CH364478A - Vorrichtung, insbesondere für Wäschereien oder dergleichen, um textile Flächengebilde aller Art beim Ausschlagen zu legen und/oder zu falten - Google Patents

Vorrichtung, insbesondere für Wäschereien oder dergleichen, um textile Flächengebilde aller Art beim Ausschlagen zu legen und/oder zu falten

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CH364478A
CH364478A CH6519858A CH6519858A CH364478A CH 364478 A CH364478 A CH 364478A CH 6519858 A CH6519858 A CH 6519858A CH 6519858 A CH6519858 A CH 6519858A CH 364478 A CH364478 A CH 364478A
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CH6519858A
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Wulff Wilhelm
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Wulff Wilhelm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F89/00Apparatus for folding textile articles with or without stapling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung, insbesondere     für    Wäschereien oder dergleichen,  um textile Flächengebilde aller Art beim Ausschlagen zu legen und/oder zu falten    Geräte zum maschinellen Ausschlagen von  Wäsche, bei denen die grösseren Wäschestücke an  Greifern von Fördervorrichtungen befestigt werden,  um sie während des     Ausbreitens    auszuschlagen und  anschliessend auf einem     Ablegetisch    abzulegen, sind  bekannt.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung, insbe  sondere für Wäschereien oder dergleichen, zu     schaffen,     um textile Flächengebilde aller Art, insbesondere  grössere Wäschestücke, wie Bettlaken, Decken oder  dergleichen, beim Ausschlagen zu legen     undloder    zu  falten. Anschliessend können die Wäschestücke oder  dergleichen in eine Mangel eingeführt werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass an einer Aus  schlageinrichtung Mittel zum gleichzeitigen     Spannen     der Ware in der Querrichtung vorgesehen sind.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung lässt sich in  verschiedener Weise ausführen. In der Zeichnung  sind mehrere Ausführungsbeispiele - zum Teil  schematisch - veranschaulicht, und zwar zeigen       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung einer mit  Schwenkrahmen versehenen Vorrichtung,       Fig.    2 einen teilweisen Längsschnitt der Tisch  platte,       Fig.    3 schematisch eine Seitenansicht der Aus  schlageinrichtung während und nach dem Legen  der einmal in Querrichtung gefalteten Wäsche,       Fig.    4 schaubildlich die     Ausschlageinrichtung     beim Legen der Ware in     Leporellolegung    in drei  Stellungen,

         Fig.    5 eine Ausführung der     Vorrichtung    mit För  derband zur Einführung der Ware in eine Mangel  in kleinerem Massstab,       Fig.    6 einen Längsschnitt durch die schwenkbare  rohrförmig ausgebildete Querstrebe nach     Fig.    1 bei    pneumatischem Antrieb der als Spannmittel dienen  den Greifer,       Fig.    7 in     grösserem    Massstab eine Seitenansicht  eines Greif- und     Spannmittels,          Fig.    8 einen Grundriss zu     Fig.    7,       Fig.    9 eine andere Ausführung des Greif- und  Spannmittel in Seitenansicht,

         Fig.    10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vor  richtung mit Mitteln, um die Wäsche in der Längs  richtung nach Verlassen der Mangel zu falten,       Fig.    11 eine schaubildliche Darstellung der Mittel  zum Falten von     Wäschestücken    in der Längsrichtung,       Fig.    12     schaubildlich    die Faltmittel mit der ge  falteten     @yare.     



       Fig.    13 zeigt schematisch eine Ausschlag- und  Spannvorrichtung mit Greif- und     Faltmitteln    zum  Längsfalten von Ware nach Verlassen der Mangel.  



       Fig.    14 zeigt ein Schema für pneumatischen An  trieb des Schwenkrahmens sowie der Greif- und  Spannmittel nach     Fig.    1.  



