DE10007873C1 - Baueinheit für eine Kompaktheizungsanlage - Google Patents

Baueinheit für eine Kompaktheizungsanlage

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DE10007873C1 DE2000107873 DE10007873A DE10007873C1 DE 10007873 C1 DE10007873 C1 DE 10007873C1 DE 2000107873 DE2000107873 DE 2000107873 DE 10007873 A DE10007873 A DE 10007873A DE 10007873 C1 DE10007873 C1 DE 10007873C1
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Abstract

Die Baueinheit ist für eine Kompaktheizungsanlage, insbesondere für eine Gastherme mit zwei Heizkreisen, einem für die Raumheizung und einem für die Warmwasserbereitung, vorgesehen. Sie weist ein Kreiselpumpenaggregat mit einem Motorgehäuse und einem Pumpengehäuse sowie einem weiteren an das Pumpengehäuse anschließenden Gehäuse auf und ist mit vier rückwärtigen, in einer Ebene liegenden und paarweise angeordneten Anschlüssen, beispielsweise für einen Plattenwärmetauscher, vorgesehen. Das Pumpengehäuse weist zu zwei voneinander abgewandten Seiten daran anschließende Armaturengehäuse auf, welche jeweils ein Paar dieser rückwärtigen Anschlüsse bilden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Baueinheit für eine Kompaktheizungsanlage gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Derartige Kompaktheizungsanlagen (auch Gasthermen genannt) dienen entweder nur zur Raumheizung oder zur kombinierten Raumheizung und Warmwasser­ bereitung. Sie vereinen eine Vielzahl von Einzelkomponenten in einem kompakten Gehäuse. Während bei älteren Konstruktionen die Einzelelemente über Rohre, sogenannte fittings einzeln miteinander verbunden wurden, was relativ aufwendig war, geht man seit geraumer Zeit vermehrt dazu über, den gesamten Verrohrungs­ komplex einschließlich Aufnahme für die einzelnen Aggregate wie Pumpe, Ventile und dergleichen als Baueinheit auszuführen, die üblicherweise aus mehreren Spritzgussteilen aus Kunststoff gefertigt ist. Der Einsatz einer solchen Baueinheit hat den Vorteil, dass insbesondere bei großen Stückzahlen die Fertigungs- und Montagekosten ganz erheblich gesenkt werden können. Sie hat aber darüber hinaus den Nachteil, dass für unterschiedliche Systeme in der Regel auch unterschiedliche Baueinheiten eingesetzt werden, was dazu führt, dass eine Vielzahl von Werkzeu­ gen vorzuhalten ist, was erhebliche Kosten bedingt.
Eine Kompaktheizungsanlage der eingangs erwähnten Art ist aus DE 197 51 515 A1 bekannt. Die dort beschriebene Baueinheit weist ein an das Pumpengehäuse anschließendes Gehäuse auf, das einen Luftabscheider, ein Schaltorgan sowie eine zentrale Kammer aufweist, in die der Saugmund der Pumpe mündet. Daran anschließend kann ein Adaptergehäuse vorgesehen sein, das weitere Bauteile um­ fasst.
Aufgrund dessen, dass in Achsrichtung des Laufrads der Pumpe gesehen weitere Gehäuse anschließen, weist diese Baueinheit eine vergleichsweise große Bautiefe auf. Darüber hinaus verlangt diese Baueinheit noch eine Vielzahl von Einzelver­ rohrungen, um die Anschlüsse der Baueinheit leitungszuverbinden. Schließlich sind die dort beschriebenen Ausführungen im Wesentlichen nur für einen speziel­ len Gasthermentyp bestimmt und geeignet.
Vor diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Baueinheit der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass die vorgenannten Nachteile vermieden werden, insbesondere eine kompakte Baueinheit erhalten wird, die für Gasthermen unterschiedlichen Typs einsetzbar und kostengünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnung angegeben.
Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es, die Baueinheit so auszubilden, dass das Pumpenaggregat, bestehend aus Elektromotor mit daran angeschlossener Kreiselpumpe, nicht, wie aus dem Stand der Technik bekannt, in Achsrichtung der Pumpe mit weiteren Anschlussgehäusen bestückt wird, sondern dies vielmehr zwischen zwei Armaturengehäusen eingegliedert wird, wobei diese beiden in montiertem Zustand zweckmäßigerweise rechts und links vom Pumpengehäuse angeordneten Armaturengehäuse jeweils ein Paar von rückwärtigen Anschlüssen bilden, an die entweder ein Plattenwärmetauscher als Sekundärwärmetauscher unmittelbar angeschlossen wird oder aber auch eine andere Verrohrung ansetzen kann, welche es ermöglicht, die Baueinheit in Gasthermen unterschiedlicher Bauarten einzusetzen. Dabei ermöglicht die Anordnung der Armaturengehäuse neben dem Pumpengehäuse eine so geringe Bautiefe, dass z. B. ein Plattenwärme­ tauscher noch dahinter angeordnet werden kann oder auch eine entsprechende Verrohrung.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Baueinheit im Bereich dieser vier paarweise angeordneten rückwärtigen Anschlüsse eine Versteifungsplatte aufweist, da sich hierdurch auch bei vergleichsweise leichter Bauweise eine sehr hohe Stabilität der Baueinheit erzielen lässt. Ein besonderer Vorteil ist es dabei, dass diese Ver­ steifungsplatte nur bei den Anwendungen benötigt wird, die keinen Sekundär­ wärmetauscher in diesem Bereich der Therme aufweisen, da nämlich bei allen anderen Ausführungsvarianten diese Versteifungsplatte durch den ohnehin er­ forderlichen Plattenwärmetauscher gebildet wird. Der Plattenwärmetauscher, der ein vergleichsweise schweres und stabiles Bauteil aus Metall ist, wird somit konstruktives Element der Baueinheit. Es wird also die Stabilität des Platten­ wärmetauschers gezielt genutzt, um die Baueinheit zu versteifen.
Dabei ergibt sich eine besonders kompakte Bauausführung, wenn das Pumpen­ aggregat in Achsrichtung des Laufrads gesehen im Wesentlichen innerhalb der Kontur des rückwärtig angeschlossenen Plattenwärmetauschers bzw. der ent­ sprechend ausgebildeten Versteifungsplatte liegt, d. h. in der Kontur liegt, deren Eckpunkte durch die vier paarweise angeordneten rückwärtigen Anschlüsse ge­ bildet sind. Eine solche Anordnung dient einem sehr kompakten Aufbau der Therme.
Zweckmäßigerweise werden nach Möglichkeit alle im Bereich der Therme zwi­ schen der Brennkammer und den Leitungsanschlüssen erforderlichen Komponen­ ten in die Baueinheit integriert. Um das Pumpenaggregat hiervon möglichst unbe­ rührt zu lassen, ist es zweckmäßig, diese Komponenten in die Armaturengehäuse einzugliedern. Hierdurch wird der kompakte Aufbau der Baueinheit weiter ge­ fördert. Es kann zudem hinsichtlich des Pumpenaggregats weitgehend auf vorhandene Konstruktionen zurückgegriffen werden, was die Herstellungskosten für die Baueinheit weiter senkt.
Besonders günstig ist es, wenn das Pumpengehäuse formschlüssig zwischen den Armaturengehäusen eingegliedert wird, da dann keine gesonderten Befestigungs­ vorrichtungen für das Pumpengehäuse erforderlich sind. Dies kann in einfacher Weise durch seitlich am Pumpengehäuse vorgesehene Vorsprünge erfolgen, die von den Armaturengehäusen umgriffen sind. Die Stabilität der so lediglich durch Formschluss miteinander verbundenen Gehäuseteile wird im Wesentlichen durch die Versteifungsplatte bzw. den Plattenwärmetauscher gewährleistet.
