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Transformator Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Transformator, der eine Basis, einen aus einem Eisenkörper sowie Wicklungen bestehenden Aktivteil und einen Kessel aufweist.
Zum Zwecke der Inspektion, Ueberholung oder Reparatur von Transformatoren war es bisher erforderlich, das 0e1 zumindest teilweise abzulassen, die Verschraubungen des Transforma- tordeckels zu lösen und hierauf den Eisenkörper, die Wicklungen samt Durchführungen, Dek- kel und Oelausdehnungsgefäss aus dem Transformatorkessel heraus- bzw. von ihm abzuheben.
Dieses bekannte Vorgehen hat eine ganze Reihe von Nachteilen. So wird zum Heben der Last ein Kran mit grosser Tragkraft nötig. Ferner ist die Hubhöhe beträchtlich. Falls sich der Transformator in einem Gebäude befindet, muss auch dieses eine entsprechende Höhe aufweisen.
Es ist zwar auch bereits eine anhand von Fig. 1 zu beschreibende Methode zum Auseinandernehmen von Transformatoren angewandt worden, doch lassen sich hiermit die vorgenannten Mängel nicht wesentlich einschränken.
In Fig. 1 ist mit 1 die Transformatorbasis, mit la ein Horizontalflansch dieser Basis, mit 2 ein glockenartiger Kesselteil, mit 2a ein Horizontalflansch des Kesselteils, mit 3 der Transformatoreisenkörper, mit 4 die Transfor- matorwicklungen und mit 5 der Stufen-Schalter bezeichnet. Weitere, zum unmittelbaren Verständnis nicht notwendige Elemente sind der besseren Uebersichtlichkeit wegen fortgelassen worden. Bei einem Transformator gemäss Fig. 1 wird zum Zwecke des Auseinandernehmens das Oel zunächst vollständig abgelassen. Hierauf wird der Kopf des Stufenschalters 5 gelöst, und nicht wiedergegebene Durchführungen werden demontiert.
Danach schmirgelt man die Schweiss- nähte zwischen den Flanschen la, 2a weg und hebt die Glocke 2 mit Hilfe eines Kranes, dessen Kranhaken mit der Bezugsziffer 6 versehen ist, ab.
Es ist also wiederum ein Hebezeug, wenn auch mit geringerer Tragkraft, erforderlich, die Hubhöhe kann selbstverständlich nicht verringert werden und ebensowenig die Gebäudehöhe.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Mängel des Bekannten zu beseitigen.
Die genannte Aufgabe lässt sich lösen, wenn erfindungsgemäss zumindest ein erster Kesselabschnitt gegenüber der Basis und dem Aktivteil des Transformators seitwärts abziehbar gestaltet ist.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass der schwere Aktivteil nicht bewegt zu werden braucht, dass nur ein relativ leichter Kesselteil abzuziehen ist, dass ein Kran entfällt und dass die Höhe eines etwaigen Transformator-Gebäudes verringert werden kann.
Die Fig. 2 und 3 der Zeichnung geben Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht wieder.
Es zeigt: Fig. 1 einen bereits beschriebenen Transformator mit glockenartigem Kessel, Fig. 2 eine beispielsweise Ausführungsform eines erfindungsgemässen Transformators in zusammengebautem Zustand,
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Fig. 3 einen Transformator entsprechend Fig. 2 in auseinandergezogenem Zustand.
Der in Fig. 2 dargestellte Transformator weist ebenso wie jener in Fig. 1 eine Transformatorbasis 1 sowie einen zugehörigen Horizontalflansch la auf. Der Kessel ist in einen ersten Kesselabschnitt 2' und einen zweiten Kesselabschnitt 2" unterteilt. Jeder Abschnitt ist sowohl mit Horizontalflanschen 2'a und 2"a als auch mit Vertikalflanschen 2'b, 2"b versehen. Der Transformatoreisenkörper 3, die Transformatorwicklungen 4 und der Stufenschalter 5 sind angedeutet. Die Horizontalflansche 2'a, 2"a der Kesselabschnitte 2', 2" können mit dem Horizontalflansch la der Transforma- torbasis 1 beispielsweise verschraubt oder aber auch verschweisst sein. Das gleiche gilt bezüglich der Vertikalflansche 2'b, 2"b der beiden Kesselabschnitte.
Gemäss Fig. 2 ist der erste Kesselabschnitt 2' mit einem Abziehelement, vorzugsweise einer Abzugsöse 7, versehen.
