DE10015311A1 - Elektronische Waage - Google Patents
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Abstract
Bei einer elektronischen Waage ist mit einem integralen Blockelement (1), das zum Arbeiten als ein Roberval-Mechanismus oder ein elastischer Körper einer Wägezelle ausgebildet ist und einen Lastaufnahmeabschnitt (1B) zum Aufnehmen einer Last eines zu wiegenden Gegenstandes, einen Befestigungsabschnitt (1A) zum Befestigen des gesamten Blocks (1) und einen Roberval-Abschnitt (4) aufweist, der als ein Raumabschnitt (2) ausgebildet ist, der Abschnitte (1a bis 1d) verringerter Materialdicke zwischen dem Lastaufnahmeabschnitt (1B) und dem Befestigungsabschnitt (1A) aufweist, um als ein Roberval-Mechanismus zu wirken, sind ein Bauteil (11) zum Übertragen einer Verschiebung eines Lastübertragungsbalkens (7) und von dem Lastaufnahmeabschnitt (1B) zum Lastübertragungsbalken (7) und zur Ausbildung eines Kraftangriffspunktes des Lastübertragungsbalkens (7) sowie ein Bauteil (9) zur Ausbildung eines Drehpunkts des Lastübertragungsbalkens (7) separat vom Blockelement (1) ausgebildet. Befestigungsabschnitte (5, 6) für die Bauteile (9, 11) zur Ausbildung eines Drehpunkts und eines Kraftangriffspunkts sind an dem Blockelement (1) so ausgebildet, daß der Drehpunkt oder der Kraftangriffspunkt des Lastübertragungsbalkens (7) in einem Raum (2) oder nahe bei dem Raum (2) positioniert ist, wodurch die elektronische Waage mit elektromagnetischem Ausgleich gebildet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektronische
Waage mit einem Mehrzweckblockelement, das als ein Roberval-
Mechanismus oder als ein elastischer Körper einer elektroni
schen Waage mit Meßdose bzw. Wägezelle verwendet werden kann,
und bezieht sich insbesondere auf eine elektronische Waage
mit elektromagnetischem Ausgleich, bei der das Mehrzweck
blockelement als ein integraler Roberval-Mechanismus verwen
det wird.
Die elektronische Waage mit elektromagnetischem Ausgleich,
die auch kurz als elektronische Waage oder als Elektronikwaa
ge bezeichnet wird, weist einen Lastaufnahmeabschnitt, wie
z. B. eine Waagschale, zur Aufnahme der Last eines Gegenstan
des, ferner einen elektromagnetischen Abschnitt zum Erzeugen
einer elektromagnetischen Kraft, die mit der Last im Gleich
gewicht steht, einen Lastübertragungsmechanismus zum Übertra
gen der von dem Lastaufnahmeabschnitt aufgenommenen Last zum
elektromagnetischen Abschnitt und einen Roberval-Mechanismus
zum Führen des Lastübertragungsmechanismus auf.
Diese Mechanismen werden durch Zusammenbau einer großen An
zahl von Einzelteilen gebildet, beispielsweise durch Zusam
menbau mehrerer Bauteile, wie ein Lastübertragungsbalken, ein
Bauteil zum Ausbilden des Roberval-Mechanismus, ein Verbin
dungsbauteil wie eine Blattfeder zum Verbinden dieser Bautei
le, eine Schraube zum Befestigen dieser Bauteile und ähnli
ches.
Es versteht sich, daß bei der oben erwähnten Konstruktion der
Arbeitsaufwand hoch ist, und es ist notwendig, jeden Ab
schnitt des Mechanismus genau bzw. fein einzustellen, wobei
die Konstruktion nach dem Zusammenbau als Ergebnis der Kom
bination einer großen Anzahl von Einzelteilen komplex ist.
Falls die Mechanismen aus nur einem Material gebildet und als
ein Block ausgeführt werden, kann der Arbeitsaufwand für die
Montage beträchtlich reduziert werden.
In Anbetracht dessen ist eine elektronische Waage vorgeschla
gen worden, bei der ein vollständig integrales Blockelement
verwendet wird, das jeden Abschnitt außer den elektromagne
tischen Abschnitt als einen Metallblock ausbildet. Der voll
ständig integrale Block wird durch Bilden ursprünglich ein
zelner Bauteile aus nur einem Metallblock erhalten. Deshalb
ist die innere Form des Gesamtblockes kompliziert, und eine
hohe Arbeitsgenauigkeit ist erforderlich.
Ein Beispiel des Blocks ist in den US-Patenten Nrn. 4,799,561
und 5,525,762, in den deutschen Patentschriften DE 197 54 172
C1 und DE 195 40 782 C1 und ähnlichen offenbart worden. Da
diese Blöcke eine Struktur aufweisen, bei der ein elektromag
netischer Abschnitt zum Erzeugen einer Gleichgewichts- bzw.
Ausgleichskraft in einem Block untergebracht ist, können Me
chanismen ausgebildet werden, die kleine Abmessungen aufwei
sen, jedoch ist deren Gestalt sehr kompliziert.
Das US-Patent Nr. 5,315,073 (Europäische Patentschrift EP-
055 876 B1) hat eine Konstruktion offenbart, bei der ein
elektromagnetischer Abschnitt in dem konkaven Abschnitt eines
Blocks angeordnet ist, dessen eines Ende offen ist. In dieser
Hinsicht ist die Konstruktion etwas einfacher als die Block
konstruktion. Jedoch ist der Drehpunkt eines Hebels zum Über
tragen einer Last elastisch unterstützt. Daher ist eine hohe
Arbeitsgenauigkeit erforderlich.
Wie oben beschrieben treten, obwohl die Hauptteile eines die
elektronische Waage ausbildenden inneren Mechanismus als ein
Block ausgebildet sind, um große Vorteile zu erzielen, die
folgenden Probleme auf, und die Lösung der Probleme ist wün
schenswert.
Zunächst wird, als Voraussetzung für die Ausbildung als ein
Block, ein nahezu rechteckiger Metallblock, z. B. aus einer
auf Aluminium basierenden Legierung, einer Feinbearbeitung
unterzogen. Auf diese Weise werden ein Lastaufnahmeabschnitt,
ein Lastübertragungsabschnitt mit einem Hebel, ein dünner
Verformungsabschnitt zum Ermöglichen des Betriebs des Last
übertragungsabschnitts, ein Roberval-Abschnitt zum Führen des
Lastübertragungsmechanismus, ein dünner Drehpunktabschnitt
und ähnliches aus dem Metallblock gebildet. Die Einblock-Be
arbeitung wird ausgeführt, indem das komplizierte und genaue
Schneiden des Metallblocks unter Verwendung von Einrichtungen
durchgeführt wird, die eine Feinbearbeitung wie eine Schneid-
bzw. Zerspanbearbeitung ausführen können, z. B. eine Ausstoß-
Bearbeitungsvorrichtung mit Drahtschneiden wie im US-Patent
Nr. 5,340,951 beschrieben. Aus diesen Gründen ist eine hohe
Arbeitsgenauigkeit über den gesamten Metallblock hinweg er
forderlich und ein spezielles Arbeitsverfahren notwendig.
Bei einer auf diese Weise hergestellten elektronischen Waage
können bei der Bearbeitung oder im Betrieb, selbst wenn Stö
rungen nur in einem Teil des Blocks auftreten, die problema
tischen Teile nicht ausgetauscht werden aufgrund der integra
len Eigenschaften. Daher liegt ein Problem darin, daß der
gesamte Block nicht verwendet werden kann. Jede Struktur des
Blockes wird grundsätzlich gebildet durch Bearbeiten des na
hezu rechteckigen Metallblocks. Aus diesem Grund sind Ab
schnitte, die als jeweilige Bauteile betätigt werden sollen,
selbstverständlich in dem Rechteck angeordnet. Auch in dieser
Hinsicht weist die Anordnung der Abschnitte, die die jeweili
gen Bauteile sein sollen, eine Beschränkung auf. Beispiels
weise liegt ein Problem darin, daß eine hohe Hebelkraft
bzw. -übersetzung nicht aufgenommen werden kann, einschließ
lich des Problems der Festigkeit des Blocks z. B. in einem
Bauteil zur Übertragung einer Last. Außerdem ist bei solch
einer Konstruktion, bei der jedes Bauteil in einem Blockele
ment durch einen feinen Zwischenraum gebildet wird, der durch
eine Drahtschneide-Ausstoßberarbeitung erzielt wird, die
Weite des Schneidraums sehr klein, beispielsweise ungefähr
0,3 mm. Daher verursacht Schmutz, der in den Zwischenraumab
schnitt gelangt ist, ein Betriebsversagen.
Auch ist es in einem normalen Blockelement immer notwendig,
Einstellarbeiten für den gesamten Waagen-Mechanismus durchzu
führen, wenn der Waagen-Mechanismus durch das Anmontieren des
Blockelements an das Gerät und durch das Befestigen des Ele
ments bzw. Bauteils, wie z. B. der Waage oder ähnliches an dem
Blockelement gebildet ist. Dieser Punkt wird unter Verwendung
eines Blockmodells mit einer vereinfachten Struktur mit Bezug
auf Fig. 17 beschrieben.
Ein integraler Roberval-Mechanismus 420, der integral bzw.
einstückig aus einem Metallblock geformt ist, wie z. B. ein
Aluminiumelement, weist elliptische Raumabschnitte 422A und
422B auf, die an beiden Enden ausgebildet sind und durch
einen mittigen Raumabschnitt 421 miteinander in Verbindung
stehen. Infolgedessen sind dünne Abschnitte 422Aa, 422Ab,
422Ba und 422Bb auf den oberen und unteren Abschnitten der
Raumabschnitte 422A bzw. 4228 ausgebildet.
