DD234885B1 - Fluessigkeit zur entgiftung toxischer substanzen - Google Patents
Fluessigkeit zur entgiftung toxischer substanzenInfo
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Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Leinenhalter, der an Tragarmen von im Freien aufgestellten Wäschetrockengestellen montiert wird und zur Halterung und Zugentlastung der Wäscheleine dient.
Es sind Leinenhalter an Wäschetrockengestellen bekannt, die durch Rastverbindungen an den Tragarmen des Wäschetrockengestells befestigt sind. Bei den U- oder W-förmig gestalteten Leinenhaltern ist die zu befestigende Wäscheleine nach wie vor frei beweglich. Daraus ergibt sich, daß bei einseitiger und unsymmetrischer Belastung von Wäscheleinenstücken mit Wäsche die Wäscheleine verzogen wird. In diesem Falle werden auch die Tragarme der Wäschetrockengestelle einseitig belastet, was zur Deformierung der Lagerstellen und in der Folge zum Abbrechen der Tragarme führt. Eine bessere Fixierung der Wäscheleine an den Tragarmen von Wäschetrockengestellen wird mit pilzartig ausgestalteten Leinenhaltern erreicht. Da jedoch bei diesen Leinenhaltern die Wäscheleine über eine Schlaufe im Inneren des Tragarmes befestigt ist, ist das Einfädeln der Wäscheleine sehr umständlich, zeitaufwendig und außerdem nur in Verbindung mit der Befestigung der Leinenhalter ausführbar. Das Auswechseln der Wäscheleine ist demzufolge beonders für Laien kompliziert
DE-OS 2 310 452
Es ist weiterhin eine Aufhängevorrichtung zum Trocknen der Wäsche bekannt, bei der die Wäscheleinenabschnitte zwischen den jeweiligen Tragarmen durch aufsteckbare Halteklemmen gesichert sind. Eine andere bekannte Variante sieht vor, daß die Halteklemmen fest mit der Wäscheleine verbunden und die Wäscheleinenabschnitte an den Tragarmen der Aufhängevorrichtung eingehangen sind.
Durch die aufsteckbaren Halteklemmen wird zwar eine gewisse Zugbegrenzung der Wäscheleine erreicht, jedoch ist durch die beiderseitige Anordnung an den Haltearmen die doppelte Anzahl von Halteklemmen erforderlich. Als nachteilig ist auch anzusehen, wenn die Halteklemmen fest mit der Wäscheleine verbunden sind, weil dann für die einzelnen Segmente der Aufhängevorrichtung etwa zehn verschiedene Längen von Wäscheleinenabschnitten vorgefertigt werden müssen
DE-OS 2 854 501
Es ist außerdem ein Befestigungselement zur Halterung von Leinen an Wäschetrockengestellen bekannt, das dem in der vorgenannten Druckschrift DE-OS 2 310 452 beschriebenen Leinenhalter ähnlich ist
DE-OS 2 754 192; CH-PS 634 118
Der Unterschied besteht nun darin, daß bei dem Leinenhalter gemäß DE-OS 2 310 452 die gesamte Wäscheleinenlänge des Wäschetrockners durch Ösen eingezogen werden muß, während das Befestigungselement nach DE-OS 2 754 192 bzw. CH-PS 634 118 ein seitliches Einführen der Wäscheleine in die ösenartigen Halterungen durch eine federelastisch ausgebildete wegdrückbare Zunge ermöglicht.
Diese Befestigungselemente gestatten zwar ein unkompliziertes Einhängen von Wäscheleinen an Wäschetrockengestellen, eine zugentlastete Wäscheleineneinführung ist damit jedoch nicht erzielbar.
Die Wäscheleine ist am Befestigungselement frei bewegbar, wodurch auch in diesem Falle eine unsymmetrische Belastung der Tragarme und anderer Bauelemente während des Gebrauches des Wäschetrockengestelles unvermeidbar ist.
