CH439502A - Einrichtung zur Zündung eines auf Hochspannung liegenden Gleichrichtergefässes - Google Patents

Einrichtung zur Zündung eines auf Hochspannung liegenden Gleichrichtergefässes

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CH439502A
CH439502A CH838466A CH838466A CH439502A CH 439502 A CH439502 A CH 439502A CH 838466 A CH838466 A CH 838466A CH 838466 A CH838466 A CH 838466A CH 439502 A CH439502 A CH 439502A
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Klein Erin Dr Dipl-Ing
Helmut Dipl Phys Kuckuck
Rittmayer Gerhard Dr Dipl-Phys
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Siemens Ag
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    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Einrichtung        zur        Zündung        eines    auf Hochspannung     liegenden        Gleichrichtergefässes       In der Starkstromtechnik werden zur Umformung  von Wechselstrom hoher Spannung in Gleichstrom  bzw. von Gleichstrom hoher Spannung in Wechsel  strom gesteuerte Gleichrichter, insbesondere     Quecksil-          berdampfgleichrichter,    benutzt.

   Die Leistungssteuerung  erfolgt durch zeitgerechtes Zünden der Entladung in  den     Gleichrichtergefässen.    Die Zündelektroden der       Gleichrichtergefässe    müssen vielfach auf hohem Poten  tial liegen, während die Steuersignale in einer Anord  nung erzeugt werden, die auf niedrigem Potential liegt.  Die Steuersignale müssen dabei über grosse Potential  differenzen hinweg übertragen werden, die beispiels  weise etwa 500     kV    betragen können, wodurch ver  schiedene Schwierigkeiten entstehen.  



  Der Potentialunterschied kann an sich durch einen  Isoliertransformator, dem die Steuersignale     zugeführt     werden, oder durch drahtlose Übertragung der Steuer  signale mittels Hochfrequenz überwunden werden.  Beide Übertragungsarten sind jedoch mit grossen  Nachteilen verbunden. Die Übertragung durch einen  Transformator ist wegen der erforderlichen Spannungs  festigkeit sehr aufwendig. Ausserdem ist wegen der  induktiven Kopplung des Steuerkreises mit dem Emp  fangskreis mit Rückwirkungen vom     Gleichrichtergefäss     her auf den Steuerkreis zu rechnen.

   Bei der drahtlosen  Übertragung der Steuersignale mittels Hochfrequenz  stösst man vor allem auf die Schwierigkeit, den Emp  fangskreis gegen die Störungen unempfindlich. zu  machen, die von den Schaltvorgängen in den     Quecksil-          berdampfgleichrichtergefässen    herrühren. In den       Quecksilberdampfgleichrichtern    entstehen nämlich bei  den     Schaltvorgängen    hochfrequente Störungen von  erheblicher Feldstärke.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Zündung     eines    auf Hochspannung liegenden     Gleich-          richtergefässes,    bei der die     genannten    Schwierigkeiten  vermieden     sind        und,die    zudem sehr     einfach        aufgebaut    ist.  



  Erfindungsgemäss erfolgt bei dieser Einrichtung die  Übertragung des Steuersignals auf dem Lichtweg mit  einer auf niedrigerem Potential liegenden Lumineszenz-         diode    als Sende- und einem auf höherem Potential lie  genden Photodetektor als Empfangselement.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung besitzt zahlrei  che Vorteile. Sende- und Empfangselement können in  grosser räumlicher Entfernung voneinander, beispiels  weise bei einer Potentialdifferenz von 400     kV    im Ab  stand von etwa 2,5 m, angeordnet werden. Die Isola  tionseigenschaften der Einrichtung sind daher beson  ders gut. Rückwirkungen vom Empfangskreis auf den  Steuerkreis treten nicht auf. Die Lichtintensität der       Lumineszenzdiode    und die     Empfindlichkeit    des Photo  detektors sind so gross, dass die räumliche Entfernung  mit geeigneten optischen Mitteln gut überbrückt wer  den kann.  



  Die     Lumineszenzdiode    stellt eine leicht     modulier-          bare    Lichtquelle dar. Ihre Lichtintensität folgt prak  tisch     trägheitslos    einem in Flussrichtung über den       pn-Übergang    der Diode fliessenden Strom. Die     Lumi-          neszenzdiode    hat somit eine äusserst kurze Ansprech  zeit.

