CH706050B1 - Sitzelement. - Google Patents

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CH706050B1
CH706050B1 CH00087/12A CH872012A CH706050B1 CH 706050 B1 CH706050 B1 CH 706050B1 CH 00087/12 A CH00087/12 A CH 00087/12A CH 872012 A CH872012 A CH 872012A CH 706050 B1 CH706050 B1 CH 706050B1
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Theodor Bächli
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Theodor Bächli
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Abstract

Ein Sitzelement (1) umfasst einen Befestigungsschenkel (14) und einen vom Befestigungsschenkel (14) abstehenden unteren Schenkel (12, 10a). Das Sitzelement (1) ist an einem Träger (2) befestigbar, aufsetzbar oder einsetzbar. Der untere Schenkel (12, 10a) ist an einem Ende des Befestigungsschenkels (14) angeordnet. An dem unteren Schenkel (12, 10a) ist ein Sitzschenkel (10) angeordnet.

Description

Technisches Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sitzelement, insbesondere eine Sitzkonsole und/oder eine Sitzfläche, die insbesondere an einer Wand befestigbar ist, und weist die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 auf.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Sitzgelegenheiten bekannt, welche an einer Wand befestigt werden können.
[0003] Insbesondere sind Wandsitzkonsolen bekannt, welche im Wesentlichen als L-förmige Winkel ausgestaltet sind, wobei diese starr sind. Diese Winkel werden mittels eines Schenkels an einer Wand befestigt. Ein zweiter von der Wand auskragender bzw. abstehender Schenkel dient zur Auflage eines Holzbrettes bzw. einer Sitzfläche. Eine solche Sitzgelegenheit benötigt mindestens zwei Sitzkonsolen, die an einer Wand montiert werden, um eine Sitzbank für eine Person bereitzustellen. Der Sitzkomfort von diesen Sitzkonsolen ist nicht sehr hoch, da die einzelnen Elemente relativ starr und hart sind.
[0004] Weitere Konsolen sind beispielsweise klappbare Konsolen, welche an einer Wand fest verschraubt werden. Die Sitzfläche lässt sich dann hoch bzw. herunter klappen, so dass die Sitzfläche vor schlechten Witterungseinflüssen geschützt wird. Wie die starren Sitzkonsolen ist auch hier der Sitzkomfort aus ähnlichen Gründen nicht sehr gross.
Darstellung der Erfindung
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sitzelement derart zu verbessern, dass der Sitzkomfort erhöht wird. Zudem soll auch die Handhabung beim Montieren oder Entfernen einer solchen Sitzkonsole einfacher werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Sitzelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Demgemäss umfasst ein Sitzelement einen Befestigungsschenkel und einen vom Befestigungsschenkel abstehenden unteren Schenkel. Das Sitzelement ist an einem Träger befestigbar, aufsetzbar oder einsetzbar. Der untere Schenkel ist an einem Ende des Befestigungsschenkels angeordnet. Dem unteren Schenkel ist ein Sitzschenkel angeordnet.
[0008] Im Weiteren ist der untere Schenkel an einem Ende des Befestigungsschenkels angeordnet.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt: <tb>Fig. 1<SEP>eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 2<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des Sitzelementes von Fig. 1 ; <tb>Fig. 3<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des Sitzelementes von Fig. 1 in hochgeklapptem Zustand; <tb>Fig. 4<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 1 ; <tb>Fig. 5<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des hochgeklappten Sitzelementes von Fig. 1 ; <tb>Fig. 6<SEP>eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 7<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des Sitzelementes von Fig. 6 <tb>Fig. 8<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 6 ; <tb>Fig. 9<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des Sitzelementes von Fig. 6 in hochgeklapptem Zustand; <tb>Fig. 10<SEP>eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 11<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 10 ; <tb>Fig. 12<SEP>eine weitere perspektivische Darstellung des Sitzelementes von Fig. 10 ; <tb>Fig. 13<SEP>eine perspektivische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 14<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 13 ; <tb>Fig. 15<SEP>eine perspektivische Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels des Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 16<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 15 ; <tb>Fig. 17<SEP>eine perspektivische Darstellung eines sechsten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 18<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 17 ; <tb>Fig. 19<SEP>eine perspektivische Darstellung eines siebten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 20<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 19 ; <tb>Fig. 21<SEP>eine perspektivische Darstellung eines achten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung in hochgeklapptem Zustand; <tb>Fig. 22<SEP>eine Seitenansicht des Sitzelementes von Fig. 21 ; <tb>Fig. 23<SEP>eine perspektivische Darstellung des Sitzelementes der Fig. 21 ; <tb>Fig. 24<SEP>eine Seitenansicht eines neunten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 25<SEP>eine perspektivische Darstellung eines zehnten Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 26<SEP>eine Seitenansicht eines elften Ausführungsbeispiels eines Sitzelementes gemäss der vorliegenden Erfindung; <tb>Fig. 27<SEP>eine Seitenansicht eines Stuhls mit einem Sitzelement nach einem dreizehnten Ausführungsbeispiel; <tb>Fig. 28<SEP>eine Seitenansicht eines an einer Wand befestigten Sitzelementes nach einem vierzehnten Ausführungsbeispiel; <tb>Fig. 29<SEP>eine perspektivische Ansicht von Teilen des Sitzelementes nach Fig. 28 mit verschwenkbarem unteren Schenkel; <tb>Fig. 30<SEP>eine perspektivische Ansicht von Teilen des Sitzelementes nach Fig. 28 mit starrem unteren Schenkel; <tb>Fig. 31<SEP>eine schematische Seitenansicht der Verbindung zwischen unterem Schenkel und Sitzschenkel bzw. zwischen hinterem Schenkel und Rückenlehne; <tb>Fig. 32<SEP>eine Schnittansicht einer Polsterung für den Sitzschenkel und/oder die Rückenlehne; und <tb>Fig. 33<SEP>eine Seitenansicht eines Bürostuhls mit einem Sitzelement nach Fig. 27 bis 32 und eine entsprechende Rückansicht.
Beschreibung beispielhafter Ausführungsbeispiele
[0011] Fig. 1 bis 5 zeigen Darstellungen einer ersten Ausführungsform eines Sitzelementes oder einer Sitzbank 1 gemäss der vorliegenden Erfindung. Das Sitzelement kann auch als Sitzkonsole bezeichnet werden. Die Sitzkonsole 1 kann dabei an einer Wand oder an einem Träger angeordnet werden. Die Sitzkonsole 1 kann sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich verwendet werden.
