CH666715A5 - Support rim for skylight - made of thermoset material for flat roofs with thermoplastic lining - Google Patents

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CH666715A5
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curb
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roof
flat
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CH46685A
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English (en)
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Hans Rudolf Steiner
Herbert Honisch
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Keller Ag Siegfried
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/0305Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape
    • E04D13/0315Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape characterised by a curb frame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



      PATENTANS PRÜC H E   
1. Aufsatzkranz für eine Lichtkuppel mit einem Mittelteil, einem zum Befestigen auf einem Dach vorgesehenen flachen Klebflansch und einem angeformten und zum Aufsetzen der Lichtkuppel vorgesehenen flachen Auflagerand, welcher Aufsatzkranz mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht und gekennzeichnet ist durch eine aus einem thermoplastischen Material bestehende Manschette (19), die auf der dem Auflagerand (13) zugewandten Oberfläche des Klebflansches (12) aufliegt sowie mindestens den dem Klebflansch benachbarten Bereich des Mittelteils (11) bedeckt und in diesem Teil eine Vielzahl längs des gesamten Umfangs des Mittelteils verteilter Durchbrechungen (22) aufweist, sowie durch eine mindestens teilweise aus einem gehärteten duroplastischen Werkstoff bestehende Aussenschicht (23),

   die die Manschette mindestens im Bereich der Durchbrechungen und deren zum Auflagerand weisenden Teil, einschliesslich der Fuge (24) zwischen Manschette und Mittelteil abdeckt und durch die Öffnungen hindurch sowie längs der Fuge mit dem Mittelteil homogen verklebt ist.



   2. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der   Mittelteil (11)    und die Aussenschicht (23) aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen.



   3. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (19) aus Weich-PVC besteht.



   4. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (22) als Löcher mit einem Durchmesser von etwa 3 cm ausgebildet sind und der Abstand von Lochrand zu Lochrand ebenfalls etwa 3 cm beträgt.



   5. Aufsatzkranz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (22) zwei gegeneinander versetzte Reihen bilden.



   6. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil   (11) pyramiden-    oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist.



   7. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (19) einen über die äussere Kante des   Klebflansches (12)    vorstehenden Rand (21) aufweist.



   BESCHREIBUNG



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufsatzkranz für eine Lichtkuppel mit einem Mittelteil, einem zum Befestigen auf einem Dach vorgesehenen flachen   Klebflansch    und einem angeformten und zum Aufsetzen der Lichtkuppel vorgesehenen flachen Auflagerand, welcher Aufsatzkranz mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht.



   Aufsatzkränze für Lichtkuppeln werden im allgemeinen auf Flachdächer montiert, um den abgedeckten Raum mit Tageslicht zu beleuchten und gegebenenfalls auch zu belüften. Solche Flachdächer sind gewöhnlich Betonkonstruktionen, die je nach Bauart mehrere Schichten enthalten, z. B.



  eine Wärmedämm-, eine Dampfsperr- und/oder eine Lüftungsschicht. Um den Beton und die eingebauten Schichten vor Nässe und Eindringen der Feuchtigkeit zu schützen, wird die der freien Atmosphäre zugewandte Aussenfläche des Flachdachs mit einer wasserdichten Dachhaut abgedeckt, wozu vorzugsweise Kunststoffolien aus einem thermoplastischen Material verwendet werden. Dieses Material kann einfach verlegt und an den Stossstellen z. B. mit Heissluft wasserdicht verschweisst oder verschmolzen werden. Problematisch ist die Abdichtung der Übergangsstelle zwischen der Dachhaut und dem Aufsatzkranz für die Lichtkuppel. Das gilt insbesondere, wenn der Kranz aus einem Material besteht, das mit dem Thermoplast der Dachbahn nicht schweissbar oder klebbar ist, beispielsweise einem duroplastischen Werkstoff, der gegebenenfalls noch Füllstoffe und/oder eine Glasfaserverstärkung enthält.



   Um auch dann eine gute Abdichtung zu erhalten, wenn das Material der Dachhaut mit dem des Aufsatzkranzes nicht verschweiss- oder verklebbar ist, wird die Dachhaut üblicherweise über den Klebflansch und den Mittelteil des Kranzes hochgezogen und am Mittelteil eher etwas behelfsmässig angeklebt und die Stossfuge verkittet. Wie jeder Fachmann weiss, vermag diese Art der Montage das Eindringen der Nässe und Feuchtigkeit durch die Anschlussfuge in das Dach nur zu verringern, aber nicht zuverlässig auszuschliessen. Die Qualität dieser Ausführung ist zudem stark vom handwerklichen Geschick des Installateurs abhängig.



