DE10011064A1 - Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen - Google Patents
Vorrichtung zur Reinigung von OberflächenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von sich in einer Reinigungsebene erstreckenden Werkstück-Oberflächen, insbesondere von Platten, Laminaten, Folien, Folienzuschnitten, Endlosbahnen und Platinen, bei der das Werkstück an einem endlos umlaufenden, auf Umlenkrollen aufgespannten Reinigungsband vorbei bewegbar ist, wobei sich die Achse der Umlenkrollen zumindest im wesentlichen senkrecht zur Reinigungsebene erstreckt. Zusätzlich kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung das Reinigungsband zwischen den Umlenkrollen auf seiner Innenseite und/oder seiner Außenseite jeweils mittels mindestens einer Laufrolle geführt sein.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von sich
in einer Reinigungsebene erstreckenden Werkstück-Oberflächen, insbe
sondere von Platten, Laminaten, Folien, Folienzuschnitten, Endlosbahnen
und Platinen, wobei das Werkstück an einem endlos umlaufenden, auf
Umlenkrollen aufgespannten Reinigungsband vorbei bewegbar ist.
Es sind Vorrichtungen zum Reinigen von Werkstück-Oberflächen be
kannt, bei denen die Reinigung durch einen die zu reinigende Oberfläche
überstreichenden Luftstrom erfolgt. Solche Vorrichtungen haben den
Nachteil, daß aufgrund der fehlenden mechanischen Einwirkung größere
Verunreinigungen auf der Werkstück-Oberfläche nicht beseitigt werden
können.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen die Reinigung von Ober
flächen durch mechanische Hilfsmittel unterstützt wird. Als mechanische
Hilfsmittel werden dabei endlos umlaufende Reinigungsbänder beispiels
weise aus Vlies verwendet, welche die zu reinigende Oberfläche jeweils in
einer Richtung abstreifen.
Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sich die während des
Reinigungsvorgangs entstehenden Partikel unkontrolliert verteilen und
dadurch die zu reinigende Oberfläche nach der Bearbeitung durch das
Reinigungsband erneut verunreinigen können. Darüber hinaus besteht
bei solchen Vorrichtungen das Problem, daß die umlaufenden Reini
gungsbänder besonders bei größeren Spannweiten nur schwer und mit
hohen Reibungsverlusten zu führen sind und unkontrolliert Kontaminati
on verursachen, was sich nachteilig auf die Kontinuität der Reinigungs
wirkung und auf die Lebensdauer der Führungen der Reinigungsbänder
auswirkt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile
zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Reinigen von Oberflächen zu
schaffen, deren Reinigungswirkung verbessert ist und bei der eine un
kontrollierte Verteilung der während des Reinigungsvorgangs entstehen
den Partikel zumindest eingeschränkt, bzw. verhindert wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst durch eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des An
spruchs 1 und insbesondere dadurch, daß sich die Achse der Umlenkrol
len zumindest im wesentlichen senkrecht zur Reinigungsebene erstreckt.
Eine derartige Vorrichtung hat den Vorteil, daß das Reinigungsband auf
die zu reinigende Werkstück-Oberfläche zumindest in zwei unterschiedli
chen Richtungen einwirkt, wodurch der Reinigungseffekt des Reinigungs
bandes verbessert wird. Wenn das Reinigungsband beispielsweise auf zwei
Umlenkrollen gleichen Durchmessers aufgespannt ist, wird das Reini
gungsband in zwei entgegengesetzten Richtungen in der Reinigungsebene
über die Werkstück-Oberfläche geführt. Dabei wird das Werkstück durch
geeignete Transportmittel, wie z. B. einem Transportband oder Transport
walzen, an dem Reinigungsband kontinuierlich vorbei bewegt, so daß die
gesamte Werkstück-Oberfläche einer gleichmäßigen Reinigung unterzogen
wird.
Da das Reinigungsband entlang zweier voneinander beabstandeten Strec
kenüber die zu reinigende Oberfläche geführt wird, ist ein zwischen diesen
beiden Strecken ein Reinigungsbereich definiert, in dem die von der Ober
fläche gelösten Partikel sozusagen "gefangen" werden. Da somit das um
laufende Reinigungsband den Reinigungsbereich umgibt und damit glei
chermaßen einschließt, wird die unkontrollierte Verteilung der während
des Reinigungsvorgangs entstehenden Partikel effektiv eingeschränkt bzw.
verhindert.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in
der folgenden Beschreibung, in den Unteransprüchen sowie in der beige
fügten Zeichnung angegeben.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor
richtung reichen die Abschnitte des Reinigungsbandes, die sich zwischen
den Umlenkrollen erstrecken, bis in den Bereich der Reinigungsebene. Auf
diese Weise kann das Reinigungsband, das beispielsweise auf zwei seitlich
des Reinigungsbereichs angeordneten Umlenkrollen aufgespannt ist, in
zwei entgegengesetzten Richtungen auf die Werkstück-Oberfläche einwir
ken. Dabei sind die Umlenkrollen vorzugsweise derart angeordnet, daß
das Reinigungsband die zu reinigende Werkstück-Oberfläche parallel zur
Reinigungsebene und quer zu der Richtung überstreicht, in der das Werk
stück an dem Reinigungsband vorbei bewegt wird. Durch die Querbewe
gung des Reinigungsbandes werden die auf der Werkstück-Oberfläche anhaftenden
Partikel sicher von der zu reinigende Oberfläche gelöst und aus
dem Reinigungsbereich abtransportiert.
