  flugrichtung werden die Richtcharakteristiken  zweier gekreuzter Empfangsrahmen verwen  det.     Fig.    1 zeigt diese beiden Rahmen     Bi     und     R2    mit ihren horizontalen     Richtchar        ak-          teristiken    im Grundriss.

   Die gestrichelten      Kreise sind die Empfangscharakteristik .des  Rahmens     Bi,    die ausgezogenen die des Rah  mens     Re.    In dem dargestellten Fall ist bei  gleichen Rahmendaten die     Ausgangsspannung     der Rahmen     Bi    und     R2    gleich gross, wenn  eine Welle in der Richtung PO eintrifft, die  zugleich die     Landerichtung    sein soll.

   Weicht  der Kurs von der     Landerichtung    nach rechts  ab, so ist die Ausgangsspannung des     Rah-          inens        R2,    herrührend von dem im Flugzeug  einen Dauerton aussendenden Ultrakurzwellen  sender, grösser als die des Rahmens     Ri.        Be-          linksseitiger    Abweichung ist gerade das     Uini     gekehrte der Fall. Die Rahmen können auch  zur Erreichung einer grösseren Relativempfind  lichkeit auf Kursschwankungen unter einem  grösseren Winkel als 90 Grad zueinander  gestellt werden.

   Der Ausgang des Rahmens       Ri        resp.        R2    wird durch eine Umschaltvor  richtung abwechslungsweise an einen     Emp-          länger        E    angelegt, und zwar so, dass die       Anschaltdauer    an die Rahmen     Ri    und     R2     verschieden ist (siehe     Fig.    2).

   Der nach       Gleichrichtung    des niederfrequenten Aus  ganges des Empfängers     E    resultierende  Gleichstrom wird dazu verwendet, die Ampli  tude eines von einem Tongenerator erzeugten  Tones zu steuern, dessen Frequenz von der       Modulationsfrequenz    des Ultrakurzwellensen  ders im Flugzeug verschieden ist. Diese lokal  erzeugte und in der Amplitude vom Ausgang  des Empfängers     E    abhängige Frequenz wird  dann als Modulation auf den Flugplatzbetriebs  sender oder einen eigens dazu vorgesehenen  Sender gegeben. Die Signale des Flugplatz  betriebssenders können mit dem normalen       Langwellenbetriebsempfänger    im Flugzeug  empfangen werden.

   Fällt der Kurs des Flug  zeuges genau' mit der     Landerichtung    PO       (Fig.    1) zusammen, so werden die Rahmen       R1   <B>und</B>     R2    durch den Ultrakurzwellensender  im Flugzeug gleich beeinflusst. Beim Um  schalten der Rahmen ergibt sich dann kein       Lautstärkesprung    am Ausgang des Empfän  gers     E.    Die Modulation des Flugplatzbetriebs  senders entspricht also einem Dauerton ohne  Intensitätssprung und zeigt dem Piloten, der  die Signale mit dem     Langwellengerät    emp-    fängt, an, dass er sich in der richtigen Ein  flugrichtung befindet.

   Weicht der Kurs rechts  von der Mittelrichtung ab, so wird durch den  Ultrakurzwellensender der Rahmen     R2    stär  ker beeinflusst als der Rahmen     Ri.    Ist nun  die     Anschaltdauer    des Rahmens     R2    an den  Empfänger     E    länger als beim Rahmen     Ri,     so hört der Pilot das längere Zeichen lauter  als das kürzere und kann in die Mittelrich  tung zurücksteuern, bis der     Tonstärkesprung     wieder verschwindet. Bei einer Abweichung  links vom Einflugkurs wird das kürzere     Zei-          eben    lauter gehört als das längere. Die Sei  tenunterscheidung ist dadurch gewahrt.

   An  Stelle der akustischen kann auch nach be  kannten Methoden eine optische Anzeige im  Flugzeug Verwendung finden. Der Lang  wellenempfänger im Flugzeug muss automa  tischen     Lautstärkeausgleich    besitzen, damit  seine Ausgangsspannung nur von der     Modula-          tionstiefe    des Trägers des Flugplatzbetriebs  senders, nicht aber von dem     Absolutwert     dieses Trägers abhängt.  



  b) Die Vertikalnavigation wird auf Grund*  des bekannten     Gleitwegverfahrens    bewerk  stelligt. Entgegen früheren Methoden, bei  denen der Gleitweg durch die vertikale Richt  charakteristik einer am Boden aufgestellten       Sendeantennenanordnung    derart festgelegt  wird, dass das Flugzeug auf einer Linie kon  stanter Empfangsstärke (Niveaulinie) nieder  geht, wird hier am Boden eine Empfangs  antennenanordnung verwendet, die durch die  im Flugzeug vom Ultrakurzwellensender aus  gesandten, vom Dauerton modulierten Wellen  beeinflusst wird. Der nach Gleichrichtung  des niederfrequenten Ausganges dieses Boden  empfängers resultierende Gleichstrom steuert  die Amplitude eines zweiten Tongenerators,  dessen Frequenz von dem unter a genannten  Tongenerator verschieden ist.

   Der Ausgang  dieses Tongenerators steuert ebenfalls den       Flugplatzbetriebssender.        Fig.    3 zeigt das       Empfangsrichtdiagramm    (Vertikalschnitt) der       Bodenempfangsanlage,    in unserem Beispiel  eines Horizontaldipols D. Das Flugzeug fliegt  in einer gewissen Höhe     H    in der     Landerich-          tung    ein. Dabei     steigt.die    Ausgangsspannung      des Bodenempfängers ständig an und wird  nach dem eben beschriebenen Verfahren dem  Flugzeug rückgemeldet.

