DD289764A4 - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Nachbehandlung derEinschweißenden und zum Innenstrahlen von in Rohrboden eingeschweißtenHohlkörpern oder Rohren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Nachbehandlung derEinschweißenden und zum Innenstrahlen von in Rohrboden eingeschweißtenHohlkörpern oder Rohren

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Abstract

Verfahren zur kombinierten automatischen Nachbehandlung von in Rohrböden eingeschweißten Hohlkörpern, insbesondere von Rohren bei Wärmetauschern, zwecks Erreichung einer gleichmäßigen metallischen blanken Oberfläche mit definierter Rauhigkeit als Haftgrund für die nachfolgende Beschichtung, wobei gleichzeitig mehrere Einschweißenden durch bekannte Zerspanungsvorgänge bearbeitet, kontrolliert und optisch angezeigt werden und danach Mehrfachstrahldüsen auf Hohlkörpermitte zentriert, in an sich bekannter Weise erst von einer Seite gestrahlt, gewendet und von der anderen Seite gestrahlt, gewendet und von der anderen Seite gestrahlt werden, wobei die Strahlmittelmenge reguliert und die vollzogene Bearbeitung der Innenflächen registriert und optisch angezeigt wird, nach Patent WP 254851, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung und Kontrolle der Strahlmittelmenge, der Strahlmittelfluss über eine Spule, die mit einem NF-Generator in Verbindung steht in eine elektrische Größe umgewandelt, verstärkt und über ein vorgegebenes Verhältnis zwischen Strahlzeit und Strahlmittelguß geregelt wird.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur automatischen Nachbehandlung der Einschweißenden und zum Innenstrahlen von in Rohrböden eingeschweißten Hohlkörpern, insbesondere Rohre, vorzugsweise bei Wärmetauschern, zwecks Erreichung einer gleichmäßigen metallisch blanken Oberfläche mit definierter Rauhigkeit, wobei der Strahlvorgang nach Patent WP 254851 geregelt und kontrolliert wird.
Bekannt ist ein Verfahren einschließlich analoge Einrichtung, mit dem eine automatische Nachbehandlung der Einschweißenden sowie das Innenstrahlen von in Rohrböden eingeschweißten Hohlkörpern oder Rohren, vorzugsweise bei Wärmetauschern, zur Erreichung eines gleichmäßigen Oberflächeneffektes mit definierter Rauhigkeit für die nachfolgende Beschichtung erreicht werden kann. Zu diesem Zweck befinden sich spezielle Mehrfachstrahlköpfe an Mehrfachbearbeitungseinheiten. Es wird hierbei allgemoin vorgeschlagen, den Strahlvorgang gonerell zu regulieren. Bei Havarien oder anderen Störungen schaltet sich die Gesamtanlage von selbst ab.
Als nachteilig hierbei erweist sich jedoch, daß dieses Verfahren einschließlich der Einrichtung selbst keine Kontrolle des Strahlmitteldurchflusses oder Unterbrechungen der Strahlmittelzuführung einräumt. Dos weiteren sind konkrete Regelungen der Strahlzeit in Abhängigkeit zur Strahlmittelmenge nicht möglich, was im Endeffekt auf ein Nichterreichen der erforderlichen Oberflächenqualität mit definierter Rauhigkeit des Innenrohres hinausläuft. Besonders kritisch wirken sich diese Nachteile bei Innenbehandlungen von Rohren mit kleinen Durchmessern und großen Längen aus, so daß gerade hier kein ausreichender Haftgrund für die aufzutragenden Schichten geschaffen wird.
Zur Absicherung der durch den Strahlvorgang erzielten Oberflächengüte ist außerdem speziell bei solchen Rohren ein hoher Kontrollaufwand der Einzelrohre erforderlich, um die für die Beschichtung notwendige durchgängige Rauhigkeit sicherzustellen. Dies ist jedoch ökonomisch nicht vertretbar. Auf Grund dessen werden mit der erfindungsgemäßen Lösung keine Garantien für einen optimalen Beschichtungsprozeß insgesamt geschaffen.
Zweck der Erfindung ist es, beim Strahlen von in Rohrböden eingeschweißten Hohlkörpern oder Rohren, eine metallisch blanke Oberfläche mit definierter Rauhigkeit als Voraussetzung für die nachfolgende Beschichtung zu schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, welche einen kontrolliert gesteuerten Ablauf des Innenstrahlens unter selbsttätiger Regelung der Strahlzoit in Abhängigkeit der durch den Hohlkörper fließenden Strahlmittelmenge möglich machen, den zur Erzielung des geforderten Oberflächeneffektes notwendigen Strahlmitteldurchfluß sicherstellen und bei Strahlmittelzuführungsunterbrechungen automatisch das System abstellen.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, indem eine, den Mehrfachstrahldüsen vorgeschaltete Spule die in der Anlage vorliegende jeweilige Größe des Strahlmittelflusses erfaßt. Dabei werden Induktionsänderungen in der Spule, die aus Abweichungen des vorgegebenen Strahlmittelflusses pro Zeiteinheit resultieren, als Meßgröße aufgegriffen. Zu diesem Zweck ist der Strahlmittelfluß als Kern der Spule zugeordnet. Durch Änderung der Intensität des Strahlmittels werden Induktionsänderungen hervorgerufen. Diese Änderungen werden mittels zweckentsprechender Einrichtungen verstärkt und von Schwellwertschaltern übernommen. Da die Mindestdurchflußmenge für eine Zeiteinheit in einem Schwellwertschalter ols elektrische Größe mit einem Sollwert eingestellt ist, bedingen Abweichungen von der notwendigen Strahlmitteldurchflußrnengo Veränderungen der elektrischen Größe, die andere Schwellwertschalter übernehmen und durch Zuschalten eines Zeitrelais dahingehend ausgleichen, indem sie die ursprünglich eingerichtete, erforderliche Strahlzeit selbsttätig verändern. Diese Regulierung der Strahlzeit tritt ein, wenn Abweichungen vom Soll-Wert in einem abgegrenzten Bereich überschritten werden. Wird hingegen der in der Regelung abgegrenzte Bereich selbst weiter überschritten, was beispielsweise bei Verstopfungen der Strahldüse durch Konzentrationen von Strahlmittel im Schlauch oder im anderen Extremfall durch den Ausfall der Zuführeinrichtung eintritt, so daß hier überhaupt kein Strahlmittelfluß vorliegt, schaltet sich der Strahlvorgang über die bereits geccliiiderten Einrichtungen automatisch ab.
Die Erfindung soll nun, gemäß der beigefügten Figur, die eine Darstellung von Verfahren und Einrichtungen verkörpert, näher erläutert werden:
Das Verfahren ist darauf gerichtet, den Strahlmittelfluß an einer geeigneten Stelle unter Zuhilfenahme elektrischer Größen zu erfassen, die ausgewiesenen Werte aufzweckentsprechende Steuereinrichtungen zu übertragen und mittels derselben durch eine selbsttätige Regelung von Strahldauer sowie Strahlmittelanteile einen Arbeitsablauf mit maximalem Strahleffekt zu garantieren. Dies wird möglich, indem um den Strahlschlauch 2 unmittelbar vor der Strahldüse 1 eine Spule 3 befestigt ist, welche mit einem NF-Generator 4 als Stromquelle in Verbindung steht. Wird die Spule 3 beim Strahlvorgang, der mit einem Maximalwert für die einzuhaltende Strahlzeit vorgegeben ist, vom Strahlmittel, vorzugsweise Stahlkies, durchflossen, so ändert sich der Strom im Stromkreis. Hierbei verhält sich der fließende Strom den Strahlmittelanteilen gegenüber umgekehrt proportional. Ein ansteigender Stromwert wird nun über Meßverstärker 5 und Schwellwertschalter 6 einem Zeitrelais 7 eingegeben. Dieses Zeitrelais 7 verlängert die festgelegte Strahlzeit um einen bestimmten Betrag, welcher das Absinken der Strahlmittelanteile im Luftstrom ausgleicht. Bei Überschreiten des maximalen Stromwertes, speziell in dem Fall der Nichtzuführung von Strahlmittel, wird der Strahlprozeß automatisch unterbrochen und dies dem Bedienenden angezeigt. Durch die Festlegung einer entsprechenden Frequenz wird ein magnetisches Aufladen des Strahlmittels verhindert. Das erfindungsgemäße Verfahren einschließlich der Einrichtung ist eine Grundvoraussetzung für das automatische Mehrfachstrahlen von Hohlkörpern, weil dadurch, insbesondere bei der Vielzahl der in den Rohrplatten von Wärmeaustauschern befestigten Rohren, eine Kontrolle des selbsttätig ablaufenden Strahlprozesses möglich wird und aufwendige optische Oberflächenuntersuchungen hinsichtlich der erreichten Rauhigkeit der Hohlkörperinnenflächen entfallen, so daß eine nachfolgende Beschichtung der Oberflächen mit optimalem Effekt vorgenommen werden kann.