[0012] Wie in Fig. 4 besonders gut erkennbar, umfasst die Sitzkonsole 1 einen Sitzschenkel 10, welcher mit einem Ende 10 ́ ́ über einen Übergang 11 an einem ersten Ende 12 ́ eines unteren Schenkels 12 angeformt ist. Das andere Ende 10 ́, auch als freies Ende bezeichnet, ist dabei freistehend und weist vorzugsweise eine abgerundete Kante auf. Der Sitzschenkel 10 und der untere Schenkel 12 schliessen einen Winkel α ein. Vorzugsweise ist α zwischen 0° und 20°. Andere Abmessungen sind ebenfalls denkbar. Die Neigung des Sitzschenkels 10 kann verschiedene Richtungen einnehmen, beispielsweise kann der Sitzschenkel 10 horizontal, in Richtung eines Wandschenkels 14 geneigt oder in Gegenrichtung des Wandschenkels 14 geneigt angeordnet sein. Besonders bevorzugt ist der Sitzschenkel 10 in Richtung des Wandschenkels geneigt. Der Sitzschenkel 10 kann dabei als plane Ebene ausgestaltet sein, oder aber Vertiefungen aufweisen. Unter einer Vertiefung wird beispielsweise eine schalenförmige Vertiefung verstanden, welche im Querschnitt die Form eines Kreissegmentes aufweisen kann, wobei die Vertiefung möglichst anatomisch geformt ist. Dann bildet das Sitzelement 1 gleichzeitig die Sitzfläche.
[0013] An einem zweiten Ende 12 ́ ́ des unteren Schenkels 12 ist ein Übergang 13 angeformt, der den unteren Schenkel 12 mit einem Wandschenkel 14 verbindet. Dabei ist der Übergang 13 am unteren Ende 14 ́ des Wandschenkels angeformt. Der untere Schenkel 12 und der Wandschenkel 14 schliessen einen Winkel β ein. Typischerweise ist β zwischen 65° und 90°. Auch hier sind andere Winkelabmessungen ebenfalls denkbar.
[0014] Ein Wandschenkel 14 liegt an der Wand oder dem Träger an, vorzugsweise parallel. An einem unteren Ende 14 ́ des Wandschenkels 14 ist ein oberes Ende 14 ́ ́ entgegengesetzt angeordnet. Dem oberen Ende 14 ́ ́ ist ein weiterer Übergang 15 angeformt. Am anderen Ende des Übergangs 15 ist ein erstes Ende 16 ́ einer Rückenlehne 16 angeformt. Ein zweites Ende 16 ́ ́ ist freistehend und weist vorzugsweise abgerundete Kanten auf. Die Rückenlehne 16 und der Wandschenkel 14 schliessen einen Winkel γ mit ein. Der Winkel y weist vorzugsweise ähnliche Dimensionen wie α auf. Unterschiedliche Winkelabmessungen sind ebenfalls denkbar.
[0015] Typischerweise schliessen der Sitzschenkel 10 und die Rückenlehne 16 einen Winkel ein, der grösser ist als 90°. Besonders bevorzugt werden Winkel zwischen 90° und 120°.
[0016] Die Übergänge 11, 13, 15 sind in allen beschriebenen Ausführungsbeispielen vorzugsweise rund ausgestaltet. Weiter ist es möglich, einzelne Übergänge 11, 13, 15 federnd auszugestalten. Besonders bevorzugt wird der Übergang 11 starr und die Übergänge 13, 15 federnd ausgestaltet. Andere Kombinationen sind ebenfalls denkbar. Die federnde Ausgestaltung erhöht den Sitzkomfort, denn die beschriebenen Winkel α, β und γ passen sich dann leichter an die Person an, welche sich setzt. Hierzu werden vorzugsweise Materialien eingesetzt, welche federnde Eigenschaften haben. Solche Eigenschaften haben Holze, insbesondere Formsperrholz oder schichtverleimtes Holz, Metalle oder Kunststoffe. Die Übergänge können beispielweise durch Biegen hergestellt werden und sind typischerweise einstückig. Ebenfalls ist es denkbar, die Übergänge aus einem vorgefertigten einstückigen Profil herzustellen. Dieses vorgefertigte Profil lässt sich dann einfach auf die vorbestimmte Breite zusägen oder zuschneiden.
[0017] In Fig. 4 sind die Längenverhältnisse der einzelnen Schenkel sehr gut erkennbar. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weisen der untere Schenkel 12 und der Wandschenkel 14 vorzugsweise die gleiche Länge auf. Typischerweise ist der Sitzschenkel 10 und auch die Rückenlehne 16 kürzer als der untere Schenkel 12 bzw. der Wandschenkel 14. Wobei besonders bevorzugt die Rückenlehne 16 kürzer ausgestaltet ist als der Sitzschenkel 10.
[0018] Wie in den Fig. 1 bis 5 erkennbar ist, kann im unteren Schenkel 12 ein Scharnier 30 angeordnet sein, welches den unteren Schenkel 12 in einen festen unteren Schenkel 12b und einen klappbaren unteren Schenkel 12a unterteilt. Dies erlaubt ein Hochklappen des klappbaren unteren Schenkels 12a und somit eines vorderen Teils 60 der Sitzkonsole 1. Das Scharnier 30 ist dabei so angeordnet, dass der vordere Teil 60 im hochgelappten Zustand senkrecht bzw. parallel zum Wandschenkel 14 oder annähernd senkrecht steht. Besonders bevorzugt neigt sich der vordere Teil 60 sogar über die senkrechte Ebene, welche durch den Drehpunkt des Scharniers 30 geht. Das heisst, dass der Schwerpunkt des vorderen Teils 60 über die Senkrechte zu liegen kommt, und der vordere Teil 60 sich an der Rückenlehne 16 anlehnt. Besonders bei schlechten Witterungsverhältnissen oder limitierten Platzverhältnissen in Innenräumen ist das Hochklappen ein Vorteil und wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Sitzkonsole 1 bzw. auf die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse aus. Im gezeigten Ausführungsbeispiel lässt sich der Vorderteil 60 hochklappen. Das Scharnier 30 ist dabei so ausgestaltet, dass in der ausgeklappten Position der feste untere Schenkel 12a und der klappbare untere Schenkel 12b in einer gemeinsamen Ebene zu liegen kommen.
[0019] In einer nicht gezeigten Ausführungsform lässt sich der vordere Bereich 60 nach unten klappen. Dabei muss das Scharnier 30 anders ausgestaltet werden als im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel. Zudem sind Mittel vorgesehen, um den vorderen Teil 60 im Gebrauchszustand zu blockieren. Dies kann beispielsweise mit einer Stütze oder mit einer Kette, welche den an der Wand liegenden Teil der Sitzkonsole mit dem vorderen Teil 60 verbindet, erreicht werden.
[0020] Das erste Ausführungsbeispiel kann aber auch ohne Scharnier ausgestaltet sein. Der feste untere Schenkel 12a und der klappbare untere Schenkel 12b bilden dann einen einstückigen unteren Schenkel 12.
