DE10016944A1 - Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes - Google Patents
Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen WassergehaltesInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes. Problematisch in der industriellen Anwendung sind die bei der siebtechnischen Aufarbeitung des Einsatzmaterials anfallenden Feinkornanteile. Um diese wirtschaftlich und unproblematisch in den Prozeß einbinden zu können, besteht die Erfindung für die Anlage in der Anordnung mehrerer hintereinander angeordneter Streugutbunker (19, 20), wobei das mahl- und siebtechnisch aufbereitete Streugut als Grobgut (18) in einen ersten Streugutbunker (20) und das ausgesiebte Feingut (16) über eine Leitschiene (7) und Transportband (9) in einen zweiten Streugutbunker (19) überführbar ist und durch eine Anordnung, bei der das Feingut (16) in einer dünneren Schicht (HF) zuerst mittels eines in der Höhe verstellbaren Schiebers (10) aus dem zweiten Streugutbunker (19) auf das Streu-, Beschick- und Filterband (4) aufstreubar ist, das Grobgut (18) in einer dicken Schicht (HG) aus dem ersten Streugutbunker (20) zunächst auf ein darunter umlaufendes Abzugförderband (35) abziehbar und davon mittels eines in der Höhe verstellbaren Schiebers (11) auf die Feingutschicht (HF) zu einer Sandwich-Streugutmatte (24) aufbringbar ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Reduzierung des in
Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 3.
Mit der Hauptanmeldung DE 199 40 392 wurde an der bisherigen
siebtechnischen Aufbereitung des zu entwässernden Materials das Problem
aufgezeigt, daß das oberhalb des kritischen Feinkornanteils herausgesiebte
Feingut mit bis zu circa 35% Restfeingutanteil vom Gesamtmaterial nicht
wieder dem MTE-Prozeß zugeführt werden konnte.
Bei der Anlage gemäß der Hauptanmeldung ergibt sich ein Nachteil bei sehr
großen Schüttgewichten, der aus der Höhe der Bunkeranlagen selbst resultiert.
Durch das Gewicht der Schüttgutsäule aus dem hohen Grobgutbunker (ca. 10
-15 m Höhe) wird die darunter liegende gestreute Feingutschicht aus dem
davor angeordneten Feingutbunker so hoch verdichtet (bis ca. 10 bar), daß im
weiteren Verlauf des Prozeßablaufes innerhalb der MTE-Druckkammer der
Durchflutungswiderstand für das Prozeßwasser und den Prozeßdampf zu hoch
ist, so daß der gesamte Prozeßablauf dadurch gestört wird, ja bei sehr großen
Schütthöhen im Grobgutbunker der gesamte Prozeß als solches in Frage
gestellt ist.
Weiterhin besteht die Gefahr, daß eine kontrollierte Zweischichtstreuung -
gleichfalls durch den hohen Schüttgutdruck aus dem Grobkornbunker - nicht
mehr möglich ist, weil das Einlaufen der Feingutschicht aus dem
Metallgewebeband unterhalb der Grobgutschicht durch den Schüttgutdruck von
oben entgegen der Transportrichtung gestoppt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und die Anlage nach
der Hauptanmeldung DE 199 40 392 so zu verbessern, daß die oben
angeführten Nachteile vermieden werden und ein einwandfreier Prozeßablauf
gewährleistet ist.
