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PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Entgraten und Ansenken von Bohrungen, mit einem Gehäuse und einem Antriebselement (14) sowie einem ein Entgrater- und Ansenker-Werkzeug (45) tragenden Arm (27) und mit einem Zahnriemen (21) zum Antreiben des Werkzeuges (45), dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (27) auswechselbar im Gehäuse (3) gehalten wird und unter Federdruck (29) steht, wobei dieser Federdruck den Zahnriemen (21) spannt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Satz von armen (27) unterschiedlicher Länge mit zugehörenden Zahnriemen (21) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (45) auswechselbar ist und vorzugsweise ein Glied eines Werkzeugwechselsatzes bildet.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnriemen als Überlastsicherung vorgesehen ist, indem ein Teil des Riemens, z. B. die Zähne, bei Überlast deformierbar ausgebildet ist bzw. sind, um die Riemen bei Überlast schleifen zu lassen, ohne bleibende Nachteile zu hinterlassen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung des Armes (27) im Gehäuse (3) mittels Nuten (33) und Schienen (31) erfolgt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entgraten und Ansenken von Bohrungen, mit einem Gehäuse und einem Antriebselement sowie einem ein Entgraterund Ansenker-Werkzeug tragenden Arm und mit einem Zahnriemen zum Antreiben des Werkzeuges.
Zum Innenentgraten und Aussenentgraten von Querbohrungen in Rohren, Zylindern, Profilen, Nuten und dgl., insbesondere für schwer zugängliche Bohrungen, sind solche Vorrichtungen bekannt. Sie weisen in einem länglichen Gehäuse am einen Ende eine Antriebswelle auf und am andern Ende das Entgrater-Werkzeug. Die beiden sind über einen Kettenantrieb miteinander verbunden. Diese Konstruktion erlaubt sowohl ein Auswechseln des Entgrater-Werkzeuges, ist im übrigen aber nicht auswechselbar, so dass insbesondere der Abstand zwischen Antrieb und Entgrater-Werkzeug nicht veränderbar ist, was den Gebrauch dieser Vorrichtung für die Praxis wesentlich einschränkt, indem beispielsweise ein Innen-Entgraten von Querbohrungen in Rohren nur bis zu dieser fixen Länge möglich ist.
Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung einer Vorrichtung, welche auf einfache Weise eine Veränderung und Anpassung der Armlänge ermöglicht, und mithin eine für die Praxis geeignetere Vorrichtung darstellt, da sie universeller verwendbar ist.
Eine derartige Vorrichtung zeichnet sich aus durch den Inhalt des Anspruchs 1.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand einer Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung in zusammengebautem, betriebsbereitem Zustand,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in zerlegtem Zustand.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung 1 weist ein gedrungenes Gehäuse 3 auf, mit einem kleinen Deckel 4, der mittels Schrauben 5 über Schraubenlöcher 6 im Gehäuse 3 mit diesem verbunden ist. Der Deckel 4 deckt einen Boden 8 des Gehäuses teilweise ab. Man gelangt über diesen zu einem Innenraum 9. Vom Boden 8 her erstreckt sich eine im Durchmesser grössere Bohrung 10 bis in den Bereich der Gegenwand des Bodens 8 zum Gehäuse 3, wobei von aussen ein entsprechender Seitenkanal 11 in die Bohrung 10 mündet, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. In der dem Boden 8 gegen überliegenden Gehäusewand ist ein Kugellager 13 eingepresst. Eine Antriebswelle 14 mit einem Bund 15 und einem Zahnriemenritzel 16 ist mit einem weiteren Bund 17 und einem Wellenende 18 versehen (Fig. 2).
Diese Antriebswelle 14 wird in die Bohrung 10 und das Kugellager 13 eingeführt und steht in montiertem Zustand, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist, aus dem Gehäuse 3 vor. Der Durchmesser der Bohrung entspricht dem Aussendurchmesser des Zahnriemenritzels 16. Die Lagerung der Antriebswelle 14 erfolgt einerends im Kugellager 13 und mit dem Wellenende 18 in einem Kugellager 20, das in den Deckel 4 eingepresst ist.