   Um die Abdichtung zu verbessern ist darum ein Sicherheitsrahmen entwickelt worden, der auf die Oberseite des Auflagerands aufgesetzt wird und dessen über den Mittelteil des Aufsatzkranzes in Richtung des   Klebflansches    abragende Lamellen die Anschlussfuge vor eindringendem Wasser schützen. Wie die Praxis gezeigt hat, vermag auch dieser Sicherheitsrahmen die Anschlussfuge nicht vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.



   Der vorliegenden Erfindung lag darum die Aufgabe zugrunde, einen Aufsatzkranz zu schaffen, der mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht und auf einem mit einer Thermoplast-Dachhaut abgedeckten Flach- oder Schrägdach ohne eine für Feuchtigkeit durchlässige Anschlussfuge montiert werden kann.



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Aufsatz   kranz    der eingangs definierten Art gelöst, welcher Aufsatzkranz gekennzeichnet ist durch eine aus einem thermoplastischen Material bestehenden Manschette, die auf der dem Auflagerand zugewandten Oberfläche des   Klebflansches    aufliegt, sowie mindestens den dem   IGebflansch    benachbarten Bereich des Mittelteils bedeckt und in diesem Teil eine Vielzahl längs des gesamten Umfangs des Mittelteils verteilter Durchbrechungen aufweist, sowie durch eine mindestens teilweise aus einem gehärteten duroplastischen Werkstoff bestehende Aussenschicht, die die Manschette mindestens im Bereich der Durchbrechungen und deren zum Auflagerand weisenden Teil,

   einschliesslich der Fuge zwischen Manschette und Mittelteil abdeckt und durch die Öffnungen hindurch sowie längs der Fuge mit dem Mittelteil homogen verklebt ist.



   Bei dem erfindungsgemässen Aufsatzkranz ermöglicht die mindestens teilweise aus einem duroplastischen Material bestehende Aussenschicht die aus einem thermoplastischen Material bestehende Manschette im Bereich von deren Durchbrechungen mechanisch fest mit dem Mittelteil zu verbinden und die Fuge zwischen Manschette und Mittelteil dauerhaft feuchtigkeitsdicht zu verschliessen. Die Manschette aus einem thermoplastischen Material ermöglicht weiter, den über die äussere Kante des   IUebflansches    hinausragenden Rand problemlos z. B. mit Heissluft mit dem thermoplastischen Material der Dachhaut zu verschweissen.

 

   Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung mit Hilfe der Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Die Prinzipskizze eines Schnitts durch eine Lichtkuppel, die auf einem Flachdach montiert ist und
Fig. 2 die teilweise geschnittene Ansicht einer Seite der Lichtkuppel gemäss Fig. 1.



   In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen identifiziert.



   Die in Fig. 1 gezeigte Lichtkuppel enthält einen Aufsatzkranz 10 mit einem bevorzugt pyramidenstumpfförmigen Mittelteil 11, dessen unteres breiteres Ende zu einem nach aussen abstehenden Klebflansch 12 und dessen oberes schmaleres Ende zu einem ebenfalls nach aussen abstehenden Auflagerand 13 abgewinkelt ist. Solche Aufsatzkränze sind handels   üblich und werden im allgemeinen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und vorzugsweise aus glasfaserverstärkten, ausgehärteten und darum nicht schweissbaren duroplastischen Massen (Duromeren), beispielsweise Polyester, hergestellt.



  Der Klebflansch des Aufsatzkranzes steht auf einem Flachdach 14, und auf dem Auflagerand 13 ist eine transparente Lichtkuppel 16 angeordnet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Klebflansch auf dem Flachdach bzw. die Kuppelschale am Auflagerand zu befestigen. Weil diese Möglichkeiten jedem Fachmann bekannt sind, wird hier darauf nicht weiter eingegangen.



   Das Flachdach ist mit einer wasserdichten Dachhaut 17 abgedeckt, die bündig am Klebflansch anliegt, so dass nur eine schmale Übergangsstelle 18 bleibt. Für die Dachbahn werden üblicherweise schweissbare Thermoplaste, z. B.



  Weich-PVC, eventuell auch vulkanisierbare Elastomere verwendet, die einfach zu verlegen und an der Stossstelle z. B.



  mit Heissluft wasser- und feuchtigkeitsdicht verschweissbar sind.