Das Reinigungsband kann auch auf drei in einem Dreieck angeordneten
oder auf mehr Umlenkrollen aufgespannt sein, so daß des Reinigungs
band in drei unterschiedlichen Richtungen auf die Werkstück-Oberfläche
einwirkt. Dabei ist zumindest eine der Umlenkrollen durch einen Motor
antreibbar, um die umlaufende Bewegung des Reinigungsbandes zu er
zeugen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind die Umlenkrollen jeweils mit einer umlaufenden Erhe
bung, vorzugsweise einem Wulst versehen, der komplementär zu einer auf
der Innenseite des Reinigungsbandes vorgesehenen Vertiefung, vorzugs
weise einer Mulde ausgebildet ist. Alternativ können die Umlenkrollen je
weils mit einer umlaufenden Vertiefung, vorzugsweise eine Mulde verse
hen sein, die komplementär zu einer auf der Innenseite des Reinigungs
bandes vorgesehenen Erhebung, vorzugsweise einem Wulst ausgebildet
ist. Durch diese komplementär ineinandergreifenden Erhebungen bzw.
Vertiefungen wird eine exakte Führung und ein sicherer Halt des Reini
gungsbandes auf den Umlenkrollen gewährleistet.
Eine besonders gute Reinigungswirkung läßt sich erzielen, wenn das Rei
nigungsband als ein Bürstenriemen ausgebildet ist, der mit Borsten ver
sehen ist, die sich zumindest teilweise senkrecht zur Reinigungsebene er
strecken. Da auch die Achse der Umlenkrollen sich zumindest im wesent
lichen senkrecht zur Reinigungsebene erstreckt, werden die Borsten gegen
die Reinigungsebene ausgerichtet, indem die Borsten seitlich aus dem
Bürstenriemen in Richtung zum Reinigungsbereich herausragen. Dadurch
stehen die Borsten des Bürstenriemens auch senkrecht auf der Werk
stückoberfläche, wodurch ein optimaler Reinigungseffekt erreicht wird.
Der Bürstenriemen kann auf seiner Innenseite aus einem Gewebeband
mit Polyvenylchlorid und auf seiner Außenseite aus Polyurethan herge
stellt sein. Alternativ besteht der Bürstenriemen aus extrudiertem Kunst
stoff, vorzugsweise mit einem darin eingebetteten Zugträger, insbesondere
einem Stahldraht. Um die Abrollbewegung des Bürstenriemens auf den
Umlenkrollen zu unterstützen, ist der Bürstenriemen vorzugsweise auf
seiner Außenseite in regelmäßigen Abständen mit Schlitzen versehen.
Darüberhinaus ist es für die exakte Führung des Bürstenriemens von
Vorteil, wenn dieser in seiner Länge nicht dehnbar ist.
Bei noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Vorrichtung sind die Borsten des Bürstenriemens insbesondere im
Bereich der Umlenkrollen mittels eines vorzugsweise periodisch zuschalt
baren Luftstroms ausblasbar. Auf diese Weise werden die Partikel, die sich
während des Reinigungsvorgangs in den Borsten des Bürstenriemens an
sammeln, aus den Borsten entfernt. Für die Zufuhr des Luftstroms kann
die Welle einer oder mehrerer Umlenkrollen als Kanal ausgebildet sein.
Der aus der Umlenkrolle austretende Luftstrom ist im wesentlichen par
allel zur Reinigungsebene, vorzugsweise leicht schräg zur Reinigungsebe
ne nach unten geneigt, vom Reinigungsbereich weg und auf die Innenseite
des Bürstenriemens zu gerichtet. Dadurch werden die Partikel aus den
Borsten des Bürstenriemens gelöst und aus dem Reinigungsbereich ent
fernt, so daß diese Partikel die zu reinigende Oberfläche nicht erneut ver
schmutzen können. Zusätzlich können die Partikel durch eine oder mehrere
unterdruckerzeugende Saugvorrichtung abgesaugt werden, die au
ßerhalb des Reinigungsbereichs, vorzugsweise im Bereich einer Um
lenkrolle angeordnet sind.
Erfindungsgemäß wird somit auf vorteilhafte Weise erreicht, daß die ge
nannte Saugvorrichtung auch bei verschiedenen Arbeits- bzw. Reini
gungsbreiten jeweils relativ zum Bürstenriemen an der gleichen, ortsfesten
Stelle verbleiben kann.