       In        Fig.    1 ist schaubildlich dargestellt, dass ober  halb einer     Ablegefläche    10, beispielsweise eines  Tisches, an einem die Ware, beispielsweise grosse  Wäschestücke, in Längsrichtung auslegenden und  damit ausschlagenden Fördermittel 11, 12, 13, 14       zugleich    als Spannmittel dienende Greifer 15, 16 an  gebracht sind, die in entgegengesetzter     Richtung    zu  einander zwecks Querspannung der Ware beweglich  sind, wie der Pfeil A zeigt.  



  Zu diesem Zwecke dient ein Rahmen 11, 12, 13,  14, der mit seiner Welle 14 drehbar am     Gestell    17  gelagert ist und dessen Strebe 11 quer zur Lege  fläche verläuft. Auf dieser Querstrebe sind die zu  gleich als Spannmittel dienenden Greifer 15, 16     in     entgegengesetzter Richtung verschiebbar. Bei der  Schwenkung wird das an den Greif- und Spannmit-           teln    befestigte Wäschestück ausgeschlagen, zugleich  wird es in der     Querrichtung    gespannt.  



  Nach der Ausführung in     Fig.    1 erfolgt die Be  tätigung des Schwenkrahmens 11, 14 und die Ver  schiebung der Greif- und     Spannmittel    15, 16 zweck  mässig automatisch durch mechanisch, pneumatisch,       hydraulisch    oder elektrisch betätigte Mittel, wie sie  beispielsweise später weiter unten beschrieben sind.  



  Die Art der Betätigung der als Spannmittel die  nenden Greifer ist gleichfalls weiter unten beschrie  ben.  



  In     Fig.    1 ist ferner gezeigt, dass die Arme 12,  13 mit ihren Naben 18 auf der Querwelle 14 be  festigt sind, die einen Arm 19 trägt, an dem gelenkig  die Kolbenstange 20 eines Druckzylinders 21 an  greift, der mittels Gelenkes 22 drehbar gelagert ist.  Je nach     Einführung    von Druckmittel, insbesondere  Druckluft, in den Zylinder 21, wird der Rahmen  11, 12, 13, 14 über dem Auslegetisch 10 hin und  zurück geschwenkt, wobei die Querstrebe 11 etwa  um 90 bis 110  schwenkbar ist.  



  Es wäre möglich, an der Querstrebe 11 nach den  Seiten schwenkbare, als Spannmittel dienende     Grei-          ferhebel    anzuwenden.  



       Denkbar    wäre es auch, gegebenenfalls solche  schwenkbaren     Greiferhebel    unmittelbar an den       Schwenkarmen    12, 13 anzuordnen.  



  Der Auslegetisch ist zweckmässig rostartig aus  gebildet, wie in     Fig.    2 gezeigt.  



  Zwecks     Ausschlagens    des Wäschestückes wird  dieses     an    einem Ende an den Greifern 15, 16 be  festigt. Dann wird die Wäsche infolge ihrer bogen  förmigen Führung durch Ausschwenken des Schwenk  rahmens 11-14 ausgeschlagen, während eine Be  dienungsperson die Wäsche an dem andern Ende  festhält. Gleichzeitig werden die Greifer 15, 16 in  der     Querrichtung    entgegengesetzt zueinander verscho  ben und dadurch das Wäschestück in der Querrich  tung gespannt. Man kann das     Wäschestück    beispiels  weise an einem Ende     etwa    in der Mitte mit den  Greifern 15, 16     erfassen.     



  Beim Ausschlagen und Spannen, letzteres infolge  der Querverschiebung der Greifer 15, 16, gleiten  dann diese auf der Wäschekante entlang, wodurch  eine     allmähliche    Spannung bewirkt wird.  



  Nachdem die Wäschestücke ausgeschlagen sind,  können die Greifer geöffnet werden, wodurch die  Wäschestücke freigegeben auf den     Ablegetisch    10  ausgebreitet fallen.  



  In     Fig.    3 ist jedoch dargestellt, dass man das  Wäschestück 23 auch beim Rückgang des Schwenk  rahmens in der     Querrichtung    einmal falten kann.  Die Wäsche bleibt dann an den geschlossenen Grei  fern 15, 16 befestigt und legt sich - wie in der  Zeichnung dargestellt - einmal quergefaltet auf den  Tisch.  



