CH333173A - Verfahren zur Herstellung neuer Acetoacetanilide und Verwendung derselben zur Milbenbekämpfung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Acetoacetanilide und Verwendung derselben zur Milbenbekämpfung

Info

Publication number
CH333173A
CH333173A CH333173DA CH333173A CH 333173 A CH333173 A CH 333173A CH 333173D A CH333173D A CH 333173DA CH 333173 A CH333173 A CH 333173A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
new
acetoacetanilides
parts
preparation
acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Dr Phil Martin
Ernst Dr Phil Habicht
Original Assignee
Cilag Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cilag Ag filed Critical Cilag Ag
Publication of CH333173A publication Critical patent/CH333173A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/42Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing within the same carbon skeleton a carboxylic group or a thio analogue, or a derivative thereof, and a carbon atom having only two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. keto-carboxylic acids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer   Acetoacetanilide    und Verwendung derselben zur   Milbenbekämpfung   
Es sind schon zahlreiche Anilide der Acetessigsäure bekanntgeworden (Bist. 12, S. 823 ; Blst. 12, 1, Erg.werk, S. 386,317,388 ; Blst. 13, 1. Erg.werk, S. 117,177,227).



   In der   Literatur eind alleh sehon N-alkyl-      substituierte Anilide der Acetessigs#ure    beschrieben   [vgl..      J.    Am.   Chem.    Soc. 67, S. 1970,   1195)].   



     Es sind sehon Aeetessigsäure-amide    mit    insektenahstossender Wirkung hergestellt    worden. (Vgl. amerikanische Patentschrift Nr. 2688584.)    AllS    der amerikanisehen Patentschrift Nr. 2648621 ist bekannt, dass Mono-, Di-und   Trichlor-aeetanilide insektizide Wirkung    aufweisen. Eine vergleichende Untersuchung hat gezeigt, dass sowohl die in der ersterwähnten    Patentschrift beschriebenen Acetessigsäure-    amide als auch die in der zweiten Patentsehrift aufgeführten   Aeet-ehlor anilide    eine nur sehr   schwach oder #berhaupt keine acaricide    Wirkung aufweisen.



   Es wurde nun   gefunden, dass Ani, lide    von   dpi'allgemeinen Formel   
EMI1.1     
 in welcher X Wasserstoff oder Chlor bedeutet,    wertvolle acaricide Eigenschaften aufweisen.   



   Es hat sich bei der   Untersuchung    der ge  samten Stoffklasse    die überraschende Tatsache ergeben, dass Anilide von   Acetessigsäure,    die im Phenyl durch   Alkyl/Alkoxy    und/oder Halogen, nicht aber im Stiekstoff substituiert sind, und Anilide, die im Phenyl nicht, wohl aber im   Stickstoff durch Alkyl oder Alkenyl substi-    tuiert sind, diese Eigenschaften nicht aufweisen.



   Die Erfindung betrifft deshalb ein Verfahren zur Herstellung neuer   Acetoacetanilide    der Formel I, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein Anilin der Formel
EMI1.2     
 mit einem reaktiven funktionellen Derivat der Acetessigsäure umsetzt. Als   reaktives funk-    tionelles Derivat der   Acetessigsäure    kann beispielsweise ein   Acetessigs#urea   lkylester, aber auch Diketen verwendet werden.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich aber auch auf die Verwendung der so hergestellten   Acetoacetanilide    zur   Milbcnbekämp-    fung. 



   Die Anwendungsformen riehten sich ganz nach den Verwendungszweeken Die aktiven Verbindungen können in geeigneten   Lösungs-    oder Verdünnungsmitteln, in Form von Emulsionen oder Dispersionen, auf geeigneten festen oder halbfesten Trägerstoffen, in ge  wöhnliehen    oder   synthetisehen Seifen, Waseh-    mitteln, Dispergiermitteln. usf., aber aueh zusammen mit acaricid, insekticid, ovizid, fungizid und/oder bakterizid wirkenden Ver  bindungenoderzusammen    mit unwirksamen Zuschlagstoffen angewendet werden.



   Als feste Trägerstoffe, welche zur   Herstel-    lung von pulverförmigen Präparaten geeignet sind, kommen   versehiedene    inerte, poröse und    pulverförmige Verteilungamittel anorganischer    oder organischer Natur in Frage, wie z. B.



  Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat, in Form von   Schlämmkreide oder    gemahlenem Kalkstein, Kaolin, Bolus, Bentonit, Talkum, Kieselgur,   Bors#ure   ; aber auch Korkmehl,   Holz-    mehl und andere feine, pulverförmige Materialien pflanzlieher Herkunft sind geeignete Trägerstoffe.



   Die aktiven Komponenten werden mit diesen Trägerstoffen vermischt, z. B. dureh Zusammenmahlen ; oder man imprägniert den inerten Trägerstoff mit einer Lösung der aktiven Komponente in einem leicht flüchtigen Losungsmittel und entfernt das Lösungsmittel hierauf durch Erhitzen oder durch Absaugen unter vermindertem Druck. Durch Zusatz von    Netz-und/oder Dispergiermitteln kann man    solche   pulverformnge Präparate auch    mit Wasser leicht benetzbar machen, so dass man   schwebefähige Suspensionen erhält.   



   Geeignete inerte Losungsmittel zur Herstellung von flüssigen Präparaten dürfen nicht leicht   entzündlich    sein und sollen mög  lichst geruchlos    und bei   sachgem##em    Umgang   f#r    Mensch und ! Tier möglichst ungiftig sein.



   Als geeignete Losungsmittel kommen hiefür in Betracht : einerseits hochsiedende Ole, z. B. pflanzlichen Ursprungs, anderseits auch niedriger siedende Lösungsmittel von einem Flammpunkt von   wenigstens 30#, wie    z.   B.   



  Isopropanol, hydrierte Naphthaline, alkylierte Naphthaline usw.



   Selbstverständlich können auch Lösungsmittelgemisehe verwendet werden. Die Herstellung von   L#sungen kann    in der üblichen Weise, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von    L#sungsvermittlern, geschehen. Andere fl#s-      sige Anwendungsformen    bestehen aus   Emul-      sionen    oder Suspensionen der aktiven Komponente in Wasser oder   geeigneten inerten L#-    sungsmitteln oder auch aus Konzentraten zur Bereitung solcher Emulsionen, die unmittelbar am   Ort des Gebrauches durch Verd#nnen    auf die   gew#nschte    Konzentration eingestellt werden können. Zu diesem Zweek miseht man z. B. die aktive Komponente mit einem Dispergier-oder Emulgiermittel.

   Man kann die   aktive Komponente aueh    in einem geeigneten inerten Lösungsmittel lösen oder verteilen und gleichzeitig oder nachträglich mit einem Di   spergier-oder Emulgiermittel vermischen.



  Durch Verd#nnen eines solchen Konzentrats,      z.      B.    mit Wasser, erhält man   gebrauehsfertige    Emulsionen bzw. Suspensionen. Bei geeigneter Konzentration und geeignetem Mischungsver  h#ltnis von aktiver Komponente, Emulgier-    mittel und Wasser kann man klare,   vollkom-    men   beständige wässerige Lösungen (Emul-    soide) erhalten.   



   F#r kosmetische Zwecke kommen auch halbfeste Trägerstoffe von ereme-, salhen-,      pasten-oder      waehsartiger Besehaffenheit    in Betracht, in welche die   aktive Substanz-ge-      gebenenfalls    unter Zuhilfenahme von   Losungs-      vermittlern      und/oder    von   Emulgiermitteln-    eingearbeitet werden kann. Solehe halbfeste Präparate stellen meistens Emulsionen dar.



  Als halbfeste Trägerstoffe seien beispielsweise Vaseline   und'andere Cremegrmdmassen ge-    nannt. Die aktive Komponente kann ihrerseits aus einer oder mehreren Verbindungen der angegebenen Formel bestehen. Sie kann ferner auch mit andern   acariciden, insektieiden, ovi-    ziden, fungiziden oder bakteriziden Stoffen kombiniert zur Anwendung gelangen, wobei man Kombinationspräparate mit grosser Wir  kungsbreite    erhält. 



   Weiterhin   ist es möglieh,    die aktive Komponente in Form von Aerosolen zur   Anwen-      dung zu bringen. Hierzu wird d'ie    aktive Komponente in einem Losungsmittel, wie   Difluor-    dichlormethan, welches bei Atmosphärendruek unterhalb Zimmertemperatur siedet, gelöst    oder dispergiert, gegebenenfalls unter Zuhilfe-    nahme von geeigneten inerten   Losungsmitteln    als Trägerflüssigkeit. So erhält man   Truck-       losungen. welche beim Versprühen Aerosole dite die sieh besonders zum Bekämpfen von      Alilben    in   gesehlossenen Räumen,    in   Getreide-    silos und andern Vorratsräumen eignen.