[0021] Fig. 1 und 2 zeigen die Sitzkonsole gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht. Besonders gut erkennbar sind Befestigungsöffnungen 21 und eine Breite b der Sitzkonsole. Die Breite b kann verschiedene Abmessungen einnehmen.
[0022] In dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht die Breite b üblichen Breiten für Sitzgelegenheiten für eine Person. Diese Sitzkonsole wird daher auch als breite Sitzkonsole bezeichnet. Die Breite b weist dann eine Abmessung zwischen 60 cm und 80 cm auf.
[0023] Die Sitzkonsole gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel kann mittels Befestigungselementen 20 an der Wand oder dem Träger entfernbar angeordnet werden. Besonders bevorzugt weist der Wandschenkel dabei Befestigungsöffnungen 21 auf, in welche Befestigungselemente 20 eingeführt werden können.
[0024] Bevorzugterweise haben die Öffnungen 21 die Form einer Nute 22, wobei an deren einem Ende jeweils eine grössere, insbesondere kreisrunde Öffnung 22 angeordnet ist. Die Öffnung 23 weist einen Durchmesser auf, der grösser ist als die Nutenbreite der Nute 22. Als entsprechendes Befestigungselement kann beispielsweise eine Schraube gewählt werden, wobei der Schraubenkopf einen etwas kleineren Durchmesser als die kreisrunde Öffnung 23 aufweisen muss, so dass dieser durch die Öffnung 23 hindurchgeführt werden kann. Ebenfalls muss der Schaft der Schraube einen Durchmesser aufweisen, der kleiner ist als die Nutenbreite. Denn dann kann die Sitzkonsole abgesenkt werden, wobei dann die Nut entlang des Schaftes der Schraube gleitet, bis die Schraube im Grund der Nut ansteht. Die Absenkung der Sitzkonsole 1 ist mit Pfeil 100 illustriert. Vorzugsweise sind die Öffnungen 21 verdeckt ausgeführt, insbesondere verdeckt von der Rückenlehne 16 und nicht sichtbar wie in Fig. 6 mit einer kurzen Rückenlehne 50.
[0025] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind bei einer breiten Sitzkonsole vier solcher Öffnungen 21 angeordnet. Es ist auch möglich, nur zwei Öffnungen 21 im oberen Bereich des Wandschenkels 14, das heisst im Wesentlichen hinter der Rückenlehne 16, anzuordnen.
[0026] Weitere Befestigungsmöglichkeiten sind dem Fachmann bekannt. Es ist auch klar, dass die Sitzkonsole 1 gemäss der vorliegenden Erfindung ebenfalls fest mit einer Wand oder dem Träger verbunden werden kann.
[0027] Vorzugsweise wird die Sitzkonsole 1 aus einem vorgefertigten einstückigen Profil hergestellt. Dieses lässt sich dann einfach auf die vorbestimmte Breite b zusägen, zuschneiden oder stanzen.
[0028] Um eine Sitzkonsole der vorliegenden Erfindung herzustellen, werden typischerweise Metalle verwendet, welche eine federnde Wirkung haben. Alternativ können auch Kunststoffe verwendet werden. Um die Festigkeit der Kunststoffkonstruktion zu erhöhen, können die Kunststoffe zudem mittels Fasern verstärkt werden. Eine weitere Alternative ist der Einsatz von verleimtem Schichtholz oder Formsperrholz. Die Dicke der Konsole wird gewählt, um die erforderliche Tragfähigkeit zu erreichen. Die gewünschte Tragfähigkeit ist zumeist 120 kg bis 200 kg.
[0029] Es ist aber auch möglich, einzelne Teile, wie zum Beispiel der Sitzschenkel 10, der untere Schenkel 12, der Wandschenkel 14, die Rückenlehne 16 oder die Übergänge 11, 13, 15 zu fertigen und diese dann mittels einer Schweissverbindung, Leimverbindung, Klebeverbindung oder Nietverbindung zu verbinden. Weiter dem Fachmann bekannte Verbindungsarten können natürlich auch eingesetzt werden.
[0030] Falls metallische Werkstoffe eingesetzt werden, können gewisse Teile, wie beispielsweise der Sitzschenkel 10 und der untere Schenkel 12 und/oder der Wandschenkel 14 und der untere Schenkel 12 und/oder der Wandschenkel 14 und der Rückenschenkel 16 zuerst aus einem Blech gebogen werden. Anschliessend können die einzelnen Elemente dann wie oben beschrieben zusammengefügt werden.
[0031] Fig. 6 bis 9 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel hat die Sitzkonsole eine sehr schmale Breite b und wird deshalb auch als schmale Sitzkonsole bezeichnet. Hier ist die Breite b vorzugsweise zwischen 8 cm und 20 cm. Wie in den Fig. 7 und 8 erkennbar, ist der Sitzschenkel 10 und die Rückenlehne 16 hier ebenfalls kürzer ausgestaltet als beim ersten Ausführungsbeispiel.
[0032] Eine Sitzfläche 40, deren Breite grösser ist als die Breite b, wird dann auf diese schmalen Sitzkonsolen gelegt und mit schmalen Sitzkonsolen verbunden. Typischerweise wird die Sitzfläche 40 so angeordnet, dass die Sitzkonsole zentriert ist. An der Rückenlehne 16 ist ein Rückenelement 50 befestigt. Vorzugsweise ist sowohl das Sitzelement 40 als auch das Rückenelement 50 aus dem gleichen Material gefertigt. Unterschiedliche Materialien sind natürlich ebenfalls denkbar. Das Sitzelement 40 und das Rückenelement 50 können beispielweise aus Holz, Kunststoff oder Metall gefertigt sein. Zudem können diese mit einem weichen Material, beispielsweise mit einem weichen Kunststoff, überzogen werden. Zwecks Erhöhung des Sitzkomforts kann das Sitzelement 40 auch so angeordnet werden, dass es den Übergang 11 vollständig oder mindestens teilweise umgibt. Die Sitzfläche 40 und auch das Rückenelement 50 können ebenfalls anatomisch geformt sein.
[0033] Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel sind vorzugsweise zwei Befestigungsöffnungen 21 übereinander angeordnet. Aber auch hier ist es denkbar, nur eine Öffnung 21 anzuordnen. Die Rückenlehne 16 weist zudem Befestigungsöffnungen 24 auf, welche in ähnlicher Weise wie die Befestigungsöffnungen 21 ausgestaltet sind. Über diese Befestigungsöffnungen 24 kann das Rückenelement 50 befestigt werden.
[0034] Im unteren Schenkel 12 kann wahlweise das Scharnier 30 angeordnet sein. Durch die Anordnung des Scharniers 30 lässt sich die Sitzfläche dann ebenfalls wegklappen, dies in analoger Weise zum ersten Ausführungsbeispiel. Fig. 9 zeigt die Sitzkonsole im hochgeklappten Zustand.
