CH620756A5 - Method of ventilating a room and device for implementing the method - Google Patents

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CH620756A5
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CH
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window sash
window
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CH627077A
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Wilhelm Frank
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Frank Gmbh Wilh
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Lüftung eines mit mindestens einem Fensterflügel und mindestens einem Ventilator versehenen Raumes durch Zuführung der Aussenluft bzw. Abführung der Raumluft und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Die Lüftung von Räumen mit einem Ventilator und einem Fensterflügel ist allgemein bekannt. Dabei wird in der Regel die verbrauchte Raumluft vom Ventilator abgesaugt und nach aussen abgeleitet, während durch Öffnen des Fensterflügels frische Aussenluft in den Raum eingelassen wird. Der Nachteil einer solchen Lüftung des Raumes besteht darin, dass sie manuell durchgeführt wird, da der Fensterflügel von einer Bedienungsperson geöffnet und geschlossen werden muss. Durch dieses manuelle Öffnen und Schliessen des Fensterflügels erfolgt die Zuführung der Aussenluft in willkürlichen Intervallen, was bei weitgeöffnetem Fensterflügel zu erheblichen Zugerscheinungen und bei geschlossenem Fensterflügel zu ungenügender Raumlufterneuerung führen kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden und eine Lüftung zu schaffen, bei der sich die Zuführung der Aussenluft selbsttätig auf die Abführung der Raumluft einregelt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass durch den Ventilator ein Druckunterschied eingestellt wird, der so gross ist, dass sich der geschlossene, unverriegelte Fensterflügel öffnet, wobei die Öffnungsweite durch den Druckunterschied bestimmt wird, und dass durch Verringerung des Druckunterschiedes und ein zusätzliches Mitte! der Fensterflügel in die unverriegelte Verschlussstellung gedrückt wird.
Der Ventilator erzeugt beim Absaugen der Raumluft einen Unterdruck im Raum, so dass gegenüber der Aussenluft ein Druckunterschied besteht. Durch diesen Druckunterschied greift an der Aussenfläche des Fensterflügels eine grössere Kraft an als an der Innenfläche, wodurch sich der unverriegelte Fensterflügel selbsttätig öffnet. Die Öffnungsweite richtet sich dabei nach dem vorhandenen Druckunterschied. Je mehr Raumluft pro Zeiteinheit abgesaugt wird, um so grösser ist der Druckunterschied bei gleichbleibendem Druck der Aussenluft und um so weiter öffnet sich der Fensterflügel. Wird die Abführung der Raumluft durch den Ventilator und damit der Druckunterschied etwas verringert, öffnet sich der Fensterflügel weniger weit. Beim Ausschalten des Ventilators wird der künstlich erzeugte Druckunterschied abgebaut, bis die auf die Aussen- und Innenfläche des Fensterflügels drückenden Kräfte ausgewogen sind und der Fensterflügel wird durch geringe Zusatzkräfte, die von einem zusätzlichen Mittel ausgeübt werden, in die unverriegelte Verschlussstellung gedrückt. Die Zuführung der Aussenluft und die Abführung der Raumluft sind damit kontinuierlich aufeinander abgestimmt. Ein zu weites, Zugerscheinungen verursachendes Öffnen des Fensterflügels ist damit vermieden. Andererseits ist eine der Absaugung der Raumluft ständig angepasste Frischluftzuführung sichergestellt, wobei der Fensterflügel zwischen seiner unverriegelten Verschlussstellung und seiner maximalen Lüftungsöffnungsstellung entsprechend dem jeweiligen Druckunterschied wandert.
Selbstverständlich ist es möglich, mehrere Fensterflügel eines Raumes gleichzeitig durch den Druckunterschied zu öffnen, wobei sich die Öffnungsweiten gemäss der Anzahl der Fensterflügel entsprechend geringer einstellen bzw. mit einer einzigen Luftabsaugung die Fensterflügel mehrerer Räume entsprechend zu beeinflussen.
