DD254363A5 - Verpackungsmaschine - Google Patents
VerpackungsmaschineInfo
- Publication number
- DD254363A5 DD254363A5 DD254363A5 DD 254363 A5 DD254363 A5 DD 254363A5 DD 254363 A5 DD254363 A5 DD 254363A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- conveyor
- container
- containers
- leading edge
- food products
- Prior art date
Links
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 title claims abstract description 10
- 235000013305 food Nutrition 0.000 claims abstract description 47
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 11
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims abstract description 7
- 235000012771 pancakes Nutrition 0.000 claims abstract description 5
- 238000012856 packing Methods 0.000 claims abstract 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 5
- 238000007688 edging Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000012858 packaging process Methods 0.000 claims 1
- 238000005187 foaming Methods 0.000 abstract 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 3
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 235000021058 soft food Nutrition 0.000 description 2
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten. Die erfindungsgemaesse Vorrichtung weist eine Foerdereinrichtung fuer die zu verpackenden Lebensmittelprodukte und eine Foerdereinrichtung fuer oben offene Behaelter auf, die dafuer ausgebildet ist, auf die Vorderkante des Produkt-Foerderbandes sich zuzubewegen und unter ihr durchzulaufen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Foerdereinrichtung fuer die Behaelter zumindest an dieser Stelle nach unten in der Bewegungsrichtung unter einem spitzen Winkel von weniger als 60 zu der Horizontalen geneigt und dafuer ausgebildet ist, sich diskontinuierlich zu bewegen, so dass, wenn ein Behaelter an aufeinanderfolgende Haltestellen unter der Vorderkante des Produkt-Foerderbandes angeordnet wird, die Lebensmittelprodukte von der Vorderkante nacheinander in den Behaelter herunterfallen koennen, bis der Behaelter mit einer kompakten Reihe von Lebensmittelprodukten gefuellt ist. Die Erfindung ist besonders geeignet zum Verpacken von Crepes oder Pfannkuchen. Fig. 1
Description
Ein weiteres erfinderisches Merkmal hinsichtlich der Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten mit einer Fördereinrichtung für die zu verpackenden Lebensmittelprodukte und einer Fördereinrichtung für oben offene Behälter ist, daß die Fördereinrichtung zumindest an dieser Stelle nach unten in der Bewegungsrichtung unter einem spitzen Winkel von weniger als 60° zu der Horizontalen geneigt und dafür ausgebildet ist, sich diskontinuierlich zu bewegen, so daß, wenn ein Behälter an aufeinanderfolgenden Haltestellen unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes angeordnet wird, die Lebensmittel produkte oder Crepes von der Vorderkante nacheinander in den Behälter herunterfallen können, bis der Behälter mit einer kompakten Reihe von Lebensmittelprodukten gefüllt ist.
Das Produkt-Förderband ist zweckmäßigerweise ein endloses Band. Das Lebensmittelprodukt wird vorzugsweise im wesentlichen horizontal transportiert. Die Fördereinrichtung für die Behälter braucht nur unter einem spitzen Winkel zu der Horizontalen an der Stelle transportiert werden, wo sie unter dem Produkt-Förderband durchläuft. Der Transport der Behälter unter einem spitzen Winkel zu der Horizontalen an dieser Stelle gestattet es, daß die Behälter mit einer einzelnen Reihe automatisch gefüllt werden, wobei genügend Raum für das letzte Lebensmittelprodukt verbleibt, ohne es an Ort und Stelle drücken zu müssen. Der kleinste Winkel der dafür notwendig ist, daß dies eintreten kann, kann, leicht bestimmt werden und ist gewöhnlich nicht kleiner als 5°. Vorzugsweise ist der Winkel der Behälter-Fördereinrichtung 10° bis 45° und besonders 15° bis 30° zu der Horizontalen.