Die Reinigung des Bürstenriemens und die Beseitigung der beim Reini
gungsvorgang entstehenden Partikel erfolgt somit bei der Vorrichtung ge
mäß der Erfindung durch drei voneinander unabhängige Effekte:
- 1. Durch die Fliehkraft, die im Bereich der Umlenkrollen aufgrund der Umlenkung des Bürstenriemens auf diesen einwirkt, wodurch die Partikel nach außen aus dem Reinigungsbereich geschleudert wer den.
- 2. Durch den Luftstrom, der vorzugsweise im Bereich der Umlenkrol len vom Reinigungsbereich weg und auf die Innenseite des Bürsten riemens gerichtet ist, wodurch die Partikel in Richtung der Flieh kraft aus dem Bürstenriemen ausgeblasen werden.
- 3. Durch die Saugvorrichtung, die außerhalb des Reinigungsbereichs, vorzugsweise im Bereich einer Umlenkrolle angeordnet ist, wodurch die Partikel abgesaugt werden.
Die Laufgeschwindigkeit des Reinigungsbandes kann durch einen regelba
ren Antriebsmotor beliebig eingestellt werden und dabei zwischen 1 und
20 m/s, vorzugsweise bei ungefähr 5 m/s liegen. Durch die Einstellbarkeit
der Laufgeschwindigkeit kann die Intensität der Einwirkung des Reini
gungsbandes auf die zu reinigende Oberfläche und damit die Reinigungs
wirkung in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Werkstück-
Oberfläche und den zu beseitigenden Verunreinigungen eingestellt wer
den.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Vorrichtung sind mehrere, vorzugsweise zwei Reinigungsbänder vor
gesehen, die in zueinander entgegengesetzten Richtungen umlaufen. Dazu
werden die Reinigungsbänder auf separaten Umlenkrollen geführt, von
denen zumindest jeweils eine in der entsprechenden Laufrichtung ange
trieben wird. Dadurch kann eine besonders effektive Reinigung der Werk
stückoberfläche erzielt werden. Die Laufrichtung der Reinigungsbänder
kann jedoch in Abhängigkeit vom Einsatzfall und der Aufgabenstellung
auch gleichsinnig sein.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, umlaufende Reini
gungsbänder bei Reinigungsvorrichtungen der eingangs genannten Art mit
großen Spannweiten exakt und mit möglichst geringen Reibungsverlusten
zu führen, um dadurch bei gleichbleibend konstanter Reinigungsleistung
deren Lebensdauer zu verlängern.
Diese Aufgabe wird nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfin
dung gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 13
und insbesondere dadurch, daß das Reinigungsband zwischen den Um
lenkrollen auf seiner Innenseite und/oder seiner Außenseite jeweils mit
tels mindestens einer Laufrolle geführt ist. Dadurch wird einerseits die
Reinigungswirkung des Reinigungsbandes auch bei großen Spannweiten
gleichmäßig über den gesamten Reinigungsbereich verteilt und anderer
seits die Lebensdauer des Reinigungsbandes aufgrund der geringen Rei
bungsverluste verlängert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor
richtung sind die Laufrollen als Kugellager mit einer konvexen Lauffläche
ausgebildet, die komplementär zu einer auf der Innenseite und/oder der
Außenseite des Reinigungsbandes angeordneten Mulde ausgebildet ist.
Alternativ können die Laufrollen mit einer konkaven Lauffläche ausgebil
det sein, die komplementär zu einem auf der Innenseite und/oder der Au
ßenseite des Reinigungsbandes angeordneten Wulst ausgebildet ist. Auf
grund der jeweils zueinander komplementär ausgebildeten Profile des Rei
nigungsbandes und der Lauffläche der Laufrollen kann des Reinigungs
band exakt und mit geringer Reibung über die Laufrollen geführt werden.
Darüberhinaus bewirken die zueinander komplementären Profile, daß das
Reinigungsband während des Betriebs nicht von den Laufrollen abgleitet.
Die Ausbildung der Laufrollen als Kugellager hat ferner die Vorteile, daß
Kugellager weitgehend verschleißfrei sind, so daß keine durch Abrieb er
zeugten, störende Partikel entstehen. Alternativ zu dem erwähnten Kugel
lager können auch Nadellager, gelagerte Hülsen, gelagerte Kugeln oder
dgl. zum Einsatz kommen.
Eine besonders sichere Führung des Reinigungsbandes ergibt sich, wenn
zumindest jeweils zwei Laufrollen einander gegenüberliegend auf der In
nen- und Außenseite des Reinigungsbandes angeordnet sind, so daß das
Reinigungsband zwischen den Laufrollen verläuft. Dazu ist es von Vorteil,
wenn die Drehachse der Laufrollen parallel zur Drehachse der Umlenkrolle
ausgerichtet ist. Dadurch wird eine Torsion des Reinigungsban
des während seines Umlaufs über die Umlenkrollen und die Laufrollen
vermieden und damit die mechanische Belastung des Reinigungsbandes
möglichst gering gehalten. Dabei können die Laufrollen bezüglich der
Laufrichtung des Reinigungsbandes in einem Abstand zwischen 1 bis 20 cm,
vorzugsweise in einem Abstand von ungefähr 10 cm voneinander an
geordnet sein.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
Vorrichtung in einem Gehäuse untergebracht, wobei sich der Motor zum
Antreiben der Umlenkrolle innerhalb des Gehäuses befindet. Auf diese
Weise wird ein kompaktes, die erfindungsgemäße Vorrichtung enthalten
des Reinigungsaggregat geschaffen, das beispielsweise in einer Reini
gungsanlage in Kombination mit weiteren erfindungsgemäßen Reini
gungsaggregaten oder anderen Reinigungsvorrichtungen mit geringem
Aufwand eingesetzt bzw. ausgetauscht werden kann.