Je weiter der Fensterflügel geöffnet wird, umso mehr gelangt in zunehmendem Masse durch äussere Umwelteinflüsse verursachter Lärm in den Raum. Um unter Aufrechterhaltung einer guten Frischluftzuführung eine Lärmbelästigung im Raum zu vermeiden, ist es ganz besonders von Vorteil, wenn dabei die maximale, durch den Druckunterschied hervorgerufene, durch das zusätzliche Mitel begrenzte Öffnungsweite des Fensterflügels derart beschränkt wird, dass der Fensterflügel im Bereich der Falzfläche eines Blendrahmens verbleibt, und zwar über seine gesamte Höhe bzw. Breite. Zwischen den sich überlappenden Falzflächen von Blend- und Flügelrahmen befindet sich ein Spalt, in dem blend- und flügelrahmenseitige Beschlagteile für die Verriegelung des Fensterflügels angeordnet sind. Bei einer derart begrenzten Öffnung des Fensterflügels durch den Druckunterschied, dass der Fensterflügel im Bereich des Falzes verbleibt, ist eine genügend grosse Luftmengenzuführung in den Raum sichergestellt. Der Eintritt äusseren Lärms in den Raum wird jedoch weitestgehend verhindert, da sich die Schallwellen aufgrund der Z-Form des Spaltes zwischen den Falzflächen brechen und am Eindringen in den Raum gehindert werden. Dieser Schalldämmeffekt ist bei einem Raum mit mehreren Fensterflügeln noch günstiger als bei einem Raum mit einem einzigen Fensterflügel, da bei mehreren Fensterflügeln die einzelnen Spaltöffnungsweiten sehr gering werden, so dass äusserst wirksame Schalldämmspalten gebildet sind. Der Schalldämmeffekt wird insbesondere dadurch verbessert, dass die Falzflächen mit Absätzen versehen sind. Es können an den Falzflächen auch zusätzliche Stau- bzw. Wirbelkammern vorgesehen werden.
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Damit der Fensterflügel bei ausgeschaltetem Ventilator mit Sicherheit in die unverriegelte Verschlussstellung gedrückt wird, ist es zur Durchführung des Verfahrens besonders günstig, dass das zusätzliche Mittel aus einer an der vertikalen Falzfläche des Blendrahmens angeordneten Schwenkplatte und einer flügelsei- ? tigen Auflaufnase gebildet ist, dass die Schwenkachse im unteren Bereich der Schwenkplatte parallel zur Fensterebene nahe der dem Rauminneren zugekehrten Sichtfläche des Blendrahmens angeordnet ist, und dass der obere, der Aussenseite des Fensters naheliegende Bereich der Schwenkplatte eine Rastaus- m nehmung für die Auflaufnase aufweist. Wird der Fensterflügel durch den Druckunterschied aus der unverriegelten Verschlussstellung heraus geöffnet, wird die Schwenkplatte von der Auf-iaufnase, die im Eingriff mit der Rastausnehmung ist, quer zur Fensterebene in Richtung zum Rauminneren geschwenkt. i? Dabei wird der Fensterflügel aufgrund der exzentrisch angeordneten Schwenkachse der Schwenkplatte leicht angehoben.
Sobald der Druckunterschied entsprechend verringert wird, bewegt sich der Fensterflügel selbsttätig in Richtung zum Blendrahmen, da das Eigengewicht des Fensterflügels exzentrisch zur :<> Schwenkachse der Schwenkplatte auf diese wirkt, bis der Fensterflügel dicht am Blendrahmen anliegt und durch das Flügelgewicht am Blendrahmen angedrückt ist. Diese Vorrichtung zum Andrücken des Fensterflügeis an den Blendrahmen besitzt aufgrund ihrer Wirkungsweise einen besonders einfachen Auf-bau, der ein dauerhaftes, störunanfälliges Funktionieren sicherstellt.
