DE10020867A1 - Common-Rail-Injektor - Google Patents
Common-Rail-InjektorInfo
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Abstract
Die Erfindung berifft einen Common-Rail-Injektor zur Einspritzung von Kraftstoff in einem Common-Rail-Einspritzsystem einer Brennkraftmaschine mit einem Injektorgehäuse (1), das mit einem zentralen Hochdruckspeicher in Verbindung steht und in dem eine Düsennadel (14) axial verschiebbar ist, die mit einem Ventilkolben (6) zusammenwirkt, der in einem Ventilstück (2) geführt ist. DOLLAR A Um die Lebensdauer des Injektors zu erhöhen, wird das zur Düsennadel (14) gewandte Ende des Ventilkolbens (6) bzw. einer durch den Ventilkolben angesteuerten Druckstange (8) koaxial zur Symmetrieachse der Düsennadel (14) geführt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Common-Rail-Injektor zur
Einspritzung von Kraftstoff in einem Common-Rail-
Einspritzsystem einer Brennkraftmaschine, mit einem
Injektorgehäuse, das mit einem zentralen Hochdruckspeicher
in Verbindung steht und in dem eine Düsennadel axial
verschiebbar ist, die mit einem Ventilkolben zusammenwirkt,
der in einem Ventilstück geführt ist.
In Common-Rail-Einspritzsystemen fördert eine
Hochdruckpumpe den Kraftstoff in den zentralen
Hochdruckspeicher, der als Common-Rail bezeichnet wird. Von
dem Hochdruckspeicher führen Hochdruckleitungen zu den
einzelnen Injektoren, die den Motorzylindern zugeordnet
sind. Die Injektoren werden einzeln jeweils über ein
Steuerventil von der Motorelektronik angesteuert. Wenn das
Steuerventil öffnet, gelangt mit Hochdruck beaufschlagter
Kraftstoff an der dann angehobenen Düsennadel vorbei in den
Verbrennungsraum.
Bei herkömmlichen Injektoren, wie sie z. B. in der
EP 0 604 915 B1 beschrieben sind, wird die Düsennadel über
ein Druckstück durch einen Ventilkolben angesteuert. Der
Ventilkolben ist in einem Ventilstück geführt, das in dem
Injektorgehäuse befestigt ist. Die Symmetrieachse des
Ventilkolbens stimmt in der Praxis nicht zwingend mit jener
der Düsennadel überein. Das kann einen erhöhten Verschleiß
an der Düsennadelführung bewirken. Außerdem kann eine
Berührung zwischen dem Druckstück und dem Injektorgehäuse
im Betrieb zu Reibungsveränderungen führen, die das
Betriebsverhalten des Injektors, insbesondere bei kleinen
Raildrücken, beeinträchtigen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Lebensdauer der bekannten
Injektoren mit einfachen Mitteln zu erhöhen. Der
erfindungsgemäße Injektor soll dennoch kostengünstig
herstellbar sein.
Die Aufgabe ist bei einem Common-Rail-Injektor zur
Einspritzung von Kraftstoff in einem Common-Rail-
Einspritzsystem einer Brennkraftmaschine, mit einem
Injektorgehäuse, das mit einem zentralen Hochdruckspeicher
in Verbindung steht und in dem eine Düsennadel axial
verschiebbar ist, die mit einem Ventilkolben zusammenwirkt,
der in einem Ventilstück geführt ist, dadurch gelöst, dass
das dem Ventilkolben zugewandte Ende der Düsennadel in eine
Führungshülse ragt, in der das der Düsennadel zugewandte
Ende des Ventilkolbens oder einer durch den Ventilkolben
angesteuerten Druckstange aufgenommen ist.
Um die Lebensdauer des Injektors zu erhöhen, wird das zur
Düsennadel gewandte Ende des Ventilkolbens bzw. einer durch
den Ventilkolben angesteuerten Druckstange koaxial zur
Symmetrieachse der Düsennadel geführt.
Dadurch wird gewährleistet, dass die Schließkraft immer
zentrisch in die Düsennadel eingeleitet und ein
unerwünschtes Kippmoment auf die Düsennadel verhindert
wird. Das bei herkömmlichen Injektoren verwendete
Druckstück kann entfallen. Somit kann es nicht mehr zu der
vorab beschriebenen, unerwünschten Reibungsveränderung
kommen.