In dem integralen bzw. einstückigen Roberal-Mechanismus 420
wird eine Feineinstellung durchgeführt, indem jeder der dün
nen Abschnitte des integralen Roberval-Mechanismus 420 mit
tels einer Feile oder ähnlichem abgeschabt wird, um diesen
Abschnitt dünner zu machen entsprechend einem Verschiebe-
bzw. Shiftfehler. Insbesondere wird die Feineinstellung
durchgeführt, indem jeder Frontabschnitt 422Aa1, 422Aa2,
422Ba1 und 422Ba2 des oberen dünnen Abschnitts 422Aa diagonal
geschnitten bzw. spanend bearbeitet wird. Außerdem ist es
notwendig, die Dicke der gesamten dünnen Abschnitte 22A und
22B anzupassen, wenn der Fehler der Vorder- und der Rückseite
in Bezug auf den Shiftfehler eingestellt wird. Aus diesem
Grund kann die Einstellarbeit sogar bei dem integralen Rober
val-Mechanismus 420 mit einem einfachen Modell, wie darge
stellt, nicht leicht durchgeführt werden. Ferner ist es sehr
schwierig die Einstellarbeit bei einem komplizierten Block
element des integralen Typs auszuführen.
In Anbetracht eines solchen Bedarfs ist es ein Ziel der vor
liegenden Erfindung, eine elektronische Waage zur Verfügung
zu stellen, die die Probleme eines vollständigen integralen
bzw. einstückigen Blockelements überwindet und einen Mecha
nismus-Abschnitt mit kleinen Abmessungen und möglichst weni
gen Einzelteilen aufweist, ferner eine elektronische Waage zu
schaffen, bei der ein integrales bzw. einstückiges Mehrzweck
blockelement verwendet wird, das ausgebildet ist, um wie ein
Roberval-Mechanismus oder wie ein elastischer Körper einer
Wägezelle betätigt zu werden, entsprechend einer elektroni
schen Waage des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich oder
einer elektronischen Waage des Typs mit einer Wägezelle, und
eine elektronische Waage zur Verfügung zu stellen, die aus
gebildet ist, um eine Blockstruktur gegenüber einem vollstän
digen integralen Blockelement zu vereinfachen und um das Ein
stellen des Blockelements leicht auszuführen und das Aufbrin
gen einer Last auf das Blockelement genauer durchzuführen.
Eine erste Konstruktion der vorliegenden Erfindung ist auf
eine elektronische Waage gerichtet, bei der ein integrales
bzw. einstückiges Blockelement ausgebildet ist, um wie ein
Roberval-Mechanismus oder wie ein elastischer Körper einer
Wägezelle zu arbeiten, wobei das integral ausgebildete Block
element einen Lastaufnahmeabschnitt zum Aufnehmen einer Last
eines skalierten bzw. gewogenen Gegenstandes, einen Befesti
gungsabschnitt zum Befestigen des gesamten Blocks sowie einen
Roberval-Abschnitt aufweist, der als ein Raumabschnitt mit
einem dünner ausgebildeten Abschnitt zwischen dem Lastaufnah
meabschnitt und dem Befestigungsabschnitt zum Arbeiten wie
ein Roberval geformt ist, wobei ein Bauteil zum Übertragen
einer Verschiebung eines Lastübertragungsbalkens sowie des
Lastaufnahmeabschnitts zum Lastübertragungsbalken und zum
Ausbilden eines Kraftpunktes des Lastübertragungsbalkens so
wie ferner ein Bauteil, das einen Drehpunkt des Lastübertra
gungsbalkens ausbilden soll, getrennt vom Blockelement bzw.
separat gebildet sind, und Befestigungsabschnitte für das
einen Drehpunkt und für das einen Kraftpunkt ausbildende Bau
teil an dem Blockelement derart gebildet sind, daß der Dreh
punkt oder der Kraftpunkt des Lastübertragungsbalkens in dem
Raumabschnitt oder dicht bei dem Raumabschnitt positioniert
ist, wobei das Bauteil, das den Drehpunkt bilden soll, vor
zugsweise auf der rechten und der linken Seite des Roberval-
Abschnitts positioniert ist, wodurch die elektronische Waage
des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich ausgebildet ist.
Eine zweite Konstruktion der vorliegenden Erfindung ist auf
eine elektronische Waage gerichtet, bei der ein integrales
bzw. einstückiges Blockelement verwendet ist, das ausgebildet
ist, um wie ein Roberval-Mechanismus oder ein elastischer
Körper einer Wägezelle zu arbeiten, wobei das integral ge
formte Mehrzweckblockelement mit einem Raumabschnitt versehen
ist, der einen dünn ausgebildeten Abschnitt in vier oberen
und unteren Abschnitten zwischen einem Lastaufnahmeabschnitt
zur Aufnahme einer Last eines skalierten bzw. gewogenen Ge
genstandes und einem gesamten bzw. massiven Block aufweist,
wobei ein Bearbeitungsführungsabschnitt, der einen Teil an
gibt, der durch Schneiden bzw. spanende Bearbeitung oder ähn
liches dünner ausgebildet werden soll, auf wenigstens einer
der Oberflächen der dünner ausgebildeten Abschnitte an zwei
oberen Stellen geformt ist und ein Einstellabschnitt zur
Durchführung einer Einstellung durch dünneres Ausbilden eines
vorgegebenen Teils des Bearbeitungsführungsabschnitts von
oberhalb des Roberval-Abschnitts vorgesehen ist.
Eine dritte Konstruktion der vorliegenden Erfindung ist auf
eine elektronische Waage gerichtet, bei der ein integrales
bzw. einstückiges Blockelement verwendet ist, das ausgebildet
ist, um wie ein Roberval-Mechanismus oder ein elastischer
Körper einer Wägezelle zu arbeiten, wobei ein Tragelement zum
Tragen des Mehrzweckblockelements einen Befestigungsab
schnitt, der an einem Seitenrand des Mehrzweckblockelements
befestigt ist, und einen festliegenden Abschnitt zum horizon
talen Abstützen des Mehrzweckblockelements aufweist, der an
dem Befestigungsabschnitt angebracht ist, und wobei ein
Lastübertragungsbauteil zum Übertragen einer Last auf das
Mehrzweckblockelement einen Befestigungsabschnitt, der an
einem Blockseitenrand an einer Seite zu befestigen ist, die
dem Seitenrand auf der Seite zum Befestigen des Tragelements
gegenüberliegt, und einen Lastaufnahmeabschnitt aufweist, der
durch einen Block parallel mit einem Körperabschnitt des
Tragelements positioniert ist, wobei ein Element zum direkten
Aufnehmen einer Last, wie z. B. eine Waagschale, mit dem Last
aufnahmeabschnitt des Lastübertragungsbauteils verbunden ist
und wobei das Tragelement und das Lastübertragungsbauteil
nahezu punktsymmetrisch zueinander ausgebildet sind unter
Verwendung eines Punktes als Symmetriepunkt, der beinahe in
einem zentralen Abschnitt des Mehrzweckblockelements positio
niert ist, und wobei eine aufgebrachte Last und eine Reak
tionskraft auf die Last auf nahezu derselben Achse positio
niert sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispiels
halber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht, die den Mechanismus einer elektroni
schen Waage des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich gemäß
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar
stellt;
Fig. 2 eine Ansicht, die den Mechanismus einer elektroni
schen Waage des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich gemäß
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar
stellt;
Fig. 3 eine Seitenansicht, die den in Fig. 2 dargestellten
Mechanismus zeigt;
Fig. 4 eine Draufansicht, die den in Fig. 2 dargestellten
Mechanismus zeigt;
Fig. 5 eine Perspektivansicht, die die Details eines Mehr
zweckblockelements darstellt, das als ein in Fig. 2 bis
Fig. 4 gezeigter integraler Roberval-Mechanismusabschnitt
gebildet ist;
Fig. 6 eine Ansicht, die den Mechanismus einer elektroni
schen Waage des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich gemäß
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar
stellt;
Fig. 7 eine Ansicht, die in der Richtung A-A in Fig. 6 den
dort gezeigten Mechanismusabschnitt der elektronischen Waage
des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich darstellt;
Fig. 8 eine Perspektivansicht, die die elektronische Waage
des Typs mit elektromagnetischem Ausgleich in einem Zu
stand darstellt, in dem ein Mehrzweckblockelement eingebaut
und eine obere Abdeckung entfernt ist;
Fig. 9 eine Perspektivansicht, die ein Mehrzweckblockelement
gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung darstellt;
Fig. 10A eine Querschnittsansicht längs Linie A-A in Fig.
9, Fig. 10B eine Draufsicht, die ein Beispiel in der Ansicht
B-B in Fig. 10A darstellt, und Fig. 10C eine Draufsicht,
die ein weiteres Beispiel in der Ansicht B-B in Fig. 10A
darstellt;
Fig. 11 eine Perspektivansicht, die ein Mehrzweckblockele
ment gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt, wobei das Mehrzweckblockelement zur Ver
wendung einer Wägezelle mit Dehnungsmeßstreifen ausgebildet
ist;
Fig. 12 eine Perspektivansicht, die das Mehrzweckblockele
ment gemäß einer Variante der in Fig. 11 gezeigten fünften
Ausführungsform darstellt;
Fig. 13 eine Seitenansicht, die eine Block-Befestigungskon
struktion gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung darstellt;
Fig. 14 eine Seitenansicht, die den Verformungszustand des
Blocks in der in Fig. 13 gezeigten Block-Befestigungskons
truktion darstellt;
Fig. 15 eine Seitenansicht, die eine Block-Befestigungskon
struktion gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung darstellt;
Fig. 16 eine vergrößerte Teilansicht, die ein Tragglied ge
mäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
darstellt; und
Fig. 17 eine Perspektivansicht, die ein Blockelement dar
stellt, das ein Justierverfahren gemäß dem Stand der Technik
zeigt.
