Zerlegbare Wand. Die vorliegende Erfindung betrifft eine zerlegbare Wand mit Pfosten und zwischen diesen liegenden Feldern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pfosten aus einem Hohlpro fil gebildet sind, das zwei auf der Aussenseite mit mindestens je einer Längsnut versehene, winkelrecht zur Wand stehende Stege und auf mindestens einer wandparallelen Begrenzungs seite eine mittlere Längsnut und zwei sym metrisch zu dieser und der stegparallelen vertikalen Mittelebene der Pfosten liegende Flansehen besitzt.
Durch eine solche Gestaltung der Pfosten lässt sich, wie die Praxis gezeigt hat, weit gehend den bei der Herstellung bzw. Demon tage oder Verlegung zerlegbarer Wände be stehenden Bedürfnissen gerecht werden. So können die Längsnuten der Stege z. B. zum Einsetzen und Verankern von Wandfüllun gen, Fensterscheiben, Horizontalsprossen, Bo denschienen, z. B. in Form von Türschwellen lnd dergleichen Verwendung finden. Soweit solche Stegnuten in einem jeweiligen Bedarfs fall keine Verwendung finden, können sie auch durch Einsetzen entsprechender Füll- leisten ganz oder teilweise geschlossen werden. Die mittlere Nut ihrerseits kann Verwendung finden zum Einsetzen von Querwänden bzw. von Bändern für Türen oder Fenster bzw.
von Befestigungsmitteln aller Art, z. B. Haken zum Aufhängen von Bildern und dergleichen oder zum Einsetzen von längsverschiebbaren und in beliebigen Lagen feststellbaren Klemm- hocken, welche als Stützen für Tablare oder dergleichen dienen.
Die Verankerung der Pfosten im Fuss boden und in der Decke kann durch Klemm schluss mittels einer im Pfosteninnern ange ordneten Spanneinrichtung, z. B. gemäss Schweizer Patent Nr. 281053, erfolgen. Für den obern und untern Abschluss der Wand können Boden und Deckenprofile angeord net werden, welche entweder über die ganze oder einen Teil der Wandlänge durchgehen bzw. ganz oder teilweise von den Pfosten durchbrochen sind. Zwischen zwei benach barten Pfosten kann eine Bodenschiene ange ordnet sein, deren Enden in je eine Längsnut der einander zugekehrten Pfostenstege ver ankert sind.
Die beigefügte Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standes.
Fig. 1 zeigt in Ansicht eine Wandpartie. Die Fig. 2 und 3 zeigen, in grösserem Mass stab, einen Querschnitt nach der Linie II-II bzw. III=III der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt in der gleichen Darstelhmg wie Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel. Fig. 6 zeigt in der gleichen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel, zu dem Fig. 5 einen Aufriss darstellt.
Die in Fig. 1-3 dargestellte zerlegbare Wand weist in gleichen Abständen aufeinan- derfolgende Pfosten 3 und dazwischenliegende Felder auf. Diese Feldei können je nach den Bedürfnissen Wand oder Fenster oder Tür füllungen aufweisen. Der Absehluss gegenüber dem. Fussboden 1 ist durch Bodenprofile 4 und 5 (Fig. 3) gebildet, wobei die Pfosten zweckmässig durch entsprechende Ausschnitte des Steges 29 des Profils 5 hindurchgeführt sind. Zum Wandabschluss gegenüber der Decke ist ein Profil 7 vorgesehen, welches über die ganze Wandlänge durchläuft und dessen Steg mit Ausschnitten zum Durchfüh ren der Pfosten versehen ist.
Die Pfosten sind gegenüber Fussboden und Decke durch Klemmschluss oder Kleben befestigt.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, sind die Pfosten 3 aus einem Hohlprofil gebildet, wel ches zwei winkelrecht zur Wand stehende Stege 8 und 9 und an beiden wandparallelen Begrenzungsseiten zwei Flansche 10 und 11 aufweist. Die Stege 8 und 9 weisen aussen- seitig je drei Längsnuten 12, 13 und 14 auf, welche in bezug auf die vertikale stegparallele Mittelebene symmetrisch zueinander liegen. Ebenso liegen die Flansche 10 und 11 symme trisch zu dieser Ebene. Ferner weisen die wandparallelen Begrenzungsseiten je eine im Querschnitt sehwalbensehwanzförmige Längs nut 15 bzw. 16 auf, welche ebenfalls symme trisch zu der genannten Mittelebene liegen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bilden die Flansche 10 und 11 zugleich die eine Flanke für die anliegenden Längsnuten 12, 14 der betreffen den Stege; dagegen sind die Längsnuten 13 unmittelbar neben den Längsnuten 12 ange ordnet. Die Längsnut 13 kann daher, wie in Fig. 2 rechtsseitig dargestellt, zur Aufnahme einer an sich bekannten, federnden Klemm leiste 17 Verwendung finden, wie sie zum Halten von Fensterscheiben in Metallrahmen verwendet wird.
