Stellvorrichtung für den Schneidapparat von Mähmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stell vorrichtung für den Schneidapparat von
Mähmaschinen, bei welcher das Anheben des
Schneidapparates sowohl mittelst eines Hand hebels, als mittelst eines Fusshebels und das
Hochschwenken des Schneidapparates nur mittelst des Handhebels nach erfolgtem An heben durch den Fusshebel erfolgen kann.
Die
Erfindung besteht darin, dass der um einen Zapfen drehbare zweiarmige Winkelhebel, an welchem der Schneidapparat mittelst einer Kette aufgehängt ist, und welcher von dem Fusshebel um den zum Anheben des Schneiclapparates erforderlichen Winkel geschwenkt werden kann, mit dem um einen Zapfen drehbaren Handhebel durch ein Kurbelvier- eck verbunden ist, dessen feste Seite durch die die beiden Drehzapfen verbindenden Ge- stellteile gebildet wird, wahrend die beiden der festen Seite benachbarten Seiten des Kurbelviereeks durch den einen Arm des Win kelhebels und durch einen kürzeren, mit dem Handhebel verbundenen Arm gebildet werden, und die der festen Seite gegenüberliegende Seite des Kurbelvierecks aus zwei
Hebeln besteht,
die einen über die Totpunkt lage hinaus bis zu einem Anschlag entweder nach oben oder nach unten durchgedrückten
Arm bilden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Maschine in Arbeitsstellung ;
Fig. 2 ist der zugehörige Grundriss ;
Fig. 3 ist eine der Fig. 1 entsprechende Rückansicht der Machine ;
Fig. 4 ist die gleiche Riiekansicht bei an gehobenem Schneidapparat ;
Fig. 5 ist die gleiche Riiekansicht bei hochgeklapptem Schneidapparat ;
Fig. 6 ist eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht der Ein-und Ausrückvorrich- tung für den Messerantrieb in ausgerückter Stellung ;
In den Fig. 7 bis 10 ist das Eebelverk der Stellvorrichtung in grösserem Ma#stabe dargestellt ;
In Fig. 7 sind Handhebel und Fusshebel in gehobener Stellung gezeichnet ;
In Fig. 8 ist der FuBhebel gesenkt, der Handhebel noch in aufrechter Stellung ;
Fig. 9 ist der zu Fig. 8 gehörige Grund- riss ;
In Fig. 10 ist sowohl der Fusshebel, als der Handhebel gesenkt.
Die Mähmaschine selbst, an der die neue Stellvorrichtung angebracht ist, kann beliebige Bauart haben. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in dem Maschinenrahmen 11 die Antriebsachse 12 gelagert, auf deren äussern Enden die um Antrieb dienenden Räder 13 befestigt sind. Auf der Antriebsachse 12 ist ferner ein groBes Stirn- rad 14 befestigt, welches in ein kleines Stirnrad 15 eingreift. Letzteres ist mit einem grossen Kegelrad 16 fest verbunden, das mit einem kleinen Kegelrad 17 kämmt. Das Kegelrad 17 sitzt lose auf der Welle 18 und kann mit ihr durch eine Kupplungsklaue 19 gekuppelt werden, die auf der Welle 18 verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist.
Die Kupplung des Kegelrades 17 mit der Welle 18 durch Versehieben der Kupplungs- klaue 19 erfolgt entweder (Fig. 1, 2,3 und 6) durch einen mit zwei Fusstritten 90 und 91 versehenen kleinen dreiarmigen Hebel 22, dessen dritter Arm durch einen Zwischen- hebel 23 mit einem Hebel 24 gelenkig ver bunden ist. Das gemeinsame Gelenk der Hebel 23 und 24 ist durch eine Stange 25 mit einer in die Kupplungsklaue 19 eingreifenden Gabel 26 verbunden.