Wie das weiter unten beschriebene Ausführungsbeispiel verdeutlicht, kann die erfindungsgemäße Baueinheit aus z. B. drei ohne Schmelzkerne hergestellten Spritzgussteilen bestehen und somit kostengünstig gefertigt werden.
Wenn die Baueinheit mit einer Versteifungsplatte versehen ist, ist diese zweck­ mäßigerweise so anzuordnen, dass die vier paarweise angeordneten Anschlüsse durch die Versteifungsplatte hindurchgeführt, also rückseitig aus der Versteifungs­ platte herausgeführt sind. Wenn in eine solche Baueinheit, was zweckmäßig ist, ein Luftabscheider integriert werden soll, so ist es besonders günstig, diesen in dem saugseitigen Armaturengehäuse anzuordnen, also an dem Armaturengehäuse, das mit der Saugseite der Pumpe leitungsverbunden ist. Wenn die Baueinheit, was zum Einsatz bei Gasthermen üblich ist, ein 2/3-Wegeventil beinhaltet, das wahlweise den Primärwärmetauscherkreislauf mit dem Heizkreis oder dem Sekundärwärme­ tauscher verbindet, dann sollte dieses Ventil bevorzugt in dem druckseitigen Armaturengehäuse angeordnet sein. Die Konstruktion erfolgt dabei bevorzugt so, dass das druckseitige Armaturengehäuse wahlweise mit und ohne Ventil verwendet werden kann, damit für die Bauausführungen, bei denen ein solches Ventil nicht benötigt wird, die gleichen Gehäuseteile eingesetzt werden können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus­ führungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer ersten Bauart einer Gastherme,
Fig. 2 ein Schaltbild einer zweiten Bauart einer Gastherme,
Fig. 3 ein Schaltbild einer dritten Bauart einer Gastherme,
Fig. 4 in vereinfachter perspektivischer Darstellung eine Gastherme in montiertem Zustand,
Fig. 5 in vergrößerter perspektivischer Darstellung die Baueinheit gemäß der Erfindung mit rückseitig angeschlossenem Plattenwärmetau­ scher,
Fig. 6 in perspektivischer Darstellung eine Rückansicht der Baueinheit ohne Plattenwärmetauscher und ohne 2/3-Wegeventil,
Fig. 7 in perspektivischer Darstellung das saugseitige Armaturengehäuse,
Fig. 8 in perspektivischer Darstellung das Pumpengehäuse,
Fig. 9 in perspektivischer Darstellung das druckseitige Armaturengehäuse und
Fig. 10 eine Darstellung gemäß Fig. 6 mit montierter Versteifungsplatte.
Sämtliche räumliche Angaben (oben, unten, . . .) beziehen sich auf eine Ansicht gemäß Fig. 4, so, wie die Therme im Betriebszustand zu sehen ist.
Anhand der Fig. 1 bis 3 sind zunächst die drei wesentlichen Bauarten dar­ gestellt, in denen die erfindungsgemäße Baueinheit im Wesentlichen ohne kon­ struktive Veränderungen eingesetzt werden kann.
Die Kompaktheizungsanlage gemäß Fig. 1 weist ein Pumpenaggregat 1 auf, dessen druckseitiger Anschluss 2 mit einem Primärwärmetauscher 3 leitungsverbunden ist. Der Primärwärmetauscher 3 wird beispielsweise gasbeheizt und ist innerhalb einer Brennkammer 4 (Fig. 4) angeordnet. Der Ausgang des Primärwärmetauschers 3 ist über ein 2/3-Wegeventil 10 wahlweise mit einem Vorlauf 5 der Raumheizung oder dem Eingang eines Sekundärwärmetauschers 6 verbunden. An die Leitung zum Vorlauf 5 schließt eine Bypassleitung 7 an, in der ein einstellbares Über­ strömventil 8 integriert ist. Die Bypassleitung 7 mündet in einen Rücklauf 9 der Raumheizung, der wie auch der eine Ausgang des Sekundärwärmetauschers 6 mit einem saugseitigen Anschluss 11 der Pumpe 1 leitungsverbunden ist. Der saugsei­ tige Anschluss 11 ist darüber hinaus leitungsverbunden mit einem Sicherheitsventil 12, das bei Überschreiten eines vorgegebenen Drucks öffnet, mit einem Druckaus­ gleichsgefäß 13 sowie mit einem Druckschalter 14, der bei Unterschreiten eines vorbestimmten Drucks die Anlage abschaltet.