Im vorliegenden Falle weist das rechtsseitig an die Pfosten gemäss Fig. 2 anschliessende Feld eine Glasscheibe 18 als Füllung auf, welche sieh ohne weiteres in bei Metallrahmen bekannter Weise in die Nut 12 einsetzen und verankern lässt, unter Zuhilfe nahme der Klemmleiste 17, welche aus federn dem Blech derart geformt ist, dass ihre in der Nut 13 verankerten Schenkel durch Zusam mendrücken und Herauskippen lösbar sind. Das genannte Wandfeld ist, wie Fig. 1 zeigt, durch eine horizontale Sprosse 19 unter teilt. Die Sprossenenden sind unter entspre chender Formgebung in die Längsnuten 12 der beiden das Feld begrenzenden Pfosten 3 eingesetzt und in der vorgeschriebenen Höhen lage verankert. Diese Verankerung kann durch beliebige bekannte Mittel erfolgen, z.
B. durch Verklemmen in den Nuten 12 bzw. durch Her- stellung von Einpressungen in den Rändern der Nuten unmittelbar oberhalb oder unter halb der Sprossen, wodurch eine Höhenver schiebung der Sprossen unterbunden wird.
Das an den in Fig. 2 dargestellten Pfo sten linksseitig anschliessende Wandfeld weist einen Füllungskörper auf, der als Blechhohl wandteil mit Schallisolierfüllung ausgebildet ist und aus zwei wandparallelen Seitenblechen 20 und 21 besteht, die an den Enden unter Bildung einer senkrechten Hohlkehle 24 in einander übergehen. Als Material für die Isolierfüllung 25 kann Glaswolle oder loses, zusammengeknülltes Papier Verwendung fin den.
Die vorstehenden Enden 22, 23 der Wandfüllung greifen, wie Fig. 2 zeigt, in den benachbarten Längsnuten 12 und 14 des Pfostens 3 ein, wobei ein besonderes Befesti- gangsmittel für dieselben nicht erforderlich ist. Dies ist sowohl für die Montage als auch für eine etwaige Demontage der Wand vor teilhaft.
Die Bodenprofile 4 und 5 weisen, wie Fig. 3 zeigt, am obern Ende je einen nach innen vorspringenden, waagrechten Schenkel 26 bzw. 27 auf. Der Schenkel 27 liegt unmittel- barder betreffenden wandparallelen Begren- zungsseite des Pfostens 3 an,
wogegen im Be reiche des Schenkels 26 die Flanschen 10 und 7.1 des Pfostens eine Ausklinkung 28 aufwei sen und der Rand des Schenkels 26 am Grunde der Schwalbenschwanznut 15 anliegt (siehe auch Fig. 2). Wie bereits erwähnt, weist das Bodenprofil 5 einen Steg 29 auf, der bis an das Bodenprofil 4 heranreicht und mit einer Längsnut 30 sowie einer nach unten vorstehenden Längsleiste 31 versehen ist.
Letztere liegt in der Höhe einer nach innen am Profil 4 vorstehenden Längsleiste 32, welche beiderseits der Pfosten 3 je eine Bohrung aufweist, durch welche eine Befesti gungsschraube 33 hindurchgeführt ist, die in je eine Gewindebohrung der Leiste 31 einge schraubt ist, so dass hierdurch die Profile 4 und 5 miteinander verschraubt sind.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 besteht der Pfosten 3 wieder aus einem Hohl profil mit zwei Stegen 8 und 9 und den beiden wandparallelen Flanschen 10 und 11. In der unmittelbaren Nachbarschaft der letz teren sind wieder die Längsnuten 12 der Stege angeordnet. Ferner weist wieder jede wandparallele Begrenzungsseite der Pfosten eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Längsnut 15 bzw. 16 auf. Das linksseitig an den in Fig. 4 dargestellten Pfosten 3 anschlie ssende Wandfeld ist als Türe 34 ausgebildet, die lediglich schematisch konturenartig ange deutet ist.