[0035] Fig. 10 bis 12 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel gemäss der vorliegenden Erfindung. Der Sitzschenkel 10, sowie der untere Schenkel 12 sind in ähnlicher Weise wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ausgestaltet. Dem unteren Schenkel 12 ist über einen Übergang 13 ebenfalls ein Wandschenkel 14 angeordnet, wobei der Winkel α in diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise grösser als 90° ist. Dem oberen Ende 14 ́ ist ein zum Wandschenkel 14 winklig abstehender hinterer Schenkel 17 angeformt. Über einen Übergang 18 ist dem hinteren Schenkel ein oberer Schenkel 19 angeformt, wobei dem oberen Schenkel 19 über einen Übergang 18 ́ die Rückenlehne 16 angeformt ist. Der Winkel zwischen Sitzschenkel 10 und Rückenlehne 16 ist analog zum ersten Ausführungsbeispiel.
[0036] Die Sitzkonsole gemäss dem dritten Ausführungsbeispiel kann mit einem Träger verbunden werden, der in diesem Ausführungsbeispiel ein Bankkörper 70 ist. Der Bankkörper 70 weist im Wesentlichen zwei Befestigungsebenen 73, einen Übergang 72 und Fusskanten 71 auf. Der Übergang 72 verbindet die zwei Befestigungsebenen 73, welche in einem Winkel Δ zueinander stehen. Vorzugsweise ist der Winkel Δ zwischen 30° und 60°, wobei der Winkel Δ und der Winkel α miteinander korrespondieren müssen, so dass der Sitzschenkel 10 beispielsweise eine gegen den Wandschenkel 14 abfallende Lage einnehmen soll. Die dem Übergang 72 gegenüber angeordneten Fusskanten 71 sind leicht abgekröpft ausgestaltet. Die Fusskanten 71 dienen als Auflage auf einem Boden.
[0037] Die Sitzkonsole 1 ist auf den Befestigungsebenen 73 angeordnet und kann sowohl fest als auch entfernbar angeordnet sein. Vorzugsweise werden die in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Befestigungsmöglichkeiten verwendet.
[0038] Wie Fig. 12 zeigt, können mehrere Sitzkonsolen, hier vier auf einer Seite, auf einem langen Bankkörper 70 auf beiden Befestigungsebenen 73 angeordnet sein. Natürlich kann der Bankkörper 70 auch eine kürzere Länge aufweisen, wie dies in Fig. 10 gezeigt wird, wobei dann nur eine Sitzkonsole 1 angeordnet werden kann. Alternativ kann auch nur auf einer Befestigungsebene 73 eine Reihe oder eine einzelne Sitzkonsole 10 angeordnet werden. Der Vorteil einer Bank nach Fig. 12 ist die hohe Stabilität eines feststehenden Bankkörpers 70.
[0039] Die Sitzkonsolen in diesem Ausführungsbeispiel können zusätzlich auch mit einem Scharnier ausgestattet sein.
[0040] Bevorzugterweise werden ähnliche Materialien verwendet wie diese für die Sitzkonsole des ersten Ausführungsbeispiels offenbart wurden. Das Bankelement kann beispielsweise aus Holz, Metall oder Kunststoff gefertigt werden.
[0041] Fig. 13 bis 14 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung. Im Wesentlichen ist es identisch zum dritten Ausführungsbeispiel, wobei der Übergang 18 direkt am Wandschenkel 14 angeformt ist. Der hintere Schenkel 17 wird in diesem Ausführungsbeispiel also nicht benötigt.
[0042] Fig. 15 bis 16 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung. Im Wesentlichen ist dieses Ausführungsbeispiel identisch zum dritten oder zum vierten Ausführungsbeispiel, wobei die Sitzkonsole nur an einer Befestigungsebene 73 angeordnet ist. Dadurch kann der Winkel Δ verändert werden, und zwar so, dass eine hintere Ebene 74 steiler zum Boden steht als die Befestigungsebene 73. In diesem Ausführungsbeispiel kann die Sitzkonsole also nur auf einer Ebene angeordnet werden.
[0043] Bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen kann anstelle des Wandschenkels 14 dieser auch als in den Bankkörper integriert angesehen werden, so dass nur oben und unten die Rückenlehne 16 und der untere Schenkel 12 am Bankkörper 70 befestigt werden.
[0044] Fig. 17 bis 18 zeigen ein sechstes Ausführungsbeispiel gemäss der vorliegenden Erfindung. Die Sitzkonsole 1 ist dabei im Wesentlichen analog zur Sitzkonsole im ersten Ausführungsbeispiel ausgestaltet. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel weist dieses sechste Ausführungsbeispiel keine Befestigungsöffnungen auf. Die Sitzkonsole 1 wird hier von zwei Stuhlbeinelementen 80 gestützt. Dabei weist die Sitzkonsole an den beiden Aussenkanten des unteren Schenkels 12 je eine rechteckige Öffnung 89 auf. An den Aussenkanten des Übergangs 13 sind zwei weitere rechteckige Öffnungen 88 angeformt.
[0045] Das Stuhlbeinelement 80 ist ein geformtes Element und weist ein vorderes Stuhlbein 81 und ein hinteres Stuhlbein 83 auf. Die beiden Stuhlbeine sind über einen Übergang 82 miteinander verbunden und schliessen einen Winkel σ. Vorzugsweise ist der Winkel σ kleiner als 90°.
[0046] Das Stuhlbeinelement 80 wird im montierten Zustand in die zwei rechteckigen Öffnungen 89 eingeführt. Die Verbindung kann sowohl fest als auch lösbar sein.
[0047] Fig. 19 bis 20 zeigen ein siebtes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung. Im Wesentlichen ist es analog zum sechsten Ausführungsbeispiel ausgestaltet, wobei die Sitzkonsole zusätzlich über zwei Armlehnen 90 verfügt. Die Armlehnen 90 sind dem Übergang 11 angeformt. Die Armlehnen umfassen einen Armauflagebereich 91, einen an diesem Armauflagebereich 91 angeformten Übergang 92 und einen Verbindungsbereich 93, welcher in den Übergang 11 übergeht. Der Armauflagebereich 91 ist vorzugsweise parallel zum Sitzschenkel 10 angeordnet. Der Verbindungsbereich 93 steht vorzugsweise senkrecht zum Armauflagebereich 91 bzw. zum Sitzschenkel 10. Andere Winkelkombinationen sind ebenfalls denkbar.
[0048] Fig. 21 bis 23 zeigen ein achtes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung.