Das Gehäuse kann zumindest eine entfernbare, insbesondere aufklappba
re Wand aufweisen, so daß die erfindungsgemäße Vorrichtung leicht zu
gänglich ist, um beispielsweise den Antriebsmotor, die Umlenkrollen und
die Laufrollen zu warten oder das Reinigungsband auszutauschen. Dabei
ist es von Vorteil, wenn die auf der Außenseite des Reinigungsbands be
findlichen Laufrollen an der entfernbaren Wand des Gehäuses befestigt
sind, da das Reinigungsband dann besonders gut zugänglich ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die Bür
stenriemen im Reinigungsbereich entlang einer Schlangenlinie geführt
werden, wodurch sich die Reinigungswirkung zusätzlich verbessern läßt.
Diese Alternative kann auch unabhängig von dem eingangs beschriebenen
Merkmal, gemäß dem sich die Achse der Umlenkrollen zumindest im we
sentlichen senkrecht zur Reinigungsebene erstreckt, verwirklicht werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung um
faßt die Vorrichtung Mittel zum Aufbringen von Flüssigkeit, insbesondere
Wasser auf die zu reinigende Oberfläche. Diese Mittel zum Befeuchten der
zu reinigenden Oberfläche bestehen beispielsweise aus zumindest einem
Dampfkanal mit wenigstens einer Dampf-, insbesondere einer Wasser
dampföffnung, aus der Wasserdampf austritt, auf die zu reinigende Werk
stück-Oberfläche auftrifft und sich dort zumindest teilweise niederschlägt.
Dabei kann der Wasserdampf auch mit Additiven versetzt sein, die den
Reinigungseffekt der erfindungsgemäßen Vorrichtung noch unterstützen.
Die Mittel zum Befeuchten können als separate Einheiten dem Reini
gungsband bzw. den Bürstenriemen vor und/oder nachgeordnet sein. Auf
diese Weise ist es beispielsweise möglich, die Werkstück-Oberfläche zu
nächst einer trockenen Vorreinigung zu unterziehen, anschließend durch
die Mittel zur Befeuchtung mit Flüssigkeit zu benetzen und danach durch
eine Vorrichtung gemäß einer der oben beschriebenen Ausführungsfor
men mit einem Reinigungsband zu bearbeiten. Es können auch mehrere
erfindungsgemäße Vorrichtungen in einer Reinigungsstraße angeordnet
sein, die gleichzeitig und/oder nacheinander auf die zu reinigende Ober
fläche einwirken. Es können auch mehrere erfindungsgemäße Vorrichtun
gen derart in einer Reinigungsstraße angeordnet sein, daß sie gleichzeitig
und/oder nacheinander aus unterschiedlichen Richtungen auf verschie
dene Oberflächen des Werkstücks einwirken, indem beispielsweise eine
oder mehrere erfindungsgemäße Vorrichtungen von oben auf die obere
Oberfläche des Werkstücks einwirken, während eine oder mehrere erfin
dungsgemäße Vorrichtungen von unten auf die untere Oberfläche des
Werkstücks einwirken.
Die Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann zusätz
lich gesteigert werden, wenn die Vorrichtung parallel zur Reinigungsebene
in der Richtung, in der das Werkstück an dem Reinigungsband vorbei be
wegt wird, oszillierend hin und her bewegt wird. Dabei können die Ampli
tude und die Frequenz der Oszillationsbewegung in Abhängigkeit von der
Beschaffenheit der Werkstück-Oberfläche und den zu beseitigenden Ver
unreinigungen eingestellt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann allgemein zur Reinigung von im
wesentlichen flachen Werkstücken unterschiedlicher Materialien, von Au
ßenhautteilen, wie z. B. Karrosserieteilen, sowie beschichteter oder unbe
schichteter Platten, wie z. B. Preßspanplatten verwendet werden. Eine
weitere Anwendungsmöglichkeit der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist
die Reinigung von Leiterplatten oder Platinen, wobei deren Oberflächen
sowohl vor dem Aufbringen einer photoempfindlichen Schicht bzw. deren
Belichtung als auch danach gereinigt werden können.
