DE10004446A1 - Beleuchtungseinrichtung für eine Heizeinrichtung - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung für eine Heizeinrichtung

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Abstract

Die Erfindung schafft unter anderem eine Beleuchtungseinrichtung (16, 17) zur gemeinsamen Verwendung mit einem Strahlheizkörper (11) unter einem Glaskeramikkochfeld (22), wobei die Beleuchtungseinrichtung den Strahlheizkörper ringförmig umgibt. Erfindungsgemäß liegt die Beleuchtungseinrichtung über eine Pufferung (20, 27, 31) aus elastischem Kunststoff an der Unterseite des Glaskeramikkochfeldes an, insbesondere über Silikonpuffer. Insgesamt kann somit eine Möglichkeit geschaffen werden, die ein direktes Anlegen einer Beleuchtung (16, 17) um eine Heizung (11) an die Unterseite eines lichtdurchlässigen Kochfeldes ohne Bruchgefahr ermöglicht. Ein Silikonkunststoff weist sehr gute Eigenschaften hierfür auf, insbesondere kann er lichtdurchlässig ausgebildet sein.

Description

ANWENDUNGSGEBIET und STAND DER TECHNIK
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung zur gemeinsamen Verwendung mit einer Heizeinrichtung unter der Unterseite eines zumindest teilweise lichtdurchlässigen Kochfeldes, wobei die Beleuchtungseinrichtung die Heizein­ richtung zumindest teilweise umgibt und vorzugsweise außer­ halb von dieser verläuft.
Aus der DE-OS 40 04 039 ist eine Kombination einer bekannten Heizeinheit in einer üblichen Trägerschale mit einer Anzeige­ einrichtung bekannt. Die Anzeigeeinrichtung besteht aus ringförmig um die Heizeinheit angeordneten Glimmlampen, die mittels eines Halters an der Trägerschale befestigt sind. Diese Lösung erfordert einen großen Montageaufwand und die Glimmlampenbefestigung wird nach heutigen Maßstäben als problematisch angesehen.
Aus der DE-GBM 90 04 485 ist es bekannt, eine Massekochplatte in ein Glaskeramikkochfeld einzusetzen und unter der Koch­ platte eine diese übergreifende Beleuchtungskammer anzuord­ nen, die mit ihrem Rand die Kochplatte umgebend an dem Kochfeld anliegt. In die Beleuchtungskammer ragt eine Lampe und erleuchtet diese insgesamt, wobei innerhalb des Über­ standes zwischen Kammerrand und Kochplatte eine erleuchtete Zone entsteht.
AUFGABE UND LÖSUNG
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungs­ einrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, die die Prob­ leme des Standes der Technik beseitigt, einfach herzustellen sowie zu montieren ist und insbesondere die Lagerung der Beleuchtungseinrichtung verbessert.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Beleuchtungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestal­ tungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im folgenden beschrieben.
Erfindungsgemäß wird die Beleuchtungseinrichtung über eine Pufferung aus elastischem Kunststoff an der Unterseite des Kochfeldes angelegt. Dabei kann die Pufferung auf verschiede­ ne Arten ausgebildet sein. Vorteilhaft wird dadurch eine elastische Lagerung der Beleuchtungseinrichtung erzielt, insbesondere durch elastische Anlage direkt an dem Kochfeld, die sowohl die Beleuchtung als auch beispielsweise ein Glas­ keramikkochfeld vor Beschädigungen schützt. Die heutzutage vorgeschriebenen Falltests für Glaskeramikkochfelder können so problemlos bestanden werden. Eine Beleuchtung der Heiz­ einrichtung kann neben Hinweischarakter sowohl auf den Betriebszustand der Heizeinheit (EIN oder AUS) als auch auf die Ausdehnung einen dekorativen Effekt hervorrufen. Ebenso kann sie als Restwärmeanzeige dienen. Es sind verschiedene Farben für die Beleuchtung vorstellbar, in der Regel wird aber bei der Verwendung eines Glaskeramikkochfeldes ein rötlicher bis brauner Farbton erzielt.
Bevorzugt ist der Kunststoff der Pufferung zumindest teil­ weise lichtdurchlässig, insbesondere im wesentlichen transpa­ rent. So kann die Pufferung zumindest teilweise zwischen der Beleuchtungseinrichtung und dem Kochfeld angeordnet sein und den Lichwegt nicht behindern.