Schließlich ist ein Zimmer-Wäschetrockner vorbekannt, bei dem eine Angelschnur als Wäscheleine verwendet wird. Zur Halterung der Leine wird ein Arretierglied verwendet, das klammerartig die als Leine verwendete Schnur übergreift. Dieses Arretierglied gewährleistet eine Zugentlastungsfunktion nur an einer Stelle des Wäschetrockners. Außerdem kann der Wäschetrockner seine Funktion nur erfüllen, wenn die Leine bestimmte spezifische Werkstoffeigenschaften wie hohe Zugfestigkeit, großer Elastizitätsmodul, Streckbarkeit sowie gute Biege- und Rückformeigenschaften besitzt. Daraus folgt, daß die Funktion des Wäschetrockners weniger vom Arretierglied als vielmehr von der Ausführung der Wäscheleine selbst bestimmt wird
CH-PS 581 734
Es ist Ziel der Erfindung, das Abbrechen der Gelenke und Tragarme an Wäschetrockengestellen infolge von einseitiger und unsymmetrischer Belastung zu beseitigen. Außerdem soll ein zu großer Durchhang der belasteten Wäscheleine vermieden werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch zweckentsprechende Ausgestaltung einen Leinenhalter zu schffen, der aus einem Teil besteht, ohne besondere Anforderungen an die Wäscheleine eine zuverlässige Zugentlastung gewährleistet und universell für die komplizierte Montage und Demontage der Wäscheleine sowohl zwischen benachbarten Tragarmen als auch zwischen den Etagen der Wäscheleine übereinander anwendbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die auf einer Grundplatte hintereinander angeformten zwei Vorsprünge drei Durchführungen enthalten und an der gegenüberliegenden Seite spiegelbildlich zum zweiten Vorsprung ein weiterer Vorsprung mit einer vierten Durchführung so angeordnet ist, daß die mit Klemmflächen ausgestatteten Durchführungen im Durchmesser der Wäscheleine angepaßt sind und von diesen die Wäscheleine im montierten Zustand am Umfang bis zu 70% fest umschlossen wird.
Die an den Durchführungen vorhandenen Klemmflächen entsprechen in der Breite den Vorsprüngen und sind doppelt so groß wie der Durchmesser der Wäscheleine ausgeführt.
Die Durchführungen besitzen an der zur Grundplatte und zum Fußteil zugewandten Seite Formschrägen, die mit der horizontalen Bezugsebene einen Winkel von etwa 15° einschließen.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Grundplatte die darauf senkrecht angeformten Vorsprünge beiderseitig überragt und etwa doppelt so breit wie die Vorsprünge ausgeführt ist.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: einen Leinenhalter an einem Tragarm eines Wäschetrockengestells montiert in der Seitenansicht
Fig. 2: den Leinenhalter gemäß Fig. 1 in der Draufsicht mit dem Anfang der bestückten Wäscheleine
Fig. 3: einen Leinenhalter gemäß Fig. 2, wie er an anderen Stellen des Tragarmes mit der Wäscheleine bestückt ist.
Fig. 4: den Leinenhalter gemäß Fig. 3 an einem um 180° versetzten Tragarm eines Wäschetrockengestells
Fig. 5: den Leinenhalter gemäß Fig. 3 an einem um 90° versetzten Tragarm eines Wäschetrockengestells
Fig. 6: einen Leinenhalter gemäß Fig. 3 mit dem Ende der bestückten Wäscheleine
Der Leinenhalter besitzt an der dem Tragarm 1 zugewandten Seite angeformte Rastnocken 2; 3, die durch Bohrungen 4; 5 gedrückt werden und in das Innere des Tragarms 1 eingreifen. Da die Rastnocke 2 formschlüssig mit einer Grundplatte 6 verbunden und die Rastnocke 3 am Fußteil 7 angeformt ist, liegt der Leinenhalter mit seiner Grundfläche am Tragarm 1 an. Diese stabile Befestigung des Leinenhalters bietet die Gewähr dafür, daß die beachtlichen großen Zugkräfte der Wäscheleine 8 aufgenommen werden