Zunächst wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben. In dieser Ausführungsform ist jedes
Bauteil bzw. Element an einem Mehrzweckblockelement (das
nachfolgend als "Blockelement" bezeichnet wird) mit ver
gleichsweise einfacher Struktur befestigt, und die Funktion
und gegenseitige Beziehung jedes Bauteils ist aus der Struk
tur der Zeichnungen bzw. aus der in diesen dargestellten Kon
struktion leicht verständlich. Daher wird die Konstruktion,
die Funktion und die gegenseitige Wirkungsweise jedes Bau
teils und ähnliches hauptsächlich entsprechend dieser Ausfüh
rungsform beschrieben.
In der Zeichnung bezeichnet Pfeil 1 ein Blockelement, das als
ein integraler bzw. einstückiger Roberval-Mechanismus in
einer elektronischen Waage mit elektromagnetischem Ausgleich
eingesetzt werden soll.
Das Blockelement 1 ist an einem Block-Tragglied 3 befestigt
und kragt vollständig aus. Das Bezugszeichen 1A bezeichnet
einen befestigten Abschnitt des Blockelements 1, der mit dem
Block-Tragglied 3 verbunden und an diesem befestigt ist, und
das Bezugszeichen 1B bezeichnet einen Lastaufnahmeabschnitt,
der in einer zum befestigten Abschnitt 1A entgegengesetzten
Position angeordnet ist und durch einen Roberval-Abschnitt
eine Last aufnimmt, was weiter unten beschrieben ist. Ein
Raumabschnitt 2 ist in dem Körper des Blockelements 1 in
solch einer Weise ausgebildet, daß dünne Abschnitte 1a, 1b,
1c und 1d in vier oberen und unteren Abschnitten des Block
elements 1 gebildet sind. In dem Blockelement 1 ist ein Ro
berval-Abschnitt 4 ausgebildet, in dem ein Teil, zu dem die
dünnen Abschnitte 1a bis 1d gehören, um den Raumabschnitt 2
herum als ein Roberval-Mechanismus wirkt.
Ein Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 5 ist wie eine Halbinsel
ausgebildet und ragt von einem Ende 2a an der Seite des be
festigten Abschnitts 1A des Blockelements 1 zu einem Ende 2b
auf der Seite des Lastaufnahmeabschnitts 1B hin im Raumab
schnitt 2 des Roberval-Abschnitts 4 vor. Andererseits ist ein
Hängeband-Befestigungsabschnitt 6 zum Befestigen eines Me
tallblechs 11, das getrennt vom Blockelement 1 ausgebildet
ist (und das nachfolgend als ein "Hängeband" bezeichnet ist),
am Ende 2b auf der Seite des Lastaufnahmeabschnitts ausgebil
det. Das Bezugszeichen 7 bezeichnet einen Lastübertragungs
balken, der das Zentrum des Lastübertragungsmechanismus ist
und eine Last zu einem elektromagnetischen Abschnitt 8 über
trägt und dessen eines Ende mit dem elektromagnetischen Ab
schnitt 8 verbunden ist.
Die Seite des Lastübertragungsbalkens 7, die in dem Roberval-
Abschnitt 4 angeordnet ist, weist solch eine Struktur auf,
daß der Lastübertragungsbalken 7 wie ein Hebelarm betätigt
wird. Zunächst ist eine Drehpunktfeder 9, die aus einer
Blattfeder gebildet ist, an der Spitze des Drehpunkt-Befes
tigungsabschnitts 5 befestigt als ein Bauteil, das der Dreh
punkt des Hebelarms sein soll, und das andere Ende der Dreh
punktfeder 9 ist an dem Lastübertragungsbalken 7 befestigt.
Infolgedessen ist der Lastübertragungsbalken 7 so ausgebil
det, daß er um die Drehpunktfeder 9 herum geschwenkt werden
kann.
Ein Ende des Hängebandes 11 ist an einem Balkenvorsprung 10
befestigt, der an dem Drehpunktfeder-Befestigungsabschnitt
des Lastübertragungsbalkens 7 ausgebildet ist, und das andere
Ende des Hängebandes 11 ist an dem Hängeband-Befestigungsab
schnitt 6 befestigt, der an dem Ende 2b an der Seite des Last
aufnahmeabschnitts des Raumabschnitts 2 ausgebildet ist.
Insbesondere ist der Lastübertragungsbalken 7 so ausgebildet,
daß ein Abstand zwischen der Drehpunktfeder 9 und dem Hänge
band 11 und ein Abstand zwischen der Drehpunktfeder 9 und
dem anderen Ende des Balkens 7 (ein Verbindungsabschnitt mit
einem zentralen Abschnitt zum Erzeugen einer elektromagnetis
chen Ausgleichskraft) eine Hebelwirkung bzw. ein Hebelver
hältnis aufweisen. Mit anderen Worten sind die Drehpunktfeder
9 und das Hängeband 11, die einen Drehpunkt und einen Kraft
punkt bzw. einen Kraftangriffspunkt bildende Hauteile sind,
unabhängig und getrennt vom Blockelement 1 ausgebildet. In
folgedessen ist es möglich, einen Abstand zwischen dem Dreh
punkt und dem Kraftangriffspunkt auf einen gewünschten Wert
festzulegen. Daher sind Beschränkungen bezüglich der Funktion
bzw. Bearbeitung des vollständigen einstückigen Blocks besei
tigt, so daß die Hebelwirkung des Lastübertragungsbalkens 7
sehr hoch bzw. nahe an den gewünschten Wert eingestellt sein
kann. In diesem Zusammenhang ist es beim herkömmlichen voll
ständigen integralen Block notwendig, eine Doppelhebelkon
struktion einzusetzen, um eine hohe Hebelwirkung zu erhalten.
Infolgedessen wird eine Blockbearbeitung noch schwieriger.
Bei der oben beschriebenen Konstruktion wirkt, wenn eine Last
durch einen die Waagschale aufnehmenden Stift 12, der auf dem
integralen Roberval-Mechanismusabschnitt 1 vorgesehen ist,
aufgebracht wird, der Roberval-Abschnitt 4, der in der Haupt
sache den Raumabschitt 2 aufweist, wie ein Roberval-Mechanis
mus, so daß das Lastaufnahmeglied 1B versucht, sich in die
WA-Richtung zu verschieben. Die Verschiebung wird durch das
Hängeband 11 auf den Lastübertragungsbalken 7 übertragen und
für den Lastübertragungsbalken 7 wirken das Hängeband 11 und
die Drehpunktfeder 9 wie ein Kraftangriffspunkt bzw. ein
Drehpunkt, wodurch dessen eines Ende in die WB-Richtung ent
sprechend der oben erwähnten Hebelwirkung verschoben wird.
Diese Verschiebung wird von einem (nicht dargestellten) Sen
sor erfaßt, um eine Elektrizitätsmenge derart einzustellen,
daß eine mit der Verschiebung im Gleichgewicht stehende
elektromagnetische Kraft durch den elektromagnetischen Ab
schnitt 8 erzeugt wird. Infolgedessen ist die aufgebrachte
Last in eine Elektrizitätsmenge umgewandelt. Auf diese Weise
ist die Last gemessen.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, wobei eine Konstruktion dargestellt
ist, die dadurch erreicht wird, daß der Aufbau bzw. der Zu
sammenbau einer elektronischen Waage mit elektromagnetischem
Ausgleich in praktischer Hinsicht mehr berücksichtigt wird.
In der Zeichnung bezeichnet ein Pfeil 101 ein Blockelement,
das Bezugszeichen 101A bezeichnet einen befestigten Ab
schnitt, der auf einem Blockelement-Tragglied 105 abgestützt
und befestigt ist, das Bezugszeichen 101B bezeichnet einen
Lastaufnahmeabschnitt, und beide entsprechen dem befestigten
Abschnitt 1A und dem Lastaufnahmeabschnitt 1B in der oben
erwähnten Ausführungsform. Das Bezugszeichen 102 bezeichnet
einen in dem Blockelement 101 ausgebildeten Raumabschnitt.
Durch die Bildung des Raumabschnitts 102 sind dünne Abschnit
te 101a, 101b, 101c und 101d in zwei oberen und unteren Ab
schnitten des Blockelements 101 in derselben Weise ausgebil
det wie in der oben erwähnten Ausführungsform, und ein Rober
val-Abschnitt 104 ist um die dünnen Abschnitte 101a bis 101d
und den Raumabschnitt 102 herum ausgebildet.
Trägerförmige Abschnitte 103A und 1038 sind in Längsrichtung
des Blockelements 101 auf beiden Seiten des Blockelements 101
ausgebildet und ragen dort vor. Die trägerförmigen Abschnitte
103A und 103B sind ausgelegt, um einige technische Ziele zu
erreichen, wie weiter unten beschrieben ist.
Ein Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 106 ist ausgebildet und
ragt in den Raumabschnitt 102 hinein als ein breites Hauteil,
dessen Breite erzielt wird durch die Breite der trägerförmi
gen Abschnitte 103A und 103B, die auf beiden Seiten eines
integralen Roberval-Mechanismusabschnitts 101 mit der bzw.
bis zur Breite W des Roberval-Abschnitts 104 (siehe Fig. 5)
vorragen.
Das Bezugszeichen 107 bezeichnet einen Lastübertragungsbal
ken. Obwohl der Lastübertragungsbalken 107 so geformt ist,
daß er eine asymmetrische ebene Gestalt aufweist, wie aus den
Fig. 4 und 5 zu ersehen, und ein Armabschnitt 107b an nur
einer Seite des integralen Roberval-Mechanismusabschnitts 1
vorgesehen ist, ist diese Konstruktion für die vorliegende
Erfindung nicht wesentlich. Insbesondere ist es schwierig
oder unmöglich, falls der Lastübertragungsbalken 107 solch
eine symmetrische Gestalt hätte, daß ein Arm auf beiden Sei
ten des integralen Roberval-Mechanismusabschnitts 1 positio
niert wäre, den Drehpunktabschnitt des Lastübertragungsbal
kens 107 in dem Raumabschnitt 102 auszubilden. Beispielsweise
kann deshalb der Lastübertragungsbalken, der eine symmetri
sche ebene Gestalt aufweist, selbstverständlich befestigt
werden, indem einer der Arme lösbar ausgebildet ist und eine
Konstruktion verwendet wird, bei der der Lastübertragungsbal
ken in dem Raumabschnitt 102 angeordnet bzw. ausgebildet und
der Arm dann angeschlossen wird.