Der Sekundärwärmetauscher 6 ist auf seiner wärmeaufnehmenden Seite mit dem Wasserleitungsnetz 15 des Hauses verbunden. Der ausgangsseitige Anschluss 16 führt zur Warmwasserzapfstelle. In diese Leitung ist ein Flowsensor 17 integriert, dessen Signal das 2/3-Wegeventil schaltet. Die Funktion einer solchen Heizungs­ anlage ist hinlänglich bekannt, so dass sie hier nicht im Einzelnen beschrieben wird. Die anhand der Fig. 4 und 5 dargestellte Baueinheit umfasst alle vor­ beschriebenen Komponenten mit Ausnahme des Primärwärmetauschers 3 und des Ausgleichsgefäßes 13.
Die Kompaktheizungsanlage gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der vorbeschrie­ benen dadurch, dass die Brauchwassererwärmung nicht in dem Sekundärwärme­ tauscher 6 erfolgt, sondern innerhalb eines kombinierten Wärmetauschers 18, der innerhalb der Brennkammer 4 angeordnet ist. Die Funktion dieser Kompakthei­ zungsanlage entspricht der anhand von Fig. 1 vorbeschriebenen. Die Baueinheit ist entsprechend aufgebaut, wobei jedoch der Sekundärwärmetauscher an der Bauein­ heit entfällt und stattdessen im Brennraum angeordnet ist.
Bei der Kompaktheizungsanlage gemäß Fig. 3 ist eine Direktbeheizung beider Heizkreise vorgesehen. Ein entsprechender Primärwärmetauscher 19 ist innerhalb der Brennkammer 4 angeordnet. Da die beiden Heizkreise völlig getrennt vonein­ ander arbeiten, ist bei dieser Anordnung das Ventil 10 nicht erforderlich. Wenn zur Warmwasserbereitung Energie benötigt wird, wird dies wiederum durch den Flowsensor 17 erfasst, wonach die Pumpe 1 abgeschaltet wird, so dass der Primär­ wärmetauscher 19 nur den Brauchwasserteil beaufschlagt. Auch eine solche Gastherme kann mit der erfindungsgemäßen Baueinheit bestückt werden. Die Baueinheit ist dann wie in Fig. 10 dargestellt modifiziert, d. h. sie weist weder den Sekundärwärmetauscher 6 noch das 2/3-Wegeventil 10 auf.
In Fig. 4 ist beispielhaft der Aufbau einer Kompaktheizungsanlage dargestellt. Sie weist ein Traggestell 20 auf, das zur Wandbefestigung vorgesehen ist. Die gebäu­ deseitigen Anschlussleitungen sind hier von unten herangeführt. Den oberen und vorderen Bereich nimmt die Brennkammer 4 ein, die üblicherweise als in sich geschlossenes Gehäuse ausgebildet ist. Hinter der Brennkammer 4 befindet sich das Druckausgleichsgefäß 13. Unter der Brennkammer 4 ist die in Rede stehende Baueinheit angeordnet, die anhand der Fig. 5 bis 9 im Einzelnen dargestellt ist. Bei der Darstellung nach Fig. 4 sind aus Gründen der Übersicht Abschnitte der von der Baueinheit zum Primärwärmetauscher führenden Leitungen, insbesondere im Bereich der Anschlüsse der Baueinheit nicht dargestellt.