Der Abstand zwischen dem Produkt-Förderband und der Fördereinrichtung für Behälter an der Vorderkante des Produkt-Förderbandes ist vorzugsweise so kurz wie möglich, insbesondere für weiche Lebensmittelprodukte, so daß die Produkte im wesentlichen nicht beschädigt werden, wenn sie in die Behälter fallen. Der Abstand ist derart, daß die Oberkante des Behälters um beispielsweise zwei bis 20 Millimeter, vorzugsweise drei bis 15 Millimeter und insbesondere vier bis 10 Millimeter, unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes ist, wobei dies von der Art des Produktes und der Geschwindigkeit des Produkt-Förderbandes abhängt. Kürzere Abstände werden im allgemeinen für weichere zerbrechlichere Produkte und für höhere Fördergeschwindigkeiten bevorzugt.
Zweckmäßigerweise ist die Fördereinrichtung für Behälter dafür ausgebildet, intermittierend anzuhalten, so daß ein leerer Behälter, der unter dem Produkt-Förderband durchläuft, zuerst an einer Stelle anhält;'wo seine Vorderwand im wesentlichen unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes ist, um einem Lebensmittelprodukt zu gestatten, in den Behälter zu fallen und an seiner Vorderwand anzustoßen. Danach bewegt sich der Behälter intermittierend um eine Strecke, die der Breite eines Lebensmittelproduktes entspricht, und hält dann an, um weiteren Lebensmittelprodukten zu gestatten, in den Behälter zu fallen, wobei jedes weitere Lebensmitteiprodukt an dem unmittelbar vorausgehenden anstößt, bis der Behälter gefüllt ist. Vorzugsweise ist das Förderband für Behälter ein Kettenförderer, der eine Kette, die mit querverlaufenden Mitnehmerstangen für Behälter ausgerüstet ist, deren Zwischenabstand größer als die Länge eines Behälters ist und eine feste Unterlage zum Tragen der Behälter bei ihrer Vorwärtsbewegung aufweist, die an einer Stelle genau vor der Vorderkante des Produkt-Förderbandes endet und nach der eine die Behälter tragende Fördereinrichtung, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, zwischen den Ketten angeordnet ist, die unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes durchläuft. Die feste Unterlage zum Tragen der Behälter ist zweckmäßigerweise zwischen den Seiten des Rahmens des Kettenförderers angeordnet und ist nützlicherweise eine Plastikfolie.
Die Behälter werden durch die querverlaufenden Mitnehmerstangen gestoßen, so daß sie sich durch Gleiten auf der festen Unterlage vorwärtsbewegen. Am Ende der festen Unterlage werden die Behälter auf die die Behälter tragende Fördervorrichtung überführt, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, so daß sie die Behälter zwingt, an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anzustoßen, wenn sie unter der Vorderkante der Lebensmittelprodukt-Fördereinrichtung durchlaufen.
Hierdurch wird ein sehr genaues Positionieren des Behälters sichergestellt, wenn er intermittierend unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes anhält, so daß er an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anstößt. Die die Behälter tragende Fördervorrichtung, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwäftszubewegen, weist vorzugsweise endlose Gummiseile auf, und es ist von Vorteil, wenn mindestens ein endloses Gummiseil unter jeder Längskante eines Behälters angeordnet ist.
Die endlosen Förderseile können auch aus Kunststoff hergestellt sein.
Nachdem die Behälter mit den Lebensmittelprodukten gefüllt sind, können sie dann auf ein anderes Band überführt werden, mit dem sie beispielsweise zu einer Gefriervorrichtung weggefördert werden.
Obwohl das Verfahren und die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung zum Verpacken von verschiedenen Lebensmittelprodukten geeignet sind, eignen sie sich besonders zum Einpacken von weichen Lebensmittelprodukten, wie Pfannkuchen und Crepes, in flachen Reihen in Behälter, wie z. B. Kartons.
Ausführungsbeispiel
Die vorliegende Erfindung wird anhand eines Beispieles unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen weiter erläutert. In derzugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung;
Fig. 2: die vergrößerte Darstellung der Einzelheit A nach Fig. 1.