[0049] Wie dies in Fig. 22 besonders gut erkennbar ist, ist das zweite Ende 12 ́ ́ des unteren Schenkels abgeflacht ausgestaltet. Auf diese abgeflachten Flächen wird ein Verbindungsschenkel 10a angeordnet, wobei dieser Verbindungsschenkel 10a aufgrund der abgeflachten Fläche winklig zum unteren Schenkel 12 steht. Der Verbindungsschenkel 10a erstreckt sich dabei in Richtung Wandschenkel 14. Am Ende des Verbindungsschenkels 10a ist über einen Übergang der Sitzschenkel 10 angeformt. Der Sitzschenkel 10 erstreckt sich dabei in entgegengesetzter Richtung vom Wandschenkel 14. Vorzugsweise ist der Verbindungsschenkel 10a und der Sitzschenkel 10 einstückig ausgestaltet. Diese einstückige Einheit kann dann mit dem unteren Schenkel 12 verbunden werden. Vorzugsweise erfolgt die Verbindung mittels einem Leim oder einem Klebstoff. Andere dem Fachmann bekannte Verbindungsmethoden können ebenfalls eingesetzt werden.
[0050] Die Rückenlehne 16 ist in ähnlicher Weise wie der Sitzschenkel angeordnet. Das obere Ende 14 ́ ́ des Wandschenkels 14 ist abgeflacht ausgestaltet. Auf diese abgeflachte Fläche wird ein Verbindungsschenkel 16a angeordnet, wobei dieser Verbindungsschenkel 16a aufgrund der abgeflachten Fläche winklig zum Wandschenkel 14 steht. Der Verbindungsschenkel 16a erstreckt sich dabei in Richtung Sitzschenkel 12. Am Ende des Verbindungsschenkels 10a ist über einen Übergang die Rückenlehne 16 angeformt. Die Rückenlehne 16 erstreckt sich dabei in entgegengesetzter Richtung vom Sitzschenkel 10. Vorzugsweise ist der Verbindungsschenkel 16a und Rückenlehne 16 einstückig ausgestaltet. Diese einstückige Einheit kann dann mit dem Wandschenkel 14 verbunden werden. Vorzugsweise erfolgt die Verbindung mittels einem Klebstoff oder einem Leim. Andere dem Fachmann bekannte Verbindungsmethoden können ebenfalls eingesetzt werden.
[0051] Wie dies in Fig. 23 gezeigt wird, kann auch in diesem Ausführungsbeispiel der untere Schenkel 12 mit einem Scharnier 30 ausgestattet sein, wobei die Längenverhältnisse im Schenkel 12 so gewählt sind, dass ein hochgeklappter Sitz durch seinen Schwerpunkt in einer stabilen Lage bleibt.
[0052] Die federnde Wirkung kann hier, an 12 ́ ́ oder 12 ́ ́ ́ realisiert sein. Das Gleiche gilt für die Rückenlehne, wo neben 13 zu der Stelle 14 ́ ́ noch 14 ́ ́ ́ hinzukommt. Wesentlich ist die mindestens einmalige Richtungsumkehr bei der Befestigung. Auch sind Kombinationen der Ausführungsbeispiele 1 bis 8 möglich, also ein doppelter Sitzbug 10, 10 und 12 mit einer einfachen Sitzlehne 16 (ohne 16a) und umgekehrt.
[0053] Die Sitzkonsole gemäss diesem Ausführungsbeispiel weist bezüglich Material, Befestigungsmöglichkeiten etc. ähnliche Eigenschaften wie die bereits genannten Ausführungsbeispiele auf.
[0054] Fig. 24 zeigt ein neuntes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole gemäss der vorliegenden Erfindung. Im Wesentlichen ist dieses Ausführungsbeispiel dem achten Ausführungsbeispiel ähnlich. Die beiden Verbindungsschenkel 10a und 16a weisen aber ein abgebogenes Ende 10a’ und 16a’ auf. Diese abgebogenen Enden werden dabei direkt auf der Oberfläche des unteren Schenkels 12 bzw. auf der Oberfläche des oberen Schenkels 14 angeordnet. Die Verbindung der Verbindungsschenkel 10a und 16a mit dem unteren Schenkel 12 bzw. dem Wandschenkel 14 kann dabei mittels einem Klebstoff oder mechanischen Elementen, wie Beschläge, Schrauben etc. hergestellt werden.
[0055] Fig. 25 zeigt ein zehntes Ausführungsbeispiel gemäss der vorliegenden Erfindung. Grundsätzlich ist diese Sitzkonsole ähnlich dem neunten Ausführungsbeispiel ausgestaltet. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass die Breite des unteren Schenkels 12, des Übergangs 13 und des Wandschenkels 14 kleiner ist als die Breite des Verbindungsschenkels 10a, des Sitzschenkels 10, des Verbindungsschenkels 16a und der Rückenlehne 16.
[0056] Fig. 26 zeigt ein elftes Ausführungsbeispiel gemäss der vorliegenden Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Sitzkonsole im Wesentlichen ein Sitzelement 100 und ein Rückenelement 110.
[0057] Das Sitzelement 100 umfasst einen Wandschenkel 101 und einen unteren Schenkel 12. Über einen Übergang 13 ist der Wandschenkel 101 mit dem unteren Schenkel 12 verbunden. Der Wandschenkel 101 steht mit einem ersten Ende 101 ́ vorzugsweise auf einem Boden 200 auf. Es ist aber auch möglich, dass der Wandschenkel 101 kürzer ausgestaltet ist. Somit steht das Ende 101 ́ nicht auf dem Boden auf. In beiden Fällen muss der Wandschenkel 101 zusätzlich mit einer Wand 2 oder einem Träger verbunden werden. Der Verbindungsschenkel 10a und der Sitzschenkel 10 sind in gleicher Weise wie im achten Ausführungsbeispiel angeordnet.
[0058] Das Rückenelement 110 umfasst einen Verbindungsschenkel 16a und eine Rückenlehne 16. Der Verbindungsschenkel 16a wird dabei direkt auf der Wand 2 oder dem Träger montiert.
[0059] Die Sitzkonsole gemäss diesem Ausführungsbeispiel weist bezüglich Material, Befestigungsmöglichkeiten etc. ähnliche Eigenschaften wie alle schon genannten Ausführungsbeispiele auf.
[0060] In einem nicht gezeigten zwölften Ausführungsbeispiel ist es zudem möglich, dass dabei auf das Rückenelement 110 verzichtet wird und nur das Sitzelement 100 an einer Wand angeordnet wird. Die sich setzende Person kann dann die Wand als Rückenlehne benutzen.
[0061] Zudem ist es auch möglich, das Sitzelement 100 freistehend zu verwenden. In diesem Fall muss der Wandschenkel 101 im Boden 200 verankert werden. Das untere Ende 101 ́ des Wandschenkels 101 kann beispielsweise in Beton eingegossen werden. Der Benutzer kann sich dann setzen, hat aber keine Rückenlehne.