Durch Treten auf den FuBtritt 21 (Fig. 6) wird die Iiupp- lung ausgeriickt, durch Treten auf den Fusstritt 20 wird die Kupplung wieder einge bey Bei der in Fig. 6 gezeichneten Stellung sind der dritte Arm des dreiarmigen Hebels 22 und der Hebel 23 nach #ber- schreitung der Totpunktlage bis zu einem nicht gezeichneten Anschlag nach innen durchgedr#ckt. Infolgedessen kann die Ein- rückung der Kupplung nicht durch irgend- welche auf den Hebel 24 wirkende Kräfte, sondern nur durch Treten auf den Fusstritt 20 erfolgen.
Die Ausrüekung der Kupplung kann aber auch selbsttätig durch den zur r Stellvorrichtung gehörenden, später zu beschrei- benden Handhebel 61 erfolgen. Zu diesem Zwecke ist der Hebel 2 auf dem linken Ende einer wagrechten Welle 27 befestigt, auf deren rechtem Ende ein kleiner Hebel 28 befestigt ist, der in der später zu beschreibenden Weise vom Handhebel 61 gesteuert wird.
Auf dem vordern Ende der Welle 18 sitzt eine einen Kurbelzapfen 82 tragende Scheibe 29. Am Kurbelzapfen 82 ist die Pleuelstange 30 angelenkt, durch welche das im Messerbalken 32 verschiebbar gelagerte Messer 31 seine hin-und hergehende Bewegung erhält.
Der Messerbalken 32 ist mit dem Zapfen 33 in dem Schuh 34 drehbar gelagert. Der Schuh 34 ist in bekannter Weise am Maschinen- rahmen hebbar und senkbar befestigt, und zwar mittelst der um den Zapfen 35 drehbaren Schwenkstange 36 und der um den Zapfen 37 drehbaren sogenannten Schlepp stange 3S, welehe Stangen mit den zwischen ihren Drehpunkten liegenden Gestellteilen einen dreieckigen Rahmen bilden. Das Anheben und das Hochschwenken des Messerbalkens 32 erfolgen in der aus den Fig. 3,4 und 5 ersichtlichen Weise. Am Schuh 34 ist ein zweiarmiger Hebel 39 um einen Zapfen 40 drehbar gelagert. Der linke Arm des Hebels 39 ist an einer hette-11 aufgehängts deren unteres Ende in eines der'Locher 42 des Hebels 39 eingehängt werden kann.
Der rechte Arm des Hebels 39 ist als Zahnsektor 43 ausgebildet, der mit einem mit dem Mes serbalken 32 fest verbundenen Zahnsektor 44 in Eingriff steht. Das Verhältnis der wirksamen Hebelarmlängen und der Gewichte ist so gewählt, daB beim Hochziehen der Kette 41 das durch den Zahnsektor 43 auf den Messerbalken 39 übertragene Drehmoment gleiche Grosse hat wie das entgegen- gesetzt gerichtete Drehmoment welches auf den um den Zapfen 33 drehbaren Messerbalken durch sein Eigengewicht ausgeübt wird. Infolgedessen wird beim Anziehen der Kette 41 der in der Arbeitsstelung (Fig. 3) befindliche Messerbalken zun#chst ohne Schwenkung bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung gehoben.
In dieser Stellung stösst die Stange 36 an einen Anschlag 45. Wird nun die Kette 41 noch weiter hochgezogens so kann der den Zapfen 33 tragende Schuh 3 nicht weiter angehoben werden, und es erfolgt durch den Eingriff der beiden Zahnsektoren 43 und 44 nunmehr ein Hochschwenken des Messerbalkens 32 (Fig. 5) bis in die in Fig. 5 gezeichnete Lage.
Am Maschinenrahmen 11 ist mittelst der Schrauben 46 (Fig. 9) ein Lagerbock 47 befestigt. in dessen sektorförmiger Seitenwand 48 die Zapfen zur Lagerung der verschiede- nen zur Stellvorrichtung gehörigen Hebel befestigt sind. Auf dem Zapfen 49 ist der Winkelhebel 50a, 50b gelagert, an dessen Arm 50a der die Hubkette 41 tragende Zwischenhebel 51 angelenkt ist. Der Arm 50a trägt eine Knagge 52, die an eine im Zwi sehenhebel 51 gelagerte Anschlagschraube 53 anschlagen kann. Bei der in Fig. 7 gezeich- neten Stellung des Armes 50a steht die Knagge 52 noch nicht in Berührung mit der
Schraube 53. Daher kann sich der Zwischenhebel 51 in die Richtung der Zugkette 41 einstellen.