     A ! s weitere Zuschlagstoffe,    die den gemnnten Anwendungsformen beigemiseht werden können, seien erwähnt : Haftstoffe, wie Casein, fettsaure Salze, Leim, Harze, Fette,    Eiweissabba uprodukte ; Netzmittel, Losungsver-      mittler,    Farbstoffe, Geruchstoffe, bei pulver   formigen Präparaten auch Staubbindungsmit-    tel usw.



   Man hat es ganz in der Hand, dureh Auswahl der verschiedenen Verteilungsmittel und Zuschlagstoffe den Mitteln eine Zusammen  setzung und davon abh#ngige Eigenschaften    zn geben, die sie   f#r    den speziellen Verwendungszweck geeignet machen.



   Die Verwendung der   Milbenbekämpfungs-    mittel kann nach den   #blichen      AppHkations-    methoden geschehen. Die Acariden oder das   wu    behandelnde oder vor dem Befall durch Aeariden zu schützende Gut können mit den   beschriebenen Mitteln behandelt werden,    sei es dureh   Bestäuben, Bestreuen, Besprühen,    Bestreiehen, Einreiben,   Impr#gnieren    oder sonstwie geeignete Massnahmen.



   Als flüssige Trägerstoffe kommen z. B. Pa  raffinöl    oder pflanzliche Öle, wie Olivenöl,   Rizinus#l, Sesam#l usw.,    ferner Glycerin und dergleichen in Betracht.



     @ Als    halbfeste Trägerstoffe kommen z. B.



  Vaseline, Wollfett und dergleichen in Frage.



     AlsEmulgiermittel,z.    B. zur Herstellung    von wässserigen Losungen und Emulsionen,    kommen vor allem Seifen, dann aber auch    sulfierte Fette. Fettsäureester und Fettalko- holsulfonate, h#hermolekulare quatern#re    Ammoniumverbindungen sowie nichtionogene Emulgiermittel, wie Kondensationsprodukte aus Fettalkoholen mit Äthylenoxyd, in Frage.



  Man kann jedoch auch Emulsionen von salben  artiger Konsistenz herstellen,    z. B. unter Verwendung von Stearinsäure, fettsauren Salzen und Wasser. Zur Herstellung   fettfreier    Salben kann man Grundlagen aus   Zellulose#thern    oder andern   Quellst. offen tierischen, pflanz-    lichen oder synthetischen Ursprungs und Wasser, oder auch anorganische Stoffe, wie etwa Aluminiumhydroxyd, verwenden, in welche die Wirksubstanzen, nötigenfalls unter Zuhilfenahme von   Emulgiermitteln und/oder Lo-       sungsvermitt. lern, eingearbeitet werden.

   Falls    erwünscht, kann man die   erhaltenen Präpa-    rate durch Zusatz von Geruchstoffen noch   parfümieren.    Gute,   haftfähige,      pulverf#rmige    Trägerstoffe sind beispielsweise Talkum, Stärke, Milchzucker und dergleichen.



   Beispiel 1
40, 5 g   N-Äthyl-o-toluidin werden    in 100 em3   Äthylenchlorid gelost, die Losung    zum Sieden erhitzt und in die kochende Losung 26 g Diketen eingetropft. Nach 2stündigem Sieden wird das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert und der Rückstand im Va  kuum      destilliert. Man erh#lt so    44 g   Aceto-      acetyl-N-#thyl-o-toluidid,    das ein farbloses, unter 12 mm bei   172     C siedendes Öl darstellt.



   Es ist vorteilhaft, das Aeetessigsäurederivat durch   Hochvakuumdestillation    (0,05 bis 0,02 mm Hg) zu reinigen, da bei der Destillation bei Drucken ab 5 mm an aufwärts bereits Zersetzungserscheinungen (Bildung von Dehydracetsäure und Ausgangsamin)   Zll    beobachten sind.



   Beispiel 2
Die in Beispiel   l genannte Verbindung    kann auch auf folgende Weise gewonnen werden :    Äquimolekulare    Teile von   N-Äthyl-o-tolu-    idin   und Acetessigsäure-äthylester werden zu-    sammen in einer offenen Flasche während 15 Minuten auf 180-200  C erhitzt. Das erhaltene dunkelbraun   gef#rbte #l    wird gekühlt, mit 1 n Natronlauge vermischt und kräftig durchgeschüttelt. Die   wasserige Losung wird    abgetrennt und angesäuert. Das sich als Öl   abscheidende    Anilid wird in Äther aufgenom  men,    der Äther verdampft und der Rüekstand im Hochvakuum destilliert.