Anschließend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, wobei für gleiche
Bauteile die gleichen Bezugszeichen verwendet werden. Darin zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Schnittansicht einer Ausführungsform einer Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2a eine perspektivische Ansicht auf einen Teil einer Anordnung mit
einem Bürstenriemen gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2b eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 2a;
Fig. 3a eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht eines
Teils einer Anordnung mit zwei Bürstenriemen gemäß der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 3b eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht auf die Anordnung ge
mäß Fig. 3a; und
Fig. 4 eine teilweise Schnittansicht von vorne auf eine weitere Ausfüh
rungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Darin ist zu erkennen, daß die
Vorrichtung 10 zumindest auf drei Seiten von einem Gehäuse 11 umgeben
ist. Das Gehäuse 11 weist zwei Wände 12 auf, die über Scharniere 13 auf
klappbar sind, um einen ungehinderten Zugang zu den Bauteilen der Rei
nigungsvorrichtung 10 zu ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung 10 weist ein endlos umlau
fendes Reinigungsband 14 auf, das auf Umlenkrollen 32 (siehe Fig. 4) auf
gespannt ist und zwischen den Umlenkrollen 32 über Laufrollen 30 ge
führt wird. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Reinigungsband han
delt es sich um einen Bürstenriemen 14, aus dem Borsten 16 in Richtung
einer Reinigungsebene R hervorstehen, wobei gleichzeitig der Reinigungsbereich
bzw. die Reinigungsebene R durch die Borstenenden definiert
wird.
Zur besseren Übersicht wurden in Fig. 1 die Umlenkrollen 32 nicht darge
stellt. Bei der dargestellten Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung
10 gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Laufrollen 30 jeweils in den
Abschnitten zwischen den Umlenkrollen 32 derart einander gegenüberlie
gend angeordnet, daß der Bürstenriemen 14 dazwischenliegend geführt
wird, wobei jeweils die außenliegenden Laufrolle 30 mit ihrer Lauffläche
an der Außenseite des Bürstenriemens 14 anliegt, während die innenlie
gende Laufrolle 30 mit ihrer Lauffläche an der Innenseite des Bürstenrie
mens 14 anliegt.
Dabei sind die Laufrollen 30 als Kugellager ausgebildet, deren Laufflächen
ein konvexes Profil aufweisen. Auf der Innenseite und auf der Außenseite
des Bürstenriemens 14 ist jeweils eine Mulde 22 ausgebildet, die komple
mentär zu dem Profil der Lauffläche der Laufrolle 30 geformt ist. Aufgrund
dieser komplementär ausgebildeten Profile der Laufrollen 30 und des Bür
stenriemens 14 wird eine exakte und sichere Führung des Bürstenrie
mens 14 über die Laufrollen 30 gewährleistet. Die äußeren Laufrollen 30
sind jeweils an den aufklappbaren Gehäusewänden 12 befestigt, so daß
mit dem Aufklappen der Gehäusewand 12 auch die äußeren Laufrollen 30
von dem Bürstenriemen 14 abgehoben werden, wodurch Wartungsarbei
ten oder ein Austauschen des Bürstenriemens 14 erleichtert wird.
Die Borsten 16 des Bürstenriemens 14 ragen über die Abmessungen des
Gehäuses 11 hinaus und reichen bis in die Reinigungsebene R hinein. In
der Reinigungsebene R kann nun ein Werkstück (nicht dargestellt) in
Richtung des Pfeiles A an der Reinigungsvorrichtung 11 vorbeigeführt
werden, so daß die Werkstück-Oberfläche durch die Borsten 16 des um
laufenden Bürstenriemens 14 innerhalb der Reinigungsebene R überstri
chen und dadurch gereinigt wird. Sowohl die Laufgeschwindigkeit des
Bürstenriemens 14 als auch die Transportgeschwindigkeit des Werk
stücks in Richtung des Pfeiles A kann in Abhängigkeit von der Beschaf
fenheit und dem Verschmutzungsgrad der Werkstück-Oberfläche ange
paßt werden, um den gewünschten Reinigungseffekt zu erzielen.
Um den Reinigungseffekt noch zu erhöhen, kann die Reinigungsvorrich
tung 10 während des Reinigungsvorgangs in eine oszillierende Hin- und
Herbewegung in Richtung des Doppelpfeiles B und parallel zu der Rich
tung des Pfeiles A versetzt werden, in der das Werkstück an der Reini
gungsvorrichtung 10 vorbeigeführt wird.
An der Oberseite der Reinigungsvorrichtung 10 befindet sich eine Einlaß
öffnung 43 für eine Luftstrom D zum Ausblasen der Borsten 16 des Bür
stenriemens 14, was nachstehend anhand von Fig. 4 näher beschrieben
wird.
