CH271233A - Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern. - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern.

Info

Publication number
CH271233A
CH271233A CH271233DA CH271233A CH 271233 A CH271233 A CH 271233A CH 271233D A CH271233D A CH 271233DA CH 271233 A CH271233 A CH 271233A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valves
control
poles
pole
control apparatus
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH271233A publication Critical patent/CH271233A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/26Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


  Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder     mehrpoligen    Schaltern.    Es ist bekannt, die     Sehalterpole    von     zwei-          oder    mehrpoligen Schaltern durch     ferno,-e-          steuerte    'Mittel zu betätigen, um das Aus- und  Einschalten aller Pole von einer zentralen  Stelle aus durchführen zu können.

   Zur     'Siehe-          rung    der Übereinstimmung der     Sehalthand-          lungen    an allen Polen sind dabei     meehanisehe          Verbindungsmittel        zwisehen    den     Sehalterpolen     vorgesehen. Für die     meehanisehe    Verbindung  ist in einigen Fällen eine für alle Pole ge  meinsame     Antriebseinriehtung    und ein von  dieser zu den einzelnen Polen führendes     (-Te-          stänge    vorhanden.

   In andern Fällen ist für  jeden Pol eine eigene Antriebseinrichtung  vorgesehen, wobei dann die jedem Pol zuge  ordneten     Steuer-lieder,    wie Ventile,     Auslöse-          klinken        usw.,    von einem gemeinsamen Steuer  organ über     meehaniseh        zwangläufig    wirkende  Mittel betätigt werden.

   Bei     Hoehspannungs-          gehaltern    ergeben     Nieh    zufolge der grossen Pol  distanzen bei der Anwendung der     gesehil-          derten    -Mittel eine Reihe von     --Nläntelii    und  konstruktiven     Sebwierigkeiten,    die<B>je</B>     naeh     der Art der Schalter und den     Ei-enheiten     ihrer     Steuerun-        versehieden        -ross    sind.

   In  allen Fällen ist ein relativ     -rosser    Aufwand  an Bestandteilen, wie Stangen, Lagern, Kupp  lungen,     erforderlieh,    die sorgfältig     angepasst     und bei     Freiluftsehaltern    besonders gegen       Witterungseinfluss        -esehützt    werden müssen.

    Handelt es sieh um     socenannte        Sehnellsehal-          ter,    dann wirken sieh zudem die zu bewegen  den Massen des     Antriebs",estän-es        naehteili-          aus.        Reibungs-    und Präzisionsfragen     erceben.     



  <B>C</B><I>n</I> n    weitere Aufgaben, die mit     Rüeksieht    auf die       Betriebssieherheit    besondere Beachtung ver  langen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine     Ein-          riehtung    zur     Steueriuig    von zwei- oder     mehr-          poligen    Schaltern, bei welcher jeder Pol ein  zeln für sich durch     elektriseh    ferngesteuerte       Oro-        a        ne        betätict        C        und        die        Pole        zusätzlieh        unter-          einander    gekuppelt sind,

   bei welcher die ge  schilderten     Män-el        dadureh    beseitigt sind,     dass          erfindungsgemäss    als     Kupphingseinriehtung     der     Betätiggungsorgane    der Sehalter aller Pole  ein     pneumatisehes    Gestänge vorgesehen ist.  



  In der     Zeiehnun-    ist als     Ausführtui-'s-          beispiel    der Erfindung eine     Steuereinriehtung     für einen dreipoligen     11)ruekgasselialter    unter       'V#Te,-lassun--#,    der für das Verständnis der     Er-          findun-,    entbehrlichen     Konstruktionseinzel-          beiten        seheniatiseh    dargestellt.

   Die     Fig.   <B>1</B> zeigt  die     (1esamtanordnung    und die     Fig.2    und<B>3</B>  n  eine     Konstruktionseiimelheit    in zwei     Stellun-          .gen.     



