DD110363B1 - Einrichtung zur Belichtungseinstellung photographischer Kameras - Google Patents

Einrichtung zur Belichtungseinstellung photographischer Kameras

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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Belichtungseinstellung photographischer Kameras, bei welcher elektronische Verstärker Anwendung finden.
Da das von einem Photoempfänger abgegebene Nutzsignal in der Regel nicht ausreicht, um zur Belichtungseinstellung erforderliche Einstellvorgänge unmittelbar zu bewirken, ist es bekannt, das Nutzsignal einem transistorisierten Differenzverstärker zuzuführen, an dessen Ausgang ein weiterer Verstärker und an dessen Emitterelektroden ein aus einem festen Spannungsteiler angesteuerter Stabilisierungstransistor geschaltet ist.
Mit diesen Einrichtungen ist es möglich, die Belichtungseinstellung gegen Temperaturschwankungen weitgehend zu sichern. Eine Verminderung der Batteriespannung verfälscht die Belichtungseinstellung jedoch noch.
Zweck der Erfindung ist die Erhöhung der Einstellgenauigkeit-.
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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur Belichtungseinstellung photographischer Kameras, deren Arbeitspunkt gegen Spannungs— und Temperaturänderungen stabilisiert ist und welche einen Differenzverstärker aufweist, in dessen gemeinsamen Emitterkreis ein Transistor geschaltet und dessen einem Ausgang ein Gleichspannungsverstärker nachgeordnet ist.
Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben dadurch gelöst, daß der Differenzverstärker Bestandteil eines an sich bekannten opto—elektrischen Regelkreises ist und daß der andere Ausgang des als Pestkörperschaltkreis ausgebildeten Differenzverstärkers mit einem Regelverstärker hoher, nahe der Selbsterregung liegender Kreisverstärkung beschaltet ist, welcher auf den Emitterkreistransistor rückgekoppelt ist.
i[P. 13/0^77
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Die Erfindung wird nachstehend anhand eines dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert:
Parallel zu einer mittels eines Schalters 1 einschaltbaren Spannungsquelle 2 sind zwei Spannungsteiler 3,4 geschaltet, die der Simulierung der eingestellten Blende bzw. der Filmempfindlichkeit dienen. Sie sind über einen der Objekthelligkeit ausgesetzten Photoempfänger 5 sowie einen weiteren Photoempfänger б mit den Eingängen eines aus Transistoren 7, 8 bestehenden Differenzverstärkers verbunden, dessen Ausgänge 9,10 an einen Leistungsverstärker 11 zur Speisung eines Leuchtelementes 12 bzw. über ein Potentiometer 13 an einen aus Transistoren 14,15 sowie einen Arbeitswiderstand bestehenden Regelverstärker geschaltet sind.' Der Regelverstärker ist auf einen in den gemeinsamen Emitterkreis des Differenzverstärkers geschalteten Transistor 17 rückgekoppelt. Das Leuchtelement 12 ist als Lichtquelle für den Photoempfänger б sowie einen Photoempfänger 18 einer Zeitbildungsschaltung 19 ausgebildet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Zunächst werden in bekannter weise bei geschlossenem Schalter 1 an die Eingänge des Differenzverstärkers 7, 8 über die Spannungsteiler 3,4 sowie den Photoempfänger 5 Spannungen gelegt, welche der vorgewählten Objektivblende sowie der Filmempfindlichkeit und der jeweiligen Objekthelligkeit entsprechen. Das an dem Ausgang 9 abgenommene
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Signal wird іш Leistungsverstärker verstärkt und das Leuchtelement 12 auf eine bestimmte Helligkeit geregelt, welche den besagten Belichtungsparametern entspricht. Der Photoempfänger 6 nimmt dadurch einen solchen Widerstandswert an, daß die Eingangsspannung des Transistors zu Null wird und den RegelVorgang beendet. Auf Grund des dem Leuchtelement 12 ebenfalls ausgesetzten Photoempfängers 18 erfolgt nunmehr in der Schaltung 19 in bekannter Weise die Verschlußzeitbildung.
Ohne weitere Maßnahmen wäre dieser bisher beschriebene Regelkreis mit optischer Rückkoppelung/hur in einem kleinen Betriebsspannungsbereich brauchbar, da ab einer bestimmten Grenze der Batteriespannung dieser Regelkreis nicht mehr in der Lage ist, Spannungsänderungen auszuregeln, weil dann der Regelvorgang unvermittelt abreißt. Aus diesem Grund ist für den Arbeitspunkt des Differenzverstärkers ein zusätzlicher Regelkreis mit folgender Wirkungsweise vorgesehen:
Beim Absinken der Batteriespannung fällt auch der Kollektorstrom der Transistoren 7, 8 sowie der Transistoren 1.1, Dieser Vorgang wird durch die fallende Kollektorspannung aller Transistoren noch verstärkt. Demzufolge sinkt auch der Spannungsabfall über dem Potentiometer 13, wodurch der Transistor 15 gesperrt wird. Dadurch vermin-_c_
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dert sich der Spannungsabfall über dem Arbeitswiderstand 16 und an die Basis des Transistors 17 gelangt höheres Poten-
der tial. Das hat zur Folge, daß sich/Kollektorstrom durch beide Transistoren des Differenzverstärkers wieder erhöht, so daß sich letzterer seinem ursprünglichen Arbeitspunkt annähert. Die Annäherung ist umso vollkommener, je höher die Kreisverstärkung im Regelkreis ist. Es ist zweckmäßig, die Kreisverstärkung so hoch zu wählen, daß die Betriebsspannungsfehler auf ein solches Maß vermindert werden, die vom vorbeschriebenen opto-elektrischen Regelkreis noch sicher ausgeglichen werden können. Die Kreisverstärkung muß jedoch unter dem für Selbsterregung des Regelkreises notwendigen Wert liegen. Die auf diese Weise sich einstellenden Belichtungszeiten liegen bei Reduzierung der Betriebsspannung von 6 V auf 3 V innerhalb der zulässigen Toleranz.
Um thermisch bedingte Änderungen des Arbeitspunktes des Differenzverstärkers zu vermeiden, sind zumindest die Transistoren 7,8 Bestandteil eines integrierten festkörperschaltkreises.

Claims (1)

  1. -«- 17 6 943
    Patentanspruch
    Einrichtung zur Belichtungseinstellung photographischer Kameras mit einem Diff erenzversfarker ,· dessen beiden Eingängen von einer Eingabeschaltung für Belichtungsgrößen abgeleitete Signalspannungen zugeleitet werden, in dessen gemeinsamen Smitterkreis ein Transistor geschaltet und dessen einem Ausgang ein Gleichspannungsverstärker nachgeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Differenzverstärker Bestandteil eines an sich "bekannten opto-elektrischen Regelkreises ist und daß der andere Ausgans des als Pestkörperschaltlcreis ausgebildeten Differenzverstärker^ mit einem Regelverstärker hoher, nahe der Selbsterregung liegender Kreisverstärkung beschaltet ist, welcher zur Arbeitspunktstabilisierung des Differenzverstärkers auf den gemeinsamen Emitterkreistransistor rückgekoppelt ist.
    Hierzu /ι Seite Zeichnung .

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