Die Lösung für das Verfahren ist durch folgende Verfahrensschritte verwirklicht:
als erstes wird das Einsatzmaterial sieb- und mahltechnisch für mehrere in Korngröße und deren Siebkornverteilung vorgesehene Streugutbunker jeweils separat aufbereitet und zugeführt, wobei in einem ersten Anteil das Grobgut derart separiert einem ersten Streugutbunker zugeführt wird,
daß das Grobgut nur einen dosierten Restanteil an Feingut unterhalb der kritischen Permeabilitätsgrenze enthält, während gleichzeitig das dabei abgeschiedene Feingut mit einer Korngröße unter < 3 bis < 0 mm in einen zweiten Streugutbunker geleitet wird,
anschließend wird aus dem zweiten Streugutbunker, der dem ersten Streugutbunker für das Grobgut vorgeschaltet ist, als erste Auflage eine dünne Feingutschicht auf das Streu-, Beschick- und Filterband aufgestreut, danach wird aus dem ersten Streugutbunker zunächst eine wesentlich dickere Grobgutschicht durch ein Abzugsförderband abgezogen und dann als zweite Auflage auf die Feingutschicht zu einer Sandwich-Streugutmatte aufgebracht und zuletzt die gemäß den vorherigen Verfahrensschritten gebildete Sandwich- Streugutmatte mit dem Streu-, Beschick- und Filterband in die MTE- Druckkammer der Filterpresse entsprechend dem Entwässerungszyklus eingebracht, während gleichzeitig das ausgepreßte Trockengut ausgefahren wird.
als erstes wird das Einsatzmaterial sieb- und mahltechnisch für mehrere in Korngröße und deren Siebkornverteilung vorgesehene Streugutbunker jeweils separat aufbereitet und zugeführt, wobei in einem ersten Anteil das Grobgut derart separiert einem ersten Streugutbunker zugeführt wird,
daß das Grobgut nur einen dosierten Restanteil an Feingut unterhalb der kritischen Permeabilitätsgrenze enthält, während gleichzeitig das dabei abgeschiedene Feingut mit einer Korngröße unter < 3 bis < 0 mm in einen zweiten Streugutbunker geleitet wird,
anschließend wird aus dem zweiten Streugutbunker, der dem ersten Streugutbunker für das Grobgut vorgeschaltet ist, als erste Auflage eine dünne Feingutschicht auf das Streu-, Beschick- und Filterband aufgestreut, danach wird aus dem ersten Streugutbunker zunächst eine wesentlich dickere Grobgutschicht durch ein Abzugsförderband abgezogen und dann als zweite Auflage auf die Feingutschicht zu einer Sandwich-Streugutmatte aufgebracht und zuletzt die gemäß den vorherigen Verfahrensschritten gebildete Sandwich- Streugutmatte mit dem Streu-, Beschick- und Filterband in die MTE- Druckkammer der Filterpresse entsprechend dem Entwässerungszyklus eingebracht, während gleichzeitig das ausgepreßte Trockengut ausgefahren wird.
Die Lösung für die Anlage besteht darin, daß Anordnung mehrerer
hintereinander angeordneter Streugutbunker wobei das mahl- und
siebtechnisch aufbereitete Streugut als Grobgut in einen ersten Streugutbunker
und das ausgesiebte Feingut über eine Leitschiene und Transportband in einen
zweiten Streugutbunker überführbar ist und durch eine Anordnung, bei der das
Feingut in einer dünneren Schicht zuerst mittels eines in der Höhe verstellbaren
Schiebers aus dem zweiten Streugutbunker auf das Streu-, Beschick- und
Filterband aufstreubar ist, das Grobgut in einer dicken Schicht aus dem ersten
Streugutbunker zunächst auf ein darunter umlaufendes Abzugförderband
abziehbar und davon mittels eines in der Höhe verstellbaren Schiebers auf die
Feingutschicht zu einer Sandwich-Streugutmatte aufbringbar ist.
Als Vorteil der Erfindung ist insbesondere die Anordnung eines
Abzugförderbandes für das Grobgut anzusehen, wodurch das gesamte
Gewicht der Schüttgutsäule aus dem Grobkornbunker somit auf dem
Abzugförderband lastet. Die erforderliche Schüttgutmasse wird durch die
Schütthöhenregler, entsprechend der Schüttguthöhe und der endgültigen
Schütthöhe der Zweischichtstreuung eingesteuert. Durch Versuche wurde der
Nachweis erbracht, daß bei einer derartigen Schütthöhenanordnung von HF
und HG (Feingutschütthöhe zu Grobgutschütthöhe) das Verfahren als solches
vorteilhaft zur Anwendung kommen kann.
Das Verfahren und die Anlage gemäß der Erfindung kann sowohl für einen
MTE-Prozeß taktgebunden als auch für einen kontinuierlichen MTE-Prozeß mit
Vorteil angewandt werden. Als kontinuierliche Presse könnte alternativ zwei
Ausführungen zur Anwendung kommen.