  In     Fig.    4 ist in drei Ansichten schematisch ver  anschaulicht, dass man die Wäschestücke gegebenen  falls beim Rückgang des Schwenkrahmens auch in       Leporellolegung    falten kann. Zu diesem Zweck kann    an der Querstrebe 11 ein besonderer Bügel 24 an  gebracht sein, der unter das ausgeschlagene Wäsche  stück fasst     (Fig.    4, linke Figur).  



  In der     Fig.    4 (Mitte) ist gezeigt, wie der Bügel  24 die Wäsche 23 in der Querrichtung faltet, so dass  die Wäsche nach     Fig.    4 - rechte Figur - in     Lepo-          rellolegung    zweimal gefaltet auf den Tisch 10 ab  gelegt wird.  



  In     Fig.    5 ist veranschaulicht, dass anschliessend  an den Tisch 10 ein schräg ansteigendes Förderband  25 zur Einführung der Ware auf den     Gurttisch    26  einer Mangel 27 vorgesehen sein kann. Dieses För  derband kann gegebenenfalls teilweise mit seinem  obern     Trum    auf dem Tisch liegen und beispielsweise  durch die Roststäbe hindurchgeführt sein. Das     För-          dermittel    25 kann besonders angetrieben werden und  auf der Oberfläche gemuht sein.  



  In     Fig.    6 ist in grösserem Massstab im Längs  schnitt die schwenkbare Querstrebe 11 nach     Fig.    1  bei pneumatischem Antrieb der als Spannmittel die  nenden Greifer 15, 16 veranschaulicht. Zu diesem  Zwecke ist die Querstrebe 11 rohrförmig ausgebildet.  In diesem Rohr sind einseitig geschlossene Druck  zylinder 28, 29 verschiebbar. In diese Druckzylinder  28, 29 fassen     ortsfeste,    an     Luftzuführungsrohren    30,  31 sitzende Kolben 32, 33.  



  Zwischen den geschlossenen Enden der Druck  zylinder 28, 29 ist ein     Druckluftzuführungsrohr    34  angeschlossen. Am Ende der Druckzylinder 28, 29  sind mittels Feststellschrauben 35, 36 auf der Rohr  strebe 11 verschiebbare Hülsen 37, 38 befestigt.  



  Die Feststellschrauben 35, 36 fassen durch  Längsschlitze 39, 40 der Rohrstrebe 11. Die Hülsen  37, 38 sind Träger der als Spannmittel dienenden  Greifer 15, 16.  



  Wenn zwischen den Zylindern 28, 29 Druckluft  durch das Rohr 34 eingeführt wird, werden zugleich  die greifertragenden Hülsen 38, 39 in entgegengesetz  ter Richtung verschoben.  



  In     Fig.    7 und 8 ist gezeigt, dass die Greifer 15  (16) mit zwei gegeneinander zangenartig beweglichen  Backen 15, 15a (16, 16a) versehen sind, die mittels       Doppelhebel    41 schwenkbar um     Bolzen    42 der ver  schiebbaren Hülsen 37, 38 gelagert sind. Die Dop  pelhebel 41 stehen an ihrem freien Ende unter Wir  kung einer Zugfeder 43.  



  An dem einen Hebel 41 ist ein Druckzylinder  44 befestigt, an den das     Luftzuführungsrohr    45 an  geschlossen ist. An dem andern Hebel 41 greift ge  lenkig die Kolbenstange 46 des Druckkolbens 47 an.  Wird Druckluft in den     Zylinder    44 eingeführt, dann  wird der Greifer bzw. seine Backen 15, 15a ge  schlossen.  



  Die untere Backe ist     zweckmässigerweise    hinten  mit einem Anschlag versehen, um ein zu weites       Hineinschieben    der Wäsche zu verhüten.  