Die Bezugszeichen 108A und 108B bezeichnen eine Drehpunktfe
der. In dieser Ausführungsform ist ein Ende jeder Drehpunkt-
feder 108A und 108B an bzw. auf der Außenseite des Roberval-
Abschnitts 104 befestigt, und das andere Ende ist an einem
Drehpunktfeder-Befestigungsabschnitt 107a des Lastübertra
gungsbalkens 107 befestigt, wobei der Drehpunkt-Befestigungs
abschnitt in dem Raumabschnitt 102 in der Nähe der beiden
Enden in der Querrichtung des Drehpunkt-Befestigungsab
schnitts 106 vorgesehen ist, der breit ausgebildet ist, wie
oben beschrieben. Der Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 106 ist
breit ausgebildet, wie oben beschrieben. Daher ist ein Ab
schnitt, an dem eine Mehrzahl von Drehpunktfedern befestigt
sind, ausreichend gehalten, und ferner kann der Drehpunkt-
Befestigungsabschnitt 106 eine ausreichend Festigkeit beibe
halten. Daher wird eine Verformung, wie z. B. ein Verdrehen
bzw. ein Verwinden, nicht erzeugt, wenn der Lastübertra
gungsbalken 107 einen Schwenkvorgang durchführt. Infolgedes
sen kann die Funktion des Balkens 107 vollständig angezeigt
bzw. gewährleistet werden.
Ein Hängeband 109 ist in der Mitte jeder der Drehpunktfedern
108A und 108B angeordnet. Außerdem erstreckt sich der Arm
107b des Lastübertragungsbalkens 107 von einer Seite des
Blockelements 101 aus und ist in dem elektromagnetischem Ab
schnitt 8 angeordnet.
Die folgenden Vorteile können durch Ausbildung der trägerför
migen Abschnitte 103A und 103H erreicht werden.
Zunächst sollten in dem Fall, in dem die Querschnittsform des
Roberval-Abschnitts 104 ein einfaches Quadrat ist, das Hän
geband 109 und die Drehpunktfedern 108A und 108B in dem Qua
drat vorgesehen sein. Aus diesem Grund kann eine steife Kon
struktion wie der Roberval-Mechanismus nicht von einer stei
fen Konstruktion wie dem Drehpunktabschnitt getrennt sein.
Infolgedessen liegt ein Problem darin, daß eine optimale Kon
struktion als ein Massen- bzw. Gewichtsmeßgerät unmöglich
ist.
In der vorliegenden Konstruktion kann die optimale Konstruk
tion des gesamten integralen bzw. einstückigen Roberval-Me
chanismusabschnitts 101 durch die trägerfprmigen Abschnitte
103A und 103B erreicht werden und die Breite des Roberval-
Abschnitts 104 kann frei auf eine Breite festgelegt werden,
die eine Steifigkeit entsprechend dem Roberval-Mechanismus
aufweist. Außerdem sind diese trägerförmigen Abschnitte sehr
wichtig als ein Befestigungssitz für jede der Drehpunktfedern
108A und 108B. Insbesondere ist die Last eines zu wiegenden
Gegenstandes, der auf eine Waagschale gestellt ist, vollstän
dig auf dem Drehpunkt abgestützt und durch den Lastübertra
gungsbalken 107 zum elektromagnetischen Abschnitt 8 übertra
gen. Daher sollte der Drehpunkt und der Befestigungssitz des
Drehpunkts eine ausreichende Steifigkeit in linken, rechten,
oberen und unteren Abschnitten aufweisen. Um die Steifigkeit
zu halten, sollten die Befestigungsbreiten der Drehpunktfe
dern 108A und 108B ausreichend gehalten bzw. ausgelegt sein.
Durch Festlegen der Enden der trägerförmigen Abschnitte 103A
und 103B als die Befestigungssitze dieser Drehpunktfedern ist
es möglich, diese Drehpunktfedern mit der notwendigen Stei
figkeit anzuordnen.
Ferner ist, da die Breite des Roberval-Abschnitts vergrößert
ist, die Bearbeitungstiefe des integralen Roberval-Mecha
nismusabschnitts vergrößert. Infolgedessen sollte ein Spe
zialwerkzeug verwendet werden, um die Bearbeitung in einigen
Fällen auszuführen. Andererseits sollte in der vorliegenden
Ausführungsform die Breite des Roberval-Abschnitts selbst
durch Ausbilden der trägerförmigen Abschnitte 103A und 103B
als klein festgelegt sein. Deshalb ist eine Schneidtiefe wäh
rend der Bearbeitung gering. Dementsprechend kann eine allge
meine Schneid- bzw. Zerspanbearbeitung wie auch eine Spezial
bearbeitung, beispielsweise eine Drahtschneide-Ausstoßbear
beitung, ebenfalls durchgeführt werden. Auf diese Weise wer
den die wirtschaftlichen Eigenschaften verbessert. Darüber
hinaus ist die vorliegende Ausführungsform auch für die aus
kragende Stützung des integralen Roberval-Mechanismus-ab
schnitts 1 selbst vorteilhaft. Inbesondere ist es möglich,
eine hohe Festigkeit der Befestigung eines Mechanismusab
schnitt-Traggliedes 105 zu erreichen bzw. beizubehalten, in
dem bewirkt wird, daß eine fast kreuzförmige Endfläche in en
gen Kontakt kommt mit der Bildung der trägerförmigen Ab
schnitte 103A und 103B.
Das Bezugszeichen 110 bezeichnet ein Tragglied mit einem
Stift 112 zur Befestigung einer Waagschale 111. Obwohl der
Stift 112 an dem integralen Roberval-Mechanismusabschnitt 101
durch das Tragglied 110 in der in der Zeichnung dargestellten
Struktur befestigt ist, ist es möglich, eine Struktur vorzu
sehen, bei der der Stift 112 direkt an dem integralen Rober
val-Abschnitt 101 befestigt ist, wie es Fachleuten deutlich
sein wird. Durch Verwendung des Tragglieds 110 ist es mög
lich, den Vorteil zu erzielen, daß der Stift 112 an einer
Stelle vorgesehen sein kann, wo eine direkte Befestigung
nicht durchgeführt werden kann, beispielsweise am oberen Ab
schnitt des dünnen Abschnitts 101a, wie dargestellt.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine dritte Ausführungsform. Das
Bezugszeichen 113 bezeichnet ein Tragglied mit einer zu den
in den Fig. 2 und 3 dargestellten Konstruktionen unter
schiedlichen Konstruktion. Das Tragglied 113 weist einen obe
ren horizontalen Abschnitt 113a, Hängeabschnitte 113b und
113c, die auf beiden Seiten des oberen horizontalen Ab
schnitts 113a positioniert sind, und befestigte Abschnitte
113b' und 113c' auf, die sich von den Hängeabschnitten 113b
und 113c aus zu einem Lastaufnahmeabschnitt 101B eines inte
gralen Roberval-Mechanismusabschnitts 101 erstrecken.
Die befestigten Abschnitte 113b' und 113c' sind an dem Last
aufnahmeabschnitt 101B durch Befestigungsmittel, wie z. B.
eine Schraube, in einer Position befestigt, die nahezu auf
einer Höhe mit dem befestigten Abschnitt eines Hängebandes
109 in dem Lastaufnahmeabschnitt 101B des integralen Rober
val-Mechanismusabschnitts 101 liegen. Als ein Ergebnis wird
die Last eines auf eine Waagschale 111 gelegten zu wiegenden
Gegenstandes direkt in die Nähe des Befestigungsabschnitts
des Hängebandes des Lastaufnahmeabschnitts 101B durch die
befestigten Abschnitte 113b' und 113c' des Traggliedes 113
übertragen. Deshalb ist es nicht notwendig, eine Teilsteifig
keit für den Lastaufnahmeabschnitt 101B zu fordern. Infolge
dessen kann der Freiheitsgrad der Konstruktion des integralen
Roberval-Mechanismusabschnitts 101 noch mehr vergrößert bzw.
gesteigert werden.
Außerdem weisen die dünnen Abschnitte 101a bis 101d eines
Roberval-Abschnitts 104 einen R-Abschnitt (einen konkaven
Abschnitt) bzw. einen Abschnitt mit Aussparungen auf, der auf
der Seite des Raumabschnitts 102 ausgebildet ist. Zusätzlich
ist ein weiterer R-Abschnitt von der dem R-Abschnitt gegen
überliegenden Außenseite aus gebildet. Mit solch einer Kon
struktion kann der dünne Abschnitt auf der Außenseite des
Roberval-Abschnitts 104 leicht eingestellt bzw. angepaßt wer
den.
Das Bezugszeichen 114 bezeichnet ein Abstandselement, das an
der Spitze eines Drehpunkt-Befestigungsabschnitts 106 fest
angebracht ist. In dem Fall, in dem ein Raumabschnitt 102 zur
Ausbildung des Roberval-Abschnitts 104 beispielsweise durch
Schneid- bzw. Zerspanbearbeitung gebildet werden soll, wird
ein Abstand zwischen der Spitze des Drehpunkt-Befestigungsab
schnitts 106 und dem Befestigungssitz eines Hängebandes 109
auf 6 mm oder mehr bestimmt, beispielsweise, abhängig von dem
Durchmesser eines Werkzeuges, wie als W2 angegeben. In diesem
Fall, falls ein Abstandselement 114 an der Spitze des Dreh
punkt-Befestigungsabschnitts 106 nach der Schneid- bzw. Zer
spanbearbeitung fest angebracht ist, kann der Abstand zwis
chen der Spitze des Drehpunkt-Befestigungsabschnitts 106 und
dem Befestigungssitz des Hängebandes 109 frei festgelegt bzw.
eingestellt werden, und eine als W1 angegebene Weite kann
auch festgelegt werden, beispielsweise auf 1 mm oder weniger.