Zum Antreiben dient ein Zahnriemen 21. Im Gehäuse 3 befestigt und in den Seitenkanal 11 vorstehend, befindet sich ein Haltestift 22. An der einen Schmalseite des Gehäuses 3, welche parallel zur Bohrung 10 verläuft, befindet sich eine Gewindebohrung 24 zur Aufnahme eines Haltestabes 25.
Ein Werkzeug-Tragarm 27 mit einem quer durchgehenden Ausschnitt 28 weist eine mittige Bohrung zur Aufnahme einer Spannfeder 29, die als Schraubenfeder ausgebildet ist, auf. Zwei seitliche Sicherungsschrauben 30 halten die Spannfeder 29 im Tragarm 27 fest. Das verdickte Ende des Tragarmes 27 ist mit Führungsschienen 31 versehen, welche in Führungsnuten 33 des Gehäuses 3 passen und ermöglichen, die beiden Teile 3 und 27 durch Einschieben miteinander zu verbinden. Auf sich gegenüberliegenden Seiten des Tragarmes 27 sind Riemenführungskanäle 35 und 36 vorgesehen, an deren Ende der Tragarm 27 gabelförmig ausgebildet ist und der Aufnahme eines Zahnriemenritzels 37 dient. Dieses ist drehbar in zwei Kugellagern 38 und 39 in den Seitenflanken 40 und 41 des Tragarmes 27 befestigt.
Eine Madenschraube 43 dient dem Festhalten eines Entgrater-Werkzeuges 45, welches damit auf einfache Weise ausgewechselt werden kann.
Das Entgrater-Werkzeug 45 ist mit einem eigentlichen Werkzeugkopf 46 versehen, dem sich ein Lagerstummel 47 mit einem in das eine Kugellager 38 passenden Ende 48 anschliesst. Eine Anfräsung 49 im Lagerstummel 47 ermöglicht die drehfeste und axiale Halterung des Werkzeuges 45 im Zahnriemenritzel 37 und den Kugellagern 38 und 39.
Die Montage dieser Vorrichtung erfolgt dergestalt, dass die Antriebswelle 14 durch die Bohrung 10 in das Gehäuse 3 eingeführt wird. Nachdem die Antriebswelle 14 im Kugellager 13 des Gehäuses 3 gelagert ist, wird der Zahnriemen 21 seitlich über das Ritzel 16 geschoben, so dass er sich längs der Seitenwände des Seitenkanals 11 erstreckt und aus diesem herausragt. Hierauf wird der Deckel 4 so aufgesetzt, dass das Wellenende 18 im Kugellager 20 lagert. Dann wird der Deckel mittels der Schrauben 5 am Gehäuse 3 befestigt.
Dann wird der Werkzeug-Tragarm 27, welcher in verschiedenen Längen vorliegt, mit seinen Führungsschienen 31 in die Führungsnuten 33 des Gehäuses 3 eingeschoben, bis die Spannfeder 29 am Haltestift 22 zum Anliegen kommt. Hierauf wird der Tragarm entgegen der Spannfeder 29 nach hinten in das Gehäuse 3 gepresst und der Riemen 21 über das Zahnriemenritzel 37 geschoben. Die Spannfeder 29 versucht nun den Tragarm 27 nach aussen aus dem Gehäuse 3 zu stossen, was der Zahnriemen 21 verhütet, wobei dieser entsprechend der Spannkraft der Feder 29 gespannt wird. Zu jedem Tragarm gehört ein Riemen 21 entsprechender Länge.