   Da     vielfach    die     Gleichrichtergefässe    synchron zur  Netzfrequenz mit steuerbarer Phasenverschiebung zum  Phasennullpunkt gezündet werden müssen, ist es not  wendig, die elektrischen Steuersignale, die mittels an  sich bekannter Steuerkreise erzeugt werden, im Sen  deelement mit hoher Zeitgenauigkeit in Lichtsignale  umzuwandeln. Die kurze Ansprechzeit der     Lumines-          zenzdiode    ist daher von besonderer Bedeutung. Vor  zugsweise werden bei der     erfindungsgemässen    Einrich  tung     Lumineszenzdioden    aus     Galliumarsenid    verwen  det, die ultrarotes Licht     emittieren.     



  Als Photodetektor wird bei der erfindungsgemässen  Einrichtung vorzugsweise eine     Siliziumphotodiode    ver  wendet. Das     Maximum    der spektralen Empfindlichkeit  der     Siliziumphotodioden    liegt dicht bei der Wellenlänge  des von der     Galliumarsenidlumineszenzdiode    emittier  ten Lichtes. Da die     Siliziumphotodioden    bei hinrei  chend     niederohmigem    Abschluss ebenfalls eine sehr  kurze Ansprechzeit besitzen, sind sie als Empfangsele  mente     vorzüglich    geeignet.

   Der von der Lumineszenz  diode ausgesandte Lichtimpuls wird in der Photodiode      in einen elektrischen Impuls     umgeformt,    der     dann     einem an die Photodiode     angepassten    Verstärker mit  vorzugsweise kleinem Eingangswiderstand zugeführt  wird. Vom Ausgang des Verstärkers wird der     Impuls     auf die Steuerelektrode des     Gleichrichtergefässes    gege  ben.  



  Wegen der grossen Entfernung     zwischen        Lumines-          zenzdiode    und Photodetektor ist es wünschenswert,  dass ein möglichst grosser Teil der von der     Lumines-          zenzdiode    divergent ausgestrahlten Lichtleistung über  diese     Entfernung    auf die empfindliche Fläche des Pho  todetektors     übertragen    wird.  



  Die     Übertragung    des     Lichtsignales    kann mit einem  aus     einem        Glasfaserbündel    bestehenden Lichtleiter er  folgen, dessen Enden auf die     Lumineszenzdiode    und  den Photodetektor aufgesetzt werden. Ein solcher  Lichtleiter benötigt zur Übertragung des Lichtsignals  nur einen geringen Querschnitt, so dass auf engem  Raum mehrere Übertragungskanäle     angeordnet    werden  können.

   Ausserdem sind bei der Verwendung von       Lichtleitern    beim Zusammenbau der     erfindungsgemäs-          sen        Einrichtung    keine     Justierarbeiten    notwendig. Fer  ner kann dabei der Lichtweg auch     gekrümmt    sein.  



  Bei einer anderen Ausführungsform der     erfindungs-          gemässen    Einrichtung wird das Lichtsignal mit Hilfe  einer Linsenoptik     übertragen,    die sich insbesondere zur       Überbrückung        grösserer    Entfernungen eignet. Die Ver  wendung einer Linsenoptik hat ausserdem den Vorteil,  dass die     Lumineszenzdiode    und der Photodetektor, die  auf verschiedenem Potential liegen, nicht durch einen  unter Umständen hochspannungsempfindlichen Körper  verbunden sind.

   Zur Erfassung eines möglichst grossen  Teiles der von der     Lumineszenzdiode        emittierten     Strahlung soll das Linsensystem einen grossen     öff-          nungswinkel    besitzen. Dies bedeutet, dass die der       Lumineszenzdiode    zunächst     liegende    Linse eine kurze  Brennweite haben soll. Die Bedingung, dass - abgese  hen von     Reflexionsverlusten    an den Linsenoberflächen  - das im     Öffnungswinkel    der ersten Linse erfasste  Lichtbündel verlustlos weitergeleitet wird, ist erfüllt,       wenn    in der Folge der Blenden jede Blende auf die  übernächste Blende abgebildet wird.