[0062] In der Fig. 27 wird ein dreizehntes Ausführungsbeispiel gezeigt, welches sich dem achten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 21 bis 23 anlehnt, wobei hier gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0063] Die Sitzkonsole 1 steht hier in Verbindung mit einem Beingestell 120, welches weiter eine Armlehne 121 aufweist.
[0064] Die Sitzkonsole 1 nach dem dreizehnten Ausführungsbeispiel umfasst einen unteren Schenkel 12, welcher mit dem Beingestell 120 in Verbindung steht, einen sich dem unteren Schenkel 12 anschliessenden Verbindungsschenkel 10a und einen sich dem Verbindungsschenkel 10a anschliessenden Sitzschenkel 12.
[0065] Im Zusammenhang mit den Fig. 27 bis 31 sei erwähnt, dass der Sitzschenkel 12 zugleich die Sitzfläche, also das Sitzelement also solches, auf welchem sich der Benutzer hinsetzen kann, darstellt.
[0066] Der untere Schenkel 12 steht mit dem Verbindungsschenkel 10a über eine Leimverbindung in Verbindung. Dabei weist der untere Schenkel eine abgeschrägte Fläche 131 auf, über welche der untere Schenkel 12 mit dem Verbindungsschenkel 10a verleimt wird. Die gleiche Verbindung wurde bereits bei der Ausführungsform nach den Fig. 21 bis 23 gewählt.
[0067] Der Sitzschenkel 12 steht hier über ein keilförmiges Verbindungselement 130 mit dem Verbindungsschenkel 10a in Verbindung. Dabei besteht zwischen dem Verbindungselement 130 und dem Sitzschenkel 12 bzw. zwischen dem Verbindungselement 130 und dem Verbindungsschenkel 10a eine Leimverbindung. Das Verbindungselement 130 ist in seinem Querschnitt keilförmig ausgebildet und wird untenstehend anhand der Fig. 31 noch im Detail erläutert. Bezüglich der Fig. 31 kann gesagt werden, dass diese das allgemeine Prinzip der Verbindung des unteren Schenkels 12 mit dem Verbindungsschenkel 10a und dem Sitzschenkel 12 zeigt.
[0068] Die Rückenlehne 16 ist im Wesentlichen identisch zum Sitzschenkel 12 ausgebildet. Die Rückenlehne 16 steht mit einem Befestigungsschenkel oder Wandschenkel 14 über einen Verbindungsschenkel 16a in Verbindung. Die Verbindung zwischen Verbindungsschenkel 16a und Befestigungsschenkel 14 wird über eine Leimverbindung analog zur Verbindung zwischen dem Verbindungsschenkel 10a und dem unteren Schenkel 12 gelöst. Die Verbindung zwischen dem Verbindungsschenkel 16a und der Rückenlehne 16 wird hier wieder über ein keilförmiges Verbindungselement 130 gelöst, welches mit den beiden Elementen verleimt wird.
[0069] Der Befestigungsschenkel 14 steht hier über einen Übergang 13 fest mit dem unteren Schenkel 12 in Verbindung. Das heisst, dass Befestigungsschenkel 14 und unterer Schenkel 12 einstückig ausgebildet sind.
[0070] Weiter sind hier Rückenlehne 16 und Sitzschenkel 10 mit einem Überzug 500 versehen, welcher anhand der Fig. 32 untenstehend erläutert wird.
[0071] In der Fig. 28 wird ein vierzehntes Ausführungsbeispiel einer Sitzkonsole 1 gezeigt. Der prinzipielle Aufbau der Sitzkonsole 1 ist sehr ähnlich zum Aufbau der Sitzkonsole 1 nach der Fig. 27 . Gleiche Teile sind hier wiederum mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0072] Die Sitzkonsole 1 umfasst hier einen unteren Schenkel 12 und einen sich dem unteren Schenkel 12 anschliessenden Befestigungsschenkel 14. Der untere Schenkel 12 ist hier über ein optionales Scharnier 30 mit dem Befestigungsschenkel 14 verbunden, so dass sich der untere Schenkel 12 zum Befestigungsschenkel verschwenken bzw. hochklappen lässt.
[0073] Weiter schliesst sich dem unteren Schenkel 12, hier am gegenüberliegenden Ende des Scharniers 30, ein Verbindungsschenkel 10a an, welcher dann mit dem Sitzschenkel 10 in Verbindung steht. Verbindungsschenkel 10a und unterer Schenkel 12 stehen über eine Leimverbindung miteinander in Verbindung, wodurch die beiden Elemente verleimt werden. Hierfür weist der untere Schenkel 12 eine angeschrägte Fläche 131 auf, welche als Kontaktfläche für die Verleimung dient und gleichzeitig dafür sorgt, dass der Verbindungsschenkel 10a winklig zum unteren Schenkel 12 verläuft. Zwischen dem Verbindungsschenkel 10a und dem Sitzschenkel 10 ist hier das im Querschnitt gesehen keilförmig ausgebildete Verbindungselement 130 angeordnet, welches sowohl mit dem Verbindungsschenkel 10a und dem Sitzschenkel 10 über eine Leimverbindung in Verbindung steht. Der Sitzschenkel 10 ist wiederum mit einem Sitzüberzug 500 versehen.
[0074] Die Rückenlehne 16 steht mit dem Befestigungsschenkel 14 in analoger Art und Weise wie der Sitzschenkel 10 mit dem unteren Schenkel 12 in Verbindung, weshalb auf die obige Beschreibung verwiesen wird.
[0075] Der Befestigungsschenkel 14, welcher mit der Rückenlehne 16 in Kontakt ist, steht hier über ein Konsolenelement 300 mit einer Wand 2 in Verbindung. Das Konsolenelement 300 wird dabei über eine Schraubverbindung 301 mit der Rückenlehne 16 und der Wand 2 verbunden. Mit der Wand 2 steht das Konsolenelement 300 dann ebenfalls über eine Schraubverbindung 302 und ein Verbindungsteil 303 in Kontakt. Das Konsolenelement 300 weist zwei Lagerungsabschnitte 304 auf, welche sich im Wesentlichen rechtwinklig von einem Aufnahmeabschnitt 305 erstrecken. Die Lagerungsabschnitte 304 sind dabei mit der Wand 2 in Kontakt und sorgen dafür, dass zwischen der Wand 2 und dem Aufnahmeabschnitt 305 ein Zwischenraum 306 vorhanden ist. Am Aufnahmeabschnitt 305 ist der Befestigungsschenkel 14 angeformt.