Erstens eine Ausführung analog einer kontinuierlich arbeitende
Doppelbandpresse mit seitlichem Druckkammerwänden, zwischen denen ein
oberes und unteres endloses Metallgewebeband durchläuft oder
zweitens eine Rollenpresse als Walzenstuhl mit mehreren hintereinander
angeordneten Rollen, die gleichfalls durch entsprechende seitliche
Kammerwände im Sinne einer Druckkammer abgedichtet sind, wobei daß
Streu-, Beschick- und Filterband sowohl durch das Feingut- und
Grobgutbunkersystem als auch durch die Druckkammer der ersten oder
zweiten Ausführung umlaufen geführt wird.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen und Ausgestaltungen des Gegenstandes der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung
mit der Zeichnung hervor.
Die Zeichnung zeigt die Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß der
Erfindung in Seitenansicht mit dem Einsatzmaterialbunker 1, der Brechermühle
2, der Siebbandeinrichtung 3, dem Streugutbunker 20 für das Grobgut 18, dem
Streugutbunker 19 für das Feingut 16 und der Filterpresse 5. Das
Einsatzmaterial 6 ist im Einsatzmaterialbunker 1 gespeichert und wird mittels
Brechermühle 2 abgezogen und über die Siebeinrichtung 3 und die Leitschiene
7 sowie den Transportbändern 8 und 9 dem Streugutbunker 20 für das Grobgut
18 bzw. dem Streugutbunker 19 für das Feingut 16 zugeführt. In der
Siebeinrichtung 3 erfolgt eine mengenmäßige Separierung des Feingutanteils
16 aus dem gemahlenen Einsatzmaterial 6, so daß das Grobgut 18 nur einen
dosierten Restgehalt an Feingut 16 unterhalb der kritischen
Permeabilitätsgrenze enthält. Als Siebeinrichtung 33 können frequenzgeregelte
Schlag-Schwingsiebe oder Ultraschallsiebe zum Einsatz kommen, wobei
Feinkorn im Bereich von < 0 bis 3 mm mengendosiert ausgesiebt wird.
Das Grobgut 18, in optimaler MTE-Siebkornverteilung, sowie das Feingut 16
werden auf das aus Metallgewebe gefertigte Streu-, Beschick- und Filterband 4
aus dem Streugutbunker 20 bzw. dem Streugutbunker 19 aufgebracht.
Zweckmäßigerweise wird der Streugutbunker 19 vor dem Streugutbunker 20
angeordnet sein und damit wird als erstes auf dem Streu-, Beschick- und
Filterband 4 eine dünne Feingutstreuschicht HF gebildet. Zum Abziehen des
Grobgutes 18 ist unter dem Streugutbunker 20 ein Abzugförderband 35
vorgesehen. Auf die gestreute Feingutstreuschicht HF wird dann das Grobgut
18 von dem Abzugförderband 35 mit der Schütthöhe HG mit begrenztem
Feingutanteil gestreut. Die jeweiligen Schütthöhen HF bzw. HG werden durch
verstellbare Schieber 10 bzw. 11 verfahrensoptimal eingesteuert. Nach jedem
Entwässerungszyklus wird die MTE-Druckkammer 12 geöffnet, so daß mit den
gesteuerten Ein- bzw. Ausfahrschleusen 22 und 23 sowie dem Streu-,
Beschick- und Filterband 4 das ausgepreßte Trockengut 15 heraus- und die
Sandwich-Streugutmatte 24 synchron eingefahren werden kann.
