Kontaktvorrichtung In gekapselten und gesehot.teten Hoch- apannungsschaltfeldern mit ausfahrbarem Lei- stungsschalter verwendet man an den Ver- bindungsstellen zwischen Kabelzugang und Iieistungssehalt:er einerseits und Leistungs- sehalter und Sammelsehienensyslem ander seits sogenannte Tulpenkontakte, die beim Einfahren des Schaltwagens:
elektrisch lei tende Verbindungen herstellen und, beim Aus fahren desselben diese wieder aufheben.
Die bisher üblichen Tulpenkontakte beste lien gewöhnlich aus einem rohrförmigen Kon taktträger, an dessen Innenwand sich die An pressfedern für die eigentliehen Kontaktseg mente anlegen. Die Stromzuführung zu den Segmenten erfolge durch einen Bolzen, an dem auch der Kontaktträger befestigt ist..
Die Stromableitung erfolgt über einen zylindri- sehen Kontaktstift, der beim Schliessen des Kontaktes die Segmente in radialer Richtung gegen die Kraft, der Anpressfedern spreizt, die dann den erforderlichen Kontaktdruck liefern.
Diese Ausführungsform hat den Nachteil, dass nicht. jedes Kontaktsegment mit. dem gleichen Druck an den Kontaktstift. angepresst wird, sobald, :die Mittellinien von Bolzen und Stift nicht mehr ztusammenfallen. Das ist dann der Fall, wenn entweder die Mittel linien der beiden Leiter einen Winkel von kleiner als 180 miteinander bilden oder wenn beide Mittellinien mit. einem gewissen Ab- stand voneinander verlaufen, oder wenn beide Umstände zusammentreffen.
Die Folge davon ist, dass ,sieh nur wenige Segmente am Stromdurchgang beteiligen. Diese werden schon bei Nennstrom zu warm und im Kurzschlussfall von den Kurzsehluss- kräft:en abgehoben, was zu Lichtbogenbildung und völliger Kontaktzerstörung führen kann.
Die gleichen Nachteile treten im allgemei nen bei allen Vorrichtungen auf, die der gegenseitigen Verbindung nur grob zentrier ter Kontakte @dienen. Sie werden vermieden, indem erfindungsgemäss zur Überbrückung der gegeneinander beweglichen Kontakte La mellen vorgesehen sind, die sich einerseits, kugelgel:
enkartig auf .dem festen Kontakt und anderseits bei Kontaktschluss punktartig auf dem beweglichen, vorzugsweise als Stift aus,- gebildeten Kontakt elastisch abstützen. Der mit dem. festen Kontakt nur grob zentrierte Gegenkontakt kann somit bei seiner Heran führung an den ersteren die Überbrückungs- lamell@en in .eine entsprechende Lage ein schwenken und so .den Kontakt besser sicher stellen.
In der Zeichnung (Fig. 1 bis 6) ist die Kontaktvorrichtung nach der Erfindnzng an. einem besonders vorteilhaften Ausführungs- beispiel veranschaulicht.
In den verschiedenen Figuren wiederkehrende Teile sind mit gleichbleibenden Bezagszahlen ausgezeichnet. Bei dem in Fig. 1 wiedergegebenen Längs schnitt der erfindungsgemässen Kontaktvor- richtLing befindet sich im Innern des zylindri schen Isolatorrohres 1 der über Isolierringe \' zentrisch gehaltene 3,
dessen feldseitiges Ende einen Gewindefortsatz 3a trägt, dagegen ist. rein kontaktseitiges Ende 3b mit einem hinterdrehten Ansatz versehen, dessen gewölbte Oberfläche sich der einer Kugel angleicht. Die relative Lage des Iso- latorrohres zu dem Bolzen 3 ist durch die beiden Spannringe d bestimmt.. Im Isolier- rohr 1 befindet sieh weiter.
die scheibenförmige Käfigiassung 5, die, wie aus der Querschni:tts- figur 2 ersichtlich, mit acht, gleichen, radial angeordneten Vierkantlöehern versehen ist, von denen jedes eine Kontaktlamelle 6 und eine Flachfeder 7 aufnimmt. Diese stüt:
zen sich an den äussern Schmalseiten der Vierkantlöeher gegen den Käfig 5 ab, wäh rend ihre Enden die Kontaktlamellen .6 in radialer Richtung nach der Kontaktmitte hin drücken, wobei die feldseitigen Kontaktlamel- lenenden den kugeligen Bolzenansa.tz 3b um fassen. Dabei sind die Lamellen unter Feder druck und schwenkbar in die radialen Aus- sparLingen des Käfigs 5 eingerastet.
Die schalterseitigen Enden der Kontakt lamellen 6 umfassen im eingeschalteten Zu stand des Kontaktes (siehe Fig. 1) den Kopf 8a des Kontaktstiftes 8, wobei die Be- rührLing:sfläch@e zylindrisch geformt ist. Es liegen jeweils beide Kontaktlamellenenden an ihren Cuegernstüeken 3b und 8a punktförmig auf, so d@ass eindeutige Kontaktverhältnicse gegeben sind.
Der Schaltstift 8 ist, mit seinem zylindri schen Ansatzstück 8a noch einmal für sieh in Fig. 3 schematisch wiedergegeben.
Der Zusammenbau der direkt an der Kontaktgabe beteiligten Einzelteile der Kon taktvorrichtung erfolgt. in der Weise, dass zunächst die acht. Kontaktl:amel1en 6 und die acht Federn 7 in. die acht Vierkantlöeher des Käfigringes 5 gesteckt werden, wobei die Kontaktlamellen in die Aussparungen 9 schwenkbar einrasten.