Die Vorrichtung umfaßt eine Verpackungsherstellungsmaschine 10, die Behälter 11 erzeugt, ein Speicher-Förderband 12, ein Förderband 13, einen Kolben 14, eine Stoßeinheit 15 und einen endlosen Kettenförderer 16 für Behälter 11, der dafür ausgebildet ist, sich diskontinuierlich unter und im rechten Winkel zu dem Förderband 13 zu bewegen. Der Kettenförderer 16 ist mit Mitnehmerstangen 17 für Behälter 11 und einstellbaren Führungsschienen 18 versehen, und eine feste Plastikfolien unterlage ist zwischen den Seiten des Rahmens angeordnet. Der endlose Kettenförderer 16 geht schräg nach unten, so daß sich die Oberkante des Behälters 11 fünf Millimeter unter der Vorderkante eines Produkt-Förderbandes 20 befindet, das gerollte Crepes 21 trägt.
Genau vorder Vorderkante des Produkt-Förderbandes 20 endet die feste Plastikfolie 19. Es schließen sich endlose Gummiseile 22 an, von denen jedes einen Durchmesser von 5 Millimetern besitzt und welches um Rollen 23 geführt ist. Die Gummiseile sind in Paaren angeordnet, wobei ein Paar unter jeder Längskante eines Behälters 11 ist. Die Gummiseile 22 laufen kontinuierlich um.
Jenseits der Vorderkante der Gummiseile 22 ist ein Drahtgewebeband 24, das sich kontinuierlich vorwärtsbewegen kann sowie ein Förderband 25 zum Wegtragen der gefüllten Behälter 11.
In Betrieb werden die von derVerpackungsherstellungsmaschine 10 erzeugten Behälter 11 zu dem Speicherförderband 12 und dann zu dem Förderband 13 transportiert. Der Kolben 14 betätigt dann die Stoßeinheit 15, wobei eine Reihe von fünf Behältern 11 seitwärts von dem Förderband 13 auf den Kettenförderer 16 gestoßen werden, der diskontinuierlich von einem nicht gezeigten Schrittmotor angetrieben wird. Die Behälter 11 gleiten auf der festen Plastikfolie 19, um sich unter und im rechten Winkel zu dem Förderband 13 zu bewegen. Die Reihe der Behälter 11 wird seitlich von den Führungsschienen 18 geführt und in der Richtung des Pfeiles durch die Mitnehmerstangen 17 gestoßen.
Der Kettenförderer 16 verläuft schräg nach unten, und die Behälter 11 werden von der Plastikfoiienunterlage 19 auf die Gummiseile 22 überführt, die sich mit einer solchen Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles bewegen, daß die Behälter 11 gezwungen werden, an der Hinterseite der vorausgehenden Mitnehmerstange 17 anzustoßen. Wenn die Vorderkanten einer Reihe von Behältern 11 dirket unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes 20 sind, wird ein elektrischer Sensor betätigt, worauf der Kettenförderer 16 anhält, so daß jeweils eine einer Reihe von fünf Crepes 21 in jeden Behälter 11 fallen kann. Dabei stößt jeder an den Vorderwänden der jeweiligen Behälter 11. Der Kettenförderer 16 bewegt sich dann um eine Strecke vorwärts, die dem Durchmesser einer gerollten Crepe 21 entspricht, hält dann wieder an, so daß jeweils eine von einer zweiten Reihe von fünf Crepes 21 in jeden Behälter 11 fallen kann, wo jede an den bereits in dem jeweiligen Behälter 11 sich befindlichen Crepes 21 anstößt. Diese intermittierende Bewegung setzt sich fort, bis jeder Behälter 11 mit fünf Crepes 21 gefüllt ist. Dann bewegt sich der Kettenförderer 16 um eine längere Strecke, um den nächsten Behältern in Position zu bringen. Die gefüllten Behälter 11 werden dann auf das sich kontinuierlich vorwärtsbewegende Drahtgewebeband 24 überführt und fallen dann auf das Förderband 25, das sie zu einer nicht dargestellten Gefriervorrichtung transportiert.