Fig. 3 zeigt den Transformator in ausein- andergezogenem Zustand. Man geht beim Ausein- anderziehen wie folgt vor: Zunächst wird das Transformatoröl abgelassen. Hierauf werden die nichtdargestellten Transformatordurchführungen demontiert. Danach löst man die Verbindungen zwischen dem Horizontalflansch 2'a des ersten Kesselabschnitts 2' und dem Horizontalflansch 1a der Basis, sowie zwischen den Vertikalflanschen 2'b, 2"b der beiden Kesselabschnitte. Schliesslich wird der erste Kesselabschnitt 2' seitwärts auf einen Support 8 gezogen. Damit wird der Aktivteil des Transformators zugänglich.
Es ist darüber hinaus natürlich auch möglich, die Verbindung zwischen dem Horizontalflansch 2"a des zweiten Kesselabschnitts 2" und dem Horizontalflansch la der Basis 1 zu lösen, die elektrischen Verbindungen zwischen dem Stufenschalter 5 und den Transformatorwicklungen 4 aufzutrennen und dann den zweiten Kesselabschnitt 2" seitwärts auf einen in Fig. 3 nicht besonders wiedergegebenen Support zu ziehen.
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Transformer The present invention relates to a transformer which has a base, an active part consisting of an iron body and windings, and a tank.
For the purpose of inspection, overhaul or repair of transformers, it was previously necessary to at least partially drain the 0e1, loosen the screw connections of the transformer cover and then remove or remove the iron body, the windings including bushings, cover and oil expansion tank from the transformer tank to stand out from him.
This known procedure has a number of disadvantages. A crane with a large lifting capacity is required to lift the load. Furthermore, the lifting height is considerable. If the transformer is located in a building, this must also have a corresponding height.
A method for dismantling transformers, to be described with reference to FIG. 1, has already been used, but this does not significantly limit the aforementioned deficiencies.
In Fig. 1, 1 denotes the transformer base, la a horizontal flange of this base, 2 a bell-like boiler part, 2a a horizontal flange of the boiler part, 3 the transformer iron body, 4 the transformer windings and 5 the step switch. Further elements not necessary for immediate understanding have been omitted for the sake of clarity. In a transformer according to FIG. 1, the oil is first completely drained for the purpose of dismantling. The head of the tap changer 5 is then released, and bushings not shown are dismantled.
Then the weld seams between the flanges 1 a, 2 a are sanded away and the bell 2 is lifted off with the aid of a crane, the crane hook of which is provided with the reference number 6.
So it is again a hoist, albeit with a lower load-bearing capacity, required, the lifting height of course cannot be reduced and neither can the building height.
It is the object of the invention to eliminate the shortcomings of the known.
The stated object can be achieved if, according to the invention, at least one first boiler section is designed such that it can be pulled off sideways with respect to the base and the active part of the transformer.
The advantages of the invention are in particular that the heavy active part does not need to be moved, that only a relatively light boiler part has to be removed, that a crane is not required and that the height of any transformer building can be reduced.
FIGS. 2 and 3 of the drawing show exemplary embodiments of the invention in simplified form.
It shows: FIG. 1 an already described transformer with a bell-shaped tank, FIG. 2 an exemplary embodiment of a transformer according to the invention in the assembled state,
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3 shows a transformer corresponding to FIG. 2 in an exploded state.
The transformer shown in Fig. 2, like that in Fig. 1, has a transformer base 1 and an associated horizontal flange la. The boiler is divided into a first boiler section 2 'and a second boiler section 2 ". Each section is provided with horizontal flanges 2'a and 2" a as well as vertical flanges 2'b, 2 "b. The transformer iron body 3, the transformer windings 4 and the step switch 5 are indicated. The horizontal flanges 2'a, 2 "a of the boiler sections 2 ', 2" can, for example, be screwed or welded to the horizontal flange 1 a of the transformer base 1. The same applies to the vertical flanges 2'b , 2 "b of the two boiler sections.
According to FIG. 2, the first boiler section 2 ′ is provided with a pull-off element, preferably a pull-off eyelet 7.
3 shows the transformer in the pulled apart state. The procedure for pulling apart is as follows: First, the transformer oil is drained. The transformer bushings (not shown) are then dismantled. The connections between the horizontal flange 2'a of the first boiler section 2 'and the horizontal flange 1a of the base, as well as between the vertical flanges 2'b, 2 "b of the two boiler sections, are then loosened. Finally, the first boiler section 2' is moved sideways onto a support 8 This makes the active part of the transformer accessible.
In addition, it is of course also possible to release the connection between the horizontal flange 2 "a of the second boiler section 2" and the horizontal flange 1 a of the base 1, to separate the electrical connections between the tap changer 5 and the transformer windings 4 and then to open the second boiler section 2 " to pull sideways on a not particularly shown in Fig. 3 support.