Wird aber der Arm 50a ge schwenkt bis in die in Fig. 8 gezeichnete
Stellung, dann stösst die Knagge 52 auf die Ansehlagschraube 53 und bildet bei der wei teren Schwenkung zusammen mit dem Zwi sehenhebel 51 einen längeren HebelaTm, mit telst dessen die Kette 41 hochgezogen wird.
Mittelst der Schrawlbe 53 kann genau einge stellt werden, von welcher Stellung des Ar mes 50a aus diese Verlängerung seines He belarmes erfolgt. Auf dem Zapfen 49 ist aueh noch der Fusshebel 54 drehbar gelagert, der bei der in Fig. 7 gezeichneten Stellung mit einer Knagge 55 an eine im Arm 50b ge lagerte Stellschraube 56 anschlägt. Es kann daher durch Treten auf den Fusshebel 54 der
Hebel 50a, 50b bis in die. in Fig. 8 gezeich nete Stellung geschwenkt und dadurch der
Messerbalken 32 aus der in Fig. 3 gczeich- neten bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stel lung angehoben werden.
Auf dem Zapfen 49 ist schliesslich noch ein Sperrhaken 57 ge lagert, der durch eine Feder 58 bis zu einem Anschlag 59 geschwenkt werden, kann. Wird der Hebel 50a, 50b aus der Stellung der Fig. 7 bis in die Stellung der Fig. 8 gesehwenkt und dadurch der den Messerbalken 32 tragende Schuh 34 bis in die Stellung der Fig. 4 angehoben, so driiekt die Schleppstange 38 bei ihrer Anhebung den Sperrhaken 57 beiseite, bis er die Schleppstange 38 unterfangen kann' (Fig. 8). Das Senken des Schuhes 34 kann nun erst erfolgen, nachdem die Sperrung der Schleppstange 38 durch den Sperrhaken 57 gelöst ist.
Ein wei- teres Schwenken des Hebels 50a, 50b über die in Fig. 8 gezeichnete Stellung hinaus bis in die in Fig. 10 gezeichnete Stellung kann mittelst des FuBhebels 54 nicht bewirkt werden, da der FuBhebel 54 a. uf den Maschinen- rahmen 11 aufschlägt. Dagegen wird durch den Fusshebel 54 nicht verhindert, daB der Hebel 50a, 50b bis in die in Fig. 10 gezeich- nete Stellmg gesehwenkt werden kann. Auf dem im Lagerbock 47 befestigten Zapfen 60 ist in der Handhebel 61 drehbar gelagert, der am Sektor 48 geführt und mittelst einer in Rasten G2 eingreifenden, nicht gezeichneten Klinke in versehiedenen Winkellagen feststellbar ist.
Die Drehung des Handhebels nach rechts über die in Fig. 7 gezeichnete Stellung hinaus ist durch den Anschlag 63 verhindert. Der Handhebel 61 trägt einen kurzen Arm 64, an dem ein Hebel 65 angelenkt ist, der durch einen Zwischenhebel 66 mit dem Arm 50b gelenkig verbunden ist. Der Hebel 65 und der Zwischenhebel 66 bilden einen Arm, der aus seiner gestreckten Stellung sowohl nach oben bis zu der in Fig. 7 gezeichneten Stel lung, in welcher der Hebel 65 an einen Anschlag 67 des Hebels 66 anschlägt, als nach unten zu der in Fig. 8 und 10 gezeichneten Stellung durchgedrückt werden kann, in welcher eine Verlängerung 68 des Hebels 65 an denselben Anschlag 67 anschlägt.