Um das Auswechseln der Ketten des Kettenförderers 16 bei Verwendung von Behältern 11 mit verschiedenen Größen zu vermeiden, wird der Abstand zwischen den Mitnehmerstangen 17 durch den längsten, sich in Benutzung befindlichen Behälter 11 bestimmt, und er ist vorzugsweise geringfügig größer. Dieser größere Abstand erleichtert es, die Behälter 11 von dem Förderband 13 auf den Kettenförderer 16 zu überführen.
Mit Hilfe der verstellbaren Führungsschienen 18 kann die Vorrichtung leicht in der Breite auf eine unterschiedliche Anzahl von Behältern 11 in einer Reihe angepaßt werden. Allerdings müßten die Stoßeinheit 15 und das Förderband 13 auch geändert werden.
Der offene Bereich zwischen den Paaren von Gummiseilen 22 stellt einen freien Bereich dar, durch welchen die Crepes 21 fallen können, wenn aus irgendeinem Grund kein Behälter 11 in Position ist, so daß die Vorrichtung und die Behälter 11 sauber gehalten werden.
Alle Bewegungen der Vorrichtung können durch bekannte Methoden gesteuert und automatisch synchronisiert werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Einpacken von Lebensmittelprodukten in offene Behälter, die auf einer Fördereinrichtung transportiert werden, die sich auf die Vorderkante einer Fördereinrichtung für die Lebensmittel zubewegt und unter ihr durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die die oben offenen Behälter transportierende Fördereinrichtung zumindest an der Stelle unter der Vorderkante der die Lebensmittelprodukte mitnehmenden Fördereinrichtung nach unten in die Bewegungsrichtung unter einem'spitzen Winkel von weniger als 60° zu der Horizontalen geneigt und diskontinuierlich bewegt wird, so daß, wenn ein Behälter an aufeinanderfolgende Haltestellen unter der Vorderkante der Lebensmittelprodukt-Fördereinrichtung angeordnet wird, die Lebensmittelprodukte von der Vorderkante nacheinander in den Behälter herabfallen, bis der Behälter mit einer kompakten Reihe von Lebensmittelprodukten gefüllt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die oben offenen Behälter transportierende Fördereinrichtung ein Kettenförderer ist, der eine Kette, die mit querverlaufenden Behältermitnehmerstangen versehen ist, deren Zwischenabstand größer als die Länge eines Behälters ist, und die die Behälter so stoßen, daß sie sich durch Gleiten auf einer festen Unterlage vorwärtsbewegen, bis sie eine Stelle genau vor der Vorderkante der die Lebensmittelprodukte mitnehmenden Fördereinrichtung erreichen, worauf die Behälter auf eine die Behäitertragenden Fördervorrichtung überführt werden, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, so daß sie die Behälter zwingt, an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anzustoßen, wenn sie unter der Vorderkante der die Lebensmittelprodukte mitnehmenden Fördereinrichtung durchlaufen.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Behälter tragende Fördervorrichtung, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, mit einer Geschwindigkeit bewegt, die ausreichend ist, um sicherzustellen, daß die Behälter mit jedem Zwischenhalt unter der Vorderkante der Lebensmittelprodukt-Fördereinrichtung an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anstoßen.
4. Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten mit einer Fördereinrichtung für die zu verpackenden Lebensmittelprodukte und einer Fördereinrichtung für oben offene Behälter, die dafür ausgebildet ist, auf die Vorderkante der Lebensmittelprpdukt-Fördereinrichtung sich zuzubewegen und unter ihr'durchzulaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung für die Behälter (11 !zumindest an dieser Stelle nach unten in der Bewegungsrichtung unter einem spitzen Winkel von weniger als 60° zu der Horizontalen geneigt und dafür ausgebildet ist, sich diskontinuierlich zu bewegen, so daß, wenn ein Behälter (11) an aufeinanderfolgenden Haltestellen unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) angeordnet wird, die Lebensmittelprodukte oder Crepes (21) von der Vorderkante nacheinander in den Behälter (11) heraunterfalien können, bis der Behälter (11) mit einer kompakten Reihe von Lebensmittelprodukten gefüllt ist.