Wie oben beschrieben ist ein Mehrzweckblockelement gemäß der
vorliegenden Erfindung durch Verwenden eines Drehpunkts und
eines Kraftangriffspunkts als separate Bauteile ausgebildet,
und die dünnen Abschnitte, die den Drehpunkt und den Kraftan
griffspunkt bilden sollen, müssen keiner Feinbearbeitung un
terzogen werden, und der Raumabschnitt ist in bzw. an dem
Mehrzweckblockelement kontinuierlich ausgebildet. Daher kann
der Raumabschnitt leicht ausgebildet werden. Dementsprechend
ist es auch möglich, das Mehrzweckblockelement kostengünstig
durch Gießen anstelle einer Schneid- bzw. Zerspan- oder
Drahtschneide-Ausstoßbearbeitung zu formen.
Als nächstes zeigt Fig. 8 ein Beispiel, bei dem der oben er
wähnte integrale bzw. einstückige Roberval-Mechanismus als
eine elektronische Waage mit elektromagnetischem Ausgleich
gebildet ist.
Zunächst ist der integrale Roberval-Mechanismus 101 in der
Querrichtung des Gehäuses der elektronischen Waage nahezu in
der Mitte angeordnet. Bei dem integralen Roberval-Mechanismus
101 ist der Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 106, der teilwei
se mit einem trägerförmigen Abschnitt 103A (103B) versehen
ist, breiter ausgebildet, wie dargestellt, als die Breite des
Roberval-Abschnitts 104. Daher kann der Drehpunkt-Befesti
gungsabschnitt 106 selbst als eine Ebene bzw. Fläche für die
Anordnung einer elektronischen Schaltplatte bzw. Schaltung
benutzt werden. In der Zeichnung bezeichnen die Bezugsziffern
120 und 121 eine elektronische Schaltplatte, die auf dem
Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 106 vorgesehen ist. In diesem
Zusammenhang ist eine Reduzierung der Größe der elektronis
chen Waage gefordert worden, und es ist schwierig geworden,
einen Raum zur Anordnung der elektronischen Schaltplatte bzw.
Schaltung beizubehalten. Deshalb ist die Verwendung solch
eines Abschnitts für die Anordnung der elektronischen Schalt
platte sehr vorteilhaft mit Bezug auf die Konstruktion.
Außerdem sind Drehpunktfedern 108A und 108B auf der Außensei
te des Roberval-Abschnitts 104 angeordnet, wobei dies durch
die breite Ausbildung des Drehpunkt-Befestigungsabschnitts
106 ermöglicht wird. Deshalb ist es leicht, eine Arbeit zur
Befestigung der Drehpunktfedern 108A und 108B mit einer
Schraube 122 auszuführen. Ferner ist ein Lastmeßmechanismus
mit einem elektromagnetischen Abschnitt 8 und dem integralen
bzw. einstückigen Roberval-Mechanismus 101, so ausgebildet,
daß er kleine Abmessungen aufweist. Deshalb ist es möglich,
die elektronische Schaltplatte in dem Raumabschnitt auf dem
Umfang bzw. Rand horizontal anzuordnen. Das Bezugszeichen 123
bezeichnet ein elektronisches Grundteil, das in einer L-Form
an dem Raumabschnitt angeordnet ist. Das Bezugszeichen 124
bezeichnet einen Raum zur Anordnung eines Einbaugewichtes,
und das Bezugszeichen 125 bezeichnet einen Raum zur Aufnahme
eines Antriebsabschnitts zum Betätigen eines Hebemechanismus
des Einbaugewichtes. Außerdem bezeichnet das Bezugszeichen
126 einen Anzeigeabschnitt zum Anzeigen eines gemessenen Wer
tes, verschiedener eingestellter Inhalte und ähnliches. Die
elektronischen Schaltplatten 120 und 121 können kontinuier
lich angeordnet bzw. eingestellt sein und ein Abstandselement
kann zwischen einem geneigten Abschnitt, auf dem die Schalt
platte 121 positioniert ist und der Schaltplatte vorgesehen
sein, wodurch die Schaltplatte befestigt ist.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen eine vierte Ausführungsform der
vorliegenen Erfindung.
Bei solch einer Konstruktion ist, um ein Mehrzweckblockele
ment leicht zu justieren, bei dem ein Raumabschnitt mit dün
nen Abschnitten in vier oberen und unteren Stellen zwischen
einem Lastaufnahmeabschnitt zum Aufnehmen der Last eines zu
wiegenden Gegenstandes und einem Befestigungsabschnitt zum
Befestigen des gesamten Blocks ausgebildet ist, ein Bear
beitsführungsabschnitt, der einen Teil zum Durchführen einer
Bearbeitung zum Dünnermachen bzw. Materialwegnehmen durch
Schneiden bzw. Zerspanen oder ähnliches angibt, auf der Ober
fläche wenigstens eines der zwei dünnen Abschnitte in den
oberen Teilen ausgebildet, und der vorgegebene Teil des Bear
beitungsführungsabschnitts kann von dem oberen Abschnitt des
Mehrzweckblockelements aus dünner gemacht werden. Um den an
gepaßten bzw. justierten Teil des Blockelements klar darzu
stellen, zeigen die Fig. 9 und 11 ein Blockelement mit
einer einfacheren Konstruktion als die Konstruktion des in
den Fig. 1 bis 7 dargestellten Mehrzweckblockelements.
In Fig. 9 bezeichnet zunächst ein Pfeil 201 ein Mehrzweck
blockelement, das integral mit bzw. einstückig aus einem Me
tallblock ausgebildet ist, der aus einem Aluminiumelement
hergestellt ist. In der dargestellten Konstruktion sind el
liptische Raumabschnitte 203A und 203B an beiden Enden aus
gebildet, die durch einen mittigen Raumabschnitt 202 mitein
ander in Verbindung stehen. Infolgedessen sind dünne Ab
schnitte 203Aa, 203Ab, 203Ba und 203Bb in den oberen und un
teren Abschnitten der Raumabschnitte 203A bzw. 203B ausgebil
det.
Ein Bearbeitungsführungsabschnitt, der einen Teil zum Ein
stellen bzw. Justieren eines integralen Roberval-Mechanismus
anzeigt, ist in den oberen dünnen Abschnitten 203Aa und 203Ba
des Mehrzweckblockelements 201 ausgebildet. In der darge
stellten Konstruktion ist der Bearbeitungsführungsabschnitt
als ein konkaver Abschnitt ausgebildet, der in den Oberflä
chenteilen der oberen dünnen Abschnitte 203Aa und 203Ba vor
gesehen ist. Insbesondere ist ein konkaver Abschnitt 204a an
drei Stellen auf dem Oberflächenteil des oberen dünnen Ab
schnitts 203Aa ausgebildet, und ein konkaver Abschnitt 204b
ist in drei Stellen auf dem Oberflächenteil des anderen obe
ren dünnen Abschnitts 203Ba ausgebildet. Außerdem sind die
jeweiligen oberen dünnen Abschnitte in regelmäßigen Interval
len in der Breitenrichtung (Längsrichtung in der Zeichnung)
der einzelnen oberen dünnen Abschnitte jeweils ausgebildet.
Eine Waagschale, ein Lastübertragungsmechanismus und ähnli
ches sind in das Mehrzweckblockelement eingebaut bzw. an die
ses angebaut, um einen Zustand einzustellen, in dem die Last
gemessen werden kann. Auf diese Weise wird eine Verschiebe
fehler- bzw. Shiftfehler-Justierung durchgeführt. In diesem
Fall werden die Bearbeitungsführungsabschnitte 204a und 204b,
die die konkaven Abschnitte sein sollen, im voraus ausgebil
det. Deshalb wird die Einstellung bzw. Justierung ausgeführt,
indem ein spezifischer Bearbeitungsführungsabschnitt ausge
wählt und der konkave Abschnitt, der der Bearbeitungsfüh
rungsabschnitt sein soll, in Richtung der Seitenwand dünner
ausgebildet durch Schneiden oder ähnliches, entsprechend dem
Shiftfehler.
Daher bewirkt das Dünnermachen bzw. die Materialwegnahme die
folgenden Vorteile. Zunächst werden sämtliche Materialwegnah
men vom oberen Raum des Blockelements 201 aus durchgeführt,
indem ein Bohrer, eine Ahle oder ähnliches verwendet wird,
wie durch einen dicken Pfeil X in der Zeichnung dargestellt.
Deshalb besteht für die Materialwegnahme keine räumliche Be
schränkung, im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bearbeitung
in der Querrichtung. Dementsprechend kann eine Automation
bzw. Automatisierung realisiert werden, indem eine Schneid-
bzw. Zerspanmaschine benutzt wird, die zusätzlich zu einer
manuellen Bedienung an einen Computer angeschlossen ist. Auf
diese Weise kann die Effizienz der Justierarbeit beträchtlich
verbessert werden. Außerdem wird der Seitenwandteil des kon
kaven Abschnitts geschnitten. Deshalb kann der konkave Ab
schnitt als Führungsabschnitt wirken, um ein scharfes
Schneidwerkzeug zu verwenden. Als ein Ergebnis kann die Ar
beit sofort ausgeführt werden, entsprechend der Betätigung
des Werkzeugs, so daß die Reibungshitze minimiert werden kann
während der Materialwegnahme durch den Schneid- bzw. Zerspan
vorgang. Infolgedessen wird, wenn eine Reibungswärme erzeugt
wird, die gleich oder größer als eine Toleranz bei der Mate
rialwegnahme ist, ein Weglaufen bzw. Driften des Meßwertes
durch die Reibungswärme bewirkt. Daher nimmt es lange Zeit in
Anspruch, die Justierung durchzuführen. Wenn eine Rei
bungswärme erzeugt wird, die gleich oder größer als die Tole
ranz ist, sollte eine nächste Arbeit beispielsweise in unge
fähr 15 Minuten durchgeführt werden, nachdem eine erste Ar
beit beendet ist, um die Wärme zu verringern. Deshalb nimmt
eine Reihe bzw. Folge von Arbeiten noch mehr Zeit in An
spruch.