Die Türe, welche als Klapptüre ausgebildet ist und im Sinne des Pfeils 35 geöffnet wird, hat einen Anschlag am Innen rand des Flansches 10 und am Aussenrand der gegenüberliegenden wandparallelen Begren zungsseite des Pfostens 3 sowie ferner einen dritten Anschlag an einer Leiste 36 aus ela stisch nachgiebigem Material, z. B. Gummi. Die Leiste 36 ist in die Längsnut 12 eingesetzt und so bemessen, dass der Flansch 10 über die Leiste vorsteht, um den erwähnten An schlag für die Tür bilden zu können. Die Leiste 36 bildet wegen ihrer elastischen Nachgiebig keit zugleich eine Auffang- bzw. Pralleiste sowie Dichtungsleiste für die Tür, welche auf diese Weise einen dreifachen Anschlag besitzt mit entsprechend guten Wärme- und Schall isolierungseigenschaften.
Das rechtsseitig am Pfosten 3 anschlie ssende Wandfeld ist ebenfalls als Tür ausge bildet. Von dieser sind jedoch lediglich die Türbänder 37 angedeutet, welche in der Schwalbenschwanznut 15 gegen Längsverschie bung gesichert eingesetzt sind. Die Sicherung gegen Längsverschiebung kann durch Klemm schluss oder durch Festschrauben erfolgen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist der Pfosten 3 nur teilweise darge stellt und hat beispielsweise eine Formgebung nach Fig. 2 bzw. 4, mit den Flanschen 10 und der Schwalbenschwanznut 15. In letztere ist ein Plättchen 38, welches einen Haken 39 aufweist, eingesetzt. Das Plättchen 38 weist zwei Gewindebohrungen auf, in welche je eine Klemmschraube 40 eingeschraubt ist. Durch Anziehen der Klemmschrauben. 40 lässt sich das Plättchen 38 in beliebiger Höhenlage in der Schwalbenschwanznut 15 durch Klemm schluss verankern.
Collapsible wall. The present invention relates to a collapsible wall with posts and fields between them, characterized in that the posts are formed from a Hohlpro fil, the two on the outside with at least one longitudinal groove each, perpendicular to the wall webs and at least one wall-parallel boundary side has a central longitudinal groove and two symmetrical to this and the web-parallel vertical center plane of the post lying flanges.
Such a design of the posts can, as practice has shown, largely meet the needs in the manufacture or dismantling or laying of dismountable walls. So the longitudinal grooves of the webs z. B. for inserting and anchoring Wandfüllun gene, window panes, horizontal bars, Bo denschienen, z. B. in the form of door sills and the like can be used. If such web grooves are not used in a particular case, they can also be completely or partially closed by inserting appropriate filler strips. The middle groove for its part can be used to insert transverse walls or hinges for doors or windows or
of fasteners of all kinds, e.g. B. hooks for hanging pictures and the like or for inserting longitudinally displaceable and lockable clamping sticks in any position, which serve as supports for trays or the like.
The anchoring of the post in the floor and in the ceiling can be clamped by means of a clamping device arranged inside the post, eg. B. in accordance with Swiss Patent No. 281053. For the upper and lower end of the wall, floor and ceiling profiles can be net angeord, which go through either the whole or part of the wall length or are completely or partially broken by the posts. Between two neighboring posts a floor rail can be arranged, the ends of which are anchored ver in a longitudinal groove of the facing post webs.
The attached drawing shows some exemplary embodiments of the subject matter of the invention.
Fig. 1 shows a view of a wall section. FIGS. 2 and 3 show, on a larger scale, a cross section along the line II-II or III = III of FIG.
FIG. 4 shows a further exemplary embodiment in the same representation as FIG. In the same representation, FIG. 6 shows a further exemplary embodiment, of which FIG. 5 shows an elevation.
The dismountable wall shown in FIGS. 1-3 has posts 3 following one another at equal intervals and fields in between. This field egg can have wall or window or door panels depending on the needs. The disapproval of the. Floor 1 is formed by floor profiles 4 and 5 (FIG. 3), the posts expediently being passed through corresponding cutouts in web 29 of profile 5. At the end of the wall opposite the ceiling, a profile 7 is provided, which runs through the entire length of the wall and whose web is provided with cutouts for the posts to carry out.
The posts are attached to the floor and ceiling by clamping or gluing.
As can be seen from Fig. 2, the posts 3 are formed from a hollow profile, wel Ches two perpendicular to the wall webs 8 and 9 and two flanges 10 and 11 on both wall-parallel boundary sides. The webs 8 and 9 each have three longitudinal grooves 12, 13 and 14 on the outside, which are symmetrical to one another with respect to the vertical central plane parallel to the web. Likewise, the flanges 10 and 11 are symmetrical to this level. Furthermore, the delimitation sides parallel to the wall each have a longitudinal groove 15 and 16, which is shaped like a wale tail in cross section and which are also symmetrical to the aforementioned central plane.
