CH320081A - Zwangsdurchlaufdampferzeuger mit Speisewasserumwälzung während des Anheizens - Google Patents

Zwangsdurchlaufdampferzeuger mit Speisewasserumwälzung während des Anheizens

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CH320081A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/06Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
    • F22B29/08Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with fixed point of final state of complete evaporation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Zwangsdurchlaufdampferzeuger    mit     Speisewasserumwälznng    während des     Anheizens       Die Erfindung bezieht. sieh auf einen im       Zwangdurehlauf    arbeitenden Dampferzeuger,  bei dem während des     Anheizens    Wasser aus  dem     Speisewasserbehälter    durch einen Teil  des     Rolii-ystems    und zurück in den Behälter  unigewälzt wird.  



  Obwohl während des     Anheizens,    das heisst  in dem     Zeitraten    zwischen dem Anzünden des  Feuers und dem Erreichen der     Betriebstem-          peratur    des Kessels, noch kein     Nutzdampf          erzeugt    werden kann, so mass trotzdem wäh  rend dieser Zeit- Arbeitsmittel durch das     R.ohr-          system    getrieben werden, damit das     System     vor     sehädliehen    Wärmebeanspruchungen     ge-          sehützt.    wird.

   Hierbei hat die Umwälzung des  Wassers den Vorteil, dass die während der       Anheizperiode    an das Arbeitsmittel überge  bene     .Wärmeenergie    nicht nutzlos verloren  geht, sondern     gespeichert.    werden kann.     Die          bisherigen    Vorschläge hatten aber zur Folge,  dass die     Überhitzerkonstruktion    nicht nur auf  die Dampfströmung während des Betriebes,       sondern    auch auf die Strömung des     Dampf-          wassergemisches    während des     Anheizens        R.üek-          sicht    nehmen masste.

   Insbesondere masste dar  auf geachtet werden,     da.ss    alle Wassersäcke in  den     Überhitzerrohren    schon vor     CTbergang    zum  normalen Betrieb restlos     beseitigt    waren und  dass     sieh    während des     Anheizens    keine in  stabile Strömung des     Dampfwassergemisches     ausbilden konnte. Es war hierzu notwendig,  die Rohrführung in der Überhitzungszone so  zu wählen, dass sie nicht nur den     Bedingungen       für die Strömung des überhitzten Dampfes,  sondern auch denjenigen der Strömung eines       Dampfwasserge-misches    Genüge     leistete.     



  Diesen Nachteil behebt. die Erfindung, in  dem eine     Rückführleitung,welche    das Wasser  in den     Speisewasserbehälter    zurückführt, zwi  schen Verdampfer und     Überhitzer    vom Rohr  system     abzweigt    und der     Überhitzer    gegen       Flammenstrahlung    abgeschirmt. ist. Durch  diesen Vorschlag hat man eine wesentlich  grössere Freiheit bei der     Konstruktion,    insbe  sondere der     Rohranordnung    des     Überhitzers,     da er nicht von Wasser oder einem Dampf  wassergemisch durchströmt wird.

   Eine Küh  lung des Ü     berliitzer    s ist wegen seiner Abschir  mung gegenüber der Flammenstrahlung nicht  mehr erforderlich.  



  An Hand der Zeichnung wird die Erfin  dung anschliessend beispielsweise     erläutert.    In       Fig.    1 ist ein     Zwangdurchlaufda,mpferzeuger     nach der Erfindung dargestellt. Die     F'ig.        \?     bis 4 zeigen verschiedene Steuermöglichkeiten.  



  Im normalen Betrieb wird das Arbeitsmit  tel aus dem Speisewasserbehälter 1 mittels  der Pumpe 2 in den     Vorwärmer-    und     Ver-          dampferteil    3 bzw.     31    des Rohrsystems geför  dert.

   Der aus dem Verdampfer austretende       N        assdampf    gelangt in den     Wasserabscheider    4,  von dem aus     Sattdampf    durch das Überström  ventil 5 in den mittels einer     Sehutzwand    6  gegen Flammenstrahlung     abgeschirmten        Über-          hitzer    7 strömt Lind diesen nach der Über-           hitzung    schliesslich durch die Austrittsleitung  8 v     erlässt.     



       ZVährend    des     Anheizens    ist das Ventil 5  geschlossen und das Arbeitsmittel wird nach  Verlassen des     Wasserabseheiders    4 über das  Ventil 9 und durch die     Bypassleitung        10    un  mittelbar in den 'Speisewasserbehälter 1 zu  rückgeführt. Während dieser Periode erwärmt  sieh das umgewälzte Wasser.