Aus dem Gesagten geht hervor, dass der Winkelhebel und der Handhebel durch ein Eurbel- viereck miteinander verbunden sind, dessen feste Seite durch die die beiden Drehzapfen verbindenden Gestellteile gebildet wird, wäh- rend die beiden der festen Seite benachbarten Seiten des Eurbelvierecks durch den einen Arm des Winkelhebels und durch einen kürzeren, mit dem Handhebel verbundenen Arm gebildet werden, und die der festen Seite gegenüberliegende Seite des Kurbel- vierecks aus zwei Hebeln besteht, die einen über die Totpunktlage hinaus bis zu einem Anschlag entweder nach oben oder nach unten durchgedrückten Arm bilden.
Nehmen der FuBhebel 54 und der Handhebel 61 die in Fig. 1 und 7 gezeichnete Stellung ein, so kann das Anheben des Schneidapparates aus der in Fig. 3 gezeichneten bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung auch statt durch Nie derdrücken des FuBhebels (wie oben beschrieben), auch durch Senken des Handhebels 61 erfolgen. Dabei bleiben die Hebel 65 und 66 in ihrer nach oben durchgedr#ck- ten Stellung, w#hrend der Fusshebel 54 durch sein Eigengewicht bis in seine tiefste Stellung heruntersinkt. Diese Art des Anhebens des Messerbalkens ist in der Zeichnung nicht dargestellt und wird auch in der Regel nicht ausgeführt.
Vielmehr erfolgt in der Regel das Anheben des Messerbalkens durch Niederdrücken des Fusshebels 54 wie oben be sehrieben. Hierbei kommen allmählieh die Hebel 65 und 66 in die gestreckte Lage und werden, sobald auf den FuBhebel 54 kein Druck mehr ausgeübt wird, durch ihr Eigengewicht (eventuell auch durch eine Feder) in die in Fig. 8 gezeichnete Stellung nach unten durchgedrückt. Wird nunmehr der Handhebel 61 bis in die in Fig. 1. 0 gezeichnete Lage gesenkt, dann wird durch den kurzen Arm 64 mittelst der in ihrer durchgedrüekten Lage einen starren Arm bildenden Hebel 65 und 66 der Arm 50b um einen seiner gro Beren Länge entsprechend kleineren Winkel geschwenkt und dadurch der Messerbalken 32 bis in die in Fig. 5 gezeichnete Lage hochgeschwenkt.
In dem Augenblick, in welchem das Aufrichten des Messerbalkens be ginnt, wird der Messerantrieb selbsttätig ausgerüekt und in ausgerüekter Lage gesperrt gehalten, so da# auch ein Wiederein- rücken mit dem Fuss nicht erfolgen kann.
Dies geschieht in folgender Weise : Am Handhebel 61 ist eine exzentrische Fläche 69 an Debracht. Bei Beginn der Senkung des Handhebels 61 wird durch die exzentrische Fl#che 69 eine an einem Hebel 70 sitzende Rolle 71 und der Hebel 70 selbst nach rechts geschwenkt und dadurch eine am Hebel 70 angelenkte wagrechte Stange 72 nach rechts verschoben. Am linken Ende der Stange 72 ist ein den Hebel 98 U-f#rmig umgreifender Bügel 73 verstellbar befestigt. Ein im Hebel 28 befestigter und nach beiden Seiten vortretender Stift 74 greift beiderseits in Schlitze 75 des Bügels 73.
Die Stange 72 ruht mit ihrer untern Kante auf einem Sperrzahn 76, der an dem später zu besehreibenden Auslöse- hebel 77 befestigt ist, und hat selbst an ihrer untern Kante eine Sperrzahnlücke 78. Bei der in Fig. 8 gezeichneten Stellung des Hebels 28, welche mit der in Fig. 1 übereinstimmt, ist (wie aus Fig. 1 hervorgeht) das Triebwerk eingerüekt. Der Stift 74 liegt an der linken Kante des Schlitzes 75, hat also nach rechts einen Spielraum gleich der Lange des Schlitzes.