Um den Fensterflügel auch aus einer grossen Öffnungsstellung heraus, wie sie z.B. für das Putzen der äusseren Scheibenfläche erforderlich ist, wobei das Mittel zum Andrücken des Fensterflügels an den Blendrahmen ausser Funktion ist, in den Blendrahmen verkantungsfrei einführen zu können, ist es vorteilhaft, dass die obere Stirnfläche der Schwenkplatte als in Richtung zum Rauminneren geneigte Auflaufschräge ausgebildet ist. Beim Zurückschwenken des Fensterflügels in Richtung 35 zum Blendrahmen gleitet die flügelseitige Auflaufnase über die Auflaufschräge in die Rastausnehmung. Durch dieses Gleiten über die Auflaufschräge wird der Fensterflügel, sollte er an der Verschlussseite abgesackt sein, um das erforderliche Mass angehoben, so dass er ohne zu klemmen in den Blendrahmen einge- ■>» führt werden kann. Die Schwenkplatte übernimmt dabei zusätzlich die Funktion eines Auflaufes.
Für die Lagerung und Befestigung der Schwenkplatte ist es günstig, dass ein Schwenklager aus einer in einer Bohrung der Schwenkplatte gelagerten Hülse gebildet ist, die einen Bund 45 aufweist, wobei die Länge der Hülse grösser ist als die Dicke der Schwenkplatte, und dass die Hülse von einer Befestigungsschraube durchsetzt ist. Die Befestigungsschraube ist mit dem Blendrahmen verschraubt und presst die über die Schwenkplatte überstehende Stirnseite der Hülse verdrehungssicher 50 gegen die Falzfläche. Die Schwenkplatte ist auf der sie durchsetzenden Hülse gelagert, wobei die leichte Schwenkbarkeit dadurch gesichert ist, dass zwischen der Schwenkplatte und der Falzfläche ein Abstand besteht. Der Bund der Hülse, der in der Erweiterung der Bohrung in die Schwenkplatte eingelassen 55 angeordnet ist, fixiert die Lage der Schwenkplatte in Richtung senkrecht zur Falzfläche.
Bei einem weiten Öffnen des Fensterflügels, beispielsweise zum Putzen der äusseren Scheibenfläche, besteht die Gefahr, 6(1 dass die Schwenkplatte um 180° nach unten durchschwenkt, so dass dann beim Schliessen des Fensterflügels die Auflaufnase nicht auf die Auflaufschräge treffen und die Rastausnehmung gelangen könnte. Um dies zu vermeiden, ist es zweckmässig,
dass am Umfang der Hülse ein Anschlagnocken und in der Schwenkplatte eine Schwenkbegrenzungsausnehmung angeordnet ist. Dadurch ist das Ausschwenken der Schwenkplatte begrenzt und sichergestellt, dass die Auflaufnase stets über die
Auflaufschräge in die Rastausnehmung gelangt, auch wenn beim weiten Öffnen die Auflaufnase die Schwenkplatte verlassen hat.
Um den Fensterflügel von Hand bedienen zu können, ist meist etwa in der Mitte der Höhe des verschlussseitigen Rahmenschenkels des Fensterflügels ein Bedienungsgriff angeordnet. Bei einem verschlussseitig abgesackten Fensterflügel kann es beim Einführen des Fensterflügels in den Blendrahmen vorkommen, dass die untere Flügelecke gegen den Blendrahmen stösst und der verschlussseitige Rahmenschenkel durch die Andrückkraft der Bedienungsperson durchgebogen wird. Diese Durchbiegung kann insbesondere bei Fensterflügeln mit festig-keitsmässig schwachen Rahmenschenkeln relativ gross sein und bei Überbeanspruchung zum Bruch der Scheibe führen. Deshalb ist es günstig, dass die Schwenkplatte in Höhe des Bedienungsgriffes angeordnet ist. Durch die Anordnung der gleichzeitig als Auflauf dienenden Schwenkplatte in Höhe des Bedienungsgriffes wird das Einführen des Fensterflügels in den Blendrahmen auch im abgesackten Zustand erleichtert, da die Andrückkraft der Bedienungsperson direkt auf die Auflaufschräge einwirkt, wodurch der Fensterflügel um das erforderliche Mass angehoben wird, ohne dass eine Durchbiegung des verschlussseitigen Rahmenschenkels auftreten kann.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind den Zeichnungen zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte Ausführungsformen als Beispiel zeigen.