[0076] In der Fig. 29 wird eine perspektivische Ansicht der Sitzkonsole nach der Fig. 28 ohne Sitzschenkel 10 und Rückenlehne 16 gezeigt. In dieser Figur kann die Gestalt des keilförmigen Verbindungselementes 130 gut erkannt werden. Das keilförmige Verbindungselement 130 erstreckt sich bevorzugt, wie hier gezeigt, über die ganze Breite der Sitzkonsole 1. Hier ist der untere Schenkel 12 wiederum über ein Scharnier 30 mit dem Befestigungsschenkel 14 verbunden.
[0077] In der Fig. 30 wird eine weitere Ausführungsform einer Sitzkonsole gezeigt, welche wiederum in der Konfiguration nach der Fig. 28 einsetzbar ist. Im Unterschied zur Ausführungsform nach der Fig. 29 weist die Sitzkonsole 1 nach Fig. 30 kein Scharnier 30 auf. Weiter ist der Übergangsbereich zwischen unterem Schenkel 12 und Wandschenkel 14 mit einer Verjüngung ausgebildet.
[0078] In der Fig. 31 wird sodann eine schematische Detailansicht des unteren Schenkels 12, des Verbindungsschenkels 10a und des Verbindungselementes 130 gezeigt. Die entsprechenden Elemente nach der Fig. 31 entsprechen dabei den wesentlichen korrespondierenden Elementen in den Fig. 27 bis 28 .
[0079] In der Fig. 31 wird der untere Schenkel 12 und der Verbindungsschenkel 10a als Multiplex-Platten bereitgestellt. Der untere Schenkel 12 ist dabei dicker als der Verbindungsschenkel 10a. Bei den genannten Schenkeln handelt es sich also um Platten, welche aus einer Vielzahl von verschiedenen miteinander verleimten Lagen besteht. Die Multiplex-Platte kann auch als Furnier-Sperrholzplatte bezeichnet werden. Vorzugsweise ist die Multiplex-Platte aus Buchenholz gefertigt und weist eine Dicke von 10 mm für den unteren Schenkel 12 und eine Dicke von 4 mm für den Verbindungsschenkel 10a auf. Dünnere oder dickere Platten sind auch einsetzbar.
[0080] Der untere Schenkel 12 ist mit der angeschrägten Fläche 131 versehen, über welche der Verbindungsschenkel 10a mit dem unteren Schenkel 12 verleimt ist. Die Leimstellen 132 werden hier symbolisch durch Striche gezeigt. Die Leimstelle kann sich aber auch über die gesamte Kontaktfläche erstrecken.
[0081] Weiter wird hier wiederum das Verbindungselement 130 dargestellt. Das Verbindungselement 130 ist gegenüber der Leimstellen 132 bzw. der Verbindung zwischen unterem Schenkel 12 und Verbindungsschenkel 10a angeordnet. Das Verbindungselement 130 ist im Querschnitt keilförmig ausgebildet und steht über Leimstellen 132 mit dem Verbindungsschenkel 10a und dem hier nicht gezeigten Sitzschenkel 10 in Verbindung.
[0082] In der Fig. 32 wird ein Überzug 500 zur Verwendung auf einem der oben erläuterten Ausführungsformen gezeigt. Der Überzug 500 kann sowohl auf dem Sitzschenkel als auch auf der Rückenlehne 16 angeordnet werden.
[0083] Der Überzug 500 wird dabei über die Oberfläche 501 des Sitzschenkels 10 bzw. des Rückenelementes 16 gezogen. Von der Oberfläche 501 gesehen umfasst der Überzug eine Dämpfungsschicht 502, vorzugsweise aus einem Schaumstoff, und eine Überzugsschicht 503, vorzugsweise aus einem Baumwollstoff. Die Überzugsschicht 503 erstreckt sich dabei vollständig über die Dämpfungsschicht 502. An der Stirnseite 504 des Sitzschenkels 10 bzw. des Rückenelementes 16 verläuft die Überzugsschicht 503 um die Stirnseite 504 herum, und wird dann auf der Unterseite 505 am Sitzschenkel 10 bzw. am Rückenelement 16 mit einem Befestigungselement 506 befestigt.
[0084] Das Befestigungselement 506 weist vorzugsweise die Gestalt eines Klettverschlusses auf, wodurch eine reversible Verbindung geschaffen wird. Der Klettverschluss weist typischerweise zwei Streifen 507 und 508 auf, welche miteinander lösbar verbindbar sind. Einer dieser Streifen ist dabei an der Unterseite 505 angeordnet und der andere Streifen ist an der Überzugsschicht 503 befestigt. Besonders bevorzugt weist die Überzugsschicht 503 an beiden Seiten je einen Streifen 507 auf, so dass die Überzugsschicht 503 sowohl auf der einen Seite, wie auch auf der anderen Seite am Sitzschenkel 10 bzw. am Rückenelement 16 befestigbar ist.
[0085] Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass der Benutzer bei einer Verschmutzung entsprechend umgedreht werden kann.
[0086] In der Fig. 33 wird eine weitere mögliche Ausführungsform gezeigt. Die Sitzkonsole 1 nach den Fig. 27 bis 32 steht hier mit einem Untergestell 600 eines Bürostuhls in Verbindung. Es handelt sich im Wesentlichen um die Ausführungsform nach der Fig. 27 , wobei hier ein anderes Beingestell in der Gestalt eines Untergestells 600 vorgesehen ist. Das Untergestell 600 steht mit dem unteren Schenkel 12 entsprechend in Verbindung, beispielsweise über eine Schraubverbindung. Das Untergestell 600 umfasst dabei mehrere Rollen 601, die über ein Stützelement 602 mit einer in der Höhe verstellbaren Hydraulikeinheit 603 in Verbindung stehen. Die Hydraulikeinheit 603 ist dann mit dem unteren Schenkel 12 verbunden. Die Hydraulikeinheit 603 kann mit einem Hebel 604 durch den Benutzer betätigt werden.