  Wird die Leitung 45 entlüftet, so spreizt die  Feder 43 die beiden     Greifbacken    15, 15a (16, 16a)  auseinander, und die Wäsche wird freigegeben.      Die     Drehbolzen    42 und     Greiferhebel    41 können  auf einer besonderen     Klemmschelle    42' sitzen, um  die Greifmittel auf den verschiebbaren Hülsen  drehen und feststellen zu können.  



  In     Fig.    9 ist ein anderes Ausführungsbeispiel des  Greifers gezeigt. Hierbei trägt die Hülse 37 bzw. 38  zwei in Abstand voneinander angeordnete, eine Ga  bel bildende Arme 48, 49. Auf dem einen Arm 48  ist die     Greifbacke    15 angeordnet, während der an  dere Arm 49 den Druckzylinder 44 trägt, dessen  unter Federwirkung 50 stehender Kolben 51 mit  seiner Kolbenstange 52 die verschiebbare Backe 15a  trägt. Hierbei wird sowohl das Schliessen als auch das  Öffnen der     Greiferbacken    15, 15a lediglich durch       Be-    und Entlüftung des Druckzylinders 44 über die  Leitung 45 erreicht.  



       Fig.    10 bis 12 zeigt schaubildlich eine Vorrich  tung, deren     Ausschlageinrichtung    11-14 mit Mitteln  versehen ist, um die Wäsche nach Verlassen der  Mangel in der Längsrichtung unter gleichzeitigem  Ausschlagen zu falten. Zu diesem Zwecke besitzt die  Querstrebe 11 auf     ihrer    verschiebbaren Hülse 37  einen     Kniffstab    53.  



  Die andere verschiebbare Hülse 38 trägt um       Bolzen    54 schwenkbare Hebel 55, 56.  



  Die Verschiebung der Hülsen 37, 38 kann ebenso  wie in     Fig.    6     gezeigt    erfolgen.  



  An den Enden der Hebel 55, 56 sind gelenkig  um     Bolzen    57 Greifer 58, 59 angebracht. Zwecks  Spreizung der Schwenkhebel 55, 56 greifen an diesen  gelenkig Kolbenstangen 60, 61 eines Druckzylinders  62 an. Die     Druckluftzuführung    bzw. Entlüftung er  folgt über den     Stutzen    63 zwischen den Kolben des  Druckzylinders 62.  



  Es wäre aber möglich, auch nur einen Kolben  anzuwenden und die andere Stange 61 an dem Zy  linder zu befestigen, so dass Kolben und Zylinder  beim Einführen der Druckluft in entgegengesetzter  Richtung betätigt werden.  



  Durch diese Vorrichtung wird das gegebenenfalls  schon einmal längsgefaltete Wäschestück 23 noch  mals in der Längsrichtung gefaltet. Dies geschieht  in folgender Weise:  Das nicht gefaltete oder bereits einmal von Hand  in Längsrichtung gefaltete Wäschestück oder der  gleichen wird an den Greifern 58, 59 der Schwenk  hebel 55, 56 befestigt. Dies erfolgt ebenfalls durch  Druckzylinder 44, wie in     Fig.    7 bis 9 gezeigt.  



  Werden jetzt die Hülsen 37, 38 in entgegen  gesetzter Richtung auf der Querstrebe 11 verschoben,  so wird die Wäsche - wie in     Fig.    12 gezeigt - um  den     Kniffstab    53 längs gefaltet, währenddem sie  durch gleichzeitiges     Verschwenken    der Ausschlag  einrichtung 11-14 ausgeschlagen wird.  



  Ist die Wäsche schon einmal längsgefaltet ge  wesen, so wird - wie in     Fig.    12 gezeigt - diese  zum zweiten Mal in der Längsrichtung gefaltet.  