Es stellen dar:
Fig. 1 ein Dreh-Kipp-Fenster in einer Ansicht von der Rauminnenseite aus mit geschlossenem, jedoch unverriegeltem Fensterflügel ;
Fig. 2 einen Schnitt durch das Fenster der Fig. 1 im Bereich des verschlussseitigen Falzes mit dem zusätzlichen Mittel zum Andrücken des Fensterflügels, in unverriegelter Verschlussstellung des Fensterflügels ;
Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 2, jedcoh mit in schalldämmender Kippöffnungsstellung befindlichem Fensterflügel;
Fig. 4 eine Ansicht wie Fig. 2, jedoch mit in Drehöffnungsstellung befindlichem Fensterflügel ; und
Fig. 5 das zusätzliche Mittel zum Andrücken des Fensterflügels gemäss Fig. 2-4 im Sprengbild.
Das Fenster 1 nach Fig. 1 besitzt einen Blendrahmen 2 und einen Fensterflügel 3, der um eine vertikale Achse X-X drehbar und um eine horizontale Achse Y-Y kipbar ist. An der Verschlussseite des Fensterflügels 3 befindet sich ein Bedienungsgriff 4, der von der dargestellten Kippschaltstellung durch 90° -Verschwenkung im Uhrzeigersinn in Drehschaltstellung und weitere 90° -Verschwenkung in Verriegelungsschaltstellung bringbar ist. In dem von der Falzfläche 5 des Blendrahmens 2 und der Flügelfalzfläche 6 gebildeten Falz 7 befinden sich Verschlüsse 8, die bei Betätigung des Bedienungsgriffes 4 durch einen Stellbeschlag zur Ver- bzw. Entriegelung gebracht werden. Weiterhin befindet sich im Falz 7 ein zusätzliches Miteel 9, das den Fensterflügel 3 in die unverriegelte Verschlussstellung drückt.
Bei eingebautem Fenster 1 in einem geschlossenen, mit einem Ventilator versehenen Raum entsteht beim Einschalten des Ventilators durch das Absaugen der Raumluft ein Unterdruck im Raum, wodurch gegenüber der Aussenluft ein Druckunterschied gebildet wird, wobei der geringere Druck im Raum vorhanden ist. Durch diesen Druckunterschied greift an der Aussenfläche des Fensterflügels 3 eine grössere Kraft an als an seiner Innenfläche, so dass sich der geschlossene, unverriegelte Fensterflügel 3 um die horizontale Achse Y-Y in Richtung zum Rauminneren kippöffnet, wobei die Grösse der Öffnungsweite vom erzeugten Druckunterschied bestimmt wird. Frische Aussenluft strömt nunmehr durch den Kippspalt ein, verringert eventuell den Druckunterschied, so dass der Fensterflügel 3 sich
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in eine Spaltöffnung einpendelt, die dem jeweiligen Druckunterschied entspricht. Wird der Unterdruck im Raum so weit abgebaut, dass sich die Drücke an der Aussen- und Innenfläche des Fensterflügels 3 angleichen, wird der Fensterflügel 3 durch die in Richtung zum Blendrahmen 2 gerichtete Kraft des zusätzlichen Mittels 9 wieder in die Verschlussstellung gedrückt, wo der Fensterflügel 3 unter der Kraft des Mittels 9 an den Blendrahmen 2 dicht anliegt.
In der Fig. 2 ist ein als Schwenkplatte 17 ausgebildetes, blendrahmenseitiges, zusätzliches Mittel 9 gezeigt. Die Schwenkplatte 17 ist in Höhe des Bedienungsgriffes 4 an der Falzfläche 5 des Blendrahmens 2 angeordnet, wobei sich die Schwenkachse 18 nahe dem Flügelüberschlag 19 parallel zur Fensterebene erstreckt. In der Schwenkplatte 17 ist eine Schwenkbegrenzungsausnehmung 20 gebildet, in der ein Anschlagnocken 21 gelagert ist und an einer Begrenzungswan-dung anliegt. Der obere, der Aussenseite des Blendrahmens 2 naheliegende Bereich der Schwenkplatte 17 weist eine Rastausnehmung 22 auf. Mit der Rastausnehmung 22 ist eine flügelsei-tige Auflaufnase 23 in Eingriff, die an der Montageplatte 24 des Bedienungsgriffes 4 befestigt ist. Die obere Stirnfläche der Schwenkplatte 17 ist als zum Rauminnern geneigte Auflaufschräge 25 ausgebildet.
