CH181952A - Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter. - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter.

Info

Publication number
CH181952A
CH181952A CH181952DA CH181952A CH 181952 A CH181952 A CH 181952A CH 181952D A CH181952D A CH 181952DA CH 181952 A CH181952 A CH 181952A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
filter
hollow bodies
liquid
small
small hollow
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Francke Wilhelm
Original Assignee
Francke Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Francke Wilhelm filed Critical Francke Wilhelm
Publication of CH181952A publication Critical patent/CH181952A/de

Links

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur Reinigung von Gasen mittels     flüssigkeitsbenetzter    Filter.    Im Hauptpatent sind Anordnungen zur  Reinigung von Gasen     mittels        flüssigkeits-          benetzter    Filter beschrieben, bei welchen  zeitlich wechselnd die Zwischenräume des  Filtermaterials mit Spülflüssigkeit gefüllt  und dann die Spülflüssigkeit     mittels    des  Gasstromes     und    neuer Spülflüssigkeit aus  getrieben wird.  



  Die     L        ntersuchungen    mit verschiedenem       Filtermaterial    haben ergeben, und dies bil  det den Gegenstand der Erfindung,     dass    sich  eine ausserordentlich hohe Reinigungswir  kung des Filters ergibt, wenn das Filter aus  einer vorzugsweise ebenen Schicht, zwischen  vorwiegend parallele Netze oder .Siebe ge  schichteter kleiner Hohlkörper     besteht.    Die  Hohlkörper können die Form kleiner Zylin  der, zum Beispiel von     Raschigringen    auf  weisen, oder auch beliebig andere Hohl  formen, z. B.     Prismenform,    Kegelform, Dop  pelkegelform, und andere mehr.  



  Diese Hohlkörper, die bei einer bevor  zugten Ausführungsform der Erfindung aus    chemisch indifferentem, zum Beispiel aus  keramischem Material     bestehen    können, wer  den in     geeignete    Behälter oder zwischen  Siebe, Gitter, Netze aus geeignetem wider  standsfähigem Material,     zum        Beispiel    nicht  rostendem     .Stahl,    lose eingefüllt.

   Diese Hohl  körper, Ringe beliebiger Form oder     Quer-          schnittes,    .die ungeordnet zueinander     liegen,     bilden dann zahlreiche Hohlräume mit im  Verhältnis zum Volumen grosser Oberfläche  und zahlreichen scharf ein- oder     gusspringen-          den        ganten,    die durch die     Begrenzungen    der  kleinen Hohlkörper,     verhältnismässig    grosser  Zahl, gebildet werden.  



  Wird in zeitlichen Intervallen ein Spül  strom durch das     Filter    getrieben,     beiGpiels-          weise    indem eine     ,geeignete        Spülvorrichtung     die Filteroberfläche bestreicht, oder wird eine  ruhende, vor der Filteroberfläche angeordnete  Spülvorrichtung mittels geeigneten Zeit  schaltwerks in kurzen Intervallen hinterein  ander geöffnet und geschlossen, während zu  gleich der -Gasstrom im gleichen Sinne wie      die     Spülflüssigkeit    durch das Filter strömt,  so lagern sich die im Gase schwebenden Teil  chen an der feuchten Oberfläche der Hohl  körperwandungen ab,

   werden dann von der       mit    .dem Gasstrom neu eintretenden Spül  flüssigkeit abgespült und mit ihr entfernt.  Diese Spülwirkung wird durch die erfin  dungsgemässe Anordnung erheblich gestei  gert, weil von den Hohlkörpern zahlreiche  Flächen und Durchgänge gebildet werden,  an denen entlang und durch die Flüssigkeit  und Gasstrom     zwangläufig        einander    parallel  geleitet werden, so dass keine gasführende  Flache     unbenetzt    oder     unbespült    bleibt.  



  Die     Anordnung    gemäss der Erfindung  kann auch dazu dienen, im Gase enthaltene       wertvolle    feste, flüssige oder gasförmige     Be-          standteile    mittels     geeigneter    Spülflüssigkeit  aus dem Gase zu lösen oder sonst zu 'ent  fernen.  



