Waschlappen und Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung bezieht sieh auf einen 1Vasehlappen, der aus Papier besteht, damit. er infolgedessen nach einmaligem Gebraueh fortgeworfen werden kann, sowie auf ein Ver fahren zur Herstellung eines solchen Wasch- 1 appens.
Erfiiidttiigs < ;emäss besteht cler neue Waseli- lappen aus nassfestein, sangfähigem Papier, (las niit einer Seife imprägniert ist, um nach Anfeiiehtung zum Einseifen und Waschen und naeli (lein Auswringen zuni Abtroekiien dienen zu können.
Das neue Verfahren zur Herstellung eines solchen Lappens besteht darin, dass ein saug fähiges Papier auf der Papiermasehine her gestellt, mit Mitteln zum Erhöhen der Mass- festigkeit behandelt, mit. Seifenlösung imprä gniert und getrocknet wird.
Bei einem bevor- zugten Durchführungsbeispiel des Verfahrens erfolgt die Erhöhung der Massfestigkeit dureh Einbringung und Auskondensation phenolhal- tiger Cemische.
Im naehstehenden werden Ausführun,-s- beispiele der Erfindung erläutert Ein Waschlappen aus Papier kann sehr billig hergestellt und infolgedessen nach ein maligem Gebrauch ;jeweils fortgeworfen wer den, obwohl seine Widerstandsfähigkeit unter Umständen sogar einen mehrmaligen Ge brauch ermöglicht. Unter Zuhilfenahme von etwas Wasser lässt sich der Papierlappen zum Einseifen und Waschen und anschliessend sogar nach dem Auswringen zum Trocknen benutzen. Er kann sowohl zum Zweck der Reinigung des menschlichen Körpers als auch , beliebiger anderer Dinge Verwendung finden.
Seine Herstellung kann beispielsweise wie folgt erfolgen: Auf einer Papiermaschine wird in bekannter IV eise ein sehr saugfähiges Papier (etwa nach Art eines sehr weichen Löselipapieres) hergestellt, welehes eine grosse Wasseraufnahmefähigkeit hat, alkalifrei ist und dessen PH-"#i"ert vollkommen neutral ist.
Bei der HeNtellung wird (lein Papier eine Kreppun,- gegeben, so dass die Oberfläche zweeks besseren Wasehens geraubt wird, ohne dass sich die Kreppung jedoch auseinander ziehen lässt.
Anschliessend wird das Papier finit Hilfe bekannter Nassverfestigungsmittel wasser widerstandsfähig gemacht, damit der Benut zer beim Wasehen keine Papierreste oder der gleiehen in der Hand zurückbehält.. Dies er folgt beispielsweise mit. Hilfe bekannter kon- densierbarerHarzprodukte, wie phenolhaltige Gemische, die das Saugvolumen nicht, beein trächtigen.
Nach erfolgter Auskondensation wird auf das Papier durch Spezialwalzen, welche aufeinander einstellbar sind, uni genau aufeinander abgestimmt werden zu können, eine Seifenlösung aufgetragen; der Lösung werden gleichzeitig Duftstoffe sowie eine sehr fetthaltige Creme zugesetzt. Erforderlich ist., dass die Auftragwalze die Seifenlösung von der Taueli-%valze gleichmässig abnimmt und an das Papier wieder abgibt, ohne dabei durch Schaumwirkung der Seifenlösung gestört. zu werden.
Diese Aufgabe erfüllen zum Beispiel geschliffene und gravierte Hartgusswalzen. deren Abstand voneinander durch llikro- ineterschrauben eingestellt wird. Ansehlie- ssend erfolgt eine weitere Trocknung in ineb- reren Stufen, deren erste beispielsweise bei einer Temperatur von 180 und deren zweite bei einer Temperatur von 140 bis 160 arbei tet. Dadurch wird erreicht, dass das imprä gnierte Parfum nicht verfliegt find sich die Poren des Papieres nicht zusetzen oder här ten.