   Hat der Ausschlag  eines durch die Rückmeldung betätigten, im  Flugzeug befindlichen     lnstrumentes    einen ge  wissen, für den Landeplatz festgelegten Wert  erreicht, so setzt der Pilot zur Landung an  und     steuert    unter Einhaltung der     Landerich-          tung    so, dass das durch die Rückmeldung  betätigte Instrument gleichen Ausschlag be  hält, wodurch er auf der vorgeschriebenen       Landekurve    auf den Platz gleitet. Die bei  den     Modulationstöne    (für Horizontal- und  Vertikalnavigation) werden durch niederfre  quente Siebketten im Bordempfänger vonein  ander getrennt.  



  Man kann auch an einem geeigneten Ort  einen Empfänger mit einem nach oben weisen  den     Empfangsrichtdiagramm    aufstellen, der  beim Überfliegen durch den an Bord befind  lichen; zur Beeinflussung der Antennenanlagen  am Boden für Horizontal- und Vertikalnavi  gation dienenden Ultrakurzwellensender auf  dein     Flugplatzbetriebssender    kurzzeitig     eineu     dritten     Modulationston        (Vorsignal)    eintastet,  der beim Empfang im Flugzeug meldet, dass  zur Landung anzusetzen ist.  



  Alle durch die Anordnung betätigten In  strumente können auch am Boden zusätzlich  vorgesehen werden, so dass auch von dort  aus eine Kontrolle des Landemanövers mög  lich ist.  



  Anstatt durch den Ausgang der Boden  empfänger 9 und 13 die Amplitude zweier  auf verschiedenen Frequenzen arbeitender  Tongeneratoren zu steuern, und diese beiden  verschiedenen Töne als     Modulationstöne    auf  den     Flugplatzbetriebssender    zu geben, kann  auch eine von den beiden     Tontransponierungen     weggelassen werden und der empfangene       Modulationston    des Bordsenders 1 ohne Ton  transponierung direkt auf den     Rückmeidesen-          der    als Modulation gegeben werden. Dieser  Fall ist bei der schematischen Darstellung  der     Fig.    4 bereits angenommen.

   Hier wird  zur Horizontalnavigation der direkte     Modula-          tionston    des Bordsenders auf den Flugplatz  betriebssender gegeben, während für die Ver-         tikalnavigatiorr    und das     Vorsignal    Tontrans  ponierungen vorgesehen sind.  



  Dabei sind: 1 der Ultrakurzwellensender  im Flugzeug, 2 der normale     Langwellenbe-          triebsempfänger        mitautomatischer        Lautstärke-          regelung    im Flugzeug, 3 die niederfrequenten  Siebketten, mittelst derer die mit verschie  denen Tönen modulierten     Rückrneldesignale     des     Flugplatzbetriebssenders    voneinander ge  trennt werden, 4, b, 6 die     Anzeigemelder     für das     Vorsignal,    die Horizontal- und die  Vertikalnavigation, 7 der     Vorsignalempfänger,

       8 die niederfrequente     Tontransponierung    des       Vorsignals,    9 der Empfänger für die Verti  kalnavigation; 10 die niederfrequente     Ton-          transponierung    für die Vertikalnavigation, 11  die Rahmenanlage für die Horizontalnaviga  tion, 12 die Umschaltvorrichtung der Rahmen,  13 der Empfänger für die Horizontalnaviga  tion, 14, 15, 16 die Kontrollen für den nie  derfrequenten Ausgang der Empfänger für       Vorsignal,    Vertikalnavigation und Horizontal  navigation im Peilraum, 17 der Kontroll  empfänger für die vom     Flugplatzbetriebssender     ausgestrahlten     Rückmeldesignale,

      18 die dazu  gehörigen     niederfrequenten    Siebketten, 19, 20,  21 die Kontrollinstrumente für die vom Flug  platzbetriebssender ausgesandten Rückmelde  signale im Peilraum, 22 der Flugplatzbetriebs  sender.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Landen von Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Bordsender des Flugzeuges ausgestrahlten Signale am Boden durch richtempfindliche Antennen aufgenommen werden, und dass durch automatische drahtlose Rückmeldevor- richtungen dem Piloten gemeldet wird, ob sich das Flugzeug auf dem richtigen horizon talen Landekurs und bei der Gleitphase der Landung auf dem für den Landeplatz geeig neten Gleitweg bewegt.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sich an Bord des Flug- zeuges ein Sender befindet, dessen Signale am Boden durch richtempfindliche Antennen aufgenommen werden und durch automatische drahtlose Rückmeldevorrichtungen einem im Flugzeug aufgestellten Empfänger übermittelt werden, der dem Piloten durch Anzeigeinstru mente mitteilt, wie er horizontal und vertikal zu navigieren hat. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet; dass sowohl für die vom Flugzeugsender ausgesandten, am Boden empfangenen Signale; als auch für die vom Rückmeldesender ausgesandten Signale am Boden Kontrollen vorhanden sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Signale des Flugzeugsenders am Boden durch einen Empfänger aufgenommen werden, der beim Überfliegen eines Bodenpunktes auf dem selben Träger wie die Rückmeldesignale für die Horizontal- und die Vertikalnavi gation ein Zeichen übermittelt, das das Überfliegen des Bodenpunktes im Flug zeug und am Boden meldet.
CH177963D 1936-01-28 1934-11-19 Verfahren und Einrichtung zum Landen von Flugzeugen. CH177963A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003291B (de) * 1954-01-18 1957-02-28 Dr Hans Schellhoss Verfahren zur Leitung navigierender Objekte entlang einer vorgegebenen Leitlinie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1003291B (de) * 1954-01-18 1957-02-28 Dr Hans Schellhoss Verfahren zur Leitung navigierender Objekte entlang einer vorgegebenen Leitlinie

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