   Dies bedeutet,  dass der     Leuchtfleck    der     Lumineszenzdiode    durch die  erste Linse auf die zweite Linse, die Fassung der ersten  Linse durch die zweite Linse auf die dritte Linse usw.  abzubilden ist, und dass schliesslich durch die letzte  Linse die Fassung der vorletzten Linse auf die emp  findliche Fläche des Photodetektors abgebildet werden  muss. Die notwendigen Brennweiten, Abstände und  Durchmesser der Linsen können     mit        Hilfe    der geome  trischen Optik berechnet werden.

   Das von einer     Galli-          umarsenidlumineszenzdiode    emittierte Licht enthält  nur einen schmalen     Spektralbereich    im nahen Ultrarot  bei einer Wellenlänge von etwa     0,9,u.    Für Licht dieser  Wellenlänge sind normale optische Gläser noch durch  lässig, so .dass bei der     erfindungsgemässen        Einrichtung     normale Glaslinsen verwendet werden können.     Eine          Korrektur    des     Farbfehlers    ist überflüssig. Anstelle  einer Linsenoptik können auch Hohlspiegel, gegebe  nenfalls     kombiniert    mit Linsen, verwendet werden.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Einrichtung besteht das Linsensystem  aus drei Linsen. Zwei dieser Linsen sind mit- der     Lumi-          neszenzdiode    zu einer festen Baueinheit verbunden,  während die dritte Linse mit dem Photodetektor und  dem an diesen Photodetektor     angeschlossenen    Verstär  ker ebenfalls zu einer festen Baueinheit verbunden ist.    Diese Bauform besitzt den Vorteil, dass der     übertra-          gungsweg    zwischen der Sende- und der Empfangsein  heit praktisch von Linsen und deren Befestigungsmit  teln freigehalten ist, so dass eine gute Isolation der auf  verschiedenem Potential liegenden Teile gewährleistet  ist.

   Ferner können durch die Zusammenfassung zu  festen Baueinheiten die Linsen vor dem Zusammenbau  der gesamten Einrichtung     vorjustiert    werden. Dadurch  wird die Montage der gesamten Einrichtung wesentlich  vereinfacht. Auch bei der     Verwendung    von Hohlspie  geln ist eine Zusammenfassung zu festen Baueinheiten       möglich.     



  Besonders vorteilhaft ist es, den Sende- und den  Empfangsteil der erfindungsgemässen Einrichtung an  den beiden Enden eines Stützisolators anzubringen, der  das     Gleichrichtergefäss    trägt. Das Lichtsignal wird  dabei vorzugsweise durch den hohlen Innenraum dieses  Stützisolators geleitet. Dadurch wird die Einrichtung in  einfacher Weise gegen äussere Einflüsse, insbesondere  gegen mechanische Beschädigung, Verschmutzung oder  störendes Licht geschützt und gleichzeitig eine gute  Isolation des Sendeteils vom Empfangsteil erreicht.  Diese Anordnung ist sowohl bei der Verwendung einer  Linsen- oder     Hohlspiegeloptik    als auch eines Lichtlei  ters vorteilhaft.  



  Da die Lichtintensität der     Lumineszenzdiode        mit     wachsender Gehäusetemperatur abnimmt und somit  auch gegen Schwankungen der Umgebungstemperatur  empfindlich ist, kann es vorteilhaft     sein,    die Tempera  tur des Gehäuses der     Lumineszenzdiode    zu regeln,  obwohl bei der     erfindungsgemässen    Einrichtung durch  ,das     Lichtsignal        lediglich    ein     Zeitpunkt    festgelegt wer  den soll und daher eine verhältnismässig grosse  Schwankung der Strahlungsamplitude zulässig ist.

   Die  Regelung der Temperatur des Gehäuses der     Lumines-          zenzdiode    erfolgt vorteilhaft durch Kühlung, beispiels  weise mit Hilfe eines     Peltierelementes,    das in die Hal  terung der     Lumineszenzdiode        eingebaut    ist.  



       Anhand    einiger Figuren soll ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung noch näher erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausfüh  rungsform der erfindungsgemässen Einrichtung.  



       Fig.    2 zeigt schematisch den Sendeteil der Einrich  tung nach     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt schematisch den Empfangsteil der Ein  richtung nach     Fig.    1.  