   Nach einiger  Zeit bildet sich am Austrittsende des Ver  dampfers ein     Dampfwassergemiseh,    dessen  Wassergehalt immer mehr abnimmt, und von  einem     gewissen    Zeitpunkt an ist der     Wasser-          abscheider    4, der zunächst vollkommen über  schwemmt war, in der Lage, das Wasser vom  Dampf zu     trennen.    Das abgeschiedene     IATasser     kann aus dem     Abscheider    4 durch die Lei  tung 11, die mit einem     übliehen,    hier nicht       gezeigten,    vom     Wasserstand    im     Abscheider     beeinflussten Absperrorgan versehen ist,

       ab-          geführt    werden. 'Sobald nun     Sattdampf    den       Abscheider    4 v     erlässt,    kann bereits der Weg  in den     Überhitzer    7 freigegeben werden. Hier  mit braucht. also nicht bis zum Erreichen der  normalen Dampffeuchte am     Verdampferaus-          tritt.    gewartet zu werden.  



  Beim Dampferzeuger nach     Fig.    1 sind die  Ventile 5 und 9 als     druekgeregelte        Überström-          v        entile        ausgeblidet,    welche mittels eines     Druek-          reglers    12 als Steuerorgan den Druck am  Ventileintritt auf dem für sie jeweils     versehie-          den    eingestellten Sollwert halten, und von  denen das Ventil 9 während des Normalbe  triebes in der Regel geschlossen ist.

   Die Ein  stellung des Überströme     entils    5 wird mittels  einer von Hand oder automatisch     betätigten          Einstellvorrichtung    13 zur     Hubbegrenzung     nach oben     vorgenommen.    Mit. ihrer Hilfe kann  das Ventil 5 während des     Anheizens    entweder  in der     Verschlussstellung    v     erblockt    oder ledig  lich auf einen höheren     Sollwert    als das Ventil  9 eingestellt werden. Auf diese Weise ist der  erfindungsgemässe Kreislauf des Arbeitsmit  tels über das Ventil 9 während des     Anheizens     gesichert.  



       Nährend    des     Anheizens    tritt allmählich       Dampfbildung    ein und der Druck des Ar  beitsmittels     steigt    an. Sobald jetzt der Ab-         scheider    4, zum Beispiel ein     Fliehkraftabschei-          der,    imstande     ist,    den ganzen Wasseranteil des  in ihn eintretenden     Dampfwassergemisehes          von    dem Dampf abzutrennen, kann das vom  Druckregler     12{    beeinflusste Ventil 5 ganz oder  teilweise geöffnet bzw.

   das Ventil 9 ganz  oder teilweise geschlossen werden, so dass ent  weder der gesamte den Absehender verlassende       Sattdampf    oder ein Teil davon in den     Über-          hitzer    7 strömt. Ein teilweises     Offnen    des  Ventils 5 ist beispielsweise erwünscht, wenn  die Turbine -zunächst vorgewärmt oder mit       geringer    Last gefahren werden soll.  



  In     F'ig.    2, ist ein Steuerorgan 14 gezeigt,  welches die Ventile 5 und 9 in Abhängigkeit  von einer     Zustandsgrösse,    zum Beispiel dem       Druck,    des in den Absehender eintretenden  Arbeitsmittels beeinflusst.

   Wenn zum Beispiel  beide Ventile 5, 9 auch hier als     Überström-          ventile    ausgebildet sind und das Ventil 9 wäh  rend des     Anheizens    einen geringeren Soll  wert und während des Normalbetriebes einen  höheren     ,Sollwert    besitzt. als den     Betriebs-          druck    bz-". das Ventil 5, so wird dadurch  ebenfalls die Wirkung erzielt, dass das Ar  beitsmittel     während    des     Anheizens    in     der    vor  geschlagenen     Weise    über das Ventil 9 umge  wälzt. und während des Betriebes durch den       Z'berhitzer    geleitet wird.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein Steuerorgan 15,     wel-          ehes    die Ventile 5 und 9 in     Abhängigkeit    von  einer     Zustandsgrösse,        etwa.    dem Druck, des  aus dem     Abscheider    4 austretenden Arbeits  mittels     betätigt.    Auch hier kann das Ventil 5  während des     Anheizens    bzw. das Ventil 9 wäh  rend des Betriebes vollständig geschlossen ge  halten werden.

