Pumpe zum Spritzen und Düngen von Reben und Bäumen. Bisher wurden zum Spritzen von Reben und Bäumen sowie auch zum Düngen in der Hauptsache Kolbenpumpen und andere Pum pen aus Metall verwendet. Die angewen deten Flüssigkeiten, z. B. Schwefelkalk brühe, Kupfervitriol, verdünnter, künstlicher Dünger u. a. m. erschweren die Schmierung und Abdichtung der bewegten Teile.
Die Erfindung betrifft nun eine Pumpe, die die Förderung der oben erwähnten Flüs sigkeiten gestattet und bei der diejenigen Teile, die geschmiert werden müssen, mit der zu fördernden Flüssigkeit nicht in Berüh rung zu kommen brauchen.
In der Zeichnung sind verschiedene Bei spiele für die Ausführung wiedergegeben. Fig. A stellt eine solche Pumpe im Querschnitt und Fig. B im Grundriss dar. Der Pumpenkörper hat hier eine gewellte, zylindrische Wand. In den. Wellentälern und Wellenbergen befinden sich Ringe4 bezw.4a.
Fig. C veranschaulicht eine Pumpe im Querschnitt und Fig. D im Grundriss, bei welcher der Pumpenkörper kugelartig aus- gebildet und in entsprechend geformten Stücken eingebettet ist.
Fig, E stellt einen kreisförmigen, gewell ten Pumpenkörper im Schnitt und Fig. F im Grundriss dar.
Fig. G zeigt einen halbkugelartigen Pum penkörper im Schnitt.
Fig. H veranschaulicht einen zylindri schen Pumpenkörper im Querschnitt und Fig. J im Längsschnitt.
Fig. K zeigt einen linsenartigen Pumpen körper im Schnitt.
F'ig. L und M stellen Pumpen dar, deren Pumpenkörper eine äussere, starre und eine innere, flexible Wanda besitzen.
Fig. N und. 0 zeigen Ventile im Quer schnitt., passend zu allen obigen Pumpen.
In den Figuren bedeutet 1 eine flexible Wand der Pumpenkörper, die z. B. aus Gummi oder ähnlichen Stoffen oder für Fig. A und E auch aus Metall bestehen kann; 2 ist der Ein- und 3 der Auslauf, die mit 'Ventilen (Fis. N oder 0) versehen werden können. 4 und 4a <I>(Fis. A)</I> sind Ringe, die in den Wellentälern und ein gebaut sind und bei höherem Druclk eine Deformierung der Wand 1 verhindern sollen. Zum Schutze der Pumpenkörper (Fig.
E bis J) vor Beschädigungen und zur Druckverteilung und Druckaufnahme sind Formstüicke 6 aus festerem Material vorgesehen. 5 sind Rück führungsfedern, die dazu dienen, den Pum penkörper nach jeder Zusammendrüickung in die ursprüngliche Lage zurückzuführen. Diese Federn können inner- oder ansserhalb des Arbeitsraumes angebracht werden.
Die Saug- und Druckwirkung wird. wie üblich bei solchen Pumpen, durch abwechs lungsweises Strecken und Zusammendriieken des Pumpenkörpers mit Hilfe von an sich bekannten Vorrichtungen, wie Gestänge. Exzenter usw.. erzielt, oder, wie beispiels weise in Fig. M gezeigt, mittels einer Flüs sigkeit (z. B. Öl) oder eines Gases. Eine Ver grösserung des Pumpenkörpers 1 bewirkt da bei eine Druckwirkung durch Verkleinerun g des Arbeitsraumes r', eine Schrumpfung des Körpers 1 hingegen eine Saugwirkung. Die beförderte Flüssigkeit tritt bei 2ein und bei 3 aus und kiihlt hierbei das im Rumpf f sich während der Arbeit erwärmende Kraftüber- tragungsmediumn (Flüssigkeit oder Gas) ah. Bei Fib. L findet die Kraftübertragung mittels Gestänge statt.
Bei allen diesen Pumpen ist die zu för dernde Flüssigkeit von den zu schmierenden oder sich reibenden Teilen getrennt, was ans, den Figuren leicht ersichtlich ist.