Bezugszeichenliste
[0087] <tb>1<SEP>Sitzkonsole <tb>2<SEP>Wand <tb><SEP> <tb>10<SEP>Sitzschenkel <tb>10a<SEP>Verbindungsschenkel <tb>11<SEP>Feder/Übergang <tb>12<SEP>unterer Schenkel <tb>13<SEP>Übergang <tb>14<SEP>Wandschenkel, Befestigungsschenkel <tb>15<SEP>Feder <tb>16<SEP>Rückenlehne <tb>16a<SEP>Verbindungsschenkel <tb>17<SEP>hinterer Schenkel <tb>18<SEP>Übergang <tb>18 ́<SEP>Übergang <tb>19<SEP>oberer Schenkel <tb>20<SEP>Befestigungsstellen <tb><SEP> <tb>21<SEP>Befestigungsöffnungen <tb>22<SEP>Nut <tb>23<SEP>Öffnung <tb>24<SEP>Befestigungsstellen für Rückenelement <tb><SEP> <tb>30<SEP>Scharnier <tb><SEP> <tb>40<SEP>Sitzelement <tb>50<SEP>Rückenelement <tb>60<SEP>Vorderer Teil <tb><SEP> <tb>70<SEP>Bankelement <tb>71<SEP>Füsse <tb>72<SEP>Übergang <tb>73<SEP>Befestigungsebene <tb><SEP> <tb>80<SEP>Stuhlbeinelement <tb>81<SEP>vorderes Stuhlbein <tb>82<SEP>Übergang <tb>83<SEP>hinteres Stuhlbein <tb>88<SEP>rechteckige Öffnung <tb>89<SEP>rechteckige Öffnung <tb><SEP> <tb>90<SEP>Armlehne <tb>91<SEP>Armauflagebereich <tb>92<SEP>Übergang <tb>93<SEP>Verbindungsbereich <tb><SEP> <tb>100<SEP>Sitzelement <tb>101<SEP>Wandschenkel, Befestigungsschenkel <tb><SEP> <tb>110<SEP>Rückenelement <tb><SEP> <tb>120<SEP>Beingestell <tb>121<SEP>Armlehne <tb><SEP> <tb>130<SEP>Verbindungselement <tb>131<SEP>angeschrägte Fläche <tb>132<SEP>Leimstellen <tb><SEP> <tb>200<SEP>Boden <tb><SEP> <tb>300<SEP>Konsolenelement <tb>301<SEP>Schraubverbindung <tb>302<SEP>Schraubverbindung <tb>303<SEP>Verbindungselement <tb>304<SEP>Lagerungsabschnitt <tb>305<SEP>Aufnahmeabschnitt <tb><SEP> <tb>500<SEP>Überzug <tb>501<SEP>Oberfläche <tb>502<SEP>Dämpfungsschicht <tb>503<SEP>Überzugsschicht <tb>504<SEP>Stirnseite <tb>505<SEP>Unterseite <tb>506<SEP>Befestigungselement <tb>507<SEP>Streifen <tb>508<SEP>Streifen <tb><SEP> <tb>600<SEP>Untergestell <tb>601<SEP>Rollen <tb>602<SEP>Stützelement <tb>603<SEP>Hydraulikeinheit <tb>604<SEP>Hebel

Claims (15)

1. Sitzelement (1), umfassend einen Befestigungsschenkel (14, 101) und einen vom Befestigungsschenkel (14, 101) abstehenden unteren Schenkel (12), wobei das Sitzelement (1) an einem Träger (2, 70, 80, 120, 200) befestigbar, aufsetzbar oder einsetzbar ist und der untere Schenkel (12) an einem Ende (14 ́, 101 ́) des Befestigungsschenkels (14, 101) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem unteren Schenkel (12, 10a) ein Sitzschenkel (10) angeordnet ist.
2. Sitzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (12, 10a) mit dem Sitzschenkel (10) über eine stoffschlüssige Verbindung, insbesondere über eine Leimverbindung, in Verbindung steht bzw. verleimt ist.
3. Sitzelement nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzschenkel (10) mit dem unteren Schenkel (12) über einen Verbindungsschenkel (10a) in Verbindung steht, wobei der Sitzschenkel (10) mit dem Verbindungsschenkel (10a) über eine stoffschlüssige Verbindung, vorzugsweise über eine Leimverbindung, verbunden ist, und wobei der Verbindungsschenkel (10a) mit dem Sitzschenkel (10) über eine stoffschlüssige Verbindung, vorzugsweise über eine Leimverbindung, verbunden ist.
4. Sitzelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sitzschenkel (10) und dem Verbindungsschenkel (10a) ein Verbindungselement (130) mit einem keilförmigen Querschnitt angeordnet ist, wobei das Verbindungselement (130) über stoffschlüssige Verbindungen, vorzugsweise über Leimverbindungen, mit dem Sitzschenkel (10) und dem Verbindungsschenkel (10a) in Verbindung stehen.
5. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oberen Ende (14 ́ ́) des Befestigungsschenkels (14, 101) eine in Richtung der Sitzfläche (10) ausgerichtete Rückenlehne (16) angeordnet ist, die entweder direkt oder indirekt über einen Verbindungsschenkel (16a) an dem Befestigungsschenkel (14, 101) angeordnet ist.
6. Sitzelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (16) mit dem Befestigungsschenkel (14) über eine stoffschlüssige Verbindung, vorzugsweise über eine Leimverbindung, verbunden ist.
7. Sitzelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (16) mit dem Verbindungsschenkel (16a) über eine stoffschlüssige Verbindung, vorzugsweise über eine Leimverbindung, verbunden ist, und wobei der Verbindungsschenkel (16a) mit dem Befestigungsschenkel (14) über eine stoffschlüssige Verbindung, vorzugsweise über eine Leimverbindung, verbunden ist.
8. Sitzelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Rückenlehne (16) und dem Verbindungsschenkel (16a) ein Verbindungselement (130) mit einem keilförmigen Querschnitt angeordnet ist, wobei das Verbindungselement (130) über stoffschlüssige Verbindungen, vorzugsweise über Leimverbindungen, mit der Rückenlehne (16) und dem Verbindungsschenkel (16a) in Verbindung stehen.
9. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (13) vom Befestigungsschenkel (14, 101) zum unteren Schenkel (12) federnd ausgestaltet ist, und/oder dass der Übergang (11) vom unteren Schenkel (12) zum Sitzschenkel (10) federnd ausgestaltet ist und/oder dass der Übergang (12 ́ ́ ́) vom unteren Verbindungsschenkel (10a) zum Sitzschenkel (10) federnd ausgestaltet ist.
10. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang (15) von der Rückenlehne (16) zum Befestigungsschenkel (14, 101) federnd ausgestaltet ist und/oder dass der Übergang (14 ́ ́ ́) vom oberen Verbindungsschenkel (16a) zur Rückenlehne (16) federnd ausgestaltet ist.
11. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Schenkel (12) ein Scharnier (30) angeordnet ist, um den Sitzschenkel (10) mittels einer Klappbewegung aus einer Sitzposition in eine andere Position verschwenken zu können.
12. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Sitzschenkel (10) eine Sitzfläche (40) und/oder dass auf dem Sitzschenkel ein Überzugselement (500) angeordnet ist.
13. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückenlehne ein Rückenelement (50) und/oder dass auf dem Rückelement ein Überzugselement (500) angeordnet ist.
14. Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (1) mit wenigstens einer Armlehne (90) ausgestattet ist, die an dem unteren Schenkel (12) befestigt ist.
15. Anordnung umfassend einen Träger und ein Sitzelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem Bankbock (70) oder zwei Stuhlbeinkonsolen (80) oder einer Wand (2) besteht.
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