Infolgedessen kann, solange der Handhebel 61 seine senkrechte Stellung (Fig. 1 und 8) einnimmt, durch Treten auf den Fusstritt 21 der Messerantrieb ausgerückt werden. Die Ausrückung des Messerantrie- bes erfolgt aber selbsttätig, sobald der Handhebel 61 nur um ein Weniges aus der in Fig. 8 gezeichneten senkrechten Lage nach links verschwenkt wird. Es wird dann die Stange 72 nach rechts verschoben und dadurch auch der Hebel 98 bis in die in Fig. 6 und 10 gezeichnete Lage verschwenkt, bei welcher der Messerantrieb ausgerückt ist.
Bei der Verschiebung der Stange 72 nach rechts tritt der Sperrzahn 76 in die Zahn- lüeke 78 und hält dadurch die Stange 72 in ihrer rechten Stellung gesperrt. Infolgedes- sen kann die Einr#ckung des Messerantriebes auch nicht mittelst des Fusstrittes 20 erfolgen. Das Herabschwenken des aufgerichte- ten Messerbalkens 33 bis in die in Fig. 4 ge zeichnete Lage kann nur dadurch erfolgen, da# der Handhebel 61 wieder bis in die in Fig. 8 gezeichnete Lage hochgehoben wird.
Ist der Handhebel aufgerichtet, dann bleibt doeli noch die Stange 72 in ihrer rechten StesìuIlg gesperrt ; ferner wird die Schlepps Lange 38 in ihrer angehobenen Stellung durch den Sperrhaken 57 gesperrt gehalten. Durch Treten auf den linken Arm des um den Zapfen 79 drehbaren Auslösehebels 77 werden beide Sperrungen gelöst.
Der Sperrzahn 76 tritt aus dem Einschnitt 78, so daB die Stange 72 wieder nach links verschoben wird und das Einrücken des Mes serantriebis durch Niedertreten des Ful3trit- tes > 90 gestattet. Gleichzeitig wird die Sperr- klinke 57 dadurch ausgerückt, dass der rechte Arm des Hebels 77 beim Hochgehen gegen eine keilförmige Fläche des Sperrhakens 57 anschlägt.
Auch nach Freigabe der Schleppstange 38 würde der an der Kette 41 aufge- hängte Schneidapparat noch nicht aus der angehobenen Stellung der Fig. 4 in die Ar beitsstellung der Fig. 3 herabgesenkt werden können, da der unter dem Einfluss der Be lastung der Kette 41 stehende Hebelarm 50b die auf ihn wirksame Kraft durch die in ihrer nach unten durchgedrückten Lage einen starren Arm bildenden Hebel 66 und 65 auf den Arm 64 des Handhebels 61 und durch diesen auf den festen Ansehlag 63 überträgt. Die Hebel 65 und 66 müssen daher erst über ihre Totlage hinweg nach oben durchgedr#ckt werden.
Dies geschieht gleichfalls durch Niedertreten des linken Armes des Hebels 77.
Der Hebel 65 ist über seinen linken Gelenk- punkt hinaus verlängert. Dieser Verlänge- rungsarm 80 wird von einem Stift 81 erfasst. Dadurch wird der Hebel 65 geschwenkt und der Schneidapparat kann heruntergelassen werden. Ein zu schnelles Herabfallen des Schneidapparates wird dadurch verhindert, da# der Fusshebel 54 durch einen Fuss festgehalten wird und ihm nur eine langsame Aufwärtsbewegung gestattet wird.
Adjusting device for the cutting device of mowing machines.
The invention relates to an actuating device for the cutting apparatus of
Mowers in which the lifting of the
Cutting device both by means of a hand lever and by means of a foot lever and that
The cutting device can only be swiveled up by means of the hand lever after lifting with the foot lever.
The
The invention consists in that the two-armed angle lever, which can be rotated around a pin, on which the cutting device is suspended by means of a chain, and which can be pivoted by the foot lever through the angle required to lift the cutting device, with the hand lever which can be rotated around a pin by means of a four-crank - corner is connected, the fixed side of which is formed by the frame parts connecting the two pivot pins, while the two sides of the crank quadrant adjacent to the fixed side are formed by one arm of the angle lever and by a shorter arm connected to the hand lever, and the side of the square crank made of two opposite the fixed side
Leverage,
the one above the dead center position either pushed up or down to a stop
Form arm.