Gemäß einer besonderen Ausführungsart der Erfindung wird
der bei herkömmlichen Injektoren langgestreckte
Ventilkolben in einen kurzen Ventilkolben, der die
hydraulischen Kräfte aus dem Steuerraum aufnimmt und den
Steuerraum gegen den Niederdruckbereich abdichtet, und eine
Druckstange aufgeteilt, die zur Kraftübertragung von dem
Ventilkolben auf die Düsennadel dient. Die schwenkbare
Anordnung der Druckstange kann z. B. dadurch erreicht
werden, dass sich die Druckstange an ihrem zu dem
Ventilkolben gewandten Ende verjüngt.
Die oben angegebene Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass
der Ventilkolben unterhalb seiner Führung im Ventilstück
elastisch aus seiner Symmetrieachse, welche durch die
Symmetrieachse einer Führung im Ventilstück vorgegeben ist,
ausgelenkt wird. Ist die Biegeelastizität des Ventilkolbens
bereits hinreichend gering, so kann der Ventilkolben
unverändert in dem erfindungsgemäßen Injektor verwendet
werden. Ist die Biegeelastizität des Ventilkolbens und sind
damit auch die zur Auslenkung von dessen düsennadelseitigem
Ende erforderlichen Kräfte zu groß, so wird der
Ventilkolben unterhalb seiner Führung im Ventilstück
verjüngt und so seine Biegeelastizität verringert. Die
Biegeelastizität ermöglicht eine geringfügige Auslenkung
des düsennadelseitigen Endes des Ventilkolbens aus seiner
Symmetrieachse hin zur Symmetrieachse der Düsennadel.
Dadurch wird sichergestellt, dass ein eventuell
vorliegender Achsversatz zwischen Ventilstück und
Düsennadel ausgeglichen werden kann. Dadurch wird wiederum
gewährleistet, dass die Schließkraft immer zentrisch in die
Düsennadel eingeleitet wird und ein unerwünschtes
Kippmoment auf die Düsennadel verhindert wird.
Die oben angegebene Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass
in dem zum Ventilkolben gewandten Ende der Düsennadel
zentrisch ein Sackloch ausgebildet ist, in dem das zur
Düsennadel gewandte Ende der Druckstange bzw. des
Ventilkolbens aufgenommen ist. Dadurch wird gewährleistet,
dass die Schließkraft zentrisch in die Düsennadel
eingeleitet wird.
Die oben angegebene Aufgabe wird auch dadurch gelöst, dass
an dem zum Ventilkolben gewandten Ende der Düsennadel ein
Druckzapfen ausgebildet ist, der in eine Führungshülse
ragt, in der das zu der Düsennadel gewandte Ende der
Druckstange bzw. des Ventilkolbens aufgenommen ist. Dadurch
wird gewährleistet, dass die Schließkraft zentrisch in die
Düsennadel eingeleitet wird.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Führungshülse und
einer Düsenfeder auf der von der Düsennadel abgewandten
Stirnseite der Führungshülse eine Auflagescheibe angeordnet
ist, die ein Widerlager für die Düsenfeder bildet. Die
Auflagescheibe dient dazu, die Schließkraft der Düsenfeder
in die Düsennadel einzuleiten. Die Düsenfeder dient dazu,
auch bei drucklosem System eine definierte Schließkraft auf
die Düsennadel auszuüben.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse auf ihrer
von der Düsennadel abgewandten Stirnseite einen Bund
aufweist, der ein Widerlager für die Düsenfeder bildet. Der
Bund dient dazu, die Schließkraft der Düsenfeder in die
Düsennadel einzuleiten.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der
Führungshülse auf ihrer von der Düsennadel abgewandten
Stirnseite an die Abmessungen der Düsenfeder angepasst
sind. Dadurch wird erreicht, dass die Schließkraft der
Düsenfeder ohne die Ausbildung eines Bundes und ohne die
Verwendung einer Auflagescheibe in die Düsennadel
eingeleitet wird. Die Vorspannkraft der Düsenfeder kann
über die Dicke der Auflagescheibe, die Dicke des Bundes,
die Länge der Führungshülse oder über eine weitere
Einstellscheibe zwischen der Düsenfeder und deren Auflage
im Injektorgehäuse eingestellt werden.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse an ihrer zur
Düsennadel gewandten Stirnseite innen eine Zylindersenkung
aufweist. Die Zylindersenkung dient zur Aufnahme eines
Endes der Düsennadel.
Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Düsennadel und
der Druckstange bzw. dem Ventilkolben ein Einstellstück
angeordnet ist. Durch die Verwendung von klassierten
Einstellstücken ist es möglich, den Düsennadelhub
einzustellen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der
unter Bezugnahme auf die Zeichnung verschiedene
Ausführungsbeispiele det Erfindung im Einzelnen beschrieben
sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der
Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich
oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 den oberen Teil eines erfindungsgemäßen
Injektors im Längsschnitt;
Fig. 2 den unteren Teil des Injektors aus Fig. 1
im Längsschnitt;
Fig. 3
bis 6 verschiedene Varianten der Zentrierung des
Ventilkolbens zu der Düsennadel im
Längsschnitt; und
Fig. 7
bis 9 drei verschiedene Varianten zur Einleitung
einer Düsenfederkraft in eine Führungshülse.
In Fig. 1 ist das Oberteil eines Injektorgehäuses 1
dargestellt. In dem Injektorgehäuse 1 ist ein Ventilstück 2
befestigt. In dem Ventilstück 2 ist ein zentrales Sackloch
9 ausgespart. Von der Endfläche des Sacklochs 9 geht eine
zentrale Ablaufbohrung 3 aus. Außerdem mündet in das
Sackloch 9 eine zentrale Zulaufbohrung 4. Der
Mündungsbereich der Bohrungen 3 und 4 des Sacklochs 9
bildet einen Steuerraum. Solange die Ablaufbohrung 3
geschlossen ist und der Steuerraum über die Zulaufbohrung 4
mit mit Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff gefüllt ist,
ist der Injektor geschlossen. Wenn der Steuerraum über die
Ablaufbohrung 3 in einen (nicht dargestellten)
Entlastungsraum entlastet wird, öffnet der Injektor.
Der Steuerraum wird durch die Stirnfläche eines
Ventilkolbens 6 begrenzt. Auf der vom Steuerraum
abgewandten Seite des Ventilkolbens 6 ist ein Sackloch 7
ausgebildet. In dem Sackloch 7 ist ein Ende einer
Druckstange 8 so aufgenommen, dass die Druckstange 8 sich
relativ zu dem Ventilkolben 6 geringfügig neigen kann.
In Fig. 2 sieht man das Unterteil des Injektors, dessen
Oberteil in Fig. 1 dargestellt ist. Am Ende des
Injektorgehäuses 1 ist ein Düsenkörper 10 mit Hilfe von
zwei Stiften 11 und 12 fixiert und mit Hilfe einer
Spannmutter 13 befestigt. In dem Düsenkörper 10 ist eine
Düsennadel 14 axial verschiebbar aufgenommen. Das in Fig.
2 abgeschnitten dargestellte Ende der Düsennadel dient
dazu, in Fig. 2 nicht dargestellte Spritzlöcher zu öffnen
und zu schließen, um eine gezielte Einspritzung von mit
Hochdruck beaufschlagtem Kraftstoff in den Brennraum der
Brennkraftmaschine zu ermöglichen.
An dem anderen Ende der Düsennadel 14 ist ein Druckzapfen
15 ausgebildet. Der Druckzapfen 15 ist in einer
Führungshülse 16 aufgenommen. Über die Führungshülse 16 ist
die Düsennadel 14 mit der Druckstange 8 gekoppelt. Zwischen
der Druckstange 8 und dem Druckzapfen 15 der Düsennadel 14
ist eine Einstellscheibe 17 angeordnet. Die Einstellscheibe
17 dient dazu, den Hub der Düsennadel 14 einzustellen.
Eine Düsenfeder 18 ist in dem Injektorgehäuse 1 mit Hilfe
einer Einstellscheibe 17 gegen die Führungshülse 16
vorgespannt. Über die Einstellscheibe 17 und die
Führungshülse 16 wird die Vorspannkraft der Düsenfeder 18
in die Düsennadel 14 eingeleitet. Über die Dicke der
Einstellscheibe 19 kann die Vorspannkraft der Düsenfeder 18
eingestellt werden.