Wie sich aus den Fig. 5 und 6 ergibt, ist das Pumpenaggregat 1, von dem in den Figuren das Motorgehäuse 21, das Pumpengehäuse 22 sowie ein auf das Motor­ gehäuse 21 aufgesetzter Klemmenkasten 23 sichtbar sind, zwischen einem saugsei­ tigen Armaturengehäuse 24 und einem druckseitigen Armaturengehäuse 25 formschlüssig eingegliedert. Hierzu weist das Pumpengehäuse 22 zwei flache seitliche Vorsprünge 26 auf, die zum Eingriff in zum Pumpengehäuse 22 hin vorspringende, von oben gesehen U-förmige und nach unten geschlossene Halterungen 27 an den Armaturengehäuse 24 und 25 vorgesehen sind. Darüber hinaus ist das Pumpen­ gehäuse 22 an seiner Stirnseite im unteren Bereich mit dem saugseitigen Armatu­ rengehäuse 24 verbunden, um die Leitungsverbindung zum saugseitigen Anschluss 11 der Pumpe herzustellen. Diese Verbindung ist armaturenseitig durch die in den Fig. 6 und 7 innerhalb des saugseitigen Armaturengehäuses 24 erkennbare Querleitung 28 gebildet, die unmittelbar hinter dem Pumpengehäuse 22 verläuft. Die Querleitung 28 mündet in einem Luftabscheider 29, der ebenfalls Teil des saugseitigen Armaturengehäuses 24 ist. Diese Querleitung 28, die an ihrem pum­ penseitigen Ende offen ist, ist dort in einem entsprechenden Verschluss abge­ schlossen. Die Leitungsverbindung innerhalb der Pumpe erfolgt über einen in der Stirnwand 30 des Pumpengehäuses vorgesehenen Rohrabschnitt, der in die Quer­ leitung 28 mündet.
Jedes der Armaturengehäuse 24, 25 weist zwei rückwärtige und übereinander angeordnete Anschlüsse 31, 32 und 33, 34 für den Sekundärwärmetauscher 6 in Form eines Plattenwärmetauschers auf. Diese Anschlüsse 31, 32, 33 und 34 sind in Fig. 6 gut zu erkennen, die die Baueinheit von hinten mit abgenommenem Wärmetauscher zeigt. Der Anschluss 31 stellt den einströmseitigen Anschluss des Sekundärwärmetauschers 6 für den vom Primärwärmetauscher 3 beaufschlagten Heizkreis dar. Dieser Anschluss 31 führt innerhalb des druckseitigen Armaturen­ gehäuses 25 zu dem 2/3-Wegeventil, das in das von vorne offene Ende des im Wesentlichen parallel zur Laufradachse verlaufenden Rohrabschnitts 35 eingeführt ist. Dieser Rohrabschnitt 35 trifft mit einem von unten kommenden Rohrabschnitt 36 zusammen, der über einen Rohrabschnitt 37 zu einem rückseitigen Anschluss 5 geführt ist, der den Vorlaufanschluss 5 für die Raumheizung bildet. In den Rohrabschnitt 35 mündet von oben ein Anschlussstutzen 38, der über eine nicht dargestellte Leitung mit dem Ausgang des Primärwärmetauschers 3 verbunden wird, so dass das Ventil 10 die am Stutzen 38 angeschlossene Leitung entweder mit dem Vorlaufanschluss 5 für die Raumheizung oder mit dem Anschluss 31 verbindet, der in den Plattenwärmetauscher 6 mündet.
Der untere Anschluss 32 des Anschlusspaares 31, 32 des druckseitigen Armaturen­ gehäuses 25 ist über einen Rohrabschnitt 39 mit dem Anschluss 16 verbunden, der den ausgangsseitigen Brauchwasseranschluss bildet.