  Die nicht     gezeiehneten    Kontakte der ein  zelnen Pole sind in     Sehaltkamniern        al,        a."   <I>a..</I>  enthaltenden     Isolierstoffkörpern   <B>a!'.</B><I>a%</I>     a':#          unter-ebraeht.    -Mindestens ein Kontakt jeder       Unterbreehungsstelle    kann     beweglieh    und als  Hohlkontakt     aus-ebildet    sein.

   Jedem Pol ist  ein Hauptventil     b,        b."   <B>b.,</B> für die Bewegung  der Kontakte Lind die     Beblasung    des an die  sen beim     Absehaltvorgang    entstehenden     Licht,-          bogens    zugeordnet, das     elektropneumatiseh    ge  steuert wird.

   Die Hauptventile sind mit Ent  lüftungsöffnungen versehen, über     welehe    die           Schalträume    bei geschlossenem Hauptventil  entleert werden können; sie sitzen an den das  Druckgas für die Schalthandlungen liefernden  Vorratsbehältern<B>e,</B>     c"        c,.    Die Hauptventile  werden mit Hilfe von elektromagnetisch betä  tigten Steuerventilen<I>cl" cl"</I>     d.,    ferngesteuert.  Von der     Fernsteuerungseinrichtung    der Ven  tile sind der Einfachheit wegen nur die Ar  beitsspulen<B>p"</B>     p.#,   <B>p.</B> und die Steuerventile  <B><I>d, d" d,</I></B> gezeichnet, die das öffnen -der Schal  ter auslösen.

   Den Ventilen     d"        d"   <B>d.</B> sind       Druckgaskolben    e" e,     e"    zugeordnet, welche       auf    dieselben zur Einwirkung gebracht wer  den können. Die Steuerventile und die     Druck-          gaskolben    sind zusammengebaut. Von einer       Anzapfung    zwischen der Kontaktstelle und  dem Hauptventil jedes Pols führen Druckgas  leitungen<B><I>f,</I></B>     f,#,   <B><I>f,</I></B> zu einem Kontrollapparat<B>g</B>  und von diesem zu den     Druel,-gaskolben    der       Steuerventilefür    die Hauptventile.

   Dabei sind  die     Druckgaskolben    e"     e#,    e3 über     Stichleit-Lm-          gen   <B>h"</B>     h#,        Ii.    an eine allen Polen gemeinsame  Kommandoleitung,<B>lt</B> angeschlossen.  



  Der Kontrollapparat<B>g</B> ist, wie aus den       Fig.    2 und<B>3</B> -ersichtlich, mit Ventilen     i.,    '22<B>'3</B>       ausg.erüstet,    die in Abhängigkeit vom Vor  handensein von Druckgas an den Kontakt  stellen den Zutritt von     DruA-gas    über die       Kommandoleit-Lino,        li    zu den     Druckoaskolben          P-11        e'.'        6,    der elektromagnetischen     Ste-Lierventile          cl"        d#,   <B><I>d.</I></B> freigeben oder sperren.

   Die Ventile       i"        i#,    i, sind     Doppelsitztellerventile,    deren     ab-          (Y          lefederte    Ventilteller gleichzeitig als Steuer  kolben dienen.  



  Für die Erläuterung der     Wirk-Luigsweise     dieser Einrichtung sei angenommen,     dass    es  .sich um     Druckgassehalter    mit.     einfaeher    oder  mehrfacher     Unterbrechiang    pro Pol für die  Leistungsabschaltung handelt, welche gleich  zeitig die     Spannl-mgsisolation    übernehmen,  wobei die     Schaltkanimern    bei offenen Kontak  ten unter Druck gehalten werden. Die<B>Öff-</B>  nung der Kontakte erfolgt durch das in die  Schaltkammern eingeführte Druckgas, die  Schliessung durch Entlüften der     Sehaltkam-          mern.     