Die anschliessende Weiterverarbeitung erfolgt auf bekannte Weise. Ein so hergestellter Waschlappen bestellt aus einem saugfähigen, kreppartigen, dabei aber doch festen und widerstandsfähigen Pa pier aus Zellstoff oder dergleichen, das mit einer wohlriechenden Seife imprägniert ist. Auf diese Weise dient der Lappen gleichzei tig als Seife, Waschlappen und Handtuch, da er sich nach dem Auswringen zum Abtrock nen benutzen lässt und dann fortgeworfen werden kann. Infolge der erläuterten Herstel lung besitzt der Waschlappen ein gutes Auf nahmevermögen für Wasser sowie eine aus gesprochen gute Reimgangs- und Schaum kraft infolge seiner mechanischen Vorberei tung (Kreppeng) und infolge seiner Imprä gnierung.
Da er vollkommen alkalifrei ist, greift er die menschliche Haut nicht an und fettet diese auch ein. Dadurch entfällt ein Einfetten der Hände nach dem Waschvor gang. Sein angenehmer Duft haftet lange an und wirkt. stets erfrischend. Die Aufnahme fähigkeit des Lappens für Wasser, Schmutz usw. ist hervorragend, trotzdem ist der Lap pen nassfest, zäh und haltbar. Selbst russige Hände bzw. solche, welche mit Dieselkraft stoff oder Benzin verschmutzt sind, werden ohne Schwierigkeiten gereinigt.
Selbst in sehr hartem Wasser wirkt der Lappen äusserst weich und mild und greift die Haut nicht an.
Washcloth and process for its manufacture. The invention relates to a vaseal flap made of paper with it. As a result, it can be thrown away after being used once, as well as a process for producing such a washing 1 appens.
According to this, the new washcloth consists of wet-strength, singable paper (which is impregnated with a soap, so that after it has been prepared it can be used for lathering, washing and naeli (wringing out for drying purposes).
The new method for producing such a rag consists in making an absorbent paper on the paper machine, treating it with means to increase the dimensional strength. Soap solution is impregnated and dried.
In a preferred implementation example of the method, the dimensional strength is increased by introducing and condensing phenol-containing mixtures.
Embodiments of the invention are explained below. A washcloth made of paper can be produced very cheaply and, consequently, after being used once, is thrown away in each case, although its resilience may even allow repeated use. With the help of a little water, the paper rag can be used for soaping and washing and then even after wringing out to dry. It can be used both for the purpose of cleaning the human body and for any other purpose.
It can be produced, for example, as follows: A very absorbent paper (similar to a very soft dissolving paper) is produced on a paper machine in the known manner, which has a high water absorption capacity, is alkali-free and whose PH - "# i" is completely neutral is.
During the setting process, a crepe is given to paper so that the surface is stolen for the sake of better washing, but without the creping being pulled apart.
The paper is then finitely made water-resistant with the help of known wet strength agents, so that the user does not hold back any paper residues or glare in his hand when washing. This he follows, for example. With the help of known condensable resin products, such as mixtures containing phenols, which do not affect the suction volume.
After condensation has taken place, a soap solution is applied to the paper using special rollers which can be adjusted to one another so that they can be precisely matched to one another; fragrances and a very fatty cream are added to the solution at the same time. It is necessary that the application roller evenly removes the soap solution from the dew roller and releases it again to the paper without being disturbed by the foaming effect of the soap solution. to become.
This task is performed, for example, by ground and engraved chilled cast iron rollers. whose distance from one another is set by means of micrometer screws. This is followed by further drying in other stages, the first of which works, for example, at a temperature of 180 and the second at a temperature of 140 to 160. This ensures that the impregnated perfume does not evaporate and the pores of the paper do not clog or harden.
The subsequent processing takes place in a known manner. A washcloth made in this way ordered from an absorbent, crepe-like, but still strong and resistant paper made of cellulose or the like, which is impregnated with a fragrant soap. In this way, the rag doubles as soap, washcloth and towel, as it can be used to dry off after wringing out and then thrown away. As a result of the manufacturing process explained, the washcloth has a good capacity to absorb water as well as extremely good cleansing and foaming power due to its mechanical preparation (Kreppeng) and due to its impregnation.
Since it is completely alkali-free, it does not attack human skin and also greases it. This eliminates the need to grease your hands after washing. Its pleasant scent sticks for a long time and works. always refreshing. The rag's ability to absorb water, dirt, etc. is excellent, but the rag is still wet-strength, tough and durable. Even sooty hands or those that are dirty with diesel fuel or gasoline can be cleaned without difficulty.
Even in very hard water, the cloth is extremely soft and mild and does not attack the skin.