  Es ist möglich, bei dieser Falteinrichtung 55, 56,  57, 58 gegebenenfalls nur eine Hülse 37, 38 ver  schiebbar     einzurichten.    Wird beispielsweise der Kniff-    Stab 53 verschoben, so wird ebenfalls schon durch  den Zug, den der     Kniffstab    auf das Wäschestück  ausübt, eine     Faltenlegung    des Wäschestückes in der  Längsrichtung bewirkt. Wird dagegen die Hülse 38  mit den Greifern 57, 58 verschoben, so     wird    da  durch     infolge    des Zuges die Wäsche um den Kniff  stab 53 gefaltet.  



  In     Fig.    13 ist gezeigt, dass die Vorrichtung nach       Fig.    10 bis 12 zum Längsfalten der Wäsche auch an  einer     Ausschlageinrichtung    nach     Fig.    1     angebracht     sein kann. Zu diesem Zweck trägt die Querstrebe  11, die die verschiebbaren Greifer 15, 16     besitzt,     um die Wäsche zwecks     Ausschlagens    zu befestigen,  noch einen     bügelförmigen    Rahmen 64, dessen Quer  strebe 65 als Träger der     Falteinrichtung    53, 54, 55,  56, 58 dient.  



  In     Fig.    1 ist noch gezeigt, dass es zweckmässig  ist, die Greifer 15, 16 beim Ausschwenken in Hori  zontallage zu halten. Die Rohrstrebe 11 ist zu diesem  Zwecke drehbar in den Rahmenarmen 12, 13 ge  lagert. An einem Arm 66 ist die am Gestell 17 bei  67 drehbare Stange 68 aasgelenkt. Dadurch wird     eine          Parallelogrammführung    der drehbaren Rohrstrebe 11  erreicht.  



  In gleicher Weise können die Faltbügel 24 und  die die Faltmittel 53 bis 56 tragende Querstrebe 11  nach     Fig.    10 bis 13 durch eine     Parallelogrammstange     gerade     geführt    werden:  In     Fig.    14 ist schematisch eine     Druckluftanlage     zur Betätigung des Schwenkrahmens 11, 12, 13,  der Verschiebung der     Spannmittel    37, 38 sowie des       Öffnens    und Schliessens der Greifmittel 15, 16 ver  anschaulicht, und zwar für eine     Ausschlagvorrich-          tung    beim einmaligen Querfalten.

   Diese pneumatische  Antriebseinrichtung kann in folgender Weise ar  beiten:  Wie in     Fig.    14 dargestellt, wird zunächst über  ein     Handsteuerventil    69 Druckluft zugeführt. Sie ge  langt über die Leitung 70 zum Ventil 71 und zum  Fussschalter 72 (der nur ein nicht gezeichnetes Ventil  bedient) und über die Leitung 73 zu einem in einem  Zylinder 74 verschiebbaren Steuerschieber 75. Dieser  Steuerschieber 75 wird durch die     Druckluftleitungen     76, 77 gesteuert, indem auf der     einen    Seite des  Schiebers in den Zylinder 74 Druckluft zugeführt,  während auf der andern Seite entlüftet wird.  



  In der gezeigten Stellung nach     Fig.    14 wird von  der Leitung 73 über den Schieber 75 und die Lei  tung 78 unter Zwischenschaltung     eines    Reduzier  ventils 79 Druckluft zum     Druckluftzylinder    21 zu  geführt. Gleichzeitig wird über das     Rückschlagventil     80 und die Leitung 81 sowie Schlauchleitung 45  Druckluft zu den     Druckzylindern    44 der Greifer 15,  16 zugeführt.  



  Endlich     wird    von der Leitung 81 über die Lei  tung 82 unter Zwischenschaltung eines Reduzier  ventils 83 Druckluft in die als Arbeitszylinder die  nende Rohrstrebe 11 zwischen den     Druckzylindern     28, 29 eingeführt.  



  Durch diese Bauart wird folgendes erreicht:      Nach     Einführung    von     Druckluft    in die Leitung  70 wird nach Betätigen des Fussschalters 72 die  Druckluft in den einen     Schieberzylinder    74 einge  führt und dadurch der     Steuerschieber    75 in die in       Fig.    14 gezeichnete Lage gebracht. Dieser Steuer  schieber ist mit sich kreuzenden Kanälen 84, 85,  86, 87 versehen.  