" 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung für die Behälter (11) nach unten unter einem Winkel von 10° bis 45° zu der Horizontalen geneigt ist, wenn dieser unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) durchläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Fördereinrichtung und dem Produkt-Förderband (20) an der Stelle der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) derart ist, daß die Oberkante des Behälters (11) drei bis fünfzehn Millimeter unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung dafür ausgebildet ist, intermittierend anzuhalten, so daß ein leerer, unter dem Produkt-Förderband (20) durchlaufender Behälter (11) zuerst an einer Stelle anhält, wo seine Vorderwand im wesentlichen unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) ist, um einem Lebensmittelprodukt zu gestatten, in den Behälter (11) zu fallen und an seiner Vorderwand anzustoßen, so daß sich danach der Behälter (11) intermittierend um eine Strecke bewegt, die der Breite eines Lebensmittelproduktes entspricht und anhält, um weiteren Lebensmittelprodukten zu gestatten, in den Behälter (11) zu fallen, wobei jedes weitere Lebensmittelprodukt an dem unmittelbar vorausgehenden anstößt, bis der Behälter (11) gefüllt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung ein Kettenförderer (16) ist, dereine Kette, die mit querverlaufenden Mitnehmerstangen (17) für Behälter (11) ausgerüstet ist, deren Zwischenabstand größer als die Länge eines Behälters (11) ist und eine feste Unterlage zum Tragen der Behälter (11) bei ihrer Vorwärtsbewegung aufweist, die an einer Stelle genau vor der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) endet und nach der eine die Behälter (11) tragende Fördervorrichtung, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, zwischen den Ketten angeordnet ist, die unter der Vorderkante des Produkt-Förderbandes (20) durchläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Behälter (11) tragende Fördervorrichtung, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, endlose Gummiseile (22) umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein endloses Gummiseil (22) unter jeder Längskante eines Behälters (11) angeordnet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten in oben offene Behälter, die auf einer Fördereinrichtung transportiert werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Das Einpacken von vielen Lebensmittelprodukten, ζ. B. Crepes oder Pfannkuchen, in Verbraucherkartons wird zur Zeit von Hand vorgenommen. Im Falle von Crepes macht es das äußerst dünne und zerbrechliche Crepematerial, das oft eine sehr klebrige Füllung enthält, schwierig, eine geeignete selbsttätige Vorrichtung zu entwickeln, die ohne die Crepes zu beschädigen, arbeitet. Außerdem ist es wesentlich, daß die Crepes in der Packung kompakt angeordnet sind, so daß zwischen den einzelnen Crepes keine Bewegung auftritt, die eine Beschädigung hervorrufen könnte. Dies sicherzustellen, ist sehr schwierig, wenn automatische Verfahren eingesetzt werden.
Das Verpacken von Hand ist arbeitsintensiv, und es ist wünschenswert, nicht nur Arbeitskosten zu verringern, sondern auch sicherzustellen, daß die Produkte von der Hand nicht berührt werden. Automatische Verpackungsverfahren wurden im Stand der Technik beschrieben; sie erforderten aber gewöhnlich komplizierte Anordnungen, die beispielsweise von Elevatoren oder Saugnäpfen Gebrauch machten.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten zur Verfügung zu stellen, womit kostengünstig und zuverlässig verpackt werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einpacken von Lebensmittelprodukten in oben offene Behälter zu schaffen, womit Crepes oder Pfannkuchen in voreinstellbarer Stückzahl schonend in Verkaufsverpackungen eingebracht werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens zum Verpacken von Lebensmittelprodukten in offene Behälter, die auf einer Fördereinrichtung transportiert werden, die sich auf die Vorderkante einer Fördereinrichtung für die Lebensmittel zubewegt und unter ihr durchläuft, dadurch gelöst, daß die die oben offenen Behälter transportierende Fördereinrichtung zumindest