   Um die Aussenseite des Aufsatzkranzes ist eine Manschette 19 gelegt, die die Oberseite des Klebflansches und einen Teil des Mittelteils bedeckt und einen über die äussere Kante des Klebflansches vorstehenden Rand 21 aufweist, der die anliegende Dachhaut überlappt. Weiter weist die Manschette im Bereich ihres oberen, dem Auflagerand zugewandten Endes eine über den gesamten Umfang verlaufende Reihe Löcher 22 auf. Die Manschette besteht aus einem schweissund/oder klebbaren Thermoplast und vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die gebräuchlichen Dachhäute. Auf dem am Mittelteil anliegenden Teil der Manschette ist eine Aussenschicht 23 aufgetragen, die die Löcher abdeckt und durch die Löcher mit dem Mittelteil verbunden ist und die auch die Stossfuge 24 zwischen den dem Auflagerand zugewandten Ende der Manschette und dem Mittelteil überdeckt.



  Diese Aussenschicht besteht aus einem Material, das mit dem Duroplast des Aufsatzkranzes eine dauerhafte, mechanisch feste und wasser- und feuchtigkeitsdichte Verbindung eingeht, vorzugsweises einem ungesättigten Polyesterharz, das im viskosen Zustand aufgetragen wird und dem ein Beschleuniger zugesetzt ist, der innert kurzer Zeit durch Copolymerisation das Aushärten bewirkt.



   Die Fig. 2 zeigt im verkleinerten Massstab eine längs der Linie A-A geschnittene Vorderansicht der Lichtkuppel gemäss Fig. 1. Aus der Figur ist zu erkennen, dass die Löcher 22 einen kreisrunden Querschnitt haben und nicht in einer geradlinigen Reihe, sondern gegeneinander versetzt, angeordnet sind. Diese Massnahme ermöglicht, die Anzahl der Löcher, welche beispielsweise einen Durchmesser von 3 cm und einen Abstand zwischen den Lochrändern von ebenfalls 3 cm aufweisen, längs des Umfangs der Manschette zu erhöhen. Die Figur zeigt auch nochmals, wie die Ränder 21' und 21" der Manschette den an den Klebrand 12 anstossenden Teil der Dachhaut 17' bzw. 17" überlappen.



   Der beschriebene erfindungsgemässe Aufsatzkranz ermöglicht, die Trennfuge zwischen den nicht miteinander verbindbaren Materialien des Kranzes und der Dachhaut dauerhaft wasser- und feuchtigkeitsdicht zu verschliessen.



  Die dafür verwendete Manschette, deren Material mit dem Material der Dachhaut, aber nicht mit dem des Aufsatzkranzes, verbindbar ist, wird von der Aussenschicht, die durch die Löcher in der Manschette direkt am Mittelteil des Aufsatzkranzes anliegt und dort eine fest haftende Verbindung eingeht, mechanisch dauerhaft am Aufsatzkranz befestigt, welche Aussenschicht zugleich die Stossfuge zwischen der Manschette und dem Mittelteil überdeckt und verschliesst.



   Die Herstellung des erfindungsgemässen Aufsatzkranzes ist einfach. Dazu wird um den Mittelteil eines handelsüblichen Aufsatzkranzes aus glasfaserverstärktem Polyester eine Manschette aus Weich-PVC gelegt, die den Mittelteil mindestens teilweise und dazu den Klebflansch abdeckt und als loser Rand über den Klebflansch hinaus vorsteht. Die Manschette kann aus mehreren Teilen bestehen, die   in: bekannter    Weise durch Wärmeeinwirkung miteinander verschmolzen werden. Danach wird die Manschette im Bereich des Mittelteils mit einer oder mehreren Lagen einer Glasfasermatte umwickelt und mit einem ungesättigten Polyester bestrichen.



  Der verwendete Polyester wurde vorgängig mit einer polymerisationsfähigen flüssigen Substanz zu einer streich- und/oder spritzfähigen Masse verdünnt und ist durch Zusatz geeigneter Beschleuniger innert kurzer Zeit aushärtbar. Nach dem Aushärten des Polyesters wird die Manschette von den von der Aussenschicht abragenden durch die Löcher in der Manschette mit der Mittelschicht des Aufsatzkranzes fest verbundenen Zapfen mechanisch gehalten und zugleich die Stossfuge zwischen der Manschette und der Mittelschicht durch die gleiche Aussenschicht verschlossen.