Der Fensterflügel 3 befindet sich in der unverriegelten Verschlussstellung. Aufgrund der am Blendrahmen 2 exzentrisch angeordneten Schwenkachse 18 der Schwenkplatte 17, bezogen auf die Auflaufnase 23, muss beim Öffnen des Fensterflügels 3 eine durch dessen Gewicht senkrecht nach unten wirkende Kraft überwunden werden, wobei sich die in der Rastausnehmung 22 eingerastete Auflaufnase 23 in einem Kreisbogen um die Schwenkachse 18 bewegt und den Fensterflügel 3 leicht anhebt. Da im vorliegenden Fall kein Unterdruck im Raum vorhanden ist, beharrt der Fensterflügel 3 aufgrund seines Gewichtes in der unverriegelten Verschlussstellung.
In der Fig. 3 ist der Fensterflügel 3 durch im Rauminneren erzeugten Unterdruck kippgeöffnet, wobei die Öffnungsweite derart begrenzt ist, dass sich die Flügelfalzfläche 6 im Bereich der Falzfläche 5 des Blendrahmens 2 befindet, so dass zum einen genügend Frischluft in den Raum gelangt und zum anderen das Eindringen äusseren Lärms weitgehend gehindert ist. Durch den Unterdruck an der Innenfläche des Fensterflügels 3 ist die gegen die Aussenfläche drückende Kraft grösser geworden als die an der Schwenkplatte 17 angreifende, nach unten wirkende Gewichtskraft des Fensterflügels 3. Aufgrund dessen hat sich der Fensterflügel 3 leicht kippgeöffnet und ist dabei durch die exzentrische Lagerung der Schwenkplatte 17 an der Verschlusseite etwas angehoben worden.
Fig. 4 zeigt den Fensterflügel 3 in einer um die Achse X-X (Fig. 1) geschwenkten Drehöffnungsstellung. Ein Drehöffnen ist z.B. erforderlich, wenn die Aussenfläche des Fensterflügels 3 vom Rauminneren her geputzt werden soll. Der Bedienungsgriff 4 ist gegenüber der Fig. 3 im Uhrzeigersinn um 90° geschwenkt worden und befindet sich in der horizontalen Drehschaltstellung. Die Schwenkplatte 17 ist bis zur Anlage des Anschlagnokken 21 in der Schwenkbegrenzungsausnehmung 20 in Richtung zum Rauminneren geschwenkt, wodurch die Auflaufschräge 25 noch stärker nach unten geneigt ist.
Beim Schliessen des Fensterflügels 3 über den Bedienungsgriff 4 läuft die Auflaufnase 23 auf die Auflaufschräge 25 auf und gleitet in die Rastausnehmung 22. Beim weiteren Schliessen wird die Schwenkplatte 17 mittels der Auflaufnase 23 in den Blendrahmen 2 zurückgeschwenkt, wobei die Verschlusseite des Fensterflügels 3 zuerst leicht angehoben und sobald die Auflaufnase 23 den Scheitelpunkt über der Schwenkachse 18 passiert hat, wieder leicht abgesenkt. Dieser Absenkvorgang bewirkt durch die spezielle Anordnung der Schwenkachse 18 und dem Fensterflügelgewicht, dass der Fensterflügel 3 in der unverriegelten Verschlussstellung gegen den Blendrahmen 2 gedrückt wird.
Selbst wenn der Fensterflügel 3 in der Drehöffnungsstellung, in welcher die Auflaufnase 23 die Schwenkplatte 17 verlassen hat, weiter nach unten abgesackt sein sollte, ist ein sicheres und verklemmungsfreies Schliessen möglich, da die Auflaufschräge 25 über die Sichtfläche des Blendrahmens 2 hinaus ins Rauminnere geschwenkt ist, so dass die Auflauf nase 23 frühzeitig aufläuft und der Fensterflügel 3 durch die Schwenkbewegung der Schwenkplatte 17 leichtgängig in den Blendrahmen eingeführt wird. Da die Schwenkplatte 17 in der Höhe des Bedienungsgriffes 4 angeordnet ist, wird die von der Bedienungsperson am Bedienungsgriff 4 aufgebrachte Andrückkraft für das Schliessen direkt auf die Schwenkplatte 17 übertragen.
