Projektionsanlage. Bei der Projektion von Fernsehbildern und in gewissen Fällen auch Filmbildern (Farbfilm, Schmalfilm) ist man wegen der geringen verfügbaren Lichtstärke gezwun gen, Bildwurfschirme zu benutzen, welche das Licht nicht diffus zerstreuen, sondern fast ganz auf den Zuschauerraum zurück werfen. Sie bestehen entweder aus zahlrei chen kleinen Hohlspiegeln oder Spiegellinsen (Perlschirm, Linsenrasterschirm usw.) oder einfach aus einer gut reflektierenden Fläche, die so weit mattiert ist, dass sie gerade nicht mehr als vollkommener Spiegel wirkt.
Der Vorteil dieser Metallschirme besteht, abge sehen von der einfachen Herstellung, darin, dass bei deren Anwendung Lichtquelle, Schirm und Zuschauerraum nicht in einer Linie zu liegen brauchen. Anderseits gilt für sie angenähert das Reflexionsgesetz. Ein auf sie treffender Lichtstrahl wird fast wie von einem Spiegel reflektiert, aber mit einer ge wissen, durch den Streuwinkel a gekenn zeichneten Streuung. Der Winkel ss, der da- durch definiert ist, dass bei den unter diesem Winkel von der Reflexionsrichtung abwei chenden, gestreuten Lichtstrahlen die Licht stärke<B>50%</B> der Lichtstärke des senkrecht reflektierten Strahls beträgt, ist recht genau bestimmbar.
Er kann je nach der Stufe der Mattierung in gewissen Grenzen gewählt werden, zweckmässig zu etwa 10 bis 15 nach jeder Seite. Der weitaus grösste Teil des reflektierten Lichtes liegt also innerhalb des durch den Streuwinkel bestimmten Streu kegels.
Infolge des kleinen Streuwinkels a ist es praktisch nicht möglich, einen ebenen, grö sseren Schirm dieser Art zu verwenden. Denn nach Fig. 1 gelangt von dem vom Bildwerfer 11 auf die Randzone des Schirmes 12 gewor fenen Lichtstrahl trotz des Streuwinkels ss fast kein Licht mehr in den Zuschauer raum 13.
Die Erfindung betrifft eine Projektions anlage, bei welcher ein tildwurfschirm mit fast spiegelnder, metallischer Oberfläche, deren Streuwinkel höchstens 20 beträgt, verwendet wird. Der geschilderte Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch vermieden. dass diese Oberfläche so konkav ist, dass vori jeder Stelle des Schirmbildes zu jeder Stelle des Zuschauerraumes Licht gelangt, welches höchstens mit dem Streuwinkel gestreut ist.
In Fig. 2 ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform der erfindungsgemässen Projek tionsanlage im Grundriss dargestellt. Die von der Lichtquelle 11 ausgehenden Strahleli werden vom Schirm 12 jeweils so reflektiert;, dass sie den Zuschauerraum 13 durchkreuzen. Das Licht, das von dem Punkte<B>A</B> des Schir mes zu irgendeinem Punkte des Zuschauer raumes gelangt, ist unter einem Winkel ge streut, der kleiner ist als der hier 15 be tragende Streuwinkel a. Diese Bedingung ist für beliebige I'iiiikte des Schirmes und des Zuschauerraumes erfüllt.
Infolgedessen er scheint der ganze Scljirm jedem Zuschauer fast gleichmässig beleuchtet. Dieser Raum ist schraffiert < irrgedeutet.
Projection system. When projecting television images and in certain cases also film images (color film, cine film), due to the low light intensity available, one is forced to use projection screens that do not diffusely scatter the light, but rather reflect it almost entirely back onto the audience. They consist either of numerous small concave mirrors or mirror lenses (pearl screen, lenticular screen, etc.) or simply of a highly reflective surface that is matted to such an extent that it no longer looks like a perfect mirror.
The advantage of these metal screens, apart from the simple production, is that when they are used, the light source, screen and auditorium do not need to be in one line. On the other hand, the law of reflection approximately applies to them. A beam of light hitting them is reflected almost as if by a mirror, but with a certain amount of scattering characterized by the scattering angle a. The angle ss, which is defined by the fact that with the scattered light rays deviating from the direction of reflection at this angle, the light intensity is <B> 50% </B> of the light intensity of the perpendicular reflected beam, can be determined quite precisely.
It can be chosen within certain limits depending on the degree of matting, expediently about 10 to 15 on each side. The vast majority of the reflected light is therefore within the scatter cone determined by the scatter angle.
As a result of the small scattering angle α it is practically not possible to use a flat, larger screen of this type. Because according to FIG. 1, almost no more light reaches the audience room 13 from the light beam thrown by the projector 11 onto the edge zone of the screen 12, despite the scattering angle ss.
The invention relates to a projection system in which a screen with an almost reflective, metallic surface, the scattering angle of which is at most 20, is used. The described disadvantage is avoided according to the invention. that this surface is so concave that in front of every point of the screen image light reaches every point of the auditorium, which is at most scattered with the scattering angle.
In Fig. 2, an example Ausfüh approximately form of the inventive projection system is shown in plan. The rays emanating from the light source 11 are reflected by the screen 12 in such a way that they cross the auditorium 13. The light that reaches any point in the auditorium from point A of the screen is scattered at an angle that is smaller than the scattering angle α, which is 15 here. This condition is fulfilled for any functions of the screen and the auditorium.
As a result, the whole screen appears to be almost equally illuminated to every viewer. This space is hatched <misinterpreted.