Das saugseitige Anschlussgehäuse 24 weist ein Anschlusspaar 33, 34 auf, von dem der untere Anschluss 34 mit dem ebenfalls zur Rückseite herausgeführten An­ schluss 15 für das Wasserleitungsnetz verbunden ist. Über den Anschluss 34 wird also in den Sekundärwärmetauscher 6 das zu erwärmende Brauchwasser eingelei­ tet. Über den Anschluss 33 fließt das aus dem Sekundärwärmetauscher 6 kommen­ de Heizwasser zum Saugstutzen der Pumpe. Der Anschluss 33 ist also mit dem rückseitigen Anschluss 9 leitungsverbunden.
Innerhalb des Plattenwärmetauschers 6 sind Gewindebuchsen eingelassen, welche mit entsprechenden Bohrungen 40 zwischen den Anschlüssen 31 und 32 bzw. 33 und 34 in den jeweiligen Armaturengehäuse 24 und 25 fluchten. Über diese Boh­ rungen 40 wird der Plattenwärmetauscher 6 mittels von der Vorderseite in die Bohrungen 40 eingeführte Schrauben mechanisch fest mit den Armaturengehäusen 24 und 25 verbunden. Über in den Anschlüssen 31 bis 34 liegende Dichtungen wird zugleich der Plattenwärmetauscher auch dicht angeschlossen. Der Platten­ wärmetauscher 6 bildet somit auch ein konstruktives Bauteil für die Baueinheit und stabilisiert diese.
Wie insbesondere die Fig. 4 bis 9 zeigen, sind sämtliche Gehäuseteile der Baueinheit (Pumpengehäuse 22, Armaturengehäuse 24, 25) konstruktiv so ausge­ legt, dass sie als Spritzgussteile ohne Schmelzkerne hergestellt werden können. Etwa verbleibende nicht genutzte Anschlüsse werden durch entsprechende Ab­ schlussteile dicht verschlossen. Im Übrigen können über derartige fertigungs­ bedingt zusätzliche Anschlüsse der Baueinheit, wie beispielsweise am unteren Ende des Rohrabschnitts 36 oder am rechten Ende des Rohrabschnitts 37, Zusatz­ aggregate angeschlossen werden, wie beispielsweise Filter, Ventile oder derglei­ chen, sofern hierfür Bedarf besteht.
In der vorstehend beschriebenen Baueinheit ist beispielsweise in dem schräg nach oben zum Anschluss 15 verlaufenden Rohrabschnitt 41 ein Filter 42 für das ein­ strömende Brauchwasser eingegliedert. In einem jenseits des Luftabscheiders 29 ebenfalls schräg nach oben und zum Anschluss 9 verlaufenden Rohrabschnitt 43 ist ein Filter 44 für den Raumheizungskreis eingegliedert. Das Überströmventil 8 ist in einem Rohrabschnitt 45 des druckseitigen Anschlussgehäuses 25 eingeglie­ dert, der seitlich über eine Bypassleitung mit dem saugseitigen Armaturengehäuse 24 verbunden ist.
Mit der zum Sauganschluss 11 der Pumpe führenden Querleitung 28 des saugseiti­ gen Armaturengehäuses 24 steht der Luftabscheider 29 in Leitungsverbindung sowie nachfolgend ein ebenfalls vertikal gerichteter Rohrabschnitt 46, in den das Sicherheitsventil 12 eingegliedert ist. Weiter an die Querleitung angeschlossen ist der Druckschalter 14, wie insbesondere den Fig. 5 und 7 zu entnehmen ist. Der Flowsensor 17 ist in einen vertikal verlaufenden Rohrabschnitt 47 des saugseitigen Armaturengehäuses 24 eingegliedert.