Die Filterpresse 5 mit Pressenrahmen 21 und integriertem MTE-Druckkammer-
und Schleusensystem besteht aus der MTE-Druckkammer 12 mit einem
Dampf- und Heißwasserverteilsystem, wobei die Einwirkung des Systems von
der oberen Preßplatte 17 ausgeht und durch die untere Preßplatte 13 das
ausgepreßte Wasser, vornehmlich das kalte Prozeßwasser, beim thermischen
Prozeßvorgang entnommen wird. Die bewegliche obere Preßplatte 17 drückt
beim mechanischen Preßvorgang gegen die stationäre Preßplatte 13. Das
Streu-, Beschick- und Filterband 4 ist dafür selbstverständlich
wasserdurchlässig und besteht aus einem Metalldrahtgewebeband. Die
Zeichnung zeigt weiter die Schütthöhenverhältnisse von Grobgutschicht HG zur
Feingutschicht HF mit der Gesamtschütthöhe H.
1
Einsatzmaterialbunker
2
Brechermühle
3
Siebbandeinrichtung
4
Streu-, Beschick- und Filterband
5
Filterpresse
6
Einsatzmaterial
7
Leitschiene
8
Transportband
9
Transportband
10
Schieber
11
Schieber
12
MTE-Druckkammer
13
untere Preßplatte
14
-
15
Trockengut
16
Feingut
17
obere Preßplatte
18
Grobgut
19
Streugutbunker
20
Streugutbunker
21
Pressenrahmen
22
Einlaßschieber
23
Auslaßschieber
24
Sandwich-Streugutmatte
25
Zweite Siebeinrichtung
26
-
27
-
28
-
29
-
30
-
31
-
32
-
33
Siebeinrichtung
34
-
35
Abzugförderband
HF
HF
Schütthöhe fein
HG
HG
Schütthöhe grob
H Gesamtschütthöhe
H Gesamtschütthöhe
Claims (5)
1. Verfahren zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen
Wassergehaltes von kohlenstoffhaltigen, gemahlenen und
siebtechnisch zu einer Streugutmatte aufbereiteten
Feststoffmaterialien und/oder Schlämmen, insbesondere
Rohbraunkohle, unter Einwirkung von thermischer Energie und Druck
auf das zu entwässernde Einsatzmaterial, wobei die aus heißem
Prozeßwasser und sattem Wasserdampf bestehende thermische
Energie und die mechanische Energie als Flächendruck auf das
Einsatzmaterial in einen Druckraum einer Filterpresse zugeführt und
ausgeübt wird, nach DE 199 40 392,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte,
- 1. 1.1 das Einsatzmaterial wird sieb- und mahltechnisch für mehrere in Korngröße und deren Siebkornverteilung vorgesehene Streugutbunker jeweils separat aufbereitet und zugeführt, wobei in einem ersten Anteil das Grobgut derart separiert einem ersten Streugutbunker zugeführt wird, daß das Grobgut nur einen dosierten Restanteil an Feingut unterhalb der kritischen Permeabilitätsgrenze enthält, während gleichzeitig das dabei abgeschiedene Feingut mit einer Korngröße unter < 3 bis < 0 mm in einen zweiten Streugutbunker geleitet wird,
- 2. 1.2 aus dem zweiten Streugutbunker, der dem ersten Streugutbunker für das Grobgut vorgeschaltet ist, wird als erste Auflage eine dünne Feingutschicht auf das Streu-, Beschick- und Filterband aufgestreut,
- 3. 1.3 aus dem ersten Streugutbunker wird zunächst eine wesentlich dickere Grobgutschicht durch ein Abzugsförderband abgezogen und dann als zweite Auflage auf die Feingutschicht zu einer Sandwich-Streugutmatte aufgebracht und
- 4. 1.4 die gemäß den Verfahrensschritten 1.1 bis 1.2 gebildete Sandwich-Streugutmatte wird mit dem Streu-, Beschick- und Filterband in die MTE-Druckkammer der Filterpresse entsprechend dem Entwässerungszyklus eingebracht, während gleichzeitig das ausgepreßte Trockengut ausgefahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verfahren kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt wird.
3. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, zur
Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes
von kohlenstoffhaltigen, fein zerkleinerten Feststoffmaterialien,
insbesondere Rohbraunkohle, unter Einwirkung von thermischer
Energie und Druck auf das zu entwässernde Einsatzmaterial, wobei
die aus sattem Wasserdampf bestehende thermische Energie und die
mechanische Energie als Flächendruck auf das Einsatzmaterial in
einem MTE-Druckraum einer Filterpresse zugeführt und ausgeübt wird,
die Anlage aus einem Einsatzmaterialbunker, einer Brechermühle
sowie Siebeinrichtung und einer mit einem endlosen Streu-, Beschick-
und Filterband im Arbeitstakt diskontinuierlich durchlaufenden
beheizbaren Filterpresse mit gas- und druckdicht abschließbarer MTE-
Druckkammer besteht, wobei aus einem Streugutbunker das Streugut
zu einer Streugutmatte auf dem Streu-, Beschick- und Filterband
aufbringbar ist, nach DE 199 40 392,
gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer
hintereinander angeordneter Streugutbunker (19, 20) wobei das mahl-
und siebtechnisch aufbereitete Streugut als Grobgut (18) in einen
ersten Streugutbunker (20) und das ausgesiebte Feingut (16) über
eine Leitschiene (7) und Transportband (9) in einen zweiten
Streugutbunker (19) überführbar ist und durch eine Anordnung, bei der
das Feingut (16) in einer dünneren Schicht (HF) zuerst mittels eines in
der Höhe verstellbaren Schiebers (10) aus dem zweiten
Streugutbunker (19) auf das Streu-, Beschick- und Filterband (4)
aufstreubar ist, das Grobgut (18) in einer dicken Schicht (HG) aus dem
ersten Streugutbunker (20) zunächst auf ein darunter umlaufendes
Abzugförderband (35) abziehbar und davon mittels eines in der Höhe
verstellbaren Schiebers (11) auf die Feingutschicht (HF) zu einer
Sandwich-Streugutmatte (24) aufbringbar ist.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filterpresse (5) für einen kontienuierlichen Betrieb als kontinuierlich
arbeitende Doppelbandpresse mit seitlichen Druckkammerwänden
zwischen denen ein oberes und unteres endloses Metallgewebeband
durchläuft, ausgebildet ist.
5. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Filterpresse (5) für einen kontinuierlichen Betrieb als Walzenstuhl-
Rollenpresse mit mehreren hintereinander angeordneten Mangel-
Rollen mit seitlichen Druckkammerwänden ausgeführt ist, zwischen
denen ein oberes und unteres endloses Metallgewebeband durchläuft.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116944 DE10016944A1 (de) | 1999-08-25 | 2000-04-09 | Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes |
| AU33381/01A AU3338101A (en) | 2000-04-09 | 2001-04-02 | Method and plant to reduce the water contents bound in the capillaries of fibrous cells |
| CN01116309.7A CN1317678A (zh) | 2000-04-09 | 2001-04-06 | 减少在纤维晶胞中毛细结合的水份的方法和设备 |
| US09/828,468 US6499232B2 (en) | 2000-04-09 | 2001-04-09 | Method and apparatus for reducing the moisture bound by capillary action in fiber cells |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19940392A DE19940392A1 (de) | 1999-08-25 | 1999-08-25 | Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes |
| DE2000116944 DE10016944A1 (de) | 1999-08-25 | 2000-04-09 | Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10016944A1 true DE10016944A1 (de) | 2001-10-11 |
Family
ID=26005195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000116944 Ceased DE10016944A1 (de) | 1999-08-25 | 2000-04-09 | Verfahren und Anlage zur Reduzierung des in Faserzellen kapillar gebundenen Wassergehaltes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10016944A1 (de) |
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| DE102015010056A1 (de) | 2015-08-01 | 2017-02-02 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zur Entwässerung von Wasser enthaltendem Gut |
| CN115493360A (zh) * | 2022-08-10 | 2022-12-20 | 山东宇能控制工程有限公司 | 一种煤炭检测用粉碎烘干设备 |
| DE102022108172A1 (de) | 2022-04-05 | 2023-10-05 | Taprogge Gesellschaft Mbh | Behandlung einer Stoffmasse durch Pressen |
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2000
- 2000-04-09 DE DE2000116944 patent/DE10016944A1/de not_active Ceased
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| EP3023210A2 (de) | 2014-11-14 | 2016-05-25 | Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH | Vorrichtung und verfahren zur behandlung von streufähigem gut |
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