Fig. 2a zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen Teil einer Anordnung
mit einem Bürstenriemen 14, die in einer Reinigungsvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann. Darin ist zu erken
nen, daß die Laufrollen 30 jeweils paarweise in regelmäßigen Abständen
in den Abschnitten zwischen den Umlenkrollen 32 angeordnet sind, wobei
die Umlenkrollen 32 (siehe Fig. 4) nicht dargestellt sind. Die innenliegen
den Laufrollen 30 liegen mit ihrer konvexen Lauffläche jeweils an einer auf
der Innenseite des Bürstenriemens 14 ausgebildeten Mulde 22 an, während
die außenliegenden Laufrollen 30 mit ihren konvex ausgebildeten
Laufflächen an einer auf der Außenseite des Bürstenriemens 14 ausgebil
deten Mulde 23 anliegen. Während des Betriebs laufen die Laufrollen 30
in den auf der Innen- und Außenseite des Bürstenriemens 14 ausgebilde
ten Mulden 22, 23 ab, und verleihen so dem Bürstenriemen 14 eine siche
re Führung.
Der Bürstenriemen 14 selbst besteht im wesentlichen aus einem Innen
band 18, einem Außenband 20 und den daraus hervorstehenden Borsten
16. Das Innenband 18 besteht vorzugsweise aus einem dehnungsfesten
Gewebeband, das beispielsweise aus Polyvenylchlorid hergestellt ist, an
dessen Außenseite das Außenband 20 befestigt ist, das aus einem Kunst
stoff, wie zum Beispiel Polyurethan hergestellt ist. Um die Abrollbewegung
des Bürstenriemens 14 insbesondere auf Umlenkrollen 32 mit kleinem
Durchmesser zu erleichtern, ist das Außenband 20 des Bürstenriemens
14 in regelmäßigen Abständen mit Schlitzen 24 oder alternativ mit Kerben
versehen. Durch die Schlitze 24 bzw. Kerben wird das Außenband 20 des
Bürstenriemens 14 in einzelne Segmente unterteilt, aus denen die Borsten
16 jeweils in Form eines Büschels hervorstehen.
Fig. 2b zeigt eine Drufsicht auf die Anordnung mit einem Bürstenriemen
14 von Fig. 2a. Dieser Figur ist deutlich zu entnehmen, daß in den Berei
chen, in denen der Bürstenriemen 14 eine Biegung beschreibt, sich die
Schlitze 24 in Form von radialen Spalten öffnen, um die Abrollbewegung
des Bürstenriemens 14 über die Umlenkrollen 32 (nicht dargestellt) zu
erleichtern, ohne daß dabei die Verankerung der Borsten 16 belastet wird.
Fig. 3a zeigt eine perspektivische, teilweise aufgeschnittene Ansicht auf
einen Teil einer Anordnung mit zwei Bürstenriemen 26, 28, die in einer
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann,
und Fig. 3b zeigt eine teilweise aufgeschnittene Drufsicht auf die Anord
nung von Fig. 3a.
Bei der in Fig. 3a und 3b dargestellten Anordnung werden zwei Bürsten
riemen 26, 28 verwendet. Der erste Bürstenriemen 26 ist jeweils auf zwei
Umlenkrollen 34 mit größerem Durchmesser aufgespannt, von denen nur
eine Umlenkrolle 34 teilweise weggebrochen dargestellt ist. Der zweite
Bürstenriemen 28 ist jeweils auf zwei Umlenkrollen 36 mit kleinerem
Durchmesser aufgespannt, von denen nur eine Umlenkrolle 36 dargestellt
ist. Die Umlenkrollen 34, 36 sind jeweils koaxial zueinander angeordnet
und derart gelagert, daß sie in unterschiedlichen Drehrichtungen unab
hängig voneinander rotieren können. Dadurch können die Bürstenriemen
26, 28 über ihre jeweiligen Umlenkrollen 34, 36 in den entgegengesetzten
Richtungen der Pfeile C zu einer umlaufenden Bewegung angetrieben wer
den.
Da die Umlenkrolle 34 für den ersten Bürstenriemen 26 jeweils axial
oberhalb der Umlenkrolle 36 für den zweiten Bürstenriemen 28 angeord
net ist, sind die Borsten 16 des ersten Bürstenriemens 26 länger ausge
bildet als die Borsten 16 des zweiten Bürstenriemens 28, damit die Bor
sten beider Bürstenriemen 26 und 28 in der gleichen Ebene enden. Bei
dieser Ausführungsform definieren die Borsten 16 des ersten Bürstenrie
mens 26 den Reinigungsbereich R. In den Abschnitten zwischen den Um
lenkrollen 34, 36 werden die Bürstenriemen 26, 28 wiederum beidseitig
über Laufrollen 30 geführt.
Die Durchmesser und der bezüglich ihrer Drehachse axiale Abstand der
Umlenkrollen 34, 36 wird dabei vorzugsweise so gewählt, daß die zwi
schen den Bürstenriemen 26, 28 angeordneten Laufrollen 30 für den er
sten Bürstenriemen 26 und für den zweiten Bürstenriemen 28 jeweils auf
einer Achse gelagert werden können. Durch die Verwendung von zwei in
entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Bürstenriemen 26, 28 kann
die Reinigungswirkung der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
noch gesteigert werden.