Zu jeder Vorrichtung gehört ein Satz von Werkzeug Tragarmen 27 unterschiedlicher Länge, welche austauschbar im Gehäuse 3 befestigt sind. Zum Auswechseln ist der Deckel 4 wegzuheben, der Riemen 21 gegen den entsprechenden zum neu einzuführenden Tragarm 27 passenden
Riemen auszuwechseln, der Deckel wieder aufzubringen und der neue Tragarm, wie erläutert, zuzuschieben. Zum Wechseln des Werkzeuges entsprechend der zu bearbeitenden Bohrung wird die Madenschraube 43 gelöst, das Entgrater Werkzeug 45 seitlich herausgezogen und das andere Werkzeug eingeschoben, so dass beim Anziehen der Madenschraube 43 diese auf die Anfräsung 49 des Lagerstummels 47 trifft und das Werkzeug mit dem Ritzel 37 fest verbindet.
Diese Vorrichtung ist sehr kompakt, äusserst einfach im Aufbau und leicht an die sich in der Praxis ergebenden Probleme bezüglich Durchmesser der Bohrungen, Ort der Bohrungen und dgl. anpassbar. Die Verwendung eines Zahnriemens mit durch eine Spannfeder bestimmte Riemenspannung stellt gleichzeitig eine Überlastsicherung dar, indem der Zahnriemen bezüglich Dimensionen und Material so beschaffen ist, dass bei Überschreiten einer vorgesehenen Umfangskraft auf den Riemen dessen Zähne elastisch deformiert werden, wodurch der Antrieb des Zahnritzels 37 mit dem Werkzeug unterbrochen wird. Die kritische Umfangskraft kann durch die Wahl der Spannfeder 29 verändert werden.
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PATENT CLAIMS
1. Device for deburring and countersinking bores, with a housing and a drive element (14) and an arm (27) carrying a deburring and countersinking tool (45) and with a toothed belt (21) for driving the tool (45) , characterized in that the arm (27) is held interchangeably in the housing (3) and is under spring pressure (29), this spring pressure tensioning the toothed belt (21).
2. Device according to claim 1, characterized in that a set of arms (27) of different lengths with associated toothed belts (21) is provided.
3. Device according to claims 1 and 2, characterized in that the tool (45) is interchangeable and preferably forms a member of a tool change set.
4. Device according to claims 1-3, characterized in that the toothed belt is provided as an overload protection by a part of the belt, for. B. the teeth, is designed to be deformable in the event of overload, in order to allow the belts to grind in the event of overload, without leaving permanent disadvantages.
5. Device according to claims 1-4, characterized in that the arm (27) is held in the housing (3) by means of grooves (33) and rails (31).
The present invention relates to a device for deburring and countersinking bores, with a housing and a drive element and an arm carrying a deburring and countersinking tool and with a toothed belt for driving the tool.
Such devices are known for internal deburring and external deburring of transverse bores in pipes, cylinders, profiles, grooves and the like, in particular for bores which are difficult to access. They have a drive shaft in one elongated housing at one end and the deburring tool at the other end. The two are connected by a chain drive. This construction allows the deburring tool to be replaced, but is otherwise not exchangeable, so that in particular the distance between the drive and the deburring tool cannot be changed, which considerably limits the use of this device in practice, for example by deburring inside of cross bores in pipes is only possible up to this fixed length.
The invention therefore aims to provide a device which allows the arm length to be changed and adjusted in a simple manner, and therefore represents a device which is more suitable in practice since it can be used more universally.
Such a device is characterized by the content of claim 1.
An embodiment of the subject matter of the invention is subsequently explained with reference to a drawing.
Show it:
1 is a perspective view of the device in the assembled, operational state,
Fig. 2 shows the device of FIG. 1 in a disassembled state.
The device 1 shown in the figures has a compact housing 3, with a small cover 4, which is connected to the housing 3 by means of screws 5 via screw holes 6 in the housing 3. The cover 4 partially covers a bottom 8 of the housing. This leads to an interior space 9. From the base 8, a larger bore 10 extends into the area of the mating wall of the base 8 to the housing 3, with a corresponding side channel 11 opening into the bore 10 from the outside, as is the case here Fig. 2 can be seen. A ball bearing 13 is pressed into the housing wall opposite the bottom 8. A drive shaft 14 with a collar 15 and a toothed belt pinion 16 is provided with a further collar 17 and a shaft end 18 (FIG. 2).