Vorteilhaft ist der Kunststoff temperaturbeständig um die Bedingungen unter dem Kochfeld ohne weiteres zu überstehen. Dazu kann er vorzugsweise silikonhaltig sein und besonders vorteilhaft vollständig aus Silikon bestehen. Silikon weist hervorragende Eigenschaften bzgl. Temperaturbeständigkeit und Elastizität in Verbindung mit einer langen Lebensdauer auf.
Es ist möglich, die Pufferung an der Beleuchtungseinrichtung zu befestigen, insbesondere formschlüssig. So kann eine Vormontage der Beleuchtungseinrichtung als fertige Einheit erfolgen. Weiters ist so der Sitz der Pufferung an der Beleuchtungseinrichtung gewährleistet. Dabei kann die Puffe­ rung die Beleuchtungseinrichtung zumindest teilweise in deren Umfangsrichtung umgeben, vorzugsweise in Umfangsrichtung ganz umhüllen. So können clipartige Puffer verwendet werden, die in Abständen auf die Beleuchtungseinrichtung aufgeclipst werden. Die Pufferung kann beispielsweise einen Vorsprung zur Anlage an dem Kochfeld aufweisen, wobei durch einen schmalen Vorsprung eine Erhöhung der Elastizität erreichbar ist.
Einerseits kann eine Pufferung an wenigen Stellen, beispiels­ weise nach Art einer Dreipunktlagerung, angeordnet sein. Vorteilhaft ist die Pufferung entlang der Längsausdehnung der Beleuchtungseinrichtung verteilt an mehreren Stellen angeord­ net, besonders vorteilhaft auf der gesamten Länge der Be­ leuchtungseinrichtung, wobei die Pufferung insbesondere gleichzeitig die Lagerung bzw. Aufnahme für die Beleuchtungseinrichtung ist. Bevorzugt kann die Pufferung die Be­ leuchtungseinrichtung im wesentlichen vollständig ummanteln, insbesondere schlauchförmig ummanteln. Dies ist möglich durch Umgießen der Beleuchtungseinrichtung oder durch Einschieben in einen Silikonschlauch o. dgl.
Für eine gleichmäßige Beleuchtung kann die Beleuchtungs­ einrichtung mit gleichbleibendem Abstand zu dem Kochfeld angeordnet sein, insbesondere mit einem geringen Abstand von wenigen Millimetern. So erhält man eine Beleuchtung ohne störende Parallaxen und mit einer konstanten Breite eines Lichtrings.
Als Beleuchtungseinrichtung kann eine ringförmige Lampe verwendet werden, vorzugsweise eine Gasentladungslampe, beispielsweise eine Neonröhre. Dies ist besonders bei runden Heizeinrichtungen vorteilhaft. Es kann ein im wesentlichen durchgehender Lichtring rund um die Heizeinrichtung erzeugt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Kunststoff transparent, wobei die Pufferung die Be­ leuchtungseinrichtung spaltfrei und parallel an die Unter­ seite des Kochfeldes anbindet. Weiters ist es möglich, daß die Pufferung die Beleuchtungseinrichtung längs deren Ausdeh­ nung und in Umfangsrichtung umgibt, wobei der Kunststoff in Richtung auf das Kochfeld in einem Bereich transparent ist. Dieser Bereich kann schmaler sein als der Umfang der Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise schmaler als der Durchmesser der Beleuchtungseinrichtung. So ergibt sich ein definierter nach oben gerichteter Lichtring, der von oben scharf abgegrenzt erscheint.
Beispielsweise kann die Beleuchtungseinrichtung samt der Pufferung an der Heizeinrichtung befestigbar sein, vorzugs­ weise mittels Vorsprüngen an der Außenseite der Heizein­ richtung. Dabei verläuft die Beleuchtungseinrichtung zwischen den Vorsprüngen und dem Kochfeld und wird von den Vorsprüngen gegen das Kochfeld gedrückt.
Des weiteren umfaßt die Erfindung eine Heizeinrichtung zum Einsatz unter einem zumindest teilweise lichtdurchlässigen Kochfeld, insbesondere unter einem Glaskeramikkochfeld, wobei die Heizeinrichtung als Strahlheizkörper in einer Träger­ schale ausgebildet ist und mit dieser Trägerschale direkt an die Unterseite des Kochfeldes anlegbar ist. Erfindungsgemäß ist an der Außenseite der Trägerschale eine Beleuchtungsein­ richtung angeordnet und die Beleuchtungseinrichtung umgibt den Strahlheizkörper im wesentlichen. So kann eine vor­ gefertigte Einheit aus Heizeinrichtung und Beleuchtung geschaffen werden. Dabei kann die Beleuchtungseinrichtung bevorzugt eine Pufferung aus elastischem Kunststoff, insbe­ sondere einem lichtdurchlässigen Kunststoff, aufweisen, mittels derer sie an die Unterseite des Kochfeldes anlegbar ist.