Dann werden die schal- terseitigen Kontaktlamellenenden, wie näher in Fig. 5 dargestellt, durch die radialen Kräfte P nach innen gedrückt., beispielsweisse von Hand, so dass sieh die feldseitigen Kon- taktlamellenenden soweit spreizen, dass diese ohne weiteres über das kugelige Bolzenende 3b der Figur 6 geschoben werden können.
Nach Verschwinden der Kräfte P lässt sich dann der Käfig samt den Lamellenfingern nicht. mehr ohne! weiteres von dem kugeligen Bol= zenende 3b abziehen. Das wird durch die Ansätze 10 an den Kontaktlamellen 6 ver hindert. Dieser Zustand ist in dem Längs- sehn:itt der Figur 4 wiedergegeben.
Der Hauptvort.eil der neuen Kontaktvor richtung besteht darin, d:ass sich der An- pressdirLxek am Bolzenende 3b auch dann noch auf alle acht Finger gleichmässig verteilt, wenn die Mittellinien von Bolzen 3 und Stift 8 nicht mehr zusammenfallen. Dies tritt dann ein, wenn beide Mittellinien einen geringen Abstand voneinander haben, oder wenn diese einen Winkel miteinander bilden,
der etwas kleiner als 180 ist, oder wenn beide Merk male zusammentreffen.
Um auch um den Scha.ltsstift 8 eine ge wisse Beweglichkeit zu sichern, sind die auf ihm aufliegenden Kontaktlamellenenden fin- gerartig ausgebildet.
Contact device In encapsulated and protected high-voltage switchgear panels with retractable circuit breakers, the connection points between cable access and power supply are used: on the one hand, and power switch and collective bar system on the other, so-called tulip contacts, which when the switching truck is driven in:
Establish electrically conductive connections and cancel them again when they exit.
The previously usual tulip contacts best lien usually from a tubular Kon contact carrier, on the inner wall of which press springs to create the actual contact segments. The power supply to the segments takes place through a bolt to which the contact carrier is attached ..
The current is diverted via a cylindrical contact pin which, when the contact closes, spreads the segments in a radial direction against the force of the pressure springs, which then supply the required contact pressure.
This embodiment has the disadvantage that not. each contact segment with. the same pressure on the contact pin. is pressed as soon as: the center lines of the bolt and pin no longer coincide. This is the case when either the center lines of the two conductors form an angle of less than 180 with each other or when both center lines are connected. run a certain distance from each other, or when both circumstances coincide.
The consequence of this is that, see only a few segments participating in the passage of the current. These become too warm even at the rated current and, in the event of a short circuit, are lifted by the short-circuit forces, which can lead to arcing and complete contact destruction.
The same disadvantages generally occur with all devices that only serve to connect contacts with roughly centered contacts. They are avoided in that, according to the invention, lamellae are provided to bridge the mutually movable contacts, which on the one hand, spherical gel:
en-card-like on .the fixed contact and on the other hand, when the contact is closed, point-like on the movable contact, preferably made of a pin, elastically support. The one with the. fixed contact only roughly centered counter-contact can therefore pivot the bridging lamellae into a corresponding position when it is brought up to the former and thus better ensure contact.
In the drawing (Fig. 1 to 6) the contact device according to the invention is on. a particularly advantageous exemplary embodiment illustrated.
Parts that recur in the various figures are marked with constant reference numbers. In the longitudinal section of the contact device according to the invention shown in FIG. 1, the interior of the cylindrical insulator tube 1 is the 3, which is held centrically by means of insulating rings.
the field-side end of which carries a threaded extension 3a, is against it. The purely contact-side end 3b is provided with a back-turned approach, the curved surface of which is similar to that of a ball. The relative position of the insulating tube to the bolt 3 is determined by the two clamping rings d. In the insulating tube 1, see further.
the disk-shaped cage fitting 5, which, as can be seen from the cross-section 2, is provided with eight identical, radially arranged square holes, each of which receives a contact blade 6 and a flat spring 7. This stud:
on the outer narrow sides of the square holes against the cage 5, while their ends press the contact lamellae .6 in the radial direction towards the contact center, the field-side contact lamellae ends encompassing the spherical bolt attachment 3b. The lamellae are snapped into the radial recesses of the cage 5 under spring pressure and can pivot.
When the contact is switched on (see FIG. 1), the ends of the contact lamellas 6 on the switch side encompass the head 8a of the contact pin 8, the contact surface being cylindrical. Both ends of the contact lamellae rest on their Cuegernstüeken 3b and 8a point-like, so that clear contact relationships are given.
The switching pin 8 is shown again with its cylindri's extension piece 8a for see in Fig. 3 schematically.
The assembly of the individual parts of the contact device directly involved in making contact takes place. in such a way that first the eight. Kontaktl: amel1en 6 and the eight springs 7 in. The eight square holes of the cage ring 5 are inserted, wherein the contact lamellae engage in the recesses 9 pivotably.
Then, as shown in more detail in FIG. 5, the switch-side contact lamella ends are pressed inward by the radial forces P., for example by hand, so that the field-side contact lamella ends spread so far that they easily over the spherical bolt end 3b of Figure 6 can be pushed.
After the forces P disappear, the cage and the lamellar fingers cannot be opened. more without! Remove another one from the spherical bolt end 3b. This is prevented by the approaches 10 to the contact blades 6 ver. This state is shown in the longitudinal vision of FIG.
The main advantage of the new contact device is that the contact pressure on the bolt end 3b is evenly distributed over all eight fingers even when the center lines of bolt 3 and pin 8 no longer coincide. This occurs when the two center lines are a short distance apart, or when they form an angle with each other,
which is slightly smaller than 180, or if both features coincide.
In order to ensure a certain mobility around the switch pin 8, the contact blade ends resting on it are designed like fingers.