DD118835B1 - SCHALL- UKO SCHW'NGUNGSlSOLicRTER fUSSBODEN, INSBESONDERE FUER REISEZUGWAGEN - Google Patents
SCHALL- UKO SCHW'NGUNGSlSOLicRTER fUSSBODEN, INSBESONDERE FUER REISEZUGWAGENInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen schall- und schwingungsisolierten Fußboden, insbesondere für Reisezugwagen, bestehend aus Sandwich- oder Schalenelementen, die unter Verwendung von Fußbodenschwellern und elastischen Beilagen mit dem tragenden Wagenkasten fest verbunden sind.
Es ist bereits eine Vielzahl von Lösungen für den Aufbau eines Fußbodens für Schienenfahrzeuge, 4er gegen Schall und Schwingungen möglichst gut isoliert sein soll, bekannt (z.B. DD-PS 66 639). Alle diese bereits bekannten Fußböden sind auf Grund der Größe der Grundfläche der Schienenfahrzeuge zwar aus mehr oder weniger Teilen zusammengesetzt, besitzen aber über die gesamte Grundfläche einen annähernd gleichen Aufbau. Diese Fußböden müssen also über die gesamte Grundfläche für bestimmte maximale Belastungen ausgelegt sein. Insbesondere für Reisezugwagen ist andererseits aber auch die für den Fußboden zur Verfügung stehende Bauhöhe eng begrenzt, so daß für einzubringende Dämmschichten nur ganz bestimmte Räume zur Verfügung stehen. Ein weiterer Nachteil dieser Fußböden besteht darin, daß über das gesamte Fahrzeug der verhältnismäßig materialintensive bzw. sehr kostenaufwendige, für eine maximale Belastung ausgelegte Fußboden verlegt werden muß. Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und den Fußboden kostengünstiger zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fußboden der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der sowohl belastungsmäßig als auch dämmungsmäßig optimal gestaltet ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Fußboden aus unterschiedlichen, den jeweiligen Belastungen des Fußbodens genügenden Sektionen zusammengesetzt ist. Dazu sieht die Frltndung zweckmäßigerweise vor, daß die Bereiche unter den Sitzen als einen hohen Dämmfaktor besitzende Schalensektionen und die Bereiche zwischen den Sitzen als aus einer oberen Deckschicht tmö einer unteren Deckschicht mit Stützkern bestehende und als Einbauteil vorgefertigte Sandwichsektionen ausgebildet sind.
bestehende und als Einbauteil vorgefertigte Sandwichsektionen ausgebildet sind.
Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die obere Deckschicht der zwischen den Sitzen vorgesehenen Sandwichsektion an den Längsseiten als vordere Sitzstütze und an der an der Seitenwand liegenden Stirnseite als Umluftansaugtrichter hochgezogen susgebildet ist.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Fußboden nur in den Bereichen, in denen er belastet wird, also zwischen den Sitzen, für die maximale Belastung ausgelegt wird, und in den übrigen Bereichen, also unter den Sitzen, eine beliebige und damit optimale Bauhöhe für schall- und schwingungsisolierende Maßnahmen zur Verfügung steht, wobei durch die besondere Gestaltung der Sandwichsektionen zwischen den Sitzen günstige Übergänge zwischen den unterschiedlichen Sektionen erreicht werden. Mit dieser erfindungsgemäßen Art des aus unterschiedlichen Sektionen, die werkstattmäßig vorgefertigt und im Fahrzeug nur noch montiert
werden, zusammengesetzten Fußbodens kann außerdem kostenmäßig ein Optimum erreicht werden.
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig.1: die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Fußboden, Fig.2: einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fußboden im Schnitt A-A nach Fig.1, Fig.3: die Seitenansicht des erfindungsgemäßen Fußbodens im Schnitt B-B nach Fig.1.
In dem Beispiel ist die Erfindung an einem Abteil-Reisezugwagen mit Seitengang dargestellt, von dem Fig.1 den Grundriß des Ausschnittes eines Abteiles zeigt, welches von der Seitenwand 1, den Abteiltrennwänden 2 und der Gangwand 3 begrenzt ist. Der Fußboden besteht aus einer zwischen den Sitzen 4 angeordneten Sandwichsektion 5 und jeweils unter den Sitzen 4 angeordneten Schalensektionen 6.
Aus Fig.2 ist der genaue Aufbau eines erfindungsgemäßen Fußbodens ersichtlich. Auf dem mit einer Antidröhnschicht versehenen Sickenfußboden 7 ist eine Dämmschicht 8, beispielsweise aus Mineralwolle, aufgelegt. Auf dieser Dämmschicht 8 liegt in dem Bereich zwischen den Sitzen die Sandwichsektion 5, die den auf den Fußboden wirkenden Belastungen entsprechend bemessen ist und beispielsweise aus einer unteren Deckschicht 9, einer oberen Deckschicht 10 und einem Stützkern 11 besteht. Die obere Deckschicht 10 besteht vorzugsweise aus GUP, in welches ein entsprechender Fußbodenbelag 12 einlaminiert ist. In dem Bereich unter den Sitzen 4 ist die Dämmschicht 8, den isolationsmäßigen Erfordernissen entsprechend, stärker als unter der Sandwichsektion 5 ausgelegt und mit einer beispielsweise aus einer Hartfaserplatte mit entsprechenden Isolationsschichten bestehenden Schalensektion 6 abgedeckt. Unterhalb der Sitze 4 ist die obere Deckschicht 10 der Sandwichsektion 5 gleichzeitig als vordere Sitzstütze 13 ausgebildet und an der Seitenwand 1, wie auch aus Fig.3 näher zu ersehen ist, als Umluftansaugtrichter 14.
Claims (2)
- -оErfindung sansprüche:1. Schall- und schwingungsisolierter Fußboden, insbesondere für Reisezugwagen, bestehend aus Sandwich- oder Schalenelementen, die unter Verwendung von Fußbodenschwellera und elastischen Beilagen mit den tragenden Wagenkasten fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußboden aus unterschiedlichen, den jeweiligen Belastungen des Fußbodens genügenden Sektionen (5;6) zusammengesetzt ist und wobei dieser im Bereich unter den Sitzen (4-) als eine einen hohen Dämmfaktor besitzende Schalensektion (6) und im Bereich zwischen den Sitzen (4) als eine aus einer oberen Deckschicht (10) und einer unteren Deckschicht (9) mit Stützkern (11) bestehende und als Einbauteil vorgefertigte Sandwichsektion (5) ausgebildet sind.
- 2. Fußboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Deckschicht (10) der zwischen den Sitzen (4·) vorgesehenen SandwichSektionen (5) an den Längsseiten als vordere Sitzstütze (13) und an der an der Seitenwand (1) liegenden Stirnseite als Umluftansaugtrichter (14·) hochgezogen ausgebildet ist.Hierzu. „xL-Seiten Zeichnungen
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