Weiters umfaßt die Erfindung ein Kochfeld mit einer an dessen Unterseite angeordneter Heizeinrichtung, wobei die Heizein­ richtung von einer vorstehend beschriebenen Beleuchtungs­ einrichtung zumindest teilweise umgeben ist, und wobei das Kochfeld zumindest teilweise lichtdurchlässig ist. Bevorzugt besteht das Kochfeld zumindest teilweise aus glasartigem Material, insbesondere ist es ein Glaskeramikkochfeld.
Die Heizeinrichtung kann wie vorstehend beschrieben ausge­ führt sein. Dabei kann die Heizeinrichtung ein Strahlheiz­ körper sein, wobei die Beleuchtungseinrichtung vorzugsweise außerhalb des Strahlheizkörpers angeordnet ist und diesen vollständig umgibt.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus den Beschreibungen und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh­ rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführun­ gen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Draufsicht auf eine Heizeinrichtung mit einer ringförmigen Beleuchtungseinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Heizeinrichtung ähnlich Fig. 1 mit einer Beleuchtungseinrich­ tung samt Pufferung unter einem Glaskeramik­ kochfeld,
Fig. 3 bis Fig. 5 Abwandlungen der Pufferungen gemäß Fig. 2.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Die Fig. 1 zeigt einen an sich üblichen runden Strahlheiz­ körper 11 in Draufsicht. Er besteht aus einer Trägerschale 12, die angedeutete Heizwindungen 13 in Form von Metallheiz­ drähten oder -bändern enthält. Oberhalb des Strahlheizkörpers 11 ist ein üblicher Temperaturregler 14 angeordnet, bei­ spielsweise am Rand der Trägerschale 12 befestigt.
Den Strahlheizkörper 11 umgibt eine Beleuchtungseinrichtung 16. Sie verläuft über einen Winkelbereich von ca. 300°. Die Beleuchtungseinrichtung 16 besteht aus einer gebogenen Neonröhre 17, deren Verlauf des Leuchtbereichs strich­ punktiert dargestellt ist. Die beiden abstehenden Enden sind Anschlußstücke 18, wie sie üblicherweise für Neonröhren ausgebildet werden. Die Neonröhre könnte auch als beinahe geschlossener Kreis ausgeführt sein. Anstelle einer Neonröhre kann auch eine gebogene Glimmlampe oder dergleichen verwendet werden.
Auf der Oberseite der Neonröhre 17 verläuft über die gesamte Länge ein transparenter Puffer 20 aus Silikon. Er ist nach Art eines Profilbandes mit unterschiedlichen Profilen ausge­ bildet, wie sich aus den Fig. 2 bis 5 ergibt. Er kann an der Neonröhre 17 befestigt sein, beispielsweise mit einem trans­ parenten Silikonkleber angeklebt sein.
Die Fig. 2 zeigt im Schnitt ein Glaskeramikkochfeld 22, an dessen Unterseite ein Strahlheizkörper 11 gem. Fig. 1 anliegt. Er wird durch eine nicht dargestellte Halterung angedrückt und liegt mit der oberen Kante des Isoliermaterials 23 an der Glaskeramik 22 an. Seitlich sind aus der Trägerschale 12 Haltezungen 25 herausgearbeitet, die senkrecht von der Trägerschale abstehen und die Neonröhre 17 tragen. Die Haltezungen 25 sind in etwa gleichen Abständen vorhanden, beispielsweise jeweils 30° bis 45°. Zur automatischen Zen­ trierung der Neonröhre 17 können sie entweder äußere oder innere Anschläge aufweisen, beispielsweise durch Vorsprünge oder weitere Abbiegungen.
Die Neonröhre 17 liegt mit dem auf ihrer Oberseite sitzenden Puffer 20 an der Unterseite der Glaskeramik 22 an und wird so von den Haltezungen 25 und dem Puffer 20 fixiert. Gegen ein Anschlagen an die Unterseite der Glaskeramik 22 schützt der Silikon-Puffer 20. Ebenso sind die Haltezungen 25 vorteilhaft etwas federnd ausgebildet, so daß eine sichere und elastische Lagerung der Neonröhre, die in der Regel aus Glas besteht, geschaffen wird. Hier ist zu erkennen, daß der Puffer 20 transparent sein sollte um den Lichtschein zur Glaskeramik 22 nicht zu behindern.