   Es versteht sich, dass das beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Aufsatzkranzes auf vielerlei Art an besondere Verwendungsbedingungen angepasst werden kann. Beispielsweise ist es nicht nötig, dass die Löcher einen kreisrunden Querschnitt aufweisen, sondern es können ebensogut Löcher mit einem elliptischen oder rechteckigen Querschnitt verwendet werden. Die Anzahl und die Abmessungen der Löcher können in Abhängigkeit von der Grösse der Lichtkuppel bzw. der Manschette bestimmt werden, wobei zu beachten ist, dass der Durchmesser der Löcher genügend gross ist, um bei einer quer zu den Zapfen gerichteten Kraft diese Zapfen nicht abzubrechen, und der Abstand der Löcher voneinander gross genug ist, um bei Einwirkung einer gleichgerichteten Kraft die Manschette im Bereich der Löcher nicht zu zerreissen. 

  Schliesslich ist es möglich, die Dachhaut über die Aussenkante des Klebflansches zu ziehen und mit einer Manschette abzudecken, die nicht über die Aussenkante des Klebflansches vorsteht. 

Claims (7)

  1. PATENTANS PRÜC H E 1. Aufsatzkranz für eine Lichtkuppel mit einem Mittelteil, einem zum Befestigen auf einem Dach vorgesehenen flachen Klebflansch und einem angeformten und zum Aufsetzen der Lichtkuppel vorgesehenen flachen Auflagerand, welcher Aufsatzkranz mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht und gekennzeichnet ist durch eine aus einem thermoplastischen Material bestehende Manschette (19), die auf der dem Auflagerand (13) zugewandten Oberfläche des Klebflansches (12) aufliegt sowie mindestens den dem Klebflansch benachbarten Bereich des Mittelteils (11) bedeckt und in diesem Teil eine Vielzahl längs des gesamten Umfangs des Mittelteils verteilter Durchbrechungen (22) aufweist, sowie durch eine mindestens teilweise aus einem gehärteten duroplastischen Werkstoff bestehende Aussenschicht (23),
    die die Manschette mindestens im Bereich der Durchbrechungen und deren zum Auflagerand weisenden Teil, einschliesslich der Fuge (24) zwischen Manschette und Mittelteil abdeckt und durch die Öffnungen hindurch sowie längs der Fuge mit dem Mittelteil homogen verklebt ist.
  2. 2. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (11) und die Aussenschicht (23) aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen.
  3. 3. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (19) aus Weich-PVC besteht.
  4. 4. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (22) als Löcher mit einem Durchmesser von etwa 3 cm ausgebildet sind und der Abstand von Lochrand zu Lochrand ebenfalls etwa 3 cm beträgt.
  5. 5. Aufsatzkranz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (22) zwei gegeneinander versetzte Reihen bilden.
  6. 6. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (11) pyramiden- oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
  7. 7. Aufsatzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (19) einen über die äussere Kante des Klebflansches (12) vorstehenden Rand (21) aufweist.
    BESCHREIBUNG
    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufsatzkranz für eine Lichtkuppel mit einem Mittelteil, einem zum Befestigen auf einem Dach vorgesehenen flachen Klebflansch und einem angeformten und zum Aufsetzen der Lichtkuppel vorgesehenen flachen Auflagerand, welcher Aufsatzkranz mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht.
    Aufsatzkränze für Lichtkuppeln werden im allgemeinen auf Flachdächer montiert, um den abgedeckten Raum mit Tageslicht zu beleuchten und gegebenenfalls auch zu belüften. Solche Flachdächer sind gewöhnlich Betonkonstruktionen, die je nach Bauart mehrere Schichten enthalten, z. B.
    eine Wärmedämm-, eine Dampfsperr- und/oder eine Lüftungsschicht. Um den Beton und die eingebauten Schichten vor Nässe und Eindringen der Feuchtigkeit zu schützen, wird die der freien Atmosphäre zugewandte Aussenfläche des Flachdachs mit einer wasserdichten Dachhaut abgedeckt, wozu vorzugsweise Kunststoffolien aus einem thermoplastischen Material verwendet werden. Dieses Material kann einfach verlegt und an den Stossstellen z. B. mit Heissluft wasserdicht verschweisst oder verschmolzen werden. Problematisch ist die Abdichtung der Übergangsstelle zwischen der Dachhaut und dem Aufsatzkranz für die Lichtkuppel. Das gilt insbesondere, wenn der Kranz aus einem Material besteht, das mit dem Thermoplast der Dachbahn nicht schweissbar oder klebbar ist, beispielsweise einem duroplastischen Werkstoff, der gegebenenfalls noch Füllstoffe und/oder eine Glasfaserverstärkung enthält.