Die vorstehend beschriebene Baueinheit ist zum Einbau in eine Gastherme gemäß Schaltungsanordnung nach Fig. 1 vorgesehen. Dabei wird der als Plattenwärmetau­ scher ausgelegte Sekundärwärmetauscher 6, wie an sich bekannt, im Gegenstrom betrieben. Er bildet zugleich eine mechanische Plattform für die übrigen Teile 22, 24, 25 der Baueinheit. Die gleiche Baueinheit kann jedoch ohne einen solchen Wärmetauscher nahezu unverändert für Gasthermen gemäß der Schaltungsanord­ nungen nach den Fig. 2 und 3 verwendet werden. Dann ist jedoch aus Stabili­ tätsgründen anstelle des Wärmetauschers 6 eine eigensteife Platte 48 vorzusehen, durch welche die Anschlüsse 31 bis 34 hindurchgeführt sind. Zweckmäßigerweise werden rückseitig der Platte 48 entsprechende Anschlussgehäuse 49 vorgesehen, die Gewindebuchsen aufweisen und somit eine mechanisch feste Eingliederung der Platte 48 ermöglichen, ohne hierfür an der Platte gesonderte Befestigungsvor­ richtungen anbringen zu müssen. Die Platte 48 kann also als einfaches Stanzteil aus Blech gebildet sein, während die Anschlussgehäuse 49, die im Übrigen iden­ tisch ausgebildet sind, als Spritzgussteile aus Kunststoff hergestellt sind. Jedes der Anschlussgehäuse 49 führt den oberen Anschluss zu beiden Seiten quer aus dem Gehäuse heraus und den untere zu einer Seite, so wie es anhand von Fig. 10 dargestellt ist. Um die Baueinheit in einer Heizungsanlage gemäß Schaltungs­ anordnung nach den Fig. 2 oder 3 zu betreiben, ist es dann noch erforderlich, die Anschlüsse 31 und 34 durch einen Leitungsabschnitt 50 zu verbinden.
Wenn eine Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 realisiert werden soll, bleibt das Ventil 10 so eingesetzt, wie es anhand von Fig. 5 dargestellt ist. Soll hingegen eine Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 realisiert werden, so wird das Ventil 10 aus dem Rohrabschnitt 35 entfernt und dieser endseitig durch einen Abschlussstopfen 51 verschlossen, so wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Eine entsprechende Dar­ stellung in Fig. 6 ist aus Gründen der Zeichnungsvereinfachung vorgenommen worden. Allen Anordnungen gemeinsam ist, dass der Druckstutzen 52 des Pum­ pengehäuses 2 mit einer zum Primärwärmetauscher führenden Leitung verbunden ist.
Die Kanalanordnung innerhalb der Armaturengehäuse 24 und 25 kann den an­ schlussseitigen Anforderungen entsprechend variiert werden. So ist es zwar zweckmäßig, wie im Ausführungsbeispiel alle Anschlüsse 16, 5, 15, 9 der Bauein­ heit rückseitig in einer Ebene herauszuführen, doch können diese Anschlüsse auch nach unten oder zu einer anderen Richtung oder in anderer Anordnung herausge­ führt werden, wenn dies gewünscht wird. So können die Anschlussgehäuse 24 und 25 grundsätzlich auch in umgekehrter Anordnung vorgesehen sein, d. h. in Dar­ stellung nach Fig. 4 das druckseitige Anschlussgehäuse auf der von der Pumpe linken und das saugseitige Anschlussgehäuse auf der von der Pumpe rechten Seite, ohne das erfindungsgemäße Konstruktionsprinzip zu verlassen.
Bezugszeichenliste
1
Pumpenaggregat
2
druckseitiger Anschluss der Pumpe
3
Primärwärmetauscher in
Fig.
1
4
Brennkammer in
Fig.
4
5
Anschluss zum Vorlauf der Raumheizung
6
Sekundärwärmetauscher in
Fig.