As can be seen from Figure 2, the flanges 10 and 11 at the same time form one flank for the adjacent longitudinal grooves 12, 14 of the webs relate to; however, the longitudinal grooves 13 are immediately adjacent to the longitudinal grooves 12 is arranged. The longitudinal groove 13 can therefore, as shown on the right in Fig. 2, to receive a known, resilient clamping bar 17 use, as is used for holding window panes in metal frames.
In the present case, the field adjoining the post according to FIG. 2 on the right-hand side has a glass pane 18 as a filling, which can be easily inserted and anchored in the groove 12 in a manner known in metal frames, with the aid of the terminal strip 17, which springs out the sheet metal is shaped in such a way that its legs anchored in the groove 13 can be released by pressing together and tilting out. Said wall panel is, as shown in FIG. 1, by a horizontal rung 19 divides below. The rung ends are inserted into the longitudinal grooves 12 of the two posts 3 delimiting the field and anchored in the prescribed height position. This anchoring can be done by any known means, e.g.
B. by jamming in the grooves 12 or by producing impressions in the edges of the grooves immediately above or below half of the rungs, whereby a shift in height of the rungs is prevented.
The post shown in Fig. 2 most left adjoining wall field has a filling body, which is designed as a sheet metal hollow wall part with sound insulation and consists of two wall-parallel side plates 20 and 21, which merge at the ends to form a vertical groove 24 into each other. Glass wool or loose, crumpled paper can be used as the material for the insulating filling 25.
The protruding ends 22, 23 of the wall filling engage, as FIG. 2 shows, in the adjacent longitudinal grooves 12 and 14 of the post 3, with no special fastening means being required for the same. This is advantageous for both the assembly and any dismantling of the wall.
As FIG. 3 shows, the bottom profiles 4 and 5 each have an inwardly projecting, horizontal leg 26 and 27 at the upper end. The leg 27 lies directly against the relevant wall-parallel boundary side of the post 3,
whereas in the loading area of the leg 26, the flanges 10 and 7.1 of the post have a notch 28 aufwei sen and the edge of the leg 26 rests against the bottom of the dovetail groove 15 (see also FIG. 2). As already mentioned, the floor profile 5 has a web 29 which extends as far as the floor profile 4 and is provided with a longitudinal groove 30 and a longitudinal strip 31 protruding downward.
The latter is at the level of an inwardly protruding longitudinal strip 32 on the profile 4, which on both sides of the post 3 has a hole through which a fastening screw 33 is passed, which is screwed into a threaded hole in the strip 31, so that this Profiles 4 and 5 are screwed together.
In the embodiment according to FIG. 4, the post 3 again consists of a hollow profile with two webs 8 and 9 and the two wall-parallel flanges 10 and 11. In the immediate vicinity of the latter direct the longitudinal grooves 12 of the webs are again arranged. Furthermore, each wall-parallel boundary side of the post again has a longitudinal groove 15 or 16, dovetailed in cross section. The wall panel adjoining the post 3 shown in FIG. 4 on the left is designed as a door 34 which is only indicated schematically in a contour-like manner.
The door, which is designed as a hinged door and is opened in the direction of arrow 35, has a stop on the inner edge of the flange 10 and on the outer edge of the opposite wall-parallel limiter side of the post 3 and also a third stop on a bar 36 of elastic elastic Material, e.g. B. rubber. The bar 36 is inserted into the longitudinal groove 12 and dimensioned so that the flange 10 protrudes over the bar in order to be able to form the aforementioned stop for the door. The bar 36 forms because of its elastic flexibility at the same time a collecting or baffle bar and sealing strip for the door, which in this way has a triple stop with correspondingly good heat and sound insulation properties.
The wall panel on the right side of the post 3 is also designed as a door. Of this, however, only the door hinges 37 are indicated, which are used in the dovetail groove 15 secured against longitudinal displacement. Securing against longitudinal displacement can be achieved by clamping or screwing.
In the embodiment of FIGS. 5 and 6, the post 3 is only partially Darge and has, for example, a shape according to FIG. 2 and 4, with the flanges 10 and the dovetail groove 15. In the latter is a plate 38 which has a hook 39 has, used. The plate 38 has two threaded bores into each of which a clamping screw 40 is screwed. By tightening the clamping screws. 40, the plate 38 can be anchored at any height in the dovetail groove 15 by clamping circuit.