   Bei     automatischen    Ventilen  besteht die     Möglichkeit,    den     Druck-Sollwert,     des Ventils, das den     -V#'eg    für das Arbeits  mittel freigeben soll, niedriger zu halten als  den     Sollweret    des andern Ventils.  



  Schliesslich ist in     Fig.4    ein Steuerorgan  16 dargestellt, welches das Ventil 5 in Abhän  gigkeit von der Höhe des Wasserspiegels in  dem     Abscheider    4 betätigt, während das Ventil  9 in Abhängigkeit von dem Druck des aus  dem Absehender 4 austretenden Arbeitsmit  tels     beeinflüsst    wird.      Welche Regelanordnung am vorteilhafte  sten verwendet wird, richtet. sieh nach den  jeweiligen Betriebsverhältnissen. Insbesondere  sind vielfach Kombinationen der beschrie  benen Anordnungen zu empfehlen.  



  Der     Überhitzer    kann in jeder beliebigen  Art gegen die Flammenstrahlung abgeschirmt  sein, sei es durch geeignete Schutzvorrich  tungen,     sei    es durch den Einbau des Über  hitzers im     Rauehgaskanal    oder in einer aus  reichenden Entfernung vom Brennraum oder  mindestens der Rostfläche.  



  Die .erfindungsgemässe Umwälzung     des    Ar  beitsmittels kann nicht nur während des An  heizens, sondern vorteilhaft. auch in andern  Fällen vorgenommen werden. Beispielsweise  ist der Dampfbedarf bei Schwachlast am Kes  selaustritt so gering, dass die     Verdampferheiz-          fläehen    verbrennen     würden,    wenn man nicht  zusätzlich Arbeitsmittel in der angegebenen  Weise umwälzt. Das Ventil 5 ist. dabei so  weit geöffnet, dass nur die geringe erforder  liche Dampfmenge in den     Überhitzer    eintritt.

    Der gleiche     erfindungsgemässe    Kreislauf des  Arbeitsmittels kann auch beim     Auslöschen    des  Kessels Verwendung finden, wenn die     Kraft-          niasehine    bereits abgeschaltet ist und die von  dem     :Mauerwerk    oder von den     Feuerungsresten     auf dem Rost. ausstrahlende Wärme zur Be  schädigung der nicht, abgeschirmten Heiz  flächen führen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Im Zwangdurchlauf arbeitender Dampf erzeuger, bei dem während des Anheizens Wasser aus dem 'Speisewasserbehälter durch einen Teil des Rohrsystems und zurück in den Behälter umgewälzt.
    wird, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Rückführleitung, wel che das Wasser in den Speisewasserbehälter zurückführt, zwischen Verdampfer und Über- hitzer vom Rohrsystem abzweigt und dass der Überhitzer gegen Flammenstrahlung abge schirmt ist. UNTER.ANSPRÜCTIE 1. Dampferzeuger nach Patentanspruch, , gekennzeichnet durch einen zwischen Ver dampfer und Abzweigstelle der Rückführlei- tung angeordneten Wasserabseheider. 2.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rohr system zwischen Abscheider und überhitzer ein erstes Ventil und in der von diesem Rohr- system abzweigenden Rückführleitting ein zweites Ventil vorgesehen ist. 3. Dampferzeuger nach Unteranspruch 2, ; dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ven tile als den Druck am Ventileintritt haltende Ü berströmventile ausgebildet sind. 4.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Über- strömventil eine Einstellvorrichtung besitzt, mittels weeher der :Sollwert des Drucks ein gestellt werden kann. 5. Dampferzeuger nach Unteranspruch \?, gekennzeichnet, durch ein Steuerorgan, welches die beiden Ventile in Abhängigkeit von einer Zustandsgrösse des in den Abscheider eintre tenden Arbeitsmittels beeinflusst. 6.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Steuerorgan, wel- eh.es die beiden Ventile in Abhängigkeit von einer Zustandsgrösse des aus dem Abseheider austretenden Arbeitsmittels beeinflusst. 7.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein 'Steuerorgan, wel- ehes das erste Ventil in Abhängigkeit von der Höhe des Wasserspiegels in dem Abscheider beeinflusst, während das zweite Ventil in Ab hängigkeit. von einer Zustandsgrösse des aus dem Abscheider austretenden Arbeitsmittels beeinflusst wird.
CH320081D 1957-06-03 1953-09-26 Zwangsdurchlaufdampferzeuger mit Speisewasserumwälzung während des Anheizens CH320081A (de)

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