Als Saug- und Druclkventile können bei allen angeführten Pumpen elastische, schei benartige Körper 10S1 und 10d1 (Fig. N), die auf feste Kerne 11 aufgestülpt und an ihrem Umfanb in das Gehlänse 1 fest beklemmt sind, verwendet w-erden. Während der Saugwirkung wird das Ventil 10S1 in folge des Saugdruckes und seiner Elastizität von der Lage 10s1 auf die Lage 10s2 er weitert, und es dringt Flüssigkeit ein: der gleiche Vorgang findet beim Drücken am andern Ventil statt. In Fig.N findet die Ventil wirkung eines elastischen Rohres 12 und 121, z. B. eines Schlauches, statt, welches auf dem Ventilkörper 13, der mit Durchlassöffnungen 14 versehen ist, sitzt.
Mittels diesen Pumpen können z. B. den Baumwurzeln mit Hilfe einer sogenannten Düngerlanze flüssige Dünger, künstliche Düngemittel in Wasser gelöst, wie übrigens mit allen bekannten Spritzpumpen, zugeführt werden.
Pump for spraying and fertilizing vines and trees. So far, piston pumps and other pumps made of metal were mainly used for spraying vines and trees as well as for fertilization. The applied liquids such. B. Lime sulfur broth, vitriol, diluted, artificial fertilizer u. a. m. complicate the lubrication and sealing of the moving parts.
The invention now relates to a pump that allows the above-mentioned fluids to be conveyed and in which those parts that need to be lubricated do not need to come into contact with the liquid to be conveyed.
In the drawing, various examples are shown for the execution. Fig. A shows such a pump in cross section and Fig. B in plan. The pump body here has a corrugated, cylindrical wall. In the. In wave troughs and wave crests there are rings4 or 4a.
FIG. C illustrates a pump in cross-section and FIG. D in plan, in which the pump body is spherical and embedded in correspondingly shaped pieces.
Fig, E shows a circular, corrugated pump body in section and Fig. F in plan.
Fig. G shows a hemispherical pump body in section.
Fig. H illustrates a cylindri's pump body in cross section and Fig. J in longitudinal section.
Fig. K shows a lens-like pump body in section.
F'ig. L and M represent pumps whose pump body has an outer, rigid and an inner, flexible wall.
Figs. N and. 0 show valves in cross section, suitable for all of the above pumps.
In the figures, 1 means a flexible wall of the pump body which, for. B. made of rubber or similar materials or for Fig. A and E also made of metal; 2 is the inlet and 3 the outlet, which can be fitted with valves (Fis. N or 0). 4 and 4a <I> (Fis. A) </I> are rings that are built into the wave troughs and are intended to prevent deformation of the wall 1 at higher pressure. To protect the pump body (Fig.
E to J) against damage and for pressure distribution and pressure absorption, molded pieces 6 made of a stronger material are provided. 5 are return springs that are used to return the pump body to its original position after each compression. These springs can be attached inside or outside the work area.
The suction and pressure effect will. As is usual with such pumps, by alternately stretching and compressing the pump body with the help of known devices, such as linkages. Eccentric etc .. achieved, or, as shown for example in Fig. M, by means of a liq fluid (z. B. oil) or a gas. An enlargement of the pump body 1 causes a pressure effect by reducing the work space r ', while a shrinkage of the body 1 causes a suction effect. The transported liquid enters at 2 and exits at 3 and thereby cools the power transmission medium (liquid or gas) which heats up in the fuselage during work. At Fib. L the power is transmitted by means of a linkage.
In all of these pumps, the liquid to be conveyed is separated from the parts to be lubricated or rubbing, which is easy to see from the figures.
As suction and pressure valves, elastic, disc-like bodies 10S1 and 10d1 (Fig. N), which are slipped onto fixed cores 11 and firmly clamped on their periphery in the goose 1, can be used in all pumps mentioned. During the suction, the valve 10S1 is expanded from the position 10s1 to the position 10s2 due to the suction pressure and its elasticity, and liquid penetrates: the same process takes place when the other valve is pressed. In Fig.N the valve takes effect of an elastic tube 12 and 121, for. B. a hose, instead, which sits on the valve body 13, which is provided with passage openings 14.
By means of these pumps, for. B. the tree roots with the help of a so-called fertilizer lance liquid fertilizers, artificial fertilizers dissolved in water, as incidentally with all known spray pumps, are supplied.