  Sind die Unterbrechungsstellen aller Pole  geschlossen,<U>dann</U> sind die     Schaltkanimern    a"    <I><U>a.,</U></I> a. frei von Druckgas Lind über die  nicht gezeichneten     EntlüftLingsöffnungen    der  Hauptventile<B>b"<U>b.,</U> b.</B> mit Aussenluft verbun  den.     A-Lieh    die Leitungen<B><I>f,<U>f.,</U> f"</I></B>     h,        h1,        h.>,        ".#     des pneumatischen Gestänges sind von Druck  gas frei.

   Die     Doppelsitztellerventile    i"     i#,        i.,     des Kontrollapparates<B>g</B> nehmen unter der  Wirkung ihrer Schliessfedern die in     Fig.    2 ge  zeichnete Lage ein, in welcher sie an den  obern Ventilsitzen anliegen und die Verbin  dung zwischen den     DruckgasleitLingenfl,   <B><I>f21 f3</I></B>  und der Kommandoleitung     li    absperren.  



  Der Schaltzustand der Pole eines Sehalters  wird durch ein in das pneumatische Kupp  lungsgestänge eingebautes     Anzeigeorgan   <B>k</B> ge  meldet. Das     Anzeigeorgan   <B>k</B> besteht aus einem  mit dem Kontrollorgan<B>g</B> zu einem Bauele  ment vereinigten     Druek,-aszylinder,    der mit  <B>-</B>en Räumen     züi    beiden Seiten des obern Sitzes  der     Doppelsitzventile    i"     i.#,    i., kommuniziert  und in dem zwei mit     Druckga-s        beaufsehlag-          C     bare Kolben<B><I>k" k"</I></B> gleiten, die gegeneinander  beweglich sind und von welchen der Kolben       k".,

      in Störungsfällen als     Widerlager    für den  Kolben<B>k.</B> dient.     Dureh    die Kolben<B><I>kV</I></B>     k,1     und die Feder     Äi.,    wird- ein Stellungszeiger m  über ein Gestänge so verstellt,     dass    er jeweils  den     Sehaltzustand    der Pole des Sehalters er  kennen     lässt.    In der Schliessstellung aller Pole  ist die Feder<B><U>k,</U></B> entspannt, und der Anzeiger  m steht auf  Ein .  



  Sind sämtliche Kontakte der Pole offen,  das heisst ist ein ferngesteuerter Öffnungsbe  fehl an allen Polen     ordn-angsgemäss    durchge  führt worden, -Lind stehen die     SeUaltkammern          a.1,        64-,        a.    unter Druck, dann sind auch die  Leitungen<B>f.,<I>f2,</I></B> fr mit Druckgas angefüllt.  Die     Doppelsitztellerventile    i"     i#,    i, stehen zu  sätzlich unter der Wirkung des Druckgases in  den Leitungen<B><I>f" f</I></B><I> 2,</I>     f##    und verbleiben in der  in     Fig.    2 gezeigten Lage.

   Das Druckgas aus  den     Leitiingen        f"   <B><I>f2, f,</I></B> kann durch das     Füh-          rangsspiel    der Ventilteller hindurch über die       Verbind-Lmusleitung        iv    hinter den Kolben<B>k,</B>  des     Anzeigeorganes   <B>k</B> treten und diesen unter  Zusammenpressen der Feder<B>k,</B> in die rechts  liegende Endlage treiben. Am Anzeiger m  wird die      Aus -Stellung    der Pole angezeigt.

        Ist dagegen in der Durchführung eines  elektrisch ausgelösten     öffnungsbefehls    eine  elektrische oder mechanische Störung einge  treten, hat beispielsweise die     Arbeitsspulel)"     des Steuerventils     d,    des Hauptventils<B>b,</B> nicht  angesprochen. so gelangt kein Druckgas     in     den     Sehaltraum        a"    und infolgedessen auch  nicht über die Leitung<B>f,</B> zum Kontrollappa  rat<B>g.</B> Die Ventile     i,'   <I><U>L,</U></I> i3 der letzteren neh  men jetzt die in     Fig.   <B>3</B> gezeigte Lage ein.

   das  heisst die Ventilteller i, und<U>i.,</U> sind unter der  Wirkung des     Driiekgases    in den Leitungen       fl    und<B>'<U>f.,</U></B> an ihre obern Ventilsitze und der  Ventilteller     #-,    ist an seinen untern Ventilsitz  angedrückt.