An der dem Tragarm 1 abgewandten Seite sind auf der Grundplatte 6 hakenartige Vorsprünge 9; 10 angeformt. Durch die reihenweise Anordnung der Vorsprünge 9; 10 ergeben sich Durchführungen 11; 12; 13. Am Fußteil 7 ist entgegengesetzt zum Vorsprung 10 ein Vorsprung 14 mit einer Durchführung 15 angeordnet. Zwischen den Vorsprüngen 10; 14 ist zwischen der Grundplatte 6 einerseits und dem Fußteil 7 andererseits ein Längsschlitz 16 angeordnet. Der Längsschlitz 16 gewährleistet eine Federwirkung, durch die ein leichteres Eindrücken der Rastnocken 2; 3 am Tragarm 1 erreicht wird. Sowohl an der Grundplatte 6 als auch am Fußteil 7 sind die Durchführungen 11; 12; 15 mit einer Formschräge 17 ausgestattet. Der Winke) der jeweiligen Formschräge 17 beträgt in bezug zur Horizontalen etwa 15°. Die Durchführungen 11; 12; 13; 15 sind so ausgebildet, daß sie sowohl im Durchmesser der Wäscheleine 8 angepaßt sind und mit den an der Innenseite vorhandenen Klemmflächen die Wäscheleine 8 am Umfang bis zu 70% umschließen und haltern. Da die Klemmflächen an den Durchführungen 11; 12; 13; 15 genau so breit wie die Vorsprünge 9; 10; 14 ausgeführt sind, kann die Wäscheleine 8 in den Durchführungen 11; 12; 13; 15 ohne zusätzliche Bauelemente und ohne besondere Anforderungen an die Qualität der Wäscheleine 8 festgeklemmt werden. Die Funktion der Zugentlastung der Wäscheleine 8 wird damit an jedem erfindungsgemäßen Leinenhalter erfüllt, so daß es prinzipiell möglich ist, jeden Abschnitt der Wäscheleine 8 zwischen benachbarten Leinenhaltern zugentlastet zu führen. Zur Gewährleistung der erforderlichen Klemmfläche für die Wäscheleine 8 ist es sinnvoll, die Breite der Vorsprünge 9; 10; 14 doppelt so groß wie den Durchmesser der Wäscheleine 8 zu wählen.
Die Grundplatte 6 ist etwa doppelt so breit wie die Vorsprünge 9; 10; 14 ausgebildet. Das ist besonders vorteilhaft, weil einerseits durch die Stabilität des gesamten Leinenhalters gegen seitliche Hebelwirkung und Zugbelastung wesentlich erhöht und andererseits die Wäscheleine 8 auch teilweise parallel zu den Vorsprüngen 9; 10; 14 geführt wird und damit gleichzeitig eine Auflagefläche für die Wäscheleine 8 gegeben ist.
Durch die Anordnung der Vorsprünge 9; 10; 14 und die Formschrägen 17 ergeben sich an den Durchführungen 11; 12; 13; 15 Verengungen 18; 19; 20; 21. Diese Verengungen 18; 19; 20; 21 sind etwa 20% bis 30% kleiner als der Durchmesser der Wäscheleine 8 ausgeführt und verhindern, daß die Wäscheleine 8 aus den Durchführungen 11; 12; 13; 15 herausgleitet. In der Regel besitzen Wäschetrockengestelle vier Tragarme 1, d. h., daß diese Winkel von 90° zueinander befestigt sind. Die Montage der Wäscheleine 8 beginnt zweckmäßigerweise an den Tragarmen 1 von innen nach außen.
Der Anfang der Wäscheleine 8 wird in der Durchführung 12 gehaltert und mit einem Anfangsknoten 22 versehen
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die an einem Tragarm 1 von links ankommende Wäscheleine 8 in die Durchführungen 13; 15 eingedrückt und von der ersten zur zweiten Etage nach oben geführt.
In Fig. 3 ist die Anordnung der Wäscheleine 8 dargestellt, wie sie am gleichen Tragarm 1 gemäß Fig. 2 in den nächstfolgenden Etagen, z. B. in der zweiten bis neunten Etage angewandt wird. Die Zugentlastung wird bei der von links ankommenden Wäscheleine 8 entweder über die Durchführungen 11; 15; 12 und Weiterführung nach rechts oder über die Durchführungen 11; 15 und Weiterführung nach oben in die zehnte Etage erreicht.
Die Halterung der Wäscheleine 8 ist nach Fig. 4 im Prinzip der in Fig. 3 beschriebenen Leinenhalterung sehr ähnlich. Der Unterschied besteht nur darin, daß die in Fig. 4 gezeigte Bestückung des Leinenhalters spiegelbildlich der von Fig. 3 entspricht. Sie wird an solchen Tragarmen 1 angewandt, die dem Tragarm 1 nach Fig. 3 gegenüberliegen.