  Nach Verschiebung des Steuerschiebers 75 (wobei  der     Steuerschieberzylinder    auf der andern Seite durch  die Leitung 77 über Ventil 71 entlüftet ist) verbindet  der     Schieberkanal    84 die Leitung 73 mit der Leitung  78, so dass Druckluft sowohl in den     Zylinder    21 zur  Schwenkung des Rahmens als auch in die Leitung  81, 82 eintreten kann.  



  Vorher wurde in die Greifer das Wäschestück  eingelegt. Zum Zwecke der     Vorbelüftung    der     Druck-          zylinder    44, also um die Wäsche schneller zu erfas  sen, kann noch eine     Druckluftleitung    88 von der  Leitung 76 abgezweigt sein, die über ein Rückschlag  ventil     mit    der Leitung 81 verbunden ist. Während  der Belüftung des die Schwenkung des Ausschlag  rahmens bewirkenden Zylinders 21 und der     Zylinder     28, 29 für die Spannmittel sowie der     Greifmittel-          zylinder    44 sind die Zylinder 28, 29 und der Druck  zylinder 21 auf der andern Seite durch die Leitung  89, 90 entlüftet.

   Dies geschieht dadurch, dass die  Leitung 89, 90 über den Belüftungskanal 86 mit der  Entlüftungsleitung 91     entlüftet    wird. Auf der Welle  14 des Schwenkrahmens 11, 12, 13 sind Nocken  scheiben<B>92,-</B> 93 vorgesehen. Die     Nockenscheibe    92  bedient das Ventil 71, wenn     umgesteuert    werden  soll, das heisst, wenn die andere Stirnseite des Steuer  schiebers mit     Druckluft        beaufschlagt    werden soll,  um die Rückbewegung des Schwenkrahmens 11-14  zu erreichen.

   Dann verbindet der     Schieberkanal    87  die Leitung 73 mit der Leitung 89, 90 und den An  schlussstutzen 94 für die andere     Stirnseite    des den  Schwenkrahmen verbindenden Druckzylinders 21,  das heisst, der Kolben des     Druckzylinders    21 wird       zurückgezogen    und damit der Schwenkrahmen in  seine Anfangsstellung bewegt. Gleichzeitig ist aber  die Leitung 78 über den Stutzen 95 zum Druck  zylinder 21 durch den     Schieberkanal    85     entlüftet,     weil dieser     mit    der Entlüftungsleitung 96 verbunden  ist.

   Die     Nockenscheibe    93     steuert    ein Ventil 97, wel  ches über die Leitung 81, 82 die     Greifer-Druck-          zylinder    44 und die als Arbeitszylinder dienende  Rohrstrebe 11 zwischen den Böden der Druck  zylinder 28, 29 entlüftet.  



  Dies kann je nach Einstellung der     Nockenscheibe     93 so geschehen, dass die Greifer 15, 16 die Wäsche  stücke freigeben, nachdem der Schwenkrahmen ein  mal ausgeschwenkt wurde, wodurch die Wäsche aus  geschlagen wird. Dann wird also die Wäsche aus  gebreitet abgelegt.  



  Es können aber die     Nockenscheiben    92, 93 auch  so eingestellt sein, dass die     Entlüftung    erst dann statt  findet, wenn der Schwenkrahmen mit der Wäsche in  seine Ruhestellung gelangt ist, wodurch das Wäsche  stück einmal in Querrichtung gefaltet     wurde.       Die zeitliche Verzögerung der     Be-    und Entlüftung  der als Arbeitszylinder dienenden Rohrstrebe 11, der       Druckzylinder    28, 29 sowie des den Schwenk  rahmen bedienenden     Druckzylinders    21 kann durch  eine Feineinstellung der     Reduzierventile    79, 83 er  zielt werden.  