This drive shaft 14 is inserted into the bore 10 and the ball bearing 13 and protrudes from the housing 3 in the assembled state, as indicated by dash-dotted lines in FIG. 2. The diameter of the bore corresponds to the outer diameter of the toothed belt pinion 16. The drive shaft 14 is supported at one end in the ball bearing 13 and with the shaft end 18 in a ball bearing 20 which is pressed into the cover 4.
A toothed belt 21 is used for driving. A retaining pin 22 is fastened in the housing 3 and protrudes into the side channel 11. On one narrow side of the housing 3, which runs parallel to the bore 10, there is a threaded bore 24 for receiving a retaining rod 25.
A tool support arm 27 with a transverse cutout 28 has a central bore for receiving a tension spring 29, which is designed as a helical spring. Two side locking screws 30 hold the tension spring 29 in the support arm 27. The thickened end of the support arm 27 is provided with guide rails 31 which fit into guide grooves 33 of the housing 3 and enable the two parts 3 and 27 to be connected to one another by insertion. Belt guide channels 35 and 36 are provided on opposite sides of the support arm 27, at the end of which the support arm 27 is fork-shaped and serves to receive a toothed belt pinion 37. This is rotatably fastened in two ball bearings 38 and 39 in the side flanks 40 and 41 of the support arm 27.
A grub screw 43 serves to hold a deburring tool 45, which can thus be replaced in a simple manner.
The deburring tool 45 is provided with an actual tool head 46 which is adjoined by a bearing stub 47 with an end 48 which fits into a ball bearing 38. A chamfer 49 in the bearing stub 47 enables the tool 45 to be held in a rotationally fixed and axial manner in the toothed belt pinion 37 and the ball bearings 38 and 39.
This device is installed in such a way that the drive shaft 14 is inserted into the housing 3 through the bore 10. After the drive shaft 14 is mounted in the ball bearing 13 of the housing 3, the toothed belt 21 is pushed laterally over the pinion 16 so that it extends along the side walls of the side channel 11 and protrudes therefrom. Then the cover 4 is placed so that the shaft end 18 is supported in the ball bearing 20. Then the cover is attached to the housing 3 by means of the screws 5.
Then the tool support arm 27, which is available in different lengths, is inserted with its guide rails 31 into the guide grooves 33 of the housing 3 until the tension spring 29 comes to rest on the retaining pin 22. The support arm is then pressed backwards into the housing 3 against the tension spring 29 and the belt 21 is pushed over the toothed belt pinion 37. The tension spring 29 now tries to push the support arm 27 outwards from the housing 3, which prevents the toothed belt 21, which is tensioned in accordance with the tension force of the spring 29. A strap 21 of corresponding length belongs to each support arm.
Each device includes a set of tool support arms 27 of different lengths, which are interchangeably fastened in the housing 3. To replace the cover 4 is lifted away, the belt 21 against the corresponding to the newly introduced support arm 27
Change the belt, put the cover back on and slide the new support arm in as explained. To change the tool according to the bore to be machined, the grub screw 43 is loosened, the deburring tool 45 is pulled out to the side and the other tool is inserted, so that when the grub screw 43 is tightened, it hits the milling 49 of the bearing stub 47 and the tool with the pinion 37 firmly connects.
This device is very compact, extremely simple in construction and easily adaptable to the problems which arise in practice with regard to the diameter of the bores, the location of the bores and the like. The use of a toothed belt with a belt tension determined by a tension spring also represents an overload protection in that the toothed belt is designed in terms of dimensions and material in such a way that when a predetermined circumferential force on the belt is exceeded, its teeth are elastically deformed, as a result of which the toothed pinion 37 is driven with the Tool is interrupted. The critical peripheral force can be changed by the choice of the tension spring 29.