Fig. 10 zeigt ein Verfahren zum Durchführen der Arbeiten für
das Dünnermachen bzw. für die Materialwegnahme genauer. Zu
nächst wird in Fig. 10A ein Beispiel beschrieben, bei dem
der mittige konkave Abschnitt 204Aa in dem konkaven Abschnitt
204a des dünnen Abschnitts 203Aa der Bearbeitung unterzogen
wird. Als ein Beispiel der Bearbeitung in einer durch einen
Pfeil Y dargestellten Vertikalrichtung wird ein Bearbei
tungswerkzeug, wie z. B. ein Bohrer, eine Ahle oder ähnliches,
deren Außenform größer als der Innendurchmesser D1 des konka
ven Abschnitts 204a ist, so vorgesehen bzw. angeordnet, daß
der Schaftkern des Bearbeitungswerkzeuges in dem Mittelpunkt
des konkaven Abschnitts positioniert ist. In diesem Zustand
ist das Schneidwerkzeug in dem dünnen Abschnitt 203Aa so an
geordnet, daß die Umfangswand des konkaven Abschnitts 204a
geschnitten wird, um sich in einem Bereich aufzuweiten, der
dem Außendurchmesser des Schneidwerkzeugs entspricht. Infol
gedessen wird der dünne Abschnitt 203Aa durch das Schneidteil
dünner ausgebildet. In Fig. 10B bezeichnet das Bezugszeichen
210A den dünnergemachten Abschnitt.
Außerdem kann die Materialwegnahme an einer Vielzahl von
Stellen um den konkaven Abschnitt 204a herum ausgeführt wer
den, indem das Bearbeitungswerkzeug geneigt angeordnet wird,
wie durch einen Pfeil Z in Fig. 10A dargestellt. Bei diesem
Verfahren ist eine Ahle oder eine Drehfeile schräg angeordnet
in Kontakt in der vorgegebenen Position auf dem oberen Ende
des Seitenwandabschnitts, beispielsweise des konkaven Ab
schnitts 204a. Wie in Fig. 10C dargestellt, ist der Ab
schnitt 201B mit verringerter Materialdicke in einer Mehrzahl
von Stellen in der Umfangsrichtung des konkaven Abschnitts
204a ausgebildet. Bei diesem Verfahren kann auch die Anzahl
der Stellen mit verringerter Materialdicke angepaßt werden.
Daher ist es möglich, eine sehr geringe Menge an Materialweg
nahme einzustellen. Obwohl der einzustellende bzw. zu justie
rende Teil ein konkaver Abschnitt in der dargestellten Kon
struktion ist, kann dieser Abschnitt als ein Durchgangsloch
festgelegt sein, um dessen innere Umfangsfläche zu schneiden
und anzupassen.
Fig. 11 zeigt eine fünfte Ausführungsform.
In dieser Ausführungsform sind eine Reihe von Nuten in der
Vorwärts- bzw. Längsrichtung der dünnen bzw. eine verringerte
Materialdicke aufweisenden Abschnitte 203Aa und 203Ba in den
Oberflächenteilen für die die verringerte Materialdicke auf
weisenden Abschnitte 203Aa und 203Ba als die Bearbeitungsfüh
rungsabschnitte ausgebildet (bezeichnet mit den Bezugszeichen
207a und 207b). In der vorliegenden Ausführungsform sind die
Bearbeitungsstellen als eine Reihe von Nuten ausgebildet.
Daher sind, verglichen mit dem Fall, bei dem der in der oben
erwähnten Ausführungsform beschriebene spezifische konkave
Teil entsprechend einem Shiftfehler zu bearbeiten ist, Fach
leute bzw. Fertigkeiten erforderlich, um eine Bearbeitungspo
sition zu spezifizieren. Jedoch ist es möglich, ein Schneid-
bzw. Zerspanverfahren zum Bestimmen der Justierarbeit einzu
setzen durch die Beziehung der Bearbeitungsposition zu der
Schneidmenge bzw. -länge in der Richtung der Nut, um eine
Schneidmenge vorzugeben und so eine Schneidposition entspre
chend der Schneidmenge zu bestimmen, oder um eine Bearbei
tungsposition vorzugeben und so die Schneidmenge anzupassen
oder ähnliches. Auch in dieser Ausführungsform impliziert die
Bearbeitungsrichtung, daß die Bearbeitung von der Oberseite
des Blockelements 201 aus durchgeführt wird.
Fig. 12 zeigt eine Konstruktion, bei der ein Bearbeitungs
führungsabschnitt an der in Fig. 5 dargestellten Konstruk
tion vorgesehen ist.
Der Abschnitt geringerer Materialdicke ist an zwei Stellen
auf oberen und unteren Teilen des Mehrzweckblockelements 101,
das als ein integraler Roberval-Mechanismus ausgebildet ist,
gebildet, und ein konkaver Abschnitt ist als Bearbeitungsfüh
rungsabschnitt für wenigstens einen der Abschnitte 101a und
101b geringerer Materialdicke in dem oberen Teil ausgebildet.
In der dargestellten Konstruktion ist ein Bearbeitungsfüh
rungsabschnitt als die konkaven Abschnitte 204a und 204b in
beiden Abschnitten 101a und 101b geringerer Materialdicke
ausgebildet. Das Bezugszeichen W bezeichnet eine Last, die
auf den Lastaufnahmeabschnitt 101B aufgebracht werden soll.
Ein trägerförmiger Abschnitt 103 ist ausgebildet und kragt in
der Längsrichtung des Mehrzweckblockelements 101 auf beiden
Seiten des Blockelements 101 vor, und ein Lastübertragungs
balken 107 ist an einem Drehpunkt-Befestigungsabschnitt 106
des trägerförmigen Abschnitts 103 durch ein Drehpunktbauteil
108, wie z. B. eine Blattfeder, befestigt. Zusätzlich ist der
Lastübertragungsträger 107 mit dem Lastaufnahmeabschnitt 101B
des integralen bzw. einstückigen Roberval-Mechanismus 101
durch ein Verbindungsbauteil verbunden, das nicht dargestellt
ist, und eine auf den einstückigen Roberval-Mechanismus 101
aufgebrachte Last W wird zu einem nicht dargestellten elek
tromagnetischen Abschnitt durch den Lastübertragungsbalken
107 übertragen.
In dem integralen Roberval-Mechanismus mit der oben erwähnten
komplizierten Konstruktion ist ein Raum, wo ein Bearbeitungs
werkzeug vorzusehen ist, tatsächlich nur auf der Oberseite
des Mehrzweckblockelements ausgebildet. Außerdem ist jeder
Abschnitt geringerer Materialdicke sehr dünn ausgebildet, um
eine hohe Genauigkeit zu gewährleisten. Daher ist es schwie
rig, andere Verfahren als die Feinjustierung des Mehrzweck
blockelements vom oberen Abschnitt aus durchzuführen.
Die Fig. 13 bis 16 zeigen eine sechste Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Ein Mehrzweckblockelement 301 ist ausgebildet, um als ein
integraler bzw. einstückiger Roberval-Mechanismus und ein
elastischer Körper für eine Wägezelle verwendet zu werden.
Abschnitte 302a, 302b, 302c und 302d geringerer Materialdicke
sind in vier oberen und unteren Abschnitten des Mehrzweck
blockelements 301 in der selben Weise wie in der oben erwähn
ten Ausführungsform ausgebildet. Das Bezugszeichen 303 be
zeichnet ein Tragglied, das einen Befestigungsabschnitt 303a,
an dem das Blockelement 301 durch einen Seitenflächenab
schnitt 301a des Mehrzweckblockelements 301 befestigt ist,
und einen befestigten Abschnitt aufweist, der orthogonal zu
dem Befestigungsabschnitt 303a ausgebildet ist. Das gesamte
Tragglied 303 ist in seiner Seitenansicht in nahezu einer
"L"-Form ausgebildet. Der befestigte Abschnitt 303b des Trag
glieds 303 ist an einem Grundabschnitt 304 befestigt. Infol
gedessen kragt das Mehrzweckblockelement 301 aus und ist ho
rizontal durch das Tragglied 303 abgestützt.
Das Bezugszeichen 305 bezeichnet ein Lastübertragungselement,
das so ausgebildet ist, daß es dieselbe Form und Struktur wie
das Tragglied 303 aufweist. Mit anderen Worten, das Lastüber
tragungselement 305 weist einen Befestigungsabschnitt 305a,
der mit einem weiteren Seitenflächenabschnitt 301c des Mehr
zweckblockelements 301 verbunden ist, und einen Lastaufnah
meabschnitt 305b auf, der orthogonal zu dem Befestigungsab
schnitt 305a ausgebildet ist. Das gesamte Lastübertragungs
element 305 ist in seiner Seitenansicht fast in einer "L"-
Form in der gleichen Weise wie das Tragglied 303 ausgebildet.
Der befestigte Abschnitt 303b des Tragglieds 303 ist parallel
zu einem unteren Flächenabschnitt 301b des Blockelements 301
positioniert, während der Lastübertragungsabschnitt 305 pa
rallel zu einem oberen Flächenabschnitt 301d des Blocks 301
positioniert ist. Infolgedessen sind der befestigte Abschnitt
303b des Tragglieds 303 und der Lastaufnahmeabschnitt 305b
des Lastübertragungsabschnitts 305 ausgebildet, um durch das
Blockelement 301 parallel positioniert zu sein, so daß sich
ein Teil von ihnen überlappt, wie in der Vertikalrichtung zu
sehen ist.