  Anstelle des Steuerschiebers 75 könnte gege  benenfalls noch ein beispielsweise durch Fussschalter       bedienbares    Ventil vorgesehen werden. Es können  jedoch anstelle des Steuerschiebers auch andere  Schaltmittel, beispielsweise Drehventile, elektrisch       gesteuerte    Mehrwegventile oder Klappenventile An  wendung finden.  



  Die Vorrichtung eignet sich nicht nur für Gross  wäschereien, sondern sie kann auch in chemischen  Reinigungsanstalten, Textilbetrieben,     Teppichreini-          gungsanstalten    oder dergleichen Verwendung finden.  Anstelle der     Druckmittelbetätigung    wäre es gege  benenfalls möglich, auch elektrische Antriebsmittel  vorzusehen.  



  Beispielsweise könnten die Kolben bzw. in der  Rohrstrebe 11 verschiebbare     Druckzylinder    durch  von Elektromotoren angetriebene Spindeln betätigt  werden.  



  Der Steuerschieber und die Greifer könnten ge  gebenenfalls durch     Solenoide    betätigt werden. Mög  lich wäre auch ein mechanischer Antrieb, beispiels  weise mit über Blockrollen geführten     Seilzügen.     



  Anstelle des Schwenkrahmens könnte gegebenen  falls auch ein anderes Fördermittel, beispielsweise eine  gegebenenfalls bogenförmig geführte Traverse, auf  einer entsprechenden Führung oder dergleichen zur  Erzielung einer     Ausschlagbewegung    der eingespann  ten     Ware    Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung, insbesondere für Wäschereien oder dergleichen, um textile Flächengebilde aller Art beim Ausschlagen zu legen und,;oder zu falten, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Ausschlageinrichtung Mittel zum gleichzeitigem Spannen der Ware in der Querrichtung vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass oberhalb einer Ablegefläche (10) an einem die Ware in Längsrichtung auszulegen be stimmten Fördermittel (11-14) Greif- und Spann mittel (15, 16) in entgegengesetzter Richtung zu einander zwecks Querspannung der Ware beweglich sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb einer Legefläche, beispielsweise einem Legetisch (10), schwenkbar eine Halteeinrichtung, beispielsweise in Form einer zur Legefläche (10) querverlaufenden Rahmenstrebe (11), vorgesehen ist, auf der die Greif- und Spannmittel (15, 16) in entgegengesetzter Richtung zueinander beweglich, insbesondere ver schiebbar sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen, als Spannmittel dienenden Greifer (15, 16) sowie die Fördermittel, beispielsweise Schwenkrahmen (11-14), durch mechanisch, pneu matisch, hydraulisch oder elektrisch betätigbare Mittel beeinflussbar sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, zum Ausschlagen und Falten der Ware nach dem Mangeln, dadurch gekennzeich net, dass die Greifer (15, 16) für die an der Aus schlageinrichtung (11-14) gehaltene Ware (23) automatisch erst nach Rückführung der Ausschlag einrichtung (11-14) in die Ausgangsstellung, bei spielsweise auf pneumatischem Wege, auslösbar sind, um die freigegebene Ware (23) einmal in Querrich tung gefaltet abzulegen.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Faltens der Ware (23) zwei insbesondere zangenartig zueinander bewegliche Greifer (58, 59) vorgesehen sind, die mit einem Kniffstab (53) zusammenarbeiten, wobei entweder die Greifer (58, 59) und(oder der Kniffstab (53) in entgegengesetzter Richtung zueinander auf einer Querstrebe (11) verschiebbar sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Legens der Ware in Le- porellolegung ein beim Rückgang der schwenkbaren Querstrebe (11) wirksam werdender und an dieser angeordneter Faltbügel (24) vorgesehen ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Ablegetisch (10), insbesondere an dessen hinterem Ende, ein beispielsweise auf der Oberfläche gerauhtes, vorzugsweise schräg ansteigendes, end loses Förderband (25) vorgesehen ist, mittels dessen die abgelegte Wäsche (23) unmittelbar einer Mangel (27) zuführbar ist.