Claims (2)

1. Verfahren zur kombinierten automatischen Nachbehandlung von in Rohrböden eingeschweißten Hohlkörpern, insbesondere von Rohren bei Wärmetauschern, zwecks Erreichung einer gleichmäßigen metallisch blanken Oberfläche mit definierter Rauhigkeit als Haftgrund für die nachfolgende Beschichtung, wobei gleichzeitig mehrere Einschweißendon durch bekannte Zerspanungsvorgänge bearbeitet, kontrolliert und optisch angezeigt werden und danach Mehrfachstrahldüsen auf Hohlkörpermitte zentriert, in an sich bekannter Weise erst von einer Seite gestrahlt, gewendet und von der anderen Seite gestrahlt werden, wobei die Strahlmittelmenge reguliert und die vollzogene Bearbeitung der Innenflächen registriert und optisch angezeigt wird, nach Patent WP 254851, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung und Kontrolle der Strahlmittelmenge, der Strahlmittelfluß über eine Spule, die mit einem NF-Generator in Verbindung steht in eine elektrische Größe umgewandelt, verstärkt und über ein vorgegebenes Verhältnis zwischen Strahlzeit und Strahlmittelguß geregelt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Strahlmittelschlauch mit Strahldüse sowie einem diesen Elementen zugeordneten Regelkreis, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlmittelschlauch (2) mit der daran befindlichen Strahldüse (1) von einer Spule (3) umgeben ist, die mit einem NF-Generator (4) zur Stromversorgung der Spule (3) in Verbindung sfeht und dem NF-Generator (4) der Meßverstärker (5), der Schwellwertschalter (6) zur Erfassung differenter Strömflüsse sowie das Zeitrelais (7) nachgeordnet sind.

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