       Druekgas    aus den Leitungen<B>f</B>     11        f.-1     strömt nun über das Ventil     i,    in die Kom  mandoleitung<B>k</B> sowie über die Verbindungs  leitung     n    und die     BohrLing   <B>o</B> in das mit dem  Kontrollapparat kombinierte     Anzeigeorgan   <B>k.</B>  und der Kalben<B>k"</B>     füngt    dabei den Kolben<B>k,</B>  in einer mittleren      Fehler -Stellung    auf.

    Gleichzeitig mit dem Zutritt des     Drue'kgases     zum     Anzeioeor"an   <B>Z-</B> strömt das     Driiek-as     auch in die     Kommandoleitun-    h und über die       Stichleitun#gen    zu den     Druekgäskolben        ei   <B><I>></I></B>     e119        e-I.     Damit werden die Ventile<B>d, '</B>     cl."        d:

  ,    und     di    e  Hauptventile<B>b"</B>     b#>,        b"    aller     Sehalterpole    pneu  matisch so gesteuert,     dass    ihre Kontakte ge  öffnet werden, das heisst auch das Haupt  ventil     b"    wird nun     pneumatiseh    so gesteuert,       dass    die Kontakte dieses Pols öffnen.  



  Eine ähnliche Wirkung tritt ein, wenn bei  geöffneten Kontakten aller     Sehalterpole    ein  elektrischer     Einsehaltbefehl    nur     7weipolig     durchgeht. Dann wird eine der Leitungen  <B><I>fix</I></B>     f212        f.',    unter Druck bleiben und in der  oben     besehriebenen    Weise eine     öffnung    aller  Pole veranlassen.  



  Auf diese Weise ist erreicht,     dass    beim  Auftreten einer Störung bei der     Durellfüh-          rung    eines elektrischen Steuerbefehls selbst  tätig ein     pnenmatiseher        öffnungsbefehl    für  alle     Sehalterpole    ausgelöst wird.  



  In das pneumatische Kupplungsgestänge  ist noch das Zeitelement     q        (Fig.   <B>3)</B>     eingesehal-          tet,    welches die Durchführung des Öffnungs  befehls für alle Pole verzögert.

   Dies ist vor  teilhaft für die Durchführung der einphasi-    gen     Kurzsehlussfortsehaltun-.    Das Zeitelement  <B>(1</B> besitzt ein Ventil mit Steuerkolben     rl"    das  normalerweise     dLireh    eine Feder geschlossen  ist, sowie eine     Drosseleinriehtung        q#.-    Ist in  der     Leitun-        it    Druck vorhanden, so strömt  Luft über die Drosselstelle (12 und öffnet das  Ventil mit Hilfe des Kolbens     q,    worauf  Druckgas über dieses Ventil in die     Stiehlei-          tun-en        'li,   <I>h-,</I>     hs    gelangt.

    



       -#n    Stelle der beim Ausführungsbeispiel  verwendeten Tellerventile     ini    Kontrollapparat  können auch Ventile verwendet werden, die  mit besonderen vom     Druekgas        beaufsehlagten     Steuerkolben versehen sind.  



  Die Ventile des Kontrollapparates können  anstatt aus den die Kontakte enthaltenden       Sehaltkammern    mit     Driieko,    s     bea.Lifsehla#,-t     C a<I>n</I>  werden. welches hinter den Steuerventilen der       Ilauptventile    der einzelnen     Sehalterpole    ent  nommen wird. Ferner ist es möglich, den Zu  tritt von     Dr-Liekgas    zu den Ventilen des Kon  trollapparates durch Ventile an den Schalter  polen freizugeben, die in Abhängigkeit vom  Schaltzustand der Pole mechanisch     (yesteuert     werden.  