Wie die Fig. 5 zeigt, besitzt die Schwenkplatte 17 eine Bohrung 26, an die sich die Schwenkbegrenzungsausnehmung 20 anschliesst. Die Bohrung 26 weist an der Seite 27, die im Einbauzustand der Schwenkplatte 17 der Flügelfalzfläche 6 zugekehrt ist, eine Erweiterung 28 auf. In der Bohrung 26 ist eine Hülse 29 angeordnet, deren Bund 30 von der Erweiterung 28 aufgenommen wird. Der am Umfang der Hülse 29 angeordnete Anschlagnocken 21 lagert im Bereich der Schwenkbegrenzungsausnehmung 20 und die Befestigungsschraube 31 durchsetzt die Hülse 29 in Längsrichtung. Im Einbauzustand ragt die Stirnseite 32 der Hülse 29 etwas über die Seitenfläche 33 der Schwenkplatte 17 hinaus, so dass ein geringes Spiel zwischen der Schwenkplatte 17 und der Falzfläche 5 des Blendrahmens 2 für das leichte Verschwenken der Schwenkplatte 17 auf der Hülse 29 gebildet ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Verfahren zur Lüftung eines mit mindestens einem Fensterflügel und mindestens einem Ventilator versehenen Raumes durch Zuführung der Aussenluft bzw. Abführung der Raumluft dadurch gekennzeichnet, dass durch den Ventilator ein Druck- ? unterschied eingestellt wird, der so gross ist, dass sich der geschlossene, unverriegelte Fensterflügel (3) öffnet, wobei die Öffnungsweite durch den Druckunterschied bestimmt wird, und dass durch Verringerung des Druckunterschieds und ein zusätzliches Mittel (9) der Fensterflügel (3) in die unverriegelte Ver- m schlussstellung gedrückt wird.
2. Verfahren nach Patentansprch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsweite derart begrenzt wird, dass der Fensterflügel (3) im Bereich der Falzfläche (5) eines Blendrahmens (2) verbleibt. 15
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (9) aus einer an der vertikalen Falzfläche (5) des Blendrahmens (2) angeordneten Schwenkplatte (17) und einer flügelseitigen Auflaufnase (23) gebildet ist, dass die Schwenkachse (18) im unte- 20 ren Bereich der Schwenkplatte (17) parallel zur Fensterebene nahe der dem Rauminneren zugekehrten Sichtfläche des Blendrahmens (2) angeordnet ist, und dass der obere, der Aussenseite des Fensters (1) naheliegende Bereich der Schwenkplatte (17)
eine Rastausnehmung (22) für die Auflaufnase (23) aufweist. 25
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Stirnfläche der Schwenkplatte (17) als in Richtung zum Rauminneren geneigte Auflaufschräge (25) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekenn- 30 zeichnet, dass ein Schwenklager aus einer in einer Bohrung (26) der Schwenkplatte (17) gelagerten Hülse (29) gebildet ist, die einen Bund (30) aufweist, wobei die Länge der Hülse (29)
grösser ist als die Dicke der Schwenkplatte (17), und dass die Hülse (29) von einer Befestigungsschraube (31) durchsetzt ist. 35
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Hülse (29) ein Anschlagnocken (21) und in der Schwenkplatte (17) eine Schwenkbegrenzungs-ausnehmung (20) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, wobei am verschluss--to seitigen Rahmenschenkel des Fensterflügels ein Bedienungsgriff angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkplatte (17) in Höhe des Bedienungsgriffs (4) angeordnet ist.
CH627077A 1976-05-22 1977-05-20 Method of ventilating a room and device for implementing the method CH620756A5 (en)

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DE2623017A1 (de) 1977-12-08
FR2352257A1 (fr) 1977-12-16
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YU39802B (en) 1985-04-30
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