  Bei der in     Fig.1    dargestellten Ausführungsform  der erfindungsgemässen Einrichtung sind der Sendeteil  1 und der Empfangsteil 2 an beiden Enden des     Stützi-          solators    3 angeordnet, der das in der Figur nicht dar  gestellte     Gleichrichtergefäss    trägt. Der Sendeteil 1 be  steht im wesentlichen aus der     Lumineszenzdiode    11,  der ersten Linse 12 und der zweiten Linse 13. Die Lin  sen sind in einem Rohr 14 fest montiert. Das Steuersi  gnal wird durch eine Leitung 5 einem Impulsformer 6  zugeführt. Die     Lumineszenzdiode    11 ist an den Aus  gang dieses     Impulsformers    6 angeschlossen.

   Der Emp  fangsteil 2 besteht im wesentlichen aus dem Photode  tektor 21, der dritten Linse 22 und dem mit dem Pho  todetektor unmittelbar verbundenen Verstärker 23. Die  verschiedenen Bauteile werden durch das Rohr 24  mechanisch zusammengehalten. Mit Hilfe der Leitung  25 wird das Ausgangssignal der Steuerelektrode des       Gleichrichtergefässes    zugeleitet. Die von der     Lumines-          zenzdiode    ausgesandten Lichtsignale verlaufen im In  neren des Stützisolators 3 und sind durch die Pfeile 4  dargestellt.      In     Fig.    2 ist der Sendeteil 1 der Einrichtung gemäss       Fig.    1 genauer dargestellt.

   Die     Lumineszenzdiode    11 ist  dabei mit den Linsen 12 und 13 zu einer Baueinheit  zusammengefasst. Die beiden Linsen sind im Rohr 14  durch     Schraubringe    15 gehaltert. Die Lumineszenz  diode 11 ist in einem mit geeigneten Bohrungen und  Schlitzen versehenen Metallklotz 16 befestigt.

   In Wär  mekontakt mit diesem     Metallklotz    und dem Gehäuse  der     Lumineszenzdiode    steht das     Peltierelement    17, das  zur Regelung der Gehäusetemperatur der     Lumines-          zenzdiode    11 dient.     Mit    Hilfe des Kugelgelenkes 18  und der Stellschrauben 19 kann die     Lumineszenzdiode     um den Mittelpunkt der strahlenden Fläche ge  schwenkt werden. Dadurch wird die Justierung des  optischen Systems - stark     vereinfacht.    Zwei weitere  Stellschrauben sind in einer Richtung senkrecht zur  Zeichenebene angebracht.

   Mit     Hilfe    des Steckers 110  wird der elektrische     Steuerimpuls    der     Lumineszenz-          diode    über eine     Koaxialleitung    zugeführt.  



  In     Fig.    3 ist der     Empfangsteil    2 der Einrichtung  nach     Fig.    1 genauer dargestellt. Am einen Ende des  Rohres 24 ist die Linse 22 mit Hilfe der     Schraubringe     26 befestigt. Im anderen- Ende des Rohres sind der  Photodetektor 21 und der Verstärker 23 eingebaut. Da  mit hochfrequenten Störsignalen gerechnet werden  muss, die bei der Entladung der     Gleichrichtergefässe     auftreten, ist eine gegen Störungen anfällige längere  elektrische Leitung zwischen dem Photodetektor 21  und dem Verstärker 23 vermieden und der Photode  tektor mit dem Verstärker zu einem gemeinsamen Bau  teil     vereinigt.    Die Ausgangsbuchse des Verstärkers ist  mit 27 bezeichnet.  



  Als Beispiel für ein optimales Linsensystem werden  im folgenden die Daten eines Systems aus drei handels  üblichen Glaslinsen angegeben, das bei einer speziellen  Ausführungsform der in     Fig.    1 gezeigten Anordnung       verwendet    ist.

   Bei     diesem    System besitzt die erste  Linse 12 einen Durchmesser von 15,6 mm und eine  Brennweite von 14 mm, die zweite Linse 13 einen  Durchmesser von 18,7     mm    und eine Brennweite von  250 mm und die dritte Linse 22 einen Durchmesser  von 139     mm    und eine Brennweite von 250     mm.    Der  Durchmesser der strahlenden Fläche der     Lumines-          zenzdiode    beträgt 1 mm, der Durchmesser der beleuch  teten Fläche des Photodetektors 2,1 mm.