   Es ist   auch m#glich, Acetessigs#ure-#thyl-    ester mit   N-Äthylorthotoluidin    in Dichlorbenzol   als L#sungsmittel, analog dem    im   DRP      Nr.    256621 beschriebenen Verfahren, umzusetzen.



   Beispiel   3   
29,8 g   N-#thyl-2-methyl-3-chlor-anilin    werden in   100    em3 Toluol mit 16,8 g Diketen 10 Stunden zum Sieden erhitzt. Das   Losungs-    mittel wird   anschlie#end    im   Vacuum      abdestil-    liert, der Rückstand in Äther gelost und die ätherische   Losung mehrmals mit l    n Salzsäure und dann mit.   verd#nnter    Kalinmcarbonat  losung    ausgeschüttelt. Nach dem Trocknen über geglühter Pottasche wird der Äther verdampft. und der   Riickstand    im Feinvakuum destilliert..

   Man erhält so 25 g des unter   0,    01 mm bei   118--120#    C siedenden   Aceto-      acetyl-N-#thyl-2-methyl-3-chlor-anilids   ; dieses bildet ein farbloses,   leichtfl#ssiges #l.   



   Beispiel 4
20 Teile Aeetoaeetyl-N-äthyl-2-methyl-3ehlor-anilid werden mit 360 Teilen Talkum in der Kugelmühle gemahlen, dann 8 Teile Olein zugesetzt., wieder gemahlen, und schliesslich mit 4 Teilen gelöschtem Kalk gemischt. Das entstandene Pnlver ist gut zerstäubbar und besitzt gute   Haftfestigkeit. Es kann znm Be-    stäuben von   Bäumen    und Gegenständen oder im Pflanzenschutz verwendet werden. Eine noch bessere Verteilung der Aktivsubstanz auf dem Trägermaterial wird erreicht, wenn der Träger mit einer   Losung der Aktivsubstanz,    z.   B.    in Alkohol oder Aceton, imprägniert und das   Losungsmittel anschliessend verdampft      wird..   



   Beispiel 5
15 Teile   Acetoacetl-N-#thyl-o-toluidid    werden mit 22 Teilen Kaolin gemischt, 4 Teile des Natriumsalzes der Dibutyl-naphthalinsulfosäure, 4 Teile Casein und 5 Teile Soda zugesetzt und gemahlen. Darauf werden 100 Teile feingemahlene Kreide zugemischt. Das entstehende Pulver gibt in Wasser eine genügend haltbare Suspension, welche zum Bespritzen von mit   Milben befallenen R#umen und Ge-      genst#nden und z.    B. auch im Pflanzensehutz verwendet werden kann.



   Beispiel 6
80 Teile   Acetoacetyl-N-#thyl-2-methyl-    anilid werden mit 20 Teilen   Talk innig ver-      rieben.    Dieses Konzentrat kann als   Streupuder    direkt zur Bekämpfung von Milben verwendet werden. Es kann jedoch auch weiter auf be  liebige    Konzentrationen verdünnt werden.



  Derartige Puder, die   aneth    auf andern Grundlagen hergestellt werden können, eignen sieh   als Stäubemittel. Pulverpräparate,    z. B. auf Grundlage von Stärkemehl, kann man zur   Milbenbek#mpfung    in Vorratslagern verwenden, indem das Mittel z. B. dem Getreide beigemischt wird. Nötigenfalls können Zusätze    zur Verbesserung der Haftfestigkeit gemacht    werden, wozu sich z.   B.    ein Zusatz von 4 /o einer flüssigen Fettsäure eignet.



   Beispiel 7
5 Teile   Acetoacetyl-N-#thyl-o-toluidid wer-    den in 95 Teilen alkyliertem Naphthalin ge  1"ost    und als Haushaltspritzmittel zur Behandlung   von W#nden und      und Buden verwendet.   



   Beispiel 8
30   Teile Acetoacetyl-N-#thyl-o-toluidid und    70 Teile eines   Fettsäureester-sulfonates    ergeben eine klare   Losung,    welelle mit beliebiger Menge Wasser verdünnt werden kann.