Eine Waagschale 353 ist an dem Lastaufnahmeabschnitt 305b des
Lastübertragungselements 305 so befestigt, daß eine Mitte,
auf die eine Last W aufgebracht ist, auf einer Mittellinie L2
des Blockelements 301 positioniert ist, und das Tragglied 303
ist ausgebildet, um nahezu die gleiche Form und Abmessung
aufzuweisen, wie diejenigen des Lastübertragungselements 305.
Deshalb durchläuft die Mittellinie L2 auch den befestigten
Abschnitt 303b des Tragglieds 303, der unter dem Blockelement
301 angeordnet ist. Wie aus der Zeichnung deutlich wird, ist
eine integrale Konstruktion, die das Mehrzweckblockelement
301, das Tragglied 303 und das Lastübertragungselement 305
aufweist, so ausgebildet, daß sie eine punktsymmetrische Form
aufweist, bei der ein Mittelpunkt P des Mehrzweckblockele
ments 301 als eine Mitte bzw. ein Zentrum verwendet wird.
Indem das Tragglied 303 und das Lastübertragungselement 305
jeweils mit einer ausreichenden Steifigkeit versehen sind,
wird eine auf die Waagschale 353 aufgebrachte Last W auf das
Mehrzweckblockelement 301 durch das Lastübertragungselement
305 übertragen, wobei eine höhere Steifigkeit als die Stei
figkeit des Tragglieds 303 vorgesehen ist. Deshalb wird nahe
zu die gesamte Last zum befestigten Abschnitt 303b übertra
gen. Infolgedessen wird die auf die Waagschale 353 aufge
brachte Last W auf der Mittellinie L2 weitergegeben. Anderer
seits wirkt auch die Reaktionskraft W' für die Last auf der
Mittellinie L2 in der zur Last W entgegengesetzten Richtung.
Dementsprechend sind die Last W und die Reaktionskraft W' auf
der selben Achse angeordnet. Als ein Ergebnis wird eine
gleichmäßige Momentenbelastung auf das Mehrzweckblockelement
301 aufgebracht.
Fig. 14 zeigt den Verformungszustand des Blockelements, der
erzielt wird, wenn die Last W aufgebracht ist. Die tatsächli
che Verformung ist gering und kaum visuell zu beobachten. Um
die Verformung in der Zeichnung dennoch deutlich zu zeigen,
ist der Verformungsbetrag vergrößert. Wenn die Last W aufge
bracht ist, ist das Mehrzweckblockelement 301 um die Ab
schnitte 302a bis 302d geringerer Materialdicke herum ver
formt und ein Seitenrandabschnitt 301c des Mehrzweckblockele
ments 301 ist nahezu ideal so verformt, daß er parallel zum
Seitenrandabschnitt 301a auf der Verbindungsseite mit dem
Tragglied 303 bewegt wird. Aus diesem Grund weist die Befes
tigungskonstruktion des dargestellten Mehrzweckblockelements
301 geringere Anfangsshiftfehler auf (die erzeugt werden,
wenn der Mechanismus zusammengesetzt wird) und ist ferner
nahezu ideal verformt. Daher kann die Konstruktion nicht nur
als der integrale Roberval-Mechanismus funktionieren, sondern
auch als ein elastischer Körper für eine Wägezelle.
Fig. 15 zeigt eine siebente Ausführungsform, bei der die
oben erwähnte Konstruktion auf ein Mehrzweckblockelement an
gewendet wird, das nahezu dieselbe Konstruktion aufweist, wie
die Konstruktion des Mehrzweckblockelementes, das in den
Fig. 2 bis 5 dargestellt ist und als der integrale Roberval-
Mechanismus verwendet werden soll.
Bei einem Mehrzweckblockelement 306 ragt ein Trägerabschnitt
307 in einen Block-Raumabschnitt vor, der Abschnitte 306a,
306b, 306c und 306d mit geringerer Materialstärke ausbildet,
und ein Lastübertragungsbalken 309 ist mit dem Trägerab
schnitt 307 durch ein Drehpunktbauteil 308 verbunden, das
eine Blattfeder aufweist. Außerdem ist ein Verbindungselement
310 mit der bewegbaren Seite verbunden, an der das Lastüber
tragungselement 305 des Blockelements 306 angeschlossen ist.
Infolgedessen ist der Lastübertragungsbalken 309 ausgebildet,
um entsprechend der Verschiebung des bewegbaren Abschnitts
des Blockelements 306 verschwenkt zu werden unter Verwendung
des Drehpunktbauteils 308 als einen Drehpunkt. Außerdem ist
das andere Ende des Lastübertragungsbalkens 309 mit einem
elektromagnetischen Abschnitt 311 verbunden, und der elektro
magnetische Abschnitt 311 erzeugt eine solche elektrische
Ausgangsleistung, daß eine elektromagnetische Kraft zur Auf
hebung der Schwenkverschiebung eines Balkens erzeugt wird. In
diesem Fall wird die Last W durch die Elektrizitätsmenge be
rechnet.
Bei einer Waagen-Vorrichtung mit elektromagnetischem Aus
gleich und der oben erwähnten Konstruktion wird eine Auflö
sung bis zu einem Millionstel oder mehr festgelegt. Deshalb
ist jeder der Abschnitte 306a und 306b mit geringerer Mate
rialstärke sehr dünn ausgebildet und ein Raum für eine Ver
schiebe-bzw. Shift-Justierung nach der Montage ist sehr be
schränkt mit Bezug auf die Konstruktion. Die vorliegende Kon
struktion, die einen kleinen Anfangs-Shiftfehler aufweist,
ist sehr effektiv als die Befestigungskonstruktion des Rober
val-Mechanismus für eine Waagen-Vorrichtung mit einer hohen
Auflösung.
Fig. 16 zeigt eine achte Ausführungsform. In der oben er
wähnten Konstruktion ist der Anfangs-Shiftfehler reduziert.
Um jedoch die Leistung vollständig anzuzeigen bzw. auszunut
zen, ist es notwendig, das Tragglied 303 und das Lastübertra
gungselement 305, die an den Mehrzweckelementen 301 und 306
befestigt sind, jeweils mit einer ausreichenden Steifigkeit
zu versehen. In der Konstruktion gemäß der vorliegenden Aus
führungsform ist die Steifigkeit jedes dieser Glieder bzw.
Elemente noch mehr verbessert.
Die Zeichnung zeigt hauptsächlich einen gebogenen Abschnitt
des Traggliedes 303, d. h. einen Verbindungsbereich des Befes
tigungsabschnitts 303a und des befestigten Abschnitts 303b.
In der oben erwähnten Ausführungsform sind der Befestigungs
abschnitt 303a und der befestigte Abschnitt 303b so ausgebil
det, daß sie rechteckige Seiten-Formgebungen aufweisen, wie
in einer Strichpunkt-Linie 303' und in einer Volllinie 303"
dargestellt, und diese Rechtecke sind miteinander verbunden.
In der vorliegenden Ausführungsform ist der Verbindungsbe
reich verstärkt, um die Steifigkeit des Traggliedes 303 noch
mehr zu erhöhen.
In der Zeichnung bezeichnet die Bezugsziffer 303x1 einen ver
stärkten Trägerbereich, der auf beiden Seiten des Verbin
dungsbereiches ausgebildet ist, der so positioniert ist, daß
der Befestigungsabschnitt 303a orthogonal zum befestigten
Abschnitt 303b liegt, und ausgelegt ist, um als ein Verstär
kungselement zu wirken, das verhindert, daß der Befestigungs
abschnitt 303a des Traggliedes 303 gebogen und zur Seite des
befestigten Abschnitts 303b durch die auf das Mehrzweckblock
element 301 aufgebrachte Last verschoben wird. In diesem Fall
wird eine Druckbelastung auf die Seite des verstärkten Trä
gerabschnitts 303x1 aufgebracht, während eine Zugbelastung
auf die Rückseite des Befestigungsabschnitts 303a aufgebracht
wird. Daher ist es möglich, falls ein ausbauchender bzw. ver
breiternder Abschnitt, der zur Außenseite des Befestigungsab
schnitts 303a ausgebaucht ist, wie durch das Bezugszeichen
303x2 gezeigt, entgegen bzw. zur Aufnahme der Zugbelastung
vorgesehen ist, den Verstärkungseffekt noch mehr zu verbes
sern.
Mit solch einer Konstruktion ist das Mehrzweckblockelement
nahezu punktsymmetrisch um einen Punkt fast im zentralen Ab
schnitt herum ausgebildet. Als ein Ergebnis liegen die Posi
tionen, wo die aufgebrachte Last W und die Reaktionskraft W'
auf die aufgebrachte Last angeordnet sind, nahezu auf dersel
ben Achse. Infolgedessen kann die Erzeugung einer kompli
zierten Beanspruchung des Mehrzweckblockelementes so weit wie
möglich reduziert werden. Als ein Ergebnis ist es möglich,
die Anfangs-Shiftfehler in einem größeren Ausmaß zu reduzie
ren als in der herkömmlichen Konstruktion.
Claims (15)
1. Elektronische Waage mit einem integralen Blockelement (1),
das zum Arbeiten als ein Roberval-Mechanismus oder ein elas
tischer Körper einer Wägezelle ausgebildet ist und einen
Lastaufnahmeabschnitt (1B) zum Aufnehmen einer Last eines zu
wiegenden Gegenstandes, einen Befestigungsabschnitt (1A) zum
Befestigen des gesamten Blocks (1) und einen Roberval-Ab
schnitt (4) aufweist, der als ein Raumabschnitt (2) ausgebil
det ist, der Abschnitte (1a bis 1d) verringerter Materialdi
cke zwischen dem Lastaufnahmeabschnitt (1B) und dem Befesti
gungsabschnitt (1A) aufweist, um als ein Roberval-Mechanismus
zu wirken, wobei ein Bauteil (11) zum Übertragen einer Ver
schiebung eines Lastübertragungsbalkens (7) und von dem Last
aufnahmeabschnitt (1B) zum Lastübertragungsbalken (7) und zur
Ausbildung eines Kraftangriffspunktes des Lastübertragungs
balkens (7) sowie ein Bauteil (9) zur Ausbildung eines Dreh
punkts des Lastübertragungsbalkens (7) separat vom Blockele
ment (1) ausgebildet sind, und wobei Befestigungsabschnitte
(5, 6) für die Bauteile (9, 11) zur Ausbildung eines Dreh
punkts und eines Kraftangriffspunkts an dem Blockelement (1)
so ausgebildet sind, daß der Drehpunkt oder der Kraftan
griffspunkt des Lastübertragungsbalkens (7) in einem Raum (2)
oder nahe bei dem Raum (2) positioniert ist, wodurch die
elektronische Waage mit elektromagnetischem Ausgleich gebil
det ist.
2. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mehrzweckblockelement (101) auskragt und an einem
Tragglied (105) mittels des befestigten Abschnitt (101A) des
Roberval-Mechanismus abgestützt ist, daß ein Drehpunkt-
Befestigungsabschnitt (106) wie eine Halbinsel vom befestig
ten Abschnitt (101A) aus zum Lastaufnahmeabschnitt (101B) in
dem Raum (102) des Roberval-Abschnitts (104) vorragt, wobei
beide Seitenabschnitte (103A, 103B) des Drehpunkt-Befesti
gungsabschnitts (106) breiter ausgebildet sind als eine Brei
te des Roberval-Abschnitts (104), so daß sie als trägerförmi
ge Abschnitte (103A, 103B) zur Außenseite des Roberval-Ab
schnitts (104) hin vorragen, und daß ein den Drehpunkt bil
dendes Bauteil (108A, 108B) zwischen dem Lastübertragungs
balken (107) und dem Ende des Drehpunkt-Befestigungsabschnit
tes (106) so angeordnet ist, daß es auf beiden Seiten in
Breitenrichtung des Roberval-Abschnitts (104) auf der Außen
seite des Roberval-Abschnitts (104) angeordnet ist.
3. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebung des Lastübertragungsabschnitts (101B)
auf den Lastübertragungsbalken (107) übertragen wird und ein
Ende des Bauteils (109), das den Kraftangriffspunkt des Last
übertragungsbalkens (107) bildet, mit dem Roberval-Abschnitt
(104) und das andere Ende mit dem Lastübertragungsbalken
(107) verbunden ist, und daß das den Drehpunkt ausbildende
Bauteil (108A, 108B) auf beiden Seiten des den Kraftan
griffspunkt ausbildenden Bauteils (109) positioniert ist.
4. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine elektronische Schaltplatte (120, 121) auf wenigstens
einem Teil des trägerförmigen Abschnitts (103A, 103B) vorge
sehen ist.
5. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das den Drehpunkt bildende Bauteil (108A, 108B) eine
Blattfeder ist, die an dem Drehpunkt-Befestigungsabschnitt
(106) und an dem Lastübertragungsbalken (107) durch Schraub
mittel befestigt ist.
6. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach
einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lastübertragungsbalken (107) einen Balken (107b) auf
weist, dessen eines Ende mit einem elektromagnetischen Ab
schnitt (8) verbunden ist.
7. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach
einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Abstandselement (114) an einer Spitze des Drehpunkt-
Befestigungsabschnitts (106) befestigt ist und das den Dreh
punkt bildende Hauteil an dem Abstandselement (114) befestigt
ist, wodurch eine Entfernung zwischen dem den Drehpunkt bil
denden Bauteil und dem den Kraftangriffspunkt bildenden Bau
teil (109) reduziert wird, um eine dicht beieinander liegende
Positionierung zu erzielen.
8. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach
einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Element (112), das eine Waagschale (111) befestigt,
indirekt an dem Mehrzweckblockelement (101) durch ein Trag
glied (113) befestigt ist, wodurch eine Position frei aus
wählbar ist, in der das die Waagschale (111) befestigende
Element (112) an dem Mehrzweckblockelement (101) angeordnet
ist, und eine Position auswählbar ist, in der das Tragglied
(113) an dem Mehrzweckblockelement (101) befestigt ist.
9. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach
einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragglied (113), das das die Waagschale (111) befes
tigende Element (112) aufweist, einen horizontalen Abschnitt
(113a), in dem das die Waagschale (111) befestigende Element
(112) angeordnet ist, ein Paar Hängeabschnitte (113b, 113c),
die von beiden Seiten des horizontalen Abschnitts (113a)
herabhängen, sowie einen Befestigungsabschnitt (113b', 113c')
aufweist, der sich von dem Hängeabschnitt (113b, 113c) zu der
Seite des Lastaufnahmeabschnitts (101B) des Mehrzweckblock
elements (101) hin erstreckt, und daß das Tragglied (113) so
ausgebildet ist, daß es an dem Lastaufnahmeabschnitt (101B)
durch den Befestigungsabschnitt (113b', 113c') anschließbar
und befestigbar ist.
10. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsabschnitt (113b', 113c') an dem Lastauf
nahmeabschnitt (101B) nahezu in derselben Position ange
schlossen und befestigt ist wie ein Verbindungsabschnitt auf
einer Seite des Lastaufnahmeabschnitts (101B), an der das den
Kraftangriffspunkt bildende Bauteil (109) angeordnet ist.
11. Elektronische Waage mit einem integralen Blockelement (201),
das zum Wirken wie ein Roberval-Mechanismus oder ein elastis
cher Körper einer Wägezelle ausgebildet ist, wobei das inte
gral ausgebildete Mehrzweckblockelement (201) mit einem Raum
abschnitt (202) versehen ist, der Abschnitte (203Aa, 203Ab,
203Ba, 203Bb) mit verringerter Materialdicke in vier oberen
und unteren Abschnitten zwischen einem Lastaufnahmeabschnitt
zum Aufnehmen einer Last eines zu wiegenden Gegenstandes und
einem gesamten Block aufweist, wobei ein Bearbeitungsfüh
rungsabschnitt (204a, 204b; 207a, 207b), der einen Teil an
zeigt, dessen Materialdicke durch Schneiden oder Ähnliches
verringert werden soll, auf wenigstens einer der Oberflächen
des Abschnitts (203Aa, 203Ba) geringerer Materialdicke in
zwei oberen Stellen ausgebildet ist, und daß ein Justierab
schnitt zum Durchführen einer Justierung durch Verringerung
der Materialdicke von oben in einem vorgegebenen Teil des
Bearbeitungsführungsabschnitts (204, 204b; 207a, 207b) vorge
sehen ist.
12. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bearbeitungsführungsabschnitt des Mehrzweckblockele
ments (201) ein konkaver Abschnitt (204a, 204b) ist, der eine
Mehrzahl von konkaven Vertiefungen in Breitenrichtung jedes
oberen Abschnitts (203Aa, 203Ba) geringerer Materialdicke
aufweist, und daß ein Seitenwandabschnitt (210A, 210B) des
konkaven Abschnitts (204a, 204b) dünner ausgebildet ist.
13. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Reihe von Nuten (207a, 207b) als der Bearbeitungs
führungsabschnitt in der Breitenrichtung des eine geringere
Materialdicke aufweisenden Abschnitts (203Aa, 203Ba) ausge
bildet sind, in Bezug auf in die Oberfläche des eine geringe
re Materialdicke aufweisenden Abschnitts in den zwei oberen
Abschnitten (203Aa, 203Ba) des Mehrzweckblockelements (201).
14. Elektronische Waage mit einem integralen Blockelement (301),
das zum Wirken als Roberval-Mechanismus oder elastischer Kör
per einer Wägezelle ausgebildet ist, wobei ein Tragglied
(303) zum Tragen des Mehrzweckblockelements (301) einen Befe
stigungsabschnitt (303a), der an einem Seitenrand (301a) des
Mehrzweckblockelements (301) befestigt ist, und einen befes
tigten Abschnitt (303b) zum horizontalen Abstützen des Mehr
zweckblockelements (301) aufweist, der an dem Befestigungsab
schnitt (303) angebracht ist, und wobei ein Lastübertragungs
bauteil (305) zum Übertragen einer Last auf das Mehrzweck
blockelement (301) einen Befestigungsabschnitt (305a), der an
einem Blockseitenrand (301c) auf einer Seite befestigbar ist,
die dem Seitenrand (301a) auf der Seite der Traggliedbefesti
gung (303a) gegenüberliegt, und einen Lastaufnahmeabschnitt
(305b) aufweist, der durch einen Block parallel zu einem Kör
perabschnitt des Tragglieds (303) positioniert ist, wobei ein
Element (353) zum direkten Aufnehmen einer Last, vorzugsweise
eine Waagschale, an dem Lastaufnahmeabschnitt (305b) des
Lastübertragungsbauteils (305) befestigt ist, und wobei das
Tragglied (303) und das Lastübertragungsbauteil (305) nahezu
punktsymmetrisch zu einander ausgebildet sind unter Verwen
dung eines Punktes (P) als Symmetriepunkt, der nahezu in
einem zentralen Abschnitt des Mehrzweckblockelementes (301)
angeordnet ist, und wobei eine aufgebrachte Last (W) und eine
Reaktionskraft (W') zu der Last (W) nahezu auf derselben Ach
se (L2) angeordnet sind.
15. Elektronische Waage mit einem Mehrzweckblockelement, nach An
spruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl das Tragglied (303) als auch das Lastübertragungs
bauteil (305) an den Seitenflächen nahezu "L"-förmig ausge
bildet sind, so daß der Befestigungsabschnitt (303a; 305a)
und der befestigte Abschnitt (303b) oder der Lastaufnahmeab
schnitt (305b) nahezu orthogonal zueinander angeordnet sind
und nahezu dieselben Formen und Abmessungen aufweisen, und
daß das Tragglied (303) an dem Mehrzweckblockelement (301) in
einer "L"-förmigen Stellung und das Lastübertragungsbauteil
(305) an dem Mehrzweckblockelement (301) in einer inversen
"L"-förmigen Stellung befestigt ist.
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