Fig. 4 zeigt eine teilweise Schnittansicht von vorne auf eine weitere Aus
führungsform einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Darin
ist ein Außenläufermotor 40 dargestellt, der über eine Welle 42 die einen
Bestandteil des Motors 40 darstellende Umlenkrolle 32 antreibt, und da
mit den Bürstenriemen 14 in Bewegung versetzt, der im weiteren Verlauf
über Laufrollen 30 geführt wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform werden die Borsten 16
des Bürstenriemens 14 im Bereich der Umlenkrollen 32 mittels eines vor
zugsweise periodisch zuschaltbaren Luftstroms D ausgeblasen. Dazu wird
der Luftstrom D über eine Einlaßöffnung 43 auf der Oberseite der Reini
gungsvorrichtung 10 in einen Strömungskanal 44 geleitet, der im Inneren
der Motorwelle 42 des Motors 40 ausgebildet ist. Am unteren Ende der
Welle 42 wird der Luftstrom D aus dem Strömungskanal 44 in Auslaßka
näle 46, insbesondere über ein- oder mehrreihige Ausblasdüsen mit vor
zugsweise unterschiedlichen Düsendurchmessern geleitet, aus denen der
Luftstrom D in Richtung der Pfeile E schräg nach unten gerichtet austritt
und auf die Innenseite der Borsten 16 auftrifft. Dadurch werden die während
des Reinigungsvorgangs entstehenden Partikel aus den Borsten 16
des Bürstenriemens 14 gelöst und aus dem Reinigungsbereich R entfernt,
so daß diese Partikel die zu reinigende Werkstück-Oberfläche nicht erneut
verschmutzen können.
In Fig. 4 ist auch zu erkennen, daß die Umlenkrolle 32 mit einem umlau
fenden Wulst 38 versehen ist, der komplementär zu der auf der Innenseite
des Bürstenriemens 14 vorgesehenen Mulde 22 ausgebildet ist. Durch
diese komplementär ineinandergreifenden Profile der Umlenkrolle 32 und
des Bürstenriemens 14 wird eine exakte Führung und ein sicherer Halt
des Bürstenriemens 14 auf der Umlenkrolle 14 gewährleistet.
10
Reinigungsvorrichtung
11
Gehäuse der Reinigungsvorrichtung
12
aufklappbare Wand des Gehäuses
13
Scharnier für die aufklappbare Wand des Gehäuses
14
Bürstenriemen bzw. Reinigungsband
16
Borsten des Bürstenriemens
18
Innenband des Bürstenriemens
20
Außenband des Bürstenriemens
22
Vertiefung bzw. Mulde auf der Außenseite des Bürstenriemen
24
Schlitze in der Außenseite des Bürstenriemens
26
erster Bürstenriemen bzw. Reinigungsband
28
zweiter Bürstenriemen bzw. Reinigungsband
30
Laufrolle bzw. Kugellager
32
Umlenkrolle
34
Umlenkrolle des ersten Bürstenriemens
36
Umlenkrolle des zweiten Bürstenriemens
38
Wulst auf der Umlenkrolle
40
Motor
42
Motorwelle
43
Einlaßöffnung
44
Strömungskanal
46
Auslaßkanäle
A Transportrichtung des Werkstücks
B Richtungen der Oszillationsbewegung
C Laufrichtung des Bürstenriemens
D Luftstrom
E Ausblasrichtung des Luftstroms
R Reinigungsebene
A Transportrichtung des Werkstücks
B Richtungen der Oszillationsbewegung
C Laufrichtung des Bürstenriemens
D Luftstrom
E Ausblasrichtung des Luftstroms
R Reinigungsebene
Claims (24)
1. Vorrichtung zum Reinigen von sich in einer Reinigungsebene (R) er
streckenden Werkstück-Oberflächen, insbesondere von Platten, La
minaten, Folien, Folienzuschnitten, Endlosbahnen und Platinen,
wobei das Werkstück an einem endlos umlaufenden, auf Um
lenkrollen (32, 34, 36) aufgespannten Reinigungsband (14, 26, 28)
vorbei bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Achse der Umlenkrollen (32, 34, 36) zumindest im we
sentlichen senkrecht zur Reinigungsebene (R) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sich zwischen den Umlenkrollen (32, 34, 36) erstreckenden
Abschnitte des Reinigungsbandes (14, 26, 28) bis in den Bereich der
Reinigungsebene (R) reichen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkrollen (32, 34, 36) jeweils eine umlaufende Erhe
bung, vorzugsweise einen Wulst (38) bzw. eine umlaufende Vertie
fung, vorzugsweise eine Mulde aufweisen, welche komplementär zu
einer auf der Innenseite des Reinigungsbandes (14, 26, 28) ange
ordneten Vertiefung, vorzugsweise einer Mulde (22) bzw. einer auf
der Innenseite des Reinigungsbandes (14, 26, 28) angeordneten Er
hebung, vorzugsweise einem Wulst ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Umlenkrollen (32, 34, 36) durch einen Mo
tor (40) antreibbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Reinigungsband ein mit Borsten (16) versehener Bürsten
riemen (14, 26, 28) ist, wobei sich die Borsten (16) zumindest teil
weise senkrecht zur Reinigungsebene (R) erstrecken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenriemen (14, 26, 28) aus extrudiertem Kunststoff,
vorzugsweise mit einem darin eingebetteten Zugträger, insbesondere
einem Stahldraht besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bürstenriemen (14, 26, 28) in seiner Länge nicht dehnbar
ist.
8. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Borsten (16) des Bürstenriemens (14, 26, 28) insbesondere
im Bereich der Umlenkrollen (32, 34, 36) mittels eines vorzugsweise
periodisch zuschaltbaren Luftstroms (D) ausblasbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (42) zumindest einer Umlenkrolle (32, 34, 36) als Ka
nal (44) für den Luftstrom (D) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der aus der Umlenkrolle (32, 34, 36) austretende Luftstrom (D)
im wesentlichen parallel und/oder in einem Winkel zwischen 2° und
20° schräg zur Reinigungsebene (R), vom dem zwischen den Um
lenkrollen (32, 34, 36) definierten Reinigungsbereich (R) weg und
auf die Innenseite des Bürstenriemens (14, 26, 28) zu gerichtet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufgeschwindigkeit des Reinigungsbandes (14, 26, 28) zwi
schen 1 und 20 m/s, vorzugsweise bei ungefähr 5 m/s liegt.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (10) mehrere, vorzugsweise zwei gegenläufige
Reinigungsbänder (14, 26, 28) aufweist.
13. Vorrichtung zum Reinigen von sich in einer Reinigungsebene (R) er
streckenden Werkstück-Oberflächen, insbesondere von Platten, La
minaten, Folien, Folienzuschnitten, Endlosbahnen und Platinen,
wobei das Werkstück an einem endlos umlaufenden, auf Um
lenkrollen (32, 34, 36) aufgespannten Reinigungsband (14, 26, 28)
vorbei bewegbar ist, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Reinigungsband (14, 26, 28) zwischen den Umlenkrollen
(32, 34, 36) auf seiner Innenseite und/oder seiner Außenseite je
weils mittels mindestens einer Laufrolle (30) geführt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufrolle (30) als Kugellager mit konvexer bzw. konkaver
Lauffläche ausgebildet ist, die komplementär zu einer auf der In
nenseite und/oder der Außenseite des Reinigungsbandes (14, 26,
28) angeordneten Mulde (22) bzw. einem auf der Innenseite des Rei
nigungsbandes (14, 26, 28) angeordneten Wulst ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufrollen (30) in einem Abstand zwischen 1 bis 20 cm, vor
zugsweise in einem Abstand von ungefähr 10 cm voneinander ange
ordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse der Laufrolle (30) parallel zur Drehachse der
Umlenkrolle (32, 34, 36) ausgerichtet ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (10) in einem Gehäuse (11) untergebracht ist,
wobei sich der Motor (40) zum Antreiben der Umlenkrolle (32, 34,
36) innerhalb des Gehäuses (11) befindet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (11) zumindest eine entfernbare, insbesondere
aufklappbare Wand (12) aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest jeweils zwei Laufrollen (30) einander gegenüberlie
gend auf der Innen- und Außenseite des Reinigungsbandes (14, 26,
28) angeordnet sind, wobei insbesondere die auf der Außenseite des
Reinigungsbandes (14, 26, 28) angeordnete Laufrolle (30) an der
entfernbaren Wand (12) des Gehäuses (11) befestigt ist.
20. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (10) Mittel zum Aufbringen von Flüssigkeit,
insbesondere Wasser auf die zu reinigende Oberfläche umfaßt.
21. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Befeuchten der zu reinigenden Oberfläche zu
mindest einen Dampfkanal mit wenigstens einer Dampf-, insbeson
dere Wasserdampföffnung aufweisen.
22. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Befeuchten als separate Einheiten dem Reini
gungsband (14, 26, 28) bzw. den Bürstenriemen (14, 26, 28) vor
und/oder nachgeordnet sind.
23. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung parallel zur Reinigungsebene (R) in der Rich
tung (A, B), in der das Werkstück an dem Reinigungsband (14, 26,
28) vorbei bewegt wird, oszillierend hin und her bewegbar ist.
24. Kombination einer Vorrichtung nach einem der vorangehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Vorrichtungen in einer Reinigungsstraße angeordnet
sind, die gleichzeitig und/oder nacheinander auf die zu reinigende
Oberfläche einwirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10011064A DE10011064A1 (de) | 2000-03-07 | 2000-03-07 | Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10011064A DE10011064A1 (de) | 2000-03-07 | 2000-03-07 | Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10011064A1 true DE10011064A1 (de) | 2001-09-13 |
Family
ID=7633825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10011064A Withdrawn DE10011064A1 (de) | 2000-03-07 | 2000-03-07 | Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10011064A1 (de) |
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-
2000
- 2000-03-07 DE DE10011064A patent/DE10011064A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |