CH193403A - Regelbarer Einphasentransformator, insbesondere für Schweisszwecke. - Google Patents

Regelbarer Einphasentransformator, insbesondere für Schweisszwecke.

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CH193403A
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  Regelbarer     Einphasentransformator,    insbesondere für Schweisszwecke.         Üm.        beim    elektrischen Schweissen die  Stromstärke regeln zu können, ist schon vor  geschlagen worden, die Primärwicklung auf  dem einen Schenkel und die Sekundärwick  lung auf dem andern Schenkel eines Ein  phasenschweisstrausformators des     Kerntypes     anzuordnen und in Reihe mit einer dieser  Wicklungen eine Hilfswicklung zu schalten,  welche beide Wicklungen     und    den Eisen  körper umfasst und welche mit Abzweigun  gen versehen ist.

   Auf diese Weise wird je  doch nur eine stufenweise und entsprechend  der Zahl der     Abzweigungen    beschränkte Re  gelung der Stromstärke erreicht, so dass die  Stromstärke nicht immer auf den richtigen       Wert    eingestellt werden kann.  



  Darum wurde schon vorgeschlagen,     eine     kontinuierliche     Stromstärkenregelung    mit  tels eines bewegbaren magnetischen Neben  schlusses in Form eines Transformator  schenkels zu erreichen.  



  Eine derartige Ausführung     ist    bekannt,  bei der die eine Wicklung des Transforma-         tors    auf einem oder mehreren der festen  Schenkel angeordnet ist, während die andere       Wicklung    zum Teil auf einem oder mehreren  der     festen    Schenkel und zum Teil auf dem  bewegbaren Schenkel angeordnet ist.  



  Dies hat den Nachteil, dass das Streufeld  durch Eisen verläuft, wodurch die Zeitkon  stanten grösser werden, als wenn das Streu  feld durch Luft verlaufen würde,     was    für  einen     Schweisstransformator    wegen der beim  Schweissen auftretenden Kurzschlüsse, Lö  schen und wieder Entzündendes Bogens un  günstig ist.  



  Auch ist ein Manteltransformator be  kannt, bei dem auf verschiedene Spannungen  zwischen einem     maximalen        positiven    und  einem maximalen negativen Werteingestellt  werden kann,     mittels        Unterteilung    einer der  beiden Wicklungen in     einen    Teil, welcher  auf dem     Mittelschenkel    gewickelt ist, und  in zwei Teile, welche symmetrisch zu die  sem. Mittelschenkel auf einem verschiebbaren       Querschenkel        gewickelt    sind.

   Durch Ver-           schiebung    des erwähnten Querschenkels     wird     eine     kontinuierliehe        Änderung    -der Spannung  erhalten. Dies hat :den Nachteil, dass abhän  gig von der Lage des     Querschenkels    in die  sen Wicklungen eine     Spannung    induziert  wird, welche die     Leerlaufspannung    erhöht  oder erniedrigt.

   Wird     nun    auf eine kleine  Stromstärke, also auf niedrige     Spannung,     eingestellt, so wird     die        Leerlaufspannung     herabgesetzt, wodurch das Zünden des Licht  bogens erschwert wird, während     ausserdem     durch die kleine Stromstärke das Aufrecht  erhalten des Lichtbogens doch schon schwer  ist.  



       Gemäss    der Erfindung werden alle diese  Nachteile behoben. Die Erfindung betrifft  einen regelbaren     Einpha.senschweisstransfor-          mator    des     gerntypes,    bei dem die Primär  wicklung auf dem einen Schenkel und die       Sekundärwicklung    auf -dem andern Schenkel       angeordnet    sind und in Reihe mit einer die>       ser    Wicklungen eine     Hilfswicklung    geschal  tet ist,

   welche beide Wicklungen und den  Eisenkörper     umfasst.    Die Erfindung     besteht          darin"dass    diese Hilfswicklung um eine senk  recht zur Fläche des Eisenkörpers stehende       Axe    drehbar ist.  



       Auf    der Zeichnung     ist    der Erfindungs  gegenstand in einem     Ausführungsbeispiel     schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des     Transformators,          Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II        II     der     Fig.    1 und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       IH-III    der     Fig.    1.  