Obwohl die in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigten zugentlasteten Anordnungen der Wäscheleine 8 praktisch an allen Leinenhaltern und sämtlichen Tragarmen 1 anwendbar sind, ist das nicht in jedem Fall notwendig. Wenn an den beiden um 180° versetzt angebrachten Tragarmen 1 eine zugentlastete Wäscheleine 8 montiert ist, reicht das in der Regel aus. Es ist deshalb möglich, an Tragarmen 1, die zu den vorstehend beschriebenen um 90° versetzt sind, die Wäscheleine 8 am Leinenhalter in die Durchführung 12 einzuhängen, wie das aus Fig. 5 ersichtlich ist. Es hat sich gezeigt, daß dabei in den einzelnen Etagen trotz Belastung der Wäscheleine 8 der gefürchtete sogenannte Flaschenzugeffekt nicht wirksam wird.
In Fig 6 ist schließlich zu sehen, wie das Ende der Wäscheleine 8 in der zehnten Etage am Leinenhalter befestigt wird Die von unten ankommende Wäscheleine 8 wird in den Durchfuhrungen 11,13 gehaltert Das darunter hindurchgesteckte Ende der Wäscheleine 8 wird mit einem Endknoten 23 versehen In ähnlicher Weise erfolgt die Befestigung der Wascheleine 8 am Leinenhalter, wenn diese von links ankommt In diesem Falle werden die Durchfuhrungen 13, 11, 15 belegt Nachdem die Wäscheleine 8 an der Durchfuhrung 13 durchgesteckt wurde, wird der Endknoten 23 angebracht Fur den Abgang der Wäscheleine 8 nach rechts steht die Durchfuhrung 12 zur Verfugung Aus den beschriebenen Befestigungsvarianten ist wohl zu erkennen, daß die Wäscheleine 8 aus den Leinenhaltern jederzeit entfernt und auch wieder neu eingezogen werden kann
Sollte bei extremer Belastung oder aus anderen Gründen die Wascheleine 8 einmal reißen, dann kann das untere Stuck der Wascheleine 8 in jeder beliebigen Etage mit dem Endknoten 23 gemäß Fig 6 versehen werden In der darüber befindlichen Etage fangt die neu zu ziehende Wäscheleine 8 mit der in Fig 2 dargestellten Befestigungsart mit dem Anfangsknoten 22 erneut an Der universell einsetzbare Leinenhalter wird zweckmaßigerweise aus einem witterungsbeständigen und zugfesten Plastwerkstoff im Spritzgießverfahren hergestellt Dabei besteht die Möglichkeit, in einem Werkzeug mehrere Leinenhalter gleichzeitig herzustellen In Betracht gezogene Druckschriften CH PS 581 734, D 06 F, 43/00 CH PS 634 118, D 06 F, 57/00
Claims (4)
- Patentansprüche:1. Leinenhalter zur zugentlasteten Aufnahme von Wäscheleinen, der durch Rastverbindungen an den Tragarmen von Wäschetrockengestellen befestigt ist und hakenförmige Vorsprünge mit Einführungsschlitzen besitzt, wobei die Einführungsschlitze kleiner als der Durchmesser der Wäscheleine ausgeführt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die auf einer Grundplatte (6) hintereinander angeformten Vorsprünge (9; 10) Durchführungen (11; 12; 13) enthalten und an der gegenüberliegenden Seite spiegelbildlich zum Vorsprung (10) der Vorsprung (14) mit einer Durchführung (15) so angeordnet ist, daß die mit Klemmflächen ausgestatteten Durchführungen (11; 12; 13; 15) im Durchmesser der Wäscheleine (8) angepaßt sind und von diesen die Wäscheleine im montierten Zustand am Umfang bis zu 70% fest umschlossen wird.
- 2. Leinenhalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die an den Durchführungen (11; 12; 13; 15) vorhandenen Klemmflächen in der Breite den Vorsprüngen (9; 10; 14) entsprechen und doppelt so groß wie der Durchmesser der Wäscheleine (8) ausgeführt sind.
- 3. Leinenhalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Durchführungen (11; 12; 13; 15) an der zur Grundplatte (6) und zum Fußteil (7) zugewandten Seite Formschrägen (17) besitzen, die mit der horizontalen Bezugsebene einen Winkel von etwa 15° einschließen.
- 4. Leinenhalter nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (6) die darauf senkrecht angeformten Vorsprünge (9; 10) beiderseitig überragt und etwa doppelt so breit wie die Vorsprünge (9; 10; 14) ausgeführt ist.
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