The invention is shown in the drawing in an exemplary embodiment.
Fig. 1 is a side view of the machine in the working position;
Fig. 2 is the associated plan;
Figure 3 is a rear view of the machine corresponding to Figure 1;
Figure 4 is the same rear view with the cutter raised;
Fig. 5 is the same rear view with the cutting apparatus raised;
FIG. 6 is a side view corresponding to FIG. 1 of the engagement and disengagement device for the knife drive in the disengaged position;
In FIGS. 7 to 10 the Eebelverk of the adjusting device is shown on a larger scale;
In Fig. 7 hand lever and foot lever are drawn in the raised position;
In Fig. 8 the foot lever is lowered, the hand lever is still in the upright position;
FIG. 9 is the plan corresponding to FIG. 8;
In Fig. 10 both the foot lever and the hand lever are lowered.
The mower itself to which the new adjusting device is attached can be of any type. In the illustrated embodiment, the drive axle 12 is mounted in the machine frame 11, on the outer ends of which the wheels 13 used for drive are fastened. A large spur gear 14, which engages in a small spur gear 15, is also attached to the drive axle 12. The latter is firmly connected to a large bevel gear 16 which meshes with a small bevel gear 17. The bevel gear 17 sits loosely on the shaft 18 and can be coupled to it by a coupling claw 19 which is slidably but not rotatably mounted on the shaft 18.
The coupling of the bevel gear 17 to the shaft 18 by shifting the coupling claw 19 takes place either (Fig. 1, 2, 3 and 6) by a small three-armed lever 22 provided with two foot steps 90 and 91, the third arm of which is connected by an intermediate Lever 23 is hingedly connected to a lever 24. The joint joint of levers 23 and 24 is connected by a rod 25 to a fork 26 engaging in coupling claw 19.
The clutch is disengaged by stepping on the step 21 (FIG. 6), the clutch is engaged again by stepping on the step 20. In the position shown in FIG. 6, the third arm of the three-armed lever 22 and the lever 23 are after the dead center position has been exceeded, it is pushed inward up to a stop (not shown). As a result, the clutch cannot be engaged by any forces acting on the lever 24, but only by stepping on the footstep 20.
The clutch can also be disengaged automatically by means of the hand lever 61 which is part of the adjusting device and will be described later. For this purpose, the lever 2 is fastened on the left end of a horizontal shaft 27, on the right end of which a small lever 28 is fastened, which is controlled by the hand lever 61 in the manner to be described later.
On the front end of the shaft 18 there is a disk 29 carrying a crank pin 82. The connecting rod 30 is articulated on the crank pin 82, through which the knife 31, which is slidably mounted in the cutter bar 32, receives its reciprocating movement.
The cutter bar 32 is rotatably mounted with the pin 33 in the shoe 34. The shoe 34 can be raised and lowered in a known manner on the machine frame, namely by means of the pivot rod 36 rotatable about the pin 35 and the so-called tow rod 3S rotatable about the pin 37, which rods with the frame parts located between their pivot points have a triangular shape Form a framework. The cutter bar 32 is raised and swiveled up in the manner shown in FIGS. 3, 4 and 5. A two-armed lever 39 is mounted on the shoe 34 so as to be rotatable about a pin 40. The left arm of the lever 39 is suspended from a hette-11, the lower end of which can be hooked into one of the holes 42 of the lever 39.
The right arm of the lever 39 is designed as a toothed sector 43 which is in engagement with a toothed sector 44 firmly connected to the Mes serbalken 32. The ratio of the effective lever arm lengths and the weights is selected so that when the chain 41 is pulled up, the torque transmitted by the toothed sector 43 to the cutter bar 39 has the same magnitude as the oppositely directed torque which passes through the cutter bar rotatable about the pin 33 Dead weight is exercised. As a result, when the chain 41 is tightened, the cutter bar located in the working position (FIG. 3) is initially raised without pivoting into the position shown in FIG. 4.
