CH681196A5 - - Google Patents
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Description
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CH 681 196 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen selbstöffnenden Taschenschirm mit mindestens zweifach verkürzbaren Dachstangen und einem mindestens zweistufig teleskopierbaren Stock mit einem darauf verschiebbaren Hauptschieber, an dem untere Streben des Dachgestänges angelenkt sind sowie mit einer dieses liftenden Antriebsfeder, die sich an der Krone abstützt, an der obere Streben angelenkt sind, die von oben her an die inneren Dachstangen gelenkig angreifen, welche an einem zwischen Krone und dem Hauptschieber angeordneten Einbindekranz angelenkt sind.
Ein selbstöffnender Schirm dieser Bauart ist beispielsweise aus der US-Patentschrift 4 676 262 (Chi-Xuo-Yang) bekannt. Bei dieser Bauart liegt die Antriebsfeder des Schirmdaches unmittelbar unter der Schirmkrone. Da auch der Verschiebeweg dieser Feder unterhalb der Schirmkrone beim Offnen und Schliessen des Schirmes verhältnismässig kurz ist, wird der Stock vor Abrieb und Kratzern weitgehend verschont, im Gegensatz etwa zu selbstöffnenden Schirmen anderer Bauarten, bei denen sich die Antriebsfeder beim Öffnen und Schliessen des Schirms nahezu auf dem ganzen Stock auf und ab bewegend verschiebt. Nachteilig bei der artgleichen Bauform gemäss dem US-Patent 4 676 262 ist indessen der Umstand, dass die Antriebsfeder einen verhältnismässig hohen Kraftaufwand erfordert beim Zurückziehen des Hauptschiebers im Zuge der Schliessbewegung des Schirmdaches, weil zufolge der Gleitbewegungen über dem Stock, die Zuzieh-Kräfte des Hauptschiebers, so wie bei den übrigen bekannten Offner-Bauarten, grösser sind als die Öffner-Kräfte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, insoweit abzuhelfen, also einen selbstöffnenden Taschenschirm der eingangs definierten Art zu schaffen, der insbesondere einen geringeren manuellen Kraftaufwand erfordert beim Zurückziehen des Schiebers bzw. Schliessen des Schirmdaches.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass sich die Antriebsfeder mit ihrem unteren Ende an einem starren Widerlager des Stockes abstützt und von der Krone her gespannt und entspannt wird, indem diese über dem Stockende durch die Federspannung und die oberen Streben über dem Stockende frei schwebend gehalten bzw. in diesem verschiebbar geführt ist.
Dadurch ist ein Taschenschirm mit einem selbsttätigen Öffnungs-Mechanismus für das Dach geschaffen mit nur einem Schieber, nämlich dem für das manuelle Zuziehen des Daches. Die Dachstangen schwenken um unverschiebliche Lager an den stockfesten Widerlagern während des Öffnens hinauf und während des Schliessens hinunter. Für die Öffnung des Daches erübrigt sich der sonst übliche, an sich bekannte zusätzliche Hilfsschieber, da sich die Antriebs-Feder nach unten unverschieblich auf dem stockfesten Widerlager abstützt, nach oben hin jedoch verschieblich und daher von der Krone her dekomprimierbar bzw. komprimierbar. Bei der Dekomprimierung liftet die Antriebsfeder die Krone vom Widerlager weg, so dass die daran unverschieblich gelagerten Dachstangen im Zuge der automatischen Öffnung nach oben schwenken. Die Kompression der Antriebsfeder erfolgt durch das Herunterziehen der Krone mit dem Herunterziehen des einzigen Schiebers. Auf diese Weise erhält man einen Antriebs- und Spann-Mechanismus für einen selbstöffnenden Taschenschirm mit dem Effekt einer vollkommenen bzw. nahezu vollkommenen Ausgewogenheit der Antriebskraft und der Spannkraft. Diese ausgewogene Bailance wirkt so, als hätte man einen direkten Angriff der Kinematik bzw. des manuellen Zuzugs an der Antriebsfeder bzw. als ob dieser Angriff, etwa aus der Sicht eines an sich bekannten Öffner-Schirmes mit einem Hauptschieber und einem Hilfsschieber, direkt an diesem stattfinden würde. Die dadurch erzielte Folgewirkung ist enorm. Die ausgewogene Bailance bewirkt sonach, dass die Zuziehkraft gleich oder etwa gleich der Öffnerkraft ist. Dies ermöglicht eine kraftssparende, sanfte Zuzieh-Bewe-gung des Schiebers und damit eine weitgehende Bedienungserleichterung des Schirms sowie auch eine weitgehende Schonung der empfindlichen, zahlreichen Dachstangen-Faltgelenke. Infolge der besagten Ausgewogenheit lässt sich erforderlichenfalls die Antriebsfeder verstärken zum Zwecke einer effizienteren Öffnung, ohne die erzielten Vorteile aufzugeben. Von weiterem Vorteil ist, dass die Antriebsfeder keine Führung auf dem Stock benötigt. Reibungskräfte werden daher auch insoweit vermieden sowie auch Schleif-Riefen und Kratzer an dem Stock.
Einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung zufolge kann das starre Widerlager der Antriebsfeder von dem mittleren Einbindekranz gebildet sein.
Einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung entsprechend kann die Antriebsfeder zur Dachöffnung unmittelbar am Stock abgestützt sein und dadurch das Umfangsvolumen des geschlossenen Schirms verkleinert werden, indem das starre Widerlager der Antriebsfeder ein am bzw. im Stock befindlicher Anschlag ist.
Eine weitere Minderung des Umfangsvoiumens des geschlossenen Schirmes ergibt sich nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dadurch, dass die Antriebsfeder im Stock eingelassen ist.
Eine funktionssichere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch erzielbar, dass die Krone mittels eines Zapfens im Stockende verschiebbar geführt ist und dieses in geschlossenem Zustand des Schirms in einer Höhlung der Krone eintaucht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ergibt sich hiernach dadurch, dass die Antriebsfeder mit ihrem oberen Ende in der Höhlung der Krone eingelassen ist und das den Zapfen führende Stockende über dem mittleren Einbindekranz hinausragt, jedoch in geschlossenem Zustand des Schirms mitsamt dem oberen Ende der Antriebsfeder in der Höhlung verkapselt eintaucht.
Einem weiteren vorteilhaften Ausgestaltungs-Merkmal der Erfindung entsprechend kann der mit einem an sich bekannten Federtopf versehene Einbindekranz mittels einer in den Federtopf eingrei-
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fenden Verformung des Stockes an diesem verankert sein.
Eine besonders beanspruchungsfeste Konfiguration einer hiernach möglichen Dach-Kinematik ergibt sich dadurch, dass bei dreifach verkürzbaren Dachstangen dieses bei aufgespanntem Dach durch eine Über-Totpunkt-Arretierung in optimal stabilisierter Position gesichert ist, indem die Steuerstange eines ersten mittleren Hebel-Parallelo-gramms mit ihrem an einem Hebelarm der Steuerstange eines nächstfolgenden Hebel-Parallelogramms angreifenden Verbindungsgelenk eine Uber-Totpunkt-Position einnimmt in bezug auf die Drehpunkte des Hebelarms und der Steuerstange des mittleren Hebel-Parallelogramms oberhalb der Verbindungs-Diagonale zwischen den Drehpunkten.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung lässt sich das Schirmdach aus der optimal stabilisierten Offenstellung wieder im Zuge eines leichtgängigen Herunter-Ziehens des Hauptschiebers schliessen, wenn die Über-Totpunkt-Arretierung mittels einer Anti-Blockier-Vor-richtung ausser Wirkung setzbar ist, indem das die Steuerstange des mittleren Hebel-Parallelogramms und den Hebelarm verbindende Gelenk als Stift-Schlitz-Verbindung ausgebildet ist, die den Stift beim Schliessen des Schirmes in der ersten Entspannungs-Phase des Daches infolge der Schliess-Spreizung der unteren Streben und der korrespondierenden radialen Mitverschiebung der Steuerstange in Hebel-Angriffs-Position aus der Tot-Punkt-Stellung unterhalb der Verbindungs-Diagonale rückt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht einer Hälfte eines erfindungs-gemäss ausgebildeten selbstöffnenden Taschenschirmes mit geöffnetem Dach,
Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung des Ausschnitts «A» aus Fig. 1,
Fig. 3 die Schirm-Hälfte nach Fig. 1, jedoch in geschlossenem Zustand des Schirmdaches,
Fig. 4 die Schirm-Hälfte mit halb geöffnetem Schirmdach und
Fig. 5 eine vergrösserte Darstellung des Ausschnitts «B» aus Fig. 4.