  Die beschriebene     Steaereinrichtung    ist,  nicht nur auf die für das Ausführungsbeispiel  n  benutzte Form von     Driiekgassehaltern    an  wendbar, sondern auch bei     Drueli:gassehaltern     anderer bekannter Bauart, die mit elektro  magnetischer Fernauslösung arbeiten. Dar  über hinaus kann die Einrichtung bei<B>Öl-</B> und       Flüssigkeitssehaltern    mit     elektropneuniatiseher     <B>9</B>     teuerung    allgemein angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPHUCH: I',inriehtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern, bei welcher jeder Pol einzeln für sich durch elektrisch ferlige- steuerte Organe betätigt und die Pole zusätz- lieh untereinander gekuppelt sind, dadurch eiehnet, (lass als Kupplungseinriehtung gekenn7 der Betätigungsorgane der Schalter aller Pole <B>Zn</B> ein pneumatisehes Gestänge vorgesehen ist.
    UNTERANSPRUCHE: <B>1..</B> Einrichtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass eine selbsttätige pneumatische Steuerung nur dann ausgelöst wird, wenn in der Durchführung des elektri- sehen Steuerbefehls eine Störun- eintritt. 2. Einrichtung nach Unteransprueh <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die pneumatische Steuerun-, das öffnen aller Sehalterpole her beiführt.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in das pneuma tische Kupplungsgestänge der Betätigungs organe der Sehalterpole ein Zeitelement ein geschaltet ist, welches die Durchführung des Öffnungsvorganges an allen Polen verzögert. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das pneuma tische KLipplungsgestänge ein Anzeigeorgan eingeschaltet ist, welches den jeweiligen Schaltzustand der Pole nach einem durch geführten Schaltvorgang rückineldet. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, für Druckgassehalter mit jedem Pol zugeordnetein elektropneumatisch gesteuertem Hauptventil für die Bewegung der Kontakte und die Be- blasung des Lichtbogens an diesen, welches mit seiner Steuerapparatur an einen Druck gasbehälter angebaut ist, dadurch gekenn zeichnet,
    dass das pneumatisehe Kupplungs gestänge aus Druckgasleitungen (f" <B><I>f2,</I></B> f#) besteht, die von einer Anzapfung zwischen dem Hauptventil (b" b, <B>b,)</B> und der Kon taktstelle der einzelnen Pole zu Druckgas- kolben (e,<U>e."</U> cJ führen, welche auf die Steuerventile<B><I>(d"<U>d"</U></I> d.)</B> der Hauptventile einwirken, wobei die Druckgaskolben (e" e21 e.1)
    aus einer allen Polen gemeinsamen Kom mandoleitung (h) gespeist werden, welche mit den Druckgasleitungen durch einen Kontrollapparat<B>(g)</B> mit Ventilen verbunden ist, die in Abhängigkeit vom Vorhandensein von Druckgas an den Kontaktstellen den Zu tritt von Druckgas über die Kommandolei tung (h) zu den Druekgaskolben (e,<B><I><U>e,</U></I></B> e#) der elektromag-netischen Steuerventile<B><I>(d,</I></B> d." <B>d,)</B> freigeben oder sperren.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Unteransprueh <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Ventile des Kontrollapparates<B>(g)</B> mit Druckgas aus den (lie Kontakte enthaltenden Schaltkammern der einzelnen Sehalterpole -beaufschlagt sind.
    <B>7:</B> Einrichtung nach Unteransprueh <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Druekgas für die Beaufschlagung der Ventile des Kontroll apparates<B>(g)</B> hinter den Steuerventilen<B>(d"</B> <B><I><U>d"</U></I></B> d") der Hauptventile (b" b, <B>b.)</B> jedes Pols entnommen ist.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentaiisprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Zutritt voii Druckgas zu den Ventilen des Kontrollappa rates<B>(g)</B> durch<B>je</B> ein Ventil an jedem Pol Ireigegeben wird, das in Abhängigkeit vom Schaltzustand der Pole gesteuert ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Unteransprueh <B>5,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Ventile des Kontrollapparates<B>(g)</B> mit von Druckgas be- aufschlagten Steuerkolben versehen sind.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Ventile des Kontrollapparates<B>(g)</B> Tellerventile sind. deren gefederte Ventilteller gleichzeitig als Steuerkolben wirksam sind. <B>11.</B> Einrichtung nach Unteransprueli 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeige- organ (m) für den Schaltzustand mit dein Kontrollapparat<B>(g)</B> zur Speisung der Koni- mandoleitung zu einem Bauelement vereinigt ist.
CH271233D 1948-12-24 1948-12-24 Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern. CH271233A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH271233T 1948-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH271233A true CH271233A (de) 1950-10-15