1
und
5
7
Bypassleitung
8
Überströmventil
9
Anschluss zum Rücklauf der Raumheizung
10
2/3-Wegeventil
11
saugseitiger Anschluss der Pumpe
12
Sicherheitsventil
13
Druckausgleichsgefäß
14
Druckschalter
15
Anschluss zum Wasserleitungsnetz
16
Warmwasseranschluss
17
Flowsensor
18
Wärmetauscher in
Fig.
2
19
Primärwärmetauscher in
Fig.
3
20
Traggestell
21
Motorgehäuse
22
Pumpengehäuse
23
Klemmenkasten
24
saugseitiges Armaturengehäuse
25
druckseitiges Armaturengehäuse
26
Vorsprünge am Pumpengehäuse
27
Halterungen an den Armaturengehäusen
28
Querleitung in
24
29
Luftabscheider
30
Stirnwand in
22
31
Anschlüsse für Plattenwärmetauscher in
25
32
Anschlüsse für Plattenwärmetauscher in
25
33
Anschlüsse für Plattenwärmetauscher in
24
34
Anschlüsse für Plattenwärmetauscher in
24
35
Rohrabschnitt in
25
36
Rohrabschnitt in
25
37
Rohrabschnitt in
25
38
Anschlussstutzen von
25
39
Rohrabschnitt in
25
40
Bohrung
41
Rohrabschnitt in
24
42
Filter
43
Rohrabschnitt in
24
44
Filter
45
Rohrabschnitt in
25
46
Rohrabschnitt in
24
47
Rohrabschnitt in
24
48
Versteifungsplatte
49
Anschlussgehäuse
50
Leitungsabschnitt
51
Anschlussstutzen
52
Druckstutzen

Claims (9)

1. Baueinheit für eine Kompaktheizungsanlage, insbesondere für eine Gas­ therme mit zwei Heizkreisen, einem für die Raumheizung und einem für die Warmwasserbereitung, mit einem Kreiselpumpenaggregat (1), mit einem Motor­ gehäuse (21), mit einem Pumpengehäuse (22), mit einem weiteren an das Pumpen­ gehäuse anschließenden Gehäuse, und mit vier rückwärtigen, in einer Ebene liegenden und paarweise angeordneten Anschlüssen (31-34), dadurch gekenn­ zeichnet, dass an das Pumpengehäuse (22) zu zwei voneinander abgewandten Seiten Armaturengehäuse (24, 25) anschließen, welche jeweils ein Paar (31, 32 und 33, 34) der rückwärtigen Anschlüsse bilden.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit im Bereich der vier paarweise angeordneten rückwärtigen Anschlüsse (31-34) eine Versteifungsplatte (48) aufweist.
3. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Versteifungsplatte durch einen an den vier paarweise angeordne­ ten rückwärtigen Anschlüssen (31-34) angeschlossenen Plattenwärmetauscher (6) gebildet ist.
4. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Pumpenaggregat (1) in Achsrichtung des Laufrads gesehen im wesentlichen innerhalb einer Kontur liegt, deren Eckpunkte durch die vier paar­ weise angeordneten rückwärtigen Anschlüsse (31-34) gebildet sind.
5. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Armaturengehäuse (24, 25) ein Sicherheitsventil (12), ein Dreiwegeventil (10), einen Drucksensor (14), einen Flowsensor (17), einen Filter (42, 44) und/oder einen Luftabscheider (29) aufweisen.
6. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Pumpengehäuse (22) formschlüssig zwischen den Armaturen­ gehäusen (24, 25) eingegliedert ist.
7. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Pumpengehäuse (22) und die Armaturengehäuse (24, 25) jeweils als vorzugsweise ohne Schmelzkerne hergestellte Spritzgussteile aus Kunststoff gefertigt sind.
8. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass Anschlüsse (31-34) der Baueinheit rückseitig der Versteifungs­ platte (48) herausgeführt sind.
9. Baueinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Luftabscheider (29) dem saugseitigen Armaturengehäuse (24) zugeordnet ist.
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