  Durch die Anordnung gemäss .der Erfin  dung gelingt es somit, einen Gasstrom, .der  mit verhältnismässig grosser Geschwindigkeit,       beispielsweise    -ein Meter in der Sekunde oder  darüber, durch das Filter     tritt,    auf sehr kur  zem Wege innig mit der Spülflüssigkeit zu  durchspülen und bei verhältnismässig ge  ringen Schichtdicken des Filters, zum Bei  spiel in der Grössenordnung von 20 mm, eine  hohe Reinigungswirkung zu erzielen.  



       Zufolge    der verhältnismässig lockeren  Schichtung der Hohlkörperchen, zum Bei  spiel der     Hohlzylinderchen,    die beispielsweise  eine Höhe von 8 mm und einen Durchmesser  von 8 mm aufweisen mögen, bietet das Fil  ter anderseits dem durchtretenden Gasstrom  einen verhältnismässig geringen Widerstand,  so dass die Strömungsverluste des Gasstromes  ebenfalls verhältnismässig gering ausfallen.  



  Die Zeichnung dient zur Erläuterung der  Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt     schematisch    eine Filterkam  mer im Längsschnitt;       Fig.    2 zeigt die Füllung eines Filters in  Aufsicht, während       Fig.    3 in grösserem Massstäbe die Füllung  des Filters im     Querschnitt    veranschaulicht;         Fig.4    zeigt die Aufsicht auf das mit  einem Netz bedeckte Filter mit Spülvorrich  tung;       Fig.5    bis 15 zeigen einige Formen der  Hohlkörper schaubildlich und im Schnitt.  



  In einer Kammer 14 ist das verhältnis  mässig dünne Filter 11 in Form einer Scheibe  angeordnet. Die Kammer 14 ist relativ zur  Gasleitung 15, 16     erweitert,        zweckmässig    in  solchem Masse, dass die Geschwindigkeits  verminderung im Filter gegen die     Geschwin-          digkeit    in -der Leitung nur gering ist, so dass  die     Verluste    durch Umsetzung der Geschwin  digkeit     gering    gehalten werden.  



  Vor dem Filter befindet sich eine Spritz  vorrichtung für die Spülflüssigkeit, :die bei  spielsweise aus sich radial zur Filtervorrich  tung erstreckenden Rohren 18 mit     Spritz-          öffnungen    19 besteht. Die     Spritzvorrichtung     wird in geeigneter Weise in Umlauf versetzt,  beispielsweise dadurch, dass sie als Reaktions  rad     ausgebildet    ist,     wie    aus der Zeichnung  ersichtlich. Die Spritzöffnungen 19 sind zu  diesem Zweck einseitig an den sich radial  erstreckenden Rohren angeordnet,     und    die  Rohre 18 sitzen lose drehbar auf ihrer als  Drehkopf ausgeführten Nabe 20.  



  Die Spülflüssigkeit wird durch das Rohr  21 unter verhältnismässig hohem Druck der  Spülvorrichtung 18 zugeführt, durchströmt  das Filter 11 und sammelt sich im untern  Teile der Kammer 14 und fliesst dann durch  das Rohr 2.2 wieder ab. Das Filter 11 be  steht aus einer vorzugsweise ebenen .Schicht  lose     aufeinanderliegender    Hohlkörper, zum  Beispiel Hohlzylinder, vorzugsweise aus kera  mischem Material, beispielsweise     Ra.schig-          ringen.    Eine Vielzahl solcher Hohlkörper  chen wird zwischen sich parallelerstreckende  Netze, Siebe oder dergleichen gefüllt.  



  Wird nun die Spülflüssigkeit zusammen  mit dem Gasstrom durch das Filter getrie  ben, so werden die zwischen den lose und  beliebig     geschichteten    Zylinderehen vorhan  denen Hohlräume wechselnd mit Spülflüssig  keit gefüllt und dann die Spülflüssigkeit mit  tels des Gasstromes und neuer :Spülflüssig-           keit    ausgetrieben, so dass sich eine ausser  ordentlich hohe Reinigung des Gasstromes,  verbunden mit einer vollständig selbsttätigen  Reinigung des Filters ergibt.  



  Da darüber hinaus das Filtermaterial  gegenüber zu reinigenden Gasen beliebiger  Art unangreifbar ist, können diese Reini  gungsanlagen monatelang in ununterbroche  nem Betriebe gehalten werden, ohne dass eine  besondere Wartung oder Instandsetzungs  arbeiten erforderlich wären. Darüber hinaus  zeichnet sich die Anordnung gemäss der Er  findung durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit,  geringe     Betriebskosten    und geringen erfor  derlichen Bauraum aus.  