Die Erfindung ist unabhängig davon realisierbar, ob das Dachgestänge aus zwei, drei oder vier Klapp- und/oder Teleskop-Gliederungen und dementsprechend zusammenschieb- und/oder -faltbaren Konstruktionen besteht. Beim Ausführungsbeispiel ist die Erfindung in Verbindung mit einem dreifach zusammenfaltbaren Taschenschirm veranschaulicht. Dieser hat drei aneinander klappbare Dachstangen D1, D2 und D3, die von einem mittleren Einbindekranz 4 ausgehend sich bis zu den peripheren Enden e der Dachstangen D3 fortsetzen. Der Stock 1 kann mindestens zwei ineinander teleko-pierbare Teile V und 1" aufweisen mit einem darauf auf und ab verschiebbaren Hauptschieber 2. Dieser dient zum Zuziehen des offenen Schirmdaches,
indem man ihn am Stock 1 herunterzieht. Am Hauptschieber 2 sind an Gelenken 3' untere Streben 3 schwenkbar angelenkt, welche die im mittleren Einbindekranz 4 an Gelenken 5 eingebundenen inneren 5 Dachstangen D1 von unten her über Gelenke 6 abstützen.
Der übersichtlichen Darstellung wegen ist in der Zeichnung jeweils nur eine Hälfte des Schirmes mit nur einer Dachstangen-Formation gezeigt, die je-10 weils sternförmig um die Schirmkrone K herum angeordnet sind. An der inneren Dachstange D1 schliesst sich die Dachstange D2 als mittlere Dachstange an und an dieser wiederum ist die Dachstange D3 als periphere, äussere Dachstange ange-15 lenkt. Mit ihrem äusseren Ende ist die innere Dachstange D1 über ein Gelenk 7 mit einem kurzen Hebelarm 8a eines der mittleren Dachstange D2 zugeordneten Steuerlenkers 8 schwenkbar verbunden.
20 Der kurze Hebelarm 8a ist durch ein Gelenk 9 mit einer Steuerstange 10 verbunden. Das Gelenk 9 ist in einem Schlitz 9a verschiebbar geführt, derart, dass der Hebelarm 8a und das Ende 10a des Steuerlenkers 10 bei geöffnetem Schirmdach in das U-Pro-25 fil der Dachstange D1 eintreten und am Grund dieses Profils anschlagen können, wobei das im Ende 10a sitzende Gelenk 9 in Form eines Stiftes oberhalb der Verbindungs-Diagonale Di zu liegen kommt und somit in einer Über-Totpunkt-Position in bezug 30 auf die Drehpunkte bzw. Gelenke 7 und 11. In dieser durch den Spannungsdruck des Dachbezuges 18 erzwungenen Position ist jeglicher Hebel-Angriff der Steuerstange 10 an den kurzen Hebelarm 8a im Schliessungssinne des Daches eliminiert und folg-35 lieh auch das Dach in seiner optimal stabilen Flachbzw. Öffnungs-Stellung gemäss Fig. 1 und 2 unter dem Spannungsdruck des Dachbezuges 18 arretiert.
Die Stift-Schlitz-Verbindung 9, 9a wirkt aber 40 auch als Anti-Blockier-Vorrichtung AB. Sie hebt die oben beschriebene Arretierung auch wieder auf, sobald die Anfangsphase der Schliessung des Daches einhergehend mit dem Herunterziehen des Hauptschiebers 2 einsetzt. Dabei wird die untere 45 Strebe 3 in Pfeilrichtung y gespreizt und die Steuerstange 10 radial nach aussen verschoben und zwangsläufig auch damit der Gelenkstift 9 im Schlitz 9a des Hebelarms 8a aus der oben beschriebenen Totpunkt-Position nach unten unterhalb der Verbin-50 dungs-Diagonale Di ausgerückt. Hiernach ist zugleich mit der Entspannung des Dachbezuges 18 die arretierte Öffnungsstellung des Schirmdaches bereits wieder aufgehoben und der erforderliche Hebel-Angriff am kurzen Hebelarm 8a gegenüber dem 55 Gelenk 7 wieder hergestellt, so dass mit dem weiteren Herunterziehen des Hauptschiebers 2 die ganze nachfolgende Schliessbewegung des Daches reibungslos vonstatten gehen kann.