Family

ID=4478120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH271233D CH271233A (de) 1948-12-24 1948-12-24 Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH271233A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE553832C (de) Schaltvorrichtung mit mehreren in Reihe liegenden Schaltstellen
WO2001039223A1 (de) Einrichtung zur steuerung der einschaltung eines leistungsschalters
DE726676C (de) Druckgasschalter
CH271233A (de) Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltern.
DE825714C (de) Einrichtung zur Steuerung von zwei- oder mehrpoligen Schaltergruppen
DE308969C (de)
DE704708C (de) Schalteinrichtung mit einer Druckgasleistungsschaltstelle und einer Spannungslufttrennstelle
CH392664A (de) Druckgasschalter mit einer oder mehreren Unterbrechungsstellen
DE950928C (de) Elektrischer Hochspannungs-Schalter mit Anzeigevorrichtung
DE2928801A1 (de) Tuerbetaetigungsanlage
DE561331C (de) Steuereinrichtung fuer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemendes Druckgas
DE676907C (de) Anordnung zur Stellungsmeldung fernbetaetigter, durch Druckluft angetriebener beweglicher Organe, insbesondere elektrischer Schalter
CH190516A (de) Schalteranordnung für hohe Leistungen.
DE694555C (de) Druckluftkolbenantrieb fuer elektrische Schalter, insbesondere Druckgasschalter
EP0678650B1 (de) Elektromotorischer Antrieb für einen Öffnungsabschluss mit einer Federdruckbremse
DE1169562B (de) Betaetigungsventil fuer vorort- und fern-steuerbare Druckluftsteuergeraete fuer durch Druckluft angetriebene elektrische Schaltgeraete
DE666200C (de) Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung von mehreren in bestimmter Reihenfolge zuschaltenden Druckluftantrieben fuer elektrische Schalter
DE877336C (de) Fernsteuerungsvorrichtung fuer die Druckgaszufuehrung bei Druckgasleistungsschaltern
DE730681C (de) Hochspannungsschalter, welcher insbesondere fuer die Zwecke der Fehlerfortschaltung in Leitungsanlagen zwei verschiedenartige Schaltvorgaenge ausfuehren kann
DE548989C (de) Ventilanordnung zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas
DE891707C (de) Verriegelungseinrichtung fuer eine elektrische Schaltanlage mit druckluftbetaetigtenSchaltern
DE603482C (de) Ferngesteuerter Streckenschalter
AT222734B (de)
DE730916C (de) Einrichtung zur Betaetigung eines Steuerventils fuer stroemende Mittel bei elektrischen Schaltern
DE1289169C2 (de) Einrichtung zum gegenseitigen verriegeln mehrerer miteinander zusammenarbeitender in bestimmter reihenfolge zu betaetigender durch druckluft angetriebener elektrischer schalter