In den Fig. 3 bis 6 sind verschiedenen Varianten
dargestellt, wie der Ventilkolben 6 bzw. die Druckstange 8
relativ zu der Düsennadel 14 zentriert werden können.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Variante ist am Ende der
Düsennadel 14 ein Druckzapfen 15 ausgebildet, der von einer
ringförmigen Auflagefläche 20 umgeben ist. Der Durchmesser
der Druckstange 8 bzw. des Ventilkolbens 6 ist mit d1
bezeichnet. Der Durchmesser des Druckzapfens 15 ist mit d2
bezeichnet. Der Durchmesser der Düsennadel 14 ist mit d3
bezeichnet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Variante ist am Ende der
Düsennadel 14 kein Druckzapfen ausgebildet. Stattdessen ist
am Ende der Führungshülse 16 innen eine umlaufende Stufe
bzw. Zylindersenkung 22 ausgebildet. Die innen umlaufende
Stufe 22 bildet eine Anlagefläche für die Düsennadel 14.
Bei den in den Fig. 5 und 6 dargestellten Varianten sind
die beiden in den Fig. 3 und 4 dargestellten Varianten
miteinander kombiniert. Der Unterschied zwischen den in
Fig. 5 und Fig. 6 dargestellten Varianten besteht darin,
dass die Führungshülse 16 auf unterschiedlichen Flächen an
der Stirnseite der Düsennadel 14 aufliegt. Bei der in Fig.
5 dargestellten Variante ist die Auflagefläche mit 24
bezeichnet. Bei der in Fig. 6 dargestellten Variante ist
die Auflagefläche mit 26 bezeichnet. Die Abmessungen der
Führungshülse 16 und der Düsennadel 14 sind im Endbereich
jeweils so gewählt, dass eine statische Überbestimmtheit im
zusammengebauten Zustand des Injektors sicher vermieden
wird.
In den Fig. 7 bis 9 sind drei verschiedene Varianten zur
Einleitung einer Düsenfederkraft in die Führungshülse 16
dargestellt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Variante ist zwischen der
Führungshülse 16 und der Düsenfeder 18 eine Einstellscheibe
17 angeordnet. Die Einstellscheibe 17 dient dazu, die
Druckkraft der Düsenfeder 18 in die Führungshülse 16
einzuleiten.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Variante ist zum gleichen
Zweck an der Führungshülse 16 ein Bund 28 ausgebildet. Der
Bund 28 ist einstückig mit der Führungshülse 16. Das
vereinfacht die Montage des erfindungsgemäßen Injektors,
hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass bei einer
Verwendung der Dicke des Bundes 28 zur Einstellung der
Düsenfedervorspannkraft jeweils die komplette Führungshülse
16 ausgetauscht werden muss.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Variante sind die
Abmessungen der Führungshülse 16 im Querschnitt an die
Abmessungen der Düsenfeder 18 angepasst. Dadurch kann
sowohl auf die Verwendung einer Einstellscheibe als auch
auf die Ausbildung eines Bundes an der Führungshülse 16
verzichtet werden.
Kern der vorliegenden Erfindung ist die zueinander koaxiale
Führung des düsennadelseitigen Endes des Ventilkolbens bzw.
der Druckstange und der Düsennadel.
Der Ventilkolben ist in einer ersten Ausführungsform von
der Unterseite her mit einem Sackloch versehen. Die
Druckstange ist an ihrem oberen Ende verjüngt und wird mit
der Verjüngung im Sackloch des Ventilkolbens aufgenommen.
Dadurch wird die Steuerstangenachse gegenüber der
Ventilstückachse um einen begrenzten Winkel auslenkbar.
In einer zweiten Ausführungsform wird auf die Trennung
zwischen Ventilkolben 6 und Druckstange 8 verzichtet und es
wird statt dessen die Biegeelastizität des Ventilkolbens
genutzt, um dessen düsennadelseitiges Ende aus der
Symmetrieachse des Ventilkolbens auszulenken und zur
Symmetrieachse der Düsennadel hin zu führen.
Bei der Ausführung der Düsennadel mit einem Druckzapfen
wird auf diesen eine Führungshülse aufgesetzt, die länger
als der Druckzapfen ist. Das untere Ende der Druckstange
wird in dieser Führungshülle aufgenommen. Dadurch ist
gewährleistet, dass die Schließkraft zentrisch in die
Düsennadel eingeleitet wird.