Die Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Vorrichtung aus Fig. 2. Hier ist die Neonröhre 17 nicht durch einen separaten Puffer gegen die Glaskeramik 22 abgestützt, sondern von einem Silikonschlauch 27 umgeben. Mit diesem Schlauch 27 als Puffer liegt sie an der Glaskeramik an. Dabei wird sie von den Haltezungen 25 getragen. Der Schlauch weist einen in etwa quadratischen Querschnitt auf, wobei die oberen beiden Kanten abgerundet sind. Die Neonröhre 17 kann einerseits in den Schlauch 27 eingeschoben werden, wobei dieser auch beispiels­ weise an einer Seite geschlitzt sein kann zur einfacheren Einbringung. Anschließend kann der Schlauch 27 wieder ver­ klebt werden oder aber offen bleiben ohne Beeinträchtigung seiner Funktionalität.
Alternativ kann die Neonröhre 17 mit flüssigem Silikon umhüllt oder darin eingegossen werden in einer Form, die derjenigen des Schlauches 27 entspricht. So wird eine voll­ ständige Ummantelung der Neonröhre und damit ein sehr guter Schutz gegen Beschädigung, auch eine Federung gegen die Haltezungen 25, erreicht. Eine vorgefertigte Baueinheit aus Neonröhre als Beleuchtung und umgossenem Silikonschlauch als Pufferung kan sehr einfach und unproblematisch montiert werden. Durch die Schutzummantelung sind auch Verpackung und Transport der zerbrechlichen Glasröhren weniger kritisch.
Eine weitere Abwandlung der Pufferung zeigt Fig. 4, wobei auch hier die Neonröhre 17 in ein Silikonprofil 29 einge­ gossen ist und diese Einheit von Haltezungen 25 getragen wird. Das Silikonprofil 29 weist allerdings noch eine Ver­ steifung 30 auf, die unterhalb der Neonröhre 17 verläuft. Weiters ist an der Oberseite ein Vorsprung 31 ähnlich einer Rippe angeformt. Dieser Vorsprung 31 eröffnet neben einer verbesserten Pufferwirkung aufgrund der geringen Dicke eine weitere Möglichkeit. Dabei kann bis auf den transparenten Vorsprung 31 das gesamte Silikonprofil 29 lichtundurchlässig eingefärbt oder von außen beschichtet werden. So leuchtet die Neonröhre 17 lediglich durch den Vorsprung 31 nach oben, und es entsteht ein sich durch die Glaskeramik 22 scharf abge­ grenzt darstellender Lichtring. Ähnlich könnten bei dem Silikonschlauch 27 die Seiten eingefärbt werden für einen schärferen Lichtring nach oben.
Die Fig. 5 zeigt in einer weiteren Abwandlung eine Neonröhre 17, die in eine Art Tragekasten 33 eingesetzt ist. Dieser Tragekasten 33 kann beispielsweise aus Metallblech oder dünnem Kunststoff bestehen. Dabei ist die Neonröhre vorteil­ haft wieder in ein Silikonprofil 34 eingegossen, das einen nach oben gerichteten Vorsprung 31 über seine gesamte Länge aufweist. Der Tragekasten 33 kann einerseits als Teil der Form für das Gießen eines Silikonprofils 34 dienen. Andererseits kann er als weiterer Schutz, insbesondere auch als thermische Isolation, für die Neonröhre dienen. Gemäß einer weiteren Möglichkeit ist der Tragekasten gleichzeitig eine Abschirmung der Neonröhre, so daß nur durch den nach oben weisenden Schlitz Licht über den Vorsprung 31 in die Glas­ keramik 22 eingestrahlt werden kann. Anstelle einer kom­ pletten Ummantelung der Neonröhre 17 mit Silikon kann in den Tragekasten ein Kunststoffprofil mit einem Vorsprung 31 und einem etwas breiteren Fuß eingelegt werden.
Insgesamt kann somit eine Möglichkeit geschaffen werden, die ein direktes Anlegen einer Beleuchtung um eine Heizein­ richtung an die Unterseite eines lichtdurchlässigen Koch­ feldes ermöglicht ohne Bruchgefahr. Weiters wird durch ein direktes Anlegen der Lichtring genau definiert, da auch Parallaxen vermieden werden können. Ein Silikonkunststoff weist sehr gute Eigenschaften hierfür auf, insbesondere kann er sehr gute Lichtdurchlasseigenschaften aufweisen.