Der Abschnitt D1' der inneren Dachstange D1 60 und die Steuerstange 10 bilden im übrigen die langen Lenker und der kurze Hebelarm 8a mit dem zwischen den Gelenken 6 und 11 befindlichen Abschnitt 3a der Strebe 3 die kurzen Lenker eines ersten bzw. mittleren Hebel-Parallelogramms P1. 65 Die mit dem Steuerlenker 8 etwa parallel verlau-
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fende mittlere Dachstange D2 besteht aus zwei Teilen D2' und D2". Diese sind jeweils durch ein Gelenk 12 schwenkbeweglich miteinander verbunden und mittels eines Schiebergliedes 13 auf dem Steuerlenker 8 verschieblich geführt. Der Steuerlenker 8 ist aussenseitig durch ein Gelenk 14 mit der äusseren Dachstange D3 schwenkbar verbunden. Das Teil D2' ist durch ein Gelenk 15 mit der inneren Dachstange D1 schwenkbar verbunden, während das Teil D2" aussenseitig an dem kurzen Hebelarm D3' der äusseren Dachstange D3 über ein Gelenk 16 drehbeweglich angreift. Hiernach bildet die mittlere Dachstange D2 mit ihren beiden Teilen D2' und D2" zusammen mit dem Steuerienker 8 die langen Lenker und der kurze Hebelarm D3' der äusseren Dachstange D3 mit dem kurzen Hebelarm D1a zwischen den Gelenken 7 und 15 die kurzen Lenker eines zweiten Hebel-Parallelogramms P2. Das Gelenk 15 kann mit einer Schlitz-Führung 15a kombiniert sein, in der das Teil D2' in Form einer Haarnadel zwecks Erzielung eines Längenausgleichs verschiebbar ist, wie sich dieser aus den Stellungen nach den Fig. 3 und 1 ergibt.
Der mittlere Einbindekranz 4 ist mittels eines Querstiftes oder eines aus dem Stock 1 ausgepunz-ten Verformung 1a in Form eines Lappens oder einer Warze dreh- und verschiebefest mit dem Stock 1 verbunden. Der Einbindekranz 4 kann mit einem Federtopf 4a versehen sein und mit einer Kante das untere Widerlager W für das untere Ende F' einer Antriebsfeder F bilden. Diese stützt sich mit ihrem oberen Ende F" innerhalb einer Höhlung 20a an der Krone 20 des Schirmes ab und wird somit zwischen dem stockfesten Widerlager W und der Krone 20 gespannt und entspannt und dient im übrigen als Motor zum Öffnen des Schirmdaches. Die Krone 20 kann mittels eines Zapfens 20b im Stock 1 verschiebbar geführt sein oder aber auch ohne eine solche Führung einfach nur durch die Antriebsfeder F kraftschlüssig abgestützt über dem Stockende 1b durch eine sternförmige Formation von oberen Streben 30 frei über dem Stockende 1b schwebend gehalten sein. Die oberen Streben 30 sind mittels Haken in der Krone 20 und in den inneren Dachstangen D1 von oben her drehbar eingehakt und somit durch Gelenke 19 und 21 verbunden. Auf diese Weise wird die Krone 20 einhergehend mit dem Öffnen und Schliessen des Daches gegenüber dem Stock 1 und dem Einbindekranz 4 angehoben und gesenkt und dementsprechend auch die Antriebsfeder F gespannt (Fig. 3) und entspannt (Fig. 1).
Die Antriebsfeder F kann auch im Stock 1 eingelassen sein und mit ihrem unteren Ende F' an einem Querstift oder Lappen 1c bzw. einer ringförmigen Sicke des Stockes 1 ihr stockfestes Widerlager W' finden. Das Stockende 1b kann den Einbindekranz 4 vorsprung-förmig überragen und mitsamt dem oberen Ende F" der Antriebsfeder F in der geschlossenen Stellung des Schirmdaches in die Höhlung 20a der Krone 20 vollkommen verkapselt eintauchen.
Das Dach wird durch Verschieben des Hauptschiebers 2 auf dem Stock 1 in die geöffnete Stellung gemäss Fig. 1 nach Auslösung des Schiebers 2 mittels einer an sich bekannten Auslösevorrichtung automatisch aufgeklappt und durch Herunterziehen des Schiebers 2 von Hand in die geschlossene Stellung gemäss Fig. 3 zusammengeklappt. Beim Zusammenklappen bilden die Dachstangen D1 und D2 einen Knick K', in dem zugleich auch der mittels eines Fadens 17 mit der Dachstange D1 verbundene Dachbezug 18 miteingezogen bzw. eingefaltet wird. Die äusseren Dachstangen D3 klappen beim Schliessen gegen die Dachstangen D2, so dass sie zusammengefaltet mit ihren Enden e zum nicht gezeigten Schirmgriff hinweisen.