In this position, the rod 36 hits a stop 45. If the chain 41 is now pulled up even further, the shoe 3 carrying the pin 33 cannot be raised any further, and the engagement of the two toothed sectors 43 and 44 now causes the Cutter bar 32 (FIG. 5) up to the position shown in FIG. 5.
A bearing block 47 is attached to the machine frame 11 by means of the screws 46 (FIG. 9). in the sector-shaped side wall 48 of which the pins for mounting the various levers belonging to the actuating device are fastened. The angle lever 50a, 50b is mounted on the pin 49, to the arm 50a of which the intermediate lever 51 carrying the lifting chain 41 is articulated. The arm 50a carries a lug 52 which can strike a stop screw 53 mounted in the intermediate lever 51. In the position of the arm 50a shown in FIG. 7, the catch 52 is not yet in contact with the arm 50a
Screw 53. The intermediate lever 51 can therefore adjust itself in the direction of the pull chain 41.
But if the arm 50a pivots ge up to the one shown in FIG
Position, then the lug 52 comes up against the stop screw 53 and forms, in the case of the further pivoting, together with the intermediate lever 51, a longer lever with which the chain 41 is pulled up.
By means of the Schrawlbe 53 can be set exactly from which position of the arm 50a this extension of his lever arm takes place. On the pin 49 the foot lever 54 is also rotatably mounted, which in the position shown in FIG. 7 strikes with a lug 55 on a set screw 56 mounted in the arm 50b. It can therefore by stepping on the foot lever 54 of the
Lever 50a, 50b to the. swiveled in Fig. 8 designated position and thereby the
The cutter bar 32 can be raised from the position shown in FIG. 3 to the position shown in FIG.
On the pin 49 finally a locking hook 57 is ge superimposed, which can be pivoted by a spring 58 up to a stop 59 can. If the lever 50a, 50b is pivoted from the position in FIG. 7 to the position in FIG. 8 and the shoe 34 carrying the cutter bar 32 is raised to the position in FIG. 4, the tow bar 38 dries when it is raised Lock hook 57 aside until he can catch the tow bar 38 '(Fig. 8). The lowering of the shoe 34 can only take place after the locking of the tow bar 38 by the locking hook 57 has been released.
A further pivoting of the lever 50a, 50b beyond the position shown in FIG. 8 to the position shown in FIG. 10 cannot be effected by means of the foot lever 54, since the foot lever 54a. hits the machine frame 11. In contrast, the foot lever 54 does not prevent the lever 50a, 50b from being pivoted into the setting shown in FIG. The hand lever 61 is rotatably mounted on the pin 60 fastened in the bearing block 47, which lever is guided on the sector 48 and can be locked in various angular positions by means of a pawl, not shown, engaging in notches G2.
The rotation of the hand lever to the right beyond the position shown in FIG. 7 is prevented by the stop 63. The hand lever 61 carries a short arm 64 to which a lever 65 is articulated, which is articulated to the arm 50b by an intermediate lever 66. The lever 65 and the intermediate lever 66 form an arm which from its extended position both upwards to the Stel shown in FIG. 7, in which the lever 65 strikes a stop 67 of the lever 66, as down to the in 8 and 10 shown position can be pushed through, in which an extension 68 of the lever 65 strikes the same stop 67.
From what has been said, it can be seen that the angle lever and the hand lever are connected to one another by a euro quadrilateral, the fixed side of which is formed by the frame parts connecting the two pivot pins, while the two sides of the euro quadrilateral adjacent to the fixed side are formed by one arm of the angle lever and are formed by a shorter arm connected to the hand lever, and the side of the crank square opposite the fixed side consists of two levers that form an arm that is pushed through the dead center position either up or down to a stop .