    B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (11) mit den Greifmitteln (15, 16) in den Schwenkarmen (12, 13) drehbar gelagert ist und durch eine Parallelogramm führung (66, 67, 68) so geführt ist, dass die Greifer (15, 16) bei der Schwenkung der Querstrebe (11 bis 14) immer in Horizontalrichtung eingestellt bleiben. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Schwenkarmen (12, 13) der Querstrebe (11) durch ein Druckmittel, insbeson dere pneumatisch, betätigte Antriebsmittel ange schlossen sind, wobei die Querstrebe um 90-110 schwenkbar ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenquerstrebe (11) der Ausschlageinrichtung (11-14) als ein einen Druck zylinder bildendes Rohr ausgebildet ist, in dem in entgegengesetzter Richtung verschiebbare Kolben (28, 29) angeordnet sind, die mit den die Greifmittel (15, 16) tragenden, auf dem Rohr (11) verschiebbaren Hülsen (37, 38) verbunden sind. 11. Vorrichtung nach Unteransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifmittel (15, 16) auf den verschiebbaren Hülsen (37, 38) drehbar und feststellbar sind. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifmittel (15, 16) durch zwei eine Greifzange bildende drehbare Hebel (41), die an den Hülsen (37, 38) gelagert sind, und durch Federwirkung (44) spreizbar und durch Druckmittel einrichtungen (44, 47) verschliessbar sind. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifmittel (15, 16) durch einen U-förmigen Bügel (48, 49) mit einer orts festen Backe (15) und einer, insbesondere durch eine Druckmitteleinrichtung, verschiebbaren Backe (15a) gebildet sind (Fig. 9). 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, zum Ausschlagen und Falten der Ware nach dem Man geln, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (58, 59) an zueinander zangenartig schwenkbaren Hebeln (55, 56) sitzen, die insbesondere durch pneumatische Druckeinrichtungen (60, 62) spreizbar sind, während zwecks Faltung der Ware um den Kniffstab (53) die Greiferhebel (55, 56) lediglich durch den Zug der Ware verschwenkbar sind. 15.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Falten dienenden Greifer (58, 59) an den Greiferhebeln (55, 56) schwenkbar gelagert und in Arbeitsstellung ge haltert si^ud. 16. Vorrichtung nach Unteransprüchen 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass neben Mitteln zum Ausschlagen und eventuell Querfalten auch Mittel zum Längsfalten der Ware vorgesehen sind. 17.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Verlängerung der Schwenkarme (12, 13) der Querstrebe (11) eine zweite Querstrebe (65) gelagert ist, auf der die Greif- und Faltmittel zum Längsfalten der Ware angeordnet sind. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbar auf der Quer strebe (11) angeordneten Greifmittel (15, 16) auf den Hülsen (37, 38) mittels einer Klemmschelle (42') verstellbar und feststellbar sind. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, mit Druck mittelsteuerung der verschiedenen Arbeitsmittel, da durch gekennzeichnet, dass für die Druckluftzu- führung und die Entlüftung der Drucklufteinrich- tungen sowohl ein durch Fusshebel (72) betätigbares Ventil als auch ein mechanisch, beispielsweise durch Nocken, gesteuertes Ventil (71) vorgesehen ist, das einen Schieber (75) beeinflusst, der sowohl die Luft zuführung als auch die Entlüftung der verschiedenen Druckmittelbetätigungseinrichtungen steuert,
    während ein nockengesteuertes Entlüftungsventil (97) die Greif- (15, 16) und Spanneinrichtungen (28, 29) ent lüftet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2009135458A1 (de) * 2008-05-09 2009-11-12 RIHATEC Systemlösungen GmbH Verfahren und vorrichtung zum zusammenfalten von decken oder dergleichen flexiblen flächengebilden
CN115748213A (zh) * 2022-11-24 2023-03-07 深圳中施机械设备有限公司 一种折叠机的纵折机构

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