    Um auch dann eine gute Abdichtung zu erhalten, wenn das Material der Dachhaut mit dem des Aufsatzkranzes nicht verschweiss- oder verklebbar ist, wird die Dachhaut üblicherweise über den Klebflansch und den Mittelteil des Kranzes hochgezogen und am Mittelteil eher etwas behelfsmässig angeklebt und die Stossfuge verkittet. Wie jeder Fachmann weiss, vermag diese Art der Montage das Eindringen der Nässe und Feuchtigkeit durch die Anschlussfuge in das Dach nur zu verringern, aber nicht zuverlässig auszuschliessen. Die Qualität dieser Ausführung ist zudem stark vom handwerklichen Geschick des Installateurs abhängig.
    Um die Abdichtung zu verbessern ist darum ein Sicherheitsrahmen entwickelt worden, der auf die Oberseite des Auflagerands aufgesetzt wird und dessen über den Mittelteil des Aufsatzkranzes in Richtung des Klebflansches abragende Lamellen die Anschlussfuge vor eindringendem Wasser schützen. Wie die Praxis gezeigt hat, vermag auch dieser Sicherheitsrahmen die Anschlussfuge nicht vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.
    Der vorliegenden Erfindung lag darum die Aufgabe zugrunde, einen Aufsatzkranz zu schaffen, der mindestens teilweise aus einem duroplastischen Werkstoff besteht und auf einem mit einer Thermoplast-Dachhaut abgedeckten Flach- oder Schrägdach ohne eine für Feuchtigkeit durchlässige Anschlussfuge montiert werden kann.
    Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Aufsatz kranz der eingangs definierten Art gelöst, welcher Aufsatzkranz gekennzeichnet ist durch eine aus einem thermoplastischen Material bestehenden Manschette, die auf der dem Auflagerand zugewandten Oberfläche des Klebflansches aufliegt, sowie mindestens den dem IGebflansch benachbarten Bereich des Mittelteils bedeckt und in diesem Teil eine Vielzahl längs des gesamten Umfangs des Mittelteils verteilter Durchbrechungen aufweist, sowie durch eine mindestens teilweise aus einem gehärteten duroplastischen Werkstoff bestehende Aussenschicht, die die Manschette mindestens im Bereich der Durchbrechungen und deren zum Auflagerand weisenden Teil,
    einschliesslich der Fuge zwischen Manschette und Mittelteil abdeckt und durch die Öffnungen hindurch sowie längs der Fuge mit dem Mittelteil homogen verklebt ist.
    Bei dem erfindungsgemässen Aufsatzkranz ermöglicht die mindestens teilweise aus einem duroplastischen Material bestehende Aussenschicht die aus einem thermoplastischen Material bestehende Manschette im Bereich von deren Durchbrechungen mechanisch fest mit dem Mittelteil zu verbinden und die Fuge zwischen Manschette und Mittelteil dauerhaft feuchtigkeitsdicht zu verschliessen. Die Manschette aus einem thermoplastischen Material ermöglicht weiter, den über die äussere Kante des IUebflansches hinausragenden Rand problemlos z. B. mit Heissluft mit dem thermoplastischen Material der Dachhaut zu verschweissen.
    Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung mit Hilfe der Figuren beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 Die Prinzipskizze eines Schnitts durch eine Lichtkuppel, die auf einem Flachdach montiert ist und Fig. 2 die teilweise geschnittene Ansicht einer Seite der Lichtkuppel gemäss Fig. 1.
    In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen identifiziert.
    Die in Fig. 1 gezeigte Lichtkuppel enthält einen Aufsatzkranz 10 mit einem bevorzugt pyramidenstumpfförmigen Mittelteil 11, dessen unteres breiteres Ende zu einem nach aussen abstehenden Klebflansch 12 und dessen oberes schmaleres Ende zu einem ebenfalls nach aussen abstehenden Auflagerand 13 abgewinkelt ist. Solche Aufsatzkränze sind handels **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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AT410814B (de) * 1996-06-27 2003-08-25 Stmoid Ag Rahmenartiger kragen zur feuchtikeitsisolierung und/oder wärmedämmung eines dachfensters od. dgl.
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