Die schon beschriebene U-förmige Profilierung der Dachstangen D1 und D2, der Streben 3 und der Steuerstangen 10 kann so getroffen sein, dass diese Teile in geschlossenem Zustand des Schirmdaches gemäss Fig. 3 ganz oder weitgehend ineinander treten und auf diese Weise jn Verbindung mit der verkapselten Struktur des Öffnungsmechanismus an der Schirmspitze ein im Volumen kleines und kompaktes Bündel ergeben. Der Dachbezug 18 ist mittels einer Kappe 22 auf der Krone 20 fixiert. Ein unter dem mittleren Einbindekranz 4 angeordneter ringförmiger Stossdämpfer 23 dämpft den Anschlag des Hauptschiebers 2 an dem Einbindekranz 4 in der geöffneten Stellung des Daches.
Claims (9)
1. Selbstöffnender Taschenschirm mit mindestens zweifach verkürzbaren Dachstangen und einem mindestens zweistufig teleskopierbaren Stock mit einem darauf verschiebbaren Hauptschieber, an dem untere Streben des Dachgestänges angelenkt sind sowie mit einer dieses liftenden Antriebsfeder, die sich an der Krone abstützt, an der obere Streben angelenkt sind, die von oben her an die inneren Dachstangen gelenkig angreifen, welche an einem zwischen der Krone und dem Hauptschieber angeordneten Einbindekranz angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Antriebsfeder (F) mit ihrem unteren Ende (F') an einem starren Widerlager (W) des Stockes (1) abstützt und von der Krone (20) her gespannt und entspannt wird, indem diese über dem Stockende (1b ) durch die Federspannung und die oberen Streben (30) über dem Stockende (1b) frei schwebend gehalten bzw. in diesem verschiebbar geführt ist.
2. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das starre Widerlager (W) der Antriebsfeder (F) von dem mittleren Einbindekranz (4) gebildet ist.
3. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das starre Widerlager (W) der Antriebsfeder (F) ein am bzw. im Stock (1) befindlicher Anschlag (1c) ist.
4. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsfeder (F) im Stock (1) eingelassen ist.
5. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Krone (20) mittels eines Zapfens (20b) im Stockende (1b) verschiebbar geführt ist und dieses in geschlossenem Zustand des Schirms in einer Höhlung (20a) der Krone (20) eintaucht.
6. Selbstöffnender Taschenschirm nach An-
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spruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsfeder (F) mit ihrem oberen Ende in der Höhlung (20a) der Krone (20) eingelassen ist und das den Zapfen (20b) führende Stockende (1b) über den mittleren Einbindekranz (4) hinausragt, jedoch in geschlossenem Zustand des Schirmes (Fig. 3) mitsamt dem oberen Ende der Antriebsfeder (F) in der Höhlung (20a) verkapselt eintaucht.
7. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Federtopf (4a) versehene Einbindekranz (4) mittels einer in den Federtopf (4a) eingreifenden Verformung (1a) des Stockes (1) an diesem verankert ist.
8. Selbstöffnender Taschenschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dreifach verkürzbaren Dachstangen (D3) dieses bei aufgespanntem Dach durch eine Über-Totpunkt-Arretierung (T) in optimal stabilisierter Position (Fig. 1) gesichert ist, indem die Steuerstange (10) eines ersten mittleren Hebel-Parallelogramms (P1) mit ihrem an einem Hebelarm (8a) der Steuerstange (8) eines nächstfolgenden HebeI-Parallelogramms_(P2) angreifenden Verbindungs-Gelenk (9) eine ÜberTotpunkt-Position einnimmt in bezug auf die Drehpunkte (7, 11) des Hebelarms (8a) und der Steuerstange (10) des mittleren Hebel-Parallelogramms (P1) oberhalb der Verbindungs-Diagonale (Di) zwischen den Drehpunkten (7,11, Fig. 1,2).
9. Selbstöffnender Taschenschirm nach _ Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ÜberTotpunkt-Arretierung (T) mittels einer Anti-Blok-kiervorrichtung (AB) ausser Wirkung setzbar ist, indem das die Steuerstange (10) des mittleren Hebel-Parallelogramms (P1) und den Hebelarm (8a) verbindende Gelenk (9) als Stift-Schlitzverbindung (9, 9a) ausgebildet ist, die den Stift (9) beim Schliessen des Schirmes in der ersten Entspannungsphase des Daches infolge der Schliess-Spreizung der unteren Streben (3) und der korrespondierenden radialen Mitverschiebung der Steuerstange (10) in Hebel-Angriffs-Position aus der Tot-Punkt-Stellung unterhalb der Verbindungs-Diagonale (Di) rückt (Fig. 4,5).
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| PUE | Assignment |
Owner name: KORTENBACH VERWALTUNGS- UND BETEILIGUNGSGESELLSCHA |
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