If the foot lever 54 and the hand lever 61 assume the position shown in FIGS. 1 and 7, the cutting apparatus can be raised from the position shown in FIG. 3 to the position shown in FIG. 4 instead of by pressing down the foot lever (such as described above), also by lowering the hand lever 61. The levers 65 and 66 remain in their upwardly depressed position, while the foot lever 54 sinks down to its lowest position due to its own weight. This type of lifting of the cutter bar is not shown in the drawing and is usually not carried out.
Rather, the knife bar is usually raised by pressing down the foot lever 54, as described above. The levers 65 and 66 gradually come into the extended position and, as soon as no more pressure is exerted on the foot lever 54, their own weight (possibly also by a spring) is pressed down into the position shown in FIG. If the hand lever 61 is now lowered into the position shown in FIG. 10, the arm 50b is reduced by one of its greater length by means of the short arm 64 by means of the levers 65 and 66 which form a rigid arm in their pushed-through position Pivoted angle and thereby the cutter bar 32 pivoted up into the position shown in FIG.
At the moment the cutter bar starts to be erected, the cutter drive is automatically disengaged and locked in the disengaged position so that it cannot be re-engaged with the foot.
This is done in the following way: An eccentric surface 69 is attached to the hand lever 61. When the lowering of the hand lever 61 begins, a roller 71 seated on a lever 70 and the lever 70 itself are pivoted to the right by the eccentric surface 69 and a horizontal rod 72 linked to the lever 70 is thereby shifted to the right. At the left end of the rod 72, a bracket 73 which encompasses the lever 98 in a U-shape is adjustably attached. A pin 74 fastened in lever 28 and protruding on both sides engages in slots 75 of bracket 73 on both sides.
The lower edge of the rod 72 rests on a ratchet tooth 76, which is attached to the release lever 77 to be described later, and even has a ratchet tooth gap 78 on its lower edge. In the position of the lever 28 shown in FIG corresponds to that in Fig. 1, is (as shown in Fig. 1) the engine is running. The pin 74 is on the left edge of the slot 75, so it has a margin to the right equal to the length of the slot.
As a result, as long as the hand lever 61 is in its vertical position (FIGS. 1 and 8), the knife drive can be disengaged by stepping on the footstep 21. The knife drive is disengaged automatically as soon as the hand lever 61 is pivoted only a little to the left from the vertical position shown in FIG. The rod 72 is then displaced to the right and, as a result, the lever 98 is also pivoted into the position shown in FIGS. 6 and 10, in which the knife drive is disengaged.
When the rod 72 is displaced to the right, the locking tooth 76 enters the tooth gap 78 and thereby holds the rod 72 locked in its right-hand position. As a result, the knife drive cannot be engaged by means of the footstep 20 either. The upright knife bar 33 can only be swiveled down into the position shown in FIG. 4 because the hand lever 61 is raised again to the position shown in FIG.
If the hand lever is raised, the rod 72 still remains locked in its right-hand stem; Furthermore, the Schlepps Lange 38 is held locked in its raised position by the locking hook 57. By stepping on the left arm of the release lever 77 rotatable about the pin 79, both locks are released.
The ratchet tooth 76 emerges from the incision 78, so that the rod 72 is shifted to the left again and the engagement of the knife drive by stepping down on the footstep allows> 90. At the same time, the pawl 57 is disengaged in that the right arm of the lever 77 hits a wedge-shaped surface of the pawl 57 when it goes up.
Even after releasing the tow bar 38, the cutting device suspended from the chain 41 would not yet be able to be lowered from the raised position in FIG. 4 to the working position in FIG. 3, since the cutting apparatus is under the influence of the load on the chain 41 Lever arm 50b transmits the force acting on it through the levers 66 and 65, which form a rigid arm in their downwardly depressed position, to arm 64 of hand lever 61 and through this to fixed stop 63. The levers 65 and 66 must therefore first be pushed upwards beyond their dead position.
This is also done by stepping down the left arm of the lever 77.
The lever 65 is extended beyond its left pivot point. This extension arm 80 is grasped by a pin 81. As a result, the lever 65 is pivoted and the cutter can be lowered. The cutting apparatus is prevented from falling down too quickly because the foot lever 54 is held by a foot and is only allowed to move slowly upwards.