Alternativ kann die Düsennadel statt mit einem Druckzapfen
mit einer zentrischen Sacklochbohrung versehen sein, in die
das untere Ende der Druckstange eingeführt wird. So kann
die Zentrierung des Kraftangriffspunkts ohne zusätzliche
Fährungshülse erfolgen.
Claims (12)
1. Common-Rail-Injektor zur Einspritzung von Kraftstoff
in einem Common-Rail-Einspritzsystem einer
Brennkraftmaschine, mit einem Injektorgehäuse (1), das mit
einem zentralen Hochdruckspeicher in Verbindung steht und
in dem eine Düsennadel (14) axial verschiebbar ist, die mit
einem Ventilkolben (6) zusammenwirkt, der in einem
Ventilstück (2) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das dem Ventilkolben (6) zugewandte Ende der Düsennadel
(14) in eine Führungshülse (16) ragt, in der das der
Düsennadel (14) zugewandte Ende des Ventilkolbens (6) oder
einer durch den Ventilkolben (6) angesteuerten Druckstange
(8) aufgenommen ist.
2. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Düsennadel (14) und die
Führungshülse (16) eine Einheit bilden, derart, dass in den
zum Ventilkolben (6) gewandten Ende der Düsennadel (14)
zentrisch ein Sackloch ausgebildet ist, in dem das zur
Düsennadel (14) gewandte Ende des Ventilkolbens (6) oder
der Druckstange (8) aufgenommen ist.
3. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (6) bzw. die
Druckstange (8) und die Führungshülse (16) eine Einheit
bilden, derart, dass in dem zur Düsennadel gewandten Ende
des Ventilkolbens (6) bzw. der Druckstange (8) zentrisch
ein Sackloch ausgebildet ist, in dem das zum Ventilkolben
(6) gewandte Ende der Düsennadel (14) aufgenommen ist.
4. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 1 oder
3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Ventilkolben (6)
zugewandten Ende der Düsennadel (14) ein Druckzapfen (15)
ausgebildet ist, welcher in die Führungshülse (16) oder in
das an dem zur Düsennadel gewandten Ende des Ventilkolbens
(6) bzw. der Druckstange (8) ausgebildete, zentrische
Sackloch ragt.
5. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 1, 2
oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der
Führungshülse (16) und einer Düsenfeder (18) auf der von
der Düsennadel (14) abgewandten Stirnseite der
Führungshülse (16) eine Auflagescheibe angeordnet ist, die
ein Widerlager für die Düsenfeder (18) bildet.
6. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 1, 2
oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (16)
auf Ihrer von der Düsennadel (14) abgewandten Stirnseite
einen Bund (28) aufweist, der ein Widerlager für die
Düsenfeder (18) bildet.
7. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 1, 2
oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der
Führungshülse (16) auf ihrer von der Düsennadel (14)
abgewandten Stirnseite an die Abmessungen der Düsenfeder
(18) angepasst sind.
8. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (16) an
ihrer zur Düsennadel (14) gewandten Stirnseite innen eine
Zylindersenkung (22) aufweist.
9. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der
Düsennadel (14) und dem Ventilkolben (6) bzw. der
Druckstange (8) ein Einstellstück (9) angeordnet ist.
10. Common-Rail-Injektor nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben
(6) axial mit einer Druckstange (8) zusammenwirkt, die
relativ zur Längsachse des Ventilkolbens (6) geringfügig
schwenkbar angeordnet ist.
11. Common-Rail-Injektor nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass in dem zur Düsennadel (14) gewandten
Ende des Ventilkolbens (6) ein Sackloch (7) ausgebildet
ist, in dem ein sich verjüngendes Ende der Druckstange (8)
aufgenommen ist.
12. Common-Rail-Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das der Düsennadel (14)
zugewandte Ende des Ventilkolbens (6) in radialer Richtung
elastisch aus der Symmetrieachse des Ventilkolbens (6)
auslenkbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10020867A DE10020867B4 (de) | 2000-04-28 | 2000-04-28 | Common-Rail-Injektor |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE10020867A DE10020867B4 (de) | 2000-04-28 | 2000-04-28 | Common-Rail-Injektor |
Publications (2)
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|---|---|
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