  Es entsteht   zun#chst eine milchige Emulsion,    die jedoch in eine stabile, vermutlich kolloidale   Losung      (Emulsoid)    übergeht. Als   Fettsäure-      ester-sulfonat    kann z. B. Türkischrotol verwendet werden. Das Verhältnis von   Aktiv-      substanzzuEmulgatorkannvariiert    werden.



   Derartige Losungen bzw. Emulsionen können zu versehiedensten Zwecken vorteilhaft verwendet werden. So eignen sie sieh zum Versprühen in   milbenbefallenen      ocler-gefähr-    deten Räumen, z. B.   gegen Clyciphagus (Haus-    milbe), welche sich auf Nahrungsmitteln aufhält, aber aueh den Menschen befallen kann. 



  Man kann   jedoch auch milbenbefallene oder       vor MilbenbefaLI zu schützende Gegenstände    verschiedenster Art mit dieser besprühen oder durch Eintauchen in diese Losung   impr#gnieren.    Analog können diese Emulsionen auch im Pflanzenschutz verwen  det    werden.



   Das Patent bezieht sich nicht auf die Verwendung der   crfindungsgemäss hergestellten    Acetoaeetanilide zur Bekämpfung von durch Milben verursachten Krankheiten bei Mensch und Tier.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung neuer Aeeí o- aeetanilide der Formel EMI5.1 in welcher X Wasserstoff oder Chlor bedeutet, dadurch gekennzeichnet, da# man ein Anilin der Formel EMI5.2 mit einem reaktiven funkt. ionellen Derivat der Acetessigs#ure umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktives funk- tionelles Derivat der Acetessigs#ure Diketen verwendet.
    PATENTANS. PRUCH II Verwendung der nach Patentanspruch 1 hergestellten neuen Acetoacetanilide zur Mil benbek#mpfung.
CH333173D 1955-03-30 1955-03-30 Verfahren zur Herstellung neuer Acetoacetanilide und Verwendung derselben zur Milbenbekämpfung CH333173A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH333173T 1955-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH333173A true CH333173A (de) 1958-10-15

Family

ID=4502730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH333173D CH333173A (de) 1955-03-30 1955-03-30 Verfahren zur Herstellung neuer Acetoacetanilide und Verwendung derselben zur Milbenbekämpfung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH333173A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH351791A (de) Fungizides Mittel
DE1793312A1 (de) Substituierte Chrysanthemumsaeureester und diese enthaltende Schaedlingsbekaempfungsmittel
EP0008061B1 (de) Neue halogenierte Phenolester, diese enthaltende antimikrobielle Mittel und deren Verwendung
DE1568855A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Di-(p-chlorphenyl)-cyclopropylmethanol und dessen Verwendung als Fungicid und Arachnicid
DE3309765A1 (de) Fungizide mittel
CH333173A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Acetoacetanilide und Verwendung derselben zur Milbenbekämpfung
DE941524C (de) Mittel zur Bekaempfung von Schaedlingen, insbesondere von Milben
DE1928059A1 (de) Herbizide Mittel mit einem Gehalt an 4-Nitrophenolverbindungen neue %-Nitrophenolverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
USRE23080E (en) Lethal composition for insects
US2624665A (en) Herbicidal composition
AT269557B (de) Fungicid und Arachnicid
DE961504C (de) Bekaempfung von Schaedlingen, insbesondere von Milben
DE1037753B (de) Schaedlingsbekaempfungsmittel
CH294966A (de) Verfahren zur Herstellung eines Schädlingsbekämpfungsmittels.
DE2242785A1 (de) 1-alkylsulfonyl-2-trifluormethylbenzimidazole, verfahren zu ihrer herstellung sowie ihre verwendung als ektoparasitenmittel
AT286713B (de) Insektizide mischung
DE2512940C2 (de) N-Benzoyl-N-halogenphenyl-2-aminopropionsäure-ester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
AT261296B (de) Insektizide Mischungen
CH262982A (de) Verfahren zur Herstellung eines nicht zu arzneilichen Zwecken bestimmten Mittels zum Bekämpfen von Acariden.
DE962124C (de) Insektenbekaempfungsmittel
AT264914B (de) Insektizide Mischung
AT222941B (de) Parasitentötende Präparate
AT264912B (de) Insektizide Mischungen
AT166049B (de) Verfahren zur Herstellung eines homogenen und stabilen Milbenbekämpfungsmittels mit gleichzeitiger Desinfektionswirkung
AT264913B (de) Insektizide Mischungen