   Die Linse 12  hat von der     Lumineszenzdiode    einen Abstand von  14,75 mm, die Linse 13 von der Linse 12 einen Ab  stand von 278 mm, die Linse 22 von der Linse 13  einen Abstand von 2500     mm    und der Photodetektor  21 von der     Linse    22 einen Abstand von 278 mm.  



  Wegen der kleinen Zeitkonstante der Lumineszenz  diode kann bei der erfindungsgemässen Einrichtung  eine hohe Zeitgenauigkeit erreicht werden. So kann  beispielsweise mit Impulslängen von     10,us    gearbeitet  werden, während ein Grad einer Periode des  50     Hz-Wechselstromes    etwa 55,6     ,us    entspricht. Zur  Erzielung einer hohen Lichtintensität kann bei Wahl       eines    geeigneten Typs einer     Galliumarsenid-Lumines-          zenzdiode    ein maximaler Impulsstrom von etwa 20  Ampere vorgesehen werden.

   Die     Impulsfolgefrequenz     beträgt     im        Normalfall    50 Hz, wobei der zur Erzeugung  der elektrischen Impulse verwendete Impulsgenerator  netzsynchron     getriggert    wird.

   Zur Umwandlung der  10     ,us    dauernden Lichtblitze in entsprechende elektri  sche Impulse     mit    kleiner Anstiegszeit im Empfangsteil  ist es vorteilhaft, die als Empfangselement verwendete  Photodiode so an den Verstärker anzupassen, dass die         RC-Kombination,    die aus der     Sperrschichtkapazität     und dem Bahnwiderstand der Diode sowie dem Ein  gangswiderstand des Verstärkers besteht, eine kleinere  Zeitkonstante als etwa     2,us    aufweist. Dies kann  dadurch erreicht werden, dass der Eingangswiderstand  des Verstärkers entsprechend klein gehalten wird.

   Bei  einer     Silizium-Photodiode    mit einer     Sperrschichtkapa-          zität    von etwa 62,5     Nanofarad    und einem Serienwider  stand von etwa 1,73 Ohm sowie einem Sperrschicht  leitwert von etwa 7 Mikrosiemens ist zur Erzielung  einer entsprechenden Zeitkonstante ein Eingangswider  stand des Verstärkers von ungefähr 5 Ohm erforder  lich. Ein solch niedriger Abschluss der Photodiode hat  den zusätzlichen Vorteil, dass die Photodiode praktisch  noch im Kurzschluss arbeitet. Der Kurzschlussstrom  der Photodiode ist nämlich im Gegensatz zur Leerlauf  Spannung der Lichtleistung proportional.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Zündung eines auf Hochspannung liegenden Gleichrichtergefässes, gekennzeichnet durch die übertragung des Steuersignals auf dem Lichtweg mit einer auf niedrigerem Potential liegenden Lnmines- zenzdiode als Sende- und einem auf höherem Potential liegenden Photodetektor als Empfangselement. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lumineszenzdiode und der Pho todetektor mit einem Lichtleiter verbunden sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur übertragung des Lichtsignales zwischen gder Lumineszenzdiode und dem Photodetek tor ein optisches System aus Linsen und/oder Hohl- spiegeln vorgesehen ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lumineszenzdiode mit einem Teil der Elemente des optischen Systems zu einer Bau einheit und der Photodetektor mit den restlichen Ele menten des optischen Systems zu einer zweiten Bauein heit zusammengefasst ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lumineszenzdiode in der Bau einheit mittels eines Kugelgelenkes um den Mittelpunkt ihrer leuchtenden Fläche schwenkbar angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet; dass der Sende- und der Empfangsteil an den beiden Enden eines das Gleichrichtergefäss tragen den Stützisolators angeordnet sind. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lichtweg der hohle Innenraum des Stützisolators vorgesehen ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Sendeelement eine Lumines- zenzdiode aus Galliumarsenid und als Photodetektor eine Photodiode aus Silizium vorgesehen ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass an die Siliziumphotodiode ein Ver stärker mit kleinem Eingangswiderstand angeschlossen ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Peltierelement in Wärmekontakt zum Gehäuse der Lumineszenzdiode angeordnet ist.
CH838466A 1965-07-21 1966-06-09 Einrichtung zur Zündung eines auf Hochspannung liegenden Gleichrichtergefässes CH439502A (de)

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