  Auf dem Schenkel a des     Joches    des  Transformators ist die     Primärwicklung    b an  geordnet, welche in den beiden Anschluss  klemmen c und d endet. Auf dem Schenkel  e ist die Sekundärwicklung f angeordnet, mit  der die     Hilfswicklung    g, welche um den Ei  senkörper     des        Transformators    drehbar ist, in       Reihe        geschaltet    ist.

   Die     Verbindung    zwi  schen der Sekundärwicklung f und ,der Hilfs  wicklung g     wird    durch .die     Schleifringe    h,  und     h2        gebildet,    über welche sich die     Bürsten.     k, und     k,    über einen Bogen von     1$0      bei  der Drehung der Hilfswicklung g bewegen    können, welche dabei also als     Zwischenstellung     ,

  die     mit        Punktlinien    in     Fig.    1 angegebene       Stellung    einnehmen     kann.    Die zu dem  Schleifring     h,,    welcher mit einem Ende mit  der Hilfswicklung g verbunden ist, gehörende  Bürste     k,    ist mit ,der     Sekundärklemme   <I>m</I>  verbunden.

   Die zu dem Schleifring     h2,    wel  cher     mit,dem    andern Ende der     Hilfswicklung     g verbunden ist, gehörende Bürste     k2    ist     mit     einem Ende der Sekundärwicklung f     verbun-          den,deren    anderes Ende mit der zweiten Se  kundärklemme n verbunden ist. Auf diese  Weise     isst    .die Hilfswicklung g also in jeder       Stellung    mit der Sekundärwicklung     in    Reihe       g        o        eschaltet.     



  Die Hilfswicklung g, welche sowohl die  Primär-, als     auch,die    Sekundärwicklung um  fasst, kann mit einem Handrad aus der in       Fig.    2 ausgezogen     gezeichneten    Lage     um    80    in der Pfeilrichtung in die     punktiert    gezeich  nete Lage und dann noch     weiter    um<B>90'</B> ge  dreht werden.  



  In der Stellung nach     Fig.    1 wird in be  lastetem Zustand in der Hilfswicklung g     eine          EMK    erzeugt, welche von den     Streufeldern     ,des Transformators stammt.     Vorausgesetzt,     dass die     Wickelrichtung    der Hilfswicklung  derart ist, dass diese     EMK    entgegengesetzt       zu    derjenigen in der Sekundärwicklung ge  richtet ist, wird die zufolge dieser     EMK    in  der     Sekundärwicklung        hervorgerufene    Herab  setzung der     Stromstärke    am grössten sein.  



       Wenn,die    Lage der Hilfswicklung gemäss  den     punktierten    Linien der     Fig.    1 ist, werden  ,die     Streufelder,    welche jetzt parallel mit der  Hilfswicklung verlaufen, darin keine     EMK     erzeugen, so     dass    aus diesem     Grunde    keine  Herabsetzung oder     Stromstärke    in der Sekun  därwicklung auftritt.

   Bei :der Bewegung     aus     der ausgezogen     gezeichneten.    nach der     punk-          tiert        gezeichneten    Lage der Hilfswicklung       nimmt    deren Einfloss auf den Sekundärkreis  allmählich ab, während dieser     Einfloss    bei       fortgesetzter    Drehung ebenso allmählich wie  der zunimmt, jedoch in umgekehrtem Sinne,

    bis nach<B>90'</B> Drehung wieder ein Maximum  erreicht     ist.         In dieser Weise kann daher mit sehr ein  fachen Mitteln ein vollkommen gleichmässiger  Verlauf der Regelung der Stromstärke in der  Sekundärwicklung von einem     mimimalen     Wert bis zu einem maximalen Wert erhalten  werden.  



  Die Hilfswicklung kann auch in     Reihen-          sehaltung    mit der Primär-     anstatt    mit der  Sekundärwicklung angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelbarer Einphasentransformator .des Iierntypes, insbesondere für Schweisszwecke, bei dem die Primärwicklung auf dem einen Sehenkel und .die Sekundärwicklung auf dem andern Schenkel angeordnet sind und in Reihe mit einer dieser Wicklungen eine Hilfswicklung geschaltet ist, welche beide Wicklungen und den Eisenkörper umfasst, da durch gekennzeichnet, dass diese Hilfswick lung um eine senkrecht zur Fläche des Eisen körpers stehende Achse .drehbar ist.
CH193403D 1936-01-25 1937-01-22 Regelbarer Einphasentransformator, insbesondere für Schweisszwecke. CH193403A (de)

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