ander Stelle unter der Vorderkante der die Lebensmittel produkte mitnehmenden Fördereinrichtung nach unten in die Bewegungsrichtung unter einem spitzen Winkel von weniger als 60° zu der Horizontalen geneigt und diskontinuierlich bewegt wird, so daß, wenn ein Behälter an aufeinanderfolgende Haltestellen unter der Vorderkante der Lebensmittelprodukt-Fördereinrichtung angeordnet wird, die Lebensmittelprodukte von der Vorderkante nacheinander in den Behälter herabfallen, bis der Behälter mit einer kompakten Reihe von Lebensmittelprodukten gefüllt ist. .Zweckmäßigerweise ist die die oben offenen Behältertransportierende Fördereinrichtung ein Kettenförderer, dereine Kette, die mit querverlaufenden Behältermitnehmerstangen versehen ist, deren Zwischenabstand größer als die Länge eines Behälters ist, und die die Behälter so stoßen, daß sie sich durch Gleiten auf einer festen Unterlage vorwärtsbewegen, bis sie eine Stelle genau vor der Vorderkante der die Lebensmittel produkte mitnehmenden Fördereinrichtung erreichen, worauf die Behälter auf eine die Behälter tragenden Fördervorrichtung überführt werden, die dafür ausgebildet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, so daß sie die Behälter zwingt, an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anzustoßen, wenn sie unter der Vorderkante der die Lebensmittelprodukte mitnehmenden Fördereinrichtung durchlaufen. Vorteilhafterweise bewegt sich die die Behälter tragende Fördervorrichtung, die dafür ausgebidlet ist, sich kontinuierlich vorwärtszubewegen, mit einer Geschwindigkeit, die ausreichend ist, um sicherzustellen, daß die Behälter bei jedem Zwischenhalt unter der Vorderkante der Lebensmittelprodukt-Fördereinrichtung an der Hinterseite der vorausgehenden querverlaufenden Mitnehmerstange anstoßen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0187981B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Packungen zu einer Sammel und Verpackungsstation | |
| EP2353149B1 (de) | Verfahren und transporteinrichtung zur rücknahme von leergut, insbesondere von flaschen und dosen | |
| EP0742166B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Depalettieren | |
| DE69305606T2 (de) | Vorrichtung zur Gruppierung von Gegenständen | |
| EP0298294A1 (de) | Vorrichtung zum Gruppieren von Packungen | |
| DE69913278T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gruppieren von Durchdrückpackungen und zum Transportieren dieser Gruppen | |
| EP0331210A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von mit nicht lagefixiertem Gut gefüllten flexiblen Folienverpackungen in Verpackungsbehälter | |
| DE2911457A1 (de) | Stapelvorrichtung | |
| CH658633A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum separieren von aneinander anliegenden gegenstaenden und zum verpacken derselben. | |
| DE3113045A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| EP0957055A2 (de) | Abstapelvorrichtung | |
| CH632202A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kartonieren von gefuellten beutelartigen behaeltnissen. | |
| DE69301973T2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen und Schneiden einer Folie zum Einwickeln von Gegenständen in einer Verpackungsmaschine | |
| DE102010053040A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Gruppieren von Gegenständen | |
| DE2536928C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von stabförmigen Gegenständen | |
| DE1561975B2 (de) | Vorrichtung zum Umbinden von aus langgestreckten Gegenständen bestehenden Bündeln | |
| DE69607698T2 (de) | Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen von einem Behälter mit Stapeln von Packungen, insbesondere Eierkartons | |
| EP1491477B1 (de) | Vorrichtung zum Bilden von Stapeln | |
| DE3808157C2 (de) | Münzen-Stapelvorrichtung | |
| EP0684196A1 (de) | Transport-Gruppier- und Speichervorrichtung | |
| EP0706960A1 (de) | Anlage zur Kommissionierung von Gegenständen | |
| DE2846020C2 (de) | ||
| DE69711543T2 (de) | Einrichtung und Verfahren zum Vereinzeln von gestapelten Behältern | |
| DE4127612B4 (de) | Vorrichtung zur Bildung einer geordneten Packungsgruppe | |
| DE19523752C2 (de) | Vorrichtung zum Gruppieren von eine Ware enthaltenden Beuteln |