Claims (14)

1. Beleuchtungseinrichtung zur gemeinsamen Verwendung mit einer Heizeinrichtung unter der Unterseite eines zumin­ dest teilweise lichtdurchlässigen Kochfeld, wobei die Beleuchtungseinrichtung die Heizeinrichtung zumindest teilweise umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) über eine Pufferung (20, 27, 31) aus elastischem Kunststoff an der Unter­ seite des Kochfeldes (22) angelegt ist.
2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kunststoff der Pufferung (20, 27, 31) zumindest teilweise lichtdurchlässig ist, insbesondere im wesentlichen transparent ist, wobei vorzugsweise die Pufferung zumindest teilweise zwischen der Beleuchtungs­ einrichtung (16, 17) und dem Kochfeld (22) angeordnet ist.
3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff temperaturbeständig ist, wobei er vorzugsweise silikonhaltig ist, insbeson­ dere vollständig aus Silikon besteht.
4. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferung (20, 27, 31) an der Beleuchtungseinrichtung (16, 17) befestigt ist, insbesondere formschlüssig befestigt ist.
5. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferung (20, 27, 31) die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) zumindest teilweise in deren Umfangsrichtung umgibt, vorzugsweise in Umfangsrichtung ganz umhüllt, wobei die Pufferung insbesondere einen Vorsprung (31) zur Anlage an dem Kochfeld (22) aufweist.
6. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferung (20, 27, 31) entlang der Längsausdehnung der Beleuch­ tungseinrichtung (16, 17) verteilt an wenigstens mehre­ ren Stellen angeordnet ist, vorzugsweise auf der gesam­ ten Länge der Beleuchtungseinrichtung, wobei die Puffe­ rung insbesondere die Lagerung für die Beleuchtungs­ einrichtung ist.
7. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungs­ einrichtung (16) eine abgebogene bzw. ringförmige Lampe ist, vorzugsweise eine Gasentladungslampe, wobei sie insbesondere eine Neonröhre (17) ist.
8. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff transparent ist und die Pufferung (20, 27, 31) die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) spaltfrei an die Unterseite des Kochfeldes (22) anbindet.
9. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferung (20, 27, 31) die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) längs deren Ausdehnung und in Umfangsrichtung umgibt, wobei der Kunststoff in Richtung auf das Kochfeld (22) in einem Bereich transparent ist, wobei dieser Bereich schmaler ist als der Umfang der Beleuchtungseinrichtung, vorzugsweise schmaler als der Durchmesser der Beleuchtungseinrichtung.
10. Beleuchtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungs­ einrichtung (16, 17) samt der Pufferung (20, 27, 31) an der Heizeinrichtung (11) befestigbar ist, vorzugsweise mittels Vorsprüngen (25) an der Außenseite der Heizein­ richtung, wobei die Beleuchtungseinrichtung zwischen den Vorsprüngen und dem Kochfeld verläuft.
11. Heizeinrichtung zum Einsatz unter einem zumindest teilweise lichtdurchlässigen Kochfeld, insbesondere unter einem Glaskeramikkochfeld (22), wobei die Heiz­ einrichtung als Strahlheizkörper (11) in einer Träger­ schale (12) ausgebildet ist und mit dieser Trägerschale direkt an die Unterseite des Kochfeldes anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Trägerschale eine Beleuchtungseinrichtung (16, 17) angeordnet ist und die Beleuchtungseinrichtung den Strahlheizkörper im wesentlichen umgibt.
12. Heizeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) eine Pufferung (20, 27, 31) aus elastischem Kunststoff, insbesondere einem lichtdurchlässigen Kunststoff, aufweist, mittels derer sie an die Unterseite des Kochfeldes (22) anlegbar ist.
13. Kochfeld mit einer an dessen Unterseite angeordneter Heizeinrichtung (11), wobei die Heizeinrichtung von einer Beleuchtungseinrichtung (16, 17) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zumindest teilweise umgeben ist und wobei das Kochfeld (22) zumindest teilweise lichtdurch­ lässig ist.
14. Kochfeld nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung ein Strahlheizkörper (11) ist, wobei die Beleuchtungseinrichtung (16, 17) vorzugsweise außerhalb des Strahlheizkörpers angeordnet ist und diesen vollständig umgibt.
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