  Einige Formen der Hohlkörperchen sind  in .den     Fig.5    bis 15 veranschaulicht. Die       Fig.5    und 6 zeigen einen Hohlzylinder 27,  die     Fig.    7 ein Hohlprisma schaubildlich, die       Fig.8    und 9 schaubildlich und im Schnitt  einen Hohlkegel 28, die     Fig.    10 und     11    einen  Doppelkegel.  



  Während die     Fig.5    bis 11 Hohlkörper  mit konstanter Wandstärke zeigen, veran  schaulichen die     Fig.    1.2 bis 15 einige Formen  mit sich ändernden Wandstärken, und zwar  zeigen die     Fig.    12 und 13 einen     symme-          t:risehen        Doppelhohlkegel    30 mit sich nach  der     Mitte    verjüngendem Querschnitt, die       Fig.    14 und 15 schliesslich einen     Doppelhohl-          kegei    mit nach der Mitte zunehmendem Quer  schnitt.

   Die Wandungen der Hohlkörper kön  nen auch     Durchbrechungen    aufweisen oder  sonst     unvollständiz    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes, bei der zeitlich wechselnd die Filterzwischenräume mit Spülflüssigkeit gefüllt und die Spül flüssigkeit mittels des Gasstromes und neuer Spülflüssigkeit ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter aus einer Schicht kleiner Hohlkörper besteht. UNTERANSPRtTCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicken abmessung der Schicht nur ein kleines Vielfaches der Abmessungen der kleinen Hohlkörper ist. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht kleiner Hohlkörper eben ist. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Hohlkörper Hohlkegel sind. 4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Hohlkörper zwischen Netze geschichtet sind. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Hohlkörper zwischen Siebe, geschichtet sind. 6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohl körper aus chemisch indifferentem Mate rial bestehen. 7. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohl körper aus keramischem Material be stehen.
CH181952D 1933-04-04 1934-11-12 Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter. CH181952A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH171031T 1933-04-04
BE181952X 1933-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH181952A true CH181952A (de) 1936-01-15

Family

ID=25661523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH181952D CH181952A (de) 1933-04-04 1934-11-12 Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH181952A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435864A1 (de) * 1973-07-30 1975-02-13 Becker & Udwin Inc Verfahren und vorrichtung zur reinigung eines gasstromes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435864A1 (de) * 1973-07-30 1975-02-13 Becker & Udwin Inc Verfahren und vorrichtung zur reinigung eines gasstromes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69910593T2 (de) System zum sammeln und verteilen von fluiden, sowie ihre verfahren
DE2600147C2 (de) Wärmeaustauscher für hohe Temperaturen
DE2239827C3 (de) Filtereinrichtung zum Reinigen von Gas- oder Luftströmen
DE1476627A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Reinigung von Gasen und Schalldaempfung,insbesondere fuer Abgase von Brennkraftmaschinen
DE1020598B (de) Gas-Fluessigkeits-Austauschboden
CH181952A (de) Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mittels flüssigkeitsbenetzter Filter.
DE918062C (de) Schalldaempfer mit aufeinanderfolgenden Kammern
DE1405153U (de)
DE646476C (de) Fluessigkeitsfilter
DE393884C (de) Auspufftopf fuer Dampf-, Luft- und Gasleitungen
DE2310652A1 (de) Fluidum-fluidum-kontaktapparat
DE453876C (de) Brunnenfilter aus einzelnen uebereinanderliegenden, durch Langbolzen zusammengehaltenen Filterkoerben mit Kiesfuellung
DE257012C (de)
DE253078C (de)
DE660760C (de) Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf
DE378607C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Schwebeteilchen aus Gasen, Daempfen und Fluessigkeiten
DE673320C (de) Auf Fahrzeugen angeordneter Reiniger fuer Generatorgase
DE149191C (de)
DE711618C (de) Fliehkraftabscheider fuer fluessige oder gasfoermige Gemische, die spezifisch verschieden schwere Bestandteile enthalten
WO1997030773A1 (de) Schlauchfilteranordnung
DE3829177A1 (de) Scheibeneindicker
DE94864C (de)
DE727232C